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Letzte Aktualisierung: 11.03.2010
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11-03-10 - 15,6 Millionen Ausländer erwartet

Landesweit zieht der Tourismus merklich an. Hotels melden Belegungsquoten, die weit über denen des Vorjahres liegen. Der Tourismus Council of Thailand erwartet denn auch in diesem Jahr 15,6 Millionen ausländische Besucher. Sie sollen der Branche Einnahmen in Höhe von 600 Milliarden Baht bringen. Wesentlich mehr Passagiere als noch Mitte 2009 prognostiziert, haben die beiden Bangkoker Flughäfen Suvarnabhumi und Don Mueang bewältigt. Im Jahresvergleich war es ein Minus von nur 3,2 Prozent.

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11-03-10 - 31 Milliarden Dollar Profit durch Menschenhandel

Seit Jahrzehnten ist Thailand Ziel- und Durchgangsland für den Menschenhandel. Der größte Teil der Opfer sind Frauen und Mädchen. Obwohl Menschenhandel und damit verbundene Zwangsprostitution in Thailand hart bestraft wird (Haft bis zu 15 Jahre und Geldbuße bis zu 300.000 Baht) haben diese schwersten Menschenrechtsverletzungen nicht nachgelassen. Im Gegenteil. Denn die Mafia verdient am Menschenhandel gut und schleust Frauen und minderjährige Mädchen aus den Nachbarstaaten Burma, Laos, und Kambodscha, aber auch aus dem Süden Chinas, über die Grenzen nach Thailand. Nach einer Studie der Vereinten Nationen gibt es weltweit 2,5 Millionen Opfer, die meisten im asiatisch-pazifischen Raum. Menschenhändler sollen im Jahr über 31 Milliarden US-Dollar einnehmen.

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11-03-10 - Dürre bringt erhebliche Ernteausfälle

Wegen der anhaltenden Trockenheit drohen Landwirten nach einer Studie des Kasikorn Research Centre Ernteausfälle in Höhe von sechs Milliarden Baht. In weiten Teilen des Landes hat es seit Monaten nicht oder unzureichend geregnet. Nach Einschätzung des Landwirtschaftsministeriums ist die derzeitige Dürre die schlimmste seit fünf Jahren. Die Trockenheit wird besonders die Reisbauern treffen, weil für die Bewässerung der Äcker nicht ausreichend Wasser zur Verfügung steht. Die Wasserreserven für die Landwirtschaft sind landesweit um 65 Prozent zurückgegangen.

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10-03-10 - Mehrheit der Bürger gegen politische Demos

Die Mehrheit der Thais hat die Nase gestrichen voll von den ständigen politischen Demonstrationen. Bei einer landesweiten Umfrage von Dusit Poll sprach sich über die Hälfte der interviewten 2.376 Frauen und Männer gegen die am kommenden Wochenende von der außerparlamentarischen Opposition „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD) geplante Großdemonstration aus. Die Bevölkerung befürchtet gewaltsame Auseinandersetzung und lehnt die jetzt seit Jahren anhaltenden Kämpfe zwischen Regierung und Regierungsgegnern mehrheitlich ab.

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10-03-10 - Wettbewerbsfähigkeit in Gefahr

Ökonomen sehen Thailands Wettbewerbsfähigkeit in Gefahr. Die anhaltenden innenpolitischen Auseinandersetzungen und die ungewisse Zukunft des Landes werden als hohe Risiken für Investitionen angesehen. Ausländische Finanziers würden ihre Gelder bereits in andere Staaten Südostasiens umlenken, glaubt Ekniti Nitithanprapas, Direktor einer Planungsabteilung im Finanzministerium. Seit 1997 wären die öffentlichen Investitionen rückläufig, ebenso hätte die Finanzierung bedeutender Projekte nachgelassen. Ekniti Nitithanprapas zählt weitere Hindernisse für Unternehmensschwergewichte auf: Industriegebiete entlang der Ostküste stießen an ihre Aufnahmekapazität, und die zunehmende Umweltverschmutzung verbiete die Ansiedlung neuer Produktionsstätten.

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