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Letzte Aktualisierung: 07.02.2010
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01.04.08 - Über 200 Überwachungskameras für Phuket

Die Verwaltung der Ferieninsel Phuket verstärkt die Sicherheitsvorkehrungen. Bis Ende des Jahres sollen an gefährdeten Standorten mehr als 200 Überwachungskameras installiert werden. Derzeit gibt es 48 Kameras an öffentlichen Plätzen. Zudem hat die Leitung der Touristenpolizei ihre Beamten zu weiteren Einsätzen verpflichtet. Zum thailändischen Neujahrsfest (Songkran) sollen thailändische und internationale Helfer sowie Mitarbeiter von lokalen Verwaltungen das Team der Touristenpolizei verstärken. Seit dem Mord an einer schwedischen Urlauberin vor über zwei Wochen sind die Polizeieinheiten auf Phuket in Alarmbereitschaft.

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01.04.08 - Lehrer wollen im Süden nicht mehr unterrichten

Über 200 Lehrer in der Provinz Songkhla haben ihre Versetzung beantragt. Sie fürchten wegen der ständigen Attacken von Aufständischen um ihre Sicherheit und ihre Karriere. Deshalb wollen sie mit ihren Familien zu sicheren Schulstandorten im Land umziehen. Die Pädagogen haben in Schulen unterrichtet, die im Grenzgebiet zu den von Gewalt beherrschten südlichen Provinzen Yala, Pattani und Narathiwat liegen. In den letzten Jahren waren Lehrer in der überwiegend von Muslimen bewohnten Region immer wieder das Ziel von Anschlägen.

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01.04.08 - Phukets Airport stösst an seine Kapazitätsgrenze

In den Wintermonaten verzeichnete Phukets International Airport bei den Flugbewegungen im Jahresvergleich ein Plus von 27 Prozent. Der Winterflugplan endete am letzten Wochenende. Die Zahl der Passagiere nähert sich der Kapazitätsgrenze von 6,5 Millionen. Die Airports of Thailand (AoT) als Betreiber des Flughafens geht bei einer Zunahme der Fluggastzahlen von jährlich 5 bis 10 Prozent davon aus, dass Phukets Airports spätestens in zwei Jahren erweitert werden muss.

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01.04.08 - Neue Brücke über den Mekong-Fluss

Eine weitere Brücke über den Mekong wird ab 2011 Thailand und Laos verbinden. Das Bauwerk ist Teil einer 1.500 Kilometer langen Strasse von Chiang Khong in der Provinz Chiang Rai über Luang Nam Thai in der laotischen Provinz Huayxai nach Kunming in China, Hauptstadt der Provinz Yunnnan. Die Verbindung soll den Handel und Tourismus zwischen diesen Ländern stärken. Mit den Arbeiten für die neue Brücke wird Mitte des Jahres begonnen. Die Kosten in Höhe von einer Milliarde Baht wollen sich China und Thailand teilen.

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03.04.08 - Sexy Girls werben für angemessene Bekleidung

Das Kulturministerium hat ausgerechnet die für ihr erotisches Outfit bekannte Girly Berry Band für eine Promotion verpflichtet. Die vier jungen Frauen sollen in den Tagen vor dem thailändischen Neujahrsfest die Jugend davon überzeugen, sich zu Songkran angemessen zu kleiden. Als "unkorrekt" sieht das Ministerium Hot-Pants, kurze Röcke und Spaghetti-Tops an - so wie die Girlies bei ihren Konzerten auftreten. Frauen und Männer sollen sich zum traditionellen Fest anständig benehmen, bei den Wasserschlachten nicht aggressiv auftreten und sich nicht sexy kleiden.

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03.04.08 - Mehrere Touristenattraktionen geschlossen

Aus Sicherheitsgründen hat das National Park, Wildlife and Plant Conservation Department zu Beginn der Regenzeit mehrere Nationalparks geschlossen. Es sind: Kaeng Sua Ten im Mae Yom National Park in der Provinz Phrae, der Pasawan-Wasserfall im Srinakarin National Park in Kanchanaburi, Koh Kum im Laemson National Park in Prachuap Khiri Khan, Kaeng Namwa im Kun Nan National Park in Nan, Mae Kerng Laung-Wasserfall im Wiang Kosai National Park in Sukhothai, Klongton-Wasserfall im Klongton National Park in Uttaradit, Wasserfall im Khao Pu-Khao Ya National Park in Phatthalung sowie Wasserfall und Inseln im Had Kanom-South Sea Island National Park in Nakhon Si Thammarat. In diesen Nationalparks könnten starke Regenfälle oder ein hoher Wasserstand von Flüssen und Meer die Besucher gefährden.

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03.04.08 - Ausfuhren in die EU nahmen stark zu

Der Export thailändischer Waren in die Europäische Union (EU) hat 2007 im Jahresvergleich um 26 Prozent zugenommen. Das Foreign Trade Department gab den Wert der Ausfuhren mit 23 Milliarden Dollar an. In der EU waren vor allem Computerteile, Pick-ups, Klimaanlagen, Hähnchenfleisch, dekorative Produkte und Gummi gefragt.

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04.04.08 - Kongress- und Messezentrum für Chiang Mai

Chiang Mai soll nun doch ein vom Staat gefördertes Kongresszentrum erhalten. Das Kabinett billigte einen Antrag des Tourismus- und Sportministers zum Bau einer Tagungsstätte mit einer Investition von 1,9 Milliarden Baht. Das Messe- und Kongresszentrum soll auf einem 400 Rai grossen Gelände entstehen. Das Projekt war bereits unter dem gestürzten Premierminister Thaksin Shinawatra angestossen und von der Militärregierung später zu den Akten gelegt worden.

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04.04.08 - Hmong müssen nach Laos zurückkehren

Bis Ende des Jahres will Thailand 7.800 Hmong ausweisen und den laotischen Behörden überstellen. Die ethnische Minderheit lebt zurzeit in Flüchtlingslagern der Provinz Phetchabun. Thailand und Laos haben sich bei einem Treffen der Ministerpräsidenten auf einen Zeitplan geeinigt. Laos hat zugesichert, den Hmong würden in ihrem Heimatland keine Nachteile entstehen. Die Hmong haben während des Vietnam-Krieges auf der Seite der Amerikaner gekämpft und waren nach Kriegsende nach Thailand geflüchtet.

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04.04.08 - Fast alle Provinzflugplätze machen Verluste

Nur vier der 26 vom Aviation Department betriebenen Provinzflugplätze machen Gewinne. Deshalb will das Transportministerium einen Plan ausarbeiten, wie die Airports besser genutzt werden können. Das Ministerium denkt an Linienflüge kleinerer Airlines, an Frachtflüge und den Transport von Agrarprodukten. Schwarze Zahlen schreiben die Flugplätze Krabi, Udon Thani, Ubon Ratchathani und Khon Kaen. Thailands grosse und internationale Flughäfen stehen unter der Obhut der Airports of Thailand: Suvarnabhumi und Don Muaeng in Bangkok, Chiang Mai, Chiang Rai, Phuket und Hat Yai.

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04.04.08 - Ministerium wirbt für den Süden junge Ärzte an

Mit einer Reihe von Vergünstigungen wirbt das Gesundheitsministerium unter den Hochschulabsolventen medizinischer Fakultäten für einen Job im Süden des Landes. Den jungen Ärzten werden eine Lebensversicherung, ein Haus ohne Mietzins und eine schnelle und steile Karriere versprochen. Das Ministerium hat bereits 67 Frauen und Männer für eine ärztliche Tätigkeit in den von Muslimen dominierten Provinzen Yala, Pattanai und Narathiwat gewonnen. Wegen der ständigen Übergriffe von Separatisten fehlen dort neben Ärzten Apotheker und Schwestern.

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07.04.08 - Versorgung mit Reis ist gesichert

Ministerpräsident Samak Sundaravej hat an die Bevölkerung appelliert, nicht in Panik zu verfallen und auf Hamsterkäufe zu verzichten. Im Land gäbe es ausreichend Reis. Der Regierungschef beziffert die Reserven auf über zwei Millionen Tonnen. Wegen der hohen Ausfuhren des weltgrössten Reisexporteurs Thailand wollen die Stimmen nicht verstummen, dem Land drohe ein Versorgungsengpass. Seit Oktober letzten Jahres sind monatlich rund 1,1 Millionen Tonnen ausgeliefert worden. Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums liegt die Lieferkapazität des Landes bei monatlich 1,2 Millionen Tonnen. Die Reispreise sind auf den höchsten Stand seit Jahrzehnten gestiegen. Reis aus Thailand wird auf den Weltmärkten um rund 30 Prozent teurer als Anfang des Jahres gehandelt. Die Tonne kostet je nach Qualität zwischen 580 und über 1.000 US-aDollar. Fast die Hälfte der rund 6,6 Milliarden Menschen auf der Erde lebt von Reis. Für mehr als 2,5 Milliarden in Asien ist Reis das wichtigste Grundnahrungsmittel. Und die weltweiten Reisvorräte sind zurzeit auf dem niedrigsten Stand seit mehr als 30 Jahren.

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07.04.08 - Luftwaffe sorgt für künstlichen Regen

Über dem Korat-Plateau sind die fliegenden Regenmacher im Einsatz. Die Bevölkerung der Hochebene leidet derzeit besonders unter der Trockenheit. Deshalb hat die Luftwaffe Flugzeuge in den Nordosten geschickt, um es dort künstlich regnen zu lassen. In Yasothon versorgen die Behörden die Einwohner bereits mit Trinkwasser. Über 14.000 Menschen sollen ohne ausreichend Wasser sein. Aus Kalasin wird berichtet, dass auf mehr als 80.000 Reisfeldern und weiteren Ackerflächen die Feldfrüchte zu verdorren drohen.

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07.04.08 - HIV durch ungeschützten Sex

Im Vorjahr haben sich nach Angaben des Disease Control Department rund 14.000 Thais mit dem HI-Virus infiziert. Junge Frauen und Hausfrauen bilden mit 34 Prozent die grösste Gruppe. Dahinter kommen Homosexuelle mit 24 Prozent. Zu viele Frauen und Männer praktizieren keinen Safer Sex. So gaben 84 Prozent der Infizierten an, beim Geschlechtsverkehr kein Kondom benutzt zu haben.

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08.04.08 - Weiterer Standort für neues Parlamentsgebäude

Auf einem 1.400 Rai grossen Areal in der Provinz Samut Prakan soll ein neues Parlamentsgebäude errichtet werden. Das jetzige in Bangkok ist längst zu klein geworden, kann Abgeordnete und deren Mitarbeiter kaum noch aufnehmen. Seit über zehn Jahren diskutieren Regierung und Parlamentarier über einen Neubau. Seitdem wurden mehr als zehn Standorte ins Gespräch gebracht und wieder verworfen. Das Gelände in Samut Prakan südöstlich der Hauptstadt ist im Besitz des Department of Aviation.

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08.04.08 - Eisenbahnnetz wird zweispurig ausgebaut

Erhebliche Investitionen in ein modernes Eisenbahnnetz sollen den Gütertransport von der Strasse auf die Schiene bringen und die Kosten senken. Transportminister Santi Promap teilte mit, in Thailand lägen die Transportkosten bei 16 Prozent des Bruttoinlandsproduktes gegenüber 7 Prozent bei Industriestaaten. Die Regierung will langfristig 2.000 Kilometer zweispurig ausbauen. Im kommenden Jahr sollen bereits 157 Milliarden Baht zur Verfügung gestellt werden.

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08.04.08 - THAI will mehr Grossraumflugzeuge einsetzen

Um mehr Passagiere zu befördern und die Kosten für Wartung und Kerosin zu senken, will die Thai Airways International (THAI) ihren veralteten Maschinenpark möglichst bald durch neue Flugzeuge ersetzen und mehr Grossraumflugzeuge einsetzen. Die THAI denkt über den Kauf weiterer Airbus A 380s oder von Boeing-Maschinen des Typs 747-8s nach. Insgesamt sollen innerhalb eines Jahrzehnts 65 neue Flugzeuge in Dienst gestellt werden. Bestellt wurden bereits 6 Superjumbos Airbus A380s, 20 Airbus A 320s, 14 Boeing 787s, 8 Airbus A330-300s und 7 Airbus A 350. Die A 380 mit 510 Sitzplätzen werden ab 2010 ausgeliefert und sollen zuerst Passagiere nach London und später nach Frankfurt und Paris bringen.

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08.04.08 - Airlines gegen Telefonieren im Flugzeug

Thailands Fluggesellschaften stehen mehrheitlich der Ankündigung des staatlichen Aviation Department, während des Flugs den Gebrauch von Handys zu genehmigen, skeptisch gegenüber. Die Initiative zur Aufhebung des bestehenden Verbots geht vom Transportministerium aus. Der Gesetzgeber will das Telefonieren im Flugzeug erlauben, weil mit dem Einbau einer neuen Handy-Technik keine Gefahr für das Flugzeug bestehen soll. Die Airlines argumentieren, wenn Passagiere ständig ihr Mobiltelefon benutzten, würden sich andere Fluggäste dadurch gestört fühlen. Das könnte zu Streitereien und handgreiflichen Auseinandersetzungen führen. Udom Tantiprasongchai, Vorstandsvorsitzender der Billigairline One-Two-Go, sagte, seine Gesellschaft wolle aber an Bord Internet-Verbindungen anbieten.

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10.04.08 - Surayud Chulanont persönlicher Berater des Königs

Seine Majestät der König hat den ehemaligen Ministerpräsidenten Surayud Chulanont erneut zum persönlichen Berater ernannt. Dieser hatte das Amt bereits nach seinem Ausscheiden aus der Armee seit November 2003 inne, musste es aber niederlegen, als das Militär ihn nach dem Putsch im Jahr 2006 zum Premierminister ernannte. Surayud Chulanont war vom 1. Oktober 2006 bis zum 29. Januar dieses Jahres Regierungschef.

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10.04.08 - Neun Menschen starben an Dengue-Fieber

Das Gesundheitsministerium hat Behörden und Bevölkerung zu vorbeugenden Massnahmen gegen eine Ausbreitung des gefährlichen Dengue-Fiebers aufgerufen. Das heisst: Keine offenen Wasserstellen und Vorratsbehälter, in denen Stechmückenlarven günstige Entwicklungsmöglichkeiten finden. Im ersten Quartal dieses Jahres hat es bereits 7.413 Erkrankungen und neun Tote gegeben. Todesfälle meldeten die Provinzen Ayutthaya, Phuket, An Thong, Ratchaburi, Kanchanaburi, Samut Sakhon, Samut Prakan und Sing Buri. In den ersten drei Monaten des Vorjahres erkrankten 4.209 Menschen an Dengue-Fieber. Vier Patienten starben.

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10.04.08 - Verbrauchermärkte geben Reis preiswerter ab

Grosse Verbrauchermärkte wie Tesco Lotus, Carrefour und Big C wollen in der kommenden Woche ihre Preise für Reis zwischen 3 und 10 Prozent senken. Darauf haben sich das Handelsministerium, Vertreter des Einzelhandels sowie der lokalen Mühlenbetriebe und Händler geeinigt. Ein fünf Kilogramm schwerer Reisbeutel ist in den letzten Wochen je nach Qualität und Sorte bis zu 40 Baht oder 45 Prozent teurer geworden. Auf der Tagung einigten sich die Beteiligten weiter darauf, dass die Verbrauchermärkte die Rechnungen der Lieferanten zügiger bezahlen.

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11.04.08 - 54 Burmesen erstickten im Kühltransporter

Der Tod von 54 Migranten aus Burma in einem Kühltransporter hat das ganze Ausmass des Menschenschmuggels an der Grenze zum Nachbarland in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt. Medien, Menschenrechtsorganisationen und in der Betreuung von Wanderarbeitern involvierte Stiftungen fordern ein schnelles Eingreifen des Staates. Die Behörden sollten die Hintermänner des Menschenschmuggels ausfindig machen, sie mit der ganzen Härte des Gesetzes bestrafen und die Grenzen zu den Nachbarländern besser überwachen. 121 Burmesen waren auf ihrem Weg von der burmesischen Hauptstadt Rangun nach Phuket in einem 6 Meter langen und 2,2 Meter breiten Kühlwagen zusammengepfercht worden. Die Fahrt begann im thailändischen Grenzort Ranong. Als die Entlüftung versagte, sollen die Flüchtlinge den Fahrer per Handy alarmiert haben. Der habe ihnen befohlen, ruhig zu bleiben - aus Angst vor Entdeckung. Als die ersten Menschen bewusstlos zusammenbrachen, schlugen die Burmesen an die Wände. Der Fahrer hielt an und flüchtete, als er die leblosen Körper entdeckte. 54 Menschen waren erstickt: 17 Männer, 36 Frauen und ein junges Mädchen. 21 Migranten wurden später in ein Krankenhaus eingeliefert. Jährlich flüchten Tausende Burmesen aus ihrer Heimat in der Hoffnung, in Thailand einen Job zu finden. Den 121 Burmesen waren Arbeitsplätze in Phang Nga, Krabi und Phuket versprochen worden. Allein auf der Ferieninsel Phuket sollen nach Schätzungen der lokalen Behörden rund 50.000 Wanderarbeiter illegal leben und für wenig Geld hart arbeiten.

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11.04.08 - Thai AirAsia kassiert für jedes Gepäckstück

Thailands Billigairline Thai AirAsia fordert ab Mitte des Monats von ihren Passagieren eine Gepäckgebühr. Sie gilt nicht für Handgepäck bis zu einem Gewicht von 7,5 Kilogramm. Wer sein Gepäck bis zu 24 Stunden vor dem Abflug aufgibt, zahlt für jeden Koffer 30 Baht. Am Abflugtag müssen am Check-in-Schalter für jedes Gepäckstück 50 Baht entrichtet werden. Jeder Fluggast kann drei Koffer bis zu einem Gewicht von insgesamt 15 Kilogramm abgeben. Die neue Gebühr wird auch von den Schwesterunternehmen AirAsia in Malaysia und Indonesien erhoben. Der Hintergrund: Die Fluggesellschaften hoffen, dass wegen der Gebühr weniger Gepäck in den Maschinen verstaut werden muss. Geringeres Gewicht spart Kerosin.

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11.04.08 - Regierungspartei PPP strebt neue Verfassung an

Gremien der Regierungspartei People Power (PPP) haben sich für eine Änderung der Verfassung entschieden. Bis auf die Eingangsparagrafen, die u.a. die Souveränität des Staates und die Monarchie betreffen, soll die erst Ende letzten Jahres per Volksabstimmung in Kraft gesetzte Verfassung neu geschrieben werden. Die PPP bezeichnet das von den Militärs gestützte Paragrafenwerk als undemokratisch. Die PPP als Sieger der Parlamentswahlen im Dezember will die neuen Gesetze der unter dem gestürzten Premierminister Thaksin Shinawatra verabschiedeten Verfassung von 1997 angleichen. Nach Einschätzung führender Vertreter der PPP könnte das neue Regelwerk in etwa einem halbe Jahr beschlossen werden.

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11.04.08 - Regierung fördert das Energiesparen

Die Regierung hat ein Energiespar-Paket geschnürt. Es besteht aus elf Massnahmen. 100.000 Haushalte sollen jeweils einen zinsfreien Kredit in Höhe von 10.000 Baht zum Kauf von energiesparenden Geräten (Klimaanlagen, Kühlschränke und Ventilatoren sowie Glühbirnen) erhalten. Industrieunternehmen werden günstige Darlehn für Umbauten und Ersatz alter Maschinen angeboten. Von den Herstellern elektrischer Produkte wird erwartet, dass sie verbrauchsarme Geräte in ausreichender Zahl auf den Markt bringen. Die Regierung rechnet mit Energieeinsparungen von bis zu 150 Milliarden Baht pro Jahr. Das wären 15 Prozent der jetzigen Energiekosten.

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21.04.08 - Suvarnabhumi soll umgehend erweitert werden

Bangkoks neuer und internationaler Flughafen Suvarnabhumi wird umgehend erweitert. Das hat Transportminister Santi Prompat nach einem Gespräch mit dem Flugplatzbetreiber Airports of Thailand und dem Civil Aviation Department angekündigt. Der Ausbau soll in mehreren Schritten bis zum Jahr 2013 erfolgen und 73 Milliarden Baht kosten. Noch in diesem Jahr ist der Startschuss für eine dritte Landebahn vorgesehen. Die Erweiterung beinhaltet zudem den Bau eines neuen Terminals für den Inlandsflugverkehr. Ab 2013 soll Suvarnabhumi im Jahr rund 60 Millionen Passagiere abfertigen gegenüber derzeit 45 Millionen. Die Entscheidung für einen Ausbau des erst vor gut eineinhalb Jahren eingeweihten Airports wird als Abkehr der Regierung von der Zwei-Flughafen-Politik gewertet. Im März letzten Jahres wurde der Airport Don Mueang für Inlandsflüge wieder eröffnet. Beobachter gehen davon aus, dass der alte Bangkoker Flughafen mittelfristig erneut geschlossen wird.

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21.04.08 - Minister fordert Alkoholverbot an Feiertagen

Die erschreckend hohe Zahl der Verkehrsopfer an den Songkran-Tagen hat Gesundheitsminister Chaiya Sasomsub veranlasst, zu Feiertagen ein Verkaufsverbot für Alkohol zu fordern. Trotz der von den Behörden intensivierten Sicherheitskampagnen hat übermässiger Alkoholgenuss zum thailändischen Neujahrsfest landesweit zu schweren Verkehrsunfällen geführt. Das Road Safety Centre gab die Zahl der Toten mit 368 an. Im Vorjahr verunglückten während der Festtage 361 Menschen tödlich. Vom 11. bis 17. April 2008 wurden fast 5.000 Personen verletzt. Höhere Zahlen hat das Gesundheitsministerium veröffentlicht. Danach haben die Krankenhäuser über Songkran mehr als 7.000 Verletzte behandelt. Hauptunfallursachen bei den Verkehrsunfällen waren Trunkenheit und überhöhte Geschwindigkeit. An etwa 80 Prozent der Zwischenfälle waren Motorradfahrer beteiligt. Sie stellten auch die meisten Opfer. Ein Grund: Ein Grossteil der Motorrad- und Beifahrer verzichtet nach wie vor auf den Schutz eines Helms.

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21.04.08 - Nach Beerdigungsfeier ins Krankenhaus

Über 140 Teilnehmer einer Beerdigungsfeier in der Provinz Nan wurden mit einer Lebensmittelvergiftung in Krankenhäuser eingeliefert. Den gesundheitlichen Zustand mehrerer Patienten bezeichneten die Ärzte als kritisch. Die Frauen und Männer hatten bei der Totenfeier Fischbällchen gegessen. Wenig später klagten sie über taube Zungen, kraftlose Hände und Beine, Schmerzen in der Brust und Atemnot. Die örtliche Gesundheitsbehörde vermutet, dass die Fischbällchen aus dem giftigen Puffer-Fisch hergestellt wurden. Das Fleisch dieses Fisches enthält das tödlich wirkende Nervengift Tetrodotoxin. Um Geld zu sparen, sollen Händler den Fischbällchen das preiswerte Fleisch eines Puffer-Fisch beimischen.

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21.04.08 - Kriegsrecht in 179 Distrikten aufgehoben

Der National Security Council hat die Aufhebung des Kriegsrechts in 179 Distrikten von 31 Provinzen beschlossen. Bestehen bleibt das Kriegsrecht in den südlichen Provinzen Yala, Pattani und Narathiwat sowie in mehreren Distrikten der Provinz Songkhla. Nach dem Putsch im September 2006 hatte das Militär das Königreich unter Kriegsrecht gestellt und später in Grenzgebieten sowie im Norden und Nordosten des Landes, den Hochburgen des gestürzten Premierministers Thaksin Shinawatra, beibehalten. Im Süden des Landes sind in der mehrheitlich von Muslimen bewohnten Region seit dem Ausbruch der Gewalt Anfang 2004 rund 3.000 Menschen umgekommen.

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22.04.08 - Bangkok Airways will Provinzflugplätze übernehmen

Die Bangkok Airways zeigt Interesse, die 26 unter dem Dach des Department of Civil Aviation (DCA) betriebenen Provinzflugplätze des Landes sowie den alten Bangkoker Airport Don Mueang zu übernehmen. Der Gründer und Vorstandsvorsitzende der privaten Fluggesellschaft, Prasert Prasarttong-Osoth, kann sich eine Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen wie Handelskammern und eine wirtschaftliche Nutzung der Airports vorstellen. Anders als die grossen, internationalen Flughäfen der Airports of Thailand (AoT) wie Bangkok-Suvarnabhumi, Chiang Mai, Chiang Rai, Phuket, Hat Yai und Don Mueang werden die Provinzflughäfen kaum genutzt. Fast alle schreiben rote Zahlen. Die Bangkok Airways hat in den letzten Jahrzehnten die Flughäfen auf der Koh Samui, in Trat und Sukhothai errichtet und fährt nur auf der Ferieninsel Samui Gewinne ein.

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22.04.08 - Drei Parteien droht die Auflösung

Nach wie vor droht drei Regierungsparteien die Auflösung. Denn der Paragraf 237 der von der Militärregierung im Vorjahr abgesegneten Verfassung besagt, dass eine Partei für die Straftat eines führenden Mitglieds zur Verantwortung gezogen werden kann. Die Wahlkommission hat den Generalsekretär der Partei Chart Thai, Monthien Songpracha, und den stellvertretenden Vorsitzenden der Partei Matchimathipataya, Sunthon Wilawan, schuldig befunden. Beide Politiker sollen zur Parlamentswahl am 23. Dezember letzten Jahres Stimmen gekauft haben. Wahlbetrug wird ebenso dem stellvertretenden Vorsitzenden der Partei People Power (PPP), Yongyuth Tiyapairat, vorgeworfen. Sollte das Oberste Gericht die drei Parteimitglieder für schuldig erklären, müssten sie ihr Mandat niederlegen und dürften sich mehrere Jahre politisch nicht betätigen. Und nach der geltenden Verfassung könnten die Parteien aufgelöst werden.

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22.04.08 - Polizisten als anerkannte Geburtshelfer

Bangkoks Verkehrspolizisten sind bei den Frauen als Geburtshelfer bekannt und anerkannt. Im letzten Jahrzehnt haben Uniformierten bei 81 Geburten tatkräftig mitgeholfen. Es ist schon lange keine Sensation mehr, dass bei einer hochschwangeren Frau im dichten Strassenverkehr der Hauptstadt die Wehen einsetzen und sie ihr Baby zur Welt bringt. Fahrer der Autos oder Taxis rufen in ihrer Not die Polizei herbei. Verkehrspolizisten machen den Weg frei und bringen die werdende Mutter rechtzeitig in eine Klinik. Sollte das Baby im Stau zur Welt kommen, können sich die Mütter ebenfalls auf die Uniformierten verlassen. Den Rekord hält ein Beamter mit 18 Einsätzen.

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22.04.08 - Thaksin will kräftig in Unternehmen investieren

Thaksin Shinawatra will mit befreundeten Geschäftsleuten eine Aktiengesellschaft gründen und insgesamt 5 Milliarden Dollar in Unternehmen der Region investieren. Seinen Plan macht der gestürzte Premierminister von einer Bedingung abhängig. Die eingefrorenen Gelder auf Konten der Familie Shinawatra müssten zuvor freigegeben werden. Gegen Thaksin Shinawatra, seine Frau und weitere Familienmitglieder wird u.a. wegen Korruption, Steuerhinterziehung und Vergehen gegen das Aktiengesetz ermittelt. Deshalb hatte die Justiz Konten mit Einlagen in Höhe von 2 Milliarden Dollar einfrieren lassen. 20 Geschäftspartner wollen nach Angaben des ehemaligen Regierungschefs jeweils 250 Millionen Dollar bereitstellen.

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24.04.08 - Flugplatzanlieger liessen Laternen aufsteigen

Lärmgeplagte Anlieger des Bangkoker Flughafens Suvarnabhumi haben nachts Laternen mit einem Durchmesser von einem Meter aufgelassen und den Flugbetrieb gestört. Damit wollten die Hausbesitzer gegen die schleppende Abwicklung von Entschädigungszahlungen durch den Flugplatzbetreiber Airports of Thailand protestieren. Die Luftüberwachung hatte etwa zehn Laternen gezählt und die Polizei alarmiert. Sie nahm zwei Thais fest, die auf der Wache beteuerten, dem Spektakel nur zugeschaut zu haben. Flugobjekte wie Laternen oder Ballons können die Motoren von Flugzeugen beschädigen und die Piloten zur Notlandung zwingen.

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24.04.08 - Regierung kurbelt landwirtschaftliche Produktion an

Mit zehn Milliarden Baht will die Regierung in den nächsten Jahren die landwirtschaftliche Produktion ankurbeln. Landwirte sollen weitere Flächen bearbeiten und sowohl die Erträge bei Feldfrüchten als auch bei Pflanzen zur Herstellung von Biokraftstoff erhöhen. Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums sollen von den rund 130 Millionen Rai etwa 20 Millionen für den Anbau von Zuckerrohr, Tapioca, Palmöl und weiteren Pflanzen genutzt werden, um daraus Ethanol für Gasohol-Benzin und Biodiesel zu gewinnen. Das Ministerium liess weiter verlauten, dass in diesem Jahr bei Reis eine Rekordernte bevorstehen könnte. Reis werde auf insgesamt 71 Millionen Rai angebaut gegenüber 62 bis 64 Millionen in den letzten Jahren.

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24.04.08 - THAI erhöht ihren Treibstoffzuschlag

Wegen der stark gestiegenen Kerosinkosten erhöht die Thai Airways International (THAI) ihren Treibstoffzuschlag. Auf internationalen Strecken müssen die Passagiere künftig im Durchschnitt 20 Prozent und auf Inlandsrouten durchschnittlich 15 Prozent mehr zahlen. Je nach Streckenlänge und Flugzeit beläuft sich der Treibstoffzuschlag auf den internationalen Routen zwischen 25 und 105 Dollar. Die THAI hatte ihren Zuschlag das letzte Mal Anfang Januar erhöht und plant für Oktober dieses Jahres eine Anhebung der Ticketpreise.

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25.04.08 - Nach neuer Verfassung gibt`s Neuwahlen

Ministerpräsident Samak Sundaravej hat Neuwahlen nach Verabschiedung einer neuen Verfassung angekündigt. Die Koalitionsparteien hatten sich vor Tagen auf eine Verfassungsänderung geeinigt. Das neue Gesetzwerk soll bereits im Oktober diskutiert und verabschiedet werden. Der Premierminister hat weiter die Auflösung des Parlaments angekündigt für den Fall, dass das Verfassungsgericht die drei Parteien People Power, Matchimathipataya und Chart Thai verbieten sollte. Mitgliedern dieser drei Parteien wird Wahlbetrug vorgeworfen. Nach der jetzigen Verfassung kann eine Partei, deren führende Mitglieder gegen das Wahlgesetz verstossen haben, vom Verfassungsgericht aufgelöst werden.

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25.04.08 - Menschenhandel wird härter bestraft

Die Regierung will Menschenhandel und Menschenschmuggel härter bestrafen. Darauf haben sich sechs staatliche Behörden und Vertreter privater Organisationen geeinigt. Anlass der Konferenz war der Tod von 54 illegal eingereisten Burmesen, die Anfang April auf der Fahrt von Ranong nach Phuket in einem Kühltransporter erstickt waren. Die jetzigen Gesetze sind auf Menschenhandel von Kindern und Frauen ausgerichtet. Die neuen Regelungen sollen schärfere Strafen bringen, vor allem für Schlepper und Hintermänner.

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25.04.08 - Ministerium kurbelt den Tourismus an

Mit weiteren Investitionen in den Tourismus will das Finanzministerium die Einkommen der Branche steigern und Arbeitsplätze schaffen. Zudem soll der Tourismus als ein bedeutender Wirtschaftszweig zu einem höheren Bruttoinlandsprodukt beitragen. Innerhalb eines halben Jahres wollen die zuständigen Behörden einen detaillierten Plan vorlegen. Im Gespräch sind zusätzliche Piers und Einkaufszentren am Fluss Chao Phaya, die Entwicklung der Ratchadamnern Avenue in Bangkok zu einer Erlebnisstrasse wie die Champs Élysées in Paris und die Schaffung eines Informationsparks zu Ehren des Königs. Dort sollen Thais und Ausländer mit königlichen Projekten bekannt gemacht werden.

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25.04.08 - Streit über Preah Vihear soll beigelegt werden

Unter dem Vorsitz der Vereinten Nationen wollen Vertreter von Thailand und Kambodscha Anfang Mai in Paris ihre Streitigkeiten über den Eintrag des Tempels Preah Vihear als Weltkulturerbe beilegen. Kambodscha hatte vor Monaten bei der UNESCO den Antrag gestellt. Thailand fühlte sich übergangen und protestierte lautstark. Die Khmer-Ruinen liegen auf kambodschanischem Gebiet, sind aber von thailändischer Seite zu erreichen. Beide Länder sehen Preah Vihear als ihr Kulturerbe an. Kürzlich hatte Kambodscha Truppen in das Gebiet entsandt. Die thailändische Regierung wirft dem Nachbarland vor, gegen eine im Jahr 2000 unterzeichnete Abmachung verstossen zu haben.

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28.04.08 - Taxifahrer gab Tasche mit 500.000 Baht zurück

Ein Taxifahrer fand in seinem Wagen eine von einem Fahrgast vergessene Aktenmappe und gab sie dem Japaner zurück. In der Mappe befanden sich fast 500.000 Baht in bar. Der 34-jährige Fahrer aus Sakhon Nakhon hatte den Japaner über eine Bangkoker Rundfunkstation ausfindig gemacht. Die Regierung will jetzt den ehrlicher Finder belohnen und auszeichnen. Er soll zum Ehrenbürger ernannt werden sowie 10.000 Baht und einen Ausweis erhalten. Dieser gilt lebenslang und ermöglicht der Familie des Taxifahrers, Museen und Theater unter der Obhut staatlicher Behörden kostenlos zu besuchen.

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28.04.08 - Australier hatte Kondome mit Haschisch geschluckt

Ein Drogenschmuggler ist in einem Krankenhaus der Provinz Surat Thani gestorben. Freunde hatten den 51-jährigen Australier zum Hospital gebracht, weil er über schwere Magenschmerzen klagte. Beim Röntgen fanden Ärzte im Magen des Patienten 60 Kondome mit Haschisch. Einige Gummis waren bereits zerplatzt. Das Rauschgift hatte den Dickfarm und die Leber angegriffen. Tage später starb der Australier. Er war bereits im Jahr 2006 wegen einer Drogenstraftat verurteilt worden und hatte ein Jahr in einem thailändischen Gefängnis gesessen.

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28.04.08 - Deutscher wegen Kreditkartenbetrug festgenommen

Nach einem Hinweis der deutschen Botschaft in Bangkok hat Pattayas Immigration-Polizei einen 40-jährigen Deutschen festgenommen. Ihm wird Kreditkartenbetrug in grossem Umfang vorgeworfen. Nach Angaben der Botschaft soll er umgerechnet rund sechs Millionen Baht erbeutet haben. Der Deutsche war im Vorjahr nach Thailand geflohen und hatte an der Soi 6 in Pattaya eine Bar eröffnet. Die thailändischen Behörden werden den Mann der deutschen Justiz überstellen.

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29.04.08 - Thais erwarten heftigen Streit um Verfassungsänderung

Die Mehrheit der erwachsenen Thais sieht pessimistisch in die Zukunft. Nach einer Umfrage von Suan Dusit Poll schliessen 55 Prozent der befragten Frauen und Männer politisch bedingte Auseinandersetzungen, auch gewalttätige, zwischen der Regierung und ihren Gegnern nicht aus. Als Anlass wird die von der Koalitionsregierung unter Premierminister Samak Sundaravej geplante Verfassungsänderung genannt. Suan Dusit Poll hatte 4.123 Personen in 18 Provinzen des Landes um ihre Meinung gebeten.

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29.04.08 - Schweizer Hotel-Gruppe plant 20 Häuser

Bis zu 20 Hotels will die Schweizer Golden Tulip Hospitality Group in den nächsten Jahren in Thailand eröffnen. Für die Projekte werden über fünf Milliarden Baht zur Verfügung gestellt. 60 Prozent der Hotels sollen als Tulip Inn (drei Sterne), 35 Prozent als Golden Tulip (vier Sterne) und 5 Prozent als Royal Tulip (fünf Sterne) betrieben werden. Die ersten vier Häuser entstehen in Bangkok sowie auf den Inseln Samui und Phuket. Als weitere Standorte sind Pattaya, Chonburi und Rayong sowie der Flughafen Suvarnabhumi im Gespräch. Der Schweizer Investor will in wenigen Jahren in Thailand zu einer führenden Hotel-Gruppe wie Amari, Dusit und Centara aufsteigen.

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29.04.08 - Im ersten Quartal 11,5 Prozent mehr Fluggäste

Mit 16,53 Millionen Passagieren passierten im ersten Quartal 2008 im Jahresvergleich 11,5 Prozent mehr Fluggäste Thailands sechs internationale Flughäfen. 10.31 Millionen (+ 10.9%) hatten internationale Flüge gebucht, 6,22 Millionen (+ 12,6%) Inlandsstrecken. Wie die Airports of Thailand (AoT) weiter mitteilt, registrierte der Flugplatzbetreiber in diesem Zeitraum insgesamt 106.607 Flugbewegungen (+ 6,1%). Die grössten Zuwächse meldet Phuket mit 1,92 Millionen Passagieren, ein Plus von 16,5 Prozent. Die beiden Bangkoker Airports bewältigten 9,34 Millionen internationale Fluggäste (+ 9,9%) und 3,72 Millionen (+ 13,1%) auf den Inlandsrouten. Die AoT betreibt die Airports Suvarnabhumi und Don Mueang in Bangkok sowie die Flughäfen in Chiang Mai, Chiang Rai, Phuket und Hat Yai.

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29.04.08 - Fähren sollen Urlauberzentren verbinden

Neue Fähren sollen die Häfen und Urlauberzentren im Golf von Thailand verbinden. Das haben der Transportminister und der Tourismusminister vorgeschlagen. Sie erhoffen sich ein höheres Cargoaufkommen und mehr Einnahmen für die Tourismusbranche. Die Minister denken an den Einsatz von Frachtschiffen, Schnellbooten und Tragflächenbooten. Im Gespräch sind Fährverbindungen von der Koh Chang zur Koh Samui, von Puek Tien (Phetchaburi) zum Tiefseehafen Laem Chabang, von Hua Hin nach Pattaya und von Cha-am nach Chanthaburi. Zudem soll der Tourismus auf dem Fluss Chao Phraya in Bangkok, Ayutthaya, Nonthaburi und Samut Prakan sowie auf den Kanälen an der historischen Insel Rattanakosin in Bangkok gefördert werden.

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30.04.08 - Preiswerter Reis für die Bevölkerung

Das Kabinett hat beschlossen, die Warenhäuser mit der staatlichen Reisreserve von 2,1 Millionen Tonnen zu öffnen und bis zur nächsten Reisernte Fünf-Kilo-Packungen zu einem festgelegten, niedrigen Preis zu verkaufen. Nach dem Beschluss sank auf den Märkten der Preis für eine Tonne bereits auf 4.000 Baht. Die Reisreserve soll 20 Prozent unter dem jetzigen Marktpreis der Bevölkerung angeboten werden. Das Handelsministerium geht davon aus, dass die Reisbauern von August bis November mindestens 20 Millionen Tonnen ernten werden. 11 Millionen sind für den lokalen Markt bestimmt, 9 Millionen sollen exportiert werden.

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30.04.08 - Neue Verwaltungsstrukturen für die Insel Phuket

Premierminister Samak Sundaravej geht die Entwicklung der Ferieninsel Phuket viel zu schleppend voran. Die 19 lokalen Verwaltungen würden sich gegenseitig behindern und hätten zuwenig konkrete Ziele vor Augen. Deshalb will der Regierungschef jetzt ein übergeordnetes Gremium schaffen, aus Vertretern der Regierung und der Provinz. Es soll auf der Insel das Sagen haben. Einen weitergehenden Vorschlag hat Wuthisarn Tanchai, stellvertretender Generalsekretär des King Prajadhipooks Instituts, unterbreitet: Phuket sollte eine besondere Verwaltungszone werden wie Bangkok und Pattaya.

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30.04.08 - Historische Insel erstrahlt in neuem Glanz

Bangkoks historische Rattanakosin-Insel soll in gleissendem Licht erstrahlen. Das Tourismusministerium stellt 40 Millionen Baht für weitere Leuchten an bedeutenden Gebäuden entlang der Ratchadamnoen Road und am Fluss Chao Phraya bereit. Damit kommt das Ministerium lokalen Reiseveranstaltern entgegen, die nachts Package-Touren zur Rattanakosin-Insel anbieten wollen. Langfristig plant die Regierung die Ratchadamnoen Road als "kulturelle Route" zu vermarkten. Mit sieben Milliarden Baht sollen Gebäude renoviert, die Strasse verschönert und neue Häuser gebaut werden.

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