02.05.08 - Tatoo-Kultur-Festival in Pattaya
Nach dem grossen Erfolg des ersten Tattoo-Festivals im Vorjahr hoffen die Veranstalter des 2nd World Tattoo Arts Festivals & Exhibition Thailand auf eine noch grössere Resonanz. Vom 16. bis 18. Mai werden am Hafen Bali Hai in Pattaya etwa 70 Stände mit Ausstellern aus aller Welt aufgebaut. Es gibt fünf Zonen: Thailand, Asien, Japan, Europa und Amerika. An den Ständen werden unterschiedliche Tätowierungs-Kulturen gezeigt, und 100 Tätowierer aus vielen Ländern wollen ihre Kunst demonstrieren.
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02.05.08 - Ministerpräsident befürwortet Reis-Kartel
Thailands Ministerpräsident Samak Sundaravej macht sich für die Gründung eines Reis-Kartels der Mekong-Anrainer stark. Angesichts der rasant gestiegenen Lebensmittelpreise könne eine enge Zusammenarbeit der Länder Thailand, Burma, Vietnam, Laos und Kambodscha beim Export für einen einheitlichen Reispreis sorgen. Als Vorbild sieht der Premierminister das Öl-Kartel, die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec). Samak Sundaravej schlägt für die Mekong-Gruppe die Bezeichnung Organisation of Rice Exporting Countries (Orec) vor. Thailand hatte im vergangenen Jahr 9,5 Millionen Tonnen Reis exportiert und in den letzten Monaten, anders als Länder wie Indien und Vietnam, auf die weltweite Lebensmittelkrise nicht mit Ausfuhrbeschränkungen reagiert. Um die Reisproduktion zu erhöhen, hat das Finanzministerium beschlossen, eine Million Rai nicht bebautes, im staatlichen Besitz befindliches Land an Landwirte zu verpachten. Die Pacht soll bei jährlich 20 Baht pro Rai liegen.
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02.05.08 - Leitzins soll vorerst nicht geändert werden
Die Gouverneurin der Bank of Thailand (BoT), Tarisa Watanagase, sieht derzeit keinen Anlass, den Leitzins zu ändern. Er steht bei 3,25 Prozent und ist einer der niedrigsten in der Region. Nach der jüngsten Leitzinssenkung der amerikanischen Notenbank Fed liessen thailändische Währungshüter verlauten, es gäbe keinen Handlungsbedarf. Die Wirtschaft der USA und Thailands unterschieden sich deutlich in ihren Strukturen. Optimistisch zeigt sich auch das Finanzministerium. Die Behörde glaubt nicht, dass die Verbraucherpreise in diesem Jahr über 4,5 Prozent zulegen. In den ersten vier Monaten dieses Jahres hatte die Inflation im Jahresvergleich 5,3 Prozent erreicht. Für den Monat April meldete das Handelsministerium bei den Verbraucherpreisen mit 6,2 Prozent den höchsten Anstieg seit 23 Monaten.
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02.05.08 - 17,4 Milliarden Baht gehen an 70.000 Dörfer
Die Regierung hat ein Konjunkturprogramm über 1,38 Milliarden Baht auf den Weg gebracht. Die Mittel sind für 5.800 Dörfer bestimmt und sollen kleinere und mittlere Betriebe fördern. Die Gelder sind Teil des vom Kabinett beschlossenen SML-Projekts. Insgesamt fliessen 17,4 Milliarden Baht in 70.000 Dörfer. Beim Start des "Small-, Medium- and Large-Scale"-Projektes (SML) sagte Premierminister Samak Sundarevaj, er sei sich sicher, dass die Verantwortlichen in den Dörfern die überwiesenen Beträge zum Wohle der Bürger gut anlegen würden. Nach Angaben von Industrieminister Suwit Khunkitti will der Staat die Wirtschaft mit insgesamt 110 Milliarden Baht ankurbeln.
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06.05.08 - Thailand stellt Geld, Lebensmittel und Medizin bereit
Thailand hat Burma angesichts des verheerenden Ausmasses der Wirbelsturmkatastrophe Hilfe zugesagt. Als erste Soforthilfe wurden 50.000 US-Dollar bewilligt, das Militär wird mit Flugzeugen Nahrungsmittel und Medikamente ins Nachbarland schaffen. Nach Angaben des Aussenministeriums sind alle thailändischen Touristen sicher in ihr Heimatland zurückgekehrt. Die in der Hauptstadt Rangun arbeitenden rund 400 Landsleuten sollen ebenfalls in Sicherheit sein. Der Wirbelsturm Nargis hat weite Teile des Landes verwüstet und mehr als 10.000 Opfer gefordert. Mehrere 100.000 Burmesen sind obdachlos. In dem Katastrophen-Gebiet leben nach vorläufigen Schätzungen rund 24 Millionen Menschen.
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06.05.08 - Polizei beschlagnahmt 110.000 Speed-Pillen
Ein zum Tode verurteilter Häftling hat von seiner Zelle im Bangkoker Gefängnis Klong Prem einen Drogendeal eingefädelt. Er beauftragte mehrere Männer, darunter seinen jüngeren Bruder und einen Neffen, im Norden des Landes von einem Ausländer ein Paket mit Rauschgift entgegen zu nehmen und es einem Abnehmer in der Provinz Pathum Thani zu übergeben. Nach einem Hinweis konnte die Polizei die Männer festnehmen und 110.000 Methamphetamin-Pillen im Wert von 30 Millionen Baht konfiszieren.
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06.05.08 - Pena eröffnet auf der Insel Phuket Outlet-Mall
Der Bekleidungskonzern Pena House Group investiert auf der Ferieninsel Phuket eine Milliarde Baht und schafft ein weiteres Outlet-Einkaufszentrum. Geplant sind weiter ein Drei-Sterne-Hotel, eine Kunstgalerie, ein Supermarkt, mehrere Restaurants und Entertainment-Angebote. Die Outlet-Mall entsteht auf einem 52 Rai grossen Areal an der Charlermprakiat Road mit einer Verkaufsfläche von rund 24.000 qm und soll Ende des Jahres eröffnet werden. Pena House stellt Bekleidung unter den Markennamen Pena, Ten & Co., XoXo und Naf Naf her.
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06.05.08 - Thai in die Jury der Filmfestspiele Cannes berufen
Erstmals in der langen Geschichte der Filmfestspiele Cannes wird ein Thai in der Jury sitzen. Das Festivalkomitee hat den Regisseur Apichatpong Weerasethakul berufen. Die Jury wird von dem amerikanischen Schauspieler und Regisseur Sean Penn geleitet. Beim 61. Filmfestival werden vom 13. bis 25. Mai etwa 20 Filme gezeigt, u.a. von Clint Eastwood, Woody Allen und Steven Soderberg.
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07.05.08 - 19 Ärzte-Teams werden nach Burma ausgeflogen
Thailand hat sein Hilfsangebot an das vom Wirbelsturm Nargis heimgesuchte Nachbarland Burma aufgestockt. Nach Absprache mit dem Roten Kreuz und dem Aussenministerium will das Gesundheitsministerium 19 Ärzte-Teams sowie Medizin und Injektionsspritzen im Wert von rund zehn Millionen Baht entsenden. Die Teams werden von Militärmaschinen der Luftwaffe nach Burma geflogen. Hunderttausende Menschen sind in Burma ohne Wasserversorgung und harren im Freien aus, weil ihre Häuser zerstört sind. Die Behörden rechnen mit dem Ausbruch von Seuchen.
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07.05.08 - Frauen aus Usbekistan arbeiteten als Prostituierte
Auf der Walking Street in Pattaya nahm die Polizei zwölf Frauen aus Usbekistan fest. Sie sollen seit zwei Monaten im Touristenzentrum als Prostituierte gearbeitet haben. Beamte hatten die Ausländerinnen dabei beobachtet, wie sie Touristen ansprachen und sich als Begleitung anboten. Kunden mussten ihnen zwischen 2.500 und 3.000 Baht zahlen. Die Frauen warten jetzt im Gefängnis auf ihre Abschiebung.
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07.05.08 - Usbeke wird Geldwäsche und Kinderpornografie vorgeworfen
In Pattaya ist ein vom amerikanischen FBI gesuchter Usbeke festgenommen worden. Ihm wird Geldwäsche und Kinderpornografie vorgeworfen. Nach Angaben der Polizei soll der 39-Jährige in Pattaya bei einer russischen Gangsterbande Schutz gesucht und ein Reisebüro eröffnet haben. Der Festgenommene war in den letzten drei Jahren mehrfach nach Thailand eingereist und hatte sich zumeist in Pattaya aufgehalten. Der Usbeke war im August letzten Jahres von Pattayas Touristenpolizei festgenommen worden, als er an einem ATM-Automaten Geld abhob. In seinem Besitz fanden die Beamten 18 gefälschte Kreditkarten. Auf die Frage, warum der Mann nicht angeklagt und verurteilt worden ist, konnte die Polizei keine zufrieden stellende Antwort geben.
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08.05.08 - Regierung kauft den Skytrain für 56 Milliarden Baht
Die Regierung will den Skytrain vom Betreiber BTS aufkaufen und unter neuer Leitung stellen. Das Kabinett erwartet so mehr Transparenz und ein effektiveres Management. Ein weiterer Grund: In den kommenden Jahren werden im Grossraum Bangkok neue Skytrain-Strecken gebaut. Nach Einschätzung des Finanzministeriums kostet die Übernahme rund 56 Milliarden Baht. 90 Prozent des Betrages gehen an Kreditgeber.
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08.05.08 - Bangkok Airways erhöht Treibstoffzuschlag
Die Bangkok Airways hat auf den meisten Strecken den Treibstoffzuschlag um bis zu 128 Prozent erhöht. Je nach Route und Entfernung kann die zusätzliche Gebühr bis zu 80 Dollar je Sektor betragen. Auf den meisten Inlandsstrecken hat die private Fluggesellschaft den Zuschlag je Sektor um 100 Baht auf 750 Baht angehoben. Auf den drei Routen Samui-Phuket, Samui-Krabi und Bangkok-Trat müssen die Passagiere nicht mehr bezahlen.
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08.05.08 - Carabao kommt in die Schweiz
Mit Carabao tritt eine der bekanntesten thailändischen Rockbands am Donnerstag, 5. Juni, im Schützenhaus in Winterthur auf. Die von Ad Carabao gegründete Gruppe hat seit 1981 26 Studioalben aufgenommen und beeindruckt durch ihre Liveauftritte. Carabao hat den akustischen Folk-Stil thailändischer Musik um westlichen Rock, Hard Rock, Country und Musikstilen wie Latin und Reggae erweitert. In den Liedern geht es auch um soziale und politische Themen sowie um die Anliegen der einfachen Menschen. Ermöglicht haben den Auftritt zwei Schweizer Mitglieder des Fan Club Switzerland, um mit diesem Anlass die Gründung des Clubs zu feiern zu. Tickets zu 50 Schweizer Franken.- zuzüglich Versandkosten 5 Franken pro Brief (eingeschrieben) - können unter info@carabaofanclub.ch bestellt werden.
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09.05.08 - Cobra-Gold-Manöver mit 12.000 Soldaten
Das traditionelle Cobra-Gold-Manöver wird dem Land Einnahmen in Höhe von 500 Millionen Baht bringen. Die Übung mit fast 12.000 Soldaten aus den USA, Indonesien, Singapur, Japan und Thailand hat in Nakhon Ratchasima begonnen. Weitere Stationen des Manövers sind die Provinzen Chonburi, Lop Buri, Saraburi, Bura Ram, Surat Thani und der Grossraum Bangkok. Während und nach der Übung werden einmal mehr amerikanische Soldaten Pattaya zu Erholung und Entspannung aufsuchen. Cobra Gold gibt es seit dem Jahr 1956 und ist Teil der militärischen Zusammenarbeit zwischen Thailand und den USA. Das Manöver endet am 21. Mai.
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09.05.08 - Fussballspieler wollen Grasshopper verlassen
Suree Sukha hat Heimweh und sieht seine sportliche Zukunft nicht in der Schweiz. Der Fussballspieler war im Vorjahr mit zwei weiteren Nationalspielern vom englischen Erstligisten Manchester City unter Vertrag genommen worden. Weil die Thais nicht für die erste Mannschaft in Frage kamen und ihnen eine Arbeitsgenehmigung verweigert wurde, hatte der vom gestürzten Premierminister Thaksin Shinawatra aufgekaufte Club Suree Sukha und Teerasil Dangda an den Schweizer Verein Grasshopper Zürich ausgeliehen. Suree beklagt, dass er in Zürich nur mit der Reserve oder der U-21-Mannschaft trainieren und nicht im ersten Team spielen kann. Manchester zahlt den thailändischen Nationalspielern im Monat 300.000 Baht.
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09.05.08 - 700 Beschäftigte starben bei Arbeitsunfällen
Die Arbeitsplätze sind in Thailand alles andere als sicher. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums starben im Vorjahr 700 Frauen und Männer am Arbeitsplatz oder an den Folgen einer während der Arbeit erlittenen Verletzung. Landesweit wurden 198.652 Personen verletzt, oder sie erkrankten ernsthaft. 16 Arbeiter mussten wegen einer schweren Behinderung ihren Job aufgeben, 3.259 verloren Hände, Arme oder Beine. Die Ursachen waren vielfältig, doch die meisten Arbeitsunfälle werden herunterfallenden Baumaterialien und unsachgemässer Handhabung zugeschrieben.
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09.05.08 - Landwirtschaftsministerium schlägt Zonen vor
Damit auch künftig deutlich wird, dass in Thailand ausreichend Feldfrüchte für die Versorgung der Bevölkerung angebaut werden, schlägt das Landwirtschaftsministerium eine Einteilung der landwirtschaftlich genutzten Flächen für Getreide, Gemüse und Obst sowie für Palmöl, Zuckerrohr und Maniak zur Herstellung von alternativen Kraftstoffen vor. Landesweit bearbeiten Landwirte derzeit 130 Millionen Rai. Auf 63 Millionen wird Reis angebaut. 17,4 Millionen sind für Pflanzen zur Gewinnung von Zusätzen für Sprit reserviert, und die restlichen Flächen entfallen auf Obstplantagen und andere Feldfrüchte.
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12.05.08 - Separatisten sollen sich den Behörden stellen
Ministerpräsident Samak Sundaravej hat der Bevölkerung in den von Gewalt beherrschten südlichen Provinzen zugesichert, die Regierung strebe eine friedliche Lösung des Problems an. Zum ersten Mal seit seinem Amtsantritt vor gut drei Monaten besuchte der Regierungschef mit Pattani eine von überwiegend Moslems bewohnte Region. Der Premierminister traf mit dem Kommandeur der Vierten Armee, mit führenden Verwaltungsbeamten und mit 40 Familien zusammen, die mit Unterstützung des Kronprinzen Maha Vajiralongkorn zwei Jahre zuvor umgesiedelt worden waren. Die rund 200 Personen waren vor den Gewalttaten der Separatisten geflüchtet. Jetzt wohnen sie in der Nähe eines buddhistischen Tempels. Samak Sundaravej appellierte an die Aufständischen, die Waffen niederzulegen und sich den Behörden zu stellen. Seit Januar 2004 sind im Süden mehr als 3.000 Menschen umgekommen.
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12.05.08 - Denkmal erinnert an das Massaker im Mai 1992
Im Bangkoker Suan Santiporn Park wird ein Denkmal an das Massaker im Jahr 1992 erinnern. Das Monument wird 25 Millionen Baht kosten und soll im Mai kommenden Jahre eingeweiht werden. Am 17. Mai 1992 hatten Soldaten auf unbewaffnete Demonstranten das Feuer geschossen. Es waren vorwiegend Studenten, die auf Bangkoks Strassen von der Regierung mehr Demokratie forderten. In der Folge musste die Regierung unter Ministerpräsident Suchinda Kraprayoon zurücktreten. Der 17. Mai 1992 ist als "Black May" in die Geschichte eingegangen.
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12.05.08 - Mehr Fahrgäste in Skytrain und U-Bahn
Von den rapide gestiegenen Spritpreisen profitieren der Skytrain und die U-Bahn. Immer mehr Bangkoker lassen ihr Auto stehen und steigen auf den schienengebundenen Personennahverkehr um. Nach Angaben des Bangkok Mass Transit System lösen werktags 430.000 Menschen ein Ticket für den Skytrain, an den Wochenenden sind es rund 300.000. Zum Vergleich: Ein Jahr zuvor waren es 400.000 bzw. 250.000. Für die Untergrundbahn meldet der Betreiber 196.000 Fahrgäste gegenüber 184.000 vor einem Jahr.
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13.05.08 - In Bangkok bebten die Hochhäuser
Das schwere Erdbeben mit dem Epizentrum in der chinesischen Provinz Sichuan war auch in Bangkok zu spüren. In der thailändischen Hauptstadt bebten Hochhäuser. Die Erschütterungen sorgten im Stadtteil Sathorn/Silom für Panik. Bauarbeiter und Büroangestellte in Wolkenkratzern fürchteten um ihr Leben und rannten auf die Strassen. Dem Mineral Resources Department wurden aus Bangkok allerdings keine Schäden gemeldet. Das Erdbeben in Südchina hatte eine Stärke von 7,8 auf der Richterskala. Nach Medienberichten sollen bei der Katastrophe 10.000 Menschen den Tod gefunden haben, Zehntausende sind obdachlos.
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13.05.08 - Minenräumung dauert noch über neun Jahre
Thailand liegt bei der Räumung von Landminen nicht im Zeitplan. Mit dem Vertrag von Ottawa hatten sich Länder wie Thailand und Kambodscha verpflichtet, bis zum Mai nächsten Jahres ihr Territorium von Minen zu räumen. Thailands Mine Action Centre (TMAC) hat um einen Aufschub von neuneinhalb Jahren gebeten. Im Königreich werden auf einer Fläche von 2.558 Quadratkilometern Minen vermutet. Sie liegen in 27 Grenzprovinzen. Bislang scheiterte eine schnellere Beseitigung am Mangel an Personal und Geld. Das TMAC benötigt nach eigener Einschätzung in den kommenden Jahren insgesamt 500 Millionen Baht.
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13.05.08 - Thailand kauft in Indien Warnbojen
Thailand und Indien wollen künftig die von Tsunami-Warnbojen im Indischen Ozean gesammelten Informationen austauschen. Darüber hinaus plant Thailand den Kauf mehrerer Bojen in Indien. Die neuen Warnbojen sollen Ende des Jahres im Meer verankert werden. Alarmsysteme bestehen bereits für den Süden des Landes. Thailands National Disaster Warning Committee geht davon aus, dass die Bevölkerung bei einem Tsunami 45 Minuten vor einer verheerenden Flutwelle alarmiert werden kann.
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13.05.08 - Export von Orchideen nimmt zu
Orchideen aus Thailand sind weltweit gefragt. Lokale Gartenbaubetriebe exportieren eine grosse Vielfalt der Gattungen und Arten. Aktuelle Angaben der Royal Horticultural Society of Thailand belegen die wirtschaftliche Bedeutung dieser Zierpflanze: Im Vorjahr gingen Orchideen im Wert bis zu acht Milliarden Baht nach Europa, in die USA, nach Japan und China. Bei einer jährlichen Steigerung der Exporte um 20 bis 30 Prozent wird bald die Zehn-Milliarden-Grenze erreicht sein.
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15.05.08 - Junta lässt thailändisches Ärzteteam ins Land
Nur Thailand hat von der Regierung in Burma die Erlaubnis erhalten, ein Ärzteteam in die vom Wirbelsturm Nargis zerstörte Region zu entsenden. Ministerpräsident Samak Sundaravej hatte auf Bitten des Uno-Generalsekretärs Ban Ki-moon das Nachbarland aufgesucht. Doch Burmas Junta verzichtet weiterhin auf ausländische Hilfe. Der thailändische Premierminister sagte nach seiner Rückkehr, Burma sei zuversichtlich, die durch den Zyklon entstandenen Probleme zu lösen. Im Land wären keine Seuchen ausgebrochen und für die von der Katastrophe betroffene Bevölkerung gäbe es ausreichend Nahrung. Das thailändische Ärzteteam wird aus 30 Frauen und Männern bestehen und soll am Samstag in das Nachbarland reisen.
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15.05.08 - Airport Link erst im November 2009 fertig
Der Airport Link wird voraussichtlich erst im November kommenden Jahres in Betrieb gehen. Das mit dem Bau der Schnellbahnverbindung zwischen Bangkoks Innenstadt und dem Internationalen Flughafen Suvarnabhumi beauftragte Konsortium hat weitere Verzögerungen eingestanden. Der Grund: Erforderliche Grundstücksflächen wurden von der staatlichen Eisenbahngesellschaft 22 Monate später als vorgesehen bereitgestellt. Ursprünglich sollte der fast 30 Milliarden Baht teure Airport Link bereits Ende letzten Jahres eingeweiht werden. Nach seiner Eröffnung wird es auf der 28 Kilometer langen Strecken von Makkasan zum Flughafen zwei unterschiedliche Züge geben: Die City Line startet ab Phaya Thai, hält an allen Stationen und trifft nach 30 Minuten am Flugplatz ein. Der Airport Express fährt ohne Zwischenstopp in 15 Minuten von Makkasan nach Suvarnabhumi mit einem Tempo bis zu 160.
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15.05.08 - Thailand attraktiv für Investitionen
Die Bank of Thailand (BoT) sieht wegen der derzeit schwächelnden Baht-Währung keinen Anlass zur Besorgnis. Die Gouverneurin der Staatsbank, Tarisa Watanagase, spricht von einer vorübergehenden Schwäche. Am Mittwoch wurde der Baht auf den Devisenmärkten gegenüber dem Dollar mit 32,47 und gegenüber dem Euro mit 49,76 gehandelt. Mit Argusaugen verfolgen die Währungshüter hingegen die Entwicklung der Verbraucherpreise. Nach Einschätzung der BoT wird die Inflation in den nächsten Monaten wegen der weiter gestiegenen Preise für Sprit und Lebensmittel auf hohem Niveau bleiben. Ein positives Signal für das Königreich kommt von der Weltbank. Sie hat Thailand unter 178 untersuchten Staaten auf Platz 15 der attraktivsten Länder für Investitionen gesetzt.
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16.05.08 - Continental baut in Rayong Produktionsstätte
Die Continental AG investiert fünf Milliarden Baht und baut in Rayong eine Produktionsstätte. Sie soll Mitte kommenden Jahres eingeweiht werden. Das deutsche Unternehmen ist in Asien bereits mit Werken in Malaysia. Indonesien und auf den Philippinen vertreten. Weil die thailändische Regierung den Bau von Öko-Fahrzeugen nachhaltig fördert, hofft Continental als renommierter Automobilzulieferer im Königreich auf gute Geschäfte. Der Konzern hat sich auf die Herstellung von Komponenten für spritsparende Motoren spezialisiert. Continental wird im Industriegebiet Amata City rund 1.000 Arbeitsplätze schaffen.
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16.05.08 - Schulgeldfreiheit steht nur auf dem Papier
Vor Wochen hatte die Regierung einen schulgeldfreien Besuch aller staatlichen Lehranstalten versprochen und zusätzlich mehrere Milliarden Baht zur Verfügung gestellt. Dennoch mussten jetzt Eltern zu Beginn des neuen Schuljahres für ihre Töchter und Söhne tief in die Tasche greifen. Ein Grossteil der staatlichen Schulen forderte für Leistungen ausserhalb des offiziellen Lehrprogramms Gebühren. Sie reichten je nach Schulsystem von 3.000 bis zu 6.000 Baht. Nach dem Beschluss der Regierung sollen 14 Jahre Schulbesuch gebührenfrei sein: zwei Jahre Kindergarten, sechs Jahre Volksschule und sechs Jahre weiterführende Schule. Die Schulbehörde will jetzt die Namen aller schulgeldfreien Lehranstalten veröffentlichen und so Schulen, die Eltern zur Kasse bitten, unter Druck zu setzen.
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16.05.08 - Militär plant keinen erneuten Putsch
General Anupong Paochinda ist Gerüchten entgegen getreten, das Militär plane einen erneuten Putsch. "Es wird definitiv nicht geschehen", sagte der Armeechef in Bangkok. Seit Wochen kursieren Gerüchte, nach denen das Militär die demokratisch gewählte Regierung absetzen möchte. Deshalb hat der Minister im Büro des Premierministers, Jakrapob Penkair, angekündigt, er wolle den Medien verbieten, solche Nachrichten weiter zu verbreiten.
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16.05.08 - Neuer Tiefseehafen in Südthailand
In der kommenden Woche will sich das Kabinett mit dem Plan des Transportministeriums befassen, in der südlichen Provinz Satun an der Andamanischen See einen Tiefseehafen zu schaffen. Er soll den Hafen Laem Chabang entlasten und die Transportkosten mindern. Aus Europa und den arabischen Ländern kommende Frachtschiffe müssen heute den weiten Weg durch die Malacca-Strasse in den Golf von Thailand bis zum Tiefseehafen Laem Chabang zurücklegen. Bei einem neuen Hafen in Südthailand könnten die Waren von dort aus mit Lastwagen oder per Eisenbahn zu ihren Bestimmungsorten transportiert werden.
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20.05.08 - Bangkok als Drehscheibe für die Burma-Hilfe
Thailands Regierung will der Bitte der Vereinten Nationen entsprechen und den alten Bangkoker Flughafen Don Mueang sowie die früher für den Cargo-Transport genutzten Hangars dem World Food Programm (WFP) der Uno zur Verfügung stellen. Bangkok soll nach den Plänen der Vereinten Nationen die Drehscheibe für eine umgehende Hilfe für die vom Zyklon Nargis betroffene Bevölkerung in Burma werden. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon will am Mittwoch nach Rangun fliegen und mit Vertretern der Junta über internationale Hilfseinsätze sprechen. Mehr als zwei Wochen nach dem verheerenden Wirbelsturm will die Junta jetzt Hilfe des Südoastasien-Pakts Asean annehmen. Künftig dürften die Asean-Staaten die ausländische Hilfe für die Zyklonopfer koordinieren, sagte Singapurs Aussenminister George Yeo auf einem Aussenministertreffen der Südostasiatischen Staatengemeinschaft Asean in Singapur. An den Beratungen nahm auch Burmas Aussenminister Nyan Win teil, dessen Land zu den zehn Asean-Mitgliedern gehört. Die Militärjunta schottet ihr Land trotzdem weiterhin ab und verweigert vielen Helfern die Einreise. Rund 70 Prozent der hungernden Überlebenden konnte die Hilfe der Uno noch nicht erreichen. Das gab ein Sprecher des Welternährungsprogramms (WFP) bekannt. Rund 750.000 Menschen bräuchten dringend Lebensmittel, doch nur 250.000 hätten bislang eine Zwei-Wochen-Ration Reis erhalten.
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20.05.08 - Mehr Passagiere und weniger Gewinn
Die Thai Airways International (THAI) hat im ersten Quartal dieses Jahres mit 5,38 Millionen Passagieren im Jahresvergleich 8,1 Prozent mehr befördert und dennoch einen geringeren Gewinn verbucht. Der Profit ging um stattliche 48 Prozent zurück. Als Grund führt die Staatslinie die enorm gestiegenen Treibstoffpreise an. Für Kerosin muss die THAI derzeit mehr als doppelt so viel zahlen wie vor einem Jahr. Die Spritrechnung macht inzwischen rund 40 Prozent der Operationskosten aus.
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20.05.08 - Thaksin plant Spielkasino auf der Koh Kong
Der gestürzte Regierungschef Thaksin Shinawatra trägt sich mit dem Gedanken, auf Koh Kong ein Spielkasino mit Entertainment-Komplex zu errichten. Das hat Kambodschas Ministerpräsident Hun Sen bei der Einweihung einer neuen Strassenverbindung auf Koh Kong den Medien mitgeteilt. Das erforderliche Geld wollen Thaksin Shinawatra und ein arabischer Geschäftsmann zur Verfügung stellen. Als möglicher Investor wird der Besitzer des Kaufhauses Harrods in London, Mohamed al-Fayed, genannt.
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20.05.08 - 9,6 Prozent mehr Passagiere auf Suvarnabhumi
Im ersten Quartal 2008 verzeichnete der Bangkoker Flughafen Suvarnabhumi mit 11,3 Millionen Passagieren im Jahresvergleich einen Anstieg um 9,6 Prozent. Der internationale Airport gibt die Zahl der Flüge mit 67.032 an. Das waren 4,2 Prozent mehr als in den ersten drei Monaten 2007. Beim Cargo gab es mit 321.041 Tonnen ein Plus von 5,6 Prozent. Suvarnabhumi wird derzeit von 111 nationalen und internationalen Fluggesellschaften genutzt.
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22.05.08 - Khmer-Tempel in Buri Ram beschädigt
Nach den schweren Beschädigungen im Khmer-Tempel Phanom Rung in der Provinz Buri Ram haben die Behörden die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt. Historische Ruinen in Nakhon Ratchasima, Buri Ram, Surin und Chaiyaphum werden jetzt rund um die Uhr bewacht. Unbekannte hatten auf dem Gelände des Tempels Phanom Rung von elf steinernen Nagas die Köpfe und den Shiva-Linga-Stein, ein bedeutendes Symbol des Gottes Shiva im Zentrum des Khmer-Heiligtums, entfernt und weitere Statuen beschädigt. Das Fine Arts Office hofft, die Schäden innerhalb eines Monats zu beseitigen. Die meisten betroffenen Statuen sind Nachbildungen. Die Behörden haben für sachdienliche Angaben zur Ergreifung der Täter eine Belohnung in Höhe von 50.000 Baht ausgesetzt.
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22.05.08 - Thailand zählt nicht zu den friedlichen Ländern
In dem neuen Global Peace Index ist Thailand vom 105. Platz im Vorjahr auf den 118. zurückgefallen. Die Economist Intelligence Unit hatte140 Staaten nach verschiedenen Kriterien untersucht: Kriminalität, politische Stabilität, Einhaltung der Menschenrechte und terroristische Gewalttaten. Von den zehn Ländern des Asean-Staatenbundes in Südostasien wurde nur Burma mit dem 126. Platz niedriger als Thailand eingestuft. Als friedlichstes Land wurde Island ausgemacht.
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22.05.08 - Dorfbewohner fordern ein Alarmsystem
Bewohner von über 300 Dörfern in der Provinz Kanchanaburi haben Angst, bei einem Dammbruch der Talsperren ihr Leben zu verlieren. Sollten die Dämme der beiden Seen Srinakarin und Vajiralongkorn bei einem Erdbeben brechen, würden die Häuser in weniger als zwei Stunden überflutet werden. In diesem Jahr sind in der Provinz stärkere seismografische Aktivitäten gemessen worden als in den letzten Jahren. Die Bürger fordern einen Katastrophenplan und ein Alarmsystem ähnlich dem Tsunami-Warn-System entlang der Andamanischen Küste im Süden des Landes.
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23.05.08 - Demonstration gegen Verfassungsänderung
Führer der People`s Alliance for Democracy (PAD) haben für den kommenden Sonntag zu einer Demonstration gegen die Pläne der Regierung zur Verabschiedung einer neuen Verfassung aufgerufen. Die Kundgebung soll um 15 Uhr am Democracy Monument in Bangkok beginnen. Die PAD will zudem Unterschriften sammeln und die Listen dem Senatssprecher überreichen. Das Ziel: Alle Parlamentsabgeordnete, die eine neue Verfassung wünschen und die dazu erforderlichen Beschlüsse fassen, sollen ihrer Ämter enthoben werden. Nach der Verfassung von 2007 reichen für den Antrag 20.000 Unterschriften. 157 Abgeordnete hatten am Mittwoch dem Parlamentssprecher einen Antrag überreicht. Danach soll das Parlament im Juni die neue Verfassung diskutieren.
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23.05.08 - Regierung legt zweites Konjunktur-Programm auf
Früher als geplant wird die Regierung ein weiteres Konjunktur-Programm auflegen. Wegen der weiter steigenden Spritpreise sowie dem Anstieg der Lebensmittelpreise bzw. der Inflation will der Staat die Wirtschaft ankurbeln. Das Kabinett möchte verhindern, dass das Wachstum der Wirtschaft hinter der Inflationsrate bleibt. Die zur Verfügung stehenden Gelder sollen Monat für Monat in den Konsum und damit in die Wirtschaft gepumpt werden. Erst im März hatte die Regierung beim ersten Konjunktur-Programm über 400 Milliarden Baht bereitgestellt: zur Entschuldung der Landwirte, für Projekte in den Dörfern, für zinsgünstige Darlehen sowie für Hypotheken an einkommensschwache Familien.
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23.05.08 - Hahnenkämpfe künftig auch samstags erlaubt
Innenminister Chalerm Yubamrung sieht den Hahnenkampf als Sport und Zeitvertreib für die ländliche Bevölkerung. Damit sie künftig mehr Spass an diesem Sport hat, sollen Hahnenkämpfe auch samstags erlaubt werden. Derzeit dürfen die Tiere nur einmal in der Woche, sonntags, aufeinander gehetzt werden. Tierschützer kritisieren die Entscheidung des Ministers. Sie sehen Hahnenkämpfe als Tierquälerei. Bei den Kämpfen würden zahlreiche Hähne verletzt und getötet.
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23.05.08 - Tempel Doi Suthep droht einzustürzen
Heftige Regenfälle, ein Erdrutsch oder Erdstösse bei einem Erdbeben gefährden den Stupa des buddhistischen Heiligtums Doi Suthep bei Chiang Mai. Ein Gutachten kommt zu dem Ergebnis, dass der 600 Jahre alte Tempel auf weichem Untergrund und aufgeschüttetem Boden errichtet wurde. Der Stupa könnte sich senken und einstürzen. Das Fine Arts Department schätzt die Kosten auf 200 Millionen Baht, um das Fundament des Tempels zu verstärken.
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26.05.08 - PAD fordert Rücktritt des Regierungschefs
Rund 5.000 Demonstranten zogen am Sonntag in Bangkok vom Democracy Monument zum Government House. Sie protestierten friedlich gegen die von der Regierung geplante Änderung der Verfassung aus dem Vorjahr. Zu der Kundgebung hatte die People`s Alliance for Democracy (PAD) aufgerufen. Sie kündigte weitere Demonstrationen an und fordert den Rücktritt von Ministerpräsident Samak Sundaravej sowie die Amtsenthebung aller Parlamentarier, die den Weg für eine neue Verfassung freimachen. Die PAD befürchtet, die Regierung wolle über eine geänderte Verfassung erreichen, dass die Verfahren gegen den gestürzten Premierminister Thaksin Shinawatra und weitere Politiker wegen Korruption eingestellt werden. Samak Sundaraveij hat am Wochenende noch einmal erklärt, er strebe eine Verordnung für ein baldiges Referendum an. Die Wähler sollten entscheiden, ob Thailand eine neue Verfassung benötige.
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26.05.08 - Pädophiler Deutscher in Pattaya festgenommen
Wieder ist in Pattaya ein Deutscher unter Missbrauchsverdacht festgenommen worden. In der Nacht zum Samstag stürmte die Polizei das Apartment eines 65-Jährigen an der Soi Buakhao. Nach Angaben der Polizei trafen die Beamten beim Deutschen einen 14-jährigen Jungen an. Die Situation soll eindeutig kompromittierend gewesen sein. Neben dem Bett lagen mehrere stimulierende Gegenstände und Medikamente wie Viagra. Seit Wochen geht Pattayas Polizei, auch mit Unterstützung Bangkoker Botschaften, gezielt gegen die pädophilie Szene im Touristenzentrum vor. Vor wenigen Wochen erwischten die Uniformierten einen 66-jährigen Deutschen mit zwei Minderjährigen im Bett. Ende letzter Woche wurde ein 46-jähriger Brite zur Polizeiwache gebracht. Er hatte Sex mit einem 16-Jährigen. Der Thai "arbeitete" an der Sunee Plaza. Im Computer des Festgenommenen fanden die Ermittler eine grosse Anzahl Fotos von jungen Thais, nackt und in eindeutiger Stellung.
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26.05.08 - Hmong brannten ihre Unterkünfte nieder
Aus Protest gegen die angekündigte Abschiebung nach Laos haben rund 300 Hmong ihre Unterkünfte in einem Camp der Provinz Phetchabun angezündet. Von den 1.300 provisorischen Häusern wurden 850 vernichtet. Die ethnische Minderheit hatte im Vietnam-Krieg auf der Seite der Amerikaner gekämpft. Nach dem Kriegsende im Jahr 1975 flüchteten die Hmong in grosser Zahl vor den Kommunisten nach Thailand. Bei einer Rückkehr nach Laos befürchten sie Verfolgung und Benachteiligungen. Die Flüchtlinge fordern die thailändische Regierung auf, das Camp unter Aufsicht des Flüchtlingswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) zu stellen.
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27.05.08 - Samaks Popularität sinkt rapide
Die Popularität von Ministerpräsident Samak Sundaravej hat einen neuen Tiefstand erreicht. Nach einer aktuellen Umfrage von Abac Poll (Assumption-Universität) unter über 2.000 Bangkoker Bürgern unterstützen nur noch 21,4 Prozent der Befragten den Regierungschef. Im Februar waren es noch 45,4 Prozent gewesen. Fast 90 Prozent sind mit der Arbeit der Politiker nicht zufrieden. Über 60 Prozent erwarten bei einer von der Regierung geplanten neuen Verfassung gewaltsame Ausschreitungen. Und über 60 Prozent der interviewten Hauptstädter schliessen einen erneuten Militärputsch nicht aus.
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27.05.08 - Dubai unterstützt das Land-Brücken-Projekt
Das Unternehmen Dubai World mit Sitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten (UAE) will eine Machbarkeitsstudie für das von der Regierung geplante Land-Brücken-Projekt im Süden des Landes finanzieren. Dubai-World-Vorsitzender Sultan Ahmed bin Sulayem sieht das Vorhaben als einen wichtigen Schritt zur Friedenssicherung in den überwiegend von Moslems bewohnten Unruheprovinzen Pattani, Yala und Narathiwat. Die Andamanische See im Westen und der Golf von Thailand im Osten sollen über Tiefseehafen, Strassen und Schienen verbunden werden. Dubai World sagt die Schaffung zahlreicher Arbeitsplätze sowie ein starkes Wirtschaftswachstum für die vernachlässigte Region voraus. Eine blühende Wirtschaft werde die politische Situation stabilisieren, glaubt Sultan Ahmed bin Sulayem.
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27.05.08 - Thai AirAsia erhöht Treibstoffzuschlag
Mit der Thai AirAsia hat eine weitere Fluggesellschaften ihren Treibstoffzuschlag angehoben. Die Billigairline hat ihre Gebühr auf den internationalen Strecken pro Sektor um 50 Baht erhöht. Der Zuschlag auf den Inlandsstrecken ändert sich mit 550 Baht je Sektor nicht. Auf den Auslandsrouten sind es künftig 800 Baht. Nach Angaben des Unternehmens weniger als bei den Mitbewerbern. "Wir müssten die Gebühr um mehrere hundert Baht erhöhen, wenn wie unsere zusätzlichen Kosten für das teure Kerosin ausgleichen wollten", sagte ein Sprecher der Thai AirAsia in Bangkok.
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27.05.08 - Vermögen von Thaksin soll beschlagnahmt werden
Die Assets Scrutiny Commission (ASC) will am Donnerstag bei der Generalstaatsanwaltschaft die Beschlagnahme von 76 Milliarden Baht aus dem Vermögen des ehemaligen Ministerpräsidenten beantragen. Die ASC ist bei ihren Ermittlungen gegen die Familie Shinawatra als ehemalige Besitzerin des Telekommunikationskonzerns Shin Corp. zu dem Schluss gekommen, der gestürzte Regierungschef habe während seiner Amtszeit seine Macht missbraucht und sich bereichert. Deshalb sollte der Oberste Gerichtshof die Beschlagnahme anordnen. Nach Einschätzung der ASC war Thaksin Shinawatra auch als Regierungschef noch im Besitz eines grossen Aktienpakets der Shin Corp., obwohl er das stets bestritten hatte. Er soll Dividenden in Höhe von fast 7 Milliarden Baht bezogen und durch den Verkauf des Konzerns an die Temasek Holdings Anfang 2006 fast 70 Milliarden Baht vereinnahmt haben.
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29.05.08 - Politische Unsicherheiten belasten die Märkte
Finanzminister Surapong Suebwonglee befürchtet wegen der politisch neu aufgekeimten Unsicherheiten negative Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Investitionen. Ausländische Geldgeber, so der Politiker, könnten ihre Entscheidungen überdenken und erst einmal die Entwicklung abwarten. Seit Sonntag demonstrieren Anhänger der People`s Alliance for Democracy (PAD) in Bangkok gegen die Pläne der Koalitionsregierung, die Verfassung aus dem Jahr 2007 durch eine neue zu ersetzen. Die Proteste belasten bereits den Aktienhandel und schwächen die Baht-Währung.
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29.05.08 - E-Tickets ersetzen Papier-Flugscheine
Ab 1. Juni dürfen für die Thai Airways International (THAI) nur noch E-Tickets ausgestellt werden. Vor diesem Datum erhaltene Papier-Flugscheine werden weiterhin angenommen. Mit der Änderung folgt die THAI einer Empfehlung des Internationalen Luftverkehrsverbandes (IATA) an seine 240 Mitglieder. Durch die Umstellung auf E-Tickets im internationalen Flugverkehr sollen die Airlines im Jahr rund zwei Milliarden Dollar sparen. Die IATA geht davon aus, dass für die Papierherstellung rund 50.000 Bäume weniger gefällt werden müssen.
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29.05.08 - Thailand schickt weiteres Ärzte-Team nach Burma
Noch in dieser Woche wird Thailand ein zweites Ärzte-Team in die vom Wirbelsturm zerstörte Region Burmas entsenden. Es soll das erste Team ersetzen, das nach Einschätzung des Gesundheitsministeriums hervorragende Arbeit geleistet hat. Wie das erste Team, wird auch das zweite aus 30 Ärzten und Helfern bestehen. Die Behörde erwartet von der ersten Helfergruppe konkrete Hinweise, wo ärztliche Hilfe in Burma dringend erwartet wird.
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30.05.08 - Meteorologen warnen vor Naturkatastrophen
Meteorologen sagen für die zweite Jahreshälfte ungewöhnlich viele tropische Stürme voraus und warnen die Bevölkerung vor Naturkatastrophen. Weil sich wegen der globalen Erwärmung das Meerwasser aufheize, müssten die Bewohner mit hohem Wellengang, stürmischen Winden und starken Regenfällen rechnen. Besonders betroffen wären die Küsten an der Andamanischen See und am Golf von Thailand. Zu den 76 Alarmtürmen im Süden sollen bis Ende des Jahres landesweit 144 weitere Warntürme hinzukommen. Für den 7. Juli haben die Behörden in den südlichen Provinzen Ranong, Krabi, Phang Nga, Phuket, Trang und Satun einen grossräumigen Katastrophenalarm angesetzt. Währen der Übung sollen Bewohner und Touristen evakuiert werden.
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30.05.08 - Busunternehmen beenden ihren Streik
Nach einem Tag haben die privaten Busunternehmer Bangkoks ihren Streik beendet. Die Regierung sagte ihnen zu, den Dieselpreis zu senken und die tägliche Konzessionsabgabe an die Bangkok Mass Transit Authority (BMTA) auszusetzen. Die Unternehmen mussten jeden Tag 140.000 Baht an die BMTA zahlen. Der Streik brachte der Hauptstadt einen chaotischen Verkehr. Und weil Hunderte Linienbusse ausfielen, standen Bangkoker an den Haltestellen Schlangen und kamen zu spät zur Arbeit. Die privaten Busunternehmer beklagen, dass sie wegen des drastisch gestiegenen Dieselpreises und zu niedriger Fahrpreise Defizite anhäufen.
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30.05.08 - Stadt stellt preiswerte Lebensmittel bereit
Ab Sonntag wird Bangkoks Stadtverwaltung auf zwei Märkten Waren unter der Bezeichnung "Krungthep Green" (Bangkok Grün) zu Niedrigpreisen anbieten. Die Verwaltung will damit allen Bürgern helfen, die unter den steigenden Lebenshaltungskosten leiden. Reis, Eier, Gemüse, Chilli-Paste und Früchte wird es auf den Chatuchak- und Prachaniwes-Märkten geben. Später sollen sie auf fünf weiteren Märkten der Millionenstadt bereitgehalten werden.
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30.05.08 - Phukets Flughafen wird erweitert
Airports of Thailand (AoT) stellt fünf Milliarden Baht für die Erweiterung des internationalen Flughafens auf der Ferieninsel Phuket zur Verfügung. Die Pläne sehen einen neuen Terminal für internationale Passagiere, Umbau und Renovierung der Abflughalle für Inlandsflüge, weitere Taxiways und elf neue Parkflächen für Flugzeuge vor. Die Arbeiten sollen bis 2010 beendet werden. Nach der Erweiterung wird der Flughafen im Jahr 11,5 Millionen Passagiere bewältigen können gegenüber derzeit 6,5 Millionen. Im Vorjahr passierten 5,47 Millionen Fluggäste Phukets Airport.
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