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Letzte Aktualisierung: 23.11.2008
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01.06.08 - Demonstranten stehen 1.000 Polizisten gegenüber

Bangkok bleibt ein Unruheherd. Seit über einer Woche demonstrieren Anhänger der People`s Alliance for Democracy (PAD) und weitere Regierungsgegner gegen das Vorhaben der Vier-Parteien-Koalition, eine neue Verfassung zu schreiben. Kaum hatte Ministerpräsident Samak Sundaravej am Wochenende angekündigt, die Demonstration gewaltsam aufzulösen, ruderte sein Innenminister Chalerm Yubamrung zurück. Solange die Demonstrationen ruhig und friedlich verliefen und Gesetze beachtet würden, würde die Polizei nicht eingreifen, versprach der Politiker. Dass rund 1.000 Uniformierte mit Gesichtsschutz, Gasmaske und Schutzschild den Protest in Bangkoks Innenstadt begleiten, wird damit begründet, die Polizisten sollten die Demonstranten vor gewaltbereiten und gegnerischen Gruppen schützen. Das Militär sieht derzeit keinen Anlass einzugreifen. Nach seiner Ankunft in Bangkok am letzten Wochenende hat der amerikanische Verteidigungsminister Robert Gates Thailand vor einem erneuten Putsch gewarnt. Die USA würden nur eine demokratisch gewählte Regierung unterstützen. Die Demonstranten fordern nach wie vor den Rücktritt der Regierung und sehen das Kabinett als Marionettenensemble des gestürzten Premierministers Thaksin Shinwatra an. Die Proteste, so ein Sprecher der PAD, würden so lange weiter gehen, bis der Premierminister zurückgetreten sei.

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01.06.08 - Proteste könnten die Tourismusbranche treffen

Sollten die politischen Proteste in Thailand anhalten und in Gewalt ausarten, befürchtet die staatliche Tourismusbehörde (TAT) einen Einbruch bei der Urlauberzahl. Auf Unruhen würden besonders Asiaten sensibel reagieren, heisst es bei der TAT. Sie verweist auf das Vorjahr, in dem wegen des Militärputsches aus mehreren asiatischen Regionen weniger Touristen nach Thailand einreisten. Nach aus Singapur kommenden Meldungen sehen sich für Thailand gebuchte Urlauber des Stadtstaates bereits nach anderen Zielen um. Nach Angaben der TAT kamen im ersten Quartal dieses Jahres auf Bangkoks internationalem Flughafen Suvarnabhumi mit 3,96 Millionen ausländischen Fluggästen im Jahresvergleich 16,25 Prozent mehr an. Für 2008 hat die Tourismusbehörde insgesamt 15,7 Millionen Ausländer vorausgesagt.

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01.06.08 - Staatsbedienstete fordern höhere Gehälter

Eine Gehaltserhöhung von 6 Prozent oder mindestens 1.500 Baht fordert die Gewerkschaft der Staatsbediensteten. Sie begründet die Forderung mit den hohen Lebenshaltungskosten und der seit Monaten steigenden Inflationsrate. Die Gewerkschaft befürchtet bei höheren Gehältern keine negativen Auswirkungen für den Staatshaushalt, denn aus staatlichen Unternehmen würden Steuern in Höhe von 100 Milliarden Baht fliessen. Wenn die Regierung den 200.000 Staatsbediensteten jeweils 1.500 Baht bewilligte, wären das Mehrausgaben in Höhe von nur 300 Millionen Baht oder 0,3 Prozent der Überweisungen staatlicher Betriebe.

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03.06.08 - Ausschuss soll zur Verfassungsänderung Vorschläge erarbeiten

Um einen Ausweg aus der derzeitigen politischen Krise zu finden, sind Vertreter der Regierungsparteien und der Opposition übereingekommen, einen Sonderausschuss zu gründen. Dieses Gremium soll sich in wenigen Tagen konstituieren und einen Bericht erarbeiten, ob und wie die von den Militärs geschriebene und im Vorjahr in Kraft gesetzte Verfassung geändert werden kann. Das Treffen der Politiker fand auf Einladung von Parlamentssprecher Chai Chidchob statt. Dem Sonderausschuss sollen auch Vertreter der People`s Alliance for Democracy (PAD) und Befürworter einer neuen Verfassung angehören. Die PAD demonstriert seit über einer Woche in Bangkok gegen eine Neuschreibung der Verfassung und fordert die Absetzung des Premierministers.

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03.06.08 - Tourismus-Messe in Bangkok

Das bisher grösste Thailand Tourism Festival wird vom 5. bis 8. Juni im Messezentrum Impact Muang Thong Thani in Bangkok ausgerichtet. Es steht unter dem Motto "Amazing Thailand" und soll in diesem Jahr die Thais bewegen, ihren Urlaub im eigenen Land zu verbringen. Die staatliche Tourismusbehörde (TAT) wird den lokalen und ausländischen Besuchern die reichhaltige Kultur verschiedener Regionen, Ausflugsziele, Dienstleistungen und Aktivitäten der Branche nahe bringen. An den zahlreichen Ständen wird weiter für Spas, Ökotourismus und Abenteuerurlaube geworben.

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03.06.08 - Phuket soll besondere Entwicklungs-Zone werden

Um die künftige Entwicklung Phukets als Touristenzentrum besser gestalten zu können, soll die Insel zu einer besonderen Zone erklärt werden. Die Designated Area for Sustainable Tourism Administration (Dasta) will der Regierung einen entsprechenden Plan vorlegen. Wenn das Kabinett zustimmt, wird auf Phuket ein Dasta-Gremium das Sagen haben. Dem Fachausschuss müssten alle touristischen Initiativen und Bauprojekte zur Genehmigung vorgelegt werden. Unter der Amtszeit des ehemaligen Premierministers Thaksin Shinawatra wurde für die Koh Chang in der östlichen Provinz Trat ein solches Aufsichtsgremium ins Leben gerufen. Phukets Gouverneur Niran Kalayanamitr hat den Plan bereits begrüsst. Er erhofft sich davon einen besseren, nachhaltigen Schutz der Umwelt und für den Tourismus einen weiteren Aufschwung.

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03.06.08 - Taxifahrer fordern Anhebung der Fahrpreise

Bangkoks Taxifahrer fordern eine Erhöhung der Fahrpreise. Der Grundpreis von 35 Baht für die ersten zwei Kilometer gilt seit dem Jahr 1992. Gespräche über eine Erhöhung mit Vertretern der Regierung sind bislang ergebnislos verlaufen. Während das Land Transport Department einer Anhebung auf 39 Baht zustimmen würde, verlangen die Taxiunternehmen mindestens 40 Baht und eine generelle Erhöhung der Fahrpreise um 20 Prozent. Sollte den Betreibern eine Anhebung verweigert werden, wollen Fahrer vor dem Gebäude des Transportministeriums demonstrieren. Weitere geplante Protestmassnahmen: 30 Prozent der Taxis sollen aus dem Verkehr gezogen werden, die restlichen Wagen nicht schneller als Tempo 40 und tagsüber mit Licht fahren.

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05.06.08 - Frauen können wählen, wie sie angeredet werden wollen

Nach einem am Mittwoch in Kraft getretenen Gesetz (Female Title Act) können Frauen entscheiden, ob sie als Frau (in Thai nang) oder Fräulein (nang sao) angesprochen werden wollen. Das gilt für verheiratete, ledige und geschiedene Thais. Für eine Änderung müssen die ID-Card, die Hauspapiere und ein amtliches Schreiben über den Familienstand vorgelegt werden. Das Administration Department wird in den Dokumenten den gewählten Status eintragen. Keine Änderung hat es bei den Regelungen für Unterhaltszahlungen an geschiedene Frauen und bei den Familiennamen für Kinder aus geschiedenen Ehen gegeben. Am ersten Tag der neuen Regelung beantragten landesweit bereits rund 1.000 Frauen eine Änderung ihrer Anrede.

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05.06.08 - Regierung will nicht den Notstand ausrufen

Obwohl die Demonstranten in Bangkok seit über eine Woche den Verkehr auf der Rajadamnern Avenue blockieren und Schüler, Mitarbeiter im öffentliche Dienst und weitere Beschäftigte weite Umwege in Kauf nehmen müssen, denkt die Regierung nicht daran, die Blockade über einen Notstandserlass zu brechen. Ein Sprecher der Regierung erklärte, man wolle mit der People`s Alliance for Democracy (PAD) verhandeln und nach einem Ausweg suchen. Bei der Polizei sind Hunderte Klagen von Frauen und Männern eingegangen, die in dem Bereich Rajadamnern Avenue wohnen oder arbeiten. PAD-Führer Chamlong Srimuang hat noch einmal unterstrichen, der Protest an der Makhawan-Rangsan-Brücke gehe vorerst weiter. Die PAD demonstriert gegen den Plan der Regierungskoalition, die Verfassung neu zu schreiben, und fordert den Rücktritt der Regierung.

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05.06.08 - Transportunternehmen wollen streiken

Die Vereinigung der Transportunternehmen droht mit Streit und einem massiven Protest in Bangkok. Sie fordert von der Regierung preisgünstigen Dieselkraftstoff und zinsgünstige Kredite zum Umrüsten der Fahrzeuge auf Flüssiggas. Anderenfalls sollen 10.000 bis 20.000 Lkw-Fahrer in einer Sternfahrt Bangkok erreichen und dort Strassen blockieren. Die Transportunternehmen klagen über die hohen Spritpreise, die bereits bis zu 75 Prozent ihrer operativen Kosten ausmachen. Rund 5.000 Lkws sollen bereits stillgelegt worden sein.

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06.06.08 - Milliarden für Aufklärungskampagnen über Aids

Die unabhängige Organisation Global Fund to Fight Aids hat Thailand weitere 3,2 Milliarden Baht für Vorbeugungsprogramme bewilligt. Seit dem Jahr 2003 hat die Organisation insgesamt 4,5 Milliarden Baht bereitgestellt. Künftig sollen mit den Geldern verstärkt Aufklärungskampagnen und Fernseh-Werbesports wie "Ich bin stolz, ein Kondom dabei zu haben" finanziert werden. Nach einer jüngsten Studie haben HIV-Infektionen bei Frauen und Männern im Alter zwischen 25 und 29 stark zugenommen. Die Gründe: wechselnde Partner und ungeschützter Sex. Global Fund to Fight Aids kämpft gegen die Ausbreitung von Aids, Tuberkulose und Malaria.

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06.06.08 - Thailand entsendet 800 Soldaten in den Sudan

Erst Ende des Jahres kann Thailand ein Bataillon Soldaten in die umkämpfte Region Darfur des Sudan schicken. Die Gruppe wird Teil einer Friedenstruppe der Vereinten Nationen sein. 14 Staaten haben sich bislang bereiterklärt, Soldaten zu entsenden. Ursprünglich sollten 800 thailändische Soldaten bereits Ende letzten Jahres in Darfur für Frieden sorgen. Doch die Regierung des Sudan und die Vereinten Nationen hatten sich nicht auf den Einsatz einer Friedenstruppe verständigen können.

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06.06.08 - Bürger sollen ihren Energieverbrauch einschränken

Vor dem Hintergrund weiter steigender Energiekosten und einer Preislawine bei allen Gütern warnt der National Economic and Social Development Board (NESDB) die Regierung vor einem Eingriff in die Marktwirtschaft. Dieser würde nur kurzfristig wirken. Der NESDB befürwortet Werbekampagnen für die Nutzung alternativer Energien und die Verlagerung des Gütertransportes von der Strasse auf die Schiene und Wasserwege. Darüber hinaus müsse die Bevölkerung umlernen und ihren Energieverbrauch einschränken. Nach Einschätzung des Fachgremiums rüttelt die Inflation von derzeit über 7 Prozent an den Grundfesten der Wirtschaft.

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06.06.08 - Thais sollen zur Euro 41 Milliarden Baht einsetzen

Zur Euro 2008 ist Thailand im Wettfieber. Nach einer Studie der Kasikorn Research werden Thais während der dreiwöchigen Fussball-Europameisterschaft etwa 41 Milliarden Baht auf den Ausgang der Spiele setzen. Nach Einschätzung der Gutachter werden mehr Frauen und Männer Geld einsetzen in der Hoffnung, in Zeiten steigender Preise ihr monatliches Einkommen aufzubessern. Die Leitung der Königlichen Polizei hat alle Stationen angewiesen, ein Auge auf illegale Wettbüros zu haben und das Wetten zu unterbinden. Das gilt besonders im Umfeld von Schulen und Universitäten, denn Thailands Jugend ist ebenso im Wetteifer wie Erwachsene.

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09.06.08 - Zwei leichte Erdbeben in der Provinz Chiang Rai

Zwei Erdstösse haben den Distrikt Wiang Pa Pao in der nördlichen Provinz Chiang Rai erschüttert. Das Epizentrum der Erdbeben mit den Stärken 2,6 und 3 auf der Richterskala lag in einem dichten Wald 70 Kilometer von der Stadt Chiang Rai entfernt. In Pa Pao befindet sich die historische Stadt Wiang Kalong, die bereits vor 2.000 Jahren entstanden sein soll. Die Behörden meldeten keine Schäden.

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09.06.08 - Regierung soll Lebensmittel preiswert bereitstellen

Die Ausgabe von Gutscheinen zum Lebensmittelkauf und die Eröffnung von Märkten mit preiswerten Waren hat die Federation of Thai Industries (FTI) von der Regierung gefordert. Die FTI verweist auf die gestiegenen Lebenshaltungskosten: auf die Inflation von 7,6 Prozent im Mai, die extrem hohen Energiekosten und die von Geschäftsbanken bereits angehobenen Zinssätze für Kredite. Die Regierung, so die Vereinigung, müsse vor allem der einkommensschwachen Bevölkerung und dem Mittelstand bei der Kreditbeschaffung helfen.

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09.06.08 - Jugend fühlt sich kaum noch glücklich

Thailands Jugend spürt kaum noch ein Glücksgefühl. Der Glücks-Index hat im Juni mit 3,89 von 10 Punkten den niedrigsten Stand seit Beginn der Umfrage von ABAC Poll erreicht. Anfang des Monats waren in Bangkok und den angrenzenden Provinzen 1.467 Jugendliche im Alter zwischen 12 und 19 interviewt worden. 43,1 Prozent empfinden kein oder nur noch ein leichtes Glücksgefühl, 42 Prozent gaben ein mässiges Glücksgefühl an, und nur 14,9 Prozent fühlen sich fast ständig restlos glücklich. Von der Regierung erwarten die jungen Leute handfeste Lösungen für einen Wirtschaftsaufschwung, einen nachhaltigen Kampf gegen Drogen, ein Ende der Unruhen im Süden des Landes, ein besseres Bildungs- und Ausbildungssystem sowie Massnahmen gegen die zunehmende Verschmutzung von Land, Luft und Wasser.

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10.06.08 - Baht-Währung stark unter Druck

Die Baht-Währung ist am Montag an den Devisenmärkten stark unter Druck geraten. Obwohl die Bank of Thailand intervenierte, fiel der Baht gegenüber dem Dollar auf 33,21 und gegenüber dem Euro auf 52,45. Gegenüber dem US-Dollar war das der niedrigste Stand seit fünf Monaten. Die Staatsbank macht für die Schwäche des Baht Spekulanten und ausländische Investoren verantwortlich, die wegen der politischen Situation ihr Geld aus Thailand abziehen.

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10.06.08 - Statue von König Narai droht einzustürzen

Das Fundament der Statue von König Narai dem Grossen in Lop Buri hat Risse bekommen und droht einzustürzen. Das Fine Department hat die lokalen Behörden um die Bewilligung der Mittel für die Reparaturarbeiten gebeten. König Narai regierte Siam in den Jahren 1656 bis 1688, also während der Ayutthaya-Periode. Er brachte damals der Region Lop Buri Wohlstand. Auch deshalb verehrt die Bevölkerung den früheren Herrscher. Das Fine Art Department befürchtet während der Regenzeit und durch Erdbeben erhebliche Schäden an historischen Stätten, vor allem im Norden des Landes.

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10.06.08 - Taxi-Meter-Fahrzeuge auf der Koh Samui

Gute Nachricht für Touristen auf der Ferieninsel Samui: Ihnen stehen jetzt Taxi-Meter-Fahrzeuge zur Verfügung. Somit entfällt die lästige Diskussion über den Fahrpreis, und Taxichauffeure können ihre Fahrgäste nicht über den Tisch ziehen. Die Grundgebühr beträgt 90 Baht, und je nach Entfernung müssen pro Kilometer zwischen 50 und 7 Baht bezahlt werden. Nach Medienberichten soll eine Fahrt mit den neuen Taxis vom Fährhafen Na Thon zum Chaweng-Strand 360 Baht kosten. Bisher mussten Ausländer für die 20 Kilometer 500 bis 600 Baht entrichten.

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10.06.08 - Demokraten sind gegen Neuwahlen

Oppositionsführer Abhisit Veijjajiva lehnt eine Auflösung des Parlaments und Neuwahlen ab. Das hatte der ehemalige Ministerpräsident Suchinda Kraprayon wegen der anhaltenden politischen Krise gefordert. Wahlen zum Parlament hält der Vorsitzende der Demokraten derzeit für nicht praktikabel. Abhisit Veijjajiva appelliert an die Regierung, ihre Arbeit zu machen. Das Kabinett unter Premierminister Samak Sundaravej müsse endlich aufhören, die Ermittlungen und Gerichtsverfahren gegen den gestürzten Regierungschef Thaksin Shinawatra und seinen Anhängern zu blockieren. Mehrere Staatsdiener, die gegen Thaksin wegen Korruption und Machtmissbrauch ermittelten, seien von der Regierung in andere Ämter versetzt worden. Und gegen diesen Machtmissbrauch protestierten zahlreiche Bürger.

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12.06.08 - THAI erhöht erneut den Treibstoffzuschlag

Um bis zu 140 Prozent wird die Thai Airways International (THAI) ab 25. Juni ihren Treibstoffzuschlag auf den internationalen Strecken erhöhen. Im Inlandsverkehr werden es 100 Baht je Flugetappe sein, auf der Strecke von Chiang Mai nach Mae Hong Son verdoppelt sich die Gebühr auf 600 Baht. Auf den internationalen Routen beträgt der Zuschlag künftig zwischen 60 und 281 Dollar. Auf den Flügen von Bangkok nach München, Frankfurt und Zürich werden es demnächst 210 Dollar sein. Ein Sprecher der staatlichen Gesellschaft teilte mit, dass mit der Anhebung des Treibstoffzuschlags die Mehrkosten für Kerosin nicht gedeckt würden. Das letzte Mal hatte die THAI den Zuschlag am 28. April erhöht.

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12.06.08 - Kunstmarkt wird am Samstag eröffnet

Am kommenden Samstag wird vor dem vor der Fertigstellung befindlichen Bangkok Art and Culture Centre ein Kunstmarkt eröffnet. Bis zum 30. September werden dort rund 350 Künstler jeweils freitags, samstags und sonntags von 16 bis 21 Uhr ihre Arbeiten zeigen. Auf einer Bühne können die Besucher unterschiedliche Aufführungen verfolgen. Das Bangkok Art and Culture Centre im Stadtteil Pathumwan soll am 12. August, dem Geburtstag der Königin, eröffnet werden. Dann werden dort Werke thailändischer und ausländischer Künstler sowie Leihgaben aus aller Welt ausgestellt.

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12.06.08 - Proteste nehmen landesweit zu

Immer mehr Menschen verschiedener Berufsgruppen gehen wegen der drastisch gestiegenen Lebenshaltungskosten auf die Strasse. Landesweit demonstrierten Lastkraftwagenfahrer und forderten die Regierung auf, Preisnachlässe für Diesel zu gewähren sowie günstige Kredite für die Umstellung der Motoren auf Flüssiggas. Der Spediteurverband droht mit weiteren Blockaden. In Laem Chabang, dem Tiefseehafen an der Ostküste, brachten über 1.000 Fahrer von Container-Lkws den Verkehr auf der Sukhumvit Road zum Erliegen. Weitere erhebliche Verkehrsbehinderungen wurden aus Bangkok, Khon Khaen, Nakhon Ratchasima, Nakhon Sawan und Songkhla gemeldet. In Mae Hong Son demonstrierten Knoblach-Landwirte für eine Preisgarantie ihres Produktes, in Phetchabun sperrten über 300 Kohl-Anbauer Strassen. Diese Landwirte beklagen, dass der Preis für ihr Gemüse um 50 Satang je Kilogramm gefallen sei. Wegen der hohen Energie- und Lebensmittelpreise wird landesweit mit weiteren Protesten gerechnet.

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13.06.08 - Schachtel mit zwei Millionen Baht im Gerichtsgebäude

Rechtsanwalt Pichit Chuenban, der den gestürzten Premierminister Thaksin Shinawatra und dessen Ehefrau vertritt, hat jeglichen Zusammenhang mit dem Auffinden einer Schachtel mit zwei Millionen Baht im Gebäude des Obersten Gerichts in Bangkok und einer möglichen Bestechung bestritten. Ein Rechtsanwalt soll am letzten Dienstag den Karton Mitarbeitern des Gerichts übergeben haben mit der Bitte, die Schachtel an einen Richter weiter zu leiten. Gerichtsdiener öffneten den Karton, sahen die Geldscheine und benachrichtigten einen Vorgesetzten. Die Schachtel wurde daraufhin dem Juristen wieder ausgehändigt. Dieser soll einen prominenten Politiker vor Gericht vertreten. Pichit Chuenban sagte gegenüber den Medien, sein Team sei zufällig im Gerichtsgebäude gewesen. Thaksin Shinawatra und seine Ehefrau Potjaman haben sich wegen Korruption und Machtmissbrauch zu verantworten.

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13.06.08 - Verbrauchervertrauen sinkt weiter

Der Index für das Verbrauchervertrauen ist erneut gefallen. Die Handelskammer ermittelte für den Monat Mai einen Wert von 78,8 gegenüber 79,9 in April und 80,7 im März. Seit nunmehr 47 Monaten liegt der Index unter 100. Die von der Handelskammer landesweit befragten 2.244 Menschen gaben als Grund für das schwindende Vertrauen in die Zukunft die unsichere politische Situation, die weiter gestiegenen Spritpreise und die hohe Inflation an.

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13.06.08 - Bauunternehmen friert Projekte ein

Ein renommiertes Bauunternehmen drückt auf die Investitionsbremse und hat mehrere Hotelprojekte auf Eis gelegt. TCC Land, eine Firma des Milliardärs Charoen Sirivadhanabhakdi (u.a. Chang-Bier, Mekong-Whisky), verfolgt mit grosser Sorge die gegenwärtigen politischen Auseinandersetzungen. Das Unternehmen sieht im Streit zwischen Regierung und deren Gegnern ein hohes Risiko und befürchtet, dass ausländische Touristen, vor allem aus Asien, Thailand meiden und ihren Urlaub in anderen Ländern wie Vietnam, Malaysia oder Singapur verbringen könnten. TCC Land glaubt weiter, dass es wegen möglicher politischer Unruhen schwierig sein wird, für aufgelegte Fonds ausländische Anleger zu finden. TCC Land plant aber nach wie vor im Badeort Cha-am auf einem 1.000 Rai grossen Gelände einen Vergnügungspark und kleinere Hotels in Hua Hin und Samui.

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13.06.08 - Preiswerte Lebensmittel für die Armen

Die Regierung will die Smart-Card für die Ausgabe von preiswerten Lebensmitteln an einkommensschwachen Familien verwenden. Somit würde die zeitraubende und lästige Ausgabe von Gutscheinen entfallen. Das Finanzministerium erwägt, die Smart-Cards für die betroffenen Frauen und Männer als Prepaid-Card aufzuwerten. Damit könnten die Besitzer jeden Monat in ausgewählten Geschäften einkaufen. Grundnahrungsmittel und weitere Waren des täglichen Bedarfs soll es nach den Plänen der Regierung unter den Marktpreisen sechs bis zwölf Monate lang geben. In Thailand gelten über 6 Millionen Menschen oder 10 Prozent der Gesamtbevölkerung als arm. Ihr monatliches Einkommen liegt unter dem als Armutsgrenze definierten Betrag von 1.386 Baht.

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16.06.08 - Distriktchefs sollen sich Pferde zulegen

Aus dem Innenministerium kommt ein Denkanstoss, wie in Zeiten galoppierender Energiepreise im öffentlichen Dienst Geld eingespart werden kann. Der Minister schlägt den Distriktchefs der Provinzen vor, sich Pferde und womöglich auch Kutschen anzuschaffen. Die Staatsdiener sollten auf Pferden von ihrem Wohnsitz zur Arbeit und zu den täglich anstehenden Terminen ausserhalb des Verwaltungsgebäudes reiten. Das Innenministerium hat den Distriktchefs Unterstützung bei Kauf und Unterhaltung von Pferden zugesagt.

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16.06.08 - Russen gaben fast 14 Milliarden Baht aus

Russische Urlauber haben der Tourismusindustrie im Vorjahr 13,8 Milliarden Baht Einnahmen gebracht. Nach Angaben der staatlichen Tourismusbehörde (TAT) erholen sich die meisten Russen in Pattaya sowie auf den Ferieninseln Samui und Phuket. Inzwischen ist die TAT in Moskau mit einem Büro vertreten und wirbt dort auch für die Reiseziele Hua Hin und Chiang Mai. In diesem Jahr rechnet die Tourismusbranche, dass Russen in Thailand zwischen 16 und 20 Milliarden Baht ausgeben werden.

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16.06.08 - Nudelsuppe für nur drei Baht

Während die Thais landesweit über die rapide gestiegenen Preise für Lebensmittel klagen, überlistet ein Restaurantbesitzer in Chiang Mai die hohe Inflation. Dort wird die Nudelsuppe zum Preis wie vor 20 Jahren angeboten. Das Restaurant nennt sich "Kuaytiow Saam Baht", auf Deutsch: Drei-Baht-Nudel. Wie die Presseagentur Thai News Agency weiter berichtet, sollen sich in der Suppe für drei Baht neben Nudeln sogar drei bis vier Stück Fleisch befinden. Viele Gäste empfinden das preiswerte Angebot als Antwort auf die Teuerungswelle. Und weil es ihnen schmeckt, bestellen sie gleich mehrere Suppentassen.

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17.06.08 - Verbraucher zum Energiesparen aufgerufen

Die von der Energiekrise ausgelöste hohe Inflation kann nicht allein von der Regierung gestoppt werden. Finanzminister Surapong Suebwonglee hat an die Bevölkerung appelliert, Energie zu sparen. Die Bürger müssten ihr Verbraucherverhalten radikal ändern. Der Minister verweist auf Japan und europäische Staaten, in denen der hohe Ölpreis die Inflation nicht so in die Höhe treibt wie das derzeit in Thailand der Fall ist. Die Staatsbank schliesst für die nächsten Monate eine zweistellige Inflationsrate nicht mehr aus.

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17.06.08 - Fussball-Wetten führen in den Bankrott

Mehr als 900 Millionen Baht sollen während der Fussball-Europameisterschaft bei Wetten den Besitzer wechseln. Das hat eine Umfrage von ABAC Poll unter 2.910 Thais im Alter von 12 bis 24 Jahren ergeben. Das illegale Einsetzen von Geld auf den Ausgang der Spiele wird rund 80 Prozent finanziell ruinieren. Bei der Umfrage in Bangkok und angrenzenden Provinzen haben weiter über 80 Prozent der Interviewten Fussballwetten als üblich in der thailändischen Gesellschaft bezeichnet. Die meisten jungen Frauen und Männer setzen Geld ein, um schnell reich zu werden.

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17.06.08 - Grossdemonstration auf der Royal Plaza

People`s Network hat die Regierung ultimativ aufgefordert, die Preise einzufrieren, den Mindestlohn auf 316 Baht pro Tag zu erhöhen und den Treibstoff zu subventionieren. Die Ankündigung des Kabinetts, an die einkommensschwache Bevölkerung Gutscheine zum Kauf von Grundnahrungsmitteln und weiteren Waren des täglichen Bedarfs auszuteilen, wird von der Organisation abgelehnt. People`s Network vertritt die Interessen der Landwirte, Arbeiter und Armen und hat zu einer Grossdemonstration aufgerufen. Am Dienstag, 24. Juni, sollen Tausende auf der Royal Plaza in Bangkok den Forderungen Nachdruck verleihen.

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17.06.08 - Medikamente für HIV-positive schwangere Frauen

Um eine Übertragung des HI-Virus von schwangeren Frauen auf Neugeborene zu verhindern, sollen die Regierungen infizierten Frauen den Zugang zu Anti-Viral-Medikamenten ermöglichen. UNAIDS, eine Organisation der Vereinten Nationen, hat die Regierungen aufgerufen, bis zum Jahr 2010 mindestens 80 Prozent der Schwangeren mit einer HIV-Infektion Medikamente zur Verfügung zu stellen. Nach Angaben der thailändischen Gesundheitsbehörden waren im Vorjahr 2,3 Prozent der schwangeren Frauen HIV-positiv. Etwa 30 Prozent der Babys dieser Frauen wurden mit der Infektion geboren.

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19.06.08 - Erneuerbare Energien werden nachhaltig gefördert

In drei Jahren sollen erneuerbare Energien rund 10 Prozent des gesamten Energieverbrauchs bestreiten. Dieses Ziel hat sich der Energieminister gesetzt. Gefördert werden die Stromgewinnung aus Biomasse, Biogas, Solarzellen, Windkraft und Wasserkraft. Das Land führte im Vorjahr 1,6 Billionen Barrel Rohöl im Wert von 44 Milliarden US-Dollar ein. Dieser Betrag entspricht 17 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Mit dem Einsatz erneuerbarer Energien soll die Öl-Rechnung um 4,5 Milliarden Baht jährlich reduziert werden.

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19.06.08 - In den ersten fünf Monaten 10 Prozent mehr Fluggäste

Die stark gestiegenen Treibstoffzuschläge haben sich bisher nicht negativ auf die Passagierzahlen ausgewirkt. Im Gegenteil. Die Airports oft Thailand (AoT) meldet für die ersten fünf Monate dieses Jahres auf den sechs grossen Flughäfen des Landes mit 26,14 Millionen Fluggästen im Jahresvergleich ein Plus von 10 Prozent. Bei den internationalen Passagieren gab es einen Zuwachs von 9,43 Prozent, auf den Inlandsstrecken waren es 11 Prozent. Weil von Januar bis Mai auf Bangkoks internationalem Airport Suvarnabhumi die Zahl der Inlandsfluggäste zurückging, nennt die AoT für diesen Zeitraum bei den Passagierzahlen (18,14 Millionen) nur ein Plus von 1,37 Prozent.

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19.06.08 - Drei Stätten sollen zum Weltkulturerbe erklärt werden

Das Fine Arts Department will bei der Unesco die Aufnahme von drei historischen Stätten in die Liste des Weltkulturerbes beantragen. Es sind die drei alten Städte Nan, Lamphun und Chiang Sean im Norden, die Landschaft entlang des Flusses Chao Phraya von der König-Rama I-Brücke bis zur König-Rama VIII-Brücke in Bangkok einschliesslich des Königspalastes und des Wat Arun sowie im Süden die Überbleibsel der ehemaligen Sri-Vijaya-Zivilisation entlang der Grenze zu Malaysia. Thailand hat derzeit drei Stätten, die von der United Nations Educational, Scientific and Cultural Organisation (Unesco) als Weltkulturerbe anerkannt sind: der historische Park von Ayutthaya, der historische Park von Sukhothai und die Ausgrabungen in Ban Chiang im Nordosten des Landes.

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20.06.08 - Demonstranten ziehen zum Sitz der Regierung

Mehr als 8.000 Beamte hat die Polizeileitung zur heutigen Grossdemonstration der People`s Alliance for Democracy (PAD) aufgeboten. Die Polizisten sollen die Demonstranten begleiten, Ausschreitungen verhindern und Zuwege zum Sitz des Premierministers Samak Sundaravej blockieren. Die PAD demonstriert in Bangkok seit 26 Tagen. Heute wollen die Regierungsgegner in einem Sternmarsch zum Government House ziehen. Sprecher der PAD haben angekündigt, sie wollten so lange vor dem Sitz des Ministerpräsidenten campieren, bis dieser und sein Kabinett zurückgetreten sei. Die Polizei glaubt, die Lage weiter unter Kontrolle zu haben. Und das Militär hat noch einmal erklärt, es werde nicht eingreifen. Politische Probleme sollten von Politikern gelöst werden.

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20.06.08 - Investoren verkaufen massiv Aktien

Wegen der politischen Spannungen und der steigenden Inflation haben Investoren an der Bangkoker Börse massiv Aktien verkauft. Nach Angaben der Stock Exchange of Thailand (SET) wurden in den letzten drei Wochen Aktien im Wert von einer Billion Baht abgestossen. Seit Mitte Mai ist der SET-Index um 13 Prozent gefallen. Nachgegeben hat auch die Baht-Währung. Am Donnerstag schloss der Baht an den Devisenbörsen mit 33,40 gegenüber dem Dollar und mit 51,61 gegenüber dem Euro.

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20.06.08 - Ministerium lässt 16 Tonnen Rauschgift verbrennen

Zu dem von den Vereinten Nationen als Anti-Drogen-Tag ausgerufenen 26. Juni wird das Gesundheitsministerium mehr als 16 Tonnen Rauschgift mit einem Strassenverkaufswert von zehn Milliarden Baht verbrennen. Den Flammen übergeben werden 32 Millionen Methamphetamin-Tabletten, 1,1 Tonnen Heroin, 7,2 Kilogramm Ecstasy und 2,2 Kilogramm Kokain. Ein Sprecher des Ministeriums machte deutlich, das Verbrennen von Drogen würde umweltfreundlich bei Temperaturen von über 850 Grad geschehen.

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20.06.08 - Preah Vihear soll Weltkulturerbe werden

Kambodscha kann für die Khmer-Ruinen Preah Vihear an der Grenze zu Thailand bei der UNESCO die Aufnahme in die Liste des Weltkulturerbes beantragen. Nach monatelangem Streit haben sich die Regierungen in Bangkok und Phnom Penh geeinigt und einen Vertrag unterschrieben. Das thailändische Kabinett hat den von Kambodscha vorgelegten Lageplan gebilligt. Nach Angaben von Aussenminister Noppadon Pattama berührt die dem Antrag beizulegende Karte nicht den umstrittenen Grenzverlauf zwischen beiden Ländern. Beide Staaten haben sich darauf verständigt, ihre Grenzstreitigkeiten bis Anfang 2010 endgültig beizulegen. Die Unesco will bereits Anfang kommenden Monats über die Anerkennung des historischen Hindu-Tempels als Weltkulturerbe beraten. Der internationale Gerichtshof hatte die Khmer-Ruinen im Jahr 1962 Kambodscha zugesprochen, obwohl Besucher nur von der thailändischen Provinz Si Sa Ket Zugang haben.

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23.06.08 - Zugverbindungen in den Süden gestrichen

Nach dem Mordanschlag in einem Zug hat die staatliche Eisenbahngesellschaft (SRT) alle Verbindungen in die von Gewalt beherrschten Provinzen Yala, Pattani und Narathiwat bis auf weiteres gestrichen. Die aus Bangkok kommenden Züge fahren nur noch bis nach Hat Yai. Am letzten Samstag hatten Aufständische einen Zug mit dem Ziel Yala bestiegen und vier Fahrgäste erschossen. Ein Polizist wurde angeschossen und liegt mit erheblichen Verletzungen in einem Krankenhaus. Die Eisenbahngesellschaft und die SRT-Gewerkschaft fordern von der Regierung ausreichende Sicherheitsvorkehrungen. In den vergangenen Jahren hatte es wiederholt Anschläge in Zügen mit Toten und Verletzten gegeben.

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23.06.08 - Billigairline Nok Air steht vor dem Aus

Nok Air kämpft ums Überleben. Wegen der hohen Treibstoffpreise fliegt die Billigairline erhebliche Verluste ein. Zumal auf den Inlandsstrecken die Maschinen nicht ausgelastet sind. Mit Hanoi und Bangalore wurden bereits zwei Auslandsziele im Flugplan gestrichen. Die Anteilseigner haben bereits hinter verschlossenen Türen über die Zukunft der Fluggesellschaft diskutiert. Ein weiterer Anlauf zur Rettung des Unternehmens soll in dieser Woche unternommen werden. Es gibt verschiedene Optionen, darunter die Aufgabe des Flugbetriebs. Die Thai Airways International (THAI) hält bei der Nok Air ein 39prozentiges Aktienpaket und hat an den Discounter mehrere Boeing-Maschinen ausgeliehen.

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23.06.08 - Armeechef befürwortet Neuwahlen

Armeechef General Anupong Paojinda hat Ministerpräsident Samak Sundaravej geraten, das Parlament aufzulösen und so die Massenproteste in Bangkok zu beenden. Den Bürgern sollte mit Neuwahlen die Möglichkeit gegeben werden, sich politisch neu auszurichten. Mehr als 10.000 Demonstranten hatten am letzten Freitag Polizeibarrikaden gestürmt und das Regierungsgebäude umringt. Die People`s Alliance for Democracy (PAD) sieht sich als Sieger. Einer ihrer Sprecher, Chamlong Srimuang, sagte am Wochenende, die PAD werde die Proteste fortsetzen. Der Premierminister habe nur eine Wahl: Er müsse zurücktreten. Weil die Demokratische Partei im Parlament gegen Samak und sieben Minister einen Misstrauensantrag eingebracht hat, kann der Ministerpräsident nach der Verfassung aus dem Vorjahr derzeit weder sein Amt niederlegen noch das Parlament auflösen. Die PAD hatte am 25. Mai mit den Demonstrationen begonnen.

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24.06.08 - Zugang zu Preah Vihear gesperrt

Kambodscha hat am Montag den Zugang zu den Khmer-Ruinen Preah Vihear bis auf weiteres gesperrt. Mehrere hundert Thais hatten vor dem Hindu-Heiligtum demonstriert und die Rückgabe von Tempel und Gelände gefordert. Die thailändische Regierung hatte in der Vorwoche dem Antrag Kambodschas bei der UNESCO auf Aufnahme von Preah Vihear in die Liste des Weltkulturerbes und einem beigefügten Lageplan zugestimmt. Daraufhin nahmen die Proteste von Politikern und Organisationen zu. Sie werfen der Regierung vor, Kambodscha zu weit entgegengekommen zu sein. Gegner wollen beim Verwaltungsgericht beantragen, die Zustimmung Thailands für den UNESCO-Antrag für null und nichtig zu erklären. Damit hat der Streit um die Khmer-Ruinen einen neuen Höhepunkt erreicht. Der internationale Gerichtshof hatte die Khmer-Ruinen im Jahr 1962 Kambodscha zugesprochen, obwohl Besucher nur von der thailändischen Provinz Si Sa Ket Zugang haben.

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24.06.08 - Kongress-Zentrum und Lanna World

Chiang Mais Tourismusbranche will gegensteuern. Weil die Zahl der Urlauber im Vorjahr mit 5,35 Millionen gegenüber 2006 um 4,4 Prozent zurückgegangen ist, soll verstärkt für die nördliche Provinzhauptstadt als attraktives Reiseziel geworben werden. Mittelfristig setzt die Tourismusindustrie auf die Unterstützung der Regierung, langfristig auf "neue Produkte". Im Oktober sollen auf einem 400 Rai grossen Gelände die Arbeiten für das Kongress- und Messe-Zentrum beginnen. Es ist mit 2,3 Milliarden Baht veranschlagt worden. Fünf Milliarden Baht wird das Lanna World kosten. Es entsteht mit Unterstützung ausländischer Investoren und soll in etwa zwei Jahren Urlaubern die Lanna-Kultur näher bringen.

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24.06.08 - Experten rechnen mit einem Handelsdefizit

Obwohl das Handelsministerium für den Monat Mai einen Handelsüberschuss von 1,29 Milliarden US-Dollar meldet, ergibt sich für die ersten fünf Monate ein Defizit von 1,69 Milliarden Dollar. Den Exporten im Wert von 15,46 Milliarden Dollar stehen für Mai Importe von 14,17 Milliarden gegenüber. Das Ministerium sagt für 2008 beim Export einen Zuwachs von 12,5 Prozent voraus, glaubt aber nicht an einen Handelsüberschuss. Nach Einschätzung der Experten wird, auch wegen des steigenden Rohölpreises, in den kommenden Monaten der Wert der Importe höher ausfallen als der der Ausfuhren.

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24.06.08 - THAI dünnt ihren Flugplan aus

Die Thai Airways International (THAI) wird ihre Flüge zu europäischen Zielen nicht reduzieren. Die Staatslinie hat auf diesen Strecken weiterhin eine gute Auslastung und fliegt Gewinne ein. Wegen der drastisch gestiegenen Ausgaben für Kerosin hatte die THAI vor Wochen die wöchentlich sieben Flüge von Bangkok nach New York für unbestimmte Zeit abgesagt. Zu den Zielen Los Angeles, Peking und Chengdu setzt die THAI weniger Maschinen ein. Ein Sprecher des Unternehmens sagte weitere Streichungen voraus, ausgenommen nach Europa. Die Fluggesellschaft hatte für dieses Jahr eine Sitzplatzauslastung von 74 Prozent prognostiziert, rechnet jetzt aber wegen der hohen Treibstoffzuschläge nur noch mit etwa 65 Prozent.

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26.06.08 - Thaksins Rechtsanwälte zu sechs Monaten Haft verurteilt

Das Oberste Gericht hat drei führende Mitglieder eines Bangkoker Rechtsanwaltsbüros zu einer Haftstrafe von jeweils sechs Monaten verurteilt. Die Juristen vertreten den gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra vor Gericht und wurden der versuchten Bestechung für schuldig befunden. Einer der Rechtsanwälte hatte am 10. Juni einem Mitarbeiter des Obersten Gerichts eine Schachtel übergeben mit dem Hinweis, der Inhalt sollte als Geste des guten Willens verstanden werden. In der Schachtel befanden sich zwei Millionen Baht. Der Mitarbeiter benachrichtigte seinen Vorgesetzten, dann wurde das Geld dem Juristen wieder ausgehändigt. Gegen das Urteil des Obersten Gerichts kann keine Berufung eingelegt werden. Die Rechtsanwälte haben sich demnächst vor der Rechtsanwaltskammer zu verantworten. Ihnen drohen der Ausschluss und ein Berufsverbot.

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26.06.08 - Verfassungsgericht verhandelt gegen Samak Sundaravej

Premierminister Samak Sundaravej soll sich vor dem Verfassungsgericht verantworten. Die neun Richter haben eine von 29 Senatoren eingereichte Klage angenommen. Darin wird Samak Sundaravej vorgeworfen, sein Mitwirken an einer bekannten TV-Koch-Show verstosse gegen die Verfassung. Der Ministerpräsident hat sich seit seinem Amtsantritt als Koch lokaler Spezialitäten und als regelmässiger Marktbesucher immer wieder in der Öffentlichkeit gezeigt.

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26.06.08 - Thailand steckt tief in der Krise

Ausländische Investoren sehen Thailand in einer schweren politischen Krise. Sollten die Demonstrationen von Regierungsgegnern weitergehen und den Stillstand der Regierungsarbeit zementieren, befürchten Beobachter eine wirtschaftliche Krise und den Rückzug von Investoren. Politische Stabilität sei der Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg, heisst es weiter. Dem Kabinett von Ministerpräsident Samak Sundaravej wird vorgeworfen, sich in Grabenkämpfen zu verwickeln statt die Probleme des Landes zu lösen. Scharfe Kritik kommt auch aus der Tourismusbranche. In den letzten Wochen hätte es bereits Absagen von Urlaubern aus Japan, Hong Kong und Taiwan gegeben. Asiaten würden sensibel auf politische Unruhen reagieren. Jetzt, ein halbes Jahr vor der Hochsaison, würden weltweit Reisende ihre Ziele buchen. Deshalb befürchtet die Tourismusindustrie, dass Thailand die für dieses Jahr gesetzten Ziele bei der Zahl ausländischer Besucher und bei den Einnahmen nicht erreichen wird.

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27.06.08 - Züge verkehren wieder in den Süden

Ab Samstag setzt die State Railway of Thailand (SRT) wieder Züge in den Süden des Landes ein. Nach der Ermordung von vier Beschäftigten der SRT in einem nach Narathiwat fahrenden Zug am 21. Juni hatte die staatliche Eisenbahngesellschaft alle Verbindungen in die von Unruhen betroffenen Regionen gestrichen. Die aus Bangkok kommenden Züge fuhren nur noch bis nach Hat Yai. Künftig wird mehr Sicherheitspersonal eingesetzt, und zwar auf den Bahnhöfen und in den Eisenbahnwagen. Derweil hält die Gewalt an. In Narathiwat haben Aufständische einen Mitarbeiter der lokalen Verwaltung und dessen Sohn erschossen. Zwei Bewaffnete hatten sich auf einem Motorrad einem Tee-Geschäft genähert und mehrere Schüsse abgegeben.

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27.06.08 - Aktienhandel an sechs Asean-Börsen

Ab Mitte kommenden Jahres soll an mehreren Aktienmärkten des Asean-Staatenbundes der gemeinsame Handel starten. Auf den ASEAN Board hatten sich die Börsen von sechs Ländern geeinigt. Jede Börse bringt 30 Aktien ein, so dass zu Beginn 180 gehandelt werden können. Analysten gehen davon aus, dass der gemeinsame Handel an der Bangkoker Stock Exchange (SET) beginnen wird.

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27.06.08 - 381 Tsunami-Tote noch nicht identifiziert

Dreieinhalb Jahre nach dem Tsunami im Süden Thailands sind 381 Tote noch nicht identifiziert worden. Die Leichen sind auf dem Friedhof Bang Maruan im Distrikt Takua Pa beerdigt worden. Nach Angaben des Thai Tsunami Victim Identification and Repatriation Centre in Phang Nga konnten in den letzten Monaten weitere 32 Tote identifiziert werden. Die Leichen werden den Familien übergeben.

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27.06.08 - Bangkok will Treibhausgas-Emissionen reduzieren

Bis zum Jahr 2012 will Bangkok den Ausstoss an Treibhausgas um 15 Prozent reduzieren. Die Stadtverwaltung wird den öffentlichen Personennahverkehr nachhaltig fördern und erneuerbare Energien einsetzen. Das hat Bangkoks Gouverneur Apirak Kosayodhin auf dem ASEAN+6 City-Forum angekündigt. Vertreter der Asean-Staaten und der Länder Indien, China, Südkorea, Japan, Australien und Neuseeland hatten in Thailands Hauptstadt Massnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels diskutiert. Von 1956 bis 1997 hat sich die Durchschnittstemperatur in Bangkok um zwei Grad erhöht. In einigen Stadtbezirken werden in der heissen Jahreszeit inzwischen über 40 Grad gemessen. Der Klimawandel ist eine Folge des hohen Ausstosses an Kohlendioxid (CO2).

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30.06.08 - Streit um Preah Vihear spitzt sich zu

Ein Verwaltungsgericht hat der Regierung untersagt, den Vorstoss Kambodschas für eine Anerkennung der Khmer-Ruinen Preah Vihaer als Weltkulturerbe weiter zu unterstützen. Die gerichtliche Verfügung zwingt das Kabinett, sämtliche Beschlüsse auszusetzen. Die Richter folgten einem Antrag der People's Alliance for Democracy (PAD). Die Regierungsgegner hatten allerdings erreichen wollen, dass die vom Kabinett am 17. Juni gebilligte Vereinbarung mit Kambodscha für null und nichtig erklärt wird. Das Kabinett unter Premierminister Samak Sundaravej hatte dem Antrag Kambodschas, bei der UNESCO die Anerkennung des Hindu-Tempels als Weltkulturerbe zu erreichen, einschliesslich des beigefügten Lageplans zugestimmt. Aussenminister Noppadon Pattama hatte die Vereinbarung auf einer Konferenz in Paris unter Leitung der UNESCO unterschrieben. Nach seiner Einschätzung berühren weder der Antrag noch der Lageplan die umstrittene Grenzziehung zwischen den Ländern. Das beurteilen die PAD, eine Reihe von Senatoren, die Demokratische Partei und weitere Regierungskritiker anders. Sie sehen die Souveränität Thailand berührt. Deshalb fordern sie, dass das für die Anerkennung zuständige Gremium der UNESCO auf seiner Tagung vom 2. bis 10. Juli in Quebec (Kanada) den Antrag Kambodschas von der Tagesordnung absetzt. Die Demokratische Partei als einzige Opposition im Parlament will allen 21 Mitgliedern des UNESCO-Ausschusses per Email eine Petition zusenden. Darüber hinaus soll umgehend eine Klage beim Verfassungsgericht eingereicht werden. Denn Verfassungsrechtler haben festgestellt, dass die Beschlüsse der Regierung eine politische Entscheidung und kein Verwaltungsakt waren. Somit müsse letztendlich das Verfassungsgericht entscheiden. Seit Jahrzehnten streiten Thailand und Kambodscha um den Preah-Vihaer-Tempel, der vor über neunhundert Jahren errichtet wurde. Beide Länder beanspruchen die Khmer-Kultstätte für sich. Nach der Unabhängigkeit Kambodschas besetzten thailändische Truppen das Gelände im Grenzgebiet. 1962 erkannte der Internationalen Gerichtshof in Den Haag Kambodschas Anspruch auf den Tempel an. Strittig ist seither ein 4,6 Quadratkilometer grosses Areal rund um das Khmer-Heiligtum.

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30.06.08 - Gericht soll Demonstrationen beenden

Eltern und Lehrer der Rachawinit-Schule in Bangkok haben vor dem Zivilgericht eine Klage gegen die People`s Alliance for Democracy (PAD) eingereicht. Die Regierungs-Gegner demonstrieren seit Mai in der Innenstadt und belagern den Regierungssitz. In der Klage heisst es, Eltern, Lehrer und Schüler müssten auf dem Weg zur Schule und nach Hause grosse Umwege in Kauf nehmen. Als Folge der Demonstrationen herrsche im Umfeld der Schule ein Verkehrschaos, und die ständigen Durchsagen der PAD über Lautsprecher würden den Unterricht massiv stören. Die Klage richtet sich gegen Chamlong Srimuang und weitere vier Sprecher der PAD. Die Kläger fordern, den Protest durch Gerichtsbeschluss zu beenden. Die Richter wollen heute entscheiden, ob sie die Klage annehmen wollen.

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30.06.08 - Spediteure fordern subventionierten Sprit

Speditionen und Lastkraftwagenfahrer haben von der Regierung ultimativ preiswerteren Diesel-Sprit gefordert. Die Land Transport Confederation of Thailand verlangt pro Tag drei Millionen Liter. Der Treibstoff soll drei Baht unter dem Marktpreis für rund 20.000 Lastkraftwagen abgegeben werden. Ein entsprechender Antrag liegt dem Transportministerium vor. Die Spediteure beklagen, dass sie bei den hohen Kraftstoffpreisen keine Gewinne mehr einfahren. Die Regierung soll preiswerteren Sprit direkt an die Spediteure abgeben oder nach Vorlage der Rechnungen die Differenz erstatten. Vor Wochen hatten die Lkw-Fahrer bereits landesweit gestreikt und in einigen Städten den Verkehr zum Erliegen gebracht.

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