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Letzte Aktualisierung: 19.06.2010
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Schlagzeilen

01.12.08 - Militärflughafen U-Tapao völlig überlastet

Über 160.000 Urlauber in Thailand gestrandet

Auf U-Tapao herrscht Chaos. Zehntausende gestrandete Urlauber drängen sich im und um den kleinen Terminal. Alle warten auf ein Ticket in ihr Heimatland. Der kleine Flughafen mit der grossen Geschichte (Vietnam-Krieg) und der langen Start- und Landebahn ist auf einen solchen Ansturm von Fluggästen und Flugzeugen nicht vorbereitet. Vor der Abflughalle haben Marinesoldaten in Eile mobile Toiletten aufgestellt und Zelte als Schutzdach für die Wartenden. Gepäck steht in langen Reihen in der sengenden Sonne, die wenigen Abfallbehälter können den Müll nicht aufnehmen.

Auf den Parkflächen für Maschinen wird es eng. U-Tapao hat längst seine Grenzen überschritten, mehr als 40 bis 50 Flugzeuge mit zwischen 200 und 300 Passagieren können nicht abgewickelt werden. Das sind pro Tag über 10.000 Fluggäste gegenüber 100.000 und 700 Flüge auf dem geschlossenen Airport Suvarnabhumi. Und ohne offiziellen Ausreisestempel bei der Immigration und einem Höchstmass an Sicherheit geht`s nun mal nicht.

Seit Ende letzter Woche werden Urlauber ausgeflogen. Die meisten Maschinen starten auf dem Marinestützpunkt U-Tapao bei Pattaya und auf Phuket, weitere auf dem Militärflughafen am Bangkoker Airport Don Mueang. Die Zivile Luftfahrtbehörde hat landesweit zehn Airports für internationale Flüge freigegeben, darunter sind Phitsanulok, Khon Kaen, Surat Thani und Krabi. In zehn Tagen sollen in Thailand festsitzende Touristen ihr Heimatland erreicht haben.

Thai Airways International (THAI) hat für U-Tapao 18 Starts und 13 Landungen angekündigt. Bis einschliesslich Mittwoch sind allerdings alle Maschinen ausgebucht. Ein Sprecher der staatlichen Fluggesellschaft schätzt die Zahl der gestrandeten Touristen auf inzwischen über 160.000.

Weitere Nachrichten in Kürze:

● Ministerpräsident Somchai Wongsawat hat den nationalen Polizeichef gefeuert. Patcharawat Wongsuwan wird vorgeworfen, er habe seine Aufgaben nicht erfüllt. Nach Verhängung des Ausnahmezustandes hatte die Regierung erwartet, die Polizei würde umgehend die Flughäfen Suvarnabhumi und Don Mueang räumen.

● Auf einer Tagung in Songkhla haben Mitglieder der thailändischen Handelskammer angekündigt, Steuerzahlungen einzustellen. Die Handelskammer wirft der Regierung Untätigkeit und Inkompetenz vor und fordert ihren Rücktritt. Unternehmen wollen erst dann wieder Steuern zahlen, wenn die Regierung das Chaos beendet hat.

● Der stellvertretende Ministerpräsident Olarn Chaipravat schliesst für das neue Jahr eine Million Entlassungen in der Tourismusindustrie nicht aus. Bis Ende Dezember soll es nur 13,5 Millionen Einreisen von ausländischen Urlaubern geben gegenüber 14,5 Millionen im Vorjahr. Und im kommenden Jahr könnten es nur 6 bis 7 Millionen werden.

● Die Bank of Thailand schätzt die Einnahmeverluste der Tourismusbranche in 2009 auf 140 Milliarden Baht. Das wären 1,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.

● Die Regierung hat eine Milliarde Baht für Hilfsleistungen zur Verfügung gestellt. Gelder sollen in Thailand gestrandete Ausländer, aber auch die rund 60.000 im Ausland auf ihren Heimflug wartenden Thais erhalten.

● Grössere und renommierte Fluggesellschaften haben in Bangkok vorübergehend ausserhalb der Flugplätze Check-In-Schalter eingerichtet: Asia Hotel, JW Marriott Hotel, Mae Bam Hotel, Centara Grand Hotel, Imperial Queen`s Park, Holiday Inn und Kongresszentrum Bitec in Bang Na.

● Thailändische und ausländische Fluggesellschaften haben am Sonntag gegen 22 Uhr damit begonnen, die 88 auf dem internationalen Airport Suvarnabhumi seit letzter Woche geparkten Maschinen zu lokalen Flugplätzen oder zurück ins Ausland zu fliegen – ohne Passagiere.

● 48 Anhänger der People`s Alliance for Democracy (PAD) sind in der Nacht zum Sonntag durch eine Granate verletzt worden, davon mehrere schwer. Die Explosion ereignete sich auf dem Gelände des seit August von der PAD besetzten Regierungssitzes. Weitere Explosionen werden vom Bangkoker Airport Don Mueang und von der vom PAD-Anführer Sondhi Limthongkul gegründeten TV-Station ASTV gemeldet. Bereits in der Vorwoche waren bei mehreren Granatenangriffen auf die Oppositionellen vor dem Regierungssitz zwei Menschen getötet worden.

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01.12.08 - Charterflieger machen gewinnbringende Geschäfte

Von der Schliessung der beiden Bangkoker Flughäfen profitieren Chartergesellschaften und Unternehmen, die kleine und schnelle Flugzeuge vermitteln. Seit Mittwoch letzter Woche klingeln in deren Büros ununterbrochen die Telefone. VIPs und Geschäftsleute lassen sich über U-Tapao oder andere Airports ausfliegen, zumeist nach Kuala Lumpur und Singapur. Dort besteigen die gut betuchten Passagiere dann Linienmaschinen. Die Billigairline Nok Air berechnet für den Flug von U-Tapao nach Singapur mit einer Boeing 737-400s 1,8 Millionen Baht. Ein Sprecher betonte, das sei preiswert, schliesslich müsste die Maschine leer zurückfliegen. Die ASA-Gruppe nimmt für den Flug in einer kleinen Maschine mit dem Ziel Singapur 510.000 Baht. Und wer es ganz eilig hat, überbrückt die rund 150 Kilometer von Bangkok zum Airport U-Tapao mit einem Hubschrauber und zahlt rund 5.000 Dollar.

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01.12.08 - Wichtige Hinweise für Thailand-Reisende

Sowohl das österreichische als auch das Schweizer Aussenministerium raten „bis auf weiteres“ von Reisen nach Thailand bzw. Bangkok ab. Das Aussenministerium in Berlin appelliert an Deutsche, die Reise- und Sicherheitshinweise der deutschen Botschaft in Bangkok (http://www.bangkok.diplo.de/Vertretung/bangkok/de/Startseite.html) zu beachten Die Hinweise werden kontinuierlich aktualisiert. In Thailand gestrandete Urlauber sollten sich, wenn nicht schon längst geschehen, mit dem Reiseveranstalter bzw. der Fluggesellschaft Kontakt aufnehmen.

Die Webpage der Botschaft weist folgende Hotlines auf (aus Deutschland muss die Vorwahl 0066 hinzugefügt und statt der 02 nur eine 2 gewählt werden, also z.B. 0066-2-267-0873):
Austrian Airlines: 02-267-0873 bis -0875
Emirates: 02-664-1040, 02-664-1042 bis -1044
Etihad Arways: 02-253-0099
Lufthansa: 02-134-2210
LTU: 02-267-1202
Quantas: 02-627-1701
SAS: 02-645-8200
Thai Arways: 02-356-1111
Turkish Airlines: 02-231-0300 bis -0307
Das thailändische Tourismusministerium bietet Reisenden, die ab dem 25. November ab Bangkok nicht mehr abfliegen konnten, pro Tag 2.000 Baht für Unterkunft und Verpflegung an. Ausgewählte Hotels sind informiert. Weitere Infos unter: 02-281-9496 (Thai Hotel Association) und 02-356-0720 (Call-Center des Tourismusministeriums).

Die deutsche Botschaft ist, von Anschlüssen aus Thailand, unter den Rufnummern 081-845-6224 sowie 083-801-8472
rund um die Uhr erreichbar.

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02.12.08 - Check-in-Zentrum Bitec 24 Stunden geöffnet

Der Flughafenbetreiber Airports of Thailand (AoT) hat im Kongresszentrum Bitec in Bang Na vor den Toren Bangkoks ein rund um die Uhr geöffnetes Check-in-Zentrum für den Militärflughafen U-Tapao eröffnet. Die Thais Airways International will ihre Schalter in Bangkoker Hotels heute schliessen und die Passagiere im Bitec einschecken lassen. Das Tourismusministerium hat für gestrandete Urlauber folgende wichtige Hinweise parat: Jeder sollte seine Fluggesellschaft kontaktieren und dort Adresse (Hotel) und Telefonnummer hinterlassen. Das Hotel nicht aufgeben, bevor die Fluggesellschaft oder die Botschaft eine Ausreisemöglichkeit bestätigt hat. Fluggesellschaften werden mitteilen, wann das Check-in-Zentrum im Bitec sieben Stunden vor dem Abflug aufgesucht werden kann. Wer keinen Termin hat, sollte nicht zum Bitec fahren.

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02.12.08 - Richter entscheiden über die Regierung

Ein Richterspruch kann heute den Machtkampf zwischen Regierung und ausserparlamentarischer Opposition beenden. Das Verfassungsgericht verhandelt gegen die drei Regierungsparteien People Power, Chart Thai und Matchimathipataya. Die Anklage lautet auf Wahlbetrug. Nach der Verfassung aus dem Vorjahr können Parteien per Gerichtsurteil aufgelöst werden, wenn führende Mitglieder des Wahlbetrugs überführt worden sind. Das ist bei allen drei Parteien der Fall. Die Verfassungsrichter haben über die Schwere der Vergehen zu befinden und wollen voraussichtlich noch am Dienstag ihre Entscheidung mitteilen. Sollten die Parteien aufgelöst werden, wäre das das Ende der Regierung von Somchai Wongsawat. Dann könnten die Anhänger der People`s Alliance for Democracy (PAD) die seit der Vorwoche besetzten beiden Bangkoker Flughäfen räumen. Nicht ausgeschlossen sind allerdings gewaltsame Auseinandersetzungen. Die Regierungsanhänger der United Front of Democracy wollen heute zu Tausenden zum Gebäude des Verfassungsgerichts ziehen. Deshalb stehen Polizei- und Militäreinheiten in Alarmbereitschaft.

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02.12.08 - PAD gibt den Regierungssitz frei

Die ausserparlamentarische Opposition hat die Besetzung des Regierungssitzes beendet. Ein Sprecher der People`s Alliance for Demoracy (PAD) rief am Montag die auf dem Gelände des Government House versammelten Demonstranten auf, ein letztes Erinnerungsfoto zu schiessen, ihre Sachen zu packen und sich entweder den Regierungsgegnern auf dem internationalen Flughafen Suvarnabhumi oder auf Bangkoks altem Airport Don Mueang anzuschliessen. Die PAD hatte den Regierungssitz seit 26. August unter Kontrolle. Sicherheitsdenken ist der Grund für den Abzug: Bei Explosionen von Granaten und Schiessereien am Government House waren in den letzten Tagen Demonstranten getötet und verletzt worden. Zudem befürchtet die ausserparlamentarische Opposition gewaltsame Auseinandersetzungen mit Regierungsanhängern.

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02.12.08 - Über Thailand lachte der Mond

„Horizon“-Manager und Küchenchef Jack Pfaff mit Mitarbeitern Millionen Menschen konnten in der letzten Nacht bei einem sternenklaren Himmel landesweit ein aussergewöhnliches astronomisches Phänomen beobachten. Der zunehmende Halbmond bildete mit Jupiter und Venus ein lachendes Gesicht. Bei der derzeitigen politischen Lage ein erfreulicher Anblick. Mit ihren Kameras hielten Thais und Ausländer das Naturereignis fest.





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03.12.08 - PAD räumt beide Flughäfen

Die People`s Alliance for Democracy (PAD) hat alle Proteste abgesagt und für heute den Abzug ihrer Anhänger aus den seit der Vorwoche besetzten Flughäfen Suvarnabhumi und Don Mueang angeordnet. Ein Anführer der PAD begründete das Ende der seit Mai anhaltenden Demonstrationen gegen die Regierung mit dem Urteil des Verfassungsgerichts. Die Richter hatten am Dienstag die Regierungsparteien People Power, Chart Thai und Matchimathipataya aufgelöst. Anführer der PAD sprachen von einem „grossen Sieg“: „Alle Leute können nach Hause gehen. Wir sind die Sieger. Aber wir werden zurückkommen, wenn die Nation uns braucht.“

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03.12.08 - Suvarnabhumi für Frachtmaschinen geöffnet

Bangkoks internationaler Flughafen Suvarnabhumi ist seit Dienstag wieder geöffnet – allerdings nur für Frachtmaschinen. Das erste Cargo-Flugzeug war eine Maschine der Singapore Airlines. Passagiere werden vorerst weder auf Suvarnabhumi noch auf Don Mueang abgefertigt. Experten rechnen damit, dass die beiden Airports Tage oder gar Wochen brauchen, um wieder voll funktionsfähig zu sein. Bis dahin starten und landen Passagiermaschinen auf dem Militärflughafen U-Tapao bei Pattaya.

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03.12.08 - Kein Ende der Krise in Sicht

Das Verfassungsgericht hat Ministerpräsident Somchai Wongsawat und sein Kabinett aus dem Amt gejagt. Die Richter ordneten weiter die Auflösung der drei Regierungsparteien People Power (PPP), Chart Thai und Matchimathipataya an. Weil führende Mitglieder dieser drei Parteien des Wahlbetrugs bei der Parlamentswahl vor fast einem Jahr überführt worden waren, konnte das Gericht nach der Verfassung aus dem Jahr 2007 die Parteien verbieten. Ihre Entscheidungsträger, darunter Premierminister Somchai Wongsawat, sind für fünf Jahre von der aktiven Politik ausgeschlossen. Die Parlamentsabgeordneten von People Power, Chart Thai und Matchimathipataya können sich innerhalb von 60 Tagen einer anderen Partei anschliessen. Alle drei aufgelösten Parteien haben vorsorglich bereits Nachfolgeparteien gegründet bzw. stehen vor der Gründung. Sie heissen Puea Thai für People Power, Chart Thai Pattana für Chart Thai und Phumchai Thai für Matchimathipataya Die drei nicht aufgelösten Regierungsparteien Puea Pandin, Ruam Jai Thai Chart Pattana und Pracharaj haben im Parlament nach wie vor die Stimmenmehrheit und wollen gemeinsam mit den drei Nachfolgeparteien eine neue Regierung bilden und einen neuen Ministerpräsidenten wählen. Das heisst: Anhänger des im Ausland lebenden gestürzten Premiers Thaksin Shinawatra werden bald wieder das Sagen haben. Da passt: Nach der Krise ist vor der Krise...

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03.12.08 - 125 Millionen Baht Schaden am Regierungssitz

Die ausserparlamentarische Opposition hat während der über drei Monate dauernden Besetzung des Regierungssitzes einen Sachschaden von 125 Millionen Baht verursacht. Diesen Betrag nannte Nathi Premrasmi, Staatssekretär im Büro des Ministerpräsidenten. Die Schäden am Gebäude und im weitläufigen Areal sollen sich auf 25 Millionen Baht belaufen. Hinzu kommen Vermögenswerte in Höhe von 100 Millionen Baht. Nach Angaben der Regierung haben Anhänger der People`s Alliance for Demoracy (PAD) zerstörte Feuerlöscheinrichtungen, Löschwagen und TV-Übertragungswagen hinterlassen. Ein Ausschuss mit Vertretern der PAD, von Menschenrechtsorganisationen und mehrerer Behörde soll jetzt das Government House aufsuchen und die Schäden im Detail auflisten.

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04.12.08 - Bis zur Eröffnung der Flughäfen kann`s dauern

Es können Wochen ins Land gehen, bis Bangkoks internationaler Flughafen Suvarnabhumi wieder täglich bis zu 700 Flüge und 100.000 Passagiere abwickeln wird. Nach dem Abzug der Demonstranten beginnen jetzt das Grossreinemachen und eine Bestandsaufnahme. Das heisst: Schäden müssen im Detail erkannt, aufgelistet und behoben werden. Der Flughafenbetreiber Airports of Thailand (AoT) kann Teile oder das gesamte Areal von Suvarnabhumi erst dann freigeben, wenn die komplizierten Sicherheitschecks es erlauben. Das gilt ebenso für den zweiten Airport Don Mueang. Das umfangreiche Informationssystem muss neu gestartet und erprobt werden, alle zum Ausweichflughafen U-Tapao transportierten Geräte müssen wieder zurückgeholt werden. Wenn die AoT glaubt, alle Voraussetzungen für eine Wiedereröffnung erfüllt zu haben, müssen die Flughäfen von der Zivilen Luftfahrtbehörde und der internationalen Luftfahrtorganisation abgenommen werden.

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04.12.08 - Hilfspakete erst einmal auf Eis gelegt

Der vom Verfassungsgericht erzwungene Rücktritt von Somchai Wongsawat als Premierminister und seines Kabinetts hinterlässt ein Vakuum und wird die Wirtschaft schädigen und das Ansehen des Landes weiter beschädigen. Denn wichtige Beschlüsse, die die Regierung noch am letzten Dienstag bzw. im Laufe dieser Woche fassen wollte, liegen bis zur Bildung einer neuen Regierung auf Eis. So die Aufnahme von weiteren Krediten in Höhe von 100 Milliarden Baht als Hilfspaket für die Wirtschaft und die 1,5 Milliarden Baht für gestrandete Urlauber. Hotels sollen ihren Gästen zwar die vom Tourismusministerium versprochenen 2.000 Baht pro Tag auszahlen bzw. anrechnen. Nur: Die Hoteliers bekommen ihre Auslagen vorerst nicht zurück. Auch die zehn Milliarden Baht, die kleinen und mittleren Reise- und Ausflugsagenturen, Hotels und weiteren Unternehmen der Tourismusindustrie in diesen Notzeiten versprochen worden waren, stehen erst einmal nur auf dem Papier.

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04.12.08 - One-Two-Go startet wieder durch

Die Billigairline One-Two-Go will ihren Flugbetrieb wieder aufnehmen. Weil die Zivile Luftfahrtbehörde der Fluggesellschaft wegen gravierender Sicherheitsmängel die Fluglizenz entzogen hatte, stehen die Maschinen seit dem 22. Juli am Boden. Das Unternehmen versichert, alle Bedingungen der Luftfahrtbehörde erfüllt zu haben. In Kürze sollen MD-80-Maschinen mit 172 Sitzplätzen von Bangkok nach Chiang Mai, Chiang Rai, Phuket, Hat Yai und Nakhon Si Thammarat fliegen. One-Two-Go nimmt bereits Buchungen entgegen und verspricht einen Festpreis, also einschliesslich Steuern und Kerosinzuschlag. Ein One-Way-Ticket Bangkok-Chiang Mai kostet zwischen 1.200 und 1.950 Baht. Umso früher der Passagier einen Platz reserviert, umso preiswerter der Flugschein.

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04.12.08 - Aktuelle Situation am Flughafen Suvarnabhumi am Donnerstag

Flugpassagiere die einen bestätigten Flug ab Utapao (Pattaya In. Airport), Chiang Mai oder Phuket mit dem Abflugdatum nach dem 4.Dezember bestätigt haben, sollten sich unbedingt bei ihrer Fluggesellschaft informieren, ob sich das geändert hat.

AUA

Der Check-In wird am 3.12. und 4.12. noch im Bi-Tec Convention Center, Building 106, Bang Na Trad Expressway, in Bangkoks Ortsteil Bang Na durchgeführt. Er ist von 15-18 Uhr Nachmittags (Lokalzeit Bangkok) geöffnet. Die Passagiere werden gebeten sich dort einzufinden. Alle weiteren Flüge werden planmässig direkt von und nach Bangkok geflogen. Der Check-In wird ab 5.12. wieder am Flughafen in Bangkok durchgeführt.

Air Berlin / LTU

Ab 5. Dezember tritt sukzessive der reguläre Flugplan in Kraft.

Thai Airways

Thai Airways International nimmt ihren Flugbetrieb teilweise wieder am Bangkoker Flughafen Suvarnabhumi International Airport (BKK) auf. Gestern am Mittwochabend um 23:40 Uhr startete die erste Maschine (TG 9209) nach Frankfurt.

An den folgenden Tagen bietet Thai Airways jeweils einen täglichen Flug zwischen Deutschland und Bangkok an:

04./05./06.12.08 TG9219 Frankfurt (FRA) Suvarnabhumi (BKK) 14:10 06:20 (+1 Tag)

04./05.12.08 TG9209 Suvarnabhumi (BKK) Frankfurt (FRA) 23:40 05:30 (+1 Tag)

Zusätzlich zu den Verbindungen ab/nach BKK Suvarnabhumi Airport fliegt Thai Airways wie schon in den vergangenen Tagen zwischen Frankfurt und Phuket:

04./05.12.08 TG9239 Frankfurt (FRA) Phuket (HKT) 20:35 12:45 (+1 Tag)

04./05.12.08 TG9229 Phuket (HKT) Frankfurt(FRA) 13:05 18:55 (+1 Tag)

Lufthansa

Lufthansa nimmt ihre Flüge nach Bangkok ab dem 06.12.2008 wieder regelmässig auf.

Ersatzflugplan nach Bangkok, Kuala Lumpur und Ho Chi Minh City bis zum 06.12.2008:

LH782 am 04.12. Frankfurt-Phuket Abflug 09:30

LH772 am 05.12. Frankfurt-Phuket Abflug 09:30

LH782 am 06.12. Frankfurt-Bangkok Abflug 09:30

LH783 03.12. Phuket-Frankfurt Abflug 04:30

LH783 04.12. Phuket-Frankfurt Abflug 04:30

LH783 05.12. Phuket-Frankfurt Abflug 04:30

LH783 06.12. Phuket-Frankfurt Abflug 04:30

LH783 07.12. Bangkok-Frankfurt Abflug 03:40

( *Die Zubringerflüge von/nach Bangkok zw. Kuala Lumpur und Ho Chi Minh City finden nicht statt. )

Swiss

Bis der normale Flugbetrieb wieder aufgenommen wird, führt Swiss täglich weiterhin den Dreiecksflug Zürich – Singapur – Chiang Mai – Zürich durch.

LX 182 Zürich - Singapur 22.45 - 18.30 Uhr

LX 7183 Singapur - Chiang Mai; Chiang Mai - Zürich 21.00 - 22.50; 23.55 - 06.10 Uhr

Swiss fliegt ab Samstag, 6. Dezember wieder planmässig nach Bangkok. Der erste Direktflug aus Bangkok wird am Sonntag, 7. Dezember um 06.10 Uhr in Zürich eintreffen.

LX 182 Zürich - Bangkok; Bangkok - Singapur 22.45 - 15.25; 16.20 - 19.45 Uhr

LX 7183 Singapur - Bangkok; Bangkok - Zürich 21.20 - 22.50; 23.40 - 06.10 Uhr

Kontakt

Siehe unsere Adressliste für den Krisenfall

Link to Krisenvorsorge_wichtige_Adressen_und_Telefonnummern.pdf

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05.12.08 - Thai Airways: Check-in für internationale Flüge regulär am Suvarnabhumi Airport (Update 9:30 Ortszeit)

Ab 05. Dezember 2008, 06:00 Uhr Ortszeit, erfolgt der Check-in für internationale Flüge wieder regulär direkt am Suvarnabhumi Airport. Die von Thai Airways als Übergangslösung im Bangkok International Trade & Exhibition Centre (BITEC) eingerichteten Schalter stehen nicht mehr zur Verfügung.

Achtung: Man kann davon ausgehen, dass für alle Fluggesellschaften im Verlauf des 5. Dezembers BITEC Centre für den Check-In geschlossen wird. Flugreisen müssen dies unbedingt mit Ihrem Reiseveranstalter rechtzeitig abklären.

Genug Zeit zum Einchecken einplanen

Flugreisende anderer Fluggesellschaften (ausgen. Air Berlin-LTU und Thai Airways) empfehlen wir vor dem Check-In unbedingt und rechtzeitig mit Ihrem Reiseveranstalter Kontakt aufzunehmen:

Hotline-Nummern der Fluggesellschaften finden Sie hier.

Halten Sie sich nach Möglichkeit über die aktuelle Lage informiert. Am besten über die Internetseite ihrer Botschaft, die neuesten Internetmeldungen der "Bangkok Post" und der "Nation" und Nachrichtensendungen im Fernsehen.

Falls Rückreisende weiterhin im Bangkok International Trade and Exhibition Centre (BITEC) einchecken müssen, unbedingt genügend Zeit einplanen. So empfiehlen die Fluggesellschaften sich mindestens fünf Stunden vor Abflug im BITEC einzufinden. Angeboten werden Check-in sowie Paßkontrolle. Danach werden die Flugpassagiere mit dem Bus zum Flughafen gebracht.

BITEC: Adresse und wie man dahin kommt:

BITEC Convention Centre in Bang Na., 1st Floor im EH106 Gebäude. Adresse: 8 Bangna-Trad Road (Km 1), Bangna, Bangkok, Tel. 02-749-3974 or 02-749-3982, or 02-749-3939. Mit BTS zur Endstation “On Nut”, dann ca. 15 Fahrt mit dem Taxi. Shuttlebusse zum BITEC - stündlich zwischen 07.00 bis 19.00 Uhr vom Twin Tower Hotel, Imperial, Queen Park Hotel, Holiday Inn Silom - zweistündlich zwischen 07.00 bis 19.00 Uhr vom Radisson Hotel, Siam City Hotel und Eastin Hotel Pratunam.

Flüge vom zwischenzeitlich genutzten Ausweichflughafen U-Tapao südöstlich von Bangkok werden dafür nicht mehr angeboten.

Air Berlin fliegt seit dem 4. Dezember von Düsseldorf nach Bangkok. Ab Samstag (6. Dezember) wird die Verbindung von München aus und ab Sonntag (7. Dezember) von Berlin aus wieder aufgenommen. Ab 5. Dezember fliegt dann die erste Maschine wieder zurück nach Düsseldorf. Der Check-in findet im Suvarnabhumi Airport statt.

Die Lufthansa bietet den ersten Direktflug von Frankfurt nach Bangkok ausserplanmässig wieder am Samstag um 9.30 Uhr an. Danach wird der reguläre Flugplan wieder aufgenommen. Der erste Rückflug aus Bangkok soll am Sonntag um 3.40 Uhr Ortszeit nach Frankfurt starten. Bis dahin werden Urlauber über die Ferieninsel Phuket umgeleitet und mit Bussen nach Bangkok gebracht. Gesonderte Zeiten für den Check-in seien anschliessend in Bangkok nicht zu beachten.

Auch Singapore Airlines und Emirates kündigten die Wiederaufnahme von Flügen von und nach Bangkok für diesen Freitag an. Der Normalbetrieb soll bei Emirates in Bangkok wieder ab Dienstag an laufen. Nach Angaben der Flughafenbetreiber kann es in Bangkok zwei Wochen dauern, bis der Betrieb am internationalen Flughafen wieder komplett läuft.

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05.12.08 - Kein Geld für Bangkok

Urlauber, die am Flughafen in Bangkok festsassen, haben keinen Anspruch auf eine Entschädigung von ihrem Reiseveranstalter. "Da ist für Pauschalurlauber generell eher wenig drin, weil es sich um höhere Gewalt handelte", sagt der Reiserechts-Experte Paul Degott. Ein Schadensersatz für mögliche Extrakosten für Hotel und Verpflegung während der Wartezeit lasse sich daher nicht geltend machen. Veranstalter hätten im Fall von Bangkok das Recht, den Reisevertrag zu kündigen, Urlauber erhielten dann ihr Geld zurück - allerdings nur für die noch ausstehenden Leistungen. Den Rückflug bekommt man nur erstattet, sofern dieser nicht mehr vom Veranstalter durchgeführt werden kann. Wurde der Vertrag dagegen nicht vom Veranstalter gekündigt, sondern weiter erfüllt, lasse sich der verschobene Rückflug als Reisemangel reklamieren.

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05.12.08 - Grenzkontrollen zur Schweiz fallen weg

Rechtzeitig vor dem Start in die Wintersaison wird die Schweiz in den europäischen Schengenraum des freien Personenverkehrs einbezogen. Nach jahrelangen Verhandlungen hat der EU-Ministerrat in Brüssel grünes Licht für offene Landesgrenzen ab dem 12. Dezember zwischen der Schweiz und den EU-Mitgliedsländern gegeben. Zollkontrollen wird es im gesamten Schengenraum bis Ende März 2009 nur noch an Flughäfen geben.

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05.12.08 - Flugverkehr in Bangkok läuft wieder normal

Nach einer achttägiger Blockade hat der Suvarnabhumi Airport seinen Betrieb wieder aufgenommen. Für Freitag sind gemäss offiziellen Angaben etwa 550 Flüge geplant. Als erster Flieger startete eine Maschine der Thai Airways nach Moskau. Die Wiedereröffnung wurde heute Vormittag mit einer kleinen Zeremonie mit traditionellen thailändischen Tänzen gefeiert. Die meisten Restaurants und Geschäfte waren nach der Reinigung des Airports wieder offen.

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08.12.08 - König auf dem Weg der Besserung

Der Gesundheitszustand des Königs hat sich gebessert. Wie das Royal Household Bureau mitteilte, hat Seine Majestät der König kein Fieber mehr. Er kann leichte Gerichte zu sich nehmen. Bhumibol Adulyadej erkrankte Mitte letzter Woche an einer schweren Halsentzündung. Er hat zudem eine leichte Erkältung. Bei Labortests wurden aber keine Grippeviren festgestellt. Hohes Fieber und Halsentzündung hinderten den König an seiner traditionellen Ansprache an die Nation am Vortag seines Geburtstages.

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08.12.08 - Demokraten wollen neue Regierung bilden

In Thailand bahnt sich ein Machtwechsel an. Die Demokratische Partei, bislang einzige Opposition im Parlament, will die neue Regierung bilden. Die Newin-Fraktion der aufgelösten Regierungspartei People Power mit 37 Abgeordneten und die vier Regierungsparteien Chart Thai, Puea Pandin, Ruam Jai Thai Chart Pattana und Matchimathipataya haben den Demokraten ihre Unterstützung zugesagt. Gemeinsam würden sie im Parlament über mehr als 250 Stimmen verfügen, 221 sind derzeit für die Wahl eines Ministerpräsidenten erforderlich. Neuer Regierungschef soll der Vorsitzende der Demokratischen Partei Abhisit Vejjavija werden. Heute wollen die Demokraten beim Parlamentspräsidenten die Einberufung einer ausserordentlichen Sitzung zur Wahl des neuen Premiers beantragen. Der ehemalige Ministerpräsident Somchai Wongsawat erklärte zur Ankündigung der Opposition: „Wir sehen die erste Runde eines Boxkampfes. Boxen hat zwölf Runden. Da sind also noch viele Runden zu absolvieren.“

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08.12.08 - Ex-Frau des Ex-Premiers wieder in Thailand

In Thailand wird über die Hintergründe der Rückkehr von Potjaman Damapong spekuliert, die ihren Familiennamen nach der Scheidung von Thaksin Shinawatra geändert hat. Die Ex-Frau des von den Militärs gestürzten Premierministers kam aus Hong Kong. Sie landete in einer Maschine der Thai Airways International auf dem Bangkoker Flughafen Suvarnabhumi. Womöglich will sich Khun Potjaman im Auftrag von Thaksin Shinawatra in die Verhandlungen über die Bildung einer neuen Regierung einschalten. Sie war im Juli wegen Steuerhinterziehung zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt worden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, weil Potjaman Damapong Berufung eingelegt hat. Sie hatte vor Jahren den Transfer von Aktien des Shin-Konzerns an ihren Stiefbruder und an ihre Sekretärin als Geschenk deklariert. So sollten Steuerabgaben in Höhe von 546 Millionen Baht entfallen. Die Richter sahen die Übereignung des Aktienpakets nicht als Geschenk an und erkannten auf Steuerhinterziehung.

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09.12.08 - Parteien schachern um die Macht

In der Politik geht`s zu wie auf dem Wochenmarkt. Parteien bieten Posten und finanzielle Unterstützung an wie Marktschreier ihre Waren. Die Nachfolgepartei der vom Verfassungsgericht aufgelösten People Power (PPP), Puea Thai, gibt sich noch nicht geschlagen. Vorstandsmitglieder lassen verlauten, Puea Thai wolle selbst einen Premierminister nominieren. Es müsse nicht zwangsläufig ein Politiker aus den eigenen Reihen sein. Medien berichten, der Posten des Regierungschefs sei kleineren Parteien angeboten worden. Der Kampf um die Regierung wird hinter den Kulissen erbittert fortgeführt. Die Demokratische Partei verkündet nach wie vor, sie habe ausreichend Unterstützung von kleineren Gruppierungen für die Wahl ihres Vorsitzenden zum neuen Premier.

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09.12.08 - Gipfeltreffen verschoben – Sonderurlaub gestrichen

Schüler und Mitarbeiter im öffentlichen Dienst der Stadt Chiang Mai haben sich zu früh gefreut. Ihr Sonderurlaub vom 15. bis 18. Dezember wurde gestrichen. Das für diesen Zeitraum angesetzte Gipfeltreffen der Regierungschefs der Asean-Staaten ist auf März kommenden Jahres verschoben worden. Schüler und Beschäftigte im öffentlichen Dienst sollten zum Gipfel Zuhause bleiben, damit die Delegierten in ihren Autos nicht im Stau stecken bleiben. Die feierliche Zeremonie zur Verabschiedung der Asean-Charta, für Chiang Mai vorgesehen, ist am 15. Dezember in Jakarta (Indonesien).

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09.12.08 - Hochwasser im Süden des Landes

Für den Süden sagen Meteorologen weiter starke Niederschläge voraus. Von Hochwasser betroffen sind vor allem die Provinzen Yala und Phatthalung. Behörden haben die Bevölkerung eindringlich vor Erdrutschen gewarnt. Die Fluten beeinträchtigen Leben und Alltag von über 160.000 Menschen in den Provinzen Yala, Phatthalung, Pattani, Songkhla und Narithiwat. Bei den schweren Überschwemmungen in Phatthalung sind mehr als 40 Wasserbüffel ertrunken. Die Tiere waren nach Angaben von Landwirten auf der Suche nach Futter, stürzten in die reissenden Fluten und konnten nicht mehr das rettende Ufer erreichen. Weil Weideflächen unter Wasser stehen, leiden in der Provinz rund 3.000 Wasserbüffel Hunger.

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09.12.08 - Flughafen-Schliessung: 104 Milliarden Baht Einnahmeausfälle

Die einwöchige Schliessung der beiden Bangkoker Flughäfen hat zu Einnahmeausfällen in Höhe von 104 Milliarden Baht geführt. Diese Berechnung hat der National Economic and Social Development Board (NESDB) für die Monate November und Dezember angestellt. Wegen der globalen Finanzkrise und der innenpolitischen Spannungen und Unruhen sagen die Experten für das kommende Jahr ein um 1 Prozent niedrigeres Bruttoinlandsprodukt voraus. Das Wachstum soll 3 Prozent nicht überschreiten. Einige Volkswirte sehen pessimistischer in die Zukunft und rechnen mit einem Null-Wachstum. Optimistisch bleibt Turismo Asia, eine führende thailändische Reiseagentur. Im zweiten Halbjahr 2009 sollen ausländische Touristen wieder in grosser Zahl im Königreich urlauben.

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11.12.08 - Neue Gepäckwagen für Suvarnabhumi

Auf Bangkoks internationalem Flughafen Suvarnabhumi sollen die Gepäckwagen gegen neue ausgetauscht werden. Damit will Thai Airports Ground Services (Tags) die Dienstleistung verbessern. Passagiere beklagen sich über die unbeweglichen Gepäckwagen. Sie entsprächen nicht den üblichen Standards und seien zu schwer. Tags will die 42 Kilogramm schweren Trolleys gegen in China und Deutschland hergestellte austauschen. Sie sollen nur 18 bis 20 Kilogramm wiegen und leicht zu handhaben sein. Das Unternehmen gibt die Investition mit bis zu 150 Millionen Baht an. Seit Eröffnung des Airports wurden über 5.000 Trolleys gestohlen.

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11.12.08 - Regierungssitz steht in zwei Wochen wieder zur Verfügung

In etwa zwei Wochen kann die Regierung das Government House in Bangkok wieder nutzen. Die Aufräumarbeiten dauern derzeit an. Anschliessend beginnt die umfangreiche Renovierung, Möblierung und Installation aller erforderlichen Anschlüsse. Die ausserparlamentarische Opposition People`s Alliance for Democracy (PAD) hatte den Regierungssitz vom 26. August bis 2. Dezember besetzt. Die Demonstranten hinterliessen neben unbezahlten Wasser- und Stromrechnungen in Höhe von 2,7 Millionen Baht nicht nur Sachschäden und Müllberge, sie liessen auch Autos, Computer und wichtige Daten mitgehen. Das Büro des National Security Council hat bei einer ersten Überprüfung des Netzwerks den Diebstahl von Hardware und Software im Wert von rund 40 Millionen Baht festgestellt. Das Diebesgut soll jetzt vor dem Erziehungsministerium in der Nähe des Government House zum Verkauf ausliegen. Die geschäftsführende Regierung will die PAD verklagen und deshalb bei der Staatsanwaltschaft Strafanzeige erstatten.

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11.12.08 - Phuket erwartet 20 Prozent weniger Europäer

Die Phuket Tourism Association rechnet in der jetzigen Hauptsaison mit rund 20 Prozent weniger Gästen aus Europa. Als Folge der weltweiten Finanzkrise, mehr noch der innenpolitischen Krise und der Schliessung der beiden Bangkoker Flughäfen sollen die Einnahmen der Tourismusbranche an der Andamanischen See um 30 Prozent zurückgehen. Die Tourismusvereinigung sagt im Jahresvergleich Mindereinnahmen von fünf Milliarden Baht voraus.

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12.12.08 - Pattayas Polizei nahm mehrere Pädophile fest

Pattayas Polizei hat vier Ausländer und einen Thai wegen Missbrauch und Ausbeutung von Kindern festgenommen. Es handelt sich um einen 66-jährigen Deutschen, zwei Engländer, einen Amerikaner und einen 30-jährigen Thai. Der Thai soll den Ausländern Mädchen und Jungen im Alter unter 15 Jahren zugeführt haben. In den Wohnungen der Pädophilen fanden die Beamten Fotos, auf denen die Festgenommenen Sex mit Kindern haben, weiter pornographische CDs und Magazine. Die Polizei hatte von einer englischen Kinderschutzorganisation einen Hinweis erhalten und die Männer tagelang beobachtet. Sie müssen mit einer Mindeststrafe von zehn Jahren rechnen.

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12.12.08 - Verbrauchervertrauen weiter gesunken

Das Verbrauchervertrauen ist auf den tiefsten Stand seit sieben Jahren gefallen. Der von der Universität der thailändischen Handelskammer errechnete Index lag im November bei 74,2 gegenüber 75,8 im Oktober. Damit liegt der Index seit jetzt 53 Monaten unter der 100-Grenze. Thais sind nach wie vor besorgt über die innenpolitische Lage, weiter über die Folgen der Finanzkrise und der wirtschaftlichen Entwicklung und stellen grössere Investitionen wie zum Beispiel den Kauf eines neuen Autos zurück.

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12.12.08 - Tourismusbranche bietet massive Preisnachlässe

Mit einer Preisoffensive wollen Reiseagenturen, Hotels und Fluggesellschaft das Vertrauen von Urlaubern wiedergewinnen. Sie gewähren bis weit in das neue Jahr Rabatte zwischen 30 und 50 Prozent. Nach Angaben der staatlichen Tourismusbehörde haben rund 200 Unternehmen ihre Teilnahme zugesagt. Hotels bieten ihren Gästen zwei Übernachtungen für den Preis einer Nacht, und die private Bangkok Airways bringt Passagiere für 3.800 Baht von Bangkok nach Chiang Mai und nach Phuket. Bisher kosteten die Hin- und Rückflüge 6.000 Baht. Nach Angaben der Thai Hotels Association ist die Belegungsrate der Hotels in Bangkok nach Schliessung der beiden Flughäfen auf 20 bis 30 Prozent gefallen. In dieser Jahreszeit müssten mindestens 65 Prozent der Zimmer belegt sein. Einige Luxushotels melden eine Belegungsrate von nur 10 Prozent. Wesentlich höher ist die Quote in Phuket mit 50 Prozent, in Chiang Mai liegt sei bei nur 30 Prozent.

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12.12.08 - Montag wird der neue Ministerpräsident gewählt

Das Parlament kommt zur Wahl eines neuen Ministerpräsidenten am kommenden Montag um 9.30 Uhr zusammen. Mit Spannung sieht die Öffentlichkeit dem Ausgang entgegen. Obwohl drei ehemalige Regierungsparteien und eine bedeutende Fraktion der aufgelösten Partei People Power (PPP) der Demokratischen Partei ihre Unterstützung bei der Wahl des Parteivorsitzenden Abhisit Vejjajiva zum Regierungschef zugesagt haben, verlautet aus Kreisen der Puea Thai, Nachfolgepartei der PPP, sie habe ausreichend Stimmen, um einen eigenen Kandidaten durchzubringen.

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15.12.08 - PAD droht mit Demos und stellt Forderungen

Die ausserparlamentarische Opposition droht mit neuen Protesten. Und zwar dann, wenn der neue Ministerpräsident aus den Reihen der Puea Thai, Nachfolgepartei der Regierungspartei People Power, oder aus einer anderen Koalitionspartei der ehemaligen Regierung kommen sollte. Das Parlament will heute den neuen Premier wählen. Zudem stellt die People`s Alliance for Demoracy (PAD) an die Demokratische Partei Forderungen, sollte sie die neue Regierung anführen. Die PAD wünscht u.a., dass dem ins Exil geflüchteten ehemaligen Premierminister Thaksin Shinawatra der diplomatische Pass entzogen wird, die Verfassung aus dem Jahr 2007 nicht geändert wird und die für den Polizeieinsatz am 7. Oktober mit zwei Toten und Hunderten Verletzten verantwortlichen Beamten zur Rechenschaft gezogen werden.

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15.12.08 - Thaksin beschuldigt Armee und Justiz

Über 40.000 Anhänger des früheren Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra sahen und hörten im Bangkoker Suphachalasai-Stadion eine Video-Ansprache des gestürzten Politikers. In der in Bali aufgenommen Videobotschaft machte Thaksin die Armee und die Justiz für die politische Krise verantwortlich. Die Armee mische sich in Regierungsgeschäfte ein, der Militärputsch dauere an, sagte der ins Exil geflohene Regierungschef. Die Armee stecke auch dahinter, dass Abgeordnete der Regierungspartei in das Lager der Opposition übergelaufen seien. Thaksin weiter: „Das Land ist der Verlierer, wenn die Meinung der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung nicht respektiert wird.“ Damit meinte der ehemalige Premier den deutlichen Wahlsieg der Partei People Power vor einem Jahr. Für ihn steht ausser Zweifel, dass die Nachfolgepartei Puea Thai die neue Regierung bilden muss. Die geplante Live-Ansprache per Telefon des ins Exil geflohenen Ex-Regierungschefs war zuvor auf Betreiben der beiden kleinen Regierungsparteien Pracharaj und Puea Pandin abgesagt worden.

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15.12.08 - Fluggesellschaften fordern Schadenersatz

Die von der einwöchigen Schliessung der beiden Bangkoker Airports betroffenen internationalen Fluggesellschaften erwarten von Thailand Schadenersatzzahlungen. Der Flugplatzbetreiber Airports of Thailand (AoT) oder die Regierung soll für die entstandenen Einnahmeausfälle oder zusätzlichen Ausgaben bei Unterbrechung des Flugverkehrs aufkommen. Das hat der Internationale Luftverkehrsverband (IATA) in einem Schreiben an den Präsidenten der AoT gefordert. Die IATA vertritt 230 Airlines.

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15.12.08 - Abhisit ist der neue Ministerpräsident

Das thailändische Parlament hat am Montag den Oppositionskandidaten Abhisit Vejjajiva zum neuen Ministerpräsidenten gewählt. Abhisit, Chef der Demokratischen Partei, erhielt 235 Stimmen. Für seinen Gegner, einen Anhänger des wegen Korruption verurteilten früheren Regierungschefs Thaksin Shinawatra, stimmten 198 Abgeordnete Anhänger des zurückgetretenen Ministerpräsidenten Somchai Wongsawat, dessen Partei auf Anordnung des Verfassungsgerichts in der vergangenen Woche aufgelöst wurde, versuchten nach der Wahl, das Parlamentsgebäude zu umstellen. Anhänger der Opposition hatten im November tagelang die Bangkoker Flughäfen blockiert. Die Demonstranten wollten mit dem Protest den Rücktritt Somchais erzwingen, den sie als Marionette seines Vorgängers Thaksin betrachteten, der im Exil lebt.

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16.12.08 - Neuer Premier will das Land versöhnen

Die Einheit des Landes, die Versöhnung der in zwei Lager gespaltenen Nation und die Förderung der Wirtschaft haben für Thailands neuen Ministerpräsidenten Vorrang. Abhisit Vejjajiva hat die Ökonomie zur Chefsache erklärt und will einem Team vorstehen, das kurzfristig Massnahmen zur Gesundung der Wirtschaft einleitet. Innerhalb von drei Monaten hofft der neue Regierungschef das Vertrauen von in- und ausländischen Investoren in Thailand wieder herzustellen. Der Vorsitzende der Demokratischen Partei war am Montag vom Parlament zum 27. Premierminister Thailands gewählt worden. Auf den 44-Jährigen entfielen 235 Stimmen, auf den Gegenkandidaten Pracha Promnok 198 Stimmen. Dieser ist Vorsitzender der Partei Puea Pandin. Abhisit Vejjajiva ist der jüngste Ministerpräsident in der Geschichte des Landes. Bis Freitag dieser Woche will der bisherige Oppositionsführer sein Kabinett vorstellen.

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16.12.08 - Steuern runter, Ausgaben rauf

Mit verhaltenem Optimismus hat die Wirtschaft die Wahl von Abhisit Vejjajiva zum Premierminister begrüsst. Volkswirte und Finanzexperten haben umgehend der neuen Regierung Wege aus der Krise aufgezeigt. Um eine deutliche und lang anhaltende Konjunkturdelle sowie Massenentlassungen zu vermeiden, werden Steuersenkungen und höhere staatliche Ausgaben gefordert. Ohne ein zusätzliches Hilfspaket sehen Ökonomen das Bruttoinlandsprodukt im kommenden Jahr bei höchsten ein bis zwei Prozent. Sie setzen in Steuersenkungen die Hoffnung, dass Unternehmen bei einer schlechten Auftragslage ihre Beschäftigten nicht gleich auf die Strasse setzen.

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16.12.08 - Thaksins Diplomatenpass für ungültig erklärt

Das Aussenministerium hat dem gestürzten Premierminister Thaksin Shinawatra seinen Diplomatenpass entzogen. Die Behörde teilte in Bangkok mit, sie habe den roten Pass bereits am letzten Freitag für ungültig erklärt. Begründet wird diese seit langem erwartete Entscheidung damit, Thaksin habe gegen das Urteil des Obersten Gerichts keinen Einspruch eingelegt. Die Richter hatten den ehemaligen Regierungschef im Oktober wegen Machtmissbrauchs zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt.

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16.12.08 - Sieben Burmesen bei Unfall getötet

Auf der Flucht vor der Polizei kam der Fahrer eines Pick-ups mit illegalen Einwanderern auf der Ladefläche in der Provinz Kanchanaburi von der Fahrbahn ab. Der Wagen prallte gegen einen Baum und anschliessend gegen einen Masten. Sieben Burmesen und der thailändische Fahrer starben, weitere acht Insassen erlitten zum Teil schwere Verletzungen. Thais hatten die Burmesen über die Grenze geschmuggelt. Als die Polizei den Pick-up stoppen wollte, gab der Fahrer Gas und raste mit hoher Geschwindigkeit davon.

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17.12.08 - Steinewerfer sollen vor Gericht

Bangkoks Polizei ermittelt gegen die Steinewerfer vom letzten Montag. Anhänger der United Front of Democracy against Dictatorship (UDD) hatten nach der Wahl des Oppositionsführers Abhisit Vejjajiva zum neuen Ministerpräsidenten Steine auf die Fahrzeuge von Parlamentsabgeordneten der Demokratischen Partei geworfen. Mehrere Windschutzscheiben zerbrachen, Autos wurden erheblich beschädigt. Der gewaltsame Protest von Thaksin-Anhängern wurde auf Video festgehalten. Jetzt will die Polizei die Täter vor Gericht bringen.

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17.12.08 - „Team Thailand“ soll Krise überwinden helfen

Die Tourismusindustrie erwartet von der neuen Regierung massive Unterstützung zur Überwindung der Krise. Vorgeschlagen wird die Berufung eines „Teams Thailand“ aus Vertretern des Handelsministeriums, des Aussenministeriums, des Board of Investment (BoI) und der staatlichen Tourismusbehörde (TAT). Dieser Ausschuss soll Pläne erarbeiten, wie die Folgen der innenpolitischen Unruhen und der globalen Finanzkrise auf die thailändische Wirtschaft abgeschwächt werden können. Kurzfristig hofft die Tourismusbranche auf ein Hilfspaket in Höhe von zehn Milliarden Baht vom Staat und von weiteren zehn Milliarden Baht von lokalen Verwaltungen. Nach Angaben des Tourism Council of Thailand haben Unternehmen der Tourismusbranche im Dezember bereits 165.000 Beschäftigte entlassen.

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17.12.08 - Räuber erbeutete Goldschmuck im Wert von 1,4 Millionen Baht

Goldene Halsketten im Wert von 1,4 Millionen Baht erbeutete ein Räuber bei einem Überfall auf ein Goldgeschäft im Lotus-Verbrauchermarkt Surat Thani. Der mit einer schwarzer Jacke und einer schwarzen Mütze mit der Aufschrift „Polizei“ ausgestattete Mann hatte das Geschäft im Erdgeschoss betreten und die Mitarbeiter mit einer Pistole bedroht. Er schnappte sich 20 Goldketten und flüchtete in ein nahe gelegenes Waldstück. Bereits Anfang des Monats war in Surat Thani ein Goldgeschäft überfallen worden. Damals entkam der Räuber mit Goldschmuck im Wert von 2,6 Millionen Baht.

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17.12.08 - THAI bringt wieder mehr Passagiere nach Bangkok

Bei der Thai Airways International (THAI) nehmen die Buchungen wieder zu. Während die Nachfrage nach Tickets in den asiatischen Ländern Japan, China und Südkorea nach wie vor schleppend ist, setzen sich wieder mehr Reisende aus Europa, Nordamerika sowie Australien und Neuseeland in Flugzeuge mit dem Ziel Bangkok. Die Sitzplatzauslastung hat nach der Wiedereröffnung des internationalen Flughafens Suvarnabhumi von 40 auf 65 Prozent zugenommen. Für die Inlandsstrecken meldet THAI eine Sitzplatzbelegung von 60 Prozent.

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18.12.08 - Asean-Staaten unterzeichnen Handelsabkommen

Sechs südostasiatische Nationen haben in Singapur ein Handelsabkommen unterschrieben. Der Vertrag macht den Weg frei zu einer Wirtschaftsunion. Brunei, Kambodscha, Indonesien, Laos, Singapur und Malaysia unterschrieben drei separate Verträge über den Handel mit Waren, zu Investitionen und Dienstleistungen. Die restlichen Mitglieder des Asean-Staatenbundes – Thailand, Vietnam, die Philippinen und Burma – wollen das Vertragswerk später abzeichnen. Die drei Vereinbarungen sollten ursprünglich beim Gipfeltreffen der Regierungschefs der Asean-Staaten in Chiang Mai unterzeichnet werden. Wegen der politischen Spannungen hatte die thailändische Regierung das Treffen auf März verschoben. Nach der Wahl von Abhisit Vejjajiva zum neuen Premierminister Thailands kündigte das Aussenministerium an, der Gipfel werde vom 24. bis 26. Februar in Bangkok stattfinden. Die sechs Unterzeichnerstaaten wollten nicht bis zum Gipfel warten, weil sie dem Vertragswerk in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise eine grosse Bedeutung beimessen.

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18.12.08 - THAI will Kredite über 19 Milliarden Baht aufnehmen

Thai Airways International (THAI) ist in finanzielle Nöte geraten. Weil die Schliessung der beiden Bangkoker Flughäfen der Fluggesellschaft Einnahmeausfälle in Höhe von 19 Milliarden Baht gebracht hat, braucht THAI dringend Geld. Das Unternehmen will Kredite in Höhe von 17 Milliarden Baht aufnehmen, um in den nächsten Monaten alle Ausgaben bestreiten zu können. Inzwischen hat auch der Flughafenbetreiber Airports of Thailand (AoT) seine Verluste ermittelt. Die Blockade von Dong Mueang und Suvarnabhumi hat AoT 540 Millionen Baht gekostet.

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18.12.08 - „Bird“ führt Werbekampagne an

Thailändische Urlauber sollen Hotels, Restaurants und Ausflugszielen das Überleben sichern. Weil in der jetzigen Hauptsaison ausländische Gäste in hoher Zahl ausbleiben, hat die staatliche Tourismusbehörde (TAT) im Inland eine Werbekampagne gestartet. Sie wird von dem bekannten Sänger Thongchai „Bird“ McIntyre angeführt. Er soll seine Landsleute dazu bringen, auf Auslandsaufenthalte zu verzichten und im Königreich Urlaub zu machen. Die TAT sieht für das neue Jahr längst nicht so schwarz wie die meisten Vertreter der Tourismusbranche. Die TAT-Gouverneurin Phornsiri Manaharn erwartet in 2009 15,18 Millionen ausländische Urlauber gegenüber bisher prognostizierten 16 Millionen.

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22.12.08 - Kabinett wird heute vereidigt

Seine Majestät König Bhumibol Adulyadej hat die von Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva vorgelegte Kabinettsliste gebilligt. Die 35 Regierungsmitglieder werden heute vom König empfangen und vereidigt. Der neue Premier will zu Beginn seiner Regierungszeit zwei Schwerpunkte setzen: Versöhnung der in zwei Lager gespaltenen Nation und nachhaltige Unterstützung der Wirtschaft. Deshalb wird Abhisit einem Team vorstehen, das sich mit Fragen der Wirtschaftsförderung befasst. Hochrangige Vertreter der Industrie werfen dem neuen Premierminister allerdings vor, Spitzenpositionen mit unerfahrenen Politikern besetzt zu haben. Besonders heftig wird die Entscheidung kritisiert, den Diplomaten Kasit Piromya zum Aussenminister zu ernennen. Der ehemalige Botschafter in mehreren Ländern hatte die Flughafenblockade der ausserparlamentarischen Opposition als „Innovation für öffentliche Proteste“ bezeichnet und war dort mehrfach als Gastredner aufgetreten.

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22.12.08 - Demokraten wollen Verfassung nicht ändern

Die von der Demokratischen Partei angeführte Regierung schliesst eine Änderung der Verfassung aus dem Jahr 2007 aus – zumindest vorerst. Ein vom stellvertretenden Vorsitzenden Jurin Laksanavisit angeführter Ausschuss hat am Wochenende die Richtlinien der künftigen Regierungspolitik festgelegt. In der Auflistung taucht eine Überarbeitung der von den Militärs im Vorjahr diktierten Verfassung nicht auf. Das könnte zum Konflikt mit den Abgeordneten der so genannten Newin-Fraktion führen. Die Mitglieder der ehemaligen Regierungspartei People Power (PPP) fordern eine Änderung der Verfassung.

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22.12.08 - THAI senkt den Treibstoffzuschlag

Erneut hat die Thai Airways International (THAI) ihren Treibstoffzuschlag gesenkt. Und zwar durchschnittlich um über 40 Prozent. Passagiere zahlen ab sofort je nach Entfernung zwischen 11,50 und 89,50 Dollar. Nach Frankfurt beläuft sich der Zuschlag auf 76,50 Dollar gegenüber bisher 149 Dollar. Damit hat die Staatslinie auf den drastisch gefallenen Ölpreis reagiert.

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23.12.08 - Ministerium blockte über 1.300 Websites

Die Organisation Freedom Against Censorship Thailand (Fact) hat die Meinungsfreiheit im Internet angemahnt. Nach Angaben von Fact wurden in diesem Jahr seit dem in Kraft treten des Cyber Crime Act mehr als 1.300 Websites durch das Informations- und Kommunikationsministerium geblockt. Darunter waren 860 YouTube-Videos sowie Webpages des Magazins „The Economist“. Nach dem neuen Gesetz können Internetseiten gesperrt werden, wenn Inhalte als Majestätsbeleidigung erkannt werden oder die Sicherheit der Nation gefährdet ist. Das Ministerium muss allerdings eine richterliche Anordnung einholen. Fact glaubt, dass Richter ohne eingehende Überprüfung der Inhalte entscheiden. So seien Seiten geblockt worden, die in Thailand als Diskussionsforen bekannt und beliebt waren.

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23.12.08 - Patcharawat Wongsuwan wieder Polizeichef

General Patcharawat Wongsuwan ist wieder nationaler Polizeichef. Die Geschäftsführende Regierung hat als eine ihrer letzten Massnahmen die Rückkehr des Beamten beschlossen. General Patcharawat Wongsuwan war am 28. November nach Schliessung der beiden Bangkoker Flughäfen durch die ausserparlamentarische Opposition vom damaligen Premierminister Somchai Wongsawat auf einen „inaktiven“ Posten versetzt worden. Die Regierung hatte dem Polizeichef vorgeworfen, die Räumung der Airports von Demonstranten nicht durchgesetzt zu haben. Patcharawat ist der Bruder von General Pravit Wongsuwan, Verteidigungsminister in der von den Demokraten angeführten neuen Regierung.

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23.12.08 - “Skorpion-Königin” stellt neuen Weltrekord auf

Die als “Skorpion-Königin” bekannte Kanchana Kaetkaew hat am Montag in Pattaya einen weiteren Weltrekord aufgestellt. Die 39-Jährige nahm in einem Einkaufszentrum vor staunenden Zuschauern ein 18 Zentimeter langes Tier zwei Minuten und drei Sekunden in den Mund. Anschliessend begab sich die Thai in einen Glaskäfig. Dort will sie 33 Tage und Nächte mit rund 5.000 der Skorpione verbringen. Vor über sechs Jahren hatte Kanchana Kaetkaew im Einkaufszentrum Royal Garden Plaza bereits 32 Tage mit den giftigen Tieren gelebt und einen Weltrekord aufgestellt.

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23.12.08 - Schauspieler müssen auf dem Feld arbeiten

Anstatt auf der Bühne zu stehen und das Publikum mit alten Dramen zu unterhalten, müssen die Mitglieder einer Schauspielgruppe aus der Provinz Phichit sich ihr Geld in der Landwirtschaft oder mit anderen Jobs verdienen. Der Wirtschaftsabschwung hat die Zahl der bezahlten Auftritte rapide sinken lassen. Während die mit Auszeichnungen bedachte Gruppe Chatchaval Kong Fah bislang im Jahr mindestens 200 Mal auftrat und jeden Abend 10.000 Baht einnahm, ist jetzt die Zahl der Aufführungen um die Hälfte zurückgegangen. Die Einnahmen reichen nicht mehr für den Lebensunterhalt der 60 Frauen und Männer. Seit November ist Chatchaval Kong Fah kaum verpflichtet worden. Die Truppe bietet das traditionelle Likay-Theater.

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25.12.08 - Tsunami: 388 Opfer noch nicht identifiziert

Vier Jahre nach dem verheerenden Tsunami sind 388 Leichen noch nicht identifiziert worden. Diese Zahl nannte zum vierten Jahrestag der Katastrophe das Thai Tsunami Victim Identification and Repatriation Centre in der Provinz Phang Nga. Die Mitarbeiter dieser staatlichen Behörde lassen nichts unversucht, die Opfer der Flutwelle vom 26. Dezember 2004 zu identifizieren und die Leichen ihren Familien zu übergeben. Dem Zentrum liegen von Angehörigen 445 Vermisstenmeldungen vor: 290 Thais, 95 Burmesen und 60 Skandinavier. Bei dem Tsunami waren in den südlichen Provinzen am Andamanischen See über 5.000 Thais und Ausländer umgekommen

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25.12.08 - Vertrauen in die Wirtschaft nimmt wieder zu.

Thais fassen wieder mehr Vertrauen in die persönliche Zukunft und in die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Das hat die Staatsbank nach der Bildung der neuen, von der Demokratischen Partei angeführten Regierung ausgemacht. Weitere Faktoren sind die niedrigen Zinsen, die stark gesunkenen Spritpreise und die Ankündigung der Regierung, mit zusätzlichen Krediten in Höhe von 180 Milliarden Baht die Wirtschaft anzukurbeln.

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25.12.08 - Friedensinitiative für den Süden

Die neue Regierung will den Süden befrieden. Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva plant für die Provinzen Yala, Pattani und Narathiwat eine neue Verwaltung unter der Aufsicht eines Ministers. Diese Agentur soll nicht mit Gewalt gegen die seit Jahren in dieser Region herrschende Gewalt vorgehen. Der Premier will die Wirtschaft fördern und die Kultur der Bevölkerung stärken. In den drei Provinzen leben überwiegend Moslems. Seit dem Ausbruch der Gewalt im Januar 2004 sind im Süden mehr als 3.500 Menschen umgekommen.

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26.12.08 - Rot demonstriert und fordert die Auflösung des Parlaments

Nach den „Gelben“ fordern nun die „Roten“ den Rücktritt der Regierung und die Auflösung des Parlaments. Die „United Front of Democracy against Dictatorship“ (UDD) will am Sonntag ab 15 Uhr auf dem Bangkoker Platz Sanam Luang und ab Montag vor dem Parlamentsgebäude demonstrieren. Dort wird der neue Premier Abhisit Vejjajiva seine Regierungserklärung verlesen. Die UDD sind erklärte Regierungsgegner und Anhänger des gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra. Sie kleiden sich in Rot und halten den neuen Premierminister für unfähig, das Land zu regieren. Ein Sprecher kündigte landesweite Proteste an: „Wir werden so lange demonstrieren, bis das Parlament aufgelöst wird.“ Das hatten auch die „Gelben“, die People`s Alliance of Democracy (PAD), während ihrer monatelangen Proteste gefordert.

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26.12.08 - Sicherheitskampagne zum Jahreswechsel

Rund 2.800 Polizisten sollen zum Jahreswechsel auf den Strassen des Landes für mehr Sicherheit sorgen. Die Beamten werden Kontrollstellen errichten und unter Alkoholeinwirkung stehende Motorisierte aus dem Verkehr ziehen. Die Sicherheitskampagne startet am Dienstag, 30. Dezember, und geht bis einschliesslich Sonntag, 4. Januar. Im Vorjahr ereigneten sich über Neujahr 4.500 Verkehrsunfälle. Dabei wurden 400 Menschen getötet und weitere 5.000 verletzt. Die Thai Health Promotion Foundation gibt den wirtschaftlichen Schaden mit fast 11 Milliarden Baht an. Mit diesem Betrag könnten 40 staatliche Krankenhäuser errichtet werden.

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26.12.08 - 1.000 Polizisten beim Countdown im Einsatz

Zum „Bangkok Countdown“ wird die Polizei ihre Sicherheitsvorkehrungen verstärken. Etwa 1.000 Beamte verschiedener Einheiten wie Verkehrspolizei und Touristenpolizei werden im Einsatz sein und im Bereich der Kreuzung Ratchaprasong für ein Höchstmass an Sicherheit sorgen. Zudem werden vorsichtshalber alle Telefonzellen entfernt. In den vergangenen Jahren waren wiederholt in Telefonhäuschen Bomben platziert worden. So zu Silvester 2006, als mehrere Bomben explodierten. Damals wurde ein Mensch getötet, 42 erlitten Verletzungen. Am letzten Tag des Jahres (31. Dezember) werden sich wieder Hunderttausende Thais und Ausländer vor dem CentralWorld zum „Hands Bangkok Countdown 2009“ einfinden. Die Organisatoren versprechen das grösste Feuerwerk in der Geschichte der Hauptstadt.

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26.12.08 - Nationalparks rechnen mit Rekordbesuch

Zum Jahreswechsel erwartet die Forstbehörde bei den Besuchern der Nationalparks Rekordzahlen. Die Unterkünfte sind seit Wochen ausgebucht. Das für die Schutzgebiete zuständige National Parks, Wildlife and Plant Conservation Department bezweifelt, dass seine Mitarbeiter auf den Ansturm von Naturfreunden und weiteren Urlaubern vorbereitet sind. Bereits am verlängerten Wochenende zu Königs Geburtstag meldeten die meisten Nationalparks des Landes weitaus mehr Besucher als erwartet. Die im Juli in Kraft getretene Verordnung, die in zehn Nationalparks für Touristen ein Besucherlimit festsetzte, scheint nicht zu greifen. Die in hoher Zahl anreisenden Urlauber gefährden nach wie vor Flora und Fauna der Schutzgebiete.

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29.12.08 - „Rote“ wollen Antrittsrede des Premiers nicht verhindern

Obwohl Zehntausende Anhänger des im Exil lebenden ehemaligen Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra die Zufahrtsstrassen zum Parlament in Bangkok blockieren, wollen sie die für heute geplante Regierungserklärung von Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva nicht verhindern. Ein Anführer der United Front for Democracy against Dictatorship (UDD) sicherte zu, sowohl der Premier als auch alle Abgeordneten hätten freien Zugang zum Parlamentsgebäude. Allerdings hatten die „Roten“ vor Tagen bereits angekündigt, so lange zu demonstrieren, bis die Regierung Neuwahlen ansetzt. Die UDD will über Neujahr pausieren, damit die Anhänger mit ihren Familien ins neue Jahr feiern können. Ab Anfang Januar sind in Bangkok und in den Provinzen weitere Proteste geplant.

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29.12.08 - Hilfspaket über 300 Milliarden Baht geplant

Mit 300 Milliarden Baht will die Regierung die Wirtschaft ankurbeln. Das Geld soll im Januar bereitgestellt werden und spätestens in den Monaten März bis April die Geschäftslage der Unternehmen stabilisieren. Ein Drittel des Betrages kommt aus dem Staatshaushalt, ein weiteres Drittel von staatlichen Banken, der Rest von nicht in Anspruch genommenen Budgets lokaler Behörden und Agenturen. Das Hilfspaket ist die Antwort der Regierung auf die Klagen der Opposition, die arg gebeutelte Wirtschaft nicht ausreichend zu unterstützen. Premierminister Abhisit Vejjajiva hat die Wirtschaftspolitik zur Chefsache erklärt und will seine Führungsqualitäten an der wirtschaftlichen Entwicklung in 2009 messen lassen.

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29.12.08 - Botschaften umwerben Urlauber

Thailand ist zurück im Tourismusgeschäft! Unter diesem Motto sollen die Botschaften weltweit dazu beitragen, dass ausländische Urlauber in hoher Zahl ihre schönsten Wochen des Jahres im Königreich verbringen. Aussenminister Kasit Piromya hat die Landesvertretungen angewiesen zu verkünden, Thailand sei eine Demokratie und ein Rechtsstaat. Nach den Unruhen der letzten Monate und der Sperrung der beiden Flughäfen Suvarnabhumi und Don Mueang habe sich die politische Lage normalisiert. Die Regierung sieht die Förderung des Tourismus als eine ihrer wichtigsten Aufgaben an. Die Branche wird im neuen Jahr mit erheblichen Steuergeldern unterstützt. Im Jahr 2007 hatte der Tourismus Thailand Einnahmen in Höhe von 540 Milliarden Baht gebracht. Das entsprach 6,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes.

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30.12.08 - Demonstranten verhindern Parlamentssitzung

Thailand drohen neue Unruhen. Und das Land ist dabei, seinen Kredit in der Weltöffentlichkeit gänzlich zu verspielen. Nachdem Tausende Regierungsgegner am Montag die Strassen zum Parlamentsgebäude in Bangkok blockiert hatten und die Abgeordneten nicht in ihren Autos vorfahren konnten, verschob Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva seine für 14 Uhr Ortszeit angesetzte Antrittsrede. Heute will der Premier einen erneuten Versuch starten und vor dem Parlament seine Regierungserklärung abgeben. Nach der Verfassung kann die Koalitionsregierung ihre Arbeit erst nach der Antrittsrede des Ministerpräsidenten aufnehmen. Das zu verhindern, ist das erklärte Ziel der United Front of Democracy against Dictatorship (UDD). Die in Rot gekleideten Demonstranten fordern Neuwahlen. Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva hat am Montag nachdrücklich erklärt, gegen die Protestler keine Gewalt anzuwenden und auch das Militär nicht um Unterstützung zu bitten. Notfalls würde er seine Regierungserklärung erst im neuen Jahr geben.

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30.12.08 - Museum soll an die Tsunami-Opfer erinnern

Das Thai Tsunami Victim Identification Centre in der südlichen Provinz Phang Nga soll zu einem Museum ausgebaut werden und zwei Aufgaben erfüllen: Erinnerung an die verheerende Flutwelle zu Weihnachten vor vier Jahren sowie Seminar- und Trainingszentrum zur Weiterbildung von Beschäftigten im öffentlichen Dienst. In dem Gebäude ist eine Ausstellung über Khun Poom Jensen geplant, Sohn von Prinzessin Ubolratana. Er ertrank am 26. Dezember 2004 vor Phuket. Langfristig könne das Museum auch den Tourismus fördern, hofft der Zentrum-Manager Nitinai Somsongkhram. Auf dem Friedhofsgelände Bang Maruan an der Andamanischen Küste werden die noch nicht identifizierten Opfer des Tsunami aufbewahrt.

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30.12.08 - THAI-Maschinen gut ausgelastet

Wesentlich besser als erhofft ist die Auslastung der Flugzeuge des staatlichen Carriers Thai Airways International (THAI). Auf den internationalen Strecken meldet die Fluggesellschaft über Weihnachten und Neujahr eine Sitzplatzbelegung von über 60 Prozent gegenüber 70 Prozent im letzten Jahr. Mit weiteren Werbeaktionen wie „Follow Your Dreams“ und „Loving Thailand“ will die THAI im neuen Jahr ihre Maschinen mit Urlaubern füllen. Tickets kosten 15 Prozent weniger als zu den Feiertagen, der Preis liegt um 30 Prozent unter den normalen Gebühren. Ein Flug nach Europa und zurück ist bereits netto ab 24.730 Baht erhältlich.

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30.12.08 - Bei Raubüberfall fünf Millionen Baht erbeutet

Nur wenige Stunden nach dem Raubüberfall auf einen Geldtransporter in Pattaya nahm die Polizei drei mutmassliche Täter fest. Darunter einen Mitarbeiter und einen ehemaligen Beschäftigten der Transport-Firma. Sie gaben zu Protokoll, nur Informationen weiter gegeben zu haben. Die Polizei vermutete an Anfang an einen Insider-Job und fahndet jetzt fieberhaft nach drei weiteren Männern. Der Überfall ereignete sich am frühen Abend auf dem Gelände einer PTT-Tankstelle an der Sukhumvit Road gegenüber dem Lotus-Verbrauchermarkt. Als Fahrer und Beifahrer den Geldstransporter der Siam Simco Company verliessen, um einen ATM-Automaten der Siam Commercial Bank mit Bargeld zu versorgen, schlugen die Räuber zu. Sie bedrohten die Mitarbeiter mit Messer und Schusswaffe und griffen sich einen Beutel mit fünf Millionen Baht. Die Täter entkamen in einem Toyota-Kleinlastwagen in Richtung Sattahip.

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