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Letzte Aktualisierung: 28.02.2009
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Schlagzeilen

02.02.09 - „Rote“ setzen der Regierung Frist von 15 Tagen

Der stellvertretende Ministerpräsident Suthep Thaugsuban hat den Forderungen Zehntausender Demonstranten eine deutliche Absage erteilt. „Es sei nicht die richtige Zeit, jetzt das Parlament aufzulösen. Und die Regierung könne nicht die von den Militärs nach dem Putsch initiierte Verfassung ausser Kraft setzen“, sagte der Politiker in Bangkok. Dort hatten am Wochenende Anhänger der „United Front of Democracy against Dictatorship“ (UDD) an die Regierung appelliert, umgehend das Parlament aufzulösen, Neuwahlen anzusetzen, die Verfassung von 1997 wieder in Kraft zu setzen, Aussenminister Kasit Piromya des Amtes zu entheben und die „People`s Alliance for Democracy“ (PAD) zur Rechenschaft zu ziehen. Die „Roten“ werfen der PAD vor, während ihrer monatelangen Demonstrationen Gesetze gebrochen zu haben. Deshalb gehörten die Anführer vor Gericht. Und Kasit Piromya sei eine Fehlbesetzung, weil er sich als Freund der PAD geoutet hätte. Die UDD hat der Regierung eine Frist von 15 Tagen eingeräumt und weitere Proteste angekündigt.

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02.02.09 - Thais steht ein heisser Sommer bevor

Meteorologen sagen einen heissen Sommer mit Temperaturen bis zu 43 Grad voraus. Auf das Klima in Thailand wird sich in den kommenden Monaten „La Niña“ auswirken. Das Phänomen im Pazifischen Ozean bewirkt bis Mitte des Jahres neben Hitze stark erhöhte Niederschläge. Heisser als im letzten Jahr soll es vor allem im Norden und Nordosten des Landes werden. Für Bangkok und die umliegenden Provinzen werden 37 bis 39 Grad vorausgesagt. Tropische Stürme werden in den Monaten März und April erwartet. Den wärmsten Tag der letzten 30 Jahre haben Meteorologen am 25. April 2007 mit 44 Grad in der Provinz Tak gemessen.

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02.02.09 - Acht Tote bei Explosion einer Granate

Weil mehrere Jugendliche seinen Onkel tätlich angegriffen hatten, warf ein 20-Jähriger während eines Tempelfestes in Nong Bua Lam Phu eine Handgranate in die Zuschauer. Acht Menschen wurden bei der Explosion im Nordosten des Landes getötet, über 100 verletzt. Der junge Mann sagte vor der Polizei aus, er habe die M26-Granate für 500 Baht in der Provinz Loei erstanden. Vor der Explosion war es auf dem Gelände des Tempels zwischen Festteilnehmern zu mehreren handgreiflichen Auseinandersetzungen gekommen.

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03.02.09 - Pub Santika: Umschlagplatz für Drogen

Das Justizministerium will die Ermittlungen im Fall „Pub Santika“ an sich ziehen und mit den weiteren Recherchen das Department of Special Investigation (DSI) beauftragen. Das Ministerium wirft der Bangkoker Polizei fehlerhafte Ermittlungen und Vertuschungen vor. So soll das Pub ein Umschlagplatz für Drogen gewesen sein, über eigene Konten soll das Management Geld gewaschen haben. Bei dem Brand in der ersten Stunde des neuen Jahres waren 66 Gäste umgekommen, Hunderte erlitten Verletzungen.

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03.02.09 - Ministerium will mehr Einfluss bei der THAI

Obwohl die Thai Airways International (THAI) noch in diesem Monat einen Rettungsplan vorlegen will, sind Finanzminister Korn Chatiikavanij und Transportminister Sopon Zarum übereingekommen, eigene Ermittlungen anzustellen. Die Minister möchten wissen, warum die Staatslinie so tief in den roten Zahlen steckt und wie die finanziell angeschlagene THAI gerettet werden kann. Der Finanzminister sieht erhebliche Fehler beim Management und fordert einen stärkeren Einfluss seiner Behörde auf den operativen Betrieb. Die Anteile des Staates an der Fluggesellschaft werden vom Finanzministerium verwaltet.

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03.02.09 - Ranger erschossen und enthauptet

Zwei Ranger sind bei einem Einsatz in der südlichen Provinz Pattani ums Leben gekommen. Sie waren auf einem Motorrad und in Zivilkleidung unterwegs, als sie vermutlich von Aufständischen angegriffen wurden. Nach Angaben der Polizei wurden die Ranger erschossen und enthauptet. Anschliessend haben die Täter die Leichen verbrannt.

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03.02.09 - Mohn-Anbau nur geringfügig gestiegen

Nur unwesentlich mehr Ackerfläche wird in Thailand für den Gewinn von Opium genutzt. Nach der jüngsten Studie des Büros für Drogen und Kriminalität bei den Vereinten Nationen wurden im Vorjahr auf 288 Hektar Mohn angebaut. Ein Jahr zuvor waren es 231 Hektar. Die Flächen befinden sich in schwer zugänglichen Bergregionen. Südostasien ist nach Afghanistan der weltweit zweitgrösste Lieferant von Opium.

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05.02.09 - Transit-Passagiere brauchen kein Visum

Transit-Passagiere können ab sofort Bangkoks internationalen Flughafen Suvarnabhumi ohne Visum verlassen. Diese Ausnahmeregelung hat die Regierung beschlossen. Sie soll den Tourismus ankurbeln. Bislang mussten Transit-Passagiere, die stundenlang auf ihren Weiterflug warteten, im Terminal ausharren. Jetzt dürfen sie die Abfertigungshalle ohne Visum verlassen. Sie können in Bangkok oder angrenzenden Provinzen touristische Attraktionen oder Einkaufszentren aufsuchen. Davon sollen neben Bangkok die Provinzen Chachoengsao, Samut Prakan und Chonburi profitieren.

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05.02.09 - Bürger wehren sich gegen Camp für Rohingya

Bewohner der südlichen Provinz Ranong haben gegen die Pläne des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen protestiert, in ihrer Region ein Camp für Rohingya zu errichten. Die Demonstranten überreichten Vertretern des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR) bei deren Besuch eine Protestnote. Ein Anführer sagte, die Vereinten Nationen sollten mit Burma verhandeln und dafür sorgen, dass die islamischen Wirtschaftsflüchtlinge nicht mehr nach Thailand kommen. Menschenrechtsorganisationen werfen der Regierung in Bangkok vor, mehrfach Boote mit etwa 1.000 Rohingya aufgegriffen und die Menschen auf offener See ihrem Schicksal überlassen zu haben. Die thailändischen Streitkräfte haben dies zurückgewiesen und erklärt, die illegal eingewanderten Personen seien festgesetzt und in ihre Heimat zurückgeschickt worden. In Burma leben noch etwa 200.000 Angehörige der Minderheit der Rohingya. Die Militärjunta hat die Rohingya zu Staatenlosen erklärt. Hunderttausende sind wegen der anhaltenden Unterdrückung durch das Militärregime bereits nach Bangladesch, Malaysia und in den Nahen Osten geflüchtet. In Bangladesch leben über 300.000 Rohingya in Flüchtlingslagern.

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05.02.09 - Baupläne mit gefälschten Unterschriften

Der Skandal um das Bangkoker Pub Santika weitet sich aus. Die Ermittlungen nach dem Grossbrand mit 66 Toten und mehreren hundert Verletzten am Neujahrstag haben weiter ergeben, dass die Baupläne gefälschte Unterschriften tragen und Kopien aus dem zuständigen Distriktbüro Watthana verschwunden sind. Ebenso unauffindbar ist bei der Verwaltung der Antrag auf Betriebsgenehmigung. Die Baupläne tragen die Unterschriften eines Architekten und einer städtischen Ingenieurin. Beide haben inzwischen bei der Polizei Strafantrag gegen Unbekannt gestellt. Nach Angaben des Justizministeriums wurden weitere gefälschte Baugenehmigungen für insgesamt 33 Gebäude im Bangkoker Distrikt Bang Khen gefunden, darunter sind mehrere bekannte Nachtlokale. Bangkoks neuer Gouverneur MR Sukhumbhand Paribatra hat eine Untersuchung angeordnet. Die Stadtverwaltung werde eng mit dem Justizministerium zusammenarbeiten und die Schuldigen vor Gericht bringen.

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06.02.09 - Grenzgespräche scheitern an der Wortwahl

Die Gespräche über den Grenzstreit und Truppenabzug am Hindu-Tempel Preah Vihear sind ergebnislos verlaufen. Vertreter Thailands und Kambodschas konnten sich nicht über die Wortwahl für anstehende Dokumente einigen. Während Thailand das Heiligtum als „Phra Viharn-Preah Vihear“ bezeichnet, will Kambodscha nur das international gebräuchliche „Preah Vihear“ gelten lassen. Streit gab es weiter um die Bezeichnung eines von beiden Ländern beschickten Ausschusses. Thailand schlug „the military monitoring group“ vor, Kambodscha will das Gremium „the temporary coordination team“ benennen. Die nächsten Gespräche sind erst für April vorgesehen. Bei dem Grenzstreit geht es um ein 4,6 Quadratkilometer grosses Gelände im kambodschanischen Distrikt Kantharalak, das Thailand für sich beansprucht.

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06.02.09 - Staat nimmt Kredite in Höhe von 270 Milliarden Baht auf

Damit die 58 staatlichen Unternehmen in diesem Jahr stets über Geld verfügen und die Regierung ihre geplanten Investitionen in die Infrastruktur finanzieren kann, wird der Staat Kredite in Höhe von 270 Milliarden Baht aufnehmen. 200 Milliarden sollen von lokalen Banken kommen, die restlichen 70 Milliarden von der Weltbank, der Asian Development Bank und der Japanese International Cooperation Agency. Trotz dieses hohen Kreditrahmens sollen die öffentlichen Schulden mit dann 3,9 Billionen Baht nicht mehr als 41 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ausmachen. Die Regierung hat die oberste Verschuldungsgrenze bei 50 Prozent festgesetzt.

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06.02.09 - Trockenheit beeinträchtigt Schifffahrt und Landwirtschaft

Der aussergewöhnlich niedrige Wasserstand des Mekong beeinträchtigt die Schifffahrt und den Transport von Gütern. Nach Angaben des Chiang Saen Customs House in der Provinz Chiang Rai ist das Navigieren für die Schiffsbesatzungen wegen der aus dem Wasser ragenden Sandbänken und Felsen schwieriger geworden. Einige zwischen China und Thailand verkehrende Frachter löschen ihre Ladung bereits im Hafen Chiang Sae. Andere transportieren wegen des Niedrigwassers nur die Hälfte der üblichen Zahl an Containern, um nicht auf Grund zu laufen. Unter der lang anhaltenden Trockenheit leiden weiter Landwirte. Zu wenig Wasser gibt`s vor allem in den Provinzen Kanchanaburi, Ayutthaya, Saraburi, Lop Buri, Phichit, Phetchabun, Nakhon Ratchasima und Satun. Schon jetzt steht fest, dass die Landwirte Ernteverluste hinnehmen müssen.

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06.02.09 - Brite als Ausrichter der „Swinger Party“ festgenommen

Bangkoks Polizei hat in einem Hotel eine “Swinger Party” auffliegen lassen. Ein Brite hatte diese Zusammenkunft mit Partnertausch organisiert. Der 54-Jährige wurde festgenommen, die Partygäste nach Zahlung eines Bussgeldes von jeweils 1.000 Baht auf freien Fuss gesetzt. Unter den 22 Teilnehmern waren neben sechs Thais Frauen und Männer u.a. aus den USA, Frankreich, Australien, Indien und China. Sie hatten über die Website des Briten von der „Swinger Party“ erfahren und für die Sex-Spiele 3.000 Baht gezahlt. Der Festgenommene ist mit einer Thai verheiratet und soll in Bangkok und Pattaya in den letzten drei Jahren mindestes 100 dieser Partys veranstaltet haben.

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07.02.09 - Zweite Anhörung zur Flughafen-Erweiterung

Phukets Bevölkerung soll noch einmal ihre Meinung zur geplanten Erweiterung des Flughafens sagen. Die Inselverwaltung will eine zweite öffentliche Anhörung ansetzen. Bei der ersten ging es vorwiegend um die Auswirkungen auf die Umwelt und auf die Bewohner im Umfeld des Airports. Das Ergebnis beider Anhörungen wird dann dem Flughafenbetreiber Airports of Thailand (AoT) zugeleitet. Phukets Flughafen bewältigte im Vorjahr rund 38.000 Flüge und 5,73 Millionen Passagiere und wird schon bald seine Kapazitätsgrenze überschreiten. Im Jahr 2006 waren es erst 4,7 Millionen Fluggäste.

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07.02.09 - Thaksin ist in mehreren Ländern nicht willkommen

Nach England hat auch Japan für den gestürzten Premierminister Thaksin Shinawatra ein Einreiseverbot verhängt. Diplomaten in Tokio verweisen auf ein Gesetz. Das untersagt Ausländern, die zu einer Haftstrafe von mehr als einem Jahr verurteilt wurden und dessen Einspruch vor dem Berufungsgericht abgeschlossen ist, die Einreise. Aus Regierungskreisen in Bangkok verlautet, auch die USA und China würden Thaksin nicht willkommen heissen. Da der ehemalige Regierungschef im Exil lebt und ständig unterwegs ist, wird es thailändischen Behörden schwerlich gelingen, die Ausweisung des in Thailand per Haftbefehl gesuchten Politikers zu erreichen. Ein Sprecher der Thaksin nahe stehenden Partei Puea Thai hat damit gedroht, die über zehn Millionen Anhänger des ehemaligen Regierungschefs könnten einem Boykott folgen und Waren aus Ländern, die Thaksin Shinawatra die Einreise verwehren, nicht mehr kaufen.

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07.02.09 - Flüchtlinge humanitär behandeln

Als zufälliges Ereignis hat das Büro des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR) den Besuch der Hollywood-Stars Angelina Jolie und Brad Pitt bei burmesischen Flüchtlingen bezeichnet, während das Ausland die Behandlung von Rohingyas durch das thailändische Militär scharf kritisiert. Angelina Jolie, engagierte Botschafterin des UNHCR, und Brad Pitt hatten ein UN-Lager im Norden Thailands aufgesucht. Im dem drei Kilometer von der Grenze zu Burma entfernten Flüchtlingslager leben 18.000 Burmesen, die vor allem der ethnischen Minderheit der Karen angehören. Insgesamt leben in Nordthailand 111.000 Flüchtlinge in Lagern. Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva hat noch einmal deutlich gemacht, Thailand werde Flüchtlinge nach den weltweit geltenden Menschenrechten behandeln. Sollte sich herausstellen, dass Soldaten oder weitere Thais aus Burma geflüchtete Rohingyas misshandelt haben, würde diese bestraft. Dem Militär wird vorgeworfen, mehrfach Boote mit etwa 1.000 Rohingyas aufgegriffen und die Menschen auf offener See ihrem Schicksal überlassen zu haben.

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10.02.09 - Nationalpark am Tempel Preah Vihear wieder geöffnet

Thailand hat den Nationalpark Khao Phra Viharn für Touristen wieder geöffnet. Er war am 14. Juli letzten Jahres wegen der Grenzstreitigkeiten zwischen Thailand und Kambodscha um ein 4,6 Quadratkilometer grosses Gelände am Hindu-Heiligtum Preah Vihear geschlossen worden. Urlauber können zwar den Nationalpark in der Provinz Si Sa Ket betreten und von den Klippen Pha Mor E-Daeng den weiten Ausblick geniessen, nicht aber den Tempel besuchen. Kambodscha hat Preah Vihear nach wie vor gesperrt.

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10.02.09 - Deutscher schmuggelte Heroin von Bangkok nach Taipeh

Auf dem Flugplatz in Taipeh haben die Behörden einen Deutschen festgenommen. In seinem Gepäck fanden die Beamten 2,4 Kilogramm Heroin. Der 38-Jährige hatte einen Flug mit der China Airlines von Bangkok nach Taiwan gebucht. Der Festgenommene verweigerte jede Auskunft. Die Polizei vermutet, dass der Deutsche das Heroin im Auftrag von Drogenbossen nach Taiwan bringen sollte. Ihn erwartet bei einer Verurteilung die Todesstrafe.

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10.02.09 - 88-Jähriger schliesst Studiengang Recht erfolgreich ab

Für Sa-nguan Sunthornwong ist ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen. Der 88-Jährige aus der Provinz Suphan Buri hat nach zwölf Jahren den Studiengang Recht an der Sukhothai Thammathirat Open University erfolgreich abgeschlossen. Weil er seit Wochen erkrankt ist, wurde ihm das Abschlusszertifikat in seinem Haus überreicht. „Ich möchte bis zum Ende meiner Tage weiter studieren“, kündigte der Grossvater an. Jeder habe das Recht auf Bildung, und das dürfe nicht am Alter scheitern.

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10.02.09 - Keine Kreditbürgschaften für General Motors

Autohersteller können bei der Aufnahme von Krediten nicht mit Bürgschaften des Staates rechnen. Ministerpräsident Abhisit Veijjajiva will zwar die Autobranche in der Absatzkrise unterstützen, aber keine einzelnen Unternehmen. Der US-Konzern General Motors (GM) hatte in Bangkok um Finanzierungshilfen nachgesucht, um seine geplante Motoren-Fabrik fertig zustellen. Den Bau der 445 Millionen Dollar teuren Fabrik in Rayong hatte GM vor drei Monaten gestoppt.

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12.02.09 - Das Aus für die Elite Card kostet 2,43 Milliarden Baht

Das Ende des Elite-Card-Programms kommt Thailand teuer zu stehen. Experten haben ausgerechnet, dass die Regierung 2,43 Milliarden Baht bereitstellen müsste – als Entschädigung für die 2.570 Karteninhaber und für die Begleichung der von der Thailand Privilege Card (TPC) angehäuften Schulden. Möglich wäre aber auch der Einstieg eines privaten Unternehmens. Es könnte 49 Prozent der Anteile an der TPC übernehmen. Die Regierung hatte vor Wochen das Ende der vom ehemaligen Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra eingeführten Elite Card für wohlhabende Touristen und Geschäftsleute beschlossen.

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12.02.09 - Mann verlor bei Landminen-Explosion zweites Bein

Zum zweiten Mal ist Tian Rumak auf eine Landmine getreten. Im Jahr 1993 verlor er sein rechtes Bein, jetzt sein linkes. Der 61-jährige Mann hatte mit seiner Frau in unwegsamem Gelände der Provinz Trat Waldfrüchte gesammelt. Zehn Stunden brauchten Ranger, um den Schwerverletzten zu bergen und in ein Krankenhaus zu bringen. Seine 50-jährige Frau erlitt leichte Verletzungen und sagte: Sie werde weiter nach Waldfrüchten suchen. Jedes Jahr werden in den Grenzgebieten zu Kambodscha Menschen von Landminen getötet oder verstümmelt.

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12.02.09 - Thaksin nicht mehr Ehrenpräsident bei Manchester City

Die neuen arabischen Eigentümer des englischen Fussball-Erstligisten Manchester City haben dem ehemaligen Premierminister Thaksin Shinawatra den Titel Ehrenpräsident aberkannt. Weil der gestürzte Regierungschef in Thailand wegen Machtmissbrauchs zu zwei Jahren Haft verurteilt worden ist und er sich der Justiz durch seine Flucht ins Ausland entzogen hat, sehen die Besitzer von Manchester City es als „unpassend“ an, Thaksin Shinwatras Namen auf der Club-Website, in Club-Broschüren und im Stadion zu veröffentlichen. Thaksin hatte im Sommer sein Aktienpaket am Fussballclub an einen arabischen Investor verkauft und war daraufhin zum Ehrenpräsidenten ernannt worden.

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13.02.09 - Drei Polizisten bei Bombenattentat getötet

Bei einem Bombenanschlag in der südlichen Provinz Pattani sind drei Polizisten ums Leben gekommen. Ein weiterer Beamter erlitt schwere Verletzungen und liegt in einem Krankenhaus im Koma. Die Polizisten hatten in einem aus drei Fahrzeugen bestehenden Konvoi Lehrer zur Schule begleitet. Auf der Rückfahrt traf die Bombe das letzte Fahrzeug. Durch die Wucht der Explosion wurde das Auto auf ein angrenzendes Feld geschleudert. Nach den Ermittlungen der Polizei soll es sich um eine über 15 Kilogramm schwere Bombe gehandelt haben. Das Attentat wird muslimischen Aufständischen zugeschrieben.

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13.02.09 - Thailand schickt Soldaten in den Sudan

Im Juni oder Juli wird Thailand 800 Soldaten in den Sudan schicken. Sie sind Teil der UNAMID-Friedenstruppe. Das Militär soll in der südlichen Provinz Darfur die Bewohner vor Übergriffen schützen. Die thailändische Einheit Thai-Darfur Task Force 980 soll ein halbes Jahr im Sudan bleiben und in Mukhjar ein Militär-Camp aufbauen und dort patrouillieren. Die UN finanziert den Einsatz der thailändischen Soldaten in voller Höhe.

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13.02.09 - Regierung fördert den Tourismus

Mit einer Milliarde Baht will die Regierung den Tourismus ankurbeln. Geplant sind Promotion, Werbekampagnen und spezielle Touren. So soll das Image des Landes weltweit verbessert und das Vertrauen von Ausländern in Thailand wieder hergestellt werden. In mehreren Ländern, darunter Deutschland und der Schweiz, will die staatliche Tourismusbehörde in Zusammenarbeit mit Agenturen und Fluggesellschaften preiswerte Thailand-Reisen anbieten.

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13.02.09 - Keine Gehaltserhöhung für THAI-Mitarbeiter

Um drei Prozent will die finanziell angeschlagene Thai Airways International (THAI) in diesem Jahr ihre Ausgaben reduzieren. Die Mitarbeiter erhalten keine Boni, und die Fluggesellschaft schliesst Gehaltserhöhungen grundsätzlich aus. Der Vorstand hat sich das Ziel gesetzt, innerhalb von drei Jahren zwischen 6 und 20 Milliarden Baht einzusparen. Das mit der Erarbeitung eines Rettungsplans beauftrage Beratungsunternehmen will sein Gutachten spätestens im März vorlegen. Um Überleben zu können, braucht die THAI in diesem Jahr 34 Milliarden Baht. 22 Milliarden Baht hat die Airline bereits bei Banken aufgenommen, für weitere 12 Milliarden Baht soll der Staat die Bürgschaft übernehmen.

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14.02.09 - Neue Broschüre zum Thailand-Urlaub

Die vielseitigen Möglichkeiten, seinen Urlaub in Thailand zu gestalten, beschreibt eine neue Broschüre des Thailändischen Fremdenverkehrsamtes (TAT) auf 84 Seiten. „Thailand Urlaub“ ist ab sofort beim TAT erhältlich. Sie kann im Internet unter www.thailandtourismus.de bestellt werden.

Die Broschüre stellt die verschiedenen Regionen Thailands mit ihren Attraktionen und dem Angebot an Aktivitäten vor – angefangen beim alten Lanna-Königreich im Norden über den kulturell interessanten Nordosten mit seinen endlosen Reisfeldern bis hin zu den spektakulären Meereslandschaften im Süden. Die moderne Metropole Bangkok wird in ihren ganzen Facetten ebenfalls umfassend beschrieben.

Das Kapitel „Thailand Inside“ verrät dann alles rund um die Themen Wellness, Essen, Shopping, Golfen, Tauchen, Nationalparks und vieles mehr. Spezielle Seiten informieren zum Beispiel über Langzeit-, Familien- und Hochzeitreisen oder Homestay-Programme sowie Möglichkeiten für Besucher mit Behinderungen.

Zu guter Letzt finden Thailandinteressierte einen Überblick über die wichtigsten Veranstalter und Fluggesellschaften sowie Feiertage. Fehlen dürfen im „Thailand Urlaub“ natürlich auch nicht die hilfreichen Tipps von A-Z sowie Informationen rund um Anreise und Klima.

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16.02.09 - Opposition will Amnestie-Gesetz einbringen

Ein Gesetzentwurf droht die Regierungskoalition zu spalten. Die Opposition Puea Thai will im Parlament ein Gesetz einbringen, das allen vom Verfassungsgericht verurteilten Politikern und Parteifunktionären Amnestie gewährt. Das trifft auf die 111 ehemaligen führenden Mitglieder der inzwischen aufgelösten Partei Thai Rak Thai und auf 109 Mitglieder der ebenfalls vom Verfassungsgericht aufgelösten Parteien Chart Thai, Matchimathipataya und People Power zu. Sie alle dürfen fünf Jahre kein politisches Amt bekleiden und sich nicht zur Wahl stellen. Da die beiden Nachfolgeparteien von Chart Thai und Matchimathipataya zur Regierungskoalition zählen, ist dort die Bereitschaft groß, ein Amnestie-Gesetz zu verabschieden. Das allerdings könnte die außerparlamentarische Opposition, die People`s Alliance for Democracy (PAD) auf den Plan rufen. Die PAD hatte im Vorjahr monatelang demonstriert, auch um eine von der damaligen Regierung favorisierte Amnestie zu verhindern.

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16.02.09 - Mutter schoss auf ihre beiden Kinder

Eine überforderte Mutter bekam einen Nervenzusammenbruch, griff zu einer Pistole und zielte auf die Köpfe ihrer beiden Kinder. Dann erschoss sie sich. Der dreijährige Sohn und die neunjährige Tochter liegen mit lebensgefährlichen Verletzungen in einem Krankenhaus. Die Kinder hatten sich über ein Spielzeug lauthals gestritten. Das war der 40-jährigen Mutter zu viel. Sie eilte in das Schlafzimmer und kam mit der Waffe in der Hand zurück. Ihr Bruder sagte vor der Polizei in Nakhon Si Thammarat, sein Schwager sei krank und seine Schwester hätte allein für die Familie sorgen müssen.

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16.02.09 - Private Busse in schlechtem Zustand

Nur ein Drittel der Busse privater Unternehmen ist in einem verkehrssicheren Zustand. Das hat eine Untersuchung des Land Transport Department ergeben. Über die Hälfte der im Auftrag der Bangkok Mass Transit Authority (BMTA) in der Hauptstadt eingesetzten Fahrzeuge sind zehn Jahre alt. Ein Bus ist bereits seit 54 Jahren im Einsatz. Ein Grossteil der Fahrzeuge weist Mängel auf und muss ständig repariert werden. Und weil Bremsen versagen oder nicht voll wirken, kommt es immer wieder zu Unfällen.

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17.02.09 - Einzelhandel soll Geringverdienern Rabatt gewähren

Die Regierung wird die grossen Einzelhandelsketten und Einkaufszentren bitten, einkommensschwachen Thais beim Kauf von Waren des täglichen Bedarfs einen Rabatt von zehn Prozent einzuräumen. Preiswerter einkaufen sollen die neun Millionen Menschen, die vom Staat einen Scheck über 2.000 Baht erhalten. Diesen Betrag bekommen alle Arbeitnehmer mit einem monatlichen Lohn unter 15.000 Baht. Die Schecks sollen ab 26. März ausgegeben werden und dann umgehend bei den Einzelhandelsketten oder in Einkaufszentren für Lebensmittel und Haushaltswaren eingelöst werden. Das 2.000-Baht-Konjunkturprogramm kostet die Regierung 18 Milliarden Baht.

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17.02.09 - Minister uneins über Alkoholverbot zu Songkran

Aus dem Gesundheitsministerium kommen uneinheitliche Signale zur Forderung von Anti-Alkohol-Aktivisten, zu Songkran (Neujahrsfest) ein landesweites Ausschank- und Verkaufsverbot für Alkohol zu erlassen. Während der stellvertretende Minister Manit Nopamornbodee ein solches Verbot unterstützt, braucht Minister Witthaya Kaewparadai zur Meinungsfindung weitere Informationen. Prinzipiell ist er für ein Songkran ohne Alkohol, er gibt aber zu bedenken, dass ein solches Verbot Hotels, Restaurants und Entertainment berühren würde und den Tourismus hart treffen könnte. Ein generelles Alkoholverbot zum thailändischen Neujahrsfest vom 13. bis 15. April soll die Zahl der Verkehrsunfälle mit Toten und Verletzten und die der Schlägereien unter angetrunkenen Frauen und Männern reduzieren.

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17.02.09 - Kampagne gegen kopierte Waren

In den Bangkoker Einkaufszentren Siam Square und CentralWorld hat das Handelsministerium eine Kampagne gegen den Kauf von kopierten Waren eröffnet. Innerhalb der nächsten drei Monate will das Ministerium den Erwerb illegaler CDs um bis zu 90 Prozent zurückschrauben. Die Behörde hat an die Hersteller appelliert, CDs preiswerter auf den Markt zu bringen und so den Kauf von kopierten Scheiben zu stoppen.

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17.02.09 - Lehrerin soll Schüler verführt haben

Eine 29-jährige Lehrerin soll einen 13-jährigen Schüler mehrfach sexuell missbraucht haben. Die Polizei nahm die Frau jetzt fest. Die Eltern des Kindes hatten auf einer Bangkoker Polizeiwache Anzeige erstattet. Der Englischlehrerin wird vorgeworfen, den Jungen dreimal in ihre Wohnung zu einer Nachhilfestunde eingeladen zu haben. Dort soll die Frau den Jungen verführt haben. Erst nach dem dritten Mal vertraute sich der Schüler seinen Eltern an.

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18.02.09 - Accor-Hotelgruppe gewährt Preisnachlässe

Wer vom 24. bis 26. Februar (jeweils Mitternacht Thailandzeit) bei der Accor-Gruppe online ein Hotelzimmer bucht, erhält erhebliche Preisnachlässe. In Thailand sind Hotelzimmer bereits ab 1.330 Baht erhältlich. Sie müssen vom 1. April bis 31. Juli bezogen werden. Accor ist in Chiang Mai, Khon Kaen, Pattaya, Phuket, Koh Samui, Rayong, Chumphon und Bangkok vertreten. Weitere Informationen und Buchungen unter: www.accorhotels.com/supersale.

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18.02.09 - Tourismusbranche fordert Fördergelder

Die Regierung soll bis spätestens April weitere fünf Milliarden Baht in die Tourismusbranche pumpen. Das fordert die Association of Thai Travel Agents (ATTA). Sollte der Staat die Not leidende Tourismusindustrie nicht weiter unterstützen, würden 80.000 der etwa 200.000 Beschäftigten ihren Job verlieren. Nach Einschätzung der ATTA träfe es zuerst Reiseleiter und dann Mitarbeiter von Hotels. Schon jetzt hätten sich einige Hotels von Personal getrennt.

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18.02.09 - Flüge nach Thailand bestens ausgelastet

Im Vorjahr waren Flugzeuge mit dem Ziel Thailand im Durchschnitt zu 83,3 Prozent ausgelastet. Diese Zahl teilte jetzt das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Nur in den nach Singapur fliegenden Maschinen war die Auslastung mit 88 Prozent noch höher. Im Auslandsluftverkehr ab Deutschland wurden pro Flug 128 Passagier-Sitzplätze angeboten. Flüge nach Südostasien erreichten mehr als doppelt so hohe Werte. So lag das Angebot bei Flügen nach Thailand bei 341, nach Singapur bei 333 und nach Vietnam bei 310 Sitzplätzen. Zu Beginn dieses Jahrzehnts lagen diese Werte noch höher: So gab es im Jahr 2000 zum Beispiel bei Flügen nach Thailand durchschnittlich 353 Sitzplätze.

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20.02.09 - Premier ordnet weitere Ermittlungen an

Als unvollständig und unbefriedigend hat Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva den Bericht des Untersuchungsausschusses zum Polizeieinsatz am 7. Oktober 2008 bezeichnet. Der Regierungschef hat weitere Ermittlungen angeordnet. Die Polizei hatte bei den Zusammenstössen mit Anhängern der People`s Alliance for Democracy (PAD) Tränengasgranaten eingesetzt. Zwei Demonstranten wurden getötet, mehrere hundert verletzt. Der vom Verfassungsgericht aus dem Amt gejagte Premier Somchai Wongsawat hatte den Ausschuss eingesetzt. In seinem Abschlussbericht wird kein Schuldiger für die gewaltsamen Auseinandersetzungen genannt.

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20.02.09 - Fino-Motorradbande festgenommen

Bangkoks Polizei hat eine Bande Jugendlicher festgenommen. Schüler einer berufsbildenden Schule hatten die „Fino Techno Gang“ nach dem Namen ihrer Motorräder gegründet. Der Bande werden verschiedene Straftaten vorgeworfen: Mord, Raubüberfälle, Körperverletzungen, Vergewaltigung, Entführung und Drogenmissbrauch.

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20.02.09 - Noch nie war Gold so viel wert

Der Goldpreis steht auf Rekordhöhe. Ein Baht (15,16 Gramm) kostet in den Geschäften inzwischen 16.000 Baht. Für goldene Ornamente müssen 16.400 Baht gezahlt werden. Seit Mitte Januar hat der Goldpreis um über 2.200 Baht zugelegt. Bereits vor Wochen hatten Thais die Goldgeschäfte gestürmt und Schmuck versetzt.

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20.02.09 - Soldaten rüsten sich für Einsatz gegen Demonstranten

Das Militär übt für den Ernstfall. Ausbilder des 11. Infanterie-Bataillons unterweisen Einheiten der Armee, Marine und Luftwaffe, wie sie mit Demonstranten umgehen sollen. Die Anweisung kommt von der Militärführung. Sie befürchtet gewaltsame Auseinandersetzungen, sollten „Rote“ und „Gelbe“ aufeinander treffen. Sowohl die Thaksin Shinawatra nahe stehende United Front of Democracy against Dictatorship (UDD) als auch die People`s Alliance for Democracy (PAD) haben weitere Protestzüge angekündigt und wollen auch keine Konfrontation scheuen.

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23.02.09 - „Rohingya“ ein Thema beim Asean-Gipfeltreffen

Das Thema „Rohingya-Flüchtlinge“ kommt auf die Tagesordnung des Gipfeltreffens der Asean-Staaten vom 27. Februar bis 1. März in Hua Hin. Das haben Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva und der indonesische Präsident Susilo Bambang Yudhoyono beim Besuch des thailändischen Regierungschefs in Jakarta beschlossen. Dem thailändischen Militär wird vorgeworfen, rund 1.000 Boots-Flüchtlinge ohne ausreichende Nahrung in Booten ohne Motor im Meer ausgesetzt zu haben. Mehrere hundert Rohingyas sollen gestorben sein. Rohingyas sind Muslime und leben im Grenzgebiet von Burma und Bangladesh. Beide Länder verweigern der Minderheit die Staatsbürgerschaft. Deshalb flüchten sie über das Meer nach Thailand, um von dort die islamischen Staaten Malaysia oder Indonesien zu erreichen. In Thailand leben mehrere 1.000 dieser Flüchtlinge in Lagern. Bangkok möchte sie nach Burma abschieben, doch die burmesische Regierung lehnt das ab. Weil das Rohingya-Problem ein überregionales ist, sollen sich die Regierungschefs der zehn Asean-Staaten jetzt damit befassen.

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23.02.09 - König begnadigte australischen Schriftsteller

Der wegen Majestätsbeleidigung zu drei Jahren Haft verurteilte australische Schriftsteller ist am Wochenende mit einem Flugzeug in Melbourne eingetroffen. König Bhumibol Adulyadej hatte Harry Nicolaides begnadigt. Der Autor war im August letzten Jahres nach seiner Ankunft auf dem Bangkoker Flughafen Suvarnabhumi festgenommen worden und hatte seitdem im Gefängnis gesessen. Nach Auffassung des Gerichts hatte der 41-Jährige in seinem Roman „Verisimilitude“ die königliche Familie beleidigt. Vor seiner Freilassung am letzten Freitag musste der Australier vor einem Porträt des thailändischen Königs knien.

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23.02.09 - 21 Anführer der PAD sollen vor Gericht

Die Polizei will in den nächsten Tagen bei Gericht Haftbefehle gegen 21 führende Mitglieder der People`s Alliance for Democracy (PAD) beantragen. Die PAD hatte im letzten Jahr mehrere Monate demonstriert, Strassen und Brücken blockiert, den Regierungssitz gestürmt und beide Bangkoker Flughäfen besetzt. Die Anführer der PAD sollen sich vor Gericht wegen der monatelangen Besetzung des Regierungssitzes (Government House) verantworten. Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva sagte vor den Medien in Bangkok, die Beantragung von Haftbefehlen sei nicht politisch motiviert. Die ermittelnden Polizeibeamten täten nur ihre Pflicht.

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24.02.09 - Auf Don Mueang sollen Piloten ausgebildet werden

Luftfahrt-Experten haben die Zukunft des alten Bangkoker Flughafens Don Mueang diskutiert. Sie schlagen vor, den Airport künftig als Wartungszentrum, zur Produktion von Ersatzteilen für Flugzeuge, für Charter-Flüge, als Ausbildungsstätte für Piloten sowie für Luftfahrtmessen zu nutzen. Der Flughafenbetreiber Airports of Thailand (AoT) will nicht investieren, sondern möchte Don Mueang an ausländische Unternehmen verpachten. An dem Treffen hatten neben Vertretern der AoT Fachleute des Civil Aviation Department, des Airport Operations Committee und des Transportministeriums teilgenommen.

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24.02.09 - 1,9 Billionen Baht für die Infrastruktur

Mit 1,9 Billionen Baht will die Regierung die Infrastruktur verbessern. Die Projekte sollen innerhalb der nächsten drei bis vier Jahre gestartet werden und neue Arbeitsplätze schaffen. Das Geld fließt in die Wasserversorgung, Informations-Technologie, den öffentlichen Personennahverkehr, Erziehung und Bildung, Gesundheitswesen, alternative Energien und so genannte „grüne Industrie-Projekte“. Der Staat will die Maßnahmen aus Steuereinnahmen und über Kredite finanzieren.

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24.02.09 - Neue Initiativen für den Frieden

Im Süden geht das Morden weiter. Fast jeden Tag werden in den überwiegend von Moslems bewohnten Provinzen Narathiwat, Pattanai, Songkhla und Yala Menschen getötet. Und oftmals von Aufständischen brutal hingerichtet. Die Regierung scheint hilflos, Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty werfen den Militärs Folter und schwere Misshandlungen von Gefangenen vor. Die Regierung will den Konflikt unbedingt lösen und kündigt neue Initiativen an. Seit dem Ausbruch der Gewalt im Januar 2004 sind mehr als 3.300 Menschen ums Leben gekommen.

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24.02.09 - Kopflose Leiche noch nicht identifiziert

Die am Montag im Fluss Chao Phraya gefundene kopflose Leiche ist noch nicht identifiziert worden. Einen Tag zuvor hatten Passanten einen unter der Brücke Rama VIII an einem Seil hängenden Kopf entdeckt und die Polizei alarmiert. Sie geht davon aus, dass es sich bei dem Toten um einen Westler handelt. Fotos erhielten Botschaften, weitere wurden in den Bangkoker Bezirken Khao San und Nana verteilt. Mitarbeiter der russischen Botschaft glauben, im Gesicht des Mannes für Russen typische Merkmale entdeckt zu haben. Die Behörden gehen davon aus, dass der Mann etwa 24 Stunden vor Entdeckung des Kopfes gestorben ist. Als Todesursache kommen Mord oder Selbstmord in Frage.

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26.02.09 - Spiel mit vertauschten Rollen

Geändert haben sich die Farben, nicht die Forderungen. Seit Dienstag demonstrieren vor dem Regierungssitz in Bangkok die „Roten“. Tausende Anhänger der United Front for Democracy against Dictatorship (UDD) verlangen, wie schon die „Gelben“ im Vorjahr, die People`s Alliance for Democracy (PAD), den Rücktritt der Regierung, zudem die Auflösung des Parlaments und Neuwahlen. Geändert hat sich allerdings das Verhalten von Polizei und Militär. Während die Einsatzkräfte in 2008 der Besetzung des Regierungssitzes und der beiden Bangkoker Flughäfen durch die PAD mehr oder weniger tatenlos zuschauten, blockieren jetzt nahezu 4.000 Polizisten und Soldaten mit schweren Fahrzeugen die Zugänge zum Government House. Ministerpräsident Abhisit Veijjajiva will weiter im Regierungssitz seiner Arbeit nachgehen. „So lange die Demonstranten nicht bewaffnet sind, werde ich dort ein- und ausgehen“, sagte der Premier. Doch bei ausländischen Geschäftsleuten und Investoren wächst die Angst, dass die „roten“ Thaksin-Anhänger das Land in eine neue politische Krise stürzen.

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26.02.09 - Lokales Souvenir für Teilnehmer am Asean-Gipfeltreffen

Die zum Gipfeltreffen des Asean-Staatenbundes nach Hua Hin kommenden Regierungschefs und Minister erhalten ein typisches lokales Präsent: eine aus Teakholz hergestellte Nachbildung des Bahnhof-Stationsschildes. Wallop Iamudom hatte vor Jahren die Idee, das Schild mit der Aufschrift Hua Hin nachzubauen. Seither wird es unter dem Projekt One Tambon – One Product (OTOP) als Souvenir angeboten. Hua Hins Bahnhof ist der älteste Thailands. Er wurde im Jahr 1920 erbaut und hat einen Aufenthaltsraum ausschließlich für die königliche Familie. Damals nutzte der König den Zug zur Fahrt nach Hua Hin, um dort einige Monate im Sommerpalast zu verbringen. Das Asean-Treffen ist vom 27. Februar bis 1. März. Zu den Asean-Staaten gehören neben Thailand, Burma, Laos, Kambodscha, Vietnam, die Philippinen, Indonesien, Singapur, Malaysia und Brunei. In den zehn Ländern leben 560 Millionen Menschen.

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26.02.09 - Italiener soll Selbstmord begangen haben

Bei der Anfang der Woche im Fluss Chao Phraya gefundenen kopflosen Leiche bzw. dem einen Tag zuvor unter der Brücke Rama VIII. an einem Seil hängenden Kopf soll es sich um einen italienischen Urlauber handeln. Die Besitzerin eines Gästehauses im Bangkoker Bezirk Phra Nakhon will den Toten als ihren 52-jährigen Gast identifiziert haben. Nach Angaben der Thai soll dem Urlauber das Geld ausgegangen sein, und er hätte in der Hauptstadt vergeblich nach einem Arbeitsplatz gesucht. Der Italiener war am 6. Februar von Kambodscha nach Thailand eingereist. Die Ermittler gehen von einem Selbstmord aus. Der Autopsiebericht des Siriraj Hospitals unterstützt diese Vermutung. Sollten sich in den nächsten 30 Tagen keine neuen Erkenntnisse ergeben, will die Polizei die Akte schließen.

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27.02.09 - Schlechte Luft macht Bewohner im Norden krank

Auf die starke Luftverschmutzung in Nordthailand führen Mediziner die überdurchschnittlich hohe Quote an Krebs-, Herz- und Kreislauf- sowie Atemwegserkrankungen zurück. Eine Studie hat ergeben, dass in der nördlichen Region auf 100.000 Einwohner 40 Frauen und Männer mit Lungenkrebs kommen. Landesweit sind es nur 20 Fälle. Jedes Jahr, so die Gesundheitsbehörde, kommen im Norden 500 bis 600 neue Krebserkrankungen hinzu. Besonders in den Monaten März und April liegt die Provinz Chiang Mai unter einer Dunstglocke. In diesem Jahr leiden die Bewohner bereits im Februar unter den Staubpartikeln. Neben Chiang Mai sind auch die Städte Lampang, Lamphun und Phrae betroffen. Ursache für den Dunst sind Buschbrände, aber auch die Industrie und der Fahrzeugverkehr.

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27.02.09 - Flughafenbetreiber senkt Gebühren

Bis Ende September hat der Flughafenbetreiber Airports of Thailand (AoT) die Start- und Landegebühren um 20 Prozent und ebenso die Parkgebühren bei einem Aufenthalt von weniger als 24 Stunden gesenkt. Die AoT erhofft sich mehr Flüge nach Thailand und ein höheren Passagieraufkommen. Die AoT gibt ihren Verlust mit rund 400 Millionen Baht an. Airports of Thailand betreibt die beiden Bangkoker Airports Suvarnabhumi und Don Mueang sowie die Flughäfen in Phuket, Hat Yai, Chiang Rai und Chiang Mai.

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27.02.09 - Zoll beschlagnahmte gefälschte Waren aus Thailand

Auf den Flughäfen Zürich und Genf beschlagnahmte der Schweizer Zoll seit Mitte des Vorjahres von Reisenden 143 gefälschte Waren. Knapp ein Viertel hatten die Reisenden in Thailand gekauft. Knapp 40 Prozent der Waren stammten aus der Türkei. Vorwiegend wurden aus Thailand und der Türkei Taschen und Kleidungsstücke eingeführt. Der Zoll hat im letzten Jahr insgesamt in 1176 Fällen gefälschte Waren und Piraterieprodukte aus dem Verkehr gezogen. Das sind fast dreimal so viele wie ein Jahr zuvor (460). Grund dafür sind Gesetzesänderungen, wie die Plattform "Stop Piracy" mitteilt. So dürfen die Zöllner neu auch im Postverkehr bei Internetbestellungen für den Privatgebrauch eingreifen. Seit dem 1. Juli 2008 können außerdem auch Reisenden Fälschungen abgenommen werden. Der Wert aller beschlagnahmten Waren beläuft sich auf 14 Millionen Franken (2007: 1,3 Millionen Franken). Accessoires wie Taschen oder Sonnenbrillen machten die Hälfte der Stücke aus, ein Fünftel war Bekleidung. Knapp 70 Prozent dieser Waren kamen aus China. Aus Indien hingegen wurden ausschließlich gefälschte Medikamente beschlagnahmt. "Stop Piracy", die Schweizer Plattform gegen Fälschung und Piraterie, wurde im Juli 2005 vom Eidgenössischen Institut für geistiges Eigentum und der Internationalen Handelskammer Schweiz (ICC Switzerland) gegründet.

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27.02.09 - Deutschland hilft Thailand im Kampf gegen Klimaerwärmung

Im Kampf gegen die weltweite Klimaerwärmung stellt Deutschland Thailand neun Millionen Euro zur Verfügung. In den kommenden drei Jahren sollen sechs Projekte gefördert werden, um einerseits den CO2-Ausstoss zu reduzieren und andererseits in den Klimaschutz zu investieren. Finanziert werden Energiesparmassnahmen auf der Insel Phang Nga und in kleinen bis mittleren Betrieben, die Schaffung von Palm-Öl-Plantagen zur Herstellung von Biodiesel und der Bau eines Solar-Thermal-Bio-Kraftwerks. Zudem soll die Tourismusindustrie zum Klimaschutz angehalten werden.

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28.02.09 - THAI legt Rettungsplan vor

Mit dem vom Aufsichtsrat beschlossenen Rettungsplan will die finanziell angeschlagene Thai Airways International (THAI) von April 2009 bis 2011 rund 20 Prozent ihrer Ausgaben kürzen. Die Staatslinie wird mit Beginn des Sommerflugplanes den alten Bangkoker Airport Don Mueang aufgeben und nur noch von Suvarnabhumi starten. Die Einsparungen werden mit rund 700 Millionen Baht angegeben. In diesem Jahr hofft die THAI auf einen operativen Gewinn von 4 Milliarden Baht. Dennoch benötigt das Unternehmen zum Überleben weitere Kredite in Höhe von 20 Milliarden Baht und hofft auf Bürgschaften des Staates. Für das abgelaufene Jahr meldet die THAI mit 21,38 Milliarden Baht den ersten Verlust in ihrer 43-jährigen Geschichte.

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28.02.09 - „Rote“ beenden Belagerung des Regierungssitzes

Die Demonstranten der United Front for Democracy against Dictatorship (UDD) haben die Belagerung des Regierungssitzes in Bangkok aufgegeben. Die „Roten“ zogen ab, kündigten aber an, in etwa einem Monat mit mehr Unterstützern zurückzukehren. Seit Dienstag hatte die außerparlamentarische Opposition vor dem Government House ihre Forderungen lautstark erhoben: Rücktritt der Regierung, Auflösung des Parlaments, Neuwahlen, Absetzung von Außenminister Kasit Piromya und Einleitung von Gerichtsverfahren gegen die People`s Alliance for Democracy (PAD), die Ende November beide Bangkoker Flughäfen eine Woche lang besetzt hielt.

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28.02.09 - China soll Thaksin Shinawatra ausliefern

Die Regierung erwägt, die Volksrepublik China um die Auslieferung des gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra zu bitten. Premierminister Abhisit Vejjajiva sagte, derzeit würden alle legalen Möglichkeiten überdacht. Bangkok stößt sich daran, dass der in Thailand rechtmäßig verurteilte Politiker im Ausland Einladungen von hohen Vertretern des jeweiligen Landes erhält. So darf er am kommenden Montag vor dem Ausländischen Korrespondenten-Club in Hong Kong zur Situation Thailands sprechen. Thaksin Shinawatra war im Oktober in Abwesenheit wegen Machtmissbrauchs zu einer zweijährigen Haftstrafe verurteilt worden.

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