02.04.09 - Thais sollen wieder mehr Bücher lesen
Zum heutigen Geburtstag Ihrer Königlichen Hoheit Prinzessin Maha Chakri Sirindhorn ruft die Regierung die Bevölkerung auf, wieder mehr Zeit mit dem Lesen von Büchern zu verbringen. Eine landesweite Umfrage unter 53.000 Familien hat ergeben, dass weniger Thais ein Buch kaufen. Die Leserquote ist auf 66 Prozent gesunken. Kinder und Jugendliche greifen mehr zu einem Buch als die Erwachsenen. Die Regierung gemahnt heute zum Lesen von Büchern, weil die Tochter des Königs eine eifrige Leserin ist und eine Reihe von Büchern geschrieben hat.
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02.04.09 - Senatoren lehnen Amnestie-Gesetz ab
Eine Gruppe von 40 Senatoren hat das von der Opposition geforderte Amnestie-Gesetz abgelehnt. Es würde nicht die Einheit der Nation herstellen, sondern zu weiteren Konflikten führen, heißt es. Die Senatoren bezweifeln ohnehin, dass ein solches Gesetz das Parlament passiert. Der Widerstand nicht nur in der Demokratischen Partei sei zu groß. Die Partei Puea Thai plädiert für ein solches Gesetz. Es soll alle Politiker, die seit dem Militärputsch am 19. September 2006 per Urteil des Verfassungsgerichts für fünf Jahre aus der Politik verbannt wurden, begnadigen. Das träfe auch auf den jetzt im Ausland lebenden ehemaligen Regierungschef Thaksin Shinawatra zu.
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02.04.09 - Regierung und Militär warnen vor Gewalt
Die politische Krise spitzt sich zu. Die Regierung hat einen Gerichtsbeschluss erwirkt. Danach müssen die Demonstranten einen Zugang zum Government House in Bangkok freihalten. Die „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD) hat bereits Einspruch eingelegt und will den Weg weiter blockieren. Wegen der Sperrung des Regierungssitzes musste am Dienstag eine Sitzung des Kabinetts im Government House abgesagt werden. Für den Donnerstag nächster Woche hat die außerparlamentarische Opposition eine Großdemonstration angekündigt. Die UDD will noch vor dem Neujahrsfest in gut einer Woche den Rücktritt von Ministerpräsident Abhisit Vejjavija und von Prem Tinsulanonda erreichen. Prem Tinsulanonda zählt als Präsident des Privy Council zu den wichtigsten Beratern des Königs. Premierminister Abhisit hat noch einmal erklärt, die Regierung werde keine Gewalt anwenden, so lange sich die Demonstranten an die Gesetze hielten. Wenn sie allerdings Gesetze brechen würden, müsste der Staat nach den geltenden Gesetzen und internationalen Praktiken die Ordnung wieder herstellen. Und Armeechef Anupong Paojinda hat den gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra vor weiteren Angriffen gegen Prem Tinsulanonda gewarnt. Die Armee werde nicht in den Streit zwischen Regierung und UDD eingreifen, aber jede Gewalt unterbinden, sagte der General. Der stellvertretende Ministerpräsident Suthep Thaugsuban hat Thaksin Shinawatra Gespräche angeboten und gleichzeitig angekündigt, die inzwischen täglichen Video-Botschaften des gestürzten Premiers zu blockieren – sollte ein solches Vorgehen nicht gegen Gesetze verstoßen.
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03.04.09 - THAI will wieder in die Gewinnzone fliegen
Der jetzt von der Thai Airways International (THAI) vorgelegte Rettungsplan soll dem finanziell angeschlagenen Unternehmen in diesem Jahr einen Gewinn von 7 Milliarden Baht bringen. Die Fluggesellschaft will in 2009 die Ausgaben um 10 Milliarden Baht kürzen und hofft auf eine Zusammenarbeit mit den 26.000 Beschäftigten. THAI benötigt für sein operatives Geschäft dringend einen Kredit über 20 Milliarden Baht und hat bei der Regierung eine Bürgschaft beantragt. Mit den Gläubigern soll über eine Umschuldung von Krediten in Höhe von 15 Milliarden Baht verhandelt werden. Der Rettungsplan sieht weiter eine Neuausrichtung des Unternehmens vor. Das betrifft u.a. den Flugplan und den Kauf neuer Maschinen. THAI hatte im Vorjahr mit 21,38 Milliarden Baht den ersten Verlust in ihrer 43-jährigen Geschichte gemacht.
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03.04.09 - Schlechte Belegung und zu viele Hotelzimmer
Im Hotelgewerbe des Nordens sind 6.000 Jobs in Gefahr. Weil die Zimmerbelegung im ersten Quartal dieses Jahres bei nur 55 Prozent lag und die Buchungen zum thailändischen Neujahrsfest bis zu 30 Prozent unter denen des Vorjahres liegen, sagt die Branche nach dem Songkran-Fest Entlassungen voraus. Die globale Wirtschaftskrise hat die lokale Krise verschärft. Im Norden, vor allem in der Provinzhauptstadt Chiang Mai, sind zu viele neue Hotels entstanden und weitere im Bau. Wegen des Überangebots an Zimmern liegen die Preise weit unter denen in anderen Ferienregionen des Landes. Nach Angaben der Hotelvereinigung kann in Fünf-Sterne-Hotels für bereits 3.900 Baht übernachtet werden, bei vier Sternen sind es 1.200 Baht und bei drei Sternen nur ab 900 Baht. Chiang Mai hält 31.000 Hotelzimmer bereit.
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03.04.09 - Fernreisende profitieren vom XXL-Bonus
Der TUI-Reisekonzern hat seinen XXL-Bonus bis zum 30. April verlängert. Davon profitieren Fernreisende. Urlauber können bis zu 500 Euro sparen. Der XXL-Bonus gilt für ausgewählte Hotels in Thailand sowie in der Dominikanischen Republik, Mexiko, Kuba, Jamaika, Bahamas, Aruba, Kenia, Mauritius und Dubai. TUI gibt somit die von Hotel- und Flugpartnern gewährten Preissenkungen an ihre Kunden weiter. Informationen und Buchung in allen Reisebüros mit dem TUI-Zeichen und unter www.tui.com.
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03.04.09 - Phukets Trisara bestes Boutique-Hotel
Zwei thailändische Häuser stehen auf der Liste der zehn besten Boutique-Hotels in der asiatisch-pazifischen Region. Den ersten Platz nimmt das Trisara Hotel auf Phuket ein, das Bangkoker Dream Hotel steht auf Rang vier. Die Liste hat Agoda.com erstellt, ein Unternehmen für Online-Hotel-Reservierungen. Boutique-Hotels haben höchstens 200 Zimmer. Agoda.com fragte besonders nach Service und ausgefallenem Design der von Gästen aufgesuchten Häuser.
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03.04.09 - Vier Tote bei Kämpfen um den Tempel Preah Vihear
An der Grenze zwischen Thailand und Kambodscha ist der Streit um den historischen Tempel Preah Vihear eskaliert. Bei einem mehrstündigen Feuergefecht kamen am Freitag vier Soldaten beider Nationen ums Leben. Mehrere Menschen wurden verletzt. Bei "heftigen Schusswechseln" seien zwei kambodschanische Soldaten getötet worden, sagte ein Sprecher der Regierung in Phnom Penh. Die thailändische Regierung meldete zwei getötete Soldaten und zehn Verletzte. Bei den Gefechten seien neben Schusswaffen auch Granaten und Raketen eingesetzt worden, sagte ein an der Grenze stationierter kambodschanischer Soldat der Nachrichtenagentur AFP. Ein Kommandeur der kambodschanischen Armee sprach von einem Sieg seiner Truppen. Militärs beider Seiten verhandelten miteinander, um die Spannungen zu beruhigen.
Nach übereinstimmenden Mitteilungen beider Länder begannen die Gefechte am frühen Nachmittag. Beide Länder gaben der Gegenseite die Schuld an dem Zwischenfall. Die Truppen beschossen sich nach kambodschanischen Angaben an mehreren Orten nahe des im Grenzgebiet liegenden Tempels.
Kambodschas Außenminister Koy Kuong warf der thailändischen Armee den "Versuch einer aggressiven Invasion" vor und kündigte ein Protestschreiben an die Regierung in Bangkok an. Thailands Regierungschef Abhisit Vejjajiva zeigte sich zu einem Gespräch mit seinem kambodschanischen Kollegen Hun Sen bereit. Ursache für die Gefechte sei sicherlich ein "Missverständnis oder ein Unfall". Er pochte jedoch auf Thailands Recht, "seine Souveränität" zu verteidigen.
Kernproblem an der Grenze zwischen den Ländern ist, dass ihr Verlauf nie offiziell festgelegt wurde. Seit Jahrzehnten schwelt nun schon dieser Konflikt. Im Juli vergangenen Jahres hatte sich die Lage verschärft, nachdem die UNESCO den Tempel, dessen Haupteingang auf thailändischer Seite liegt, als kambodschanisches Gebäude auf die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen hatte - zum großen Ärger thailändischer Nationalisten. Der Internationale Gerichtshof in Den Haag entschied bereits 1962, dass die Ruinen von Preah Vihear zu Kambodscha gehören. Bei Auseinandersetzungen um den Tempel waren zuletzt Mitte Oktober vier Soldaten getötet worden.
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06.04.09 - Pit Bulls zerfleischten 37-Jährige
Drei Pit Bull Terrier haben in der Provinz Nakhon Sawan eine 37-jährige Frau angegriffen und getötet. Drei Familienangehörige, darunter ein zehn Monate altes Baby, erlitten Bisswunden. Die Frau hatte gegen Mitternacht das Gelände der Reismühle kontrollieren wollen und die drei Pit Bulls aus dem Zwinger gelassen. Ihre Mutter schöpfte später Verdacht, nahm das schreiende Baby auf den Arm und verließ das Haus. Sie fand ihre Tochter blutüberströmt auf dem Areal. Als die Hunde auch sie angriffen, flüchtete sie mit ihrem Enkel auf die Ladefläche eines Pick-ups und schrie lauthals um Hilfe. Ihr Mann kam mit einer Pistole und erschoss zwei Pit Bulls. Das dritte Tier flüchtete. Gebissen wurde weiter der Bruder der getöteten Frau.
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06.04.09 - Schießerei heute vor der Grenz-Kommission
Thailand und Kambodscha sind bemüht, den Grenzstreit um den historischen Tempel Preah Vihear nicht weiter eskalieren zu lassen. Kambodschas Premier hat die jüngsten Kämpfe „als Zwischenfall, nicht als Krieg“ bezeichnet. Und Thailands Armeechef General Anupong Paojinda sprach „von einem Missverständnis“. Wie geplant, kommt heute die „Gemeinsame Grenzkommission“ beider Länder in Phnom Penh zusammen. Bei der Schiesserei waren am letzten Freitag zwei kambodschanische und zwei thailändische Soldaten getötet worden. Als Reaktion hat Thailand mehrere Zugänge zu touristischen Sehenswürdigkeiten in der Nähe des Hindu-Tempels Preah Vihear geschlossen: zu den Felsen Pha Mor E-Daeng, zum Nationalpark Phao Phra Viharn und zum Tempel Preah Viear in der Provinz Si Sa Ket.
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06.04.09 - Thaksins Kinder schrieben Buch über „ihren Papa“
Er ist wegen Korruption zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt worden, er flüchtete vor der Justiz ins Ausland und wird in seinem Heimatland per Steckbrief gesucht. Dennoch ist er in Thailand täglich präsent: Durch seine Handy-Gespräche und Video-Botschaften an seine Anhänger, und in den Medien. An manchen Tagen wird sein Name häufiger genannt als der von Ministerpräsident Abhisit Veijajiva. Bei der National Book Fair im Bangkoker Queen Sirikit National Convention Centre haben Thaksin Shinwatras drei Kinder jetzt ein Buch vorgestellt. Es trägt den Titel „Andere nennen ihn Premierminister, wir nennen ihn Papa“. Die Kinder des von den Militärs gestürzten Premiers kritisieren in dem Buch, dass ihre Familie „ständig politisch“ angegriffen werde. „Wir sind nur Mitglieder einer politischen Familie, aber keine Politiker“, bekräftigte Thaksins Sohn Panthongtae. Und seine 23-jährige Schwester Paethongtan sagte vor den Medien: „Ich weiß, dass mein Vater sein Heimatland liebt und zurückkehren möchte.“
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07.04.09 - Regierung: Aufstand wird umgehend niedergeschlagen
Einen Tag vor der voraussichtlich größten Demonstration der „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD) hat Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva zur Besonnenheit aufgerufen. Die Regierung werde alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen, um einen Bürgerkrieg, einen Aufstand oder eine Revolution mit einem Blutbad zu verhindern. Der gestürzte Ministerpräsident Thaksin Shinawatra hat per Handy seine Anhänger aufgerufen, am Mittwoch auf die Strasse und aus den Provinzen nach Bangkok zu ziehen. Ein Sprecher der außerparlamentarischen Opposition sagte, die UDD erwarte in Bangkok bis zu 300.000 Demonstranten. Regierungskreise schließen nicht aus, dass der Premierminister bei Ausbruch von Gewalt umgehend den Ausnahmezustand ausrufen wird.
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07.04.09 - Tourismus soll sich bis Ende des Jahres normalisieren
Nach Einschätzung der Pacific Asia Travel Association (Pata) wird sich Thailands Tourismusindustrie bis Ende des Jahres erholt haben. „Wir sehen Licht am Ende des Tunnels“, sagt John Koldowski, Direktor des Strategie-Zentrums von Pata in Bangkok. Allerdings werde die Branche die in den beiden letzten Jahren registrierten Besucherzahlen nur wieder erreichen, wenn Hotels, Fluggesellschaften, staatliche Tourismusbehörde und Regierung an einem Strang zögen. Gemeinsam müssten sie weltweit Werbeaktionen für das Ferienland Thailand starten.
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07.04.09 - Im Februar 21 Prozent weniger Fluggäste
Die Zahl der Passagiere auf den sechs internationalen Flughäfen des Landes lag im Februar um fast 21 Prozent hinter dem Ergebnis des zweiten Monats 2008. Der Rückgang war stärker als im Januar mit einem Minus von fast 16 Prozent. Bangkoks Suvarnabhumi Airport passierten 2,62 Millionen internationale Fluggäste (- 21,5%) und 1,63 Millionen Passagiere von Inlandsflügen (- 19%). Der Flughafenbetreiber Airports of Thailand (AoT) sagt für die sechs Airports für das gesamte Jahr 54,4 Millionen Passagiere voraus, mithin das Ergebnis des Vorjahres.
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07.04.09 - Motorisierte bestechen Polizisten
Ein Viertel aller Motorisierten bietet Polizisten bei Kontrollen Bestechungsgelder an. Die bei einem vermeintlichen Verkehrsvergehen ertappten Auto- und Motorradfahrer zahlen an die Beamten, um ein Bußgeldverfahren mit dem üblichen langen Aufenthalt auf einer Polizeistation zu entgehen. Abac Poll, das Meinungsforschungsunternehmen der Assumption-Universität, hatte 2.228 Fahrzeugführer in Bangkok und elf Provinzen des Landes befragt. 75 Prozent der Frauen und Männer gaben an, noch nie einen Bestechungsversuch unternommen zu haben und eine Geldstrafe immer an die Behörde abzuführen.
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09.04.09 - Demonstrationen treffen den Tourismus
Die tagelangen Demonstrationen in Bangkok und weiteren Provinzen werden sich nach Einschätzung des Tourismus Council of Thailand bereits in der kommenden Woche auf den Urlauberstrom negativ auswirken. Der TCT rechnet mit Absagen, vor allem aus China. Aus der Volksrepublik waren zum thailändischen Neujahrsfest (Songkran) 40 Charterflüge mit Urlaubern erwartet worden. Am Mittwoch hatten in Bangkok rund 100.000 Anhänger der „United Front for Democracy of Dictatorship“ (UDD) den Rücktritt von drei Mitgliedern des Privy Council, der Beratungsgremiums des Königs, sowie von Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva gefordert. Und zwar innerhalb von 24 Stunden. Anhänger des gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra versammelte sich landesweit in mehreren Provinzen. Auch diese Demonstranten forderten den Rücktritt der Regierung und Neuwahlen.
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09.04.09 - 900.000 Helfer stehen Polizei zur Seite
Mehr als 900.000 Helfer sollen die Polizei zu Songkran unterstützen. Die Gesundheitsbehörde wird die Frauen und Männer in dieser Woche auf ihre Aufgabe vorbereiten. Sie sollen Verkehrspolizisten bei Straßensperren und weiteren Kontrollen unterstützen und die Motorisierten landesweit anhalten, vor der Fahrt keinen Alkohol zu trinken. Das Gesundheitsministerium hofft, so die Zahl der Unfälle mit Toten und Verletzten im Vergleich zu den Vorjahren zu senken.
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09.04.09 - Fünf Tonnen Rauschgift werden heute verbrannt
Fast fünf Tonnen Rauschgift im Wert von über sechs Milliarden Baht werden heute im Industriegebiet Bang Pa-in der Provinz Ayutthaya in Flammen aufgehen. Die Drogen wurden bei 2.000 Ermittlungen konfisziert. Es handelt sich u.a. um 20,5 Millionen Amphetamine-Pillen, 12.000 Ecstasy-Pillen, 2,6 Tonnen Kokain und 19,16 Kilogramm Opium. Das Rauschgift wird in einer Verbrennungsanlage bei 850 Grad vernichtet und soll die Umwelt nicht belasten. Im Vorjahr haben die Behörden insgesamt 15 Tonnen Drogen im Wert von 10 Milliarden Baht verbrannt.
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10.04.09 - Höchste Sicherheitsstufe für das Gipfeltreffen
Für das heute in Pattaya beginnende Gipfeltreffen der zehn Asean-Staaten und China, Japan, Südkorea, Indien, Australien und Neuseeland sind die Sicherheitsvorkehrungen noch einmal verstärkt worden. Die Behörden haben mehrere tausend Sicherheitskräfte zusammengezogen. Bereits gestern hatte die Polizei auf den Einfallstraßen zur City Sperren aufgebaut. Die Uniformierten wollen Demonstranten rechtzeitig abblocken. Weiträumig ist der Tagungsort Royal Cliff Beach Resort abgesperrt worden. Dort hatten Anhänger der „United Front for Democracy against Dictaorship“ (UDD) am Dienstag die Wagenkolonne des Ministerpräsidenten angegriffen. Dabei wurde das Rückfenster eines Vans mit einem Motorradhelm eingeschlagen, der Fahrer bedrängt und verletzt. Die Polizei brachte den mutmaßlichen Täter auf die Wache. Später bat der Mann, vor der Tür eine Zigarette zu rauchen. Er verschwand auf Nimmerwiedersehen. Wegen des unzureichenden Polizeiaufgebots vor dem Royal Cliff und dem Versagen der Beamten nach Festsetzung des mutmaßlichen Täters versetzte die Polizeileitung Pattayas Polizeichef für 30 Tage in ihr Provinzhauptquartier. In Pattaya werden zur Konferenz mehrere tausend Teilnehmer und weit über 1.000 Journalisten erwartet.
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10.04.09 - Regierung erklärt Freitag zum Feiertag
Mit einem kurzfristig angesetzten Feiertag hofft die Regierung der Protestbewegung den Wind aus den Segeln zu nehmen. Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva erklärte diesen Freitag für arbeitsfrei. Lediglich Banken und die Börse sollen wie geplant öffnen. Die Behörden sollen so die Chance bekommen, das durch die Regierungsgegner verursachte Chaos in Bangkok wieder in den Griff zu bekommen. Die Demonstranten halten derweil an ihren Plänen für einen neuen Massenprotest am heutigen Freitag fest. Ziel soll diesmal das Gipfeltreffen des Verbandes der Südostasiatischen Staaten (Asean) in Pattaya sein. "Wir entschuldigen uns bei Thailands Partnern. Aber wir müssen ihnen zeigen, dass das thailändische Volk diese Regierung nicht akzeptiert", sagte ein Anführer der Protestbewegung.
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10.04.09 - Pöbel soll sich vor Gericht verantworten
Weil die Demonstranten in Bangkok mehrere Kreuzungen und Hauptverkehrsstraßen blockierten und der ohnehin chaotische Innenstadtverkehr zum Teil zum Erliegen gekommen war, hat Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva Konsequenzen angekündigt. All jene, die gegen Gesetze verstießen, würden vor Gericht gestellt. Die Sicherheitskräfte könnten wohl unterscheiden zwischen Demonstranten nach demokratischen Regeln und gewaltbereitem Pöbel. Rund 30.000 Anhänger des 2006 gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra hatten am Donnerstag in Bangkok demonstriert. Sie wurden unterstützt von Taxifahrern, die wichtige Straßenkreuzungen blockierten und so dafür sorgten, dass der Verkehr in der Millionenmetropole zusammenbrach.
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10.04.09 - Christoph Müller in Pattaya vor Gericht
Das Gericht in Pattaya hat das gegen den SF-Chefreporter Christoph Müller erlassene Reiseverbot aufgehoben. Wie das Schweizer Fernsehen (SF) weiter mitteilt, hat der Chefreporter die hinterlegte Kaution zurückerhalten. In den nächsten Wochen wollen die Justizbehörden über das weitere Vorgehen entscheiden. Ursache der Verleumdungsklage gegen Christoph Müller ist eine im Jahr 2002 vom Schweizer Fernsehen ausgestrahlte Sendung. Vor Wochen war der Journalist bei seiner Einreise in Thailand festgenommen worden. Ihm wurde der Pass abgenommen. Später entschied das Gericht in Pattaya, dass der Chefreporter bis zur nächsten Verhandlung das Land verlassen dürfe.
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10.04.09 - One-Two-Go auf der Schwarzen Liste
Die Europäische Union (EU) hat die thailändische Fluggesellschaft One-Two-Go auf die Schwarze Liste gesetzt, obwohl die Billigairline EU-Länder nicht anfliegt. Auf dieser Liste stehende Fluggesellschaften dürfen aus Sicherheitsgründen in der EU nicht landen. Ein Flugzeug der One-Two-Go war im September 2007 auf dem Flughafen Phuket verunglückt. 90 Menschen kamen ums Leben. Im Vorjahr hatte die Zivile Luftfahrtbehörde des Landes dem Unternehmen für ein halbes Jahr die Fluglizenz entzogen – wegen unzureichender Sicherheitsvorkehrungen.
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11.04.09 - Demonstranten lassen Gipfeltreffen platzen
Hunderte Demonstranten haben in Pattaya den Veranstaltungsort des Asean-Gipfeltreffens gestürmt. Das Treffen zwischen den Staatschefs der zehn Asean-Staaten und von China, Indien, Südkorea, Japan, Australien und Neuseeland wurde aus Sicherheitsgründen abgesagt. Weder das Großaufgebot an Polizei, noch Soldaten vermochten die Anhänger der United Front of Democracy against Dictatorship (UDD) aufzuhalten. Es soll mehrere Verletzte gegeben haben. Die Demonstranten überwanden Barrikaden und drangen anfangs in das Pressezentrum vor. Dort erneuerten die „Roten“ ihre Forderungen: Rücktritt der Regierung und Neuwahlen des Parlaments. Die Nachrichtenagentur TNN berichtet, dass bereits mehrere Limousinen das Royal Cliff Beach Resort durch verschiedene Ausgänge verlassen hätten. Angeblich wurden Gipfel-Teilnehmer in Sicherheit gebracht. Stunden zuvor hatten die Demonstranten die Zufahrtsstrassen zur Tagungsstätte blockiert. Mehrere Fahrzeugkolonnen mit hochrangigen Regierungsvertretern konnten das Royal Cliff nicht erreichen.
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13.04.09 - Armee schiesst auf Demonstranten - Thaksin ruft zur Revolution auf
In der thailändischen Hauptstadt herrschen Chaos und bürgerkriegsähnliche Zustände. Nach Verhängung des Ausnahmezustands durch Ministerpräsident Abhisit Veijajiva für Bangkok und einige Nachbarprovinzen ist es zu schweren Zusammenstößen zwischen Soldaten und den Anhängern der „United Front of Democracy against Dictatorship“ (UDD) gekommen. Nach Medienberichten sind bewaffnete Truppen am frühen Montagmorgen gegen die protestierenden Regierungsgegner vorgegangen. Die Soldaten haben den Auftrag, von der UDD besetzte Kreuzungen zu räumen. Nach Angaben eines Armeesprechers seien Soldaten angegriffen worden. Sie hätten zunächst in die Luft, dann auf die Demonstranten geschossen. Die Zahl der Verletzten wird mit über 70 angegeben. Der vom Militär gestürzte ehemalige Ministerpräsident Thaksin Shinawatra hat am Sonntag telefonisch seine Anhänger zur Revolution aufgerufen. Er könne jederzeit aus dem Exil zurückkehren und die Revolte anführen, erklärte er in seiner Botschaft. Nachdem die Regierung Panzer in die Straßen geschickt habe, sei es Zeit für eine Revolution. Beobachter sehen Thailand erneut am Rande eines Staatsstreichs. Mehrere Länder wie Singapur, Australien und Kanada warnen nach den jüngsten Zusammenstößen vor Reisen nach Thailand.
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13.04.09 - Machtkampf hat eine neue Dimension erreicht
Gesichtsverlust, schwerer Imageschaden, peinliche Blamage, Schande, Regierung ist nicht mehr Herr im eigenen Haus – titelte die Weltpresse nach dem von Demonstranten erzwungenen Abbruch des Asean-Gipfels + 6 in Pattayas Fünf-Sterne-Hotel Royal Cliff Beach Resort. Die Regierung könne die öffentliche Sicherheit nicht mehr garantieren, berichteten Korrespondenten. Wie hilflos die Regierung den massiven Protesten der „United Front of Democracy against Dictatorship“ (UDD) gegenüberstand, zeigte die Reaktion nach dem Sturm der „Roten“ in die Gebäude des Tagungshotels: Ministerpräsident Abhisit Veijajiva erklärte den Notstand, um die Regierungschefs und Delegationen der teilnehmenden Staaten in Sicherheit zu bringen. Sechs Stunden später wurde der über Pattaya und die Provinz Chonburi verhängte Ausnahmezustand wieder aufgehoben. Der seit Jahren anhaltende Machtkampf hat eine neue Dimension erreicht. Die für die Sicherheit und öffentliche Ordnung verantwortlichen Minister und Offiziere bei Polizei und Militär müssten nach dem Platzen des Gipfeltreffens den Hut nehmen. Doch bisher ist von Rücktrittsgesuchen nichts bekannt geworden. Für die Sicherheit des Gipfeltreffens hatte die Regierung 100 Millionen Baht bereitgestellt und fast 8.000 Polizisten und Soldaten abgestellt.
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13.04.09 - Tourismusbranche steht unter Schock
Pattayas Tourismusindustrie wird sich von diesem Schock lange nicht erholen. Erste Reaktionen nach den massiven Demonstrationen gegen die Regierung und dem Abbruch des Asean-Gipfels: Es könne zwei Jahre dauern, bis die Zahl der ausländischen Urlauber die aus dem Vorjahr wieder erreiche. In 2008 hatten über 5,5 Millionen Touristen im Badeort übernachtet. Bürgermeister Itthipol Khunpluem sieht Pattayas Image erheblich beschädigt. „Das war der folgenschwerste Zwischenfall in der Geschichte der Stadt”, betont der Bürgermeister. Dabei sah die Tourismusbranche nach den Folgen der Flugplatz-Schließungen Ende letzten Jahres und der globalen Finanzkrise endlich Licht am Ende des Tunnels. Die Buchungen hatten zugenommen. Und von einem störungsfreien Gipfeltreffen hatte sich die Branche einen weiteren Aufschwung erhofft. Langfristige negative Auswirkungen sieht auch der Vorsitzende des Tourism Council of Thailand, Konkrit Hiranyakit. Er sagt wegen der Airport-Schließungen und der neuerlichen politischen Unruhen Einnahmeausfälle in Höhe von 200 Milliarden Baht voraus. Die 15 am Gipfeltreffen teilnehmenden Staaten zählten zu den Schlüsselmärkten des lokalen Tourismus. Rund 8,5 Millionen Urlauber oder 60 Prozent der Besucher kämen aus diesen Ländern.
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14.4.09 - Demonstration aufgelöst - Der Machtkampf ist noch nicht vorbei
Der blutige Machtkampf zwischen Armee und Regierungsgegnern in Bangkok istz beendet. Anführer der Demonstranten riefen zum Abzug aus dem Regierungsviertel auf, sie wollen nicht das Leben Unschuldiger in gefahr bringen. Bei den Straßenschlachten am Montag waren nach Regierungsangaben zwei Menschen getötet und 123 verletzt worden. In der Nacht von Montag auf Dienstag ebbten die Kämpfe ab. Die Demonstranten zogen sich wieder zum Regierungssitz zurück, den sie seit Ende März besetzt halten.
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14.4.09 - An der Khao San Road bleiben viele Zimmer leer
Wegen des von der Regierung ausgerufenen Ausnahmezustands und der gewalttätigen Auseinandersetzungen in der Hauptstadt hat Bangkoks Stadtverwaltung alle von ihr zum thailändischen Neujahrsfest geplanten Veranstaltungen abgesagt. An der Khao San Road blieben in den Gästehäusern viele Zimmer leer. Besitzer von Restaurants und Tourunternehmen berichten bei der Zahl ihrer Gäste bzw. Kunden von einem Rückgang um 30 Prozent. In den letzten Jahren war die Khao San Road zur Wasserschlacht anlässlich des Neujahrsfestes das Ziel Tausender ausländischer Rucksacktouristen. Die Gästehäuser waren stets ausgebucht
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14.4.09 - Korruption: Thailand in Asien an vorletzter Stelle
Thailand rangiert in Asien auf der Korruptions-Liste an vorletzter Stelle. Noch schlechter bewertet wurde Indonesien. Bei der Umfrage von Political and Economic Risk Consultany kamen Singapur mit 1,07 und Hong Kong mit 1,89 Punkten auf die ersten beiden Plätze. Für Thailand ergaben sich 7,63 Punkte bei einer Bewertung von 0 bis 10. Die Umfrage hat weiter ergeben, dass ausländische Investoren sich um die politische Stabilität Thailands mehr sorgen als um die allgegenwärtige Korruption.
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14.4.09 - Eine Million Baht für Ergreifung Thaksins
Ein hoher Beamter des Außenministeriums verhandelt in Dubai über die Auslieferung des gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra. Nach Einschätzung der Regierung hält sich der geflüchtete ehemalige Premier in Dubai auf. Von dort soll er in den letzten Tagen per Handy und Video-Botschaft zu seinen Anhänger gesprochen, diese zu landesweiten Demonstrationen aufgerufen und die Regierung angegriffen haben. Zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Thailand besteht kein Auslieferungsabkommen. Mehrere Senatoren, Armeeoffiziere und Geschäftsleute haben auf die Ergreifung von Thaksin Shinwatra eine Belohnung von einer Million Baht ausgesetzt. Ihre Begründung: Der Politiker habe die Monarchie verleumdet.
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15.04.2009 Aufräumarbeiten: Feiertage zum thailändischen Neujahr können verlängert werden
Die Regierung hat am Dienstag bekannt gegeben, dass die drei offiziellen Feiertage zum thailändischen Neujahr für Beamte und Staatsdiener um zwei weitere Feiertage verlängert werden können. In der Erklärung heißt es, dass staatliche Betriebe, Finanzinstitutionen und private Firmen selbst entscheiden können, ob sie die Feiertage bis einschließlich Freitag ausdehnen.
Ziel ist es, den vom Protest der Rothemden betroffenen Einrichtungen Zeit zu geben, um eventuelle Spuren der Ausschreitungen zu beseitigen und die Sicherheit ihres Kapitals wieder gewährleisten zu können.
Die Börse in Bangkok gab umgehend bekannt, dass der Handel sowie die Banken am Donnerstag und Freitag geöffnet sein werden.
Vereinzelt kann es vorkommen, dass ATM-Geldautomaten noch nicht wieder funktionsfähig sind, weil sich Bargeldtransporte verzögern.
Unterdessen normalisiert sich das Leben in Bangkok langsam wieder. Nachdem sie wegen der unsicheren Lage für drei Tage geschlossen waren, öffneten am Dienstagmittag auch die großen Shopping-Malls rund um den Siam-Square wieder ihre Pforten. (sg)
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15.04.09 - Neuer Highway von Surin nach Siem Reap
Am Rande des Asean-Gipfels in Pattaya haben Ministerpräsident Abhisit Veijajiva und der kambodschanische Premier Hun Sen unterstrichen, die jüngsten Zusammenstöße zwischen Soldaten beider Länder im umstrittenen Grenzgebiet am Hindu-Tempel Preah Vihear würden die Beziehungen beider Länder nicht weiter belasten. Beide Seiten suchen nach Wegen, künftig bewaffnete Konflikte zu vermeiden. Beide Länder halten am Ausbau von Handel und Investitionen fest. So soll der Highway 68 zwischen Surin in Thailand und Siem Reap in Kambodscha wie geplant ausgebaut werden. Das Bauprojekt ist mit 43,7 Millionen US-Dollar veranschlagt worden.
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15.04.09 - Anteil der Senioren nimmt zu
Der Anteil älterer Frauen und Männer an der Gesamtbevölkerung wächst in Thailand schneller als in anderen südostasiatischen Staaten. Die Zahl der über 60-Jährigen wuchs von 5 Prozent im Jahr 1975 auf 11 Prozent in 2007. Mehr als 7 Millionen Thais zählen zu den Senioren. In 2025 soll ein Fünftel und in 2050 bereits ein Drittel der Bevölkerung älter als 60 Jahre sein. Thailands Senioren erhalten auf Antrag eine monatliche staatliche Unterstützung in Höhe von 500 Baht.
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15.04.09 - Verbrauchervertrauen ist weiter rückläufig
Der Index für das Verbrauchervertrauen hat im März den niedrigsten Stand seit 86 Monaten erreicht. Die Universität der Thailändischen Handelskammer ermittelte für den Vormonat einen Index von 72,8 gegenüber 74 im Februar und 75,2 im Januar. Gründe für das gesunkene Verbrauchervertrauen sind die politischen Unruhen und die Wirtschaftskrise mit dem Einbruch beim Export. Weitere nennen die Gutachter den höheren Ölpreis, den Anstieg der Arbeitslosigkeit und den schwächelnden Baht.
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15.04.09-Zugverkehr am Hua Lampong wieder komplett aufgenommen
Seit Dienstagmorgen herrscht in Bangkok wieder vollständiger Zugbetrieb auf allen Routen. Nachdem der Hauptbahnhof Hua Lumpong am Montag wegen der Demonstrationen geschlossen blieb und auf die Stationen Bang Sue und Makkasan als Terminals ausgewichen werden musste, fahren ab sofort wieder alle Züge von Bangkoks zentralem Bahnhof.
Weitere Informationen gibt es unter der Hotline 1690. (sg)
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15.04.09-Einreiseverbot für Thaksin: Bangkoker Muslime richten Petition an König von Dubai
Die Mitglieder der muslimischen Gemeinde in Bangkok gaben diese Woche bekannt, dass sie eine offizielle Petition an den König von Dubai richten werden. Inhalt des Gesuchs ist die Forderung nach einem Einreiseverbot für Thailands Ex-Premierminister Thaksin Shinawatra, da dieser Dubai als Sprungbrett für Angriffe auf Thailand nutze.
Der 2006 gestürzte Ex-Premier ist bekannt für seine guten Kontakte zu Geschäftsleuten in Dubai. Von dort aus gab er auch seine jüngsten Interviews und sendete Botschaften an seine Anhänger in Thailand.
Die Bangkoker Muslime wiesen zudem darauf hin, dass sie die Demonstrationen der Rothemden verurteilten. Bei den Ausschreitungen sei auch eine Moschee besetzt und dortiges Eigentum zerstört worden.
Die Petition der Gemeinde soll auch an andere muslimische Länder gerichtet werden. (sg)
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15.04.09-Thaksin: Haftbefehl und Passentzug
Die thailändische Polizei fahndet aktuell nach zwölf mutmaßlichen Anführern der Protestbewegung. Verstärkte Kontrollen an den Flughäfen sollen die Flucht der Oppositionellen verhindern. Zeitgleich wurde ein Haftbefehl gegen Thailands Ex-Premierminister Thaksin Shinawatra wegen Störung der öffentlichen Ordnung ausgestellt. Darüber hinaus erklärte die thailändische Regierung nur wenige Stunden später den Pass Thaksins wegen „Staatsschädigung“ offiziell für ungültig.
Ihm wird vorgeworfen, neben den Ausschreitungen in Bangkok auch die massiven Proteste beim ASEAN-Gipfeltreffen in Pattaya angezettelt zu haben. Die Zusammenkunft der südostasiatischen Staats- und Regierungschefs musste am Samstag wegen der Demonstrationen abgebrochen werden. Dies wurde innen- und außenpolitisch als internationale Blamage Thailands gewertet.
Der Diplomatenpass war Thaksin bereits zuvor entzogen worden. Der ehemalige Staatschef lebt seit seinem Sturz aus dem Amt im Jahr 2006 im Exil. Seit einer darauf folgenden Verurteilung wegen Korruption bestehen gegen ihn in Thailand bereits zehn Haftbefehle. (sg)
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15.04.09-Finanzminister: Neues Konjunkturpaket kommt
Die Regierung in Bangkok sieht sich angesichts der Weltwirtschaftskrise zum Handeln gezwungen. Finanzminister Korn Chatikavanij kündigte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters ein neues Konjunkturpaket an. Den nachlassenden Tourismus- und Steuereinnahmen müssten verstärkt Impulse zur Stärkung der Wirtschaft entgegen gestellt werden. Dabei wird die Regierung eine höhere Staatsverschuldung in Kauf nehmen.
Am Freitag wird die Regierung Details des neuen Konjunkturprogramms besprechen. Experten gehen davon aus, dass vor allem die ärmere Landbevölkerung Unterstützung erfahren soll, um so parallel die dortige Machtbasis von Ex-Premierminister Thaksin Shinawatra zu schwächen. (sg)
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15.04.09-Ausnahmezustand bleibt vorerst bestehen / Zweite Welle der Proteste geplant?
Trotz deutlicher Entspannung der Situation in Bangkok will die thailändische Regierung den erklärten Ausnahmezustand vorerst nicht aufheben. „Die Lage hat sich beruhigt und beinahe schon wieder normalisiert, aber wir werden jetzt nicht in Sorglosigkeit verfallen, sondern die Situation sehr genau beobachten“, sagte Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva am Mittwoch in einer nationalen TV-Ansprache. Er fügte hinzu, dass Militär, Polizei und Staatsbeamte weiterhin in Bereitschaft seien, falls weitere Angriffe auf öffentliches Eigentum stattfinden würden.
Nach Einschätzung von Experten rührt die vorsichtige Haltung der Regierung daher, dass es laut Quellen staatlicher Sicherheitsdienste unter den Rothemden Pläne gibt, sich umgehend wieder zu formieren, sobald der Ausnahmezustand aufgehoben würde. Es gibt demnach Hinweise, dass eine neue Welle der Proteste intensiver und dramatischer als in dieser Woche ausfallen soll. Führende Rothemden haben bereits öffentlich gedroht, ihre Bewegung im Untergrund fortzusetzen. (sg)
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16.04.2009-Auswärtiges Amt reagiert auf Entspannung der Situation
Das Auswärtige Amt in Berlin hat seinen Sicherheitshinweis, auf „nicht notwendige“ Reisen nach Bangkok zu verzichten, wieder gestrichen. Trotz Entspannung der Lage weist die Behörde aber ausdrücklich daraufhin, dass der Ausnahmezustand in Bangkok und den angrenzenden Provinzen durch die thailändische Regierung noch nicht aufgehoben wurde. Demnach herrscht weiter ein Versammlungsverbot für Gruppen von mehr als fünf Personen. Das Auswärtige Amt rät darüber hinaus dringend dazu, weiterhin Menschenansammlungen und eventuelle Folgedemonstrationen zu meiden.
Die aktuellen Hinweise des AA können jederzeit hier abgerufen werden:
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Thailand/Sicherheitshinweise.html
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17.04.2009-Thaksin besitzt Diplomaten-Pass aus Nicaragua
Nachdem die thailändische Regierung ihrem Ex-Premierminister Thaksin Shinawatra in dieser Woche offiziell den Pass entzogen hatte, meldete sich nun urplötzlich die Regierung Nicaraguas zu Wort. Demnach hat das mittelamerikanische Land Thaksin bereits im Februar zum „Spezialbotschafter“ ernannt und ihm einen Diplomaten-Pass ausgehändigt. Nicaragua verbindet damit die Hoffnung, dass Thaksin durch seine zahlreichen internationalen Kontakte dabei helfen könnte, Investoren für das Entwicklungsland zu gewinnen. Nicaragua gilt als eines der ärmsten Länder der Welt.
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17.04.2009-ASEAN-Gipfeltreffen wird neu terminiert
Thailands Premierminster Abhisit Vejjajiva gab am Donnerstag bekannt, dass für das Gipfeltreffen der südostasiatischen Staats- und Regierungschefs (ASEAN) in Thailand in den nächsten Tagen ein neuer Termin gefunden werden soll. Die Konferenz musste am vergangenen Samstag noch vor ihrem eigentlichen Beginn abgesagt werden, weil die demonstrierenden Rothemden den Tagungsort in Pattaya unter ihre Kontrolle brachten.
Abhisit gab zu, dass die Sicherheitsvorkehrungen am Samstag vor allem im Hinblick auf die zahlreichen, bedeutenden Staatsgäste unzureichend waren. „Das nächste Mal werde ich unter keinen Umständen zulassen, dass das Treffen erneut scheitert. Alle Schwachpunkte bei unseren Sicherheitsvorkehrungen werden bis dahin behoben sein“, so Abhisit.
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17.04.2009 - Attentat auf Gelbhemden-Anführer
Der Gründer der thailändischen Gelbhemden-Bewegung, die im vergangenen Jahr die Flughäfen in Bangkok besetzt und so zu für einen Regierungswechsel gesorgt hatte, ist am Freitagmorgen in Bangkok bei einem Attentat schwer verletzt worden.
Nach Angaben der Polizei überholten die Täter das Auto von Sondhi Limthongkul und feuerten aus ihrem Wagen mit Sturmgewehren etwa 100 Schuss ab. Erst nach einer zweistündigen Notoperation war Limthongkul außer Lebensgefahr. Der ehemalige Protestanführer liegt noch immer auf der Intensivstation.
Bei dem Anschlag wurden auch der Fahrer sowie ein Begleiter des 61-Jährigen verletzt, allerdings nicht lebensbedrohlich. Laut einem Sprecher der von Limthongkul gegründeten Volksallianz für Demokratie (PAD) seien die Täter unbekannt, klar sei aber, dass es sich um „einen politisch motivierten Angriff“ gehandelt habe. (sg)
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18.04.2009 - Bangkoks Gouverneur spricht Klartext
Sukumbhand Paribatra, Gouverneur von Bangkok und Cousin des Königs, hat in einem Interview mit dem Hamburger Nachrichtenmagazin SPIEGEL scharfe Kritik an den politischen Eliten in Thailand geübt. Früher habe es einen unausgesprochenen Konsens gegeben, nach dem Politiker ihre Differenzen niemals zum Nachteil der Monarchie austrügen und sozialen Spannungen nicht verstärkten. Dieser Konsens sei verloren gegangen.
Der Demokrat spricht davon, dass in Thailand schon immer das „Gesetz des Dschungels“ gegolten habe. Dies treffe besonders auf die Regierungszeit von Thaksin Shinawatra zu, in der zwischen 2002 und 2005 tausende vermeintliche Drogenhändler und Terroristen verschleppt und ermordet worden seien.
Sollte Thaksin im Ausland verhaftet, nach Thailand ausgeliefert und in Bangkok vor Gericht gestellt werden, so befürchtet Paribatra das Schlimmste. Thaksins Anhänger würden in diesem Fall „durchdrehen“.
Das komplette Interview finden Sie hier:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,619679,00.html
(sg)
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20.04.2009 - Ausnahmezustand bleibt bestehen
In Bangkok und fünf angrenzenden Provinzen bleibt der Ausnahmezustand bestehen. Das haben Ministerpräsident Abhisit Veijajiva und die Mitglieder des Centre for the Resolution of the Emergency Situation (CRES) beschlossen. Ein Regierungssprecher sagte, der Notstand würde erst aufgehoben, wenn sich die innenpolitische Lage normalisiert habe. Das CRES fürchtet nach wie vor um die Sicherheit der Bevölkerung, besonders um die führender Persönlichkeiten. Weiter teilte der Regierungssprecher mit, zehn Personen, die an den jüngsten Unruhen beteiligt gewesen waren, hätten das Land verlassen. Der Ausnahmezustand untersagt Ansammlungen von mehr als fünf Personen, beschneidet die Pressefreiheit und ermöglicht Polizei und Militär, verdächtige Personen 30 Tage lang ohne Anklage festzuhalten.
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20.04.2009 - Umfrage: Vorgehen des Militärs war akzeptabel
Bei einer Umfrage von Abac Poll haben 74,9 Prozent der befragten Frauen und Männer den Einsatz von Soldaten gegen die Demonstranten in Bangkok als akzeptabel bezeichnet. Das Vorgehen des Militärs sei transparent gewesen. Abac hatte am letzten Freitag 1.439 Haushalte in 17 Provinzen einschließlich Bangkok befragt. 64,8 Prozent gaben an, dass die Motive der Anhänger der „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD), die nach Demokratie und sozialer Gerechtigkeit riefen, verständlich seien. Nur ein geringer Teil der „Roten“ wäre aggressiv und gewaltbereit.
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20.04.2009 - Für Ergreifung von „Roten“ Belohnung ausgesetzt
Die Polizei hat eine Million Baht als Belohnung für die Ergreifung von 20 Anhängern der „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD) ausgesetzt. Den „Roten“ wird vorgeworfen, in Bangkok vor dem Innenministerium den Wagen von Ministerpräsident Abhisit Veijajiva angegriffen zu haben. Dabei waren der Sekretär des Premiers sowie sein Fahrer und ein Bodyguard verletzt worden. Eine Überwachungskamera hatte den Angriff festgehalten. Als einen der Täter hat die Polizei einen ehemaligen Parlamentsabgeordneten aus Nakhon Ratchasima identifiziert. Suparn Atthawong, auch als Rambo bekannt, ist einer der Anführer der UDD.
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21.04.2009 - Parteien offen für Amnestie und Verfassungsänderung
Um die Spaltung der Nation zu überwinden, will die Regierungskoalition der Opposition entgegenkommen. Regierung und Parteien diskutieren derzeit Änderungen der Verfassung aus dem Jahr 2007 und eine Amnestie aller in den letzten Jahren vom Verfassungsgericht verurteilten Politiker jeglicher Couleur. Regierungsgegner stoßen sich besonders an einen Artikel der von den Militärs geschriebenen Verfassung: Dort heißt es: Wird ein führendes Parteimitglied des Wahlbetrugs überführt, kann die Partei aufgelöst werden, können alle Vorstandsmitglieder fünf Jahre aus der Politik verbannt werden. So urteilte die Justiz gegen die vom ehemaligen Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra gegründete Partei Thai Rak Thai und deren Nachfolgepartei People Power. Eine Amnestie aller verurteilten Parteimitglieder würde auch für den ins Exil geflüchteten Thaksin gelten, aber nicht für das Urteil wegen Machtmissbrauch. Der gestürzte Premier war im Vorjahr zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva erwartet von allen Parteien innerhalb von zwei Wochen konsensfähige Vorschläge zur Verfassungsänderung. Der Koalitionspartner Chart Thai schließt nicht aus, dass die Regierung nach Verabschiedung einer neuen Verfassung Neuwahlen ansetzt.
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21.04.2009 - Neue Durststrecke für Bangkoks Hotellerie
„Die Gewalttätigkeiten der letzten Tage schadeten Thailands Wirtschaft mehr als die letztjährige Flughafenbesetzung“, zitiert die Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung Sommart Khunset, Vize-Generalsekretär der Federation of Thai Industries. Nicht nur Investoren, sondern vor allem asiatische Besucher würden sich an der politischen Instabilität stoßen und Thailand jetzt vermehrt den Rücken kehren. Daher sackte Bangkoks Hotelbelegung während Songkran von den üblichen 50% in diesem Jahr auf 20% bis 30% ab. „Seit die Demonstrationen der Rothemden Mitte März anschwollen“, erklärt Chanin Donavanik, CEO der Dusit International Hotelgruppe, „zogen die Annullierungen aus dem asiatischen Raum zugunsten von Indonesien und Vietnam sprunghaft an.“ Daher drohe sich jetzt die Durststrecke der Bangkoker Hotellerie bis ins dritte Quartal hinzuziehen. „Besonders japanische Reisegruppen verschieben ihre Thailandreise auf Mitte Jahr“, erläutert Prakit Shinamornpong, Präsident der Thai Hotel Association, „auch einige Konferenzen der nächste acht Wochen wurden bereits abgesagt.“ Mit diesen Annullierungen könnte die Hotellerie leben, doch die Rothemden können jederzeit für eine weitere Demonstrationsrunde nach Bangkok zurückkehren, wenn die Regierung und ihre Gegner sich nicht versöhnen können, schreibt die Zeitung weiter.
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21.04.2009 - Regenmacher steigen zwölfmal am Tag auf
Landwirte in Zentralthailand leiden unter extremer Trockenheit. Die Wasserstände in den Talsperren und Reservoirs haben einen kritischen Stand erreicht. In Nakhon Sawan steigen Flugzeuge zwölfmal am Tag auf, um künstlich Regen zu erzeugen. Die „Regenmacher“ fliegen die Provinzen Ayutthaya, Chai Nat, Nakhon Sawan, Suphan Buri, Kanchanaburi, Saraburi, Lop Buri und Phetchaburi an.
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21.04.2009 - Keine Gespräche mit Thaksin
Ministerpräsident Abhisit Veijajiva lehnt Gespräche mit dem ehemaligen Premier Thaksin Shinawatra ab. „Ich weiß nicht, was ich mit ihm zu bereden hätte“, zitieren Medien den Regierungschef. Seine Regierung würde nur mit Menschen reden, die sich an die Gesetze hielten. Noch Anfang des Monats hatte Abhisits Stellvertreter Suthep Thaugsuban Verhandlungen mit dem ins Ausland geflüchteten Ex-Premier nicht ausgeschlossen.
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23.04.2009 - „Rothemden“ formieren sich zur Großdemo
Die „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD) hat ihre erste Großdemonstration nach dem Ende der Unruhen in Bangkok für den kommenden Samstag angekündigt. Tausende „Rothemden“ wollen sich in der Provinz Samut Sakhon versammeln. Der von der Regierung verhängte Ausnahmezustand gilt nicht für Samut Sakhon. Die UDD will Videos von dem ihrer Meinung nach brutalen Einsatz der Soldaten in der Hauptstadt zeigen und Aufklärung über vermisste Anhänger verlangen. Nach Angaben der außerparlamentarischen Opposition sind seit dem Ende der Proteste in Bangkok 30 UDD-Anhänger spurlos verschwunden.
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23.04.2009 - TAT will weltweit werben
Die staatliche Tourismusbehörde (TAT) hofft in diesem Jahr weiterhin auf 14 Millionen ausländische Urlauber. Sie sollen dem Land Einnahmen in Höhe von 505 Milliarden Baht bringen. Abweichende Einschätzungen kommen von der Tourismusbranche. Der Tourismus Council of Thailand hat seine Prognosen von 12,8 auf 10,8 Millionen Urlaubern (-22,7%) und die Einnahmen auf 350 Milliarden Baht (-35%) zurückgeschraubt. Rund zehn Prozent der 2,57 Millionen in der Tourismusindustrie beschäftigten Frauen und Männer sollen ihren Job verlieren. Um das Reisegeschäft anzukurbeln, hat die TAT 600 Millionen Baht zur Verfügung gestellt. Mit diesen Geldern will sie das Vertrauen von Urlaubern zurückgewinnen und weltweit Werbekampagnen für das Reiseland Thailand starten.
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23.04.2009 - Pattayas Gericht erlässt Haftbefehl gegen Thaksin
Anstiftung zu Unruhen, Gewalt und Straftaten bei den Demonstrationen während des Asean-Gipfeltreffens im Royal Cliff Beach Resort wirft das Gericht in Pattaya dem gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra vor. Weil der ins Ausland geflüchtete Politiker nach Einschätzung der Richter bei dem Angriff auf den Wagen von Ministerpräsident Abhisit Veiiajiva am 7. April vor dem Royal Cliff und später beim Sturm auf das Tagungslokals die Fäden gezogen haben soll, erließ das Gericht einen Haftbefehl. Es ist nicht der erste in diesem seit nunmehr drei Jahren anhaltenden Machtkampf.
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24.04.2009 - Ausnahmezustand aufgehoben
Die Regierung hat den seit 12. April für Bangkok und angrenzende Provinzen geltenden Ausnahmezustand in der Nacht zum Freitag aufgehoben. Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva will mit seiner Entscheidung deutlich machen, dass sein Kabinett aufrichtig an einer Einheit und damit Überwindung der Spaltung der Nation interessiert ist. Bei den gewaltsamen Demonstrationen waren in der Vorwoche in Bangkok zwei Menschen umgekommen, mehr als 120 wurden verletzt.
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24.04.2009 - Montag soll der heißeste Tag werden
Meteorologen erwarten den kommenden Montag (27. April) als heißesten Tag des Jahres. Nach Angaben des Meteorological Department steht dann die Sonne direkt über Thailand. Aber schon ab heute sollen Thais und Ausländer bei sengender Sonne vor Hitze fast umkommen. Die hohen Temperaturen werden bis zu Beginn der Regenzeit anhalten. Das bedeutet. Die Bevölkerung schwitzt, und die Landwirte sehnen sich nach Niederschlägen. In diesem Monat soll die Durchschnittstemperatur landesweit noch unter 40 Grad liegen. Den heißesten Tag seit beginn der Messungen war der 25. April 2007 mit 44 Grad in der Provinz Tak.
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24.04.2009 - Hauptstadt produziert zu viel Kohlendioxid
Bangkok produziert so viel Kohlendioxid wie New York und mehr als London. Das hat eine von der UN finanzierte Studie ergeben. Das Treibhausgas Kohlendioxid oder CO2 ist maßgeblich für den Klimawandel verantwortlich. Höhere Temperaturen verändern das Klima und führen zu Naturkatastrophen. Als Folge des Klimawandels sagen die Experten für Bangkok ein schnelleres Absinken des Erdreichs voraus. Bis zum Jahr 2025 soll die Hauptstadt 50 bis 100 Zentimeter unter dem Meeresspiegel liegen. Für den höchsten Ausstoß an CO2 (pro Einwohner im Jahr 7,1 Tonnen) sorgt in Bangkok die Transportbranche (38%).
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24.04.2009 - Munition stammt aus Armeebeständen
Mehrere der vor einer Woche auf den Wagen von Sondhi Limthongkul abgefeuerten Patronen stammen aus Beständen der Armee. Das hat General Anupong Paochinda bestätigt. Der Armeeoberbefehlshaber kündigte drastische Strafen an, sollten Soldaten an dem Attentat beteiligt gewesen sein. Andererseits sei es möglich, dass die Munition gestohlen wurde. Bei dem Attentat war der Mitbegründer der „People`s Alliance for Democracy“ (PAD) erheblich verletzt worden. Die Ermittler zählten 97 Patronen, die aus mehreren Maschinenpistolen abgegeben worden waren.
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27.04.2009 - Tausende „Rothemden“ demonstrierten in Bangkok
Ohne Zwischenfälle verlief am Samstag die erste Großdemonstration der „Rothemden“ nach Aufhebung des Ausnahmezustands. Rund 5.000 Anhänger der „United Front for Democracy against Dictatorship” (UDD) hatten sich in Bangkok versammelt. Sie forderten den Rücktritt der Regierung von Ministerpräsident Abhisit Veijajiva. Mehrere hundert Polizisten waren im Einsatz, mussten aber nicht eingreifen. Die UDD will künftig jeden Samstag zur Demonstration aufrufen. Nach Einschätzung von Finanzministers Korn Chatikavanij werden die Unruhen das Land einen Touristenrückgang von fast 25 Prozent kosten. In diesem Jahr würden angesichts der Auseinandersetzungen wohl nur noch elf Millionen Touristen nach Thailand kommen, drei Millionen weniger als vor Jahresfrist.
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27.04.2009 - Porträtbilder und Orchideen
Bis zum 6. Mai können sich Fluggäste im Terminal von Bangkoks Internationalen Flughafen Suvarnabhumi kostenlos porträtieren lassen. Mehrere talentierte Studenten verschiedener Universitäten zeigen in der Abflughalle Arbeiten und fertigen Porträtbilder an. Passagiere können weiter eine Ausstellung unterschiedlicher Orchideen bewundern, und zwar in der Abflughalle zwischen den Ausgängen K und L.
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27.04.2009 - Verkehrspolizisten müssen Pfunde abbauen
Bangkoks Polizeiführung hat allen übergewichtigen Uniformierten eine Frist von acht Wochen gesetzt. Wer dann nicht mindestens fünf Kilogramm abgenommen hat, kann sich von seiner Karriere und dem Einsatz als Verkehrspolizist verabschieden. Er wird in den Innendienst und zur Arbeit am Schreibtisch verdonnert. Die Mahidol-Universität hat alle 4.430 Verkehrspolizisten einem Gesundheitscheck unterzogen. Das alarmierende Ergebnis: 2.500 Beamte (57%) haben einen viel zu hohen Cholesterin-Spiegel, essen zu viel und zu fett und gehen keinem Ausgleichssport nach. 35% der Uniformierten bringen viel zu viele Pfunde auf die Waage.
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28.04.2009 - Gesundheitskontrollen verschärft
Thailand reagiert auf die weltweite Ausbreitung der Schweinegrippe. Das Gesundheitsministerium hat ein Katastrophen-Zentrum eingerichtet. Es soll den Ausbruch und die Verbreitung des gefährlichen Virus H1N1 überwachen und die Bevölkerung ausreichend über grippeähnliche Symptome informieren. Darüber hinaus wurden die internationalen Flughäfen in Alarmbereitschaft versetzt. Aus Mexiko und den USA ankommende Reisende sollen auf Anzeichen einer Grippe kontrolliert werden. Auf den Flughäfen wurden Quarantäne-Stationen geschaffen. Zudem stehen Scanner zur Kontrolle der Passagiere bereit.
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28.04.2009 - Amnestie stößt auf Widerstand
Die „People`s Alliance for Democracy“ (PAD) und Bürgerrechtler lehnen eine Änderung der Verfassung aus dem Jahr 2007 und eine Amnestie aller vom Verfassungsgericht zur politischen Untätigkeit verurteilten 220 Frauen und Männer ab. Ministerpräsident Abhisit Veijajiva hofft, mit Gesetzesänderung und Amnestie die Einheit der Nation wieder herzustellen. Über geänderte Verfassung und Amnestie soll letztlich das Volk abstimmen. Schärfsten Widerstand haben die PAD und die „Working Group for Justice and Peace“ sowie weitere Aktivisten angekündigt. Eine solche Taktik würde nicht die Spaltung des Landes überwinden helfen. Im Gegenteil, die politische Lage würde sich verschärfen. Bei einer Umfrage der Suan Dusit Rajabhat University haben 65 Prozent der befragten Frauen und Männer eine Amnesty begrüßt, 31 Prozent lehnen sie kategorisch ab.
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28.04.2009 - Viele kopierte Waren kommen aus Thailand
Die Marken- und Produktpiraterie hat in Deutschland deutlich zugenommen. Der deutsche Zoll hat im Vorjahr Waren im Wert von 436 Millionen Euro sichergestellt, die gewerbliche Schutzrechte verletzen. Gegenüber 2005 bedeutet dies eine Steigerung von über 100 Prozent. Die wichtigsten Herkunftsländer der sichergestellten Waren sind China (28,6 Prozent) und Thailand (17,3 Prozent). Von den beschlagnahmten Produkten entfielen 18,39 Prozent auf Freizeitkleidung, 15,16 Prozent auf Sportkleidung, 14,47 Prozent auf Uhren und Schmuck, 9,52 Prozent auf elektrische Geräte, 8,86 Prozent auf Parfüm und Kosmetik, 6,81 Prozent auf Medikamente, 4,67 Prozent auf Schuhe, 3,82 Prozent auf Spielzeug und 18,30 Prozent auf sonstige Waren.
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28.04.2009 - Neuer Malaria-Stamm bereits resistent
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist besorgt über eine in der Grenzregion zwischen Thailand und Kambodscha gefundenen neuen Malaria-Art. Klinische Tests haben gezeigt, dass der erstmals 2007 nachgewiesene Stamm auch gegen die derzeit wirksamsten Mittel wie Artemisinin zur Bekämpfung der Infektionskrankheit resistent wird. „Nach unseren wissenschaftlichen Erkenntnissen ist das sehr ungewöhnlich“, erläutert die WHO-Malaria-Expertin Eva Christophel. „Das ist wirklich Besorgnis erregend.“ Die WHO fordert alle Staaten und beteiligten Behörden auf, eine Verbreitung des Erregers über die Mekong-Region hinaus zu stoppen.
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29.04.2009 - Truppenabzug am Tempel Preah Vihear
Schritt für Schritt will Thailand einen Teil seiner im umstrittenen Grenzgebiet am Hindu-Tempel Preah Vihear stationierten Soldaten abziehen. Die Armeeführung erwartet vom Nachbarstaat Kambodscha als Gegenleistung eine Reduzierung seiner Truppen. In dem 4,6 Quadratkilometer großen Areal, das beide Länder für sich beanspruchen, patrouillieren rund 2.000 thailändische und 4.000 kambodschanische Soldaten. Ein Abzug der Truppen soll das Risiko eines erneuten bewaffneten Zusammenstoßes verringern.
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29.04.2009 - Verdacht auf Schweinegrippe nicht bestätigt
Eine mit Verdacht auf Schweinegrippe ins Krankenhaus eingelieferte 42-Jährige Thai hat nach Angaben ihrer Ärzte eine „normale“ Grippe. Für weitere Tests wird die Frau mehrere Tage im Bangkoker Chulalongkorn-Hospital bleiben. Die Patientin hatte Anfang April an einem Seminar in Mexiko teilgenommen. Inzwischen hat die Regierung einen nationalen Notfall-Ausschuss zur Bekämpfung der gefährlichen Schweinegrippe gebildet. Unter dem Vorsitz des stellvertretenden Ministerpräsidenten Sanan Kajornprasart soll das Gremium alle vorbeugenden Maßnahmen koordinieren und eng mit der Weltgesundheitsbehörde (WHO) zusammenarbeiten. Premier Abhisit Veijajiva sagte in Bangkok, er glaube nicht, dass die neue Seuche sich negativ auf den lokalen Tourismus auswirken werde – so lange aus Thailand keine Krankheitsfälle gemeldet würden. 17 staatliche Krankenhäuser, aber auch private Hospitäler, sind in Alarmbereitschaft versetzt worden. Sollten Thais oder Ausländer grippeähnliche Symptome zeigen, werden sie eingehend untersucht und, wenn der Virus A/H1N1 festgestellt wird, auf Quarantänestationen untergebracht. Mit Temperatur-Scannern kontrollieren Mitarbeiter der Gesundheitsbehörden auf den internationalen Flughäfen in Bangkok, Phuket und Chiang Mai ankommende Passagiere. Bei einer Körpertemperatur von mehr als 36 Grad werden Fluggäste befragt und von Ärzten untersucht.
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29.04.2009 - Aufständísche erschießen neun Menschen
In der südlichen Provinz Yala haben Aufständische bei mehreren Anschlägen insgesamt neun Personen getötet. Zwei weitere erlitten Verletzungen. Unter den erschossenen Bewohnern ist ein 16-jähriges Mädchen. Seit dem Ausbruch der Gewalt in der überwiegend von Moslems bewohnten Region sind mehr als 3.600 Menschen umgekommen. Die drei Provinzen Pattani, Yala und Narathiwat waren von Thailand im Jahr 1902 annektiert worden.
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30.04.2009 - Zentrum zur Bekämpfung von Tier-Seuchen
Gesundheitsminister Wittaya Kaewparadaj hat die Mitglieder der Association of Southeast Asian Nations (Asean) zu einer Konferenz nach Thailand eingeladen. Auf der Tagung sollen vorbeugende Maßnahmen gegen eine Ausbreitung der gefährlichen Schweinegrippe erörtert werden. Auf Initiative der Weltgesundheitsorganisation für Tiere (OIE) soll in Thailand ein Regionalzentrum zur Bekämpfung von Tier-Seuchen entstehen. Das Zentrum soll zuständig sein für die zehn Asean-Mitgliedsländer. Landwirtschaftsminister Theera Wongsamut sagte in Bangkok, das Zentrum könnte dem Department of Livestock Development angegliedert werden. Es soll der Vorbeugung von Seuchen dienen und beim Ausbruch einer Epidemie die Maßnahmen der einzelnen Länder koordinieren. Die OIE hat weltweit 174 Mitglieder.
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30.04.2009 - Ausfuhr von Elefanten gestoppt
Das Umweltministerium hat die Ausfuhr von Elefanten untersagt. Innerhalb der nächsten fünf Jahre will die Behörde neue, wirksame Regelungen für den Export von Dickhäutern erarbeiten. Das Ministerium vermutet, dass ein Teil der in den letzten Jahren ins Ausland gebrachten Elefanten aus den Nationalparks stammt, und nicht, wie es in den Dokumenten heißt, von Farmen kommen. Thailand erlaubt nur die Ausfuhr domestizierter Elefanten. Das Department of National Park, Wildlife and Plant Conservation schätzt die Zahl der wilden Dickhäuter auf bis zu 3.000, weitere 3.000 sollen auf Farmen und in Camps leben.
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30.04.2009 - Klimawandel kommt teuer zu stehen
Der globale Klimawandel wird an der 3.000 Kilometer langen Küste Thailands die Erosion verstärken und zu Überschwemmungen führen. Negative Auswirkungen auf den Tourismus schließt eine Studie der Asian Development Bank nicht aus. Nach Einschätzung der Wissenschaftler werden höhere Temperaturen und geringere Niederschläge die Reisernten einbrechen lassen. Als Folgen des Klimawandels wird die von Ackerbau abhängige Wirtschaft in Südostasien bis Ende des Jahrhunderts um 6,7 Prozent jährlich schrumpfen. Die Asiatische Entwicklungsbank ruft die Länder zu einem verstärkten Kampf gegen den Klimawandel auf. Ohne genügend Engagement und „grüne Programme“ werde die Temperatur bis Ende des Jahrhunderts um durchschnittlich 4,8 Grad Celsius gegenüber dem Wert von 1990 steigen, heißt es in der Studie weiter.
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30.04.2009 - Freie Unterkunft, aber nur für Thais
Vom 1. Mai bis zum 31. Oktober können Urlauber in einigen Hotels Pattayas kostenlos übernachten. Doch dieses Angebot gilt nicht für ausländische Touristen, sondern nur für Mitglieder der Hotelvereinigung an der Ostküste (THA-E) und weitere Thais. Weil nach den neuerlichen gewaltsamen Ausschreitungen in Pattaya und Bangkok die Buchungen von Ausländern drastisch abgenommen haben, will sich Pattayas Tourismusbranche in den kommenden Monaten neben so genannten Road-Shows im Ausland auf Thais als zahlende Gäste konzentrieren. Bürgermeister Itthipol Khunpluem hat neben der Thai Hotels Association Eastern Chapter (THA-E) und der Pattaya Business and Tourism Association (PBTA) die gesamte Tourismusindustrie in Zeiten der Krise zu besonderen Anstrengungen und gemeinsamen Aktionen aufgerufen.
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