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Letzte Aktualisierung: 29.05.2009
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Schlagzeilen

04.05.09 - Thailand will weitere Wärme-Scanner einsetzen

Mehrere hunderttausend Passagiere haben auf Thailands internationalen Flughäfen die dort seit letzter Woche aufgestellten Temperatur-Scanner passiert. Der stellvertretende Ministerpräsident Sanan Kajornprasart hat das Kabinett um die Bewilligung von 150 Millionen Baht zum Kauf von zehn weiteren Wärme-Scannern gebeten. Sie sollen auf Airports, in Häfen und an stark frequentierten Grenzübergängen installiert werden. Die Scanner zeigen die Temperatur von Fluggästen an. Haben Passagiere Fieber, können sie umgehend von Ärzten untersucht und bei Verdacht auf Schweinegrippe zu Quarantänestationen gebracht werden. Am Freitag dieser Woche wollen die Gesundheitsminister der zehn Mitglieder der Südostasiatischen Staatengemeinschaft (Asean) mit Vertretern aus China, Japan und Südkorea in Bangkok über weitere Maßnahmen im Kampf gegen den Grippe-Virus vom Typ A/H1N1 beraten. Dabei wird es auch um die Aufstockung von Grippemittel gehen. Da mehrere Länder des Asean-Staatenbundes finanziell nicht in der Lage sind, Millionen Medikamente zu erwerben und zu lagern, sollen andere Länder einspringen. Bei der von Asean in Singapur geschaffenen Central Medicine Bank lagern fünf Millionen Antiviral-Tabletten Oseltamivir. Thailand verfügt über 1,32 Millionen und will die Produktion erhöhen. Auch Indonesien ist in der Lage, Nachbarstaaten mit dem Medikament zu versorgen.

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04.05.09 - Otop-Waren im „Floating Market“

Freunde von Otop-Produkten (One Tambon – One Product) kommen bis zum 17. Mai im Bangkoker „Floating Market @ River City“ auf ihre Kosten. Eine breites Sortiment dieser Waren wie Souvenirs, Handarbeiten, dekorative Gegenstände, Desserts und vieles mehr ist täglich von 11 bis 20 Uhr im River City Shopping Complex zu sehen. Jeden Donnerstag und Samstag gibt`s von 17 bis 19.30 Uhr unterschiedliche Darbietungen.

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04.05.09 - Deutscher im Hotel überfallen

Zwei bewaffnete Iraner haben im Bangkoker Prince Hotel einen Deutschen überfallen. Der 48-Jährige befand sich auf dem Weg vom Lift zu seinem Zimmer, als einer der beiden Ausländer dem Urlauber mit einem Messer ins rechte Bein stieß. Während die Iraner den Verletzten nach Wertsachen durchsuchten, rief dieser um Hilfe. Die Polizei stellte bei den Räubern eine Pistole und ein Messer sicher. Nach Angaben der Beamten gehören die beiden Iraner zu einer Bande, die seit Jahren in Bangkok und Pattaya Touristen überfallen.

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04.05.09 - Kreuzfahrtschiff Europa ankert vor der Koh Chang

Die MS Europa - das Flaggschiff von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten – wird im kommenden Jahr bei der 161-tägigen “Weltreise” auch Thailand anlaufen. Die Weltreise mit 90 Zielen führt von Teneriffa nach Dubai. Weitere Länder, die die MS Europa auf ihrer Weltreise besuchen wird, sind Neuseeland, Taiwan, Japan, Korea, China, Vietnam und Indien. Erstmals wird die MS Europa im kommenden Jahr vor der thailändischen „Elefanteninsel“ (Kho Chang) ankern.

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06.05.09 - Bangkok beantragt Thaksins Auslieferung

Das Außenministerium hat die Vereinigten Arabischen Emirate und die zentralamerikanische Republik Nicaragua um die Festnahme und Auslieferung des ehemaligen Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra gebeten. Obwohl zwischen Thailand und diesen beiden Staaten kein Auslieferungsabkommen besteht, hofft Bangkok auf Kooperation. Die Behörden beider Länder haben alle erforderlichen Unterlagen erhalten: Abschriften des Gerichtsurteils sowie die von Richtern erlassenen Haftbefehle.

Der ins Ausland geflüchtete Thaksin soll wiederholt von Dubai aus seine Anhänger in Thailand zu Demonstrationen aufgerufen haben. Nachdem Thailand ihm den Pass entzogen hat, reist der Politiker mit einem Diplomaten-Pass der Republik Nicaragua um die Welt. Der von den Militärs gestürzte Premier war im Vorjahr in Bangkok wegen Machtmissbrauchs zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt worden.

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06.05.09 - Wirtschaft hofft auf Aufträge aus Thailand

Von der 2. Sitzung der Deutsch-Thäiländischen Gemischten Wirtschaftskommission am Freitag, 8. Mai, im Bundeswirtschaftsministerium in Berlin erhofft sich die deutsche Wirtschaft eine Reihe von Abkommen über millionenschwere Aufträge mit Thailand. Der stellvertretende thailändische Premierminister Korbsak Sabhavasu besucht vom 7. bis 9. Mai die Bundesrepublik Deutschland. Die ASEAN-Staaten und insbesondere Thailand haben großes Interesse an deutschem Know-how im Bereich der Nachhaltigkeit der produzierenden Industrie. Bangkok möchte in den kommenden Jahren solche Projekte anstoßen und unterstützen.

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06.05.09 - Räuber erbeuteten Gold im Wert von 4,5 Millionen Baht

Drei der vier Täter sind bereits gefasst. Bei einem Überfall auf ein Goldgeschäft in Pattaya hatten die vier Männer fünf Personen verletzt und Goldschmuck im Wert von 4,5 Millionen Baht erbeutet. Vier Maskierte stürmten morgens in das nur wenige hundert Meter von einer Polizeistation am Jomtien entfernte Geschäft. Die Räuber eröffneten das Feuer, zerstörten Glasvitrinen und griffen sich mehrere Schmuckstücke. Als ein Polizist die flüchtenden Männer aufhalten wollte, warfen diese eine Granate und gaben weitere Schüsse ab. Der Beamte erlitt schwere Verletzungen, vier des Weges kommende Kinder im Alter zwischen 8 und 15 wurden ebenfalls verletzt. Obwohl die Polizei mit 100 Beamten, mehreren Streifenwagen und einem Hubschrauber die Verfolgung aufnahm, konnten die Täter in einem Toyota Vios entkommen. Einen Tag später nahm die Polizei in Bangkok und Nakhon Nayok drei mutmaßliche Täter fest und stellte einen Teil des erbeuteten Schmucks sicher. Nach dem vierten Räuber wird fieberhaft gefahndet.

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07.05.09 - „Rothemden“ zogen zum Regierungssitz

Anhänger der „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD) sind am Mittwoch zum Regierungssitz in Bangkok gezogen. Die außerparlamentarische Opposition forderte von der Regierung, den vor Wochen geschlossenen Fernsehsender wieder frei zu geben. Die Behörden hatten ein Verbot erlassen, weil der Satelliten-Sender DStation gegen Gesetze verstoßen haben soll und durch seine Aufrufe zur Teilnahme an Protestaktionen die Sicherheit des Landes gefährdete. 400 Soldaten und ein Großaufgebot an Polizei begleiteten die Demonstranten in der Bangkoker Innenstadt. Für den 16. Mai haben die „Rothemden“ zu einer Großdemo aufgerufen. Dann wollen die UDD-Anhänger vom Platz Sanam Luang zum Parlamentsgebäude ziehen und die Wiedereinsetzung der Verfassung aus dem Jahr 1997 anmahnen.

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07.05.09 - Deutsche Urlauberin hat keine Schweinegrippe

Bei einer 52-jährigen Urlauberin aus Deutschland hat sich der Verdacht auf Schweinegrippe nicht bestätigt. Die Touristin war Anfang der Woche nach Thailand mit dem Ziel Phuket eingereist und hatte über Grippesymptome geklagt. Ärzte wiesen die Frau umgehend in die Quarantäne-Station des Rajavithi-Hospitals ein. Tests auf das Virus A/H1N1 verliefen negativ.

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07.05.09 - Produktion von Grippemittel erhöht

Thailands Regierung lässt vorsorglich weitere Millionen Antiviral-Medikamente gegen das Virus A/H1N1 herstellen. Die staatliche Pharmazeutische Organisation (GPO) soll bei einem Ausbruch der Schweinegrippe sechs Millionen Oselttamivir bereithalten. Damit könnten zehn Prozent der Bevölkerung versorgt werden. Derzeit verfügt Thailand über 4,4 Millionen Tabletten. Bei einer Infektion mit dem Virus H1N1 müssen Patienten fünf Tage lang täglich zehn Tabletten schlucken. Jede Pille kostet nach Angaben der GPO 35 Baht.

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07.05.09 - Gouverneur wurde strafversetzt

Chonburis Gouverneur Suraphon Pongthadsirikul ist strafversetzt worden. Die Regierung wirft ihm vor, die Erstürmung des Royal Cliff Beach Hotels beim Asean-Gipfeltreffen am 11. April nicht verhindert zu haben. Nachdem Anhänger der „United Front for Democracy against Dictatorship” (UDD) gewaltsam in das Kongreßzentrum vorgedrungen waren, hatte Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva die Tagung abgebrochen und die Regierungschefs mehreren Länder evakuieren lassen. Suraphon Pongthadsirikul gilt als Anhänger der UDD und hat den Gouverneursposten der benachbarten Provinz Chachoengsao übernommen.

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08.05.09 - Schweizerin am Strand tot aufgefunden

Eine 30-jährige Schweizerin aus Adelboden ist am Strand der Ao-Nang-Bucht in der südlichen Provinz Krabi tot aufgefunden worden. Nach einem Bericht der thailändischen Tageszeitung The Nation soll die Urlauberin erwürgt worden sein. Der Riemen ihrer Handtasche war um den Hals gewickelt. Die Leiche wies nur geringe Wunden auf. Die Polizei ging davon aus, die Urlauberin sei bei einem Sturz mit dem Kopf auf einen Felsen geschlagen und ertrunken. Die Behörden warten jetzt auf das Ergebnis der Autopsie. Die Frau fand unweit ihres Andaman Sunset Hotels den Tod. Dort war die Schweizerin am Dienstag eingezogen, einen Tag später hatte sie die Unterkunft wieder verlassen.

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08.05.09 - Bank sagt eine Million weniger Touristen voraus

Für das erste Halbjahr sagt das Research Center der Kasikorn-Bank wegen der gewaltsamen Ausschreitungen während des Songkran-Festes 25 Prozent weniger ausländische Touristen voraus. Die Wissenschaftler vergleichen die augenblickliche Situation der Tourismusbranche mit der nach dem Tsunami in 2004 in Südthailand. In diesem Jahr erwartet das Reseach Center mit 12,7 Millionen ausländischen Besuchern über eine Million weniger als im Vorjahr. Die Einnahmeausfälle werden aufs Jahr gerechnet mit 50 Milliarden, bei weiteren innenpolitischen Konflikten mit 100 Milliarden Baht angegeben.

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08.05.09 - PAD denkt über neue Demonstrationen nach

Die People`s Alliance for Democracy (PAD) will eine Änderung der Verfassung und eine Amnesty der vom Verfassungsgericht zur politischen Untätigkeit verurteilten Frauen und Männer nicht hinnehmen. Führende Mitglieder der „Gelben“ haben für den 24. und 25. Mai zu einem außerordentlichen Treffen eingeladen. Auf der Tagung soll über neue Demonstrationen entschieden werden. Im Vorjahr hatte die PAD monatelang demonstriert. Die Proteste erreichten mit der Besetzung des Regierungssitzes und der Blockade beider Bangkoker Flughäfen ihren Höhepunkt. Nach Einschätzung der PAD würde eine neue Verfassung die Spaltung des Landes nicht überwinden. Die „Gelben“ verweisen darauf, dass die von den Militärs in 2007 initiierte Verfassung bei der Volksabstimmung von 14,7 Millionen Wahlberechtigten angenommen wurde.

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08.05.09 - Das mysteriöse Sterben zweier Urlauberinnen

Zwei ausländische Touristinnen sind nach einem Aufenthalt auf der Ferieninsel Phi Phi gestorben, zwei weitere Menschen erkrankten. Die Behörden rätseln über die Ursache und wollen erst nach eingehenden Laboruntersuchungen Stellung nehmen. Eine 26-jährige Amerikanerin starb am 2. Mai. Auch ihr Freund fühlte sich unwohl und erbrach sich ebenfalls mehrfach. Nach Angaben der norwegischen Botschaft starb eine 22-jährige Landsfrau zwei Tage darauf im Bangkok Phuket Hospital. Ihre Freundin hatte die gleichen Krankheitssymptome und wird im Krankenhaus behandelt. Die Familie der verstorbenen Amerikanerin glaubt, dass die Klimaanlage in dem auf der Insel Phi Phi gemieteten Bungalow die Krankheit ausgelöst hat. Dort hatten auch die beiden Norwegerinnen übernachtet.

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11.05.09 - Demonstranten trotzten dem Regen

Heftige Regenschauer konnten die Demonstranten nicht stoppen. Rund 20.000 Anhänger der „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD) zogen am Sonntag durch Bangkoks Stadtviertel Don Mueang. Anführer der UDD zeigten Videos und wollten damit dokumentieren, dass die Soldaten zu Songkran auf „Rothemden“ geschossen und mehrere Demonstranten verletzt hatten. Polizisten verfolgten aufmerksam die Ansprachen von drei Anführern, die jeweils gegen eine Kaution von 500.000 Baht aus der Untersuchungshaft entlassen worden waren. Das Gericht hat ihnen u.a. zur Auflage gemacht, keine weiteren Unruhen zu schüren. Nach Angaben der Behörden verlief die Großdemo ohne besondere Zwischenfälle.

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11.05.09 - Im ersten Quartal 17 Prozent weniger Fluggäste

Auch im März ging die Zahl der Passagiere auf den sechs von der Airports oft Thailand (AoT) betriebenen internationalen Flughäfen zurück. Die AoT meldet 4,78 Millionen Passagiere, im Jahresvergleich ein Minus von 14,2 Prozent. Auf Bangkoks Airport Suvarnabhumi waren es mit 3,46 Millionen Fluggästen 11 Prozent weniger als im März 2008. Im ersten Vierteljahr bewältigten die sechs Flughäfen 13,71 Millionen Passagiere, im Jahresvergleich ein Rückgang um 17 Prozent. Bei den internationalen Fluggästen ergab sich ein Minus von 18 Prozent, bei den Inlandspassagieren ein Minus von 15 Prozent.

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11.05.09 - THAI will Flüge streichen

Die Schweinegrippe trifft die Thai Airways International (THAI) in deren Bemühen, in diesem Jahr wieder Gewinne einzufliegen. Seit Ausbruch der Grippe sind die Buchungen zurückgegangen. Die THAI-Maschinen sind nur noch zu 65 Prozent ausgelastet. Um Verluste zu vermeiden, will das Unternehmen notfalls Flüge streichen – auch nach Europa. Die ab Juni geplante Ausweitung auf der Strecke Bangkok-Los Angeles von derzeit vier Flügen in der Woche auf eine täglich Verbindung soll um mehrere Monate verschoben werden. Wie geplant, soll aber ab 15. Juni die norwegische Hauptstadt Oslo mit Maschinen vom Typ Airbus A 340-500 fünfmal in der Woche angeflogen werden. THAI hatte im Vorjahr einen Verlust von 21,38 Milliarden Baht eingeflogen.

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11.05.09 - Militär sorgt für ein sicheres Gipfeltreffen

Zum Asean-Gipfel + 6 im kommenden Monat in Phuket will die Regierung den Internal Security Act in Kraft setzen. Das bedeutet: Für die Sicherheit der Tagungsteilnehmer und den Einsatz von Sicherheitskräften bei möglichen Demonstrationen ist ausschließlich das Militär unter Führung des Internal Security Operation Centre verantwortlich. Soldaten können ohne Gerichtsbeschluss Festnahmen vornehmen. Nach Angaben der Regierung soll das Gesetz, das einem Ausnahmezustand gleicht, nur kurzfristig und nur für das Gebiet rund um die Kongressstätte gelten. Das Militär will zum Gipfeltreffen am 13. und 14. Juni mehrere tausend Soldaten abstellen und bereits viele Kilometer vor dem Tagungszentrum die Zuwege kontrollieren. Einen Sturm des Kongressgebäudes, wie am 11. April in Pattaya, soll es nicht noch einmal geben. In Phuket werden sich Regierungschefs und Ministers der zehn Asean-Staaten sowie von China, Indien, Japan, Südkorea, Australien und Neuseeland treffen.

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12.05.09 - Neue Busverbindungen für Urlauber

Das Land Transport Department will neue Busverbindungen ausschreiben und so den Tourismus fördern. VIP-Busse sollen ein- bis zweimal am Tag Nong Khai und Phuket, Ubon Ratchathani und Koh Samui sowie Phuket und Pattaya verbinden. Die Behörde glaubt, dass für diese drei Routen ausreichend Bedarf besteht. In der Planung ist die Vergabe weiterer Konzessionen: Khao Lak in der Provinz Phang Nga nach Samui, Samui nach Koh Lanta und Suvarnabhumi-Flughafen nach Hua Hin.

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12.05.09 - Größere Unterstützung für Wirtschaft und Tourismus angemahnt

36 Prozent der von Suan Dusit befragten Thais halten Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva für einen guten Premier. Sie glauben, dass er das Vertrauen der Menschen in die Regierung stärken kann. Ein Großteil der befragten Frauen und Männer begrüßt das harte Durchgreifen des Staates gegen Demonstranten, doch nur 12 Prozent sehen die Unterstützung der arg gebeutelten Tourismusindustrie als ausreichend an. Ein Viertel bedauert die ständigen Reibereien mit der Opposition, und 32 Prozent wünschen sich weitere Hilfspakete für die Wirtschaft.

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12.05.09 - Deutschland wichtiger Handelspartner

Unter den europäischen Ländern war Deutschland im Vorjahr Thailands wichtigster Handelspartner. Das Königreich importierte Waren im Wert von 4,495 Milliarden US-Dollar. Die Ausfuhren nach Deutschland lagen bei 3,198 Milliarden Dollar. Aus Deutschland kamen vor allem Elektronik sowie medizinisches und wissenschaftliches Gerät, während Thailand Computer, Bekleidung, Gummi und konservierte Lebensmittel lieferte.

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12.05.09 - Frauen raubten vier Touristen aus

Vier Touristen sind in Pattaya von vier Frauen betäubt und ausgeraubt worden. Die Urlauber aus Indien hatten sich auf der Strandpromenade mit vier Thais eingelassen und diese mit in ihr Hotel an der Pratumnak Road genommen. In den Zimmern offerierten die Frauen mitgebrachtes Bier. Kurz darauf schliefen die Männer ein. Die Frauen erbeuteten Bargeld und Wertsachen im Wert von über 200.000 Baht. Darunter waren goldene Armbänder, vier Uhren, zwei Digitalkameras und Handys.

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14.05.09 - Deutscher am Strand tot aufgefunden

Am Strand von Khao Lak in der südlichen Provinz Phang Nga ist ein deutscher Tourist tot aufgefunden worden. Nach Angaben der Polizei wies die Leiche erhebliche Verletzungen am Kopf auf. Die Behörde hat eine Autopsie angeordnet. Der 22-Jährige war mit einem 21-jährigen Freund nach Thailand gekommen. Nachts zuvor hatten die beiden Touristen mit jungen Thais reichlich Alkohol getrunken. Der Freund kann sich an nichts mehr erinnern. Die Thais haben gegenüber der Polizei ausgesagt, keinen Streit mit den Ausländern gehabt zu haben.

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14.05.09 - Grippefälle alarmieren Tourismusindustrie

Die Tourismusbranche ist alarmiert. Nachdem die thailändischen Behörden die ersten Fälle von Schweinegrippe gemeldet haben, blickt die Reiseindustrie sorgenvoll in die Zukunft. Sollten sich weitere Thais oder Ausländer anstecken oder gar Menschen sterben, rechnet die Wirtschaft mit einem weiteren Einbruch beim Tourismus. Vertreter der Urlaubsindustrie verweisen aber auf die Erfahrungen, die Thailand vor Jahren in der Abwehr von Vogelgrippe und der Lungenseuche SARS gemacht hat. Die Branche appelliert an die Regierung, die Überwachung ankommender Passagiere auf den Flughäfen zu verstärken. Beide mit dem Virus A/H1N1 infizierte Thais sind von einer Reise aus Mexiko zurückgekehrt und werden in Krankenhäusern behandelt. Nach Auskunft der Ärzte sind sie auf dem Weg der Besserung. Acht Familienmitglieder der beiden Patienten werden eine Woche lang strengstens überwacht. Tests auf das Grippevirus verliefen negativ.

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14.05.09 - Thaksin will Insel in der Adria kaufen

Das Außenministerium geht einer Meldung nach, wonach der geflüchtete und im Ausland lebende Ex-Premier Thaksin Shinawatra von Montenegro einen Reisepass erhalten haben soll. Die Botschaft im benachbarten Bulgarien ist angewiesen worden, mit der Regierung von Montenegro Kontakt aufzunehmen. Thaksins ehemaliger Rechtsanwalt Noppadon Pattana hat in Bangkok bestätig, der Politiker sei im Besitz eines Passes des Balkanstaates. Mehrere Länder hätten inzwischen Thaksin ein solches Dokument ausgestellt, weil sie ihn als befreundeten Staatsmann sähen, der von seinem Heimatland unfair behandelt werde. Berichten zufolge soll der von den Militärs gestürzte Ministerpräsident am Kauf einer Insel in der Adria interessiert sein. Das 37.000 qm große Eiland nennt sich Sveti Nikola, hat drei Strände, heißt im Volksmund Hawai und soll am 23. Mai versteigert werden. Der Einstiegspreis liegt bei 21 Millionen Euro. In Bangkok verlautete, Thaksin Shinawatra wolle die Insel erschließen und bebauen.

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14.05.09 - Gipfeltreffen abgesagt

Die Regierung hat das für den 13. und 14. Juni in Phuket geplante Gipfeltreffen der Asean-Staaten sowie China, Indien, Japan, Australien, Neuseeland und Südkorea abgesagt. Nicht aus Sicherheitsgründen, wie spekuliert wurde, sondern weil mehrere Staaten den Termin nicht einhalten können. Indien, Indonesien und Neuseeland hatten Bangkok mitgeteilt, dass sie an den beiden Tagen an der Konferenz nicht teilnehmen könnten. Am 11. April hatten Demonstranten das Gipfeltreffen in Pattaya platzen lassen.

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15.05.09 - Frühbucher können bei Airberlin sparen

Airberlin hat seinen Winterflugplan 2009/10 veröffentlicht. Frühbucher können sich ab sofort günstige Tickets in die Ferne sichern und die kalten Tage am Strand unter Palmen verbringen. Flugtickets von Berlin, Düsseldorf und München nach Bangkok gibt es ab 339 Euro, für die Strecken Berlin-Phuket und München-Phuket ab 389 Euro. Die angegebenen Preise gelten One-Way. Weitere Informationen gibt`s unter: www.airberlin.com.

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15.05.09 - Thailand will für Schäden nicht aufkommen

Bei den schweren Zusammenstößen zwischen Soldaten aus Thailand und Kambodscha am Hindu-Tempel Preah Vihear waren am 3. April Verkaufsstände zerstört worden. Jetzt hat Kambodscha Bangkok um die Begleichung der Rechnung gebeten. Nach der Aufstellung entstand ein Sachschaden von 75 Millionen Baht. Das Außenministerium hat eine Zahlung abgelehnt. Die kambodschanischen Händler hätten sich illegal auf thailändischem Boden aufgehalten, heißt es. Beide Länder streiten sich um das 4,6 Quadratkilometer große Areal am Weltkulturerbe. Bangkok sieht es als Teil seiner Provinz Si Sa Ket an, Kambodscha geht davon aus, dass das umstrittene Gelände unabdingbar Teil seines Staatsgebietes ist.

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15.05.09 - Barmädchen biss in den Penis

In einem Wutanfall hat in Pattaya ein Barmädchen einem belgischen Urlauber in den Penis gebissen. Der 56-Jährige wurde im Memorial Hospital behandelt. Nach Auskunft der Ärzte ist die Verletzung nicht schwerwiegend. Nach dem Biss verließ die Thai das Hotel an der Second Road. Ein Freund des Belgiers gab gegenüber der Polizei an, das Paar habe sich ständig gestritten.

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15.05.09 - Thaksin soll wegen Majestätsbeleidigung angeklagt werden

Bangkoks Polizei will den gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra heute wegen Majestätsbeleidigung anklagen. Das sagte ein Sprecher der Behörde nach einem Treffen mehrerer Polizeieinheiten. Die Polizei glaubt ausreichend Beweise zu haben. Während der Demonstrationen am 12. und 13. April in Bangkok hatte der ehemalige Premier im Gespräch mit ausländischen Medien ein Eingreifen des Königs gefordert. Nur Seine Majestät der König, so Thaksin damals, könne ein Blutvergießen verhindern und ein Ende der gewaltsamen Auseinandersetzungen herbeiführen.

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18.05.09 - Rätselraten um Container auf dem Meeresgrund

Taucher der Marine haben vor der Küste Sattahips auf dem Meeresgrund mehrere Container gefunden. Sie konnten weder geöffnet noch geborgen werden, weil sie tief im Schlamm stecken. Im Umfeld der Container fanden die Taucher keine Skelette. Fischer hatten kürzlich einen Schädel mit an Land gebracht und versichert, sie hätten seit Jahren in ihren Netzen Knochen gehabt. Auch Taucher wollen auf Skelett-Teile gestoßen sein. Medien spekulieren seitdem, vor der Insel Juang lägen Container mit menschlichen Überresten. Militärs sollen sie im Jahr 1992 versenkt haben. Am 17. Mai 1992 hatte die Suchinda-Regierung in Bangkok auf Demonstranten schießen lassen. Nach offiziellen Angaben wurden 44 Menschen getötet, 38 wurden als vermisst gemeldet. Nach Einschätzung verschiedener Organisationen sind seit dem 17. Mai mehrere hundert Menschen spurlos verschwunden. Angehörige der Toten und Vermissten glauben, dass das Militär die Leichen in Containern abtransportiert und im Meer versenkt hat. Eine Untersuchung des jetzt gefundenen Schädels ergab: Es muss sich um eine Frau im Alter zwischen 30 und 40 Jahren gehandelt haben. Der Schädel weist keine Spuren von Kugeln auf. Die Regierung erwägt nun, über eine Tiefseekamera den Inhalt der 3 mal 6 Meter großen Behälter festzustellen. Dazu muss lediglich ein kleines Loch in jeden Container gebohrt werden. Sie liegen in sieben Meter Tiefe und 16 Kilometer vor der Küste Sattahips. Eine Bergung der Behälter würde zu teuer kommen. Das Central Institute of Forensic Science (CIFS) will gemeinsam mit staatlichen Agenturen und der Marine den Meeresboden vor Sattahip nach weiteren Containern absuchen und die Inhalte überprüfen.

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18.05.09 - PAD plant die Gründung einer Partei

Mitglieder der außerparlamentarischen Opposition „People`s Alliance for Democracy“ (PAD) formieren sich zu einer Partei. Der Antrag auf Registrierung ist bereits am 23. April im Büro der Wahlkommission eingegangen. Die Behörde muss innerhalb von 30 Tagen über die Zulassung entscheiden. Prominente Anführer der PAD wie Sondhi Limthongkul und Chamlong Srimuang zeigen allerdings kein Interesse, die neue Partei in den nächsten Wahlkampf zu führen. PAD-Mitbegründer Chamlong Srimuang hat bereits deutlich gemacht, die Partei werde nicht unter der Bezeichnung „People`s Alliance for Democracy“ antreten. Die PAD hatte im Vorjahr mehrere Monate den Regierungssitz in Bangkok besetzt und Ende des Jahres die beiden Bangkoker Flughäfen blockiert. Die PAD will sich als Alternative zu den Demokraten und zu den Thaksin Shinawatra nahe stehenden Parteien präsentieren.

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18.05.09 - Flughafenbetreiber verzeichnet Gewinneinbruch

Der Flughafenbetreiber Airports of Thailand (AoT) hat im ersten Quartal im Jahresvergleich 42 Prozent weniger eingenommen. Der Nettogewinn ist auf 1,83 Milliarden Baht zurückgegangen. Im Vorjahr waren es noch 3,16 Milliarden. Die von der AoT wegen der Wirtschaftskrise gesenkten Lande- und Parkgebühren sowie geringere Mieteinnahmen haben die Ergebnisentwicklung maßgeblich bestimmt. Wegen der Weltwirtschaftskrise, innerpolitischer Unruhen und der Schweinegrippe sagen Analysten in den kommenden Monaten einen weiteren Gewinneinbruch voraus. Die sechs von der AoT betriebenen Flughäfen haben von Januar bis März im Jahresvergleich über 17 Prozent weniger Passagiere abgefertigt. Beim Frachtgeschäft gab es einen Rückgang um über 30 Prozent.

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18.05.09 - Im Süden grassiert die Chikungunya-Krankheit

In Südthailand breitet sich die Chikungunya-Krankheit aus. Über 15.000 Menschen sind bereits infiziert worden. Übertragen wird das Virus von Mücken. Chikungunya ähnelt der Malaria. Die Symptome sind wie beim Dengue-Fieber: hohes Fieber, starke Schmerzen (Muskeln, Knochen, Gelenke) sowie Hautausschlag. Jetzt gehen die Behörden mit Chemie gegen die Mosquitos vor. Sie haben im Süden des Landes mit den Gummi- und Orchideen-Plantagen einen idealen Nährboden und breiten sich rasch aus.

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19.05.09 - Prinzessin Ubolratana in zwei Filmen zu sehen

Zwei Filme mit Prinzessin Ubolratana in der Hauptrolle werden in dieser Woche auf dem Film-Markt während der Filmfestspiele in Cannes angeboten. In „My Best Bodyguard“ geht`s um ein tödliches Virus, das die Menschheit zu zerstören droht. Im zweiten Streifen „The Legend of the Queen“ spielt die älteste Tochter des Königs eine Königin während der Dvaravati-Zeit. Beide Filme wurden von Oriental Eyes produziert, das bereits im Vorjahr den Film „Nueng Jai Diew Kan“ (Where the Miracle Happens) mit Prinzessin Ubolratana in die Kinos brachte.

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19.05.09 - Container können giftige Substanzen enthalten

Die Behörden wollen heute entscheiden, was mit den vor der Küste Sattahips auf dem Meeresgrund liegenden Containern geschehen soll. Das Pollution Control Department hat gestern nachhaltig davor gewarnt, die Behälter zu öffnen. Sie könnten giftige Substanzen enthalten. Das Department fordert die Bergung der Container, so dass sie an Land geöffnet werden können. Doch die Bergung der in sieben Meter Tiefe und 16 Kilometer vor der Küste Sattahips liegenden Behälter käme dem Staat teuer. Zudem ist noch nicht geklärt, wie viele Container auf dem Meeresgrund liegen. Marine-Experten haben inzwischen der Vermutung widersprochen, in den Behältern würden sich menschliche Überreste befinden. Skelette von Menschen, die Militärs bei den Demonstrationen in Bangkok am 17. Mai 1992 erschossen und beseitigt haben sollen. Taucher wollen festgestellt haben, dass die Container seit etwa 20 Jahren auf dem Meeresgrund liegen.

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19.05.09 - Rabatt für Rundreisen in Thailand

Der Kölner Asien-Spezialist Asia-Pacific-Reisen bietet bei Thailand-Reisen einen Rabatt von bis zu 20 Prozent an, wenn bis zum 30. Juni gebucht wird. Die Reise muss bis zum 15. Oktober angetreten werden. Das betrifft 4- bis 14-tägige private Rundreisen im Pkw mit Chauffeur in Zentral-, Nord- und Südthailand sowie Flusskreuzfahrten und Inselhüpfen im Süden des Landes. Die Reisen werden von einem eigenen Büro in Bangkok organisiert, das unter deutscher Leitung steht. Sämtliche Touren sind auf der Internetseite www.asia-pacific-reisen.com/ ausführlich beschrieben.

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19.05.09 - Deutscher Urlauber soll ermordet worden sein

Der vor einer Woche am Strand von Khao Lak tot aufgefundene 22-jährige Deutsche soll ermordet worden sein. Die Polizei verdächtigt seinen Freund und hat ihn in Gewahrsam genommen. Der 22-jährige Rosenheimer war mit seinem 21-jährigen Freund nach Thailand gereist. Die Polizei glaubt, dass die beiden Deutschen reichlich dem Alkohol zugesprochen und sich später gestritten haben. Der 21-jährige hat ausgesagt, er könne sich an nichts mehr erinnern. Mehrere junge Thais, die mit den Deutschen getrunken haben, wollen mit den Ausländern keinen Streit gehabt haben.

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20.05.09 - Ministerium: Deutsche starb an Lungenentzündung

Eine 65-jährige Deutsche ist in einem Bangkoker Krankenhaus einer Lungenentzündung bzw. einer gewöhnlichen Grippe erlegen, und nicht, wie Medien bereits berichteten, an der Schweinegrippe. Das teilte am Dienstag das Gesundheitsministerium mit. Die Urlauberin war am letzten Samstag mit Verdacht auf den Schweinegrippe-Virus A/H1H1 in ein Hospital eingeliefert worden. „Labortests haben ergeben, dass die Frau nicht an der Schweinegrippe gestorben ist“, versicherte die Ministeriumssprecherin Suphan Srithamma. Vorsorglich hat die Behörde weitere Tests angeordnet. Das Ergebnis soll am Mittwochabend vorliegen. Die Frau war am 12. Mai mit ihrem Partner nach Thailand eingereist und wollte ihren Urlaub in Hua Hin verbringen. Wenige Tage später zeigte die Touristin grippeähnliche Symptome. In der Nacht zum Dienstag starb dann die Frau. Ihr Ehemann und ein mitreisendes Kind hätten keine Grippesymptome gezeigt, heißt es im Ministerium. In Thailand gibt es bisher zwei bestätigte Fälle von Schweinegrippe. Es sind Thais, die von einer Reise nach Mexiko zurückgekommen waren. Beide haben sich von der Infektion schnell erholt.

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20.05.09 - Urlauberin wegen Bierdeckeldiebstahls in Haft

Weil sie in einer Bar auf Phuket einen Bierdeckel geklaut und Polizeibeamte beschimpft haben soll, sitzt eine Australierin seit Tagen in Haft. Eine Bekannte habe ihr den Bierdeckel als Scherz in die Tasche gesteckt und dies der Polizei auch so geschildert, meldet die Nachrichtenagentur AFP. Aber das habe die Beamten nicht gekümmert. Nach der Schilderung des Barbesitzers, ebenfalls ein Australier, wollte die Polizei seine Kundin zunächst nur zurechtweisen. Aber dann sei die Situation eskaliert, weil die Frau die Polizisten beschimpft habe und schließlich davongelaufen sei. Australiens Premierminister Kevin Rudd sagte der vierfachen Mutter konsularische Unterstützung zu. Der Regierungschef des australischen Bundesstaats Victoria, John Brumby, sagte, in Zeiten, da alle Länder um Urlauber werben, wundere er sich über die Reaktion der Behörden auf Phuket. "Wer will schon nach Thailand in Urlaub fahren, wenn man droht eingesperrt zu werden, weil man in einer Bar Spaß hat?"

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21.05.09 - Im Superjumbo A380 nach Bangkok

Ab Juni fliegt Emirates täglich von Dubai nach Bangkok (und zurück) mit dem Airbus A380. Damit ist die arabische Fluggesellschaft das erste Unternehmen, das den Superjumbo auf einer Mittelstrecke einsetzt. Mit der Verbindung nach Bangkok stärkt Emirates ihre Präsenz in Asien. Wer bis zum 29. Mai bucht, spart Geld und landet in der Großraummaschine auf Thailands Internationalem Airport Suvarnabhumi. Emirates bietet das Ticket bei Abflug Deutschland für 380 Euro an. Von Bangkok bis Dubai kostet die Economy Class ab 11.500 und die Business Class ab 28.500 Baht. Weitere Infos im Internet unter www.emirates.com.

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21.05.09 - Bauverbot für Map Ta Phut und Ban Chang

In den Bezirken Map Ta Phut und Ban Chang der Provinz Rayong dürfen vorerst weder neue Fabriken errichtet noch weitere Gewerbegebiete ausgewiesen werden. Das hat die Regierung beschlossen. Das Bauverbot soll so lange gelten, bis die Stadt Rayong eine neue Stadtplanung und für die Industrie einen Entwicklungsplan beschlossen hat. Neben Map Ta Phut und Ban Chang sind im März vier weitere Bezirke zur „Verschmutzungs-Kontroll-Zone“ erklärt worden. Die Anlieger der Industriegebiete leiden seit Jahren unter den von der Industrie verursachten Immissionen. Das Bauverbot stößt bei Investoren auf heftigen Widerstand. Nach Anhaben der Federation of Thai Industries sind in Rayong derzeit 30 Projekte mit einem Volumen von 300 Milliarden Baht geplant.

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21.05.09 - Gesundheitskontrollen auf Flughäfen verschärft

Die für Krankheiten und Epidemien verantwortliche Behörde hat die Kontrollen auf den internationalen Flughäfen verstärkt. Alle ankommenden Passagiere sollen auf grippeähnliche Symptome untersucht werden. Mitarbeiter der Gesundheitsbehörden sind angewiesen, Fluggäste mit Wärme-Scannern zu durchleuchten. Passagiere mit Anzeichen einer Schweinegrippe oder einer gewöhnlichen Grippe werden zu Quarantäne-Stationen gebracht. Das Department of Disease Control hat die Fluggesellschaften um Kooperation gebeten. Mehr als 20 Frauen und Männer sind in Thailand derzeit isoliert und stehen unter ärztlicher Aufsicht. Darunter befindet sich der Ehemann der in der Nacht zum Dienstag an einer Lungenentzündung gestorbenen 65-jährigen deutschen Urlauberin. Bei ihrem Mann haben Ärzte eine Temperatur von 38 Grad und Grippe-Symptome festgestellt. Der Tourist wird in einem Krankenhaus in Hua Hin behandelt.

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21.05.09 - Australierin aus der Haft entlassen

Die wegen eines Bierdeckeldiebstahls in Phuket inhaftierte australische Urlauberin ist von einem Gericht zu einer zweijährigen Gefängnisstrafe auf Bewährung und einer Geldbuße von 1.000 Baht verurteilt worden. Die Frau kam frei, weil sie sich vor dem Richter schuldig bekannte. Die Höchststrafe für einen solchen Diebstahl beträgt fünf Jahre Haft und 2.000 Baht Geldbuße. Nah der Urteilsverkündung beteuerte die Australierin einmal mehr ihre Unschuld. Eine Bekannte habe ihr den Bierdeckel als Scherz in die Tasche gesteckt. Die Touristin soll nach dem Erscheinen der Polizei in der Bar die Beamten beschimpft haben. Daraufhin wurde sie in Haft genommen.

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22.05.09 - Asiaten bleiben wegen Schweinegrippe Zuhause

Als Folge der weltweiten Schweinegrippe-Erkrankungen sagt die Thai Travel Agents Association (TTAA) einen weiteren Rückgang der Urlauberzahlen um bis zu 15 Prozent voraus. Nach Angaben der TTAA haben vor allem Chinesen, Japaner und Urlauber aus Hong Kong ihre Reisepläne geändert. Seit dem Ausbruch der A/H1N1-Grippe hätten bis zu 95 Prozent ihren Thailand-Flug abgesagt. Auch die Zahl der Urlauber aus Skandinavien sei um 30 Prozent zurückgegangen.

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22.05.09 - Gipfeltreffen im Oktober in Phuket

Die zehn Mitgliedsländer des ASEAN-Staatenbundes und ihre sechs Dialogpartner China, Indien, Südkorea, Japan, Australien und Neuseeland haben sich auf einen neuen Termin für ein Gipfeltreffen geeinigt. Es soll im Oktober auf der Ferieninsel Phuket stattfinden. Die Regierung in Bangkok wird das Tagungslokal bestimmen. Das Gipfeltreffen war im April in Pattaya abgebrochen worden, nachdem Demonstranten die Tagungsstätte Royal Cliff Beach Hotel gestürmt hatten.

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22.05.09 - Behörden wollen Besitzer der Container ermitteln

Die vor der Küste Sattahips auf dem Meeresgrund liegenden Container werden vorerst nicht geöffnet. Die Behörden wollen zuerst die Herkunft der Behälter sowie Besitzer und Inhalt ermitteln. Deshalb sollen Taucher Kennzeichen und Farbe feststellen. Ein Öffnen der Container unter Wasser könnte bei einem toxischen Inhalt das Leben der Taucher gefährden. Nach Angaben der Marine gibt`s bis zu 100 Kilometer vor der Küste Sattahips weitere Container. Es wird nicht ausgeschlossen, dass Frachtschiffe die Behälter verloren haben oder sie mit Giftmüll im Meer versenkt wurden.

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22.05.09 - Russen wollten gefälschte Geldnoten umtauschen

Ein russisches Ehepaar hat in einer Bank-Filiale des Tesco-Lotus-Verbrauchermarktes an der South Pattaya Road 80 gefälschte englische Pfund-Noten im Wert von 80.000 Baht umtauschen wollen. Die Fälschungen waren so schlecht, dass es den Bank-Mitarbeitern sofort auffiel. Gegenüber der Polizei gaben die Ausländer an, die Geldnoten von Russen bekommen zu haben. Bei einer Hausdurchsuchung fanden die Beamten 13 weitere gefälschte Pfund-Noten. Da Pattayas Ermittler dem Ehepaar nicht glaubten, wurde es festgenommen.

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25.05.09 - Fünf Ausländer in Quarantäne

20 Thais und 5 Ausländer befinden sich in Quarantäne. Die Frauen und Männer wurden mit grippeähnlichen Symptomen in Krankenhäusern eingeliefert. Alle Thais waren von einem Auslandsaufenthalt in ihr Heimatland zurückgekehrt. Inzwischen wurden zwei schwedische Urlauber und ein Tourist aus Hong Kong entlassen. Bluttests haben ergeben, dass die drei Reisenden an einer „normalen“ Grippe erkrankten und nicht das Schweinegrippenvirus A/H1N1 aufwiesen. In Thailand hat es bisher zwei bestätigte Fälle von Schweinegrippe gegeben. Nachhaltig haben die Gesundheitsbehörden Reisende davor gewarnt, vor der Ankunft in Thailand fiebersenkende Medikamente zu schlucken, um ungefährdet die Wärme-Scanner zu passieren. Ein solches Verhalten sei unverantwortlich. Urlauber würden ein hohes Risiko eingehen, an der Schweinegrippe zu sterben und womöglich eine Reihe von Menschen anstecken.

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25.05.09 - PAD-Farbe Grün steht für eine neue Politik

Die Wahlkommission hat den Antrag der außerparlamentarischen Opposition auf Registrierung einer Partei mit dem Namen „People`s Alliance for Democracy“ (PAD) zurückgewiesen. Der Grund: Es ist bereits eine Gruppierung mit einem ähnlichen Namen und der Abkürzung PAD eingetragen worden. Sie nennt sich „People Alliance for Democratisation“. Die für die Registrierung zuständige Behörde hat zudem im Antrag der PAD verschiedene Formfehler entdeckt. Die PAD muss sich also einen anderen Partei-Namen geben, will sie bei der nächsten Parlamentswahl antreten. Heute will die PAD ihr weiteres Vorgehen beraten. Auf einer Konferenz in der Thammasat-Universität in Rangsit anlässlich des ersten Jahrestages des „Marathon-Protestes“ ab Mai letzten Jahres haben sich am Sonntag führende PAD-Mitglieder für die Bildung einer Partei ausgesprochen. Im Vorfeld wurde bereits die Farbe der Bürgerbewegung geändert: von Gelb zu Gelb-Grün. Gelb steht für den König, Grün für eine neue, saubere Politik mit dem Schwerpunkt Umweltschutz.

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25.05.09 - Gericht verbietet Online-Glücksspiel und -Spiele

Ein Kriminalgericht hat die Schließung von 72 Websites angeordnet. Über diese Webpages hatten Thais Zugang zu Glücksspiel und Internet-Spielen. Mit diesem Urteil reagierten die Richter auf den Selbstmord eines 12-jährigen Schülers. Nachdem sein Vater ihm ein Spielverbot am Computer erteilt hatte, stürzte sich der Junge vom sechsten Geschoß seines Schulgebäudes. Nach Angaben des Department of Special Investigation (DSI) haben Betreiber von Websites über Online-Glücksspiel und -Spiele in einer Nacht bis zu 100 Millionen Baht umgesetzt.

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26.05.09 - Entertainment soll höhere Steuern zahlen

Ministerpräsident Abhisit Veijajiva erwartet im zweiten Halbjahr einen Wirtschaftsaufschwung. Der Regierungschef sieht Signale, dass die Industrie wieder mehr Waren produziert und das Bruttoinlandsprodukt spätestens Ende des Jahres ein deutliches Plus aufwarten wird. Er verkennt aber nicht die Schwierigkeiten, mit denen der Export und der Tourismus derzeit zu kämpfen haben. Das könne in den kommenden Monaten zu weiteren Entlassungen führen. Beim Export erwartet der Premier in diesem Jahr einen Rückgang um 20 Prozent, beim Tourismus sollen es 15 Prozent werden. Um Einnahmeausfälle des Staates auszugleichen, hat Khun Abhisit weitere Steuererhöhungen angekündigt. Landbesitzer, die ihre Areale nicht nutzen, sollen eine höhere Grundsteuer zahlen. Weiter will die Regierung beim Entertainment abkassieren: Nachtlokale sollen zu höheren Abgaben verpflichtet werden.

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26.05.09 - Nachbildung des Tempels Preah Vihear geplant

Private Investoren wollen im Nordosten des Landes eine Nachbildung des Hindu-Tempels Preah Vihear errichten. Doch das Vorhaben stößt bei Behörden auf Skepsis. Eine Kopie des von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannten Khmer-Heiligtums könnte die Beziehungen zum Nachbarstaat Kambodscha weiter belasten. Der Gouverneur der thailändischen Provinz Si Sa Ket hat eine Machbarkeitsstudie gefordert. Die Nachbildung soll in Grenznähe und am Zugang zum Original entstehen. Das wiederum dürfte Sicherheitsfragen aufwerfen. Thailand und Kambodscha streiten sich um ein 4,6 Quadratkilometer großes Gelände am Tempel Preah Vihear.

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26.05.09 - PAD-Partei soll in drei Monaten stehen

In spätestens drei Monaten wollen Mitglieder der außerparlamentarischen Opposition „People`s Alliance for Democracy“ (PAD) eine Partei gründen. Bis dahin sollen der Name, der Aufbau und die Vorstandsmitglieder feststehen. PAD-Mitbegründer Sondhi Limthongkul hat sich bisher nicht geäußert, ob er den Vorsitz der Partei übernehmen will. Er gilt als heißer Favorit. Die Neugründung einer Partei durch die PAD hat der stellvertretende Ministerpräsident und Generalsekretär der Demokraten, Suthep Thaugsuban, ausdrücklich begrüßt. Die Wähler hätten so mehr Möglichkeiten, und die PAD-Anhänger müssten ihre politischen Ziele nicht mehr auf der Straße über Demonstrationen kundtun.

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26.05.09 - Busfahrgäste sollen Masken tragen

Obwohl die Verdachtsfälle auf Schweinegrippe rückläufig sind, will das Gesundheitsministerium die Kontrollen auf den Flughäfen und an den Grenzübergängen nicht lockern. Die Behörde hat zudem die Betreiber der Überlandbusse aufgerufen, ihre Fahrzeuge ständig zu säubern. Um eine mögliche Ansteckung mit dem Virus A/H1N1 zu verhindern, sollen die Fahrgäste Masken tragen. Darauf machen die Gesundheitsbehörden jetzt mit einer Kampagne auf dem Bangkoker Busbahnhof Mor Chit aufmerksam. In Thailand sind derzeit noch neun Personen mit Verdacht auf Schweinegrippe in Quarantäne. Bei zwei Touristen auf der Insel Phuket, einem Australier und einem Dänen, haben die Blutuntersuchungen eine normale Grippeinfektion ergeben.

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27.05.09 - Panda-Nachwuchs im Zoo Chiang Mai

Es hat doch noch geklappt: Die siebenjährige Lin Hui hat ein 200 Gramm schweres Junges zur Welt gebracht. Im Zoo Chiang Mai ist die Begeisterung grenzenlos. Über viele Jahre haben die Pfleger nichts unversucht gelassen, das Panda-Weibchen zu einer Schwangerschaft zu verhelfen. Medikamente, Diäten, auch Soft-Pornos sollten Lin Hui und ihren Partner Xuang für Sex begeistern. Vergeblich! Deshalb entschloss sich der Zoo zu einer künstlichen Befruchtung. Die Volksrepublik China hatte das Panda-Pärchen 2003 Thailand für zehn Jahre überlassen. In einer Erklärung des Zoo-Leitung heißt es: „Baby und Mutter sind wohlauf!“

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27.05.09 - HIV breitet sich unter Hausfrauen aus

Bis zum Jahr 2011 will Thailand die Zahl der HIV-Neuinfektionen halbieren. Dieses Ziel nannte Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva bei Eröffnung des 12. Nationalen Aids-Seminars im Bangkoker Kongresszentrum Impact Muang Thong Thani. Die Regierung will Aufklärung und Vorbeugungsprogramme verstärken und mehr Geld bereitstellen. Zu den Risikogruppen zählen inzwischen neben Drogenabhängigen und Homosexuellen Hausfrauen. Sie machen über 40 Prozent der jährlich fast 12.000 Neuinfektionen aus. Die Frauen werden von ihren Ehemännern infiziert, die sich bei Gelegenheitssex mit Prostituierten angesteckt haben. In den letzten 20 Jahren haben die Behörden über eine Million HIV-Infizierte gezählt. Etwa die Hälfte starb an Aids.

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27.05.09 - Fast 20 Prozent weniger internationale Fluggäste

Für die ersten vier Monate dieses Jahres meldet der Bangkoker Flughafen Suvarnabhumi bei den internationalen Passagieren mit 3,18 Millionen im Jahresvergleich einen Rückgang um 19,7 Prozent. Nur aus dem Mittleren Osten und Südasien sind mehr Fluggäste eingetroffen. Die Zahlen im Einzelnen: Ostasien -29,4%, Europa -12,8%, Amerika -18,1%, Ozeanien -19,8%, Afrika -24,7%, Südasien +9,64% und Mittlerer Osten +12,2%.

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27.05.09 - Kein neues Virus bei deutscher Urlauberin festgestellt

Gesundheitsbehörden haben Berichte als falsch abgetan, bei der Mitte Mai in einem Bangkoker Krankenhaus gestorbenen deutschen Urlauberin hätten Wissenschaftler einen neuen Typ des Grippevirus H1N1 festgestellt. Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums sagte, mehrere aus der Lunge entnommene Proben seien von unterschiedlichen Labors untersucht worden, so vom Medical Sciences Department und den Krankenhäusern Siriraj und Police General. Alle drei Labors hätten bei der 65-jährigen eine schwere Infektion der Lunge, aber keine Schweinegrippe festgestellt. Die Touristin hatte über Fieber und Grippesymptome geklagt, war anfangs in einem Krankenhaus ihres Urlaubsortes in Hua Hin behandelt worden und später in die Hauptstadt transportiert worden. Ärzte hatten bei der Frau eine Lungenentzündung diagnostiziert und diese als Todesursache benannt.

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28.05.09 - Geringere Sitzplatzauslastung wegen weltweiter Grippe

Die Schweinegrippe hat bei der Thai Airways International (THAI) die Sitzplatzauslastung auf 60 Prozent sinken lassen. Die Staatslinie meldet geringere Passagierzahlen auf fast allen Strecken. Besonders rückläufig sind die Buchungen auf den Routen nach Nordamerika, China, Japan, Südkorea, Hong Kong und Taiwan. Der Grippevirus A/H1N1 hält weltweit Geschäftsreisende und Urlauber von Flügen ab. Die THAI will gegensteuern und über unterschiedliche Promotion mit verbilligten Tickets ihre Auslastung steigern.

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28.05.09 - Opposition sucht einen Vorsitzenden

Seit Wochen sucht die Oppositionspartei Puea Thai einen Vorsitzenden. Weil bislang kein geeigneter Kandidat nominiert werden konnte, hat die Führung der Partei die für kommenden Sonntag geplante Generalversammlung abgesagt. Einig sind sich die Mitglieder, einen allgemein respektierten und erfahrenen Politiker zum Vorsitzenden zu wählen. Jetzt hat sich einmal mehr der gestürzte Premier Thaksin Shinawatra vom Ausland aus eingemischt. Er schlägt den ehemaligen Ministerpräsidenten Chavalit Yongchaiyudh vor. Der General hat sich zur Kandidatur noch nicht geäußert.

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28.05.09 - Behörde lässt Red Bull Cola untersuchen

Die für Lebensmittel zuständige Kontrollbehörde lässt das Party-Getränk Red Bull Cola auf Spuren von Kokain untersuchen. Die Food und Drug Administration (FDA) hat Labors mehrere Proben übergeben. In dem Mixgetränk war in Deutschland Kokain gefunden worden. Daraufhin hatten mehrere Bundesländer den Verkauf untersagt. Stein des Anstoßes ist ein dekokainierter Cocablatt-Extrakt. Obwohl bei dem geringen Anteil keine Gefahr für die Gesundheit besteht, könnte auch in Thailand das Getränk aus den Regalen genommen werden. Bei Spuren von Kokain würde Red Bull Cola nicht mehr unter Lebensmittel, sondern unter Drogen fallen. Die FDA erwartet die ersten Resultate in der kommenden Woche. Der Hersteller des Getränks sieht dekokainierte Cocablattextrakte als Aromastoffe.

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28.05.09 - Tatverdächtiger gegen Kaution aus Haft entlassen

Zwei Wochen nach dem Tod seines Freundes ist ein 21-jähriger Deutscher aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Er soll eine Kaution in Höhe von 175.000 Baht hinterlegt haben. Der Oberbayer war mit seinem 22-jährigen Kumpel Mitte Mai zu einem Ferienaufenthalt nach Khao Lak gereist. Nach einer durchzechten Nacht wurde der Urlauber aus Großkarolinenfeld morgens am Strand tot aufgefunden. Die Leiche wies erhebliche Kopfverletzungen auf. Die Polizei glaubt an eine Körperverletzung mit Todesfolgen und nahm den 21-Jährigen fest. Dieser beteuert seine Unschuld, kann sich aber an nichts erinnern. Er sei zu betrunken gewesen, sagte er aus. Zeugen gaben an, die beiden Deutschen hätten sich in der Nacht mehrfach gestritten. Nach der Haftentlassung soll der Deutsche untergetaucht sein.

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