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Letzte Aktualisierung: 07.02.2010
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01.07.09 - Dubai will Thaksin Shinawatra ausweisen

Die Vereinigten Arabischen Emirate (UAE) wollen den gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra des Landes verweisen. Obwohl zwischen Dubai und Bangkok kein Auslieferungsabkommen besteht, hat der UAE-Außenminister seinem thailändischen Kollegen bei einer Konferenz in Bahrain die Unterstützung seines Landes zugesichert. Unklar ist, ob Thaksin sich derzeit in den UAE aufhält. Er könnte unter falschem Namen mit einem in einem Drittland ausgestellten Pass eingereist sein. Am letzten Samstag hatte der ins Ausland geflüchtete Ex-Premier per Telefon zu den Demonstranten der „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD) in Bangkok gesprochen und mitgeteilt, er sei in Dubai.

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01.07.09 - Strenge Sicherheitsvorkehrungen zu Konferenzen

Zu drei im Juli geplanten Konferenzen des ASEAN-Staatenbundes auf der Insel Phuket wird die Regierung das Internal Security Act in Kraft setzen. Das Sicherheitsgesetz stärkt Polizei und Militär bei Einsätzen gegen Demonstranten und soll gewaltsame Auseinandersetzungen verhindern. Verteidigungsminister General Prawit Wongsuwan sagte nach einem Besuch Phukets, das Sicherheitsgesetz solle nur für die Ferieninsel gelten. Dort finden vom 17. bis 23. Juli statt: 42. ASEAN Ministerial Meeting, Post Ministerial Conferences und das 16. ASEAN Regional Forum.

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01.07.09 - Drastischer Rückgang ausländischer Touristen

In den ersten fünf Monaten verbrachten 5,6 Millionen Ausländer ihren Urlaub in Thailand. Das war im Jahresvergleich ein Rückgang um 16 Prozent. Wegen der gewaltsamen Auseinandersetzungen in Pattaya und Bangkok sowie der Schweinegrippe ging nach Angaben der Staatsbank die Hotelbelegung in den Monaten April und Mai auf 40 Prozent zurück. Einen drastischen Einbruch melden übereinstimmend die Tourism Promotion Association und die staatliche Tourismusbehörden (TAT) für die Ferieninsel Samui. Um etwa 50 Prozent ist dort im ersten Halbjahr die Zahl der Urlauber zurückgegangen.

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02.07.09 - Elefant tötet drei Plantagenarbeiter

Ein in die Wildnis entkommener Elefant hat in der Provinz Trang drei Arbeiter einer Gummiplantage getötet. Das tonnenschwere Tier hatte zwei Frauen und einen Mann angegriffen, mit dem Rüssel hochgehoben und anschließend zu Tode getrampelt. Der domestizierte Arbeits-Elefant hatte sich von seiner Kette befreit und war geflüchtet. Nach Angaben der Polizei soll das Tier zuvor bereits vier Menschen getötet haben.

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02.07.09 - “Rote” sammeln Unterschriften für Petition

Ab heute sammelt die außerparlamentarische Opposition „United front for Democracy against Dictatorship” (UDD) Unterschriften für eine Begnadigung des ins Ausland geflüchteten Ex-Premiers Thaksin Shinawatra. Die „Roten“ wollen rund eine Million Unterschriften zusammentragen. Sollte dieses Ziel nicht erreicht werden, soll die Petition nicht weitergeleitet werden. Veera Musigkaponmg ist zuversichtlich, den gestürzten Ministerpräsidenten zurück nach Thailand zu holen. Nur Thaksin könne die Probleme des Landes lösen, sagt der UDD-Anführer.

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02.07.09 - Zwei weitere Schweinegrippe-Tote

Ein 15-jähriges Mädchen aus Chonburi und ein 45 Jahre alter Mann sind Thailands viertes und fünftes Todesopfer des Grippevirus A/H1N1. Die Reinigungskraft aus Bangkok wurde eine Woche lang im Ratchavithee Hospital behandelt. Nach Auskunft der Krankenhausleitung starb der Mann, ein starker Trinker und Raucher, an Nierenversagen. Das Mädchen soll an einem Gehirntumor und Diabetes erkrankt gewesen sein. Das Gesundheitsministerium hat gestern 59 neue Schweinegrippe-Fälle gemeldet. Damit stieg deren Zahl auf 1.473. 22 Patienten werden in Krankenhäusern behandelt. Unter den Neuinfektionen sind zahlreiche Schüler. Um eine Ausbreitung der Schweinegrippe zu verhindern, haben weitere vier Lehranstalten mehrere Tage geschlossen.

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03.07.09 - Gespräche über Truppenabzug abgebrochen

Ohne eine Vereinbarung sind die Gespräche zwischen Militärs aus Thailand und Kambodscha über einen Truppenabzug am Hindu-Tempel Preah Vihear abgebrochen worden. Thailand hatte vorgeschlagen, beide Länder sollten die in der Nähe des Khmer-Heiligtums stationierten Soldaten um rund 500 reduzieren. So könnten bewaffnete Konflikte vermieden werden. Kambodscha forderte, sämtliche thailändischen Truppen hätten das umstrittene Gebiet zu verlassen. In Grenznähe sollen sich 5.000 Soldaten aus Kambodscha und 4.000 Soldaten aus Thailand gegenüberstehen.

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03.07.09 - Zoo-Besucher können Panda-Baby sehen

An diesem Wochenende wird im Zoo Chiang Mai das Panda-Baby erstmals der Öffentlichkeit gezeigt. Von Samstag bis Montag sind aber nur 2.000 Besucher zugelassen. Deshalb bildeten sich viele Stunden vor Beginn des Kartenverkaufs auf dem Gelände des Zoos lange Schlangen. Die Panda-Dame Lin Hui hatte im Mai nach der zweiten künstlichen Befruchtung ein Junges zur Welt brachte. Seitdem ist Thailand im Panda-Fieber.

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03.07.09 - Impfstoff kommt spätestens im Oktober

Im September, spätestens im Oktober erhält Thailand die ersten 600.000 Dosen Impfstoff gegen den Schweinegrippenvirus A/H1N1. Das hat Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva angekündigt und an die Öffentlichkeit appelliert, wegen der hohen Zahl der Erkrankungen nicht in Panik zu verfallen. Gegen Schweinegrippe sollen zuerst jene Menschen geimpft werden, die einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind: Mitarbeiter von Krankenhäusern, Kinder und Senioren. Am Mittwoch hat das Gesundheitsministerium weitere 83 Infektionen bestätigt. Damit erhöhte sich die Zahl der Grippe-Erkrankungen auf 1.556. Ein Patient in der Provinz Chonburi befindet sich in einem kritischen Zustand. Inzwischen hat das Ministerium die Hospitäler angewiesen, zur Behandlung von Infizierten spezielle Stationen einzurichten. Weil immer mehr Schüler und Studenten an der Schweinegrippe erkranken, hat Bangkoks Stadtverwaltung den Schulleitungen freigestellt, ihre Schüler mehrere Tage nach Hause zu schicken. Üblicherweise müssten die Schulen vor einer Schließung die Genehmigung der Aufsichtsbehörde einholen. Eine Woche geschlossen ist die Huachiew Chalermprakiat University an der Bang Na Road, ein College in Khon Kaen sowie mehrere Schulen in Bangkok und anderen Provinzen des Landes. Nach Angaben der Behörden werden Hunderte Kinder und Jugendliche wegen Grippesymptomen ärztlich versorgt.

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03.07.09 - Gewalt machte Tausende Kinder zu Waisen

Die Gewalt im Süden des Landes hat nicht nur seit Januar 2004 mehr als 3.000 Todesopfer gefordert. In den mehr als fünf Jahren haben Tausende Mädchen und Jungen Vater und/oder Mutter verloren. Das Office of Women and Family Affairs gibt die Zahl der Waisen in den vorwiegend von Muslimen bewohnten Provinzen Narathiwat, Pattani und Yala mit 2.897 an. Im Januar 2007 hatte das Büro erst 1.425 Waisenkinder in den Akten. Seitdem ist die Gewalt weiter eskaliert. 543 Frauen sind in Pattani Witwen geworden, in Yala 502, in Narathiwat 439 und in Songkhla 69. Im Süden kämpfen muslimische Aufständische für eine Autonomie der Region.

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04.07.09 - Ein weiterer Schweinegrippe-Toter

Thailand meldet den sechsten Schweinegrippe-Toten. Ein 30-Jähriger starb in einem privaten Krankenhaus in Bangkok. Der übergewichtige Mann war seit dem 26. Juni behandelt worden. Als Todesursache gibt die Krankenhausleitung eine schwere Lungenentzündung an. Erst nach seinem Tod war das Virus A/H1N1 festgestellt worden. Am Freitag bestätigte das Gesundheitsministerium weitere 154 Infektionen. Damit erhöhte sich die Zahl der Schweinegrippe-Fälle auf 1.710. Die meisten Erkrankungen wurden in Bangkok und der Provinz Chonburi festgestellt. Gesundheitsminister Witthaya Kaewparadai hat an die Bevölkerung appelliert, an den jetzt fünf freien Arbeitstagen zu den beiden buddhistischen Feiertagen nach Möglichkeit Menschenansammlung zu vermeiden. Die Schweinegrippe sei zwar nicht sehr gefährlich, verbreite sich aber rasend schnell.

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04.07.09 - Kongresszentrum für die Koh Samui

Zur Förderung des Tourismus auf der Insel Samui plant die Regierung die Errichtung eines Kongresszentrums. Die internationale Tagungsstätte soll auf einem 50 Rai großen Gelände am Bophut-Strand errichtet werden, nicht weit vom Flughafen entfernt. Finanzminister Korn Chatikavanij schlägt eine Finanzierung durch den Staat oder durch einen privaten Investor vor.

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04.07.09 - Job-Sharing bei Besetzung des Botschafter-Postens

Die Schweiz hat erstmals einen Botschafterposten im Job-Sharing vergeben. Mitte August übernimmt das Ehepaar Christine Schraner Burgener und Christoph Burgener die Schweizer Vertretung in Bangkok. Das teilte das Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) in Bern mit. Die 46-jährige Christine Schraner Burgener wurde vom Bundesrat zur außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafterin im Königreich Thailand ernannt, ihr um ein Jahr älterer Ehemann wird von Bangkok aus in gleicher Funktion die Schweizer Interessen in Kambodscha und Laos wahrnehmen. Bis vor kurzem war Christine Schraner Burgener als stellvertretende Direktorin der Direktion für Völkerrecht im EDA tätig, Christoph Burgener ist zurzeit Koordinator im Stab der politischen Direktion. Das Ehepaar Burgener hatte bereits früher im Job-Sharing gearbeitet.

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06.07.09 - Airport-Schließung: Außenminister soll vor Gericht

Die Blockade der beiden Bangkoker Flughäfen Ende kommenden Jahres soll ein gerichtliches Nachspiel haben. Gegen führende Mitglieder und Unterstützer der „People`s Alliance for Democracy“ (PAD) will die Polizei Anzeige erstatten, unter anderem wegen Aufruhr, Terrorismus und Verstoß gegen Luftfahrtgesetze. Die Behörde hat am 16. Juli eine Anhörung angesetzt. Unter den einbestellten 16 Personen sind nach Angaben von Manager-Online Außenminister Kasit Piromya sowie die PAD-Anführer Sondhi Limthongkul, Chamlong Srimuang und Somsak Kosaisuk. Die außerparlamentarische Opposition hat über ihren Rechtsanwalt verlauten lassen, ihre Demonstrationen hätten im Einklang mit der Verfassung gestanden. Außenminister Kasit Piromya wird vor der Polizei aussagen, denkt aber nicht an einen Rücktritt. Wegen der Blockade hatte der Flughafenbetreiber Airports of Thailand den Flugbetrieb auf Suvarnabhumi und Don Mueang vom 26. November bis zum 4. Dezember eingestellt. Die Staatsbank hatte nach der Airport-Schließung für das Land einen Schaden in Höhe von 210 Milliarden Baht errechnet.

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06.07.09 - Höhepunkt der Grippewelle noch nicht erreicht

Der siebte Schweinegrippe-Todesfall wirft die Frage auf, ob die Vorkehrungen gegen eine Ausbreitung des Virus A/H1N1 greifen. Die 37-jährige Frau aus Ratchaburi hatte seit dem 25. Juni Fieber und war erst am 2. Juli mit einer schweren Lungenentzündung in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Dort starb sie einen Tag später. Erst nach dem Tod ergaben Tests, dass sich die Frau mit dem Schweinegrippe-Virus infiziert hatte. Zum zweiten Mal ist damit A/H1N1 erst nach dem Tod eines Patienten festgestellt worden ist. Das Gesundheitsministerium hat am Sonntag weitere 231 Schweinegrippe-Fälle gemeldet. Damit stieg die Zahl der Infizierten auf 2.076. Nach Einschätzung von Virologen hat die Grippewelle ihren Höhepunkt noch längst nicht erreicht. Einige Experten schließen eine Million Infektionen oder gar mehr nicht aus.

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06.07.09 - Massive Sicherheitsvorkehrungen

Mehr als 3.000 Polizisten und Soldaten sollen beim Besuch von Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva und dessen Kabinett in der nordöstlichen Provinz Buri Ram für Sicherheit sorgen. Der Premier kommt am 11. Juli in die Hochburg des ehemaligen Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra. Kabinett und Verwaltungsbeamte wollen vor Ort über Investitionen in die Wasserversorgung und den Ausbau von Straßen befinden. Das Geld kommt aus dem jüngsten Konjunkturprogramm der Regierung. Die „United Front for Democracy against Dictatorship” (UDD) hat Demonstrationen angekündigt, „wo immer sich der Premierminister in der Öffentlichkeit sehen lässt”.

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08.07.09 - Landesweite Feiern zum Geburtstag Thaksins

Die „United Front for Democracy against Dictatorship” (UDD) hat zum 60. Geburtstag des gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra am 26. Juli landesweite Zeremonien angekündigt. Vor Zehntausenden Anhängern des ins Ausland geflüchteten Politikers sollen Hunderte Mönche die zu diesem Ereignis üblichen religiösen Riten vollziehen. Bangkoks Gouverneur Sukhumbhand Paribatra will den „Roten” allerdings für eine Geburtstagsparty den Platz Sanam Luang nicht überlassen. Dieser stehe nur für königliche und staatliche Zeremonien, für Veranstaltungen der Regierung und für bedeutende kulturelle Ereignisse zur Verfügung, nicht jedoch für persönliche Zwecke, teilte das Mitglied der Demokratischen Partei mit. Auf Sanam Luang sollten 60 Mönche für ein langes Leben des Ex-Premiers beten. Inzwischen ist in Thailand ein heftiger Streit über eine Unterschriftenaktion der außerparlamentarischen Opposition entbrannt. Die „Rothemden“ wollen mindestens eine Million Unterschriften sammeln und über eine Petition die Begnadigung Thaksins durch den König erreichen. Einige wenige Verfassungsrechtler halten diesen Weg für rechtens, andere verweisen darauf, dass Thaksin nach Thailand zurückkehren und seine Gefängnisstrafe von zwei Jahren antreten müsse. Dann könne er auf eine Begnadigung hoffen. Mit der Unterschriftenaktion übe die UDD Druck auf den König aus, und das grenze an Majestätsbeleidigung.

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08.07.09 - Brite schwamm der Rechnung davon

Pattayas Nachtleben ist immer für Schlagzeilen gut. Ein 41-jähriger Brite wollte nach einem ausgedehnten Zechgelage in einer Bar an der Soi 9 seine Rechnung in Höhe von 1.155 Baht nicht begleichen. Er rannte zum nahen Strand und ins Meerwasser. Schwimmend suchte er das Weite und zog sich an Deck eines Fischerbootes. Die alarmierte Polizei brauchte eine halbe Stunde, bis der Ausländer aufgab und sich zur Wache begleiten ließ. Als Grund für seine Zechprellerei gab der Brite an, seine englische Frau und seine thailändische Freundin seien beide schwanger. Jetzt rechne er damit, dass die beiden Frauen von einander erfahren würden.

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08.07.09 - Staat unterstützt weiter Geringverdiener

Wegen der anhaltenden Wirtschaftskrise wird die Regierung einkommensschwache Haushalte mindestens bis Ende des Jahres finanziell unterstützen. Der Staat übernimmt bei Geringverdienern die monatlichen Rechnungen für Strom und Wasser, Thais können kostenlos die dritte Klasse der staatlichen Eisenbahngesellschaft und Linienbusse in Bangkok nutzen. Die Subventionierung sollte Ende September auslaufen. Der stellvertretende Finanzminister Pradit Phataraprasit will sich für eine Verlängerung um ein Jahr einsetzen.

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08.07.09 - Jetzt neun Schweinegrippe-Tote

Zwei weitere mit dem Schweinegrippe-Virus infizierte Thais sind gestorben. Ein 58-jähriger Mann erlag im Rajavithi-Hospital einem Leberversagen. Das neunte Todesopfer ist ein achtjähriges Mädchen aus der Provinz Phetchaburi. Die Ärzte diagnostizierten bei der Schülerin eine viel zu geringe Zahl roter Blutkörperchen. Das Gesundheitsministerium meldete gestern 156 neue Grippe-Fälle. Damit hat sich die Zahl der Infizierten auf 2.428 erhöht. 40 Erkrankte werden in Hospitälern behandelt. Zwei befinden sich in einem kritischen Zustand: ein Kind und eine schwangere Frau.

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09.07.09 - UN bestätigt Supachai Panitchpakdi im Amt

Auch die nächsten vier Jahren wird ein Thai die United Nations Conference on Trade and Development (UNCTAD) leiten. Supachai Panitchpakdi wurde von den Vereinten Nationen (UN) in seinem Amt bestätigt. UNCTAD ist ständiges Organ der Generalversammlung der Vereinten Nationen, fördert den Handel zwischen Staaten mit unterschiedlichem Entwicklungsstand und soll den Nord-Süd-Dialog verbessern. Des Weiteren versteht sich die Organisation als Forum für Entwicklungsländer. Der 63-jährige Supachai Panitchpakdi hatte sich bereits als stellvertretender Ministerpräsident Thailands und als Generaldirektor der Welthandelsorganisation (WTO) weithin einen Namen gemacht. Er ist ein weltweit respektierter Experte und wurde immer wieder als Kandidat für den Posten des Premierministers in Thailand genannt.

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09.07.09 - Hoteliers gegen Alkoholverbot

Eine Ausnahmeregelung vom Alkoholverbot an buddhistischen Feiertagen und zu Wahlen fordert die Thai Hotels Association (THA). Es sei ausländischen Urlaubern nicht zu vermitteln, warum sie zum Mittag- oder Abendessen nicht ein Glas Wein oder Bier trinken dürfen, sagte ein Sprecher der THA. Die Esskultur in Europa und Amerika beinhalte Alkohol zu Speisen. Wenn Touristen, wie zu den buddhistischen Feiertagen in dieser Woche, weder Alkohol kaufen noch in Hotels und Restaurants trinken könnten, hätte ein solches Verbot möglicherweise Einfluss auf ihre nächste Reisezielentscheidung.

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09.07.09 - Privatschulen und Game-Shops sollen schließen

Die Regierung will heute entscheiden, ob ab kommenden Montag private Fortbildungsanstalten und Online-Game-Shops zwei Wochen schließen müssen. Nach Einschätzung der Behörden breitet sich die Schweinegrippe vor allem in Schulen, Universitäten und Internet-Shops aus. Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva hat sich bereits für eine Schließung ausgesprochen. Das Gesundheitsministerium hat am Mittwoch zwei weitere Schweinegrippe-Tote bestätigt. Damit erhöhte sich die Zahl auf 11. Auf Phuket starb ein 19-jähriger Student aus Phatthalung, in Bangkok eine 21-jährige Frau. Bei dem Teenager stellten die Ärzte eine Lungenentzündung fest, bei der schwangeren Frau eine Fehlfunktion der Schilddrüse. Die Behörden meldeten gestern 290 neue Schweinegrippe-Fälle. Damit stieg die Zahl der Infektionen auf 2.718. Acht Patienten liegen in kritischem Zustand in Krankenhäusern. Da nach den Feiertagen Schulen und Universitäten wieder geöffnet haben, erwartet das Gesundheitsministerium in den nächsten Tagen bei den Neuinfektionen einen drastischen Anstieg.

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10.07.09 - Schulen für Weiterbildung müssen schließen

Vor dem Hintergrund von inzwischen 14 Schweinegrippe-Toten und fast 3.000 Infizierten seit Ende April hat das Regierungskabinett die Schließung aller privaten Fortbildungslehranstalten beschlossen. Die Schulen dürfen ab Montag 15 Tage lang nicht mehr unterrichten. Die Besitzer von Online-Game-Shops sollen kooperieren und ihre Computer ebenfalls bis zum 28. Juli nicht mehr starten. Die Regierung sieht keine gesetzliche Möglichkeit, die Schließung von Game-Shops anzuordnen. Der Verband Privater Schulen für Weiterbildung hat gegen den Beschluss des Kabinetts scharf protestiert und die Frage aufgeworfen, warum staatliche und private Grund- und Hauptschulen sowie Universitäten unterrichten dürfen. Nach Angaben der Behörden breitet sich die Schweinegrippe vorwiegend in Fortbildungsanstalten und Game-Shops aus. Fast 60 Prozent der bisher registrierten Infektionen entfallen auf die Altersgruppe 11 bis 20. Das Gesundheitsministerium bestätigte gestern drei weitere Todesfälle: ein 52-jähriger Polizist aus Bang Na bei Bangkok, ein 45-jähriger Bangkoker und eine 17-jährige Schülerin aus Maha Sarakham. Nach Einschätzung von Dr. Kamnuan Ungchusak vom Desease Control Department werden sich bis zu 30 Prozent der Menschen in den bevölkerungsreichen Regionen mit dem Virus A/H1N1 infizieren. Weitere Experten sagen voraus, dass die Schweinegrippe ohne ausreichende Schutzimpfung der Bevölkerung noch Jahre im Land grassieren wird.

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10.07.09 - Internet-Kioske für Passagiere

Der Flughafenbetreiber Airports of Thailand (AoT) und das staatliche Telekommunikationsunternehmen CAT installieren im Terminal von Bangkoks internationalem Flughafen Suvarnabhumi 126 Internet-Kioske mit einem Zugang von 10 Megabyte. Die ersten Anschlüsse stehen Passagieren bereits zur Verfügung. Fluggäste können bis zu 15 Minuten kostenlos im Internet surfen. Dann bricht die Verbindung automatisch ab. Jeder Kiosk hat zwei Bildschirme. Auf dem oberen informieren CAT und AoT, der untere bleibt den Fluggästen vorbehalten. Die Airports oft Thailand hat weitere Verbesserungen angekündigt: mehr Sitzplätze in den Wartezonen, kostenlosen Zugang zu WiFi-Internet, kostenloses Aufladen von Handy-Akkus und Automaten für den Check-in von Passagieren.

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10.07.09 - Sondhi Limthongkul soll neue Partei führen

Sondhi Limthongkul ist der heiße Favorit für den Vorsitz der von der „People`s Alliance for Democracy“ (PAD) gegründeten Partei „New Politics“. Bei einer Umfrage haben 54 Prozent der PAD-Mitglieder für den Mitbegründer der außerparlamentarischen Opposition gestimmt. Auf nur 17 Prozent kam General Chamlong Srimuang. An der Umfrage hatten sich mehr als 22.000 Mitglieder der PAD beteiligt.

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10.07.09 - Tourismusbranche sieht Trendwende erst in 2010

Eine Ende Juni durchgeführte Umfrage hat ein düsteres Bild der Tourismusbranche gezeichnet. Die Universität der Thailändischen Handelskammer hatte 412 Unternehmen befragt. Sie gaben überwiegend an, dass nach den innenpolitischen Unruhen im April, aber auch wegen der globalen Wirtschaftskrise und der grassierenden Schweinegrippe die Zahl der ausländischen Urlauber im Jahresvergleich um die Hälfte gesunken ist. Die meisten Hotels, Restaurants und Reisebüros bedienen derzeit mehr thailändische als ausländische Touristen. 75 Prozent der Befragten klagten über finanzielle Probleme, fast alle erwarten eine Trendwende nicht vor dem ersten Halbjahr 2010.

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13.07.09 - Fähre sank in stürmischer See

Ein tropischer Sturm mit sintflutartigen Niederschlägen und böigen Winden hat im Süden zu erheblichen Überschwemmungen geführt. Hochwasser wird aus den Provinzen Phuket und Phang Nga gemeldet. In der Andamanischen See sank eine Fähre. Das Schiff wurde von einer meterhohen Welle getroffen. Der Kapitän und vier weitere Besatzungsmitglieder konnten gerettet werden. Das Schiff hatte keine Passagiere an Bord und befand sich auf einer Fahrt von den Phi-Phi-Inseln nach Phuket. Wegen der starken Regenfälle wurde der Nationalpark Khao Sok bis Donnerstag geschlossen. Dort waren vor zwei Jahren während eines Sturms in der Höhle Nam Talu acht Touristen ums Leben gekommen.

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13.07.09 - Bereits 18 Schweinegrippe-Tote

Die Thailändische Handelskammer erwartet wegen der Schweinegrippe erhebliche Auswirkungen auf den Tourismus, sollte die Regierung die Ausbreitung des Virus A/H1N1 bis September nicht in den Griff bekommen. Sowohl in- wie ausländische Urlauber würden in der Hauptsaison zu Hause bleiben oder andere Reiseziele ansteuern. Wenn Verbraucher zudem Einkaufszentren und Geschäfte mieden, würde der Konsum stark nachlassen. Dann könnte das Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal bei nur 0 bis 1 Prozent gegenüber den bisher prognostizierten 1 bis 2 Prozent liegen. Die Handelskammer appelliert an die Regierung, die Bevölkerung nachhaltiger über vorbeugende Maßnahmen gegen die Schweinegrippe zu informieren und deutlich zu machen, dass bei einer Erkrankung ausreichend Medikamente zur Verfügung stehen. Als wenig hilfreich sieht die Organisation die Schließung von Kinos, Einkaufszentren und weiteren Stätten der Begegnung von Menschen an. Und das Gesundheitsministerium fördert mit seinen Stellungnahmen nicht gerade den Tourismus. Nach Einschätzung von Experten kann die Schweinegrippe drei Jahre im Königreich grassieren. Während dieser Zeit könnten bis zu 30 Millionen Menschen erkranken, also fast die Hälfte der Bevölkerung, aber nur 30.000 bis 130.000 müssten in Krankenhäusern behandelt werden. Nach der Hochrechnung würden rund 1.200 Infizierte sterben. Aktueller Stand am Sonntag: 18 Tote, 206 neue Erkrankungen, damit bisher 3.555 Infizierte.

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13.07.09 - THAI: Verzicht auf A 380 kostet 700 Millionen Dollar

Die finanziell angeschlagene Thai Airways International (THAI) kann ihre bei Airbus georderten Superjumbos nur mit erheblichen Verlusten abbestellen. Verhandlungen und ein Blick in die Kaufverträge haben ergeben, dass die Staatslinie bei einer Abbestellung der sechs A 380 die Anzahlung von 300 Millionen US-Dollar und 400 Millionen Dollar Konventionalstrafe abschreiben müsste. Der Flugzeughersteller ist nicht bereit, anstelle der Großraumflugzeuge andere Typen auszuliefern. Die THAI sieht nur eine Option: Die Auslieferung der A 380 von, wie geplant, in den Jahren 2010 und 2011 auf 2012 und 2013 zu verschieben.

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14.07.09 - König stiftet Geld für Straßenhunde

Seine Majestät der König hat eine Million Baht für die Gründung einer Stiftung zur Betreuung von Straßenhunden im Badeort Hua Hin zur Verfügung gestellt. Die Stiftung wird das bereits bestehende, im Jahr 2003 auf Initiative des Königs geschaffene Tierheim übernehmen. Auf einem 20 Rai großen Gelände am Wat Khao Itsukhato sind bereits 1.600 Hunde untergebracht.

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14.07.09 - Thailand-Urlaub preiswerter

Der in München beheimatete Reiseveranstalter FTI hat in der Wintersaison 2009/10 sein Angebot erweitert und die Preise gesenkt. Wie Deutschlands fünftgrößter Veranstalter anlässlich seiner Katalogpräsentation mitteilte, kommt es vor allem bei Fernreisezielen zu einem Preissturz. Beim Urlaubsziel Thailand sind es durchschnittlich rund 20 Prozent. In Thailand bietet FTI 44 Hotels zusätzlich an. Allein acht davon liegen in der Urlaubsregion Khao Lak. Auch Thomas Cook hat sein Angebot in Thailand ausgebaut. Zudem kommt im Golfreisen-Katalog Thailand mit 13 Golfplätzen in vier Regionen als Ziel hinzu. Und auch Langzeiturlaub wird bei Thomas Cook Reisen buchbar. Auch Neckermann lockt mit Preissenkungen bei Thailand-Reisen. Sie werden um 12 Prozent günstiger.

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14.07.09 - 10.000 Soldaten sichern ASEAN-Konferenzen

Armee, Marine und Luftwaffe stellen zu den drei Konferenzen des ASEAN-Staatenbundes auf der Insel Phuket insgesamt 10.000 Soldaten ab. Gemeinsam mit der Polizei sollen die Sicherheitskräfte gewaltsame Auseinandersetzungen wie im April beim ASEAN-Gipfel in Pattaya verhindern. Die Regierung setzt zudem vom 17. bis 24. Juli das Internal Security Act in Kraft. Mit dem Notstandsgesetz kann das Militär alle Demonstrationen im Keim ersticken und Protestler festnehmen. Die US-Außenministerin Hillary Clinton wird in der kommenden Woche am ASEAN Security Forum teilnehmen und ihre eigenen Sicherheitsleute mitbringen. Die Konferenztage beginnen am Freitag mit einem Treffen auf Ministerebene.

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14.07.09 - Nur eine Schutzimpfung kann Grippe stoppen

Die Weltgesundheitsbehörde (WHO sieht derzeit keine Möglichkeit, wie die Verbreitung der Schweinegrippe gestoppt werden kann. Die WHO setzt künftig auf eine Schutzimpfung. Doch der Impfstoff ist nicht vor September verfügbar, und die Produktion reicht längst nicht für eine globale Vorbeugung. Das thailändische Gesundheitsministerium hat gestern drei weitere Todesfälle bestätigt. Damit erhöht sich die Zahl auf 21. Seit April registrierten die Behörden 3.883 Infektionen mit dem Virus A/H1N1. Da die Zahl der Neuinfektionen, gestern 328, ständig steigt, mehren sich die Stimmen, die drastischere Maßnahmen fordern. Wie vor Monaten in Mexiko, soll über ein verlängertes Wochenende das gesamte gesellschaftliche Leben zum Stillstand kommen. Das würde bedeuten: Alle Schulen, Universitäten, Einkaufszentren, Restauarants und Entertainment-Betriebe etc. müssten einige Tage schließen, die Bevölkerung zu Hause bleiben.

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15.07.09 - Hochwasser im Süden und Nordosten

In der Provinz Ranong ist ein Polizeibeamter im Hochwasser eines Flusses ums Leben gekommen. Sein Pick-up wurde von den reißenden Fluten erfasst und von der Straße gespült. Der Polizist ertrank, ein weiterer Insasse wird vermisst. Die Überschwemmungen nach Monsun-Regenfällen im Süden des Landes haben Zehntausende Menschen in den Provinzen Satun, Phang Nga, Trang, Ranong und Phuket getroffen. Häuser, Schulen und Farmland stehen unter Wasser. Hochwasser wird auch aus mehreren Provinzen des Nordostens gemeldet. In Nong Khai droht der Mekong über das Ufer zu treten.

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15.07.09 - Zwei mutmaßliche Attentäter festgenommen

Drei Monate nach dem Attentat auf Sondhi Limthongkul hat die Polizei einen Unteroffizier und einen Polizeibeamten festgenommen. Sie stehen unter dringendem Verdacht der Mittäterschaft. Die Polizei war den beiden Männern nach dem Auffinden eines Toyota-Pick-ups auf militärischem Gelände in Lop Buri auf die Spur gekommen. Der Wagen gehört einer Frau aus Lop Buri und soll zu dem Überfall benutzt worden sein. In Lop Buri ist auch der Unteroffizier stationiert. Am 17. April hatten mehrere Personen von einem Pick-up Schüsse auf den Wagen des Mitbegründers der „People`s Alliance for Democracy“ (PAD) abgegeben. Sondhi Limthongkul wurde getroffen und musste im Krankenhaus mehrere Tage behandelt werden.

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15.07.09 - Schweinegrippe: Bangkok schließt die Schulen

In Bangkok haben Kinder und Jugendliche schulfrei. Die Stadtverwaltung hat wegen der Ausbreitung der Schweinegrippe 435 kommunale Schulen, 200 Kindergärten und 13 Berufsschulen fünf Tage geschlossen. Und zwar vom heutigen Mittwoch bis einschließlich Sonntag. Die Bevölkerung ist aufgerufen, Mundschutz zu tragen. Zwei Millionen Masken werden an den wichtigen Stationen des Skytrain und am Hauptbahnhof Hua Lamphong verteilt. Bereits gestern hat die Stadtverwaltung angekündigt, alle Schulen ein weiteres Mal zu schließen, am 10. und 11. August. Am 12. August ist der Geburtstag der Königin und ohnehin Feiertag. Dann sollen alle Schulgebäude ein weiteres Mal gesäubert und desinfiziert werden. Gestern hat das Gesundheitsministerium drei weitere Todesfälle gemeldet. Damit stieg die Zahl auf 24. Mit den neuen 176 Infizierten hat es seit dem Ausbruch der Schweinegrippe in Thailand 4.057 Erkrankungen gegeben.

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16.07.09 - Thailand kauft Impfstoff und weitere Tabletten

Thailand sorgt vor: Das Kabinett hat 600 Millionen Baht zum Kauf von zwei Millionen Dosen eines Impfstoffes gegen die Schweinegrippe bewilligt. Der in Frankreich hergestellte Impfstoff soll innerhalb der nächsten vier bis fünf Monate in Thailand eintreffen. Dann wird die Schutzimpfung beginnen. Geimpft werden sollen auf jeden Fall das Gesundheitspersonal, Menschen mit chronischen Erkrankungen und Schwangere. Da erst bei einer zweimaligen Impfung ein Schutz ausreichend gewährleistet ist, können in Thailand bei rund 65 Millionen Einwohnern nur eine Million vor einer Ansteckung sicher geschützt werden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Hoffnungen auf einen bald vorhandenen Impfstoff gegen die Schweinegrippe gedämpft. „Es gibt derzeit keinen Impfstoff“, sagte WHO-Chefin Margaret Chan in einem Interview mit der britischen Zeitung Guardian. Zwar sei es möglich, dass im August ein Impfstoff vorliege. Es werde aber noch zwei bis drei weitere Monate dauern, bis dessen Verlässlichkeit in klinischen Tests belegt sei. Weitere 250 Millionen Baht hat die thailändische Regierung zum Kauf von 10 Millionen Tabletten gegen den Erreger der Schweinegrippe zur Verfügung gestellt. Damit können jetzt landesweit 15 Millionen Tabletten an Patienten verabreicht werden. Am Mittwoch hat das Gesundheitsministerium einen weiteren Todesfall (jetzt 25) und 412 neue Infektionen bestätigt. Damit stieg die Zahl der Schweinegrippe-Fälle auf 4.469. Ab sofort wird das Gesundheitsministerium nur noch einmal in der Woche, und zwar mittwochs, über den Verlauf der Schweinegrippe informieren. Tägliche Berichte hätten die Öffentlichkeit verunsichert, heißt es bei der Behörde.

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16.07.09 - THAI senkt Ticketpreise um 20 Prozent

Auf ihren Auslands- und Inlandsstrecken gewährt die Thai International Airways (THAI) einen Preisnachlass von bis zu 20 Prozent. Die Promotion „Fly THAI, get more“ erfasst ein Drittel aller Sitze in einer Maschine. Das Ticket (hin und zurück) auf den Inlandsstrecken kostet 2.810 Baht, auf regionalen Routen ab 4.300 Baht und zu allen Zielen in Europa 26.790 Baht. Im Flugscheinpreis sind alle Nebenkosten wie Flughafengebühr und Treibstoffzuschlag enthalten. Gebucht werden muss bis zum 31. Juli, der Reiseantritt muss vor dem 30. September liegen. Mit diesen günstigen Angeboten hat die Staatslinie einen Preiskampf mit den Billigairlines eröffnet, zudem hofft sie ihre Flugzeuge besser auszulasten. Dieses Ziel will die private Bangkok Airways mit ihrem „Flyer Pass“ erreichen. Ihn gibt es in vier Preisklassen von 9.000 bis 29.000 Baht. Mit jedem Pass können je nach Preisklasse zwei Hin- und Rückflüge bis zum 31. Juli kommenden Jahres gebucht werden. Das Ziel kann bis zu drei Mal ohne Gebühr geändert werden.

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16.07.09 - Air Berlin mit kostenlosem Limousinenservice

Passagiere von Air Berlin, die einen Business-Class-Flug von Deutschland, Österreich oder der Schweiz nach Bangkok buchen, erhalten in der thailändischen Hauptstadt einen kostenlosen Limousinenservice. Vom Flughafen Bangkok geht es per Chauffeur in die Innenstadt sowie nach Pattaya, Cha-am, Hua Hin, Rayong oder Ban Pae (Anleger zur Koh Samet) und zurück. Das Angebot ist bis 31. Oktober für Reisen bis zum 30. April 2010 buchbar. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hat nach Medienberichten die Air Berlin wegen ihrer Gebührenpolitik abgemahnt. Die Fluggesellschaft verlangt eine Gebühr für das Bezahlen – unabhängig davon, ob die Kunden mit Kreditkarte oder Bankeinzug zahlen. Das Amtsgericht Berlin hatte der Billigairline Ryanair kürzlich eine ähnliche Praxis untersagt.

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17.07.09 - Bangkok ist für Expats eine preiswerte Stadt

Gemessen an den Lebenshaltungskosten ist Bangkok für Ausländer keine teure Stadt. Zu diesem Ergebnis kommt die alljährlich von der Beratungsgesellschaft Mercer durchgeführte weltweite Vergleichsstudie in 143 Großstädten. Die thailändische Hauptstadt liegt auf dem 98. Platz und in Südostasien hinter Singapur, Hanoi, Ho Chi Minh City und Kuala Lumpur auf Rang fünf. Bei der Studie werden die Preise für über 200 Produkte und Dienstleistungen, darunter zum Beispiel Miete, öffentliche Verkehrsmittel sowie Haushaltswaren, Lebensmittel, Kleidung und Freizeitangebote, miteinander verglichen. Tokio ist in diesem Jahr die teuerste Stadt für ins Ausland entsandte Mitarbeiter (Expats), gefolgt von Osaka und Vorjahresspitzenreiter Moskau. Am niedrigsten sind die Lebenshaltungskosten in Johannesburg.

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17.07.09 - Pädophiler zu 37 Jahren Haft verurteilt

Ein 52-jähriger Holländer ist wegen sexueller Belästigung eines 12-jährigen Jungen zu einer Haftstrafe von 37 Jahren verurteilt worden. Der Pädophile hatte in der Provinz Prachuap Khiri Khan den Jungen mehrfach zu sexuellen Handlungen missbraucht. Ein 35-jähriger Thai, der den 12-Jährigen in die Wohnung des Ausländers gebracht hatte, erhielt eine Gefängnisstrafe von 26 Jahren und acht Monaten. Der Holländer hatte dem Thai jeweils 200 Baht und dem Jungen 120 Baht gezahlt.

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17.07.09 - Hillary Clinton soll Konferenz in Phuket meiden

Die Partei Puea Thai hat die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton aufgefordert, in der kommenden Woche nicht an der Konferenz der Außenminister der ASEAN-Staaten und ihrer Dialogpartner teilzunehmen. In einem der amerikanischen Botschaft in Bangkok überreichten Schreiben heißt es, das thailändische Kabinett habe kein Mandat, das Land zu regieren. Zudem ermittle die Polizei gegen Außenminister Kasit Piromya wegen Terrorismus bei Besetzung der beiden Bangkoker Flughäfen Ende des Jahres. Hillary Clinton wird in der kommenden Woche zu einem offiziellen Besuch in Bangkok eintreffen und später an der Konferenz in Phuket teilnehmen.

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17.07.09 - Politikern Verfassungsbruch vorgeworfen

Die Wahlkommission wirft 13 Parlamentsabgeordneten der Demokratischen Partei verfassungswidriges Verhalten vor. Die Mandatsträger sollen an Telekom- und Medien-Unternehmen sowie an Betrieben, die vom Staat Aufträge bekommen, nach ihrer Wahl beteiligt gewesen sein. Das verstößt gegen die Verfassung. Unter den Parlamentsabgeordneten ist der stellvertretende Ministerpräsident Suthep Thaugsuban. Sollte das Verfassungsgericht die Politiker verurteilen, könnte Suthep Thaugsuban seinen Posten im Kabinett aber behalten.

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20.07.09 - Minister Suthep nicht mehr Parlamentsmitglied

Der für die nationale Sicherheit zuständige stellvertretende Ministerpräsident Suthep Thuagsuban ist als Parlamentsmitglied zurückgetreten. Der Politiker hat auf sein Mandat verzichtet, weil ihm ein Prozess vor dem Verfassungsgericht droht. Die Wahlkommission wirft 13 Parlamentsmitgliedern der Demokratischen Partei vor, noch nach ihrer Wahl an Telekom- oder Medien-Unternehmen oder Betrieben, die staatliche Aufträge ausführen, beteiligt gewesen zu sein. Das ist Parlamentsmitgliedern nach der Verfassung untersagt. Suthep Thuagsuban bleibt aber Kabinettsmitglied. Er begründete seine Entscheidung damit, er wolle sich auf seine Aufgaben als stellvertretender Ministerpräsident konzentrieren und nicht in einen monatelangen Rechtsstreit hineingezogen werden.

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20.07.09 - Gedenkstätte und Statue am River Kwai

Auf einem weitläufigen Gelände an der River-Kwai-Brücke in der Provinz Kanchanaburi entsteht eine buddhistische Gedenkstätte und eine 18 Meter hohe Statue der chinesischen Göttin Kuan Yin. Errichtet wird der Komplex von einer in Bangkok registrierten Stiftung. Kritiker glauben, dass der Bau am Ufer des Flusses Kwai direkt neben der historischen Brücke gegen Gesetze verstößt. Das Brückenbauwerk erinnert an die über 100.000 Menschen, die bei der Errichtung der 415 Kilometer langen Eisenbahnlinie von Burma nach Thailand unter dem japanischen Militär zwischen Mai 1942 und Oktober 1943 ums Leben kamen. Heute ist die Brücke ein touristisches Ziel.

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20.07.09 - “Rothemden” rufen zur Demonstration auf

Auf einer Großdemonstration will die “United Front for Democracy” (UDD) bekannt geben, wie viele Unterschriften sie für eine Petition zur Begnadigung des ins Ausland geflüchteten Ex-Premiers Thaksin Shinawatra erhalten hat. Die „Rothemden“ erwarten am 31. Juli auf dem Bangkoker Platz Sanam Luang Zehntausende Anhänger. Die Demo beginnt um 15 Uhr und endet gegen Mitternacht. Die außerparlamentarische Opposition hat sich das Ziel gesetzt, mindestens eine Million Unterschriften zu sammeln.

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20.07.09 - Schweinegrippe nicht mehr zu stoppen

Über die Hälfte der von Abac Poll befragten Frauen und Männer glaubt nicht, dass die Regierung die Ausbreitung der Schweinegrippe in den Griff bekommt. 61 Prozent sind „sehr besorgt“ und wissen nicht, wie sie sich hinreichend vor einer Ansteckung mit dem Virus A/H1N1 schützen können. Gegenüber Suan Dusit Poll haben 82 Prozent der Interviewten zugegeben, sie würden sich vor einer Infektion fürchten. Am Wochenende hatte der stellvertretende Ministerpräsident Sanan Kajornprasart erklärt, die Pandemie sei in Thailand nicht mehr zu stoppen. Er verwies auf die rasant steigende Zahl der Neuinfektionen.

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21.07.09 - Erneutes Exporttief erschüttert Thailands Wirtschaft

BANGKOK - Nach Informationen des Handelsministeriums sind in Thailand die Exporte im Juni gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 25,9 Prozent auf 12,3 Milliarden Dollar eingebrochen. Damit ist die Anzahl an Export-Gütern im Zuge der weltweiten Rezession den achten Monat in Folge gesunken. Das erneute Importtief trifft die thailändische Wirtschaft hart. Denn die Exportwirtschaft steuert rund 60 Prozent zur gesamten Wirtschaftsleistung des Landes bei.


Auch die Importe stürzten im Juni um 29,3 Prozent auf 11,4 Milliarden Dollar ab. Das hat zur Folge, dass sich der Handelsbilanzüberschuss von 2,41 Milliarden Dollar im Vormonat auf 937 Millionen Dollar verringert.

(Quelle: www.boerse-go.de)

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21.07.09 - Feierliche Einweihung: Mazda und Ford eröffnen neues PKW-Werk in Rayong

RAYONG - In einer feierlichen Zeremonie und in Anwesenheit der thailändischen Kronprinzessin Maha Chakri Sirindhorn ist nach eineinhalb Jahren Bauzeit das neue PKW-Werk der AutoAlliance Thailand (AAT) in Rayong eingeweiht worden. Die AAT ist ein Joint-Venture-Unternehmen der japanischen Mazda Motor Corporation und der amerikanischen Ford Motor Company. An den Feierlichkeiten nahmen neben den Vertretern beider Automobilkonzerne und der AAT auch die thailändischen Botschafter Japans, Kyoji Komachi, und der USA, Eric John teil.


Im Werk Rayong werden ab sofort Kompaktfahrzeuge der Baureihen Mazda 2 und Ford Fiesta für den thailändischen und asiatisch-pazifischen Markt gebaut. Bisher rollten hier bereits Mazda und Ford Pickups für weltweit 130 Märkte erfolgreich vom Band. Die Jahreskapazität beträgt durch die Erweiterung 275.000 Einheiten.


Dank modernster Produktionstechnik werden höchste Qualitätsstandards gewährleistet. Der AAT-Standort Rayong verfügt über eine vollintegrierte Produktionslinie, angefangen vom Press- und Karosseriewerk über die Lackiererei bis hin zur Endmontage. Aber auch Umweltstandards werden groß geschrieben. In der modernen Lackiererei wird das umweltfreundliche Dreischichtverfahren angewendet. Dabei werden der CO2-Ausstoß und das Schwinden flüchtig organischer Verbindungen VOC (Volatile Organic Compounds) auf ein Minimum reduziert.

(Quelle: www.focus.de)

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21.07.09 - NIVEA erhöht Produktion in Thailand

HAMBURG – Der Nivea-Hersteller Beiersdorf trotzt der Wirtschaftskrise und erhöht seine Produktion in Thailand. Anfang Juli teilte die Beiersdorf AG mit, dass die Kapazität am thailändischen Standort Bangplee um 31.000 Jahrestonnen verdoppelt wurde. Eine Finanzspritze von zehn Millionen Euro wurde zur Investition bereitgestellt. Der deutsche Konzern mit Sitz in Hamburg sieht sich in Thailand mit Nivea-Produkten als Marktführer an und konnte den südostasiatischen Umsatz in den vergangenen Jahren kontinuierlich zweistellig steigern.


Das thailändische Nivea-Werk beliefert auch andere südostasiatische Länder wie Indonesien und Vietnam sowie Australien und Neuseeland. Es besteht die Möglichkeit, dass das Werk weiter auf 60.000 Jahrestonnen ausgebaut werden kann. Beiersdorf Thailand Co Ltd. beschäftigt 460 Mitarbeiter.

(Quelle: www.abendblatt.de)

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21.07.09 - Pattaya Marathon 2009 ein voller Erfolg

PATTAYA – Zum wiederholten Male begeisterte der Pattaya Marathon am vergangenen Sonntag sportbegeisterte Touristen und Einheimische. Über 2000 Läufer kämpften um die insgesamt 200 Preise, im Gesamtwert von 2,4 Millionen Baht. Der kenianische Läufer Micah Kipserem Chuma machte das Rennen und gewann mit einer Bestzeit von 2 Stunden, 22 Minuten und 38 Sekunden. Nach Aussage des Bürgermeisters Ittipon Khunpleum war der diesjährige Marathon, gesponsert von der Stadt Pattaya und dem Thailändischen Fremdenverkehrsbüro TAT, ein voller Erfolg.


Der Marathon startete bereits in den frühen Morgenstunden in der Soi 4 an der Beachroad. Besonders im Jahr der Rezession galt das Interesse der Organisatoren, das ausbleibende Tourismusgeschäft mit einem Highlight zu beleben.

(Quelle: www.pattayadailynews.com)

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22.07.09 - Hillary Clinton und Sergej Lawrow treffen sich bei ASEAN-Konferenz

PHUKET – Die Außenminister Russlands und der USA treffen sich am heutigen Mittwoch auf der Ferieninsel Phuket, wo sie an Veranstaltungen der ASEAN-Konferenz teilnehmen werden. Lawrow und Clinton werden sich am 22. und 23. Juli als Delegationschefs ihrer Länder beim regionalen Forum und bei der Ministerkonferenz der ASEAN in Phuket aufhalten.


Nach Aussage des amtlichen Sprechers des russischen Außenministeriums, Andrej Nesterenko, handelt es sich um die erste Begegnung der beiden Außenminister seit ihrem bilateralen Gespräch am Rande des russisch-amerikanischen Gipfeltreffens vom 6. bis 8. Juli in Moskau. Das Treffen werde konkreten Fragen der bilateralen Beziehungen gewidmet, so Nesterenko.

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22.07.09 - Starke Gewinneinbußen bei der Bangkok Bank

BANGKOK – Thailands größtes Kreditinstitut Bangkok Bank hat im abgelaufenen Quartal einen 3,4-prozentigen Gewinnrückgang verbucht. Insgesamt konnte die Bangkok Bank einen Gewinn von 143 Millionen Dollar erwirtschaften.


Finanzexperten sind über den Einbruch nicht überrascht, sie haben einen Rückgang der Kreditnachfrage bereits erwartet. Für das zweite Halbjahr erwarten die thailändischen Kreditinstitute eine steigende Kreditnachfrage, die sich schließlich auch positiv auf die Jahresbilanz auswirken sollte.


Die Bangkok Bank ist eine der ältesten rein thailändischen Banken und hat landesweit mehr als 600 Zweigstellen und 21 weitere im Ausland, unter anderem in London und New York.

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22.07.09 - Außenminister beschließen Menschenrechtskommission

PHUKET – Auf dem Außenministertreffen in Phuket hat der Verband Südostasiatischer Staaten (ASEAN) eine Menschenrechtskommission ins Leben gerufen. Die Kommission soll sich jedoch zunächst eher auf die Förderung von Menschenrechten als auf ihren Schutz konzentrieren, sagte der thailändische Ministerpräsident und ASEAN-Vorsitzender Abhisit Vejjajiva am Montag nach Eröffnung der Konferenz.


Das Gremium der Menschenrechtskommission hat jedoch nicht die Autorität, das ASEAN-Mitgliedsland Burma zu überwachen oder gar zu bestrafen. Kritiker bezeichnen die künftige Menschenrechtskommission bereits jetzt als einen „zahnlosen Tiger“. Die südostasiatischen Regierungen halten dagegen. „Zunächst werde sich die Kommission um die Förderung der Menschenrechte kümmern. Später werden ihr mehr Befugnisse für deren Schutz gegeben“, sagte Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva. Die Kritiker verstehen jedoch nicht, wie die Förderung der Menschenrechte und deren Schutz voneinander getrennt werden können.


Nicht nur Nichtregierungsorganisationen und zivile Gruppen kritisieren die mangelnde Kompetenz der Menschenrechtskommission. Auch Indonesiens Außenminister Hassan Wirajuda hatte sich mehr Handlungsspielraum für die Kommission gewünscht. Doch seine Forderungen scheiterten am Widerstand Burmas.


In Burma gibt es schätzungsweise über 2.000 politische Gefangene. Darunter Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi. Am vergangenen Sonntag ließ die regierende Militärjunta zahlreiche Anhänger der inhaftierten Oppositionsführerin Suu Kyi vorübergehen festnehmen. Die Betroffenen waren auf dem Heimweg von Gedenkfeiern zum Todestag des Vaters von Suu Kyi.


Die Menschenrechtskommission ist Bestandteil der im Dezember 2008 in Kraft getretenen ASEAN-Charta. In dieser verpflichteten sich die südostasiatischen Staats- und Regierungschefs zu Demokratie und Menschenrechte. Offiziell soll die Menschenrechtskommission im Oktober ihre Arbeit aufnehmen.

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22.07.09 - Phi Ta Khon Festival 2009: Ein Fest der Geister

LOEI – Die Geister sind los beim jährlichen Phi Ta Khon Festival. Zwischen dem 26. und 28. Juli 2009 verwandelt sich die kleine und beschauliche Stadt Dan Sai in der Provinz Loei in eine Stadt der Geister und Dämonen.


Während im Tempel religiöse Gebete und Gesänge erklingen, werden auf den Straßen wilde Tänze aufgeführt. Die Bewohner von Dan Sai verkleiden sich als Geister und Dämonen mit Furcht erregenden Masken und farbenfrohen Kostümen und ziehen durch die Straßen wie sie es schon vor 100 Jahren taten. Gefeiert wird die Legende um die Rückkehr des Prinzen Wedsandorn.

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23.07.09 - Charmeoffensive und mahnende Worte auf der ASEAN-Konferenz in Phuket

PHUKET – Die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton hat den Mitgliedsländern der Vereinigung Südostasiatischer Nationen (ASEAN) versichert, dass sich Amerika wieder stärker in der Region engagieren werde. Am Mittwochnachmittag traf sie auf der Ferieninsel Phuket ein, wo die Außenminister der ASEAN, Chinas, Japans und Südkoreas tagen.


Während der Bush-Ära wurde in Südostasien die Kritik laut, dass die Vereinigten Staaten die Region vernachlässigten. Nur selten waren die amerikanischen Außenminister auf der jährlichen ASEAN-Sicherheitskonferenz vertreten. Hillary Clinton möchte dieses Defizit beheben und verkündete auf einer Veranstaltung der ASEAN am gestrigen Mittwoch, dass „Amerika zurück sei“. Im Mittelpunkt der Charmeoffensive steht die Unterzeichnung des ASEAN-Freundschaftsvertrages. Die Bush-Regierung hatte den Beitritt zuvor lange Zeit verweigert.


Der ASEAN-Freundschaftsvertrag verpflichtet die Unterzeichner, Konflikte friedlich zu lösen und sich nicht in die Belange anderer Staaten einzumischen. Dessen ungeachtet sprach Frau Clinton mahnende Worte an ASEAN-Mitgliedsland Burma aus. Sie forderte die international isolierte Militärführung in Burma auf, die inhaftierte und vor Gericht stehende Oppositionsführerin Suu Kyi freizulassen und betonte, dass dieser Schritt aus Sicht der USA zu erweiterten Beziehungen und US-Investitionen führen könne. Die ASEAN-Staaten forderte Clinton zu einem Ausschluss Burmas aus, falls die Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin Suu Kyi nicht aus der Haft entlassen werde.


Zudem bereitet den USA eine mögliche Zusammenarbeit Nordkoreas und Burmas bei der Atomwaffentechnik Kopfzerbrechen. Frau Clinton betonte, dass ein solcher Austausch die gesamte Region Südostasien destabilisieren würde. Im Juni hatten US-Behörden Nordkorea vorgeworfen, per Schiff Waffen nach Burma zu liefern.


Die Sorgen sind nicht unbegründet. Beobachter konnten mehrere alarmierende Entwicklungen ausmachen: Nach Berichten der in Thailand erscheinenden Dissidentenzeitschrift „Irrawaddy“, sei General Thura Shwe Mann, die Nummer drei der burmesischen Junta, im November 2008 in Pjöngjang gewesen. Die Delegation aus Burma interessierte sich offenbar besonders für Panzer, Raketenabwehrsysteme und für die Herstellung nuklearer und chemischer Waffen. Laut „Irrawaddy“ sei am 27. November vergangenen Jahres schließlich eine Vereinbarung unterzeichnet worden, die die zukünftige militärische Kooperation offiziell besiegelt habe.


Experten bekräftigen dennoch, dass Burma derzeit keine unmittelbare nukleare Gefahr darstelle. Aber die Ambitionen der Generäle dürften klar sein: „Es gibt einen Verdacht, dass da etwas vor sich geht und dass die verstärkte Kooperation mit Nordkorea eine nukleare Unterströmung hat“, erklärte David Albright, Präsident des Washingtoner „Instituts für Wissenschaft und Internationale Sicherheit“, den Medien. Der ehemalige Burma-Botschafter in Nordkorea drückte es unverblümter aus: „Burma will Nukleartechnologie, um eine Bombe zu bauen“.


An der Sicherheitskonferenz der ASEAN in Phuket nehmen auch Vertreter Nordkoreas teil. Es wurde aber nur eine rangniedrige Delegation entsandt. Offizielle Treffen zwischen den Nordkoreanern und Vertretern der USA, Chinas, Japans, Russlands und Südkoreas sind nicht geplant.

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23.07.09 - Ernteabfälle als Rohstoff der Papierindustrie

RAYONG – Die Thai Gorilla Pulp LTD. hat nach sechs Jahren intensiver Forschung und Entwicklung in ihrer Pilotfabrik in Rayong ein innovatives Verfahren entwickelt, das Ernteabfälle von Palmöl-Plantagen als Rohstoff für die Papierindustrie nutzt.


Bisher wurden Ernteabfälle als nutzlos angesehen und einfach verbrannt. Mit der Verwendung von Ernteabfällen zur Herstellung von Papier schafft die Thai Gorilla Pulp LTD. eine ernsthafte Alternative zum Rohstoff Holz. „Baumloser“ Papierpulp ist günstiger als „baumhaltiger“ Grundstoff und erlaubt einen ökologisch sinnvollen Produktionsprozess bei gleicher Qualität. „Diese Entwicklung bereitet der bisher zwangsweise wenig ökologisch arbeitenden Papierindustrie den Weg hin zu einer nachhaltigen und umweltbewussten Produktion eines Produktes, dessen Nachfrage weiterhin rasant steigt“, so Markus Graf Matuschka von Greiffenclau, CEO der Thai Gorilla Pulp LTD. Besonders der asiatische Markt, der derzeit 80 Prozent des Papierbedarfs durch Importe deckt, wird von den Investitionen der Thai Gorilla Pulp LTD. in Rayong profitieren.


Marktpotential für den neuen Rohstoff ist gegeben. Neben dem asiatischen Markt werden alle ausländischen Unternehmen von dem Verfahren profitieren, die eigene Standorte in Asien unterhalten und bisher an teure Importpreise gebunden waren. Die Thai Gorilla Pulp LTD. schätzt, dass die Ernteabfälle aller bereits bestehenden Palmöl-Plantagen ausreichen würden, um bereits jetzt zwölf Prozent des jährlichen Papierbedarfs weltweit zu decken. „Qualitativ und preislich kann sich unser „baumloses“ Papier durchsetzen. Dazu bedarf es aber nun der nächsten Schritte, damit „baumloser“ Papierpulp kein niedliches Nischenprodukt für Idealisten bleibt, sondern eine echte und sichtbare Alternative wird“, erläutert Graf Matuschka.


Die Thai Gorilla Pulp LTD. Ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Pulp GreenTec Holding AG in Liechtenstein und führt seit 2009 die weltweit einzige Fabrik im thailändischen Rayong.

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23.07.09 - Gleichzeitige Festnahme zweier Pädophiler in Pattaya

PATTAYA – Gleich zwei Pädophile konnte die Polizei in Pattaya am gestrigen Mittwoch dingfest machen. Ein 61 jähriger Deutscher und ein 45 jähriger Brite gingen den Fahndern ins Netz. Beide Täter bewohnten verschiedene Häuser in derselben Siedlung und wurden dort nacheinander wegen sexueller Belästigung minderjähriger Jungen verhaftet.


Der festgenommene Deutsche lebte seit zwanzig Jahren in einer Wohnsiedlung in Pattaya. Am 30. Mai 2009 soll er einen minderjährigen Jungen mit in sein Haus genommen und ihn sexuell belästigt haben. Das Opfer vertraute sich seiner Mutter an, die darauf die Polizei über den Vorfall informierte.


Der zweite Täter ist englischer Nationalität und wohnte nur einen Steinwurf entfernt von dem festgenommenen Deutschen. Ihm wird ebenfalls vorgeworfen, einen minderjährigen Jungen sexuell belästigt zu haben. Auch in diesem Fall wurde die Polizei durch die Eltern des Opfers über den Vorfall informiert.


Beide Täter lernten ihre Opfer in den verschiedenen Amüsier-Bars der Soi Sunee Plaza in Pattaya kennen. Die „Boy-Bars“ in der Soi Sunee Plaza gerieten in der Vergangenheit immer wieder wegen Prostitution minderjähriger Jungen in die Kritik lokaler und internationaler Medien.

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24.07.09 - ASEAN: Kein Ausschluss Burmas

PHUKET – Die Vereinigung Südostasiatischer Nationen (ASEAN) wird der Forderung Washingtons nach einem Ausschluss Burmas nicht Folge leisten.


Die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton forderte die ASEAN am Mittwoch zu einem Ausschluss Burmas auf, falls die Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin Suu Kyi nicht aus der Haft entlassen werde.


Am Donnerstag sagte der thailändische Ministerpräsident und ASEAN-Vorsitzender Abhisit Vejjajiva, dass „nicht genug Gründe vorliegen um das zu tun“ und gab der Charme-Offensive der amerikanischen Außenministerin einen Korb. Dennoch bekräftigte er, „Asiatische und westliche Länder teilen die selben demokratischen Ansichten, dennoch kann der Forderung nicht aufgrund weniger Gründe Folge geleistet werden“.


Abhisit gab zu bedenken, dass eine weitere Isolation Burmas bei der Lösung des Problems nicht hilfreich sei. Er hofft, dass Amerika und die Europäische Union diese Entscheidung der ASEAN verstehen können.

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24.07.09 - Sicherheitskräfte zerstören verdächtiges Motorrad

PHUKET – Sicherheitskräfte haben am Donnerstag ein verdächtiges Motorrad in der Nähe des 16. ASEAN- Sicherheitsforums wegen eines Terrorverdachts gesprengt. Das berichtete die Tageszeitung Bangkok Post am gestrigen Donnerstag.


Nach Aussage eines Pressesprechers der Sicherheitskräfte war das Motorrad mit einem platten Reifen 300 Meter vom Hotelkomplex geparkt, in dem sich die Teilnehmer der Konferenz versammelt hatten. Bei einer Inspektion auf möglichen Sprengstoff schlugen die Spürhunde des Militärs Alarm und das verdächtige Zweirad wurde kurzerhand mit einer Hochdruckwasserpistole gesprengt.


Nach der Sprengung stellte sich jedoch heraus, dass keine Gefahr bestanden habe. „Es wurden keine explosiven Substanzen gefunden“, teilte der Erste Kommandant der Thailändischen Armee Kanit Sapitak nach Beendigung des Einsatzes mit. Er entschuldigte sich für den falschen Alarm und sagte, dass man jedes Risiko vermeiden wollte.


Der Besitzer des Motorrads konnte noch am selben Tag ermittelt werden. Er gab an, aufgrund eines platten Reifens das Zweirad zurückgelassen zu haben.


Während des 16. ASEAN-Sicherheitsforums herrscht rings um den Tagungsort in Phuket die höchste Alarm- und Sicherheitsstufe. Neben den zahlreichen ASEAN-Mitgliedsländern nehmen ranghohe Repräsentanten der asiatisch-pazifischen Länder, der USA und der EU am Treffen teil.

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24.07.09 - Razzia gegen illegale Taxis am Internationalen Flughafen Suvarnabhumi

BANGKOK – Die Betreiber des Internationalen Flughafens Suvarnabhumi, Airports of Thailand (AoT), werden ab dem 28. Juli eine Razzia gegen unlizenzierte Touristenführer, Schlepper und so genannte „schwarze Taxifahrer“ durchführen. Bei der groß angelegten Aktion werden die Flughafenbetreiber von Beamten der Polizei in Samut Parakan und der Touristenpolizei unterstützt.


Transportminister Sohpon Zarum brachte den Stein ins Rollen. Nach einer Flughafeninspektion forderte er die AoT auf, Maßnahmen gegen die zahlreichen betrügerisch agierende Banden zu unternehmen, die internationale Fluggäste bei der Ankunft am Flughafen belästigen. Im Visier der Beamten stehen so genannte „schwarze Taxifahrer“ ohne Lizenz und Hotel-Schlepper, die naive Touristen bei der Ankunft am Flughafen ansprechen und ihnen ihre überteuerten Dienste aufdrängen.


Zu den aktuellen internationalen Beschuldigungen, dass eine organisierte Bande westliche Touristen in den Duty-Free-Geschäften des Suvarnabhumi Flughafens erpressen und betrügen würde und auf diesem Weg bereits zehntausende von Baht ergaunerte, gab der Transportminister keinen Kommentar ab.


Zuletzt berichtete der Fernsehsender BBC über die krummen Machenschaften in den zollfreien Geschäften des Bangkoker Flughafens.

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24.07.09 - THAI verschiebt A380-Auslieferung

BANGKOK – Nach Verhandlungen mit dem europäischen Flugzeugbauer Airbus haben Sprecher der Thai Airways International (THAI) am Donnerstag bekannt gegeben, dass der Auslieferungstermin von sechs A380 auf Dezember 2012 verschoben wird. Die thailändische Fluggesellschaft konnte die Auslieferung um zwei Jahre verschieben. Ursprünglich war die Übergabe für Ende 2010 geplant.


Nach einer Vorstandssitzung in Bangkok sagte THAI-Chairman Ampon Kittiampon gegenüber Reportern, dass die Fluggesellschaft „die Auslieferung so lang wie möglich verschiebt, um über die derzeitige Marktsituation lange genug nachdenken zu können“.


Wie auch andere asiatische Fluggesellschaften kämpft Thai Airways International mit allen Mitteln gegen den Nachfragerückgang, der durch die globale Wirtschaftskrise und dem Ausbruch der Schweinegrippe ausgelöst wurde. Die THAI trifft es besonders hart, denn aufgrund der politischen Instabilität Thailands meiden viele Touristen und Geschäftsreisende das Königreich.

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27.07.09 - Gefeuerte Arbeiter demonstrieren vor Schweizer Botschaft

BANGKOK – Der schweizerische Dessous-Konzern Triumph International hat in Thailand und den Philippinen 3660 Arbeiter kurzfristig entlassen. Alle betroffenen Arbeiter waren gewerkschaftlich organisiert. Nach wochenlangen Mahnwachen demonstrierten die Arbeiter und Vertreter der Gewerkschaft am Freitag vor der Schweizer Botschaft in Bangkok. Sie werfen dem Unternehmen eine systematische Gewerkschaftseinschüchterung vor.

Im Juni gab das Management der Triumph-Tochterfirma Body Fashion Thailand überraschend bekannt, dass der Konzern Ende August knapp 2000 Näherinnen entlassen werde. Der Dessous-Konzern führt den massiven Personalabbau auf die weltweite Rezession zurück.

„Auffällig ist, dass ausschließlich gewerkschaftlich gut organisierte Fabriken betroffen sind“, so Julia Thimm von der Kampagne für Saubere Kleidung (Clean Clothes Campaign). Denn gleichzeitig baut der Konzern die Produktion in einer gewerkschaftsfreien Fabrik in Thailand aus. Die Kampagne für Saubere Kleidung wirft dem Triumph-Konzern ein „gezieltes Vorgehen gegen Gewerkschaften“ vor.

Der Dessous-Hersteller bestätigte und bedauerte in einer offiziellen Pressemitteilung am Freitag den Abbau von 1930 Arbeitsplätzen in Thailand und 1660 auf den Philippinen. „Der Abbau in Thailand und den Philippinen sei Teil eines weltweiten Restrukturierungsprogramms“, so Triumph

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27.07.09 - Erlebnis-REHA mit Tauchschein

WINTERTHUR/ PHUKET – In einem neuartigen Pilotprojekt können Rehabilitationspatienten aus der Schweiz REHA-Behandlungen auf der Ferieninsel Phuket absolvieren. Zahlreiche Schweizer Sozialversicherungsträger unterstützen das Projekt „COMEBACK“ und kooperieren mit dem Initiator.

Viele Menschen leben aufgrund ihrer Behinderung und der langwierigen Rehabilitationstherapien isoliert und einsam. Der Personenkreis des sozialen Umfelds therapiebedürftiger Personen beschränkt sich nicht selten auf den Therapeuten, den Arzt und die Familie.

Absicht des Pilotprojektes ist es, neue Impulse auf psychologischen- und physiologischen Ebenen zu setzen. Während eines REHA-Aufenthalts im thailändischen Phuket besteht für die Teilnehmer die Möglichkeit einen Tauchschein zu absolvieren. So wird die gemeinsame Therapie zum Erlebnis und das soziale Umfeld erweitert. Das Projekt „COMEBACK“ richtet sich an jüngere sowohl auch ältere therapiebedürftigen Menschen.

In Phuket wird das innovative Rehabilitationsprojekt von dem Anwalts- und Consultingbüro PSSA Asia, dem Bangkok Hospital Phuket, Anwälten, Tauchschulen, Therapeuten und namhaften Schweizer Experten des Case Managements unterstützt.

Geplant ist der Bau eines Resorts mit angeschlossenem Alters- und Pflegezentrum sowie integriertem REHA- und Therapiezentrum. Baubeginn für die erste Villa des geplanten Resorts in Phuket ist Oktober 2009.

Nach Aussage des Initiators von „COMEBACK“, sollen weitere Sozialversicherungsträger in Deutschland, Schweiz und Österreich als Vertragspartner gewonnen werden.

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27.07.09 - Flughafen U-Tapao: Auftakt zum Internationalen Flugbetrieb

PATTAYA – Nach monatelangen Umbaumaßnahmen landete am Samstag der erste planmäßige Flug aus Korea auf dem Internationalen Flughafen U-Tapao bei Pattaya. Der frisch renovierte, ehemalige Militärflughafen steht ab sofort für den internationalen Flugbetrieb bereit.

Der Touristenflieger mit der Flugnummer KE 9645 aus Korea war der erste internationale Flug, der nach der Besetzung des Bangkoker Flughafens Suvarnabhumi im vergangenen Jahr in U-Tapao planmäßig landete.

Der kleine Flughafen Nahe Pattaya wurde für ein halbes Jahr für den grenzüberschreitenden Flugverkehr geschlossen und technisch sowie räumlich in Schuss gebracht. Die Ausstattung des Flughafens entspricht jetzt den gültigen internationalen Standards und Sicherheitsnormen.

Bereits in den frühen Morgenstunden am Samstag begrüßte Pattayas stellvertretender Bürgermeister Weerawat Kakai die 300 koreanischen Touristen am Flughafen persönlich und hieß sie in Pattaya herzlich willkommen.

„Der Flug aus Korea ist ein neuer Funke der Hoffnung, besonders für Pattaya und die Tourismusindustrie“, sagte Niti Kongkrut von der Thailändischen Tourismusbehörde (TAT) am Samstagmorgen und verdeutlichte den neuen touristischen Nutzen des Internationalen Flughafens für die gesamte Region rings um Pattaya.

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27.07.09 - Gesundheitsministerium berät über die Verteilung von Impfstoff

BANGKOK – Nach Berichten der Bangkok Post hat das Gesundheitsministerium sieben Bevölkerungsgruppen identifiziert, die bei der Verteilung des Impfstoffes gegen das H1N1- Virus ein Vorrecht besitzen.

An der Spitze stehen Arbeiter/innen im Gesundheitswesen, gefolgt von Schwangeren und chronisch Kranken, wie Asthmatiker, Diabetiker und an Krebs erkrankte Personen. Die vierte Gruppe stellen Schüler/innen im Alter zwischen 6 und 15 Jahren dar, die fünfte Gruppe Personen zwischen 16 und 49 Jahren und die sechste Gruppe Personen zwischen 49 und 65 Jahren. Senioren über 65 Jahre bilden die letzte Gruppe im Verteilungsplan.

„Da Berichten zufolge bereits mehrere Schwangere an Auswirkungen des H1N1-Virus gestorben sind, besitzen sie bei der Verteilung des Impfstoffes oberste Priorität“, sagte Dr. Charung Muangchana, Leiter des Büros des Nationalen Impfkomitees, am Freitag. Er fügte hinzu, dass ebenfalls „Kinder einen Vorrang auf den Impfstoff besitzen, da sie die größte Gruppe der H1N1-Infizierten darstellen“.

Dr. Charung mahnt dennoch, dass die aus Frankreich bestellten zwei Millionen Dosierungen nicht ausreichen werden, um alle Risikogruppen versorgen zu können. Schließlich kann es vorkommen, dass eine Person zwei Dosierungen des Impfstoffs benötigt. Der französische Impfstoff kann allen aufgeführten Gruppen verabreicht werden. Der lokal hergestellte Impfstoff jedoch ist für Schwangere und chronisch Erkrankte ungeeignet.

Der Vorsitzende des Impfkomitees befürchtet, dass der aufgestellte Plan über die Versorgung der Risikogruppen nicht aufgeht. Schließlich gibt es 300.000 Personen, die im medizinischen Bereich arbeiten, 800.000 schwangere Frauen und 2,6 Millionen chronisch Erkrankte im Königreich. „Eine Gesamtzahl von 3,6 Millionen Menschen“, so Dr. Charung.

Über den aufgestellten Plan bezüglich primär zu versorgender Risikogruppen wird das Nationale Impfkomitee am 13. August entscheiden. Die Schweinegrippe ist zwar nicht sehr gefährlich, verbreitet sich aber rasant schnell.

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27.07.09 - Prozess gegen russischen Waffenbaron

BANGKOK – Thailands Behörden versprechen den Prozess gegen den Russen Viktor Bout, dem die USA illegale Waffengeschäfte vorwerfen, fair und unpolitisiert zu gestalten. Am Freitag traf sich der russische Außenminister Sergej Lawrow mit dem thailändischen Ministerpräsidenten, um den Fall Bout persönlich zu erörtern.

„Man hat uns versichert, dass der Fall objektiv, unvoreingenommen und ohne jegliche Politisierung verhandelt wird“, sagte Lawrow. Er sagte, dass der inhaftierte Russe Kontakt zu seiner Frau und zu den russischen Medien habe.

Aufgrund eines internationalen Haftbefehles der USA wurde Bout im März vergangenen Jahres in Thailand verhaftet. Für die USA zählt Bout zu der Top-Elite der internationalen Waffenschieber. Im Jahr 2005 wurden in Amerika die Bankkonten von 30 Firmen gesperrt, die mit dem Russen zusammenhängen. Nach Berichten des US-Finanzministeriums besitzt Bout verschiedene Flugunternehmen im Nahen Osten, in Afrika, in Osteuropa und in den USA. Ihm wird vorgeworfen, Waffen an das Terrornetzwerk Al Qaida, an die Taliban und an Regime verkauft zu haben, gegen die die Vereinten Nationen (UN) Sanktionen verhängt hatten.

Am 11. August soll ein thailändisches Gericht sein Urteil über den Russen fällen. Am gleichen Tag soll die Klage Bouts wegen „ungesetzlicher Verhaftung“ geprüft werden. Bout beteuert weiterhin seine Unschuld und weist die Vorwürfe als politisch motiviert zurück.

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27.07.09 - Thaksin: „Ich werde zurückkehren“

In einer Telefonbotschaft zu seiner Geburtstagsfeier im Wat Bua Kwan in Nonthaburi hat der gestürzte Ministerpräsident Thaksin Shinawatra seinen Anhängern versichert, er werde schon bald in sein Heimatland zurückkehren. Der in Thailand wegen Machtmissbrauchs zu zwei Jahren Haft verurteilte und ins Ausland geflüchtete Politiker will eine neue Regierung anführen, die Demokratie wieder herstellen und das Land zu Wohlstand führen. Nach seiner Einschätzung hat das Militär im September 2006 nicht nur gegen ihn, sondern auch gegen die Demokratie geputscht. Zehntausende Thaksin-Anhänger hatten sich am Sonntag in Nonthaburi sowie in anderen Städten des Landes versammelt, um dem ehemaligen Premier zu dessen 60. Geburtstag die besten Wünsche zu überbringen.

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27.07.09 - Sechs Monate Haft wegen Straßenblockade

Ein Gericht in Chiang Rai hat ein deutliches Signal an alle Demonstranten gesandt, die bei ihren Protesten Straßen blockieren: Die Richter verurteilten drei Anführer einer Kundgebung von Reis-Landwirten zu einer Haftstrafe von jeweils sechs Monaten. In der Urteilsbegründung hieß es, die Demonstranten hätten mit der Straßenblockade ein Verkehrschaos verursacht und gegen Gesetze verstoßen. Der Richterspruch wird als Warnung verstanden, dass die Sperrung von Straßen nicht länger toleriert wird. In den letzten Jahren hatten wiederholt protestierende Landwirte, Händler, Arbeiter, Umweltschutz-Aktivisten und politische Gruppen Hauptverkehrsstraßen, ja selbst Autobahnen, für Stunden oder Tage besetzt. Nach dem Urteil in Chiang Rai stellen sich viele Bürger die Frage, ob und wann sich die außerparlamentarischen Oppositionen der „People`s Alliance for Democracy“ (PAD) und der „United front for Democracy against Dictatorship” (UDD) wegen Straßenblockaden vor Gericht verantworten müssen. Die „Gelben“ bzw. „Roten“ haben bei ihren landesweiten Demonstrationen mehrfach Straßen selbst über Wochen besetzt gehalten.

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27.07.09 - Der Export springt wieder an

Nach übereinstimmender Einschätzung von Volkswirten und der Bank of Thailand hat die Wirtschaft das Konjunktur-Tal erreicht oder bereits durchschritten. Der Export springt wieder an. Vor allem haben die Ausfuhren nach China stark zugenommen. Deshalb hat die thailändische Währung gegenüber dem US-Dollar Ende letzter Woche mit zeitweise 33,92 den höchsten Stand seit neun Monaten erreicht. Seit Anfang des Jahres legte der Baht gegenüber dem Dollar um 2,2 Prozent zu. Stabil blieb der Baht hingegen zum Euro. Gab es Ende letzten Jahres für einen Euro 47,7 Baht, so waren es am letzten Freitag 47,5 Baht.

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27.07.09 - THAI erhöht Treibstoffzuschlag

Um bis zu 20,50 US-Dollar je Flugsektor hat die Thai Airways International (THAI) ihren Treibstoffzuschlag auf den internationalen Routen erhöht. Dieser Betrag gilt für die Strecke Bangkok-Los Angeles. Auf den Flügen zu europäischen Zielen hat die THAI den Zuschlag um 10 Dollar auf 86,50 Dollar angehoben.

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28.07.09 - Terror-Organisation trainiert Aufständische

Aufständische im Süden des Landes werden von der vorwiegend in Indonesien operierenden Terror-Organisation Jemaah Islamiyah in der Herstellung von Bomben ausgebildet. Jemaah Islamiyah wird für die verheerenden Bombenanschläge am 17. Juli auf die Hotels J.W. Marriott und Ritz-Carlton in Jakarta verantwortlich gemacht. Nach Einschätzung von für die nationale Sicherheit zuständigen Behörden werden muslimische Aufständische auch mit High-Tech versorgt. Während früher Bomben über Handys zur Explosion gebracht wurden, werden sie heute über Radio-Transceiver gezündet. Sicherheitskräfte konnten bisher die Handy-Signale stören, bei Transceivern ist das erheblich komplizierter und aufwändiger.

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28.07.09 - Mutter und ihr Baby infiziert

In Ratchaburi hat eine mit dem Schweinegrippe-Virus infizierte 26-jährige Frau einem Mädchen das Leben geschenkt. Auch das Baby ist infiziert. Die schwer erkrankte Mutter und ihr Kind stehen unter besonderer ärztlicher Beobachtung. Ein Medizinerteam will klären, wie sich das Baby mit dem Virus A/H1N1 infiziert hat. Als mögliche Übertragungswege werden Blut oder Flüssigkeiten bei der Geburt genannt. Das Gesundheitsministerium hat den außergewöhnlichen Fall der Weltgesundheitsbehörde gemeldet.

Kleine Spitäler und vor allem Landkrankenhäuser sollen umgehend mit dem Arzneimittel Oseltamivir beliefert werden. Bisher halten fast ausschließlich größere Hospitäler das Mittel gegen das Virus A/H1N1 vor. Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva hatte am Wochenende kritisiert, dass zahlreiche mit dem Schweinegrippe-Virus infizierte Patienten zu spät das antivirale Medikament erhalten haben. Ärzte hatten einigen Schwerkranken erst nach einer Woche Oseltamivir gegeben. Gesundheitsexperten raten, das Medikament spätestens drei Tage nach Ausbruch der Krankheit zu verabreichen.

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28.07.09 - Deutlicher Rückgang bei der Bettenbelegung

Die Betten in den Hotels sind im Juni deutlich weniger gut belegt gewesen als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Die Thai Hotels Association meldet für Phuket 39 Prozent gegenüber 57 im Juni 2008, in Phang Nga waren es 12 Prozent (14), in Krabi 18 Prozent (20), in Pattaya 34 Prozent (50), in Hua Hin und Cha-am 35 Prozent (43) und in Chiang Mai 28 Prozent (36).

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28.07.09 - Go-Go-Bars Ziele der Razzien

In ihrem Kampf gegen Drogen hat Pattayas Polizei ihre Razzien verstärkt. Ziele sind des Nachts vor allem Go-Go-Bars, in denen junge Frauen und Männer arbeiten. In einer Bar an der Soi Sunee Plaza wurden vier junge Männer beim Urintest positiv getestet. Sie gaben zu, Yaba-Pillen genommen zu haben. In einer anderen Nachtbar am Jomtien standen die Mitarbeiterinnen zwar nicht unter Drogeneinfluss, die Beamten nahmen aber drei minderjährige Tänzerinnen fest. Die Polizei brachte die jungen Frauen und den Besitzer des Entertainment-Betriebes auf die Wache.

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29.07.09 - Elefant verletzt 15-Jährigen schwer

Ein offensichtlich hungriger Elefant hat in Nongplalai bei Pattaya einen 15-Jährigen angegriffen, zu Boden geworfen und schwer verletzt. Der Junge wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Jugendliche lebt in einem Tempel, begleitet morgens einen Mönch und trägt die gespendeten Lebensmittel. Als er bei seiner Tour zwei an einem Baum gebundene Dickhäuter sah, wollte er mit den Tieren spielen. Die Polizei vermutet, dass der eine Elefant die Lebensmittel sah und durchdrehte.

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29.07.09 -Vier Tote bei Anschlägen im Süden

In den beiden südlichen Provinzen Pattani und Yala sind bei Anschlägen vier Menschen ums Leben gekommen. Mehr als zehn Personen wurden verletzt. In Pattani starben bei einer Bombenexplosion eine Frau und ein Mann. Sie waren auf dem Weg zur Arbeit in einer Gummiplantage. Drei Polizisten und zwei Passanten erlitten Verletzungen. Die zwei weiteren Todesfälle werden aus dem Distrikt Nong Chik in Pattani und aus Yala gemeldet. Jeweils wurde ein Mann mit Schüssen niedergestreckt. Die Anschläge werden den muslimischen Aufständischen zugerechnet. Seit dem Ausbruch der Gewalt im Januar 2004 sind in den überwiegend von Muslimen bewohnten Provinzen mehr als 3.500 Menschen ums Leben gekommen.

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29.07.09 - Polizei sperrte Dreijährigen eine Woche ein

Menschenrechtler haben die Beamten des Immigration-Büros im Bangkoker Bezirk Suan Phlu heftig kritisiert. Polizisten hatten einen dreijährigen Jungen aus Burma aufgegriffen und eine Woche auf der Wache eingesperrt. Die Polizei glaubte, das Kind arbeite für eine Bettler-Bande. Erst als die Mutter des Jungen Dokumente einschließlich ihrer Arbeitserlaubnis vorlegte, ließen die Beamten den Dreijährigen frei. Menschenrechtsorganisationen und Vertreter der Rechtsanwaltsvereinigung werfen der Immigration Gesetzesbruch vor.

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30.07.09 - Heiße Spur führt zu Militärs in Lop Buri

Die Ermittler im Fall des bewaffneten Anschlags auf Sondhi Limthongkul haben hohe Hürden zu überwinden. Seitdem feststeht, dass eine heiße Spur zu einer Armeeeinheit in Lop Buri führt, verweigern Militärs, aber auch hohe Polizeibeamte die Zusammenarbeit. Die Polizei hat drei weitere Haftbefehle beantragt. Sie nannte bisher keine Namen, bestätigte aber, dass es sich um Soldaten handelt und dass Verbindungen zum Special Warfare Command in der Provinz Lop Buri bestehen. Per Haftbefehl werden bereits ein Soldat und ein Polizist als mutmaßliche Täter gesucht. Die zögerlichen Fortschritte bei den Ermittlungen hat auch Sondhi Limthongkul kritisiert. Sollte es nicht bald zu Festnahmen kommen, sieht er Gefahren für die Nation. Dann könnten auch der Ministerpräsident und weitere prominente Personen das Ziel von Anschlägen werden. Am 17. April waren in Bangkok auf den Wagen von Sondhi Limthongkul Schüsse abgegeben worden. Der Mitbegründer der außerparlamentarischen Opposition „People´s Alliance for Democracy“ (PAD) überlebte. Mit schweren Verletzungen wurde er in ein Krankenhaus gebracht.

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30.07.09 - Jetzt 65 Schweinegrippe-Tote

Im Kampf gegen die Schweinegrippe hat die Regierung weitere 400 Millionen Baht bewilligt. Für 180 Millionen Baht werden Beatmungsgeräte für Krankenhäuser angeschafft. Landesweit sollen die Hospitäler damit ausgerüstet werden. Gestern gab das Gesundheitsministerium die aktuellen Zahlen bekannt: Danach sind jetzt 65 an der Schweinegrippe erkrankte Menschen gestorben, 8.877 haben sich seit April mit dem Virus A/H1N1 infiziert. Mehr als die die Hälfte der Todesopfer litt an verschiedenen Krankheiten, 24 sollen das antivirale Medikament Oseltamivir zu spät erhalten haben.

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30.07.09 - Petition trägt drei Millionen Unterschriften

Rund drei Millionen Menschen haben nach Angaben der „United Front for Democracy“ (UDD) eine Petition für eine Begnadigung des ins Ausland geflüchteten Ex-Premiers Thaksin Shinawatra unterschrieben. Über eine königliche Begnadigung will die UDD erreichen, dass der im Vorjahr wegen Machtmissbrauchs zu zwei Jahren Haft verurteilte Politiker in sein Heimatland zurückkehren kann und seine Strafe nicht absitzen muss. Vertreter verschiedener Parteien sowie Verfassungsrechtler interpretieren eine Begnadigung durch den König anders: Der Antragsteller müsse erst seine Haftstrafe antreten, dann könne er auf eine positive Entscheidung hoffen. Eine königliche Begnadigung beinhalte nicht die Aussetzung eines Gerichtsurteils. Mehrere führende Politiker haben Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva aufgerufen, das Verfahren umgehend zu stoppen. Der UDD-Antrag dürfe das Büro des Königs nicht erreichen.

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31.07.09 - Buchungen ziehen wieder an

Die Buchungen von Pauschalreisen haben zugenommen. Die Association of Thai Travel Agents meldet für das zweite Halbjahr eine hohe Zahl von Verträgen aus China, Japan, Hong Kong und Singapur. Also aus jenen Ländern, aus denen im ersten Halbjahr im Jahresvergleich erheblich weniger Urlauber kamen. So ging die Zahl der chinesischen Touristen in den sechs Monaten um 40 Prozent und aus Japan um fast 40 Prozent zurück.

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31.07.09 - Hillary Clinton sorgt sich um die Hmongs

Amerikas Außenministerin Hillary Clinton sorgt sich um die in einem Camp in der Provinz Phetchaburi untergebrachten 4.700 Hmong-Flüchtlinge. Nach einer Vereinbarung zwischen Laos und Thailand sollen die Familien noch in diesem Jahr nach Laos zurückkehren. Die Repratiierung hat bereits begonnen. Die Hmongs hatten Amerika vor dem Fall Vientianes im Jahr 1975 im Kampf gegen die Kommunisten geholfen. Jetzt wird befürchtet, dass die ethnische Minderheit nach ihrer Rückkehr in Laos verfolgt wird. Hillary Clinton hat bereits einen hohen Beamten nach Thailand entsandt. Er besuchte das Camp in Phetchaburi und ein weiteres Flüchtlingslager mit Burmesen im Norden des Landes und sprach mit Hilfsorganisationen und Vertretern lokaler Behörden. Die USA wollen aber keine weiteren Hmongs aufnehmen.

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31.07.09 - Streit um Schnellverbindung zum Flughafen

Die inoffizielle Eröffnung des Airport Rail Link kann sich in weiteres Mal verzögern. Transportminister Sophon Zarum macht dafür die Eisenbahnergewerkschaft verantwortlich. Auf Beschluss der Regierung soll die staatliche Eisenbahngesellschaft für den Airport Rail Link zwei Tochtergesellschaften gründen und neue Mitarbeiter einstellen. Dagegen wehren sich die Gewerkschafter. Sie sehen das als ersten Schritt zur Privatisierung der überschuldeten Eisenbahngesellschaft. Der Airport Rail Link verbindet Bangkoks Innenstadt mit dem internationalen Flughafen Suvarnabhumi und soll am 5. Dezember starten.

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31.07.09 - Thailand-Reisen für Senioren

Seit mehr als 20 Jahren bringt der deutsche Spezial-Reiseveranstalter Chenthaytravel seinen Gästen das Land des Lächelns weitab des Üblichen und in familiärer Atmosphäre näher. Zusätzlich zum Programmangebot für Singles, Paare und Familien, sowie für Gruppen und Vereine, wurde jetzt ein Thailand-Programm für Senioren aufgelegt. Es ist speziell auf die Personengruppe über 50 Jahre ausgerichtet. Mit geschulten Fahrern und Reiseleitern erkunden Urlauber in überschaubar großen Gruppen das Königreich ohne Zeitdruck und zumeist abseits der sonst üblichen Touristenströme. Die mehr als 15 Programm-Angebote für Senioren mit einer Reisedauer von 9 bis 90 Tagen sind im Internet unter www.ctt-reisen.de/ im Bereich der Thailand-Reisen unter „Specials für Senioren" zu finden. Telefonische Auskünfte gibt der Gummersbacher Reiseveranstalter unter 02261 - 6 44 87.

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