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Letzte Aktualisierung: 07.02.2010
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01.08.09 - Jubiläums-Airbus für die THAI

Thai Airways International (THAI) hat in Toulouse das 1.000. Flugzeug der A330/340-Familie erhalten. Das Jubiläumsflugzeug ist ein Airbus A330-300. Für A330/340 hat Airbus bislang 1.406 Bestellungen von 103 Kunden erhalten. Gebaut wurden bisher 630 Airbus A330 und 371 A340. Weitere 367 A330 und 10 A340 müssen noch ausgeliefert werden. Mit dem neuen Flugzeug wächst die THAI-Flotte auf 25 Airbus-Einheiten, darunter 15 A330-300, vier A340-500 und sechs A340-600. Auf Regionalstrecken setzt die Airline zudem 17 A300-600R ein. Zudem sind 18 Boeing 747-400 sowie 20 Boeing 777-200/-300, sechs 737-400 und zwei ATR72-200 in der Flotte. Das Durchschnittsalter beläuft sich auf etwas mehr als elf Jahre. Die Auslieferung der neuen Superjumbos vom Typ A380 wurde erst kürzlich wegen finanzieller Probleme der staatlichen Gesellschaft auf 2012 verschoben. Die THAI hat inzwischen mit Boeing die Übernahme von zwei 747 vereinbart. Die beiden 747-400ERF-Frachter waren ursprünglich für die kuwaitische LoadAir Cargo vorgesehen und warteten seit Fertigstellung in Seattle auf einen neuen Kunden. Für die THAI sind die beiden Jumbos nach über 15 Jahren wieder die ersten Vollfracht-Flugzeuge, nachdem man in der Vergangenheit drei Airbus A300C4-200 eingesetzt hatte, seitdem aber nur noch Unterflurkapazitäten der Passagiermaschinen genutzt hat.
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01.08.09 - Schweinegrippe: Drei Schwangere gestorben

Schwangere Frauen zählen zu den Risikogruppen bei Infizierung mit dem Schweinegrippe-Virus. Bisher erkrankten acht Schwangere, von denen drei gestorben sind. Vier Frauen werden in verschiedenen Krankenhäusern behandelt. Sobald der bestellte Impfstoff eintrifft, wollen die Gesundheitsbehörden landesweit schwangere Frauen zur Impfung aufrufen. Weiter sollen Ärzte, Schwestern und Mitarbeiter der Krankenhäuser sowie Kinder und Senioren geimpft werden. Da der Impfstoff noch nicht ausreichend getestet worden ist, steht nicht fest, wie er wirkt bzw. welche Dosis schützen wird. Eine flächendeckende Imfung gegen das A/H1N1-Virus wird es in Thailand nicht geben. Das Gesundheitsministerium hat nur zwei Millionen Dosen Schweinegrippe-Vakzin bestellt.

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01.08.09 - THAI verlängert Sondertarife

Thai Airways International (THAI) hat die Buchungsfrist für Sondertarife in ihren Premium-Klassen Royal First und Royal Silk bis zum 30. September 2009 verlängert. Auch der Limousinentransfer vom Flughafen Bangkok ist inbegriffen. Dank eines Partnertarifs unter dem Motto „Lets fly TWO Bangkok“ fliegen zwei gemeinsam reisende Personen jeweils ab 1.568 Euro in der Royal Silk Class und ab 2.268 Euro in der Royal First Class von Deutschland in Thailands Hauptstadt. Allein Reisende genießen den Komfort der Silk Class auf Flügen nach Bangkok ab 1.718 Euro pro Person; ein First Class Ticket ist ab 2.418 Euro zu haben. Sämtliche Tarife beinhalten Steuern und Gebühren, sind ab sofort bis 30.9.2009 buchbar und gelten für den Reisezeitraum bis zum 31. Oktober 2009. Außerdem im Preis inbegriffen und ebenfalls bis zum 31. Oktober 2009 verfügbar ist ein kostenloser Limousinenfahrdienst vom Flughafen Bangkok ins Stadtzentrum sowie zu den Badeorten Pattaya und Hua Hin. Dieses Angebot gilt für eine einfache Fahrt unmittelbar nach Ankunft mit einem internationalen Nonstop-Flug ab Deutschland. Weitere Infos unter Tel. 069-92 87 44 44 (Frankfurt) oder 089-24 20 70 10 (München) sowie im Internet: www.thaiairways.de.

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03.08.09 - Burma will die Atomwaffe

In Thailand wächst die Angst vor einer atomaren Bedrohung durch Burma. Bei ihrem jüngsten Besuch in Thailand hatte die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton Nordkorea vorgeworfen, Atomwaffen-Technologie nach Burma exportiert zu haben. In einem mehrseitigen Bericht stellte die englischsprachige Bangkok Post am Sonntag fest, das Nachbarland könne bereits im Jahr 2014 über Atomwaffentechnologie verfügen. Burma hat Uran-Minen, Uran-Fabriken und zwei Reaktoren. An der Herstellung von Plutonium zum Bau von Atomwaffen seien neben Nordkoreaner auch Russen und Iraner beteiligt.

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03.08.09 - Chulalongkorn-Dokumente “Memory of the World”

Dokumente aus der Regierungszeit von König Chulalongkorn (1868-1910) zählen zu den Neuzugängen im UNESCO-Register “Memory of the World”. Das dokumentarische Erbe des thailändischen Königs Rama V. ist Bestandteil des Nationalen Archivs und der Nationalen Bibliothek in Bangkok. Dort lagern rund 800.000 Schriften. Sie geben Aufschluss über die Politik und vielfältigen Reformen des Herrschers, der Thailand dem Westen näher brachte: Abschaffung der Sklaverei und des Glücksspiels, Gründung des staatlichen Schulwesens und soziale Verbesserungen. Das UNESCO-Register des Weltdokumentenerbes führte bisher aus Thailand nur eine Steininschrift aus Sukhothai auf.

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03.08.09 - Petition trägt 5,4 Millionen Unterschriften

Anhänger des gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra haben nach eigenen Angaben über 5,4 Millionen Unterschriften für eine Petition gesammelt. Die außerparlamentarische Opposition “United Front for Democracy against Dictatorship” (UDD) will die Petition am Mittwoch, 12. August, dem Geburtstag der Königin, dem Royal Household Bureau übergeben. Die „Rothemden“ hoffen für ihr Idol Thaksin auf eine königliche Begnadigung. Mehrere Parteien, führende Politiker und Universitäts-Professoren haben wiederholt die UDD aufgefordert, das Verfahren zu stoppen. Es sei unangemessen und illegal. Nur ein Häftling oder deren Angehörige könnten einen Antrag auf Begnadigung einreichen. Thaksin Shinawatra sei wegen Machtmissbrauchs rechtskräftig zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt worden und ins Ausland geflüchtet. Charas Suwanmala, Dekan der Fakultät Politische Wissenschaften an der Chulalongkorn-Universität, bezweifelt ohenhin, dass der Ex-Premier begnadigt werden kann. Es sei weltweit nicht üblich, einem korrupten Politiker die Freiheitsstrafe zu erlassen.

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03.08.09 - Panoramafotoausstellung in Bangkok

Eine Reise in die unendlichen Tiefen maritimer Gefilde, versprechen die Organisatoren einer neuen Panoramafotoausstellung, zu Fuße des ZEN-Komplexes und Amphitheaters im Außenbereich der CentralWorld Plaza an der Rama 1 Road. Bis zum 12. August präsentieren die Fotokünstler Laurent Ballesta und Pierre Descamp eine Zusammenstellung beeindruckender Unterwasserfotografien und informieren den Besucher über die verheerenden Folgen der Umweltverschmutzung in den Tiefen der Ozeane. Ziel der Künstler ist, das Umweltbewusstsein der Bevölkerung gegenüber der zunehmenden Verschmutzung der Ozeane zu schärfen.

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04.08.09 - Polizei stellt mehr Frauen ein

Die Königliche Polizei hat sich ein Ziel gesetzt: In jeder größeren Polizeistation soll künftig mindestens eine Beamtin ihren Dienst versehen. Unter den landesweit 8.000 Vernehmungspolizisten sind gerade Mal 137 Frauen. Davon arbeiten 128 in der Hauptstadt, vier in Songkhla, drei in Chiang Mai und zwei in Chonburi. 70 Frauen absolvieren derzeit ihre Ausbildung an der Polizeiakademie. Sie werden in drei Jahren den Polizeiwachen zugewiesen. Vor Ort sollen Polizistinnen vor allem Frauen und Kinder vernehmen, die Opfer von Gewalt oder anderer Straftaten wurden.

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04.08.09 - Gefälschte Medikamente gegen Schweine-Grippe

Das Informations- und Kommunikationsministerium will 10.000 Websites schließen. Dort werden Medikamente angeboten, die eine Übertragung der Schweinegrippe verhindern oder bei einer Infektion mit dem Virus A/H1N1 helfen sollen. Die für die Kontrolle von Medikamenten zuständige Food and Drug Administration hat unter den Pillen Imitate und minderwertige Mittel ausgemacht. Am Wochenende hat das Gesundheitsministerium beschlossen, landesweit ausgesuchten staatlichen und privaten Krankenhäusern Grippe-Mittel für die Behandlung von Patienten kostenlos zu überlassen. Der Grund: Mehrere Frauen und Männer sind an Schweinegrippe gestorben, weil sie nach Einschätzung von Virologen das antivirale Medikament nicht oder erst zu spät erhalten haben.

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04.08.09 - Thaksin beliebter als Abhisit

Nach einer Umfrage der Assumption Universität ist der gestürzte Premier Thaksin Shinawatra in der Bevölkerung beliebter als der jetzige Regierungschef Abhisit Vejjajiva. Für Thaksin sprachen sich 34 Prozent der Befragten aus, für Abhisit stimmten 32,9 Prozent. Die Interviewer hatten 4.079 Familien in 17 Provinzen befragt, darunter waren Bangkok, Tak, Chonburi und Songkhla.

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04.08.09 - Wirtschaft lobt Leistungen der Regierung

Mehrheitlich lobt die Privatwirtschaft die Leistungen der von der Demokratischen Partei angeführten Regierung. Besonders werden die einmalige 2.000-Baht-Zahlung an einkommensschwache Haushalte und das im April verabschiedete Konjunkturpaket genannt. Die Wirtschaft fordert jetzt von der Regierung, so schnell wie möglich die im zweiten Konjunkturpaket bewilligten Mittel in Höhe von 1,4 Billionen Baht Schritt für Schritt freizugeben. Santi Wilassakdanont, Präsident der Federation of Thai Industries, glaubt, dass sich die Wirtschaft im dritten und viertel Quartal dieses Jahres nachhaltig erholen wird – auch dank der Konjunkturprogramme.

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04.08.09 - Ein Toter bei Flugzeugunglück auf Samui

Eine aus Krabi kommende Maschine der privaten Bangkok Airways ist am Dienstagnachmittag kurz nach 14.30 Uhr auf dem Flugplatz Koh Samui bei einem Unwetter von der Rollbahn gerutscht. Nach einem Bericht der Bangkok Post starb der Pilot bei dem Unglück. Über die Zahl der Schwerverletzten gibt es unterschiedliche Angaben – zwischen sieben und zehn. Die meisten Verletzten wurden in das Bangkok Hospital Samui gebracht. 42 Fluggäste sollen das Unglück mit leichten Blessuren überlebt haben. Die Propellermaschine vom Typ ATR 72 mit der Flugnummer PG 266 war gegen den alten Kontrollturm geprallt, der jetzt von der Flughafenfeuerwehr genutzt wird. Während des Landeanflugs regnete es heftig, es herrschten starke Winde. In dem zweimotorigen Flugzeug sollen sich 68 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder befunden haben. Nach dem Unglück wurde der Airport geschlossen. Der Präsident der Bangkok Airways, Puttipong Prasarttong-Osoth, sagte, der getötete Pilot habe für die Fluggesellschaft 19 Jahre gearbeitet und Maschinen vom Typ ATR 72 14 Jahre geflogen. Welche Nationalität die Reisenden haben, ist unbekannt. Die Bangkok Airways hat eine Hotline eingerichtet, unter der die Namen der Passagiere in Erfahrung zu bringen sind: 02-265.8777 oder 1771.

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05.08.09 - Eine Schweizerin unter den Schwerverletzten Flughafen auf der Koh Samui bleibt gesperrt

© Sam Gruber
Unter den zwölf Verletzten des Flugzeugunglücks auf der Ferieninsel Samui sind nach einem Bericht der Bangkok Post eine Schweizerin, zwei Briten und ein Italiener. Diese vier Passagiere liegen mit schweren Verletzungen wie Brüchen in Krankenhäusern. Der Name der 41-jährigen Schweizerin wird mit Elodie Lacovangelo angegeben. Nach Angaben der Bangkok Airways befanden sich in der Unglücksmaschine überwiegend Ausländer, darunter Deutsche, Holländer, Israelis, Spanier und Franzosen. Die 70sitzige Propellermaschine vom Typ ATR 72-500 war am Dienstag gegen 14.30 Uhr bei einem schweren Unwetter mit böigen Winder von der Landebahn abgekommen und gegen einen alten Kontrollturm geprallt. Der 58-jährige Pilot überlebte den Aufprall nicht. Der Flugplatz Samui ist seit dem Unglück geschlossen. Airlines fliegen jetzt Surat Thani an. Von dort müssen die Fluggäste die Fähre auf die Ferieninsel nehmen. Der Airport Samui fertigt derzeit täglich 16 Flüge ab, in der Hauptsaison sind es 24. Experten der Luftfahrtbehörde und der privaten Bangkok Airways haben mit den Ermittlungen der Unglücksursache begonnen und erinnern an das folgenschwere Flugzeugunglück am 16. September 2007 in Phuket. Auch damals war eine Maschine bei einem Unwetter von der Landebahn abgekommen. Das Flugzeug der Billigairline One-Two-Go prallte gegen eine Böschung. 90 Passagiere überlebten das Unglück nicht. Als Ursachen machten Sachverständige später Fehler des Piloten, mehr noch unberechenbare Seitenwinde aus.

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06.08.09 - Flughafen Samui wieder geöffnet

Seit Mittwoch um 14 Uhr ist der Flughafen auf der Ferieninsel wieder geöffnet. Maschinen der Bangkoks Airways starteten von der Insel aus nach Bangkok und vom internationalen Flughafen Suvarnabhumi nach Samui. Weitere Ziele waren Phuket, U-Tapao bei Pattaya, Singapur und Hong Kong. Bei dem Unglück am Dienstag war eine Propellermaschine der Bangkok Airways bei einem Unwetter von der Landebahn abgekommen und gegen einen alten Kontrollturm geprallt. Der Pilot wurde getötet, zwölf Passagiere und Besatzungsmitglieder erlitten zum Teil schwere Verletzungen. Frühestens in einem Monat erwartet das Transportministerium einen vorläufigen Bericht zur Ursache. Der stellvertretender Staatssekretär Chaisak Angkasuwan sagte, neben dem schlechten Wetter müssten menschliches Versagen sowie ein defekter Motor in Betracht gezogen werden. Ein endgültiger Bericht werde wohl erst in einem Jahr vorliegen. Der Flugschreiber und die Black-Box werden nach Frankreich gesandt, denn die Unglücksmaschine ATR 72 wurde dort gebaut.

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06.08.09 - Jetzt 81 Schweinegrippe-Tote

Die Zahl der Schweinegrippe-Toten ist auf 81 gestiegen. Am Mittwoch bestätigte das Gesundheitsministerium 16 weitere Todesopfer, neun Männer und sieben Frauen. Unter den 16 Toten ist erneut eine Schwangere. Unter Schülern und Studenten ist die Infektion mit dem Virus A/H1N1 zurückgegangen, zugenommen haben die Krankheitsfälle unter Landwirten und Beschäftigten kleiner Betriebe. Anfang September wollen die Gesundheitsbehörden mit der Schutzimpfung beginnen. Der Impfstoff wird ab Mitte August in Holland getestet. In Thailand sollen die zu den Risikogruppen zählenden Menschen geimpft werden wie schwangere Frauen, Mitarbeiter des Gesundheitswesens, Kinder und Senioren.

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06.08.09 - Nach dem Selbstmord Safe gestohlen

Ein 55-jähriger Deutscher hat in seinem Haus in Pattaya Selbstmord begangen. Unmittelbar darauf wurden die Zimmer durchsucht und ein Safe mitgenommen. Nach den Ermittlungen der Polizei Banglamung hat sich der seit Jahrzehnten im Touristenort lebende Mann aufgehängt. Der Deutsche soll mehrere Bier-Bars besitzt und diese an Thais vermietet haben. Zeugen wollen zwei Frauen gesehen haben, als diese mit dem Safe und weiteren Gegenstände das Haus des Ausländers im Garden Village verließen. Die Thais sollen in einer nahe gelegenen Bar arbeiten. Nach weiteren Zeugenaussagen kommen ein Hausmädchen aus Kambodscha sowie zwei ihrer Freunde, eine Frau und ein Mann, als Täter in Frage. Sie sollen mit einem Pick-up vorgefahren sein und den Safe abtransportiert haben.

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07.08.09 - Armee: Burma strebt nicht nach Atomwaffen

Sowohl hohe Armeeoffiziere als auch Geheimdienste haben Berichte zurückgewiesen, nach denen Burma mit Hilfe von Nordkorea und Russland Plutonium aufbereiten und eine Atombombe bauen will. Für ein Atomprogramm gebe es derzeit keine Beweise. Thailands Armeeführung geht davon aus, dass Nordkorea nur konventionelle Waffen an Burma liefert. Nach einem von der Bangkok Post am letzten Sonntag veröffentlichen Bericht haben Überläufer Indizien bestätigt, das Burma möglicherweise eine Atombombe plant. Verwiesen wird auf einen Frachter mit rätselhafter Ladung, mysteriösen Tunnelsystemen in Burma und dem Einkauf von Nuklearmaterial. Aus dem thailändischen Außenministerium verlautet, man könne sich nicht vorstellen, dass Burma die Vereinbarung, Südostasien frei von Atomwaffen zu halten, verletzen werde. Ende Juli hatte US-Außenministerin Hillary Clinton auf dem asiatischen Sicherheitsforum in Phuket erklärt, sie befürchte eine militärische Zusammenarbeit von Nordkorea und Burma. Ein möglicher Verkauf von Kerntechnik, sagte sie, würde für eine Destabilisierung in ganz Südostasien sorgen.

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07.08.09 - Chefvolkswirt sagt kräftiges Wirtschaftswachstum voraus

Dr. Norbert Walter, Chefvolkswirt der Deutschen Bank, sagt Thailand für 2010 ein Wirtschaftswachstum von 3,5 Prozent voraus. Thailand werde sich von der globalen Rezession schnell erholen, weil es vorwiegend Verbrauchsgüter exportiere. Weltweit werde schon bald die Nachfrage nach solchen Produkten steigen, und davon profitiere das Königreich. Dr. Walter appellierte in Bangkok an die Verantwortlichen, das Vertrauen von Ausländern in die lokalen Märkte zu stärken. Das sei der Schlüssel für die künftige Entwicklung der thailändischen Wirtschaft.

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07.08.09 - Eine weitere Brücke nach Laos

Die Highway-Verwaltung plant einen vierten Brückenschlag zwischen Thailand und Laos. Das Bauwerk über den Mekong-Fluss soll die Reiseentfernung von Chiang Rai ins Nachbarland um 75 Kilometer verkürzen, 1,5 Milliarden Baht kosten und vier Fahrbahnen aufweisen. Eine Machbarkeitsstudie wird im kommenden Jahr erwartet, die Bauarbeiten sollen in 2011 beginnen.

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07.08.09 - Verbrauchervertrauen nimmt zu

Das Vertrauen der Verbraucher in die Wirtschaft hat sich im zweiten Quartalgebessert. Das hat eine Studie von Nielsen Global Consumer Confidence ergeben. Der Index für das Verbrauchervertrauen legte im Monat Juni gegenüber März von 81 auf 86 zu. Die Mehrheit der Thais glaubt, dass die Rezession bald vorbei ist und die Wirtschaft wieder wächst.

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07.08.09 - Lungenpest: Thailand verstärkt Grenzkontrollen

Nach dem Ausbruch der gefährlichen Lungenpest in der nordwestlichen chinesischen Ortschaft Ziketan mit inzwischen drei Todesopfern hat Thailand seine Kontrollen an den Grenzen verstärkt. Nach einer Infektion können Menschen ohne entsprechende Medikamente innerhalb von 24 Stunden sterben. Weil die Lungenpest per Tröpfcheninfektion übertragen werden kann, ist die Verbreitungsgefahr weitaus höher als bei der gängigeren Beulenpest, die durch Flohbisse übertragen wird. Erste Symptome sind Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen und Schwindel, später Atemnot und blutiger Auswurf. Die Sterblichkeit liegt bei über 60 Prozent, lässt sich aber durch rechtzeitige Behandlung mit Antibiotika aber auf unter 15 Prozent drücken. Das Pest-Bakterium wurde nach Angaben thailändischer Behörden zum letzten Mal im Jahr 1952 im Königreich festgestellt. Das für Seuchen zuständige Amt hat im Bangkoker Hafen Klong Toey Ratten einfangen und untersuchen lassen. Es wurden keine Lungenpest-Bakterien festgestellt. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation ist das Pest-Bakterium in weiten Teilen Nordasiens, Afrikas sowie Nord- und Südamerikas unter Nagetieren verbreitet. Auf den Menschen springt es dennoch nur selten über.

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10.08.09 - 35 Prozent weniger ausländische Urlauber

In den ersten sieben Monaten haben nach Berechnungen der Association of Thai Travel Agents (ATTA) im Jahresvergleich 35,15 Prozent weniger Ausländer im Königreich geurlaubt. Steigerungsraten gab`s nur bei Gästen aus Hong Kong, Indien und dem Mittleren Osten. Dramatisch war der Rückgang bei Touristen aus Südkorea (-56,5%), Japan (-47,5%), China (-43,1%) und England (-41,7%).

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10.08.09 - Unterschriften-Übergabe und Großdemo

Die „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD) will die Unterschriften auf der Petition für eine Begnadigung des gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra nunmehr am 17. August dem Royal Household Bureau in Bangkok im Beisein von 1.500 Anhängern übergeben. Gleichzeitig werden bis zu 100.000 „Rothemden“ zu einer Kundgebung auf dem Platz Sanam Luang erwartet. Die Regierung hat über eine Erklärung des Justizministeriums noch einmal deutlich gemacht, das Verfahren der UDD verstoße gegen geltendes Recht.

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10.08.09 - Vorerst keine Soldaten in den Sudan

Thailand wird vorerst keine Truppen für die UN-Friedensmission im Sudan abstellen. Verteidigungsminister Prawit Wongsuwon sieht Gefahren für das Leben der Soldaten, weil in dem afrikanischen Land die Gewalt wieder zugenommen hat. Anfangs sollen rund 300 Soldaten in der Krisenregion Dafur stationiert werden. Ihre Abreise ist bereits mehrfach verschoben worden.

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10.08.09 - Gläubige überreichten 999 + 99 Mönchen Lebensmittel

Auf der für den Straßenverkehr gesperrten North Pattaya Road überreichten am Sonntag vor dem Rathaus Tausende Gläubige 999 + 99 Mönchen Reis und weitere Lebensmittel. Ähnliche Zeremonien wurden anlässlich des Muttertages am kommenden Mittwoch sowie zur Unterstützung der von Gewalt beherrschten Grenzregionen im Süden und der dortigen Bevölkerung in allen Provinzen des Landes abgehalten. In Pattaya führten der Abt des Tempels Banglamung, Phra Kroo Wijit Tammasan, und Bürgermeister Itthipol Khunpluem die morgendliche Zeremonie an.

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11.08.09 - Kopilot und vier Briten weiterhin im Krankenhaus

Eine Woche nach dem Flugzeugunglück auf der Koh Samui liegt der schwer verletzte Kopilot weiterhin auf der Intensivstation des Bangkok Hospitals Samui. Vier Briten werden ebenfalls noch im Krankenhaus behandelt. Entlassen wurden inzwischen zwei Touristen aus Italien und der Schweiz. Am Dienstag letzter Woche war eine Maschine der Bangkok Airways während eines Unwetters von der Landebahn abgekommen und gegen einen alten Kontrollturm geprallt. Der Pilot starb am Unglücksort, zwölf Passagiere und Besatzungsmitglieder erlitten erhebliche Verletzungen. Die private Fluggesellschaft wird die stark zerstörte Maschine vom Typ ATR 72-500 abschreiben und die Versicherung in Anspruch nehmen. Das Flugzeug ist mit 11,7 Millionen US-Dollar versichert.

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11.08.09 - Regierung will Diesel-Preis bei 30 Baht halten

Bis Ende der Woche wird die Regierung ihre Energiepolitik überdenken. Das Kabinett könnte auf Forderungen von Politikern und aus der Wirtschaft eingehen und den Dieselpreis weiter subventionieren. Aus dem Energieministerium verlautete vor Wochen, erst wenn der Rohölpreis auf den Weltmärkten die 90-Dollar-Grenze erreicht habe oder der Dieselpreis bei 35 Baht je Liter liege, wolle die Regierung einschreiten und ein Hilfspaket beschließen. Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva sagte am Wochenende, bei einem Diesel-Preis von 30 Baht je Liter sei die Schmerzgrenze erreicht. Der Premier will erneut den staatlichen Öl-Fonds als „Feuerwehr“ einsetzen. Die 30-Baht-Grenze kann schon in einigen Tagen erreicht werden. Aus dem Energieministerium verlautet, der Staat subventioniere den Preis von Strom, Diesel und Autogas bereits mit rund 40 Milliarden Baht im Jahr.

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11.08.09 - Panda-Mädchen heißt Lin Ping

Das vor Monaten im Zoo Chiang Mai geborene Panda-Mädchen hat den Namen Lin Ping erhalten. In Thai bedeutet das „Ping-Fluss“, und so heißt das Gewässer in Chiang Mai. 13,2 Millionen Thais haben auf ihrer Postkarte für Lin Ping gestimmt. Der erste Preis ging an ein zweijähriges Mädchen aus Sakon Nakhon. Seine Großmutter hatte für das Kind Postkarten ausgefüllt. Die Familie wird am morgigen Mittwoch im Zoo die Preise erhalten: eine Million Baht, einen Wagen und eine Reise in die chinesische Provinz Chengdu, Heimat des Panda-Eltern.

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11.08.09 - 10.000 Baht Geldbuße für illegale Taxifahrer

Die Verwaltung des Bangkoker Flughafens Suvarnabhumi und die Polizei wollen gemeinsam gegen illegale Reiseführer und Taxifahrer vorgehen. Ihnen drohen künftig höhere Geldbußen. Während Reiseführer und Taxifahrer ohne Lizenz bisher mit einer Geldstrafe von bis zu 2.000 Baht davonkamen, müssen sie jetzt mit 10.000 Baht und einer Haftstrafe von bis zu fünf Jahren rechnen. Der Flughafenbetreiber Airports of Thailand will strikt vorgehen und alle 15 Tage Bilanz ziehen.

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13.08.09 - Thailand liefert Waffenhändler Bout nicht aus

Ein Bangkoker Gericht hat einen Auslieferungsantrag der USA gegen den russischen Waffenhändler Viktor Bout zurückgewiesen. Im vergangenen Jahr hatten die thailändischen Behörden eine Anklage gegen Bout fallengelassen, um dessen Auslieferung zu ermöglichen. Die US-Behörden werfen dem 42-Jährigen vor, in großem Stil Waffen nach Südafrika, Afghanistan und Südamerika geliefert zu haben. Der weltweit gesuchte Waffenhändler war im März 2008 von US-Agenten in einem Hotel in Bangkok gefasst worden, seitdem sitzt er in einem Hochsicherheitstrakt ein. Das Auslieferungsverfahren hatte im September begonnen. Der als „Händler des Todes“ bekannte Bout soll unter anderem die Taliban in Afghanistan, das Terrornetzwerk El Kaida, marxistische Rebellen in Südamerika und den früheren liberianischen Präsidenten Charles Taylor mit Waffen versorgt haben. Im Falle einer Verurteilung in den USA muss Bout mit lebenslanger Haft rechnen.

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13.08.09 - Automobiler Wachstumsmarkt Südostasien

Ein wichtiger Absatzmarkt für die deutschen Autohersteller werden künftig südostasiatische Länder wie Thailand, Vietnam oder Malaysia sein. Eine Studie des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) und der Unternehmensberatung Management Engineers sieht in den so genannten ASEAN-Staaten enormes Wachstumspotential. In Vietnam kommen derzeit auf 1 000 Einwohner nur sieben Fahrzeuge, in Indonesien sind es 49 Autos. In westlichen Industriestaaten wie Deutschland oder Frankreich gibt es dagegen mehr als 500 Fahrzeuge je 1 000 Einwohner. Es besteht in Südostasien also starker Nachholbedarf in der Verbreitung motorisierter Fahrzeuge. Zudem wächst die Bevölkerung beständig; gegenüber dem Jahr 2000 leben nun 60 Millionen mehr Menschen in der ASEAN-Region. Außerdem erholen sich die südostasiatischen Staaten wahrscheinlich schneller von der globalen Wirtschaftskrise als andere Länder. Problematisch für Autobauer sind nur die unterschiedlichen Kundenbedürfnisse in den einzelnen Ländern der Region. In Thailand sind beispielsweise leichte Nutzfahrzeuge (Pick-ups) gefragt, Indonesien und Malaysia bevorzugen dagegen klassische Pkw. In Vietnam versprechen laut der Studie Billigautos die größten Verkaufschancen, während aus Singapur und Brunei eine starke Nachfrage nach Premiumfahrzeugen kommt.

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13.08.09 - Höhepunkt der Schweinegrippe noch nicht erreicht

Noch mindestens bis Februar wird die Schweinegrippe im Land grassieren. Mit Beginn der jetzigen Regenzeit steigt ohnehin die Zahl der Grippeinfizierten, und dann folgt die kalte Jahreszeit. Üblicherweise melden die Gesundheitsbehörden in dieser Zeit in jedem Monat rund 10.000 Erkrankungen. Jetzt, bei der Schweinegrippe, wird die Zahl drastisch steigen. Die Gesundheitsämter rechnen in den kommenden Monaten mit Millionen Schweinegrippe-Fälle. Bisher wurden 97 Schweinegrippetote gemeldet, die Zahl der Erkrankungen wird seit April auf etwa 350.000 bis 500.000 geschätzt. Die meisten von ihnen verliefen ohne schwerwiegende Symptome. Gesundheitsexperten haben Infizierte aufgefordert, die Medikamentendosis von jeweils zwei Oseltamivir an fünf Tagen einzuhalten. Wer die Einnahme abbreche oder zu viele Tabletten nehme, trage zur Mutation des Virenstammes bei. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums hat sich erstmals ein an Schweinegrippe erkrankter Thai als resistent gegen das Grippemittel erwiesen.

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13.08.09 - Tsunami-Übung im Süden des Landes

Das Katastrophen-Zentrum hat für den 21. August in sechs Provinzen an der Andamanischen See einen großräumigen Tsunami-Alarm angesetzt. 103 Sirenen werden gleichzeitig heulen und in Phuket, Phang Nga, Krabi, Ranong, Trang und Satun Bevölkerung und Touristen auf den Probe-Alarm aufmerksam machen.

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14.08.09 - Sechs Millionen wollen Petition verhindern

Über sechs Millionen Menschen haben bereits eine Erklärung unterzeichnet und sich damit gegen die von der „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD) initiierte Petition für eine königliche Begnadigung des gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra ausgesprochen. Innenminister Chavarat Charnveerakul rechnet bis zum kommenden Montag mit zehn Millionen Unterschriften. An dem Tag will die außerparlamentarische Opposition UDD die Petition dem Büro des Königs in Bangkok überreichen. Zudem haben die „Rothemden“ zu einer Großdemonstration auf dem Platz Sanam Luang aufgerufen.

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14.08.09 - Buchungen für Wintersaison ziehen an

Weltweit mehren sich die Signale für eine Konjunkturwende. Und da gleichzeitig die Buchungen für die Wintersaison anziehen, glaubt die Thai Hotels Association (THA), dass die Tourismusbranche noch einmal mit einem blauen Auge davon kommen wird. Die Zimmerbelegung im vierten Quartal dieses Jahres werde darüber entscheiden, wie viele ihrer Mitglieder das Krisenjahr überleben, sagte ein Sprecher der THA. Die Vereinigung rechnet im letzten Vierteljahr 2009 mit einer Belegungsquote zwischen 70 und 75 Prozent gegenüber 90 bis 95 Prozent in „normalen“ Jahren.

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14.08.09 - Deutsche Botschaft soll bei Triumph intervenieren

Rund 1.000 entlassene Beschäftigte von Triumph International (Thailand) haben in einem Schreiben an die deutsche Botschaft in Bangkok appelliert, sich bei den deutschen Eigentümern des Unternehmens für die Wiedereinstellung der Mitarbeiter einzusetzen. Eine Gewerkschaftssprecherin sagte, die Beschäftigten hätten von ihrer Kündigung über eine SMS erfahren und seien zum Teil seit 20 Jahren für den Konzern tätig. Triumph wolle anscheinend seine Produktion in ein anderes Land mit niedrigem Lohnniveau verlegen. Triumph International (Thailand) lässt in Samut Prakan unter Body Fashion Dessous und Bademoden herstellen. Der Konzern mit Sitz in der Schweiz führt den Personalabbau auf die weltweite Rezession zurück.

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14.08.09 - Blackbox wird jetzt in Frankreich ausgewertet

Erste Ergebnisse zur Ursache des Flugzeugunglücks auf der Koh Samui werden bereits in der kommenden Woche erwartet. Bis dahin sollen in Frankreich die Blackbox und weiter der Funkverkehr zwischen den Piloten und dem Kontrollturm auf dem Flughafen Samui ausgewertet werden. Zudem werden erste Gespräche mit dem verletzten Kopiloten geführt. Bei dem Unglück am 4. August war der Pilot getötet worden und zwölf Passagiere und Besatzungsmitglieder erheblich verletzt worden. Die Maschine der Bangkok Airways war bei einem schweren Unwetter von der Landebahn abgekommen und gegen einen alten Kontrollturm geprallt.

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17.08.09 - Heute wird die Petition überreicht

Für die „United Front for Democracy against Dictatorship” (UDD) ist heute ein besonderer Tag. Vertreter der außerparlamentarischen Opposition werden in Bangkok dem Office of His Majesty`s Principal Private Secretary auf dem Gelände des Grand Palace eine Petition zur Begnadigung des ehemaligen Ministerpräsident Thaksin Shinawatra überreichen. Die Petition trägt Millionen Unterschriften. Im Vorfeld hat Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva deutlich gemacht, dass weder das Büro des Königs noch der Herrscher selbst in Kürze über die Petition entscheiden wird. Da ein Gericht Thaksin Shinawatra im Vorjahr wegen Machtmissbrauchs zu zwei Jahren Haft verurteilt habe und der Ex-Premier im Exil lebe, werde das Büro des Königs beim Justizministerium eine Stellungnahme zum Inhalt der Eingabe einholen. Der Minister habe zu beurteilen, ob die Petition der so genannten „Rothemden“ die im Gesetz verankerten Kriterien erfülle. Das ist nach Einschätzung der Regierung nicht der Fall.

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17.08.09 - China gewährt ASEAN weiteren Kredit

China hat den ASEAN-Staaten einen weiteren Kredit in Höhe von 15 Milliarden US-Dollar (510 Milliarden Baht) zugesagt. Damit soll die Infrastruktur in den zehn Mitgliedsländern des Staatenbundes verbessert werden. Das meiste Geld fließt in das Transportwesen und die Telekommunikation. China strebt vor allem einen Ausbau der Handelswege an. Geplant ist eine neue Eisenbahnverbindung von Kunming in Südchina nach Vietnam, Laos, Thailand, Malaysia und Singapur. Davon würde auch der Tourismus profitieren.

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17.08.09 - 205 Taxifahrer und Reiseleiter festgesetzt

Der Flughafenbetreiber Airports of Thailand (AoT) meldet bei seiner groß angekündigten „Säuberung“ des internationalen Flughafens Suvarnabhumi einen ersten Erfolg: Sicherheitspersonal hat 205 Taxifahrer und Reiseleiter vorübergehend festgesetzt. Sie konnten keine Lizenz vorweisen und werden mit einer hohen Geldbuße oder einer Haftstrafe belegt. Bei einem Besuch des Bangkoker Airports hat Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva am Wochenende auch mit Vertretern der Duty-Free-Läden gesprochen. In den letzten Monaten haben sich mehrfach Touristen beklagt über angebliche Diebstähle, Festnahmen und die Zahlung hoher Geldbeträge, um frei zu kommen.

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18.08.09 - Thaksin-Petition an Regierung weitergeleitet

Das Kabinett wird sich bereits heute mit der gestern dem Büro des Königs überreichten Petition für eine Begnadigung des ehemaligen Premiers Thaksin Shinawatra auseinandersetzen. Das Office of His Majesty`s Principal Private Secretary hatte das Schreiben umgehend an das Justizministerium mit Bitte um eine Stellungnahme weitergeleitet. Rund 30.000 Anhänger des gestürzten Ministerpräsidenten hatten am Montag in Bangkok demonstriert. Führende Mitglieder der „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD) überreichten dem Büro des Königs die Petition. Sie trägt 3,5 Millionen Unterschriften. In einer Video-Botschaft dankte Thaksin seinen Anhängern für deren Unterstützung. „Ich bin überwältigt“, sagte der ins Ausland geflüchtete Politiker. Er war im Vorjahr wegen Machtmissbrauchs zu zwei Jahren Haft verurteilt worden.

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18.08.09 - Gesundheitstourismus brachte 64 Milliarden Baht

Der Gesundheitstourismus hat dem Land im Vorjahr Einnahmen in Höhe von 64 Milliarden Baht gebracht. Rund 1,4 Millionen Ausländer reisten nach Thailand, um sich hier von Ärzten behandeln zu lassen. 700.000 suchten die 19 Krankenhäuser der Bangkok Dusit Medical Services (BGH) auf, weitere 400.000 das Bumrungrad Hospital in Bangkok. Zur BGH-Gruppe zählen die Krankenhäuser unter der Bezeichnung Bangkok Hospital, so in Pattaya, Phuket und auf der Koh Samui, weiter das BNH in Bangkok und die Samitivej in Bangkok und Sri Racha. 40 Prozent der BGH-Einnahmen kommen von Ausländern. Sie machen 33 Prozent aller Patienten aus. Von den 1,2 Millionen Patienten des Bumrungrad Hospitals waren im Vorjahr 10 Prozent in Thailand lebende Ausländer und 30 Prozent ausländische Urlauber.

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18.08.09 - Gipfeltreffen soll verlegt werden

Das für den 23. bis 25. Oktober geplante 15. Gipfeltreffen der zehn ASEAN-Staaten und ihrer Dialogpartner aus China, Japan, Südkorea, Australien, Neuseeland und Indien findet womöglich in Hua Hin und Cha-am statt. Die Regierung erwägt, sich gegen den Standort Phuket zu entscheiden. Der Grund: Zu dieser Zeit wird auf der Ferieninsel das traditionelle Vegetarier-Festival ausgerichtet.

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18.08.09 - Burma verneint Bau einer Atombombe

Gegenüber dem amerikanischen Senator Jim Webb hat Burmas Junta abgestritten, den Bau eines Kernkraftwerks und nuklearer Waffen zu verfolgen. Der Politiker traf am Montag in Bangkok Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva und Außenminister Kasit Piromya. Jim Webb sagte vor den Medien, mehrere hohe Vertreter von Burmas Regierung hätten ihm versichert, das Militär sei nicht am Bau von Nuklearwaffen interessiert.

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20.08.09 - Polizeiwache für Flughafen Suvarnabhumi

Suvarnabhumi soll endlich aus den negativen Schlagzeilen. Nachdem Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva das am Wochenende bei seinem Besuch auf Bangkoks internationalem Flughafen gefordert hatte, berief der Flugplatzbetreiber Airports of Thailand (AoT) umgehend eine Konferenz ein. Daran nahmen u.a. Vertreter der Polizei, der Zollbehörde und vom Unternehmen King Power teil, das die Duty-Free-Läden betreibt. Einig war man sich, alles Erdenkliche zu unternehmen, damit Medien weltweit Suvarnabhumi nicht weiter mit Schlagworten wie Erpressung und Korruption gleichsetzen. Im dritten Geschoß des Terminals wird umgehend eine Polizeiwache mit allen erforderlichen technischen Geräten eingerichtet. Dort sollen künftig mutmaßliche Straftäter verhört werden, dort sollen Passagiere ihre Klagen oder Bitten vorbringen. Bisher ist für den Flughafen die Polizeistation Rachathewa in der Provinz Samut Prakan zuständig. Großflächige Schilder sollen im Terminal Fluggäste rechtzeitig darauf aufmerksam machen, dass sie den zollfreien Bereich verlassen und dass sie zuvor die Ware bezahlen müssen. Zudem will AoT auf dem Flughafen weitere Überwachungskameras installieren.

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20.08.09 - Miss Thailand wird hoch gehandelt

Miss Thailand Chutima Durongdej wird bei der Wahl zur Miss Universe 2009 in Nassau auf den Bahamas als eine der Favoritinnen gehandelt. Die Konkurrenz ist allerdings groß. 83 weitere Kandidatinnen rechnen sich ebenfalls beste Chancen für den begehrten Titel aus. Larissa Costa Silva de Oliveira, amtierende Miss Brasil 2009, erscheint in den Listen der Wettkampforganisation auf den ersten Platz. An zweiter Stelle liegt Chutima Durongdej, gefolgt von Miss Indonesien, Miss Vietnam und Miss Peru. Die Kandidatinnen müssen sich einer ganzen Reihe von persönlichen Gesprächen mit der Jury stellen. Dabei werden unter anderem sprachliche Gewandtheit, Ausdrucksweise und die Intelligenz jeder einzelnen bewertet. Die 15 Semifinalistinnen werden dann am Sonntag, 23. August, den Sieg unter sich ausmachen. Die Wahl zur Miss Universe gibt es seit 1952 und wird in 185 Länder live übertragen.

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20.08.09 - Starke Rückgänge bei Exporten und Importen

Die Wirtschaft exportierte im Juli Waren im Wert von 12,9 Milliarden US-Dollar. Das war im Jahresvergleich ein Rückgang um 25,7 Prozent. Der Wert der Ausfuhren hat sich allerdings gegenüber dem Monat Juni leicht erhöht. Nach Angaben des Handelsministeriums erreichte der Export in den ersten sieben Monaten 81 Milliarden Dollar. Die Ausfuhren sanken damit im Jahresvergleich um fast 24 Prozent. Einen noch stärkeren Rückgang gab`s bei den Importen. Von Januar bis einschließlich Juli erreichten die Einfuhren einen Wert 69 Milliarden Dollar, im Jahresvergleich ein Minus von fast 35 Prozent.

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21.08.09 - Tulpe heißt „König Bumibol“

Mit Genehmigung des thailändischen Königs hat ein holländischer Blumenzüchter eine Tulpe „König Bhumibol“ benannt. Sie ist eine eigenständige Züchtung auf der Grundlage einer „Prinz Claus“ betitelten Tulpe. Prinz Claus ist der verstorbene Ehemann von Königin Beatrix. „König Bhumibol“ hat eine gelbe Farbe und erreicht eine Höhe von 45 Zentimetern. Der Sohn des Holländers hat vor Jahren in Nordthailand gelebt und gearbeitet, sich in eine Thai verliebt und die Frau geheiratet.

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21.08.09 - Bhumjaithai-Partei wünscht eine Amnestie

Auf geringe Resonanz ist bei der regierenden Demokratischen Partei der Gesetzentwurf ihres Koalitionspartners Bhumjaithai gestoßen. Über ein Amnestie-Gesetz möchte die Partei die seit Jahren zerstrittene Nation vereinen. Bhumjaithai schlägt vor, Strafverfahren und Ermittlungen gegen Anhänger der People`s Alliance for Democracy (PAD) in der Zeit vom 26. Mai bis zum 3. Dezember letzten Jahres sowie gegen Anhänger der „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD) vom 26. März bis 14. April dieses Jahres einzustellen. Das würde bedeuten: Die „Gelben“ würden nicht wegen der Flughafen-Besetzungen, die „Rothemden“ nicht wegen der gewalttätigen Auseinandersetzungen in Pattaya und Bangkok angeklagt.

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21.08.09 - Kleinstkredite für die Armen

Der Nobelpreisträger Muhammad Yunus hat in der Provinz Pathum Thani zur Bekämpfung der Armut ein Betreuungszentrum eröffnet. Das Yunus Center im Asian Institut of Technology wird Kleinstkredite an Mittellose vergeben. Millionen Arme wurden so schon Unternehmer. Der Mann aus Bangladesch gründete 1976 die Grameen-Bank. Die Kreditnehmer kaufen sich vom bewilligten Geld eine Nähmaschine, ein Kalb oder eine Wasserpumpe, um Trinkwasser zu verkaufen. Studien zufolge hat jeder zweite Grameen-Kunde mit einem eigenen Unternehmen den Sprung aus der Armut geschafft. Oft sind es kleine Beträge, deretwegen Menschen ein Leben lang zur Armut verdammt sind. Business soll Almosen ersetzen. Das ist die schlichte Logik hinter Yunus Geschäftsidee. Jetzt soll sie auch in Thailand der einkommensschwachen Bevölkerung zu Arbeit und ein wenig Wohlstand verhelfen.

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21.08.09 - Schwangere Opfer der Schweinegrippe

Mit einem Kaiserschnitt haben Ärzte des Krankenhauses Maharaj in Nakhon Ratchasima ein Baby gerettet. Die Mutter war im achten Monat schwanger und ist an den Folgen der Schweinegrippe gestorben. Die Frau war bereits vor drei Wochen in das Hospital eingeliefert worden und lag seitdem auf der Intensivstation. Jetzt starb sie an Lungenentzündung und Nierenversagen. Das Neugeborene wiegt 1.400 Gramm und ist nicht mit dem Grippevirus A/H1N1 infiziert.

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22.08.09 - Bombe tötet deutschen Ingenieur

In Huay Yai bei Pattaya ist auf einer Kautschuk-Plantage die Leiche eines 45-jährigen Deutschen gefunden worden. Nach Angaben der Polizei soll der Ingenieur durch eine Bombe getötet worden sein, die an seinem Körper befestigt worden war. Die Beamten der Polizeistation Banglamung vermuten einen Racheakt und machen mafiöse Banden aus Pattaya für die Tat verantwortlich. 100 Meter von der zerfetzten Leiche entfernt stand der BMW des Deutschen. Wie dessen 40-jährige Frau mitteilte, hatte ihr Mann am Mittwoch die Wohnung in Bangkok verlassen. Als er nicht zurückkam, alarmierte die Thai die Polizei. Der Ingenieur soll zuvor eine Morddrohung von ausländischen Bauunternehmungen erhalten haben.

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22.08.09 - Regierung kürzt Konjunkturprogramm

Das Kabinett hat sein zweites Konjunkturprogramm von 1,4 Billionen auf 1,06 Billionen Baht zusammengestrichen. Nach der Finanzplanung will der Staat in den kommenden Jahren 824,2 Milliarden Baht ausgeben, staatliche Agenturen und Organisationen sollen über weitere 239,5 Milliarden Baht verfügen. In diesem Finanzjahr, das am 30. September endet, will die Regierung noch 27 Milliarden Baht in die Infrastruktur pumpen.

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24.08.09 - König kritisiert mangelndes Streben nach Einheit

Seine Majestät der König sieht sein Land am Abgrund. In einer Rede kritisierte der Herrscher die mangelnde Bereitschaft der zerstrittenen Gesellschaftsschichten zur Zusammenarbeit und zur Einheit der Nation. König Bhumibol Adulyadej sagte weiter, Zukunft und Fortschritt des Landes würden von den Kenntnissen und der Weisheit der Bevölkerung abhängen. Keiner sollte auf seine Vorteile bedacht sein. Der Herrscher sieht sein Königreich in den Ruin schlittern und appelliert an die Bürger, einen weiteren Verfall des Landes zu stoppen.

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24.08.09 - Umfrage: Mehrheit gegen Amnestie-Gesetz

Bei einer Umfrage der Bangkok-Universität hat sich die Mehrheit der 1.206 in der Hauptstadt Interviewten gegen das von der Partei Bhumjaithai geforderte Amnestie-Gesetz ausgesprochen. Zwei Drittel der Frauen und Männer lehnen eine Amnestie ab, über 60 Prozent befürchten bei einer Strafaufhebung weitere innenpolitische Konflikte. Über ein Amnestie-Gesetz möchte Bhumjaithai die seit Jahren gespaltene Nation vereinen. Die Partei hat vorgeschlagen, Strafverfahren und Ermittlungen gegen Anhänger der People`s Alliance for Democracy (PAD) in der Zeit vom 26. Mai bis zum 3. Dezember letzten Jahres sowie gegen Anhänger der „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD) vom 26. März bis 14. April dieses Jahres einzustellen.

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24.08.09 - Phuket: Ausländer kaufen strandnahe Grundstücke auf

In Thailand wächst die Angst vor einem Ausverkauf des Landes. Nach einem Bericht der Bangkok Post sollen sich bereits 90 Prozent der strandnahen Grundstücke auf der Ferieninsel Phuket in ausländischer Hand befinden. Ähnlich wird die Situation in Teilen anderer Touristenzentren wie Chiang Mai, Rayong, Pattaya, Samui, Koh Phangan, Hua Hin und Surat Thani beschrieben. Ausländer würden Land in großem Stil über von ihnen gegründete Unternehmen kaufen, bei denen Thais nur auf dem Papier 51 Prozent der Geschäftsanteile besäßen. Oder Ausländer würden ihre Ehefrauen vorschicken und diese auf ihren Namen Grundstücke erwerben.

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25.08.09 - Zwei Drogenhändler hingerichtet

Im Gefängnis Khwang in Nonthaburi sind zwei Drogenhändler hingerichtet worden. Die beiden Männer erhielten eine tödliche Spritze. Bis zum Jahr 2003 wurden in Thailand zum Tode Verurteile durch Schüsse hingerichtet. Die Männer hatten eine Stunde Zeit, an ihre Familien Briefe zu schreiben. Dann erhielten sie die letzte Mahlzeit und Beistand durch einen Mönch.

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25.08.09 - Menschenhändlerring kauft Babys auf

Die Polizei ist in der südlichen Provinz Songkhla einem Menschenhändlerring auf der Spur. Ein führendes Mitglied dieser Bande sitzt bereits hinter Schloss und Riegel. Frauen sprechen schwangere Immigrantinnen an, gewinnen deren Vertrauen und verleihen Geld. Später, nach der Geburt, kaufen sie das Baby und bieten es in Malaysia kinderlosen Ehepaaren an. Eine burmesische Mutter sagte aus, man habe ihr 50.000 Baht für ihr Neugeborenes gezahlt.

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25.08.09 - Flughafenausbau kostet zehn Milliarden Baht

Im Oktober wird der Flughafenbetreiber Airports of Thailand (AoT) dem Kabinett seine Pläne für den Ausbau des internationalen Flughafens Suvarnabhumi zur Genehmigung vorlegen. Zehn Milliarden Baht sollen für den Bau einer dritten Landebahn und für ein weiteres Terminal bereitgestellt werden. Die AoT geht von einer dreijährigen Bauzeit aus und erwartet für den Flugbetrieb keine größeren Behinderungen.

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25.08.09 - Wirtschaft erholt sich

Die Wirtschaft zeigt deutliche Zeichen der Erholung. Nach Angaben des National Economic and Social Development Board (NESDB) schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 4,9 Prozent. Im ersten Quartal lag der Rückgang mit 7,1 Prozent deutlich höher. Der NESDB glaubt, dass die Rezession den tiefsten Stand erreicht hat und sieht eine Erholung auf dem Arbeitsmarkt, bei den Investitionen und dem privaten Konsum.

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26.08.09 - 42 Verletzte bei Bombenanschlag

Bei einem Bombenanschlag in der südlichen Unruheprovinz Narathiwat sind 42 Menschen verletzt worden. Davon vier schwer. Ein Mann hatte gegen 1 Uhr mittags vor einem Restaurant in der Innenstadt einen Pick-up abgestellt. Fünf Minuten später explodierte eine 50-Kilogramm-Bombe. Unter den Verletzten ist ein lokaler Verwaltungsleiter. Geheimdienste warnen seit Wochen vor schweren Anschlägen der Separatisten in der von überwiegend Muslimen bewohnten Region.

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26.08.09 - Regierung setzt Sicherheitsgesetz in Kraft

Die Regierung wird zu der von der „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD) geplanten Großdemonstration in Bangkok das „Internal Security Act“ in Kraft setzen. Es soll allerdings nur für den Dusit-Stadtteil gelten. Das Sicherheitsgesetz ermöglicht den Einsatz von Soldaten und verbietet Demonstranten, Strassen oder Gebäudezugänge zu blockieren. Erstmals galten die Sicherheitsvorschriften im Juli beim ASEAN-Gipfel auf der Insel Phuket. Die „Rothemden“ wollen am Samstag gegen die „Verzögerungstaktik“ der Regierung bei der von den UDD-Anhängern gewünschten königlichen Begnadigung des ehemaligen Premiers Thaksin Shinawatra protestieren.

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27.08.09 - Wiedereröffnung Preah Vihears denkbar

Thailand und Kambodscha wollen im umstrittenen Grenzgebiet am Hindu-Tempel Preah Vihear ihre Truppen reduzieren. Nach der Ankündigung Phnom Penhs, bereits in der kommenden Woche die Hälfte der Soldaten abzuziehen, hat Thailand ebenfalls eine Verringerung des Militärs zugesagt. Ein Sprecher der Armee sagte, nach dem Teilabzug sei die Wiedereröffnung des Zugangs zum Khmer-Heiligtum denkbar. Seit Beginn der neuerlichen politischen und militärischen Auseinandersetzungen um Preah Vihear hatte Kambodscha den Tempel im Vorjahr geschlossen. Besucher können das Gelände nur über die thailändische Provinz Si Sa Ket erreichen. Die Schließung hat den Tourismus in dieser Region hart getroffen.

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27.08.09 - Alarmtürme sollen Bürger rechtzeitig warnen

In der erdbebengefährdeten Provinz Kanchanaburi werden weitere vier Warntürme errichtet. Drei sollen am Fluss Kwai Yai mit der Srinakarin-Talsperre und ein Turm am Fluss Kwai Noi an der Vajiralongkorn-Talsperre errichtet werden. Die Mittel in Höhe von zehn Millionen Baht stellen lokale Behörden bereit, die Alarmanlagen sollen im Februar betriebsbereit sein. Die beiden großen Wasserspeicher im Westen des Landes liegen über geologischen Verwerfungen. Die unterhalb der Talsperren wohnenden Thais, aber auch die Tourismusbranche befürchten bei einem schweren Erdbeben in der Provinz oder im benachbarten Burma, dass die Dämme brechen. Der Stromversorger Egat hat in der Vergangenheit immer wieder versichert, die Dämme seien stabil und sicher.

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27.08.09 - Acht weitere Schweinegrippe-Tote

Das Gesundheitsministerium berichtete am Mittwoch von weiteren acht Schweinegrippe-Toten. Damit hat sich deren Zahl auf 119 erhöht. Die Behörde sieht keine Anzeichen, dass sich die Infektion mit dem Virus A/H1N1 schneller ausbreitet. Seit April wurden insgesamt 14.976 bestätigte Fälle gemeldet. Besonders von der Grippe betroffen waren bisher die Altergruppen 10 bis 19 (43%), 5 bis 9 (16%) und 20 bis 29 (15%). Die Weltgesundheitsbehörde geht davon aus, dass sich weltweit zwei Milliarden Menschen mit der Schweinegrippe infizieren werden. Das wäre jeder dritte Erdbewohner

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28.08.09 - Regierung droht mit Einsatz des Militärs

Mit aller gebotenen Härte sollen die Sicherheitskräfte am Sonntag gegen Thaksin-Anhänger vorgehen. Die Regierung hat zu der von der „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD) vorgesehenen Großdemonstration in Bangkok das „Internal Security Act“ in Kraft setzen. Es gilt für den Stadtteil Dusit. Das Sicherheitsgesetz setzt nicht den Artikel 63 der Verfassung (Recht auf Demonstration) außer Kraft, schränkt aber Protestkundgebungen ein. So hat der Verteidigungsausschuss gestern beschlossen, den Dusit-Palast, den Regierungssitz (Government House) und das Parlamentsgebäude zu Sperrgebieten erklären. Sollten sich die „Rothemden“ über Anordnungen hinwegsetzen, sollen Militär und Polizei umgehend eingreifen. Im Dusit-Stadtteil werden rund 3.500 Soldaten und 2.000 Polizisten aufziehen. Die UDD erwartet mindestens 30.000 Anhänger.

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28.08.09 - Millionen für die südlichen Provinzen

Mit 740 Millionen Baht wird das Innenministerium in den von Gewalt beherrschten südlichen Provinzen Yala, Pattani und Narathiwat Projekte finanzieren. Das Geld soll bis Ende Oktober zur Verfügung gestellt werden. Im kommenden Jahr werden weitere Mittel für 16 Distrikte der Provinz Songkhla bewilligt. Jedes Dorf wird 228.000 Baht erhalten. Die Regierung hofft, die überwiegend von Muslimen bewohnte Region über eine starke und gezielte Förderung zu befrieden. Es sollen Arbeitsplätze geschaffen und das Einkommen der Haushalte erhöht werden.

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28.08.09 - DB schult Mitarbeiter des Airport Rail Link

> Eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bundesbahn wird die Erprobungsphase des Bangkoker Airport Rail Link überwachen und die 450 Mitarbeiter ausbilden. Das Staatsunternehmen State Railway of Thailand hat mit der DB International GmbH (DBI) einen Vertrag abgeschlossen. Dieser läuft über neun Monate und bringt der DBI 85 Millionen Baht. Mitarbeiter von DB International arbeiten in Deutschland und weltweit und verfügen über ein ausgeprägtes technisches und wirtschaftliches Fachwissen im Bereich Verkehrswesen. Der Airport Rail Link verbindet Bangkoks Innenstadt mit dem internationalen Flughafen Suvarnabhumi. Die ersten Züge sollen ab 5. Dezember verkehren, die offizielle Einweihung ist für April kommenden Jahres vorgesehen.
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28.08.09 - Noch keine Entschädigung für Brand-Opfer

Acht Monate nach dem verheerenden Brand im Bangkoker Pub Santika haben die Opfer noch keine Entschädigung erhalten. Die Familien der bei dem Inferno ums Leben gekommenen Frauen und Männer sowie die mit schweren Verbrennungen in Krankenhäusern eingelieferten Party-Gäste warten auf Zahlungen und streiten sich vor Gericht mit dem Besitzer des Santika-Pubs. Dieser hat über seinen Rechtsanwalt verlauten lassen, er könne pro Opfer nur 30.000 Baht zahlen. In einer Klage vor einem Zivilgericht haben mehrere Familien vom Pub-Eigentümer 105,7 Millionen Baht gefordert. Der nächste Gerichtstermin ist am 25. November. Sollte sich der Pub-Besitzer finanziell nicht erheblich bewegen, wollen Hinterbliebene und Verletzte gegen 33 Mitarbeiter und Geschäftspartner des Lokals klagen. Bei dem Brand in der ersten Stunde des neuen Jahres waren 66 Menschen ums Leben gekommen und Hunderte verletzt worden.
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29.08.09 - 18 Jahre Haft wegen Königsbeleidigung

Eine Anhängerin des gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra ist von einem Bangkoker Kriminalgericht wegen Majestätsbeleidigung zu 18 Jahren Haft verurteilt worden. Nach der Urteilsverkündung sagte Daranee Charnchoengsilpakul, sie werde bis zum Obersten Gericht in die Berufung gehen. Die prominente Thai mit dem Spitznamen „Torpedo“ soll nach Ansicht der Richter im Vorjahr dreimal – am 18. Januar, 7. Juni und 12. Juni – auf Demonstrationen der außerparlamentarischen Opposition „United Front for Democracy against Dictatorship” (UDD) auf dem Bangkoker Platz Sanam Luang in Ansprachen das Königshaus beleidigt haben. Daranee Charnchoengsilpakul widerspricht dieser Darstellung und beruft sich auf die Redefreiheit.

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31.08.09 - „Rothemden“ wollen weiter demonstrieren

Die „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD) hat die für gestern geplante Großdemonstration in Bangkok kurzfristig abgesagt. Als Grund nannten Anführer der „Rothemden“ das von der Regierung in Kraft gesetzte Sicherheitsgesetz (Internal Security Act). Die Thaksin-Anhänger ließen verlauten, sie würden künftig an jedem Samstag zu einer Demonstration aufrufen, und diese jedes Mal absagen, wenn die Regierung erneut das Gesetz beschließe. Am Samstag, 19. September, will die UDD aber auf jeden Fall auf die Straße gehen. Dann jährt sich zum dritten Mal der Tag, an dem das Militär den damaligen Premier Thaksin Shinawatra per Putsch aus dem Amt jagte.

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31.08.09 - Urlauber ertrank am Karon-Strand

Vor der Küste Phukets ist ein Tourist ertrunken. Der 30-jährige Russe hatte am Karon-Strand bei hohem Wellengang, starken Winden und Regen gebadet. Rettungskräfte nahmen umgehend die Suche nach dem Vermissten auf. Bislang konnte die Leiche nicht gefunden werden. Der Mann hatte an einem Strandabschnitt gebadet, der während der Monsun-Zeit für Schwimmer gesperrt ist. Nach Angaben der Behörden sind dort seit Anfang des Jahres bereits zehn Menschen im Meerwasser ertrunken. Meteorologen haben für die südlichen Provinzen Phuket, Ranong, Phang Nga, Trang und Satan auch für die kommenden Tage heftige Regenfälle und böige Winder vorausgesagt.

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31.08.09 - Aufständische planen weitere Bombenanschläge

Geheimdienste warnen vor weiteren größeren Anschlägen im Süden des Landes. Nach ihren Informationen haben bewaffnete Mitglieder der Pattani United Liberation Organisation und der Barisan Revolusi Nasional Coordinate die Grenze zwischen Malaysia und Thailand überquert. Die Aufständischen sollen im Nachbarland im Bombenlegen ausgebildet worden sein. Ziel der Angriffe in den Provinzen Yala, Pattani, Narathiwat und Songkhla könnten Märkte sein. Erst in der Vorwoche war in Narathiwat vor einem Restaurant eine Bombe explodiert. 42 Gäste und Passanten wurden verletzt. Zwei weitere Attentate ereigneten sich am Wochenende. In Pattani tötete eine Granate einen Mann und verletzte weitere 16 Menschen. Und in Narathiwat erschossen Aufständische zwei Ranger. Seit dem Ausbruch der Gewalt im Januar 2004 sind in den Unruheprovinzen mehr als 3.500 Menschen ums Leben gekommen.

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