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Letzte Aktualisierung: 07.02.2010
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02.11.09 - Heißluftballons gefährden Flugverkehr

Die zum heutigen Loy-Krathong-Fest in Chiang Mai traditionell aufgelassenen riesigen Ballons gefährden den Flugverkehr. Aus Sicherheitsgründen hat die Thai Airways International Start und Landung ihre abendlichen Flüge zwischen Bangkok und der nördlichen Provinzhauptstadt bis einschließlich Dienstag vorgezogen. Die Leitung des Flughafens Chiang Mai hat die Bevölkerung nachdrücklich aufgefordert, die Heißluftballs im Lanna-Stil nicht vor 21.30 Uhr zu starten. Einige dieser Ballons sind mannshoch.

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02.11.09 - Zwei Drogenhändler von Polizei getötet

Nach einer wilden Verfolgungsjagd wurden zwei Drogendealer bei einem Schusswechsel mit der Polizei in Chiang Rai getötet. Nach einem Unfall mit einem Radfahrer stoppten die Drogenhändler ihren Pick-up und eröffneten das Feuer auf mehrere Polizisten. Einer der Flüchtigen starb auf der Stelle, sein Kumpan erlag seinen schweren Verletzungen in einem Krankenhaus. Die Beamten stellten 48.000 Yaba-Pillen und sieben Kilogramm Ice sicher. Nach Angaben der Polizei sollen die beiden Männer Mitglieder einer Bande gewesen sein, die Rauschmittel aus Burma über die Grenze nach Thailand schaffte. Bisher hat die Polizei mehrere Dealer festgenommen und von der Gang 160.000 Speed-Pillen konfisziert.

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02.11.09 - 17 Polizeioffiziere unter Verdacht der Bestechung

Nach zwei Razzien in illegalen Spielkasinos in Bangkok hat die Polizeiführung 17 Offiziere höherer Ränge vom Dienst suspendiert. Sie wurden auf einen „inaktiven“ Posten versetzt – bis die Ermittlungen abgeschlossen sind. Den Beamten wird Bestechung vorgeworfen. Gegen hohe Geldbeträge sollen sie in ihren Bezirken die Kasinos geduldet haben. Bei der jüngsten Razzia nahm die Polizei 228 Personen zur Vernehmung mit auf die Wache. Konfisziert wurden Spielchips im Wert von 120 Millionen Baht sowie 500.000 Baht in bar.

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02.11.09 - Japanerin zur schönsten Transsexuellen der Welt gewählt

Die 37-jährige Haruna Ai aus Japan ist in Pattayas Transvestitencabaret Tiffany zur schönsten Transsexuellen der Welt gewählt worden. Sie gewann 10.000 Dollar, einen einjährigen Aufenthalt in einem Hotel in Pattaya und weitere Preise. Ai stach in dem Wettbewerb "Miss International Queen 2009" insgesamt 20 Konkurrentinnen aus. Die Teilnehmerinnen wurden allesamt als Männer geboren. In dem für seine sexuelle Toleranz bekannten Thailand werden Wettbewerbe zur schönsten Transsexuellen ebenso ernst genommen wie traditionelle Miss-Wahlen.
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03.11.09 - Drahtloser Internet-Zugang auf Suvarnabhumi

Die Installation eines WiFi-Internet-Zugangs ist auf Bangkoks Flughafen Suvarnabhumi abgeschlossen. Passagiere können diesen drahtlosen 1-Megabite-Service vor ihrem Abflug kostenlos nutzen. Nach dem Check-in zeigen Fluggäste an Informations-Schaltern ihre Bordkarte vor und bekommen Nutzer-Namen und Passwort. Außerhalb des Abflugbereichs ist WiFi kostenpflichtig. Für Passagiere und weitere Personen ohne Laptop hat der Flughafenbetreiber bereits 126 Kioske mit einem Internet-Zugang eröffnet.

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03.11.09 - Konzert soll Kassen der „Rothemden füllen“

Mit einem großen Konzert am Nationalpark Khao Yai will die „United Front for Democracy“ (UDD) ihre leeren Kassen füllen. Beim musikalischen Ereignis am Samstag, 14. November, hofft die außerparlamentarische Opposition auf Einnahmen in Höhe von 18 Millionen Baht. Anschließend werden sich die „Rothemden“ wieder zu Demonstrationen formieren. Ziel sind der Regierungssitz in Bangkok und die Residenz von General Prem Tinsulanonda. Die Thaksin-Anhänger fordern nach wie vor den „Rücktritt der Regierung und die Rückkehr des Landes zur Demokratie“.

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03.11.09 - Lehrer fordern Ausgleich für ihren Risikojob

Unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen haben die Schulen in den von Gewalt beherrschten Provinzen Narathiwat, Pattani and Yala nach den Ferien wieder geöffnet. Bewaffnetes Personal begleiten Lehrer und Verwaltungsangestellte in Narathiwat und Yala zu ihrer Arbeitsstätte und auf dem Heimweg. Die Vereinigung der Lehrer für die Grenzgebiete zu Malaysia hat die Vorsichtsmaßnahmen begrüßt. Von der Regierung fordern die Lehrer den Einsatz von mehr Personal und einen finanziellen Ausgleich für ihren Risikojob. Seit Ausbruch der Gewalt sind in der vorwiegend von Muslimen bewohnten Region weit über 120 Pädagogen von Aufständischen getötet worden. Zwei neue Todesfälle gab es in Yala. Ein bewaffneter Mann eröffnete in der Nähe einer Tankstelle am Highway 410 zwischen Yala und Betong das Feuer auf einen Wagen. Zwei Insassen starben, eine weitere Person erlitt Schussverletzungen.

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03.11.09 - Hauptstädte bilden Tourismus-Netzwerk

Mehrere Metropolen Asiens haben ein Netzwerk mit dem Ziel gegründet, gemeinsam den Tourismus anzukurbeln. Die Städte wollen über ihre Außenministerien eine Änderung der Visa-Regelungen erreichen. Touristen sollen mit einem Visum alle Hauptstädte der Region erreichen können. Am Asien-Netzwerk beteiligt sind Bangkok, Hanoi, Jakarta, Manila, Taipeh, Seoul, Singapur und Tokio.

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04.11.09 - Für Luftschiff fehlen die Kameras

Der für 350 Millionen Baht in den USA erworbene Zeppelin ist im Süden des Landes eingetroffen. Die Militärs wollen mit dem Luftschiff die seit Jahren von Gewalt beherrschten Provinzen Narathiwat, Pattani and Yala aus der Luft überwachen und Aufständische ausfindig machen. Doch der für diese Wochen geplante Einsatz verzögert sich, weil die bestellten hochauflöslichen, nachttauglichen Kameras nicht mitgeliefert wurden. Die Amerikaner haben Bedenken, die High-Tech-Geräte außer Landes zu geben. Ihre Begründung: Sie könnten in falsche Hände geraten. Sollten die Kameras nicht bald in Thailand eintreffen, wollen die Militärs den Kauf des Luftschiffes rückgängig machen. Der Zeppelin ist in Pattani stationiert.

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04.11.09 - Thailand bleibt ein Reiseschnäppchen

Beim Vergleich „Preis-Leistung“ ist Thailand ein lohnenswertes Reiseziel. Der Reiseführer Lonely Planet hat in seiner Untersuchung „Best in Travel 2010!“ das Königreich auf den zweiten Platz hinter Island gesetzt. Thailand, so schreibt der Reiseführer, sei besonders bei europäischen Langzeiturlaubern beliebt: wegen des nach wie vor niedrigen Preisniveaus und der großen Anzahl an preislich unterschiedlichen Unterkünften.
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04.11.09 - Falschmeldung. Drei Verdächtige festgenommen

Die Polizei hat zwei Männer und eine Frau wegen Verbreitung von Falschmeldungen über den Gesundheitszustand des Königs festgenommen und verhört. Die Mitarbeiter der Finanzbranche sollen vor zwei Wochen falsche Informationen im Internet verbreitet haben. Daraufhin stürzte der Börsen-Index um über 7 Prozent ab. Den Festgenommenen droht eine Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahren.

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05.11.09 - Thaksin persönlicher Berater Hun Sens

Kambodschas Ministerpräsident Hun Sen hat den ohnehin schon instabilen Beziehungen zwischen Bangkok und Phnom Penh einen weiteren Schlag versetzt. Der Premier ernannte den ins Ausland geflüchteten ehemaligen Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra zu seinem persönlichen Berater in wirtschaftlichen Fragen. Ein Regierungssprecher sagte in Phnom Penh, die Ernennung sei durch ein königliches Dekret bereits rechtskräftig. Erst vor zwei Wochen hatte Hun Sen in Thailand für Empörung gesorgt, als er mitteilte, Thaksin Shinawatra sei in Kambodscha jederzeit willkommen, und die Regierung werde ihm dann ein Haus zur Verfügung stellen. Der von den Militärs gestürzte Premier Thaksin Shinawatra war im Vorjahr wegen Machtmissbrauchs von einem Bangkoker Gericht zu zwei Jahren Haft verurteilt worden.

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05.11.09 - Dem Land droht eine Wasserkrise

Spätestens für das Jahr 2025 sagen Experten für Thailand eine Brauchwasserkrise voraus. Mit der steigenden Einwohnerzahl und dem daraus resultierenden höheren Konsum von Lebensmitteln wird der Verbrauch an Wasser erheblich zunehmen. Und die globale Erwärmung soll dem Königreich in einigen Jahrzehnten weniger Regenfälle und eine geringere Ernte bringen. Die fortschreitende Verstädterung soll die Wasserkrise verstärken. Fachleute appellieren denn auch an die Regierung, jetzt Vorsorge zu treffen und in ein Wasser-Management zu investieren.

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05.11.09 - Messe und Kongresse mit weniger Besuchern

Die weltweite Wirtschaftskrise hat Kongress- und Messebetreiber hart getroffen. Das Thailand Convention & Exhibition Bureau (TCEB) rechnet bis Ende des Jahres mit nur 630.000 Besuchern. Das wäre im Jahresvergleich ein Rückgang um 15 Prozent. Um ebenfalls 15 Prozent sollen die Einnahmen auf knapp 53 Milliarden Baht zurückgehen. Im neuen Jahr soll es aber wieder aufwärts gehen. TCEB erwartet 785.000 Gäste und Einnahmen in Höhe von 57 Milliarden Baht. Um mit Hong Kong und Singapur auf Dauer konkurrieren zu können, fordern die lokalen Kongress- und Messeorganisatoren Investitionen in die Infrastruktur. Vor allem müsse das Transportwesen verbessert werden.

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05.11.09 - Minister rechnet mit 14 Millionen Ausländern

Ausländische Urlauber kommen zurück. Der Minister für Sport und Tourismus, Chumphon Silpa-archa, sagt bis Ende des Jahres rund 14 Millionen Besucher aus dem Ausland voraus. Damit werde Thailand sein für dieses Jahr gestecktes Ziel erreichen. Von Januar bis September urlaubten 9,8 Millionen Ausländer in Thailand, im Oktober seien auf Bangkoks internationalem Flughafen Suvarnabhumi jeden Tag im Durchschnitt 30.000 Touristen angekommen. Die Zahl der Charterflüge mit Urlaubern für Phuket, Phang Nga und Koh Samui habe stark zugenommen, die Hotels meldeten eine gute Auslastung.

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06.11.09 - Beim Streit geht`s auch um Öl und Gas

Die Beziehungen zwischen Thailand und Kambodscha haben einen absoluten Tiefpunkt erreicht. Weil die Regierung in Phnom Penh den gestürzten, rechtskräftig zu zwei Jahren Haft verurteilten und ins Ausland geflüchteten ehemaligen thailändischen Premier Thaksin Shinawatra zum Wirtschaftsberater ernannt hat, zog Bangkok seinen Botschafter aus der kambodschanischen Hauptstadt ab. Alle Vereinbarungen mit dem Nachbarland wurden erst einmal auf Eis gelegt, die Gespräche über die Grenzziehung im Golf von Thailand abgebrochen. Als Reaktion auf die Reaktion der Regierung von Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva berief Phnom Penh seinen Botschafter ebenfalls ab. Thailand hat allerdings seinen Militärattaché in Phnom Penh belassen – sicherlich auch für Vermittlungsgespräche. Die Krise ähnelt jener im Jahr 2003. Damals hatten aufgebrachte Kambodschaner die thailändische Botschaft in Phnom Penh angezündet. Thailand zog seinen Botschafter ab, mit Militärflugzeugen wurden in Kambodscha lebende und arbeitende Thais evakuiert. Weil Bürger beider Länder auch jetzt Ausschreitungen befürchten, schlossen Kambodschaner am Donnerstag ihre Geschäfte auf thailändischem Boden und kehrten umgehend in ihr Heimatland zurück. Fluchtartig verließen Hunderte Thais Spielkasinos in Kambodscha. Politische Beobachter glauben, dass es dem kambodschanischen Ministerpräsidenten Hun Sen um die umstrittene Grenzziehung im Golf von Thailand geht. Dort werden große Öl- und Gasvorkommen vermutet. Thailand vertritt den Standpunkt, dass ein Großteil des Seegebietes zweifelsfrei zu den Hoheitsgewässern des Landes zählt. Bangkok und Phnom Penh hatten aber vereinbart, gemeinsam Öl und Gas zu fördern. Sollte Hun Sen seinem Freund und Berater Thaksin Shinawatra zum Amt des Regierungschefs in Thailand verhelfen, würde dieser es ihm bei den Gesprächen über die Ausbeutung der Öl- und Gasvorkommen danken.

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06.11.09 - Bangkok attraktivste City in Asien

Bei einer Umfrage unter ausländischen Urlaubern in Bangkok haben die Interviewten die thailändische Hauptstadt als die attraktivste City des Asia Network of Major Cities bezeichnet. Zu diesem Netzwerk zählen neben Bangkok Neu-Delhi, Hanoi, Jakarta, Kuala Lumpur, Manila, Seoul, Singapur, Taipeh und Tokio. Nach Einschätzung der Ausländer sprechen fünf Faktoren für einen Besuch Bangkoks: das Essen, historische Sehenswürdigkeiten wie der Königspalast und der Emerald Buddha, die Gastfreundschaft, die lokale Kultur und die Einkaufsmöglichkeiten.

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06.11.09 - THAI plant Übernahme der Nok Air

Die Thai Airways International (THAI) plant ihre 39-prozentige Beteiligung an der Billigairline Nok Air zu erhöhen. Im Gespräch ist eine Aufstockung auf 49 Prozent und somit praktisch die Übernahme der sechs Jahre alten Fluggesellschaft. Die THAI erhofft sich von der Investition Synergieeffekte. Sie will an Nok Air sechs Maschinen vom Typ Boeing 737-400 und mehrere Inlandsrouten abtreten. Der staatliche Carrier möchte sich ganz auf die internationalen Strecken konzentrieren und verlustreiche Inlandsverbindungen aufgeben. Ziele wie Phuket und Chiang Mai sollen aber weiter angeflogen werden. Nok Air steht dem Vorstoß skeptisch gegenüber. Die Billigairline hatte sich im Jahr 2008 übernommen und ein Defizit von über 500 Millionen Baht eingeflogen. Aus der Chefetage des Discounters verlautet, das Unternehmen wolle nicht den gleichen Fehler begehen und künftig Schritt für Schritt wachsen. Eine Übernahme von sechs Flugzeugen der THAI und der meisten Inlandsstrecken kann sich der Vorstand von Nok Air derzeit nicht vorstellen.

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06.11.09 - Ferien in Thailand werden billiger

Der Sommerurlaub wird im kommenden Jahr für Thailandreisende billiger. Marktführer TUI folgt der Konkurrenz und kündigt Preisabschläge von 13 Prozent für das Fernziel Thailand an. Mit dem Drehen an der Preisschraube schließt sich TUI den Konkurrenten Rewe Touristik und Thomas Cook an, die bereits Preisabschläge angekündigt hatten. Die gesunkenen Kosten für Flüge und Hotels würden an die Kunden weitergegeben, sagte TUI-Deutschlandchef Volker Böttcher.
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07.11.09 - Sechs Menschen starben bei Unwetter

Unwetter und Überschwemmungen haben im Süden des Landes sechs Menschen das Leben gekostet. Bei einem Erdrutsch in Yala kam eine vierköpfige Familie ums Leben. Darunter waren Brüder im Alter von drei und fünf Jahren. In Phatthalung ertranken ein Junge und ein 35-jähriger Mann in den Fluten. In Narathiwat werden acht Menschen vermisst. Ein Erdrutsch hatte das Haus zweier Familien unter sich begraben. Die Behörden sagen weitere heftige Regenfälle voraus, warnen vor weiteren Erdrutschen und Hochwasser und haben mehrere Distrikte in Phatthalung, Yala und Narathiwat zu Katastrophengebieten erklärt.

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07.11.09 - Bevölkerung steht mehrheitlich hinter der Regierung

Während Diplomaten aus Europa und des Staatenbundes ASEAN die Abberufung des thailändischen Botschafters aus Phnom Penh durch die Bangkoker Regierung als Überreaktion bezeichnen, steht ein Großteil der Bevölkerung hinter der Entscheidung von Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva. Bei einer landesweiten Umfrage von Dusit Poll haben sich über 69 Prozent der Befragten gegen eine Ernennung des gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra zum Wirtschaftsberater der kambodschanischen Regierung ausgesprochen. 33 Prozent sind der Meinung, Abhisit Vejjajiva solle alle Vereinbarungen mit dem Nachbarland aufkündigen. Senator Paiboon Nititawan hat vor den Medien die Frage gestellt, ob Thaksin noch thailändischer Staatsbürger sei. Der ins Ausland geflüchtete ehemalige Regierungschef könne nicht „zwei Herren“ dienen.
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09.11.09 - Thaksin wird in Kambodscha erwartet

In dieser Woche soll der gestürzte thailändische Ministerpräsident Thaksin Shinawatra in Phnom Penh eintreffen. Der kambodschanische Premier Hun Sen erklärte vor den Medien, Thaksin werde am Donnerstag vor 300 Wirtschaftsvertretern sprechen. Die kambodschanische Regierung hatte den in Thailand wegen Machtmissbrauchs zu zwei Jahren Haft verurteilten und ins Ausland geflüchteten ehemaligen Regierungschef zum Berater in Wirtschaftsfragen ernannt und damit das Zerwürfnis zwischen Thailand und Kambodscha vertieft. In Bangkok sagte Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva, sobald Thaksin kambodschanischen Boden betreten habe, werde sein Land die Auslieferung beantragen. Zwischen Thailand und Kambodscha besteht ein Auslieferungsabkommen.

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09.11.09 - Hochwasser: Zugverkehr in den Süden eingestellt

Vom Hochwasser im Süden des Landes sind Hunderttausende Familien betroffen. Die Behörden haben nach neuerlichen schweren Regenfällen Distrikte in Narathiwat, Satun, Trang, Songkhla und Phatthalung zu Katastrophengebieten erklärt. In diesen und weiteren Provinzen sind Wohn- und Geschäftshäuser sowie landwirtschaftlich genutzte Flächen überschwemmt. Allein in Songkhla sind 70 Straßen und 18 Brücken nicht befahrbar. Das Unwetter hat nach ersten Schätzungen einen Sachschaden in dreistelliger Millionenhöhe verursacht. Am Sonntag stellte die staatliche Eisenbahngesellschaft ihre Fahrten in die betroffene Region ein. Einige Schienenstränge stehen rund 20 Zentimeter unter Wasser. Züge aus Bangkok enden in Hat Yai, die Verbindung Sungai Kolok-Bangkok wurde vorübergehend eingestellt.
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09.11.09 - Flughafenanlieger demonstrieren im Terminal

Mehr als 200 lärmgeplagte Anlieger des Bangkoker Flughafens Suvarnabhumi sind zum Airport und dort in das dritte Geschoß marschiert. Die Familien fordern Gerechtigkeit und vom Flughafenbetreiber Airports of Thailand eine schnelle und ausreichende Entschädigung. Hunderte Immobilienbesitzer leiden seit Eröffnung von Suvarnabhumi unter dem ständigen Fluglärm und wollen sich mit Versprechungen über den Aufkauf ihrer Häuser nicht mehr zufrieden geben. Sie erwarten vom Premierminister schnelle Hilfe und drohen damit, Laternen oder Ballons aufzulassen und so den Flugbetrieb zu stören.

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10.11.09 - Wächter brachten Geschäftsleuten kein Glück

Zwölf sechs Meter hohe Wächter-Statuen werden auf dem Bangkoker Flughafen Suvarnabhumi vom Abflugbereich des Terminals zu den Check-In-Schaltern versetzt. Geschäftsleute beklagen, die Wächter hätten ihnen kein Glück gebracht, und der Flughafenbetreiber Airports of Thailand geht davon aus, dass die Statuen im Eingangsbereich des Terminals bei den Passagieren mehr Beachtung finden. Die Wächter sind Kopien von Statuen aus dem Grand Palace. Die Umsetzung kostet rund eine Million Baht. Sie werden nur in den frühen Morgenstunden umgesetzt.

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10.11.09 - Thaksin soll Monarchie beleidigt haben

Die Regierung wirft Thaksin Shinawatra Majestätsbeleidigung vor. In einem Interview mit The Times Online hat der ins Ausland geflüchtete ehemalige Premier einem „Personenkreis“ in den königlichen Institutionen vorgeworfen, dieser würde sich in Verwaltungsaufgaben einmischen. Thaksin hat die Monarchie für Thailand ausdrücklich als gut bezeichnet, fordert aber Reformen. Dem „Personenkreis“ wirft er vor, die Monarchie zu missbrauchen.

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10.11.09 - Medizinstudenten klären Bevölkerung auf

Das Gesundheitsministerium will mit einer erneuten Aufklärungskampagne der für die nächsten Wochen erwarteten zweiten Krankheitswelle bei der Schweinegrippe vorbeugen. Rund 10.000 Medizinstudenten von 19 Universitäten sollen einen Kurzlehrgang absolvieren und landesweit die Bevölkerung in den Stadtteilen und Dörfern aufsuchen, sie über Hygiene und vorbeugende Maßnahmen aufklären. Das Ministerium hält für einen erneuten Ausbruch der Schweinegrippe 12 Millionen Oseltamivir-Tabletten und 50.000 Dosen Zanamivir bereit. Seit April dieses Jahres sind in Thailand 184 Menschen an den Folgen des Virus A/H1N1 gestorben.

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10.11.09 - Hoher Goldpreis lässt Gewinne einbrechen

Die stetig steigenden Preise für das Edelmetall Gold sind der Tod der Goldgeschäfte. Das zumindest glaubt Thailands Gold Trader Association. Bei einem Verkaufspreis von inzwischen weit über 17.000 Baht für ein Baht-Gewicht Gold sagen immer mehr Thais: Nein, danke! Sollte der Preis für Gold weiter steigen, rechnet die Händlervereinigung in den kommenden fünf Jahren mit der Schließung von bis zu 90 Prozent der heute landesweit 6.000 Geschäfte. Die Besitzer beklagen im Vergleich zum Vorjahr erhebliche Gewinneinbußen.

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11.11.09 - Thaksin in Kambodscha angekommen

Der gestürzte und ins Ausland geflüchtete Ex-Premier Thaksin Shinawatra ist am Dienstag in einem Privatjet in Phnom Penh eingetroffen. Er war in der Vorwoche von der kambodschanischen Regierung zum Wirtschaftsberater ernannt worden und soll am Donnerstag vor 300 Volkswirten sprechen. Die Generalstaatsanwaltschaft will heute über die thailändische Botschaft in Phnom Penh die Festnahme des in seinem Heimatland zu zwei Jahren Haft verurteilten ehemaligen Regierungschefs und dessen baldige Auslieferung beantragen. Thailands Ministerpräsident sagte in Bangkok, sollte Phnom Penh sich weigern, würde das Außenministerium weitere Schritte ergreifen. Ein Sprecher der kambodschanischen Regierung hat deutlich gemacht, eine Auslieferung wäre kein Thema, weil „Thaksin ein Opfer der Politik“ und kein Straftäter sei.

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11.11.09 - 18 Tote durch Hochwasser und Erdrutsche

Durch Überschwemmungen und Schlammlawinen sind mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen, davon zehn in der Provinz Narathiwat. Im Süden des Landes sind mehr als 300.000 Menschen seit Tagen von heftigen Monsun-Regen betroffen. In einigen Regionen hat sich die Lage inzwischen entspannt, doch für Donnerstag sagen Meteorologen weitere heftige Niederschläge voraus.
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11.11.09 - Streit über Landbesitz auf der Koh Chang

Führende Politiker und Geschäftsleute der Koh Chang in der östlichen Provinz Trat drohen damit, ab kommenden Freitag die Insel für Touristen zu sperren. Die Inselbewohner fordern von der Regierung, den jahrelangen Streit mit der Marine endlich zu beenden. Die Marine soll auf ihren Landbesitz verzichten, die Koh Chang aus dem Schutzgebiet Nationalpark entlassen werden.
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12.11.09 - Koh Chang wird nicht geschlossen

Die von lokalen Politikern und Geschäftsleuten für Freitag angedrohte Schließung der Koh Chang für Touristen ist ausgesetzt worden. Regierungsvertreter haben den betroffenen Grundstückseigentümern zugesagt, sich mit ihren Problemen zu befassen und eine Lösung zu finden. Inselbewohner beklagen, sie müssten seit Generationen im Familienbesitz befindliches Land an die Marine abgeben. Der Grund: Nach Satellitenaufnahmen aus dem Jahr 1967 seien Grundstücksgrenzen neu gezogen worden – zu Lasten der Einwohner. Sie wollen jetzt bis zum 18. Dezember auf eine Antwort der Regierung warten.

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12.11.09 - Thailand prüft alle Vereinbarungen mit Kambodscha

Thailands Regierung stellt alle Abkommen und Vereinbarungen mit Kambodscha auf den Prüfstand. Damit reagiert Bangkok auf die Entscheidung der kambodschanischen Regierung, den in Thailand per Haftbefehl gesuchten ehemaligen Premier Thaksin Shinawatra nicht auszuliefern. Phnom Penh hatte am Mittwoch erklärt, Thaksin sei in seinem Heimatland aus politischen Gründen zu zwei Jahren Haft verurteilt worden. Das Auslieferungsabkommen zwischen beiden Ländern betreffe aber nur Kriminelle. Thailands Wirtschaft sorgt sich um den Handel zwischen beiden Ländern. Eine Vielzahl von Unternehmen hat im letzten Jahrzehnt in Kambodscha investiert und befürchtet jetzt erhebliche Rückschläge.

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12.11.09 - Großdemonstration der „Gelbhemden“

Die „People`s Alliance for Democracy“ (PAD) hat die Bevölkerung zu einer Protestkundgebung aufgerufen. Am kommenden Sonntag wollen die „Gelbhemden“ ab 16 Uhr auf dem Bangkoker Platz Sanam Luang gegen die kambodschanische Regierung und Thaksin Shinawatra demonstrieren. In einer Erklärung der PAD wird dem ehemaligen thailändischen Ministerpräsidenten Majestätsbeleidigung vorgeworfen. Thais jedweder politischer Couleur und jeglichen Alters sollten durch ihre Teilnahme an der Demo ihren Respekt vor der Monarchie bekunden.

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13.11.09 - Kredit gestrichen, Diplomaten ausgewiesen

Die Beziehungen zwischen Thailand und Kambodscha haben einen weiteren Tiefpunkt erreicht. Kaum hatte Bangkok angekündigt, den bereits zugesagten Kredit in Höhe von 1,4 Milliarden Baht für den Ausbau der Straße von Surin in Thailand nach Siem Reap in Kambodscha zu streichen, erklärte Phnom Penh den Ersten Sekretär an der thailändischen Botschaft in der kambodschanischen Hauptstadt für eine „Persona non grata“. Der Diplomat wurde aufgefordert, innerhalb von 48 Stunden das Land zu verlassen. Umgehend wurde der Erste Sekretär an der kambodschanischen Botschaft in Bangkok für eine unerwünschte Person erklärt. Auch er soll das Land innerhalb von 48 Stunden verlassen. Ein Regierungssprecher sagte in Bangkok, Phnom Penh habe den Streit begonnen, nun müsse Kambodscha ihn auch beenden.

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13.11.09 - Polizei notierte über 5.000 Risiko-Standorte

Bei einer neuerlichen Ortsbesichtigung hat Bangkoks Polizei über 5.000 Stellen mit einem hohen Risiko für Straftaten aufgelistet. Bisher war die Behörde von etwa 2.300 Standorten ausgegangen. Raubüberfälle, Diebstähle oder Belästigungen ereignen sich vor allem auf Fußgängerbrücken, an einsamen Bushaltestellen, in öffentlichen Grünanlagen, an Baustellen, in verkehrsarmen Nebenstraßen und im Umfeld von Condominien.

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13.11.09 - 450 Millionen Baht gegen die Schweinegrippe

Für den Kampf gegen die Schweinegrippe hat der zuständige staatliche Ausschuss weitere 450 Millionen Baht angefordert. Mit mehr als 203 Millionen Baht sollen landesweit Krankenhäuser mit notwendigem Gerät ausgerüstet und Labortests finanziert werden. Für Erkennung und Eindämmung der Epidemie in Schulen und Kommunen, besonders in Touristenorten, werden 205 Millionen Baht bereitgestellt. Mit weiteren Geldern werden Vorbeugung und Info-Kampagnen verstärkt. Die Gesundheitsbehörde erwartet ab Dezember, mit Beginn der kalten Jahreszeit, eine zweite Welle der Erkrankungen.

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13.11.09 - Verbrauchervertrauen leicht gesunken

Der Index für das Verbrauchervertrauen ist zum ersten Mal seit fünf Monaten gefallen. Die Universität der Thailändischen Handelskammer ermittelte für Oktober einen Wert von 75,4 gegenüber 75,6 im September. Thais sorgen sich um die Entwicklung der fragilen Wirtschaft, die steigenden Lebenshaltungskosten und die anhaltenden innenpolitischen Auseinandersetzungen.

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16.11.09 - Spionage, Überflugrechte, Truppenabzug

Der Konflikt zwischen Thailand und Kambodscha nimmt immer skurrilere Formen an. In Kambodscha wird ein für die Cambodian Air Traffic Services arbeitender thailändischer Ingenieur wegen Spionage verhaftet (er soll den Flugplan für die Maschine von Thaksin Shinawatra an die thailändische Botschaft weitergegeben haben); Bangkok untersagt dem Privatjet von Thaksin den angekündigte Flug über Thailand; Senatoren und Parlamentsabgeordnete fordern von der Ramkhamhaeng-Universität die dem kambodschanischen Premier Hun Sen im Jahr 2001 verliehene Doktorehrenwürde abzuerkennen; Hun Sen zieht als Geste der Freundschaft zu Thaksin Soldaten aus dem umstrittenen Gebiet am Hindu-Tempel Preah Vihear ab; Thailands Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva hält die Situation für nicht so schwerwiegend, um die Grenzen oder die Botschaft in der kambodschanischen Hauptstadt zu schließen. Und Parlamentsabgeordnete der Demokratischen Partei haben ein Amtsenthebungsverfahren gegen 60 Kolleginnen und Kollegen der Opposition Puea Thai angekündigt. Die Frauen und Männer waren in Bussen in die kambodschanische Stadt Siem Reap gefahren, wo Thaksin Shinawatra Hof hielt. Die vom Volk gewählten Politiker hatten so eine Parlamentssitzung „geschwänzt“. Wenn der Hintergrund des Konfliktes, ausgelöst durch die Ernennung des in seinem Heimatland zu zwei Jahren Haft verurteilten Thaksin Shinawatra zum Wirtschaftsberater Phnom Penhs und zum persönlichen Berater Hun Sens, nicht so ernst wäre, könnte er das Drehbuch für eine Schmierenkomödie schreiben. Thaksin hat am Samstag Kambodscha mit unbestimmtem Ziel verlassen. Jetzt könnten beide Länder wieder ins Gespräch kommen und den Konflikt beenden. Indonesiens Regierungschef hat sich als Vermittler angeboten.

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16.11.09 - Neun Verletzte bei Großdemonstration

Ein explodierender Feuerwerkskörper hat bei der Großdemonstration der „People`s Alliance for Democracy“ (PAD) neun Menschen verletzt. Die Polizei nahm kurz darauf einen Motorradfahrer fest. Er soll den Feuerwerkskörper in die Menge geworfen haben. Rund 15.000 Frauen und Männer hatten sich am Sonntag auf dem Bangkoker Platz Sanam Luang versammelt. Sie waren der Aufforderung der PAD gefolgt, ihre Treue gegenüber dem König, dem Buddhismus und der Nation zu beweisen. Nach Einschätzung des Veranstalters waren nicht nur „Gelbhemden“ als überzeugte Anhänger der PAD erschienen, sondern auch „Rothemden“. Die außerparlamentarische Opposition hat ihre nächste Großkundgebung für den 5. Dezember angekündigt. An diesem Tag vollendet der König sein 82. Lebensjahr. Mit der Demonstration am Sonntag sollten sich Thais auch gegen den gestürzten Premier Thaksin Shinawatra und den kambodschanischen Ministerpräsidenten Hun Sen stellen.

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16.11.09 - Thailand plant keine Kapitalkontrollen

Finanzminister Korn Chatikavanij hat einer Kapitalkontrolle jeglicher Art eine Absage erteilt. Damit sendete er ein deutliches Signal an ausländische Investoren. Thailand, so der Politiker, bleibe offen für ausländische Investitionen – daran werde auch die erstarkte Baht-Währung und die innenpolitische Krise nichts ändern. Mit ihm sei eine Kapitalkontrolle nicht zu machen, unterstrich Korn Chatikavanij. Im Dezember 2006 hatte die Zentralbank auf die Aufwertung des Baht reagiert und neue Regeln zur Kapitalkontrolle erlassen. Damals mussten ausländische Investoren kurzfristig 30 Prozent ihres eingesetzten Kapitals, das sie in die Landeswährung Baht transferierten, für ein Jahr zinslos auf einem Konto einfrieren. Das bedeutete, sie konnten nur noch über 70 Prozent ihres eingesetzten Kapitals frei verfügen. Außerdem wurde ein Strafzins von 10 Prozent eingeführt, wenn in Thailand angelegtes Kapital innerhalb eines Jahres wieder abgezogen werden sollte.
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17.11.09 - IATA gegen zwei internationale Flughäfen

In einem Schreiben an Transportminister Sophon Zarum hat der Internationale Luftverkehrsverband (IATA) dem Plan eine Absage erteilt, in Bangkok den neuen Airport Suvarnabhumi und den alten Airport Don Mueang als internationale Flughäfen zu betreiben. IATA fordert den Ausbau von Suvarnabhumi mit einem neuen Terminal – wie geplant bis 2013. Dann soll der Airport im Jahr bis zu 65 Millionen Passagiere abfertigen. Zwei internationale Flughäfen, so die IATA, würden für die Airlines zusätzliche Kosten und für die Passagiere weite Wege und Zeitverluste bedeuten, wenn sie von einem Airport zum anderen fahren müssten. Die IATA repräsentiert 230 Fluggesellschaften.
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17.11.09 - Ein Modell der Hauptstadt

Wer Bangkok aus der Vogelperspektive betrachten möchte, muss kein Flugzeug besteigen. In der dritten Etage des Rathauses kann der Besucher ein Stadtmodell bewundern. Es entstand in 18 Monaten im Maßstab 1:750 und hat 13,7 Millionen Baht gekostet. Über 1.000 Menschen waren beteiligt und haben aus 200.000 Einzelteilen mithilfe von Fotos und GPS die Hauptstadt geformt. Das Modell zeigt auf über 143 qm Gebäude, Tempel, Straßen, öffentliche Parkanlagen und Kanäle von Bangkok und auch von Teilen Thonburis. „City Model“ soll das größte Südostasiens sein und nach ähnlichen Werken in Peking und Shanghai das drittgrößte Stadtmodell Asiens.
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17.11.09 - Nur die Hälfte der Vermissten aufgefunden

Bis November dieses Jahres wurden bei der Polizei 273 Menschen als vermisst gemeldet. Nur 141 Fälle konnte die Polizei aufklären. Von den restlichen Kindern, Frauen und Männern fehlt jede Spur. Die drei Hauptursachen für das Verschwinden: Kinder und Jugendliche reißen von Zuhause aus, Thais haben ihr Erinnerungsvermögen verloren und finden nicht zu ihrer Familie zurück sowie sexuelle Ausbeutung. Polizeibehörden haben landesweit von 2003 bis heute 1.527 Vermisstenmeldungen bearbeitet. Zwei Drittel der Vermissten waren weiblich. 953 Menschen konnten später lebend oder tot gefunden werden. Die meisten Fälle meldet Zentralthailand mit 783, gefolgt vom Nordosten, Norden, Süden und Osten.

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17.11.09 - THAI fliegt erneut Verluste ein

Die Thai Airways International (THAI) wird voraussichtlich auch dieses Jahr mit einem Verlust abschließen. Für das dritte Quartal meldet das Staatsunternehmen ein Defizit von 4,03 Milliarden Baht und für die ersten neun Monate 1,57 Milliarden Baht. Dass die THAI nach dem heftigen Verlust von 21,4 Milliarden Baht im Vorjahr erneut rote Zahlen schreibt, führt die Airline auf Wechselkursverluste, gestiegene Kerosinpreise und eine schlechtere Sitzplatzauslastung zurück. Präsident Piyasvasti Amranand ist optimistisch und sagt für 2010 wieder ein profitables Geschäft voraus.

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19.11.09 - Thais vom Dienst in der Luftüberwachung suspendiert

Kambodscha hat alle bei Cambodia Air Traffic Services (CATS) in Phnom Penh beschäftigten Thais vom Dienst suspendiert. Sie dürfen so lange ihre Büros nicht betreten, bis die Spionagevorwürfe gegen einen thailändischen Ingenieur geklärt sind. In der Vorwoche hatte die Polizei in Phnom Penh den bei CATS arbeitenden Ingenieur festgenommen, weil er den Flugplan für die Maschine von Thaksin Shinawatra an die thailändische Botschaft weitergegeben haben soll. CATS verzichtet vorerst auf alle angestellten Thais mit der Begründung, die nationale Sicherheit sei gefährdet. CATS ist eine Tochtergesellschaft des thailändischen Unternehmens Samart mit Sitz in Bangkok. Seine Konzession für die Luftüberwachung in Kambodscha läuft über 32 Jahre.

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19.11.09 - Korruption: Thailand weltweit auf Rang 84

Auf der Korruptions-Indexliste der Staaten weltweit ist Thailand auf Platz 84 abgerutscht. Im letzten Jahr hatte Transparency International das Königreich noch auf Rang 80 geführt. In Asien nimmt Thailand mit 3,4 von 10 möglichen Punkten den zehnten und in Südostasien den dritten Platz ein. In Singapur haben Geschäftsleute und Analysten die wenigsten Bestechungsfälle eines asiatischen Landes ausgemacht, hingegen ist in Burma (1,4 Punkte), Kambodscha und Laos (beide 2 Punkte) Korruption weit verbreitet.

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19.11.09 - Kran stürzte um: Vier Tote

Auf dem Baugelände des Condominiums „The Cove“ am Wong-Amat stürzte ein Kran in die Tiefe und tötete vier Arbeiter. Drei weitere Beschäftigte wurden mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus in Pattaya gebracht. Nach Angaben der Polizei sollte der Kranführer fünf Zementteile mit einem Gewicht von über zwei Tonnen transportieren, als das Gerät umstürzte. Die Polizei nahm den Vorarbeiter zu einem eingehenden Verhör mit auf die Wache.

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20.11.09 - Emerald Buddha beliebtester Touristenspot

Der Tempel mit dem Emerald Buddha auf dem Gelände des Großen Palastes ist für ausländische Urlauber in Bangkok das gefragteste Ziel. Das hat eine Umfrage des Research Institute an der Bangkok University unter Touristen aus aller Welt ergeben. Als weitere sehenswerte Touristenspots wurden das Wat Pho, die Einkaufszentren in den Bezirken Pratunam und Pathumwan, der Chatuchak-Wochenmarkt und die Khao San Road genannt. Die Interviewten gaben fünf Gründe für ihren Bangkok-Besuch an: die lokale Küche, historische Sehenswürdigkeiten, Kultur und Kunst sowie die Einkaufsmöglichkeiten. Fast 80 Prozent der Ausländer sagten, sie wollten ein weiteres Mal in die thailändische Hauptstadt kommen.

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20.11.09 - Dubai soll Thaksin Shinawatra ausliefern

Das Außenministerium hat dem Botschafter der Vereinigten Arabischen Emiraten (UAE) in Bangkok deutlich zu verstehen gegeben, dass die thailändische Regierung in ihrem Bestreben, den geflüchteten ehemaligen Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra in sein Heimatland zu bringen, von den UAE eine enge Zusammenarbeit erwartet. Dem Botschafter wurden Dokumente übergeben, aus denen ersichtlich ist, aus welchen Gründen der gestürzte Ex-Regierungschef in Thailand zu zwei Jahren Haft verurteilt wurde. Thaksin halte sich überwiegend in Dubai auf und nutze die Stadt als Basis für seine Angriffe gegen die thailändische Regierung. Deshalb erwarte Thailand von den UAE, dass Thaksin festgenommen und den Justizbehörden in Bangkok überstellt werde.

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20.11.09 - Im Winterhalbjahr 11 Prozent mehr Fluggäste

Von Oktober bis März kommenden Jahres haben internationale Fluggesellschaften zusammen 125.000 Flüge nach Bangkok gebucht. Das ist im Jahresvergleich ein Plus von fast 9 Prozent. Für den Airport Suvarnabhumi sagt der Betreiber Airports of Thailand (AoT) im Winterhalbjahr fast 20 Millionen Passagiere voraus. Das wären über 11 Prozent mehr. Bei den internationalen Fluggästen wird eine Steigerung um 6 Prozent, auf den Inlandsflügen um 30 Prozent erwartet. In der touristischen Hochsaison fliegen 94 Airlines Bangkok an, darunter sind fünf neue Fluggesellschaften. Fazit: Suvarnabhumi kehrt ein Jahr nach der einwöchigen Schließung zur Normalität zurück!

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20.11.09 - Putschistenführer leitet neue Partei

Sondhi Boonyaratkalin hat den Vorsitz der kürzlich gegründeten Partei Matubhum angenommen. Der General war im September 2006 maßgeblich am Putsch gegen Thaksin Shinawatra beteiligt und später bis zu den Neuwahlen Vorsitzender des Rates für Nationale Sicherheit. Nach seinen Gründen für eine politische Karriere gefragt, sagte der ehemalige General: Er wünsche sich eine gute und klare Politik für alle Gesellschaftsschichten. Sondhi Boonyaratkalin nannte zwei wesentliche Ziele seiner künftigen Arbeit und der Partei Matubhum: Beendigung der innenpolitischen und sozialen Konflikte sowie ein dauerhafter Frieden in den südlichen Provinzen.

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23.11.09 - Minister rechnet mit 14 Millionen ausländischen Urlaubern

Der Tourismus erholt sich nachhaltig. Von September bis Mitte November sind auf dem Bangkoker Flughafen Suvarnabhumi mehr ausländische Urlauber angekommen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im September war es ein Plus von fast 17 Prozent, im Oktober fast 15 Prozent. Aufgrund dieser positiven Entwicklung sagt Tourismusminister Chumpol Silpa-archa bis Ende des Jahres insgesamt 13,5 bis 14 Millionen ausländische Touristen voraus. Erheblich weniger Ausländer erwarten der Tourismus Council of Thailand mit 10 Millionen, die staatliche Tourismusbehörde mit 13 Millionen und die Thai Travel Agents

Association mit 12 Millionen.

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23.11.09 - Thailands Wirtschaft fürchtet Grenzschließung

Der Konflikt zwischen Thailand und Kambodscha hat der thailändischen Wirtschaft bisher nicht geschadet. Selbst eine kurzfristige Sperrung der Grenzübergänge würde nach Einschätzung von Unternehmen den Handel kaum berühren. Sollte aber die Grenze längerfristig geschlossen werden, würde das thailändische Exporteure hart treffen. Sie haben im Vorjahr Waren im Wert von 67 Milliarden Baht geliefert, aus Kambodscha kamen Importe für nur 3 Milliarden Baht. Thailand ist der größte Exporteur mit einem Marktanteil von 23 Prozent, gefolgt von Vietnam (17%) und China (15%).

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23.11.09 - Explosion verletzt zwei Bauarbeiter schwer

Schwer verletzt wurden zwei Bauarbeiter bei einer Explosion vor einem Condominium-Neubau in Na Jomtien bei Pattaya. Die Männer hatten eine gelbe Taschenlampe entdeckt und schalteten sie ein. Durch die Wucht der Explosion wurden die 32 bzw. 26 Jahre alten Arbeiter auf den Boden geschleudert. Die Verletzten wurden umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Bei den Ermittlungen der Polizei stellte sich heraus, dass bereits eine Woche zuvor am Montrari Jomtien Beach View Condominium eine Bombe explodiert war. Es wurde niemand verletzt. Die Polizei geht bei den Anschlägen von persönlichen oder geschäftlichen Auseinandersetzungen aus.

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24.11.09 - Kunstinstallation zum Geburtstag des Königs

Der Berliner Künstler Philipp Geist bespielt zum Geburtstag des thailändischen Königs vom 5. bis 13. Dezember die Fassade der Ananta Smakhom Throne Hall in Bangkok. Die einstündige Licht- und Tonshow ist Bestandteil der Feierlichkeiten und interpretiert künstlerisch das Leben des Königs und dessen Arbeit zum Wohle des Volkes. Die Kunstinstallation verbindet Aufnahmen vom Leben Seiner Majestät König Bhumibol Adulyadej in Gegenwart und Vergangenheit, 3-D-Animationen von thailändischen Natur- und Kulturschätzen und abstrakt-malerische Passagen. So wird teils dokumentarisch, teils künstlerisch die erfolgreiche Verbindung von Tradition und Moderne im Wirken des Herrschers dargestellt. Musikalisch begleitet wird die Installation von dem weltweit größten Orchester, bestehend aus 128 Musikern und einem 100-köpfigen Chor. Die Integration von weiteren Darbietungen und Tanzperformances sorgen für eine gigantische 4-D-Show. Die Umsetzung mit modernster Computertechnik und den derzeit leistungsstärksten Projektoren übernimmt der Technik-Partner der letzten Olympischen Spiele in China.

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24.11.09 - Zwei Tote durch Kältewelle

Der erste Kälteeinbruch dieses Winters hat zwei Menschen den Tod durch Unterkühlung gebracht. Die Leiche eines 80-Jährigen wurde auf einem Orchideen-Feld in der Provinz Chantaburi gefunden. Der Mann war vom Gartenbaubetrieb als Wachmann angestellt worden. In der nordöstlichen Provinz Kalasin starb nachts ein 43-Jähriger an Herzversagen. Nach Angaben der Polizei besaß der Mann keine Decke. In den Bergen des Landes werden seit dem Wochenende Temperaturen zwischen acht und zehn Grad gemessen. Meteorologen sagen voraus, dass die Temperaturen im Norden, Nordosten und Osten des Königreichs um weitere ein bis zwei Grad fallen.
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24.11.09 - Baht-Bus verunglückt: Zehn Fahrgäste verletzt

Zehn Insassen eines Baht-Busses wurden bei einem Unfall auf der Pattaya vorgelagerten Insel Larn zum Teil schwer verletzt. Der Taxifahrer sagte vor der Polizei aus, auf einer abschüssigen Strecke zum Strandabschnitt Tawen hätten die Bremsen seines Wagens versagt. Um das Auto zu stoppen, habe er den Baht-Bus gegen eine Baumgruppe gelenkt. „Ich hatte keine andere Wahl“, beteuerte der Fahrer. Bei dem Aufprall erlitten die Fahrgäste Verletzungen. Unter ihnen waren mehrere Mitglieder von Lions-Clubs, die sich zu einer Tagung in Pattaya aufhielten.

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24.11.09 - Wirtschaft erholt sich deutlich

Thailands Wirtschaft sank im dritten Vierteljahr um nur 2,8 Prozent gegenüber 7,1 Prozent im ersten und 3,9 Prozent im zweiten Quartal. Dass sich die Wirtschaft erholt, begründen Volkswirte mit dem steigenden privaten Verbrauch, höheren Investitionen und den höheren Exporterlösen. Für das letzte Quartal dieses Jahres erwartet der National Economic and Social Development Board (NESDB) beim Bruttoinlandsprodukt im Jahresvergleich ein Plus von über 3 Prozent.

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25.11.09 - Samak verlor seinen Kampf gegen Krebs

Im Alter von 74 Jahren ist der ehemalige Ministerpräsident Samak Sundaravej im Bangkoker Bumrungrad Hospital gestorben. Er litt seit längerer Zeit an Leberkrebs und hatte sich im letzten Jahr in den USA behandeln lassen. Der Mitstreiter des gestürzten Premiers Thaksin Shinawatra war mehrere Jahre Gouverneur der Hauptstadt, bekleidete verschiedene Ministerposten und führte die inzwischen verbotene Partei People Power bei den Parlamentswahlen im Dezember 2007 zum Sieg. Von Januar bis September 2008 war er Regierungschef. Samak musste nach einem Urteil des Verfassungsgerichts sein Amt niederlegen. Er hatte an Kochshows im Fernsehen teilgenommen und dafür Geld erhalten. Diese Nebentätigkeit war ihm nach der Verfassung untersagt. Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva sagte über seinen ehemaligen politischen Rivalen: “Er hat als Politiker lange Zeit eine führende Rolle gespielt. Sein Tod ist für die thailändische Politik ein großer Verlust.“
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25.11.09 - AirAsia geht an die Börse

Die AirAsia-Gruppe will in Bangkok und Jakarta an die Börse gehen und dort Geld für weitere Investitionen einsammeln. Als Zeitpunkt nennt die Thai AirAsia das kommende Jahr, spätestens aber 2011. AirAsia ist bereits auf dem Parkett in Kuala Lumpur gelistet. Jetzt sollen sowohl die Muttergesellschaft AirAsia als auch die Thai AirAsia an die Bangkoker Stock Exchange oft Thailand (SET) gebracht werden, die indonesische Tochtergesellschaft in Jakarta. AirAsia ist an Thai Air Asia zu 49 Prozent beteiligt. Die Gruppe setzt 72 Maschinen ein, fliegt 61 Ziele an, hat in ihrem Flugplan 108 Strecken und täglich 400 Flüge ab ihren Drehkreuzen in Malaysia, Thailand und Indonesien. Das erfolgreiche Unternehmen will in den kommenden Jahren kräftig expandieren. Seit dem Erstflug im Jahr 2001 wurden über 55 Millionen Passagiere befördert.

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25.11.09 - Ausländer wollte sich vom Balkon stürzen

Pattayas Polizei hat einen Ausländer vor dem Freitod bewahrt. Bei der Ankunft der Beamten stand der Mann auf einem Balkon im fünften Stockwerk des Green Pattaya Hotel und wollte sich in die Tiefe stürzte. Nach einem kurzen Gespräch gab der Ausländer auf. Ein Taxifahrer sagte gegenüber der Polizei, er habe den Mann vom Flughafen Suvarnabhumi in Bangkok nach Pattaya gebracht. Sie hätten einen Fahrpreis von 1.500 Baht vereinbart. Bei der Ankunft an der Central Road sei sein Fahrgast ausgestiegen und zu dem Hotel gelaufen. Der Mann hatte keinen Reisepass bei sich, eine Kreditkarte war auf einen 34-jährigen Deutschen ausgestellt. Die Polizei vermutet, dass dem Ausländer das Geld ausgegangen war und er deshalb Selbstmord begehen wollte.

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26.11.09 - Sicherheitsgesetz soll Ausschreitungen verhindern

Mit allen Mitteln will die Regierung zu den Feierlichkeiten anlässlich des Geburtstages des Königs Ausschreitungen und unkontrollierte Protestkundgebungen verhindern. Deshalb hat das Kabinett zum Mittel „Internal Security Act“ gegriffen. Das besondere Sicherheitsgesetz gilt in Teilen der Hauptstadt von Samstag, 28. November, bis einschließlich Montag, 14. Dezember. Während dieser Zeit hatte die außerparlamentarische Opposition, die „United Front for Democracy“ (UDD), mehrere Demonstrationen geplant. Nach dem Beschluss des Kabinetts setzte die UDD alle Proteste bis Mitte Dezember aus. Und die Regierung erwägt nun, das Sicherheitsgesetz außer Kraft zu setzen. Mit dem „Internal Security Act“ ist das Militär in Bangkok für die Sicherheit verantwortlich. Zudem wird das in der Verfassung verankerte Demonstrationsrecht eingeschränkt.

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26.11.09 - Polizei konfiszierte 800.000 Yaba-Pillen

Den größten Drogenfang dieses Jahres machte die Polizei in der Provinz Ayutthaya. Bei Durchsuchung eines Pick-ups fanden die Beamten 800.000 Yaba-Pillen. Die Drogen haben einen Straßenverkaufswert von rund 200 Millionen Baht. Die beiden festgenommenen Insassen des Fahrzeugs sagten aus, sie hätten die Yaba-Pillen von Chiang Rai nach Bangkok zu einem Treffpunkt im Distrikt Rangsit bringen sollen und so 500.000 Baht verdient. Seit Anfang des Jahres hat die Polizei landesweit über 20 Millionen Methamphetamin-Pillen konfisziert.

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26.11.09 - Deutscher rannte fast nackt durch die Stadt

Ein 28-jähriger Deutscher rannte fast nackt durch Pattayas Innenstadt. Polizisten stoppten den nur mit einem verschmutzten T-Shirt bekleideten Mann auf der Pratamnak Road. Auf der Wache versuchten die Beamten vergeblich, von dem anscheinend verwirrten Ausländer Telefonnummern von Freunden oder Bekannten zu erfahren. In einem unbewachten Moment verließ der Deutsche die Polizeistation und lief, wie zuvor fast nackt, über die Beach Road und Soi Buakhao zur Central Road. Dort fassten Beamten den Ausreißer.

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27.11.09 - Ein Jahr Wartezeit für Geschlechtsumwandlung

In Thailand gelten ab sofort neue Regelungen für eine Geschlechtsumwandlung. Weil die Zahl der Männer, die sich einer Operation unterziehen wollen, in den letzten Jahren dramatisch gestiegen ist und es nach dem chirurgischen Eingriff kein Zurück mehr gibt, müssen Kandidaten nach ihrer Entscheidung ein Jahr auf eine Geschlechtsumwandlung warten. Voraussetzungen für eine OP sind: Der Patient muss 18 Jahre alt sein, ein Jahr Frauenkleider tragen und sich psychiatrisch untersuchen lassen. Nach der Operation sind weitere Besuche bei einem Psychiater Pflicht. Die Wartezeit von einem Jahr soll vor allem jungen Männern die Gelegenheit geben, sich intensiv mit den Folgen einer Geschlechtsumwandlung zu befassen.

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27.11.09 - In diesem Jahr bereits 23 Tollwut-Tote

Die Tollwut ist auf dem Vormarsch. In diesem Jahr hat es bereits 23 Todesfälle gegenüber nur neun im Vorjahr gegeben. In Bangkok erlagen allein sieben Menschen der Viruskrankheit. Die Behörden warnen die Bevölkerung nachdrücklich vor der tödlichen Krankheit. Wer von einem Tier gebissen werde, möge umgehend einen Arzt oder ein Krankenhaus aufsuchen. Und Hundebesitzer sollen ihre Haustiere gegen Tollwut impfen lassen. Dass sich die Krankheit landesweit wieder ausbreitet, liegt auch an der großen Zahl von Hunden. Deshalb wollen die Behörden der Geburtenkontrolle bei Hunden mehr Aufmerksamkeit schenken. Ein Experte sagt voraus: Ohne einschneidende Vorsorgemaßnahmen könnte die Zahl der Haustiere und Straßenhunde in 20 Jahren von jetzt 2 Millionen auf 17 Millionen steigen.

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27.11.09 - Thaksin kritisiert Polizei

Der gestürzte Ministerpräsident Thaksin Shinawatra wirft der Polizei vor, Straftäter mit zweierlei Maß zu messen. Einkommensschwache Bürger würden nach einem Verkehrsvergehen umgehend bestraft, Mitglieder der „People`s Alliance for Democracy“ (PAD) hingegen gingen straffrei aus. Der ins Ausland geflüchtete Ex-Premier zielt auf die Blockade beider Bangkoker Flughäfen vor einem Jahr ab. Bis heute habe die Polizei ihre Ermittlungen nicht abgeschlossen, kein Verantwortlicher der PAD habe sich bisher vor Gericht verantworten müssen, so Thaksin. Der Flughafenbetreiber Airports of Thailand hat 12 führende Mitglieder der PAD auf Schadenersatz in Höhe von 150 Millionen Baht verklagt. Ein Gericht nahm die Klage an, doch die Flughafenblockade soll erst im August kommenden Jahres verhandelt werden.

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27.11.09 - 200 Familien nach Chemieunfall evakuiert

Nach einem Chemieunfall im Tiefseehafen Laem Chabang mussten über 200 Familien evakuiert werden. Die Behörden erklärten den Hafen vorübergehend zu einem Katastrophengebiet und leiteten Sofortmassnahmen ein. Zehn Arbeiter klagten über Schwindel und erbrachen sich. Sie wurden umgehend in Krankenhäusern behandelt. Nach Angaben der Polizei war am frühen Morgen aus einem 22 Tonnen schweren Container Natriumpersulfat ausgetreten.

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28.11.09 - Post darf keinen Wein vertreiben

Das Office of Alcohol Control (OAC) hat der staatlichen Post ein einträgliches Geschäft vermiest. Thailand Post wollte im Land hergestellten, preiswerten Wein über sein Transportnetz vertreiben und hatte die neue Dienstleistung in einem Katalog angepriesen. Das verstoße gegen den Alcohol Beverage Control Act aus dem Jahr 2008, heißt es im dem Gesundheitsministerium unterstellten Kontroll-Büro. Nach diesem Gesetz dürfe für kein alkoholisches Getränk geworben werden, wenn dadurch Verbraucher zum Kauf oder Trinken animiert würden. Die Alkoholbranche sieht das Einschreiten der Kontrolleure als Warnung an Hersteller und Handel und befürchtet weitere Verfahren. Das Gesetz aus dem Vorjahr sieht bei Übertretungen eine Gefängnisstrafe bis zu einem Jahr und ein Bußgeld bis zu 500.000 Baht vor. Täglich kann ein Strafgeld von 50.000 Baht verhängt werden, sollte die Aufforderung, Promotion oder Werbung zu unterlassen, nicht umgehend befolgt werden.

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28.11.09 - Im Oktober 14 Prozent mehr Passagiere

Für den Monat Oktober meldet der Flughafenbetreiber Airports of Thailand (AoT) für seine sechs internationalen Flughäfen 4,82 Millionen Passagiere. Das ist im Jahresvergleich ein deutliches Plus von fast 14 Prozent. Die Flugbewegungen nahmen gegenüber Oktober 2008 um 5,5 Prozent zu. Von Januar bis Oktober wurden auf den Airports Suvarnabhumi, Don Mueang, Chiang Mai, Chiang Rai, Phuket und Hat Yai mit 43,46 Millionen Fluggästen im Jahresvergleich fast 8 Prozent weniger abgefertigt. Bis Ende des Jahres rechnet AoT mit 53 Millionen Passagieren gegenüber 54,4 Millionen im Vorjahr.

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30.11.09 - Kerzen-Zeremonien, Lichtschau und Paraden

Mit einem großen Festival ehrt die Nation ihren König. Zum 82. Geburtstag Seiner Majestät König Bhumibol Adulyadej am 5. Dezember laden Regierung, Bangkoks Stadtverwaltung sowie private Organisationen vom 3. bis 7. Dezember zu unterschiedlichen Veranstaltungen auf dem Platz Sanam Luang, am Dusit-Palast und an der Ratchadamnoen Road ein. Die Hauptstadt erstrahlt im Lichterglanz, allein entlang der Ratchadamnoen Road werden 9.999 dekorative Leuchten installiert. Eröffnet werden die Festlichkeiten zu Königsgeburtstag am Donnerstag, 3. Dezember, mit einer Kerzenzeremonie. Weitere Highlights: Entertainment und Verkaufsstände ab Dienstag an der Ratchadamnoen Road; Motorrad-Parade mit 1.000 Maschinen am 2. Dezember am Sanam Luang; Darbietungen von Studenten am 3. Dezember einschließlich eines Musicals (19 Uhr) auf Sanam Luang; Jazz, Pop und Orchestermusik vom 3. bis 7. Dezember jeweils von 18 Uhr bis Mitternacht vor dem Gebäude der staatlichen Lotteriegesellschaft; Parade von illuminierten Fahrzeugen jeden Abend; Prinzessin Ubolratana hat am 5. Dezember den Vorsitz bei Überreichung von Speisen an 2.583 Mönchen und der Ordination von 53 Mönchen auf Sanam Luang; um 19 Uhr eröffnet Ministerpräsident Abhisit Vejjaviva auf Sanam Luang die traditionelle Kerzen-Zeremonie zu Königsgeburtstag (live im Fernsehen zu sehen); vom 5. bis 13. Dezember jeweils ab 19 Uhr Ton- und Lichtschau auf dem Gelände der Ananta Samakhom Throne Hall.

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30.11.09 - Menschen in Mae Hong Son frieren

Fast 140.000 Menschen in Mae Hong Son leiden unter der Kälte. Die Behörden haben sieben Distrikte der nördlichen Provinz zu Katastrophengebieten erklärt. Die Provinzbehörde hat bei der Regierung in Bangkok eine Million Baht beantragt, um die Bürger mit Decken und Winterbekleidung zu versorgen. Kommunale Verwaltungen und private Organisationen haben bereits mit der Ausgabe von gespendeten Sachen an Erwachsene und Kinder begonnen.

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30.11.09 - Über 10.000 kopierte CDs sichergestellt

Auf Druck der USA bekämpfen die Behörden verstärkt die Produktpiraterie. Spezialeinheiten durchsuchen landesweit Unternehmen nach kopierter Software, Polizisten schauen Händler auf die Finger und konfiszieren Kopien. Bei Durchsuchung einer Wohnung in Pattaya fanden die Beamten jetzt illegal gebrannte CDs und DVDs im Straßenverkaufswert von drei Millionen Baht. Sichergestellt wurden sieben Computer-Bildschirme, ein Notebook, mehrere Drucker, Abrechnungen über den Verkauf von Kopien sowie mehr als 10.000 CDs und DVDs in thailändischer und englischer Sprache. Zwei Frauen im Alter von 40 und 30 Jahren wurden festgenommen. Sie sollen die Scheiben auch in einem eigenen Filmverleihgeschäft in Pattaya angeboten haben.

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