04-01-10 - Große Zustimmung für die Opposition
Eine Meinungsumfrage hat der Oppositionspartei Puea Thai den Rücken für ihre gegen die Regierung gerichteten Aktionen gestärkt: Nach der Umfrage unter 1.700 Thais landesweit liegt die Opposition in fast allen Regionen des Landes vor der regierenden Demokratischen Partei. Nur im Süden des Landes schwächelt die Puea Thai. Im Norden und Nordosten würde die Thaksin-Partei bei einer Parlamentswahl sogar erheblich mehr Stimmen einfahren als alle anderen Gruppierungen zusammen. Nach der Umfrage sind die meisten Wähler mit der Arbeit von Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva nicht zufrieden. Nur in Zentralthailand und im Süden kam der Premier auf eine über 50-prozentige Zustimmung.
• • • 04-01-10 - Marine plant Kauf von U-Booten
Um Thailands natürliche Ressourcen wie die Fischerei und Ölgewinnung sowie den Schiffsverkehr und Tourismus ausreichend schützen zu können, plant die Marine den Kauf von Unterseebooten. Admiral Kamthorn Pumhirun hält drei bis vier U-Boote für ausreichend und verweist auf Nachbarländer wie Malaysia, Singapur, Indonesien und Vietnam, die in Russland Unterseeboote bestellt haben. Der Oberbefehlshaber der Marine gibt die Kosten mit 20 Milliarden Baht je Schiff an. Da bis zur Auslieferung eines U-Bootes Jahre vergehen können, schlägt der Admiral den Kauf eines Second-hand-Schiffes für etwa eine Milliarde Baht vor. In diesem Boot könnte die Marine ihre Mannschaften bis zum Eintreffen des ersten neuen Unterseebootes ausbilden. Kamthorn Pumhirun weiß aber auch: Die Finanzierung hängt weitgehend von der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes ab.
• • • 04-01-10 - Drogen im Wert von 500 Millionen Baht sichergestellt
Drogenfahnder haben den größten Fund seit Jahrzehnten gemacht. Bei einer Razzia in einem Haus in einem nördlichen Vorort Bangkoks konfiszierten Beamte 1,98 Millionen Yaba-Pillen, zwei Kilogramm Ice und 3,5 Kilogramm Heroin von äußerst guter Qualität. Das sichergestellte Rauschgift hat einen Straßenverkaufswert von einer halben Milliarde Baht. Festgenommen wurden zwei Männer, die die Drogen an Kunden liefern sollten. Sie sollen für den „Drogenkönig“ Wie Sia Kang in Burma gearbeitet haben. Er ist in Thailand in Abwesenheit zum Tode verurteilt worden, die USA haben auf seine Ergreifung eine Belohnung von zwei Millionen Dollar ausgesetzt.
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05-01-10 - Premier gegen Online-Lotterie
Soziale Verwerfungen erwartet Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva bei Einführung einer Online-Lotterie. Deshalb sucht er nach Wegen, die seit Jahren diskutierte Ausweitung der staatlichen Lotterie endgültig zu stoppen. Der Premier will eine Arbeitsgruppe einsetzen mit dem Ziel, auch die finanziellen Folgen für den Staat aufzuzeigen. Die Online-Lotterie wurde unter dem gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra beschlossen und später wegen Verfahrensfehler auf Eis gelegt. Das Government Lotterie Office (GLO) hatte bereits vor Jahren mit den Unternehmen Loxley (Thailand) und GTech (USA) einen Vertrag über die Einführung und Aufstellung von Automaten abgeschlossen. Sollte die Regierung jetzt den Plan beerdigen, drohen hohe Schadenersatzforderungen. Loxley beziffert sie auf rund drei Milliarden Baht. Für zwei Milliarden Baht wären bereits Ticket-Automaten angeschafft worden.
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05-01-10 - FTI bietet neue Ziele in Thailand an
Der deutsche Reiseveranstalter FTI blickt optimistisch in die Zukunft und erwartet bei Buchungen von Urlauben in Asien Zuwächse. Deshalb hat FTI sein Thailand-Programm mit 44 neuen Hotels ausgebaut. Neben Badedestinationen wie Khao Lak und Koh Samui können Urlauber weitgehend unberührte Inseln entdecken, wie das Naturidyll Koh Kut mit seinen Wasserfällen und Koh Tao mit ihren Tauchgründen. Weitere Infos unter www.FTI.de.
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05-01-10 - Mehr Drogendelikte und Schusswaffengebrauch
Die Zahl der Eigentumsdelikte ist im Vorjahr in Bangkok um etwa 3 Prozent zurückgegangen. Ebenfalls rückläufig waren Kapitalverbrechen mit 11 Prozent. Bei Mord und Totschlag meldet die Königliche Polizei ein Minus von 10 Prozent, Misshandlungen und sexuelle Vergehen nahmen um 5 Prozent ab. Mehr Arbeit hatten die Ermittler bei Straftaten mit Schusswaffengebrauch und bei Drogendelikten. Hier gab`s ein deutliches Plus von 30 Prozent.
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05-01-10 - Inflation wächst deutlich um 3,5 Prozent
Für den Dezember meldet das Handelsministerium im Jahresvergleich mit 3,5 Prozent die höchste Inflationsrate in 2009. Teurer geworden sind vor allem Lebensmittel und Getränke sowie Dienstleistungen im Gesundheitswesen und Transportbereich. Obwohl die Verbraucherpreise seit Oktober gestiegen sind, fielen sie, aufs Jahr gerechnet, um 0,9 Prozent. In diesem Jahr wird mit einem Anstieg zwischen 3 bis 3,5 Prozent gerechnet. Die thailändische Inflationsrate errechnet sich nach 417 Waren und Dienstleistungen.
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06-01-10 - Suvarnabhumi soll Körperscanner erhalten
Der Flughafenbetreiber Airports of Thailand (AoT) erwägt den Kauf von Körperscannern. ICTS Europe Holding BV mit Sitz in Deutschland und das thailändische Unternehmen Loxley werden am 25. Januar auf Bangkoks internationalem Flughafen Suvarnabhumi ein Gerät aufstellen. Nach dem Probebetrieb will AoT über den Erwerb von Körperscannern entscheiden. Ein Sprecher sagte, der Kauf könnte weniger an dem hohen Preis, vielmehr an massiven Protesten von Passagieren scheitern. Die auch als „Nacktscanner“ bezeichneten Geräte werden in den USA und auch auf dem Amsterdamer Airport bei der Sicherheitsüberprüfung von Fluggästen eingesetzt. Im Sicherheitsbereich sind auf Suvarnabhumi 2.500 Frauen und Männer im Einsatz. Ihnen stehen Metalldetektoren und X-ray-Geräte zur Verfügung.
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06-01-10 - THAI will Kabinenpersonal verjüngen
Die Thai Airways International (THAI) möchte ihre Passagiere von jungen und natürlich hübschen Flugbegleiterinnen betreuen lassen. Deshalb hat die Staatslinie den älteren Mitarbeiterinnen den Vorruhestand angeboten. Anders als zum Beispiel bei der Singapore Airlines oder der Bangkok Airways, die Flugbegleiterinnen maximal für zehn Jahre unter Vertrag nehmen, hat das Kabinen-Personal bei der THAI eine Lebensstellung. Deshalb sind 800 Frauen der insgesamt 4.800 Flugbegleiterinnen über 45 Jahre alt. Das finanzielle Angebot, aus dem Dienst des Carriers auszuscheiden, gilt nicht für die 1.200 männlichen Flugbegleiter. Die THAI will sich mit ihrer Personalpolitik ein neues, junges Image geben und gleichzeitig Kosten sparen: Ältere Mitarbeiterinnen verdienen im Monat 100.000 Baht, junge Flugbegleiterinnen nur rund 30.000 Baht.
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07-01-10 - Ältestes Primaten-Fossil gefunden
Archäologen haben in einer Kohlenmine in der südlichen Provinz Krabi den ihrer Einschätzung nach ältesten fossilen Primaten gefunden. Das Tier soll vor rund 35 Millionen Jahren auf der Erde gelebt haben. Die bereits vor 14 Jahren gefundenen alten Überreste haben die Bezeichnung Siamopithecus eocaenus erhalten. Thailändische Archäologen haben eng mit Kollegen in Frankreich und der Schweiz zusammengearbeitet und sind zu dem Schluss gekommen, der Primat habe die Größe eines Gibbon-Affen gehabt und etwa sieben Kilogramm gewogen. Der bisher älteste fossile Primat wurde nach einem Bericht der Bangkok Post in Afrika gefunden, sein Alter wird auf rund 32 Millionen Jahren geschätzt
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07-01-10 - Iraner brachte 4,2 kg „Eis“ ins Land
Zollbeamte nahmen auf Bangkoks internationalem Flughafen einen Drogenschmuggler aus dem Iran fest. Der 33-Jährige hatte in seinem Gepäck 4,2 Kilogramm „Ice“ im Wert von rund 17 Millionen Baht. Die Beamten waren auf den Passagier aufmerksam geworden, weil er sich im Terminal verdächtig benahm. Zudem erschien den Zöllnern das Gepäckstück außergewöhnlich umfangreich. Der Iraner beteuerte, zum ersten Mal Drogen nach Thailand gebracht zu haben. Doch die Ermittler glauben ihm nicht, weil er bereits elfmal das Königreich besucht hat und suchen jetzt seine Verbindungsleute in Thailand. Im Vorjahr hat die Zollbehörde auf Suvarnabhumi 31 Fluggäste wegen Drogenschmuggels verhaftet.
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07-01-10 - Sieben Jugendliche vergewaltigten 13-Jährige
Rayongs Polizei hat sieben Jugendliche festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, eine 13-jährige Mitschülerin vergewaltigt zu haben. Die Bande soll das Mädchen auf das Gelände eines Tempels in der Innenstadt gelockt haben und es dann gemeinsam sexuell misshandelt haben.
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08-01-10 - Schutzausrüstung für Demoeinsätze
Die Regierung trifft für weitere, auch gewaltsame Demonstrationen Vorsorge. Das Kabinett hat 177 Millionen Baht für Ausrüstungsgegenstände bereitgestellt. Erworben werden u.a. Schlagstöcke, Helme, Schutzschilde, kugelsichere Westen, Tränengas und Gummigeschosse. Das Material erhalten Armeeeinheiten, die bei Ausschreitungen gegen gewaltsame Demonstranten vorgehen sollen.
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08-01-10 - AirAsia und Jetstar verbünden sich
Kosteneinsparungen in dreistelliger Dollarmillionenhöhe erhoffen sich die beiden Billigflieger Jetstar und AirAsia von einer Zusammenarbeit. Passagiere der Jetstar werden künftig auf asiatischen Flughäfen an den Check-in-Schaltern der AirAsia bedient. Die beiden Fluggesellschaften wollen darüber hinaus gemeinsam Ersatzteile und Ausrüstungsgegenstände bestellen und auch beim Kauf neuer Maschinen kooperieren. Branchenkenner sehen das als einen ersten Schritt zu einer verlässlichen Allianz an. Jetstar ist eine Tochtergesellschaft der australischen Qantas und operiert mit 60 Flugzeugen. AirAsia mit Sitz in Kuala Lumpur hat 85 Maschinen. Zu der AirAsia-Gruppe zählen die beiden Billigairlines Thai AirAsia und Indonesia AirAsia.
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08-01-10 - Holländer randalierten auf dem Rückflug von Bangkok
Acht Niederländer haben unter Drogeneinfluss in einem Flugzeug von Bangkok nach Düsseldorf randaliert. Die 19 bis 24 Jahre alten Frauen und Männer waren auf dem Rückflug von einem Thailand-Urlaub. Die Randalierer seien über Sitzreihen gesprungen, hätten die Crew beleidigt, Anweisungen missachtet und offen Drogen konsumiert, berichtet die Bundespolizei. Der Pilot meldete die Vorfälle per Funk, und nach der Landung erwartete die Randalierer ein größeres Polizeiaufgebot. ANZEIGE
Bei ihnen wurde die Droge Rohypnol entdeckt, das ähnlich wie Alkohol wirkt und Erinnerungslücken verursacht. Die Fluggesellschaft setzte die Truppe auf eine "schwarze Liste" unerwünschter Passagiere. Gegen sie wird zudem wegen Beleidigung, Drogen-Vergehen und Verstößen gegen die Luftsicherheit ermittelt. Nach Zahlung von 1.600 Euro Kaution durften die Niederländer die restliche Heimreise antreten. Sie hatten sehr viel Glück, nicht schon in Thailand aufgefallen zu sein. Wären sie in Bangkok bzw. auf dem internationalen Flughafen Suvarnabhumi festgenommen worden, wären sie wegen Drogenbesitzes zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt worden.
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08-01-10 - Ex-Premier muss Land in Khao Yai zurückgeben
Der ehemalige Armeechef und Ex-Ministerpräsident Surayud Chulanont ist einer von 150 Grundbesitzern, die nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft der Provinz Nakhon Ratchasima ihr vor Jahren erworbenes Gelände an den Staat zurückgeben müssen. Die Areale am Nationalpark Khao Yai waren vom Staat an landlose Landwirte zur Nutzung freigegeben worden. Ein entsprechender Kabinettsbeschluss aus dem Jahr 1975 besagt, dass diese Grundstücke nicht veräußert werden konnten, weil sie weiterhin im Besitz des Staates waren. Surayud Chulanont hatte vor Jahren in Khao Yai ein 14 Rai großes Grundstück erworben und beteuert, er werde das Land aufgeben, sollte der Erwerb nicht rechtmäßig gewesen sein. Die außerparlamentarische Opposition „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD) hat für den kommenden Montag eine Demonstration vor dem Haus des früheren Premiers am Nationalpark angekündigt. Die Behörden erwarten rund 10.000 „Rothemden“, rund 5.000 Polizisten sollen Übergriffe verhindern.
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09-01-10 - 40 Soldaten bei Busunglück verletzt
Erneut hat es einen schweren Busunfall gegeben. Ein mit 53 Soldaten besetzter Bus kam auf dem Weg zum Stützpunkt in der nordöstlichen Provinz Udon Thani von der Fahrbahn ab. Aus dem schwer beschädigten Fahrzeug wurden 40 Soldaten mit zum Teil erheblichen Verletzungen geborgen. Die Soldaten waren in den von Gewalt beherrschten südlichen Provinzen eingesetzt und kehrten nach Hause und zu ihren Familien zurück. Das Unglück ereignete sich in Surat Thanis Distrik Chawang.
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09-01-10 - Strategiekonferenz der „Rothemden“
Für die außerparlamentarische Opposition “United Front for Democracy Against Dictatorship” (UDD) hat das Jahr der Entscheidung begonnen. Führende Mitglieder kommen am 15. Januar zu einer Strategiekonferenz zusammen. Die Anführer der “Rothemden” wollen die nächsten Demonstrationstermine und -orte festlegen mit dem Ziel, die von der Demokratischen Partei angeführte Regierung aus dem Amt zu vertreiben und die Thaksin-Partei Puea Thai über Neuwahlen an die Regierung zu bringen. Natthawut Saikua hat bereits die größte Protestkundgebung der UDD angekündigt. Sie werde aber friedlich verlaufen, sicherte das führende Mitglied der „Rothemden“ zu.
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11-01-10 - Beatmungsgerät für gelähmten Suhimee
Der bei einem Bombenanschlag schwer verletzte und seither gelähmte zehnjährige Suhimee Dolah kann nach fast zwei Jahren die Intensivstation des Krankenhauses in Yala dank einer großzügigen Spende verlassen. Ein Unternehmen hat ihm zum Tag des Kindes, am letzten Samstag, ein Beatmungsgerät geschenkt. Suhimee wurde am 17. März 2008 ebenso wie weitere sechs Kinder bei einer von Aufständischen ausgelösten Explosion verletzt. Seitdem liegt der Junge auf der Intensivstation, weil er wegen seiner Lähmung nicht selbständig atmen kann. Das Schicksal des Jungen, eines der vielen Opfer in den von Gewalt beherrschten südlichen Provinzen mit inzwischen über 4.000 Toten, hatte landesweit in den Medien Schlagzeilen gemacht. Zum Tag des Kindes gab`s für Suhimee neben dem Beatmungsgerät im Wert von 370.000 Baht weitere Geschenke. Großzügige Spender haben dazu beigetragen, dass die Familie die hohen Krankenhausrechnungen bezahlen konnte.
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11-01-10 - Höherer Export durch Freihandelszone
Einen kräftigen Schub für die exportorientierte Wirtschaft erwartet das Handelsministerium von der Freihandelszone AFTA (Asen Free Trade Area). Weil für fast alle Waren in sechs südostasiatischen Staaten seit Jahresbeginn keine Zölle mehr erhoben werden, sollen die Ausfuhren in 2010 in diesem Wirtschaftsraum um 5 bis 10 Prozent zulegen. Im Vorjahr hatte der Handel zwischen Thailand und den ASEAN-Ländern ein Volumen von fast 52 Milliarden US-Dollar erreicht.
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11-01-10 - Schutzimpfung gegen Schweinegrippe beginnt
In dieser Woche beginnen die Gesundheitsbehörden mit den ersten Schutzimpfungen gegen die Schweinegrippe. Der Impfstoff kommt vom Pharmaunternehmen Sanofi in Frankreich und wird an 1.250 staatliche und private Krankenhäuser ausgeliefert. Gegen das Virus A/H1N1 werden Ärzte, Krankenschwestern, weitere Mitarbeiter der Gesundheitsdienste, schwangere Frauen sowie Menschen mit chronischen Krankheiten und Behinderungen geimpft, insgesamt zwei Millionen Menschen. Und zwar kostenlos. Nach Einschätzung des Gesundheitsministeriums haben sich bisher rund acht Millionen Menschen infiziert, 192 starben an den Folgen der Schweinegrippe.
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12-01-10 - Landesweite Suche nach Landbesetzern
Das für Umwelt und Natur zuständige Ministerium will eine Sondereinheit bilden und ermitteln, wo und wer landesweit staatliches Land illegal besetzt oder erworben hat. Nach Einschätzung des Ministeriums leben rund 400.000 Familien auf Ländereien, die dem Staat gehören und als Schutzgebiet oder als Waldreserven ausgewiesen wurden. Durch illegale Besetzung verliert der Staat jährlich rund 300.000 Rai. Ganz oben auf der Liste stehen die Provinzen Nakhon Ratchasima (Khao Yai Thiang), Chiang Mai, Buri Ram und Surat Thani. Illegal besetzte Ländereien sollen umgehend wieder in den Besitz des Staates übergehen. Ausgelöst wurde die Debatte um Landbesetzer durch ein von Surayud Chulanont vor Jahren erworbenes Grundstück am Nationalpark Khao Yai. Der frühere Armeechef und von den Militärs nach dem Putsch eingesetzte Ministerpräsident hatte ein Areal erworben, das ausschließlich von landlosen Landwirten genutzt werden darf.
• • • 12-01-10 - Urlauber von Bootsschraube erfasst und getötet
Mehrere hundert Meter vor dem Strandabschnitt Tah Yai der Koh Larn ist ein russischer Tourist beim Tauchen in die Schraube eines Speedbootes geraten und tödlich verletzt worden. Das Boot mit zehn chinesischen Urlaubern befand sich auf der Fahrt von der Koh Larn nach Pattaya. Der 47-jährige Bootsführer gab gegenüber der Polizei an, er habe nicht ausweichen können, weil der Russe plötzlich aufgetaucht sei. Der 40-jährige Urlauber erlitt tiefe Schnittwunden im Bauchbereich, sein linkes Bein war von der Bootsschraube nahezu durchtrennt worden. Die Polizei nahm den Bootsführer fest und ermittelt wegen fahrlässiger Tötung.
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12-01-10 - Bangkok unter den weltbesten Zielen
Das US-Magazin "Forbes" hat sich auf die Suche nach den besten Party-Destinationen dieses Planeten gemacht und seine "Top Ten" dieser Städtereisen in einem Ranking veröffentlicht. Einen Platz unter den Top Ten konnte sich neben den Siegern Berlin, Rio de Janeiro und Ibiza auch Bangkok sichern. Und die Reisesuchmaschine Skyscanner kennt die Lieblingsreiseziele der Deutschen, die am häufigsten von deutschen Flughäfen aus gebucht wurden. Die Anführer der deutschen Reise-Charts sind drei Klassiker: London, Bangkok und Palma de Mallorca.
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12-01-10 - 500 Tonnen schweres Tempelgebäude verschoben
Auf Schienen und mittels Hydraulik haben Techniker auf dem Gelände eines Tempels in der Provinz Ayutthaya ein 500 Tonnen schweres Hauptgebäude sieben Meter weit verschoben. Das Ubosot genannte Bauwerk ist das heiligste Gebäude in einer buddhistischen Tempelanlage und dient zur Ordination von Mönchen und für unterschiedliche religiöse Zeremonien. Es stand zu nahe am Viharn, der Tempelhalle mit einer Buddhastatue. Die schwierige Umsetzung hat 4,9 Millionen Baht gekostet und verlief ohne besondere Vorkommnisse.
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18-01-10 - Weiterer Brückenschlag über den Mekong
Voraussichtlich im März beginnen die Arbeiten für einen weiteren Brückenschlag über den Fluss Mekong. Das Bauwerk wird 1,6 Milliarden Baht kosten und den Distrikt Chiang Khong in der Provinz Chiang Rai mit dem laotischen Distrikt Huayxai in der Provinz Bokeo verbinden. Thailand und China teilen sich die Kosten. Die zweispurige Brücke ist Teil des so genannten Nord-Süd-Wirtschafts-Korridors, der Thailand mit Burma, Laos und China verbinden wird. Ein Konsortium aus thailändisch-chinesischen Firmen wird das Bauwerk in rund 30 Monaten fertig stellen. Die neue Verbindung soll Handel, Transport und Tourismus zwischen Chiang Rai und Kunming im Süden Chinas ankurbeln.
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18-01-10 - Kredite im Kampf gegen den Klimawandel
Die Asiatische Entwicklungs-Bank (ADB) hat Thailand ein Darlehen in Höhe von 9,94 Milliarden Baht gewährt. Das Geld ist Teil eines von Industriestaaten wie Deutschland, USA, Japan und Australien aufgelegten Fonds im Kampf gegen den Klimawandel. Thailand will mit dem zinsgünstigen Kredit staatliche und private Initiativen für erneuerbare Energien fördern. So sollen alternative Energien bis zum Jahr 2022 einen Marktanteil von 20 Prozent erreichen. Und in der Hauptstadt Bangkok soll der CO2-Ausstoß um 15 Prozent gesenkt werden. Kredite erhalten u.a. der städtische Busbetreiber sowie der staatliche Stromversorger Electricity Generating Authority of Thailand und die Provincial Electricity Authority. Vom Finanzministerium genehmigte Kredite haben eine Laufzeit bis zu 40 Jahren bei einer Verzinsung von nur 1 Prozent.
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18-01-10 - Deutscher an Unfall mit tödlichem Ausgang beteiligt
Ein erheblich unter Alkoholeinfluss stehender Deutscher hat nach Angaben der Polizei am frühen Sonntagmorgen in Pattaya einen Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang verursacht. Dem 38-Jährigen wird vorgeworfen, auf seinem Motorrad in Schlangenlinien und mit überhöhter Geschwindigkeit von der South Pattaya Road in die Soi Kopai eingebogen zu sein. Dort prallte die Honda mit einem Suzuki-Motorrad eines Italieners zusammen. Der 41-jährige Tourist stürzte auf die Fahrbahn und erlag am Unfallort seinen schweren Verletzungen. Der Deutsche wurde erheblich verletzt und im Memorial Hospital behandelt. Ein Polizeisprecher sagte, der 38-Jährige werde nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus festgenommen.
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18-01-10 - 150 Verstöße gegen das Alkohol-Kontroll-Gesetz
Die staatliche Agentur zur Überwachung des Kontrollgesetzes für Alkohol und Tabakwaren (ATCO) will Brauereien sowie weitere Hersteller und Vertreiber alkoholischer Getränke mit Klagen überziehen. Die Agentur hat in den letzten Wochen 150 Verstöße gegen das Alkohol-Kontroll-Gesetz festgestellt. Bei der Brauerei Boon Rawd mit den Bieren Singha, Leo und Asahi sind es 50, bei Thai Beverage mit dem Chang-Bier 14. Die großen Brauereien sponsern Pop-Konzerte und Sportveranstaltungen und werben auf Ankündigungen für ihre alkoholischen Produkte. Das ist nach Einschätzung des ATCO verboten. Boon Rawd hatte im Dezember beim Verwaltungsgericht Klage eingereicht in der Hoffnung, die Richter würden den Weg freimachen für weitere Promotion und Direktwerbung. Doch das Verwaltungsgericht entschied, es sei nicht zuständig, weil die von dem ATCO vorgebrachten Klagen kein Verwaltungsakt seien. Das Alcohol Beverage Control Act aus dem Jahr 2008 ermächtige die Agentur, bei Verstößen Hersteller oder Vertreiber von Alkoholika zu verklagen. Die Branche rechnet mit Bußgeldern in zweistelliger Millionenhöhe.
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19-01-10 - Schweiz und Thailand besiegeln Open Sky
Die Zahl der Flugverbindungen zwischen der Schweiz und Thailand kann künftig der Nachfrage angepasst werden. Thailands Außenminister Kasit Piromya und die Schweizer Botschafterin Christine Schraner Burgener haben am Montag in Bangkok einen Vertrag über einen unbegrenzten Flugverkehr (Open Sky) zwischen beiden Staaten unterschrieben. Derzeit gibt`s 15 Verbindungen: 14 Flüge von Zürich nach Bangkok und ein weiterer von Zürich nach Phuket. Die neue Vereinbarung gilt nicht nur für Passagierflugzeuge, sondern auch für Cargomaschinen. Beide Länder erhoffen sich von dem Vertrag positive Auswirkungen für Handel und Tourismus.
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19-01-10 - Bangkok Airways erweitert Streckennetz
Die Bangkok Airways reagiert auf steigende Buchungszahlen. Die private Fluggesellschaft wird die Strecke Bangkok-Rangun ab Ende Januar elfmal in der Woche bedienen und die Stadt Lampang in ihr Flugnetz aufnehmen. Zudem sollen demnächst mehrere Verbindungen, die im Vorjahr wegen mangelnder Sitzplatzauslastung gestrichen worden waren, wieder aufgenommen werden: von Bangkok nach Ho Cho Minh City, Hiroshima, Xian und Guilin. Bangkok Airways hatte von Anfang 2008 bis Mitte 2009 einen Verlust von 1,05 Milliarden Baht gemeldet. Um Gewinne einzufliegen, wird das Unternehmen frühesten im Jahr 2011 neue Maschinen anschaffen. Der Kauf von vier Airbus-Flugzeugen der neuen Generation soll aber nicht rückgängig gemacht oder verschoben werden. Die A350-800 werden in den Jahren 2015 bis 2016 ausgeliefert und auf Mittelstrecken eingesetzt.
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19-01-10 - Deutscher hat sich zu Tode gesoffen
Ein 44-jähriger Deutscher hat sich in seinem Apartment in Pattaya zu Tode gesoffen. Als die Polizei die Wohnung betrat, fand sie die Leiche auf dem Boden neben einer Flasche Alkohol. Im Apartment standen rund 100 leere Whisky-Flaschen. Die thailändische Lebensgefährtin des Deutschen gab gegenüber den Beamten an, ihr Freund habe exzessiv Alkohol getrunken, täglich bis zu drei Flaschen.
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19-01-10 - Auf dem Fahrrad Sehenswürdigkeiten erkunden
Urlauber können die kulturellen Sehenswürdigkeiten auf der Rattanakosin-Insel per Fahrrad erkunden. Die Bangkoker Stadtverwaltung stellt über 100 Räder kostenlos zur Verfügung. Sie stehen werktags von 10 bis 18 Uhr und an den Wochenenden von 10 bis 20 Uhr an fünf Standorten zur Verfügung, so am Tempel des Emerald-Buddhas und an der City Hall. Der Service soll noch in diesem Jahr auf den Stadtbezirk Thonburi ausgedehnt werden.
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20-01-10 - „Rothemden“ planen Demo am Flughafen
Kaum hatten die Medien die Nachricht verbreitet, brachen an der Bangkoker Börse die Kurse ein. An der Stock Exchange of Thailand (SET) fiel der Index um über 10 Punkte. Damit reagierten Anleger auf die Ankündigung der außerparlamentarischen Opposition „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD), eine Großkundgebung vor Bangkoks internationalem Flughafen Suvarnabhumi zu planen. Die Börse erwartet weitere innenpolitische Unruhen, obwohl die „Rothemden“ nach eigenem Bekunden den Flugbetrieb nicht lahm legen wollen und nach einer Stunde wieder abziehen wollen. Ein Termin für den Protest steht noch nicht fest. Finanzinvestoren ist in guter Erinnerung, was vor mehr als einem Jahr an den beiden Bangkoker Airports geschah. Damals hielt die „People's Alliance for Democracy“ (PAD) die Terminals besetzt, der Flugbetrieb musste eine Woche eingestellt werden. Hunderttausende Urlauber und Geschäftsleute saßen im Königreich fest. Und weil die PAD bisher straffrei ausging, wollen die „Rothemden“ auf dieses Versäumnis der Exekutive aufmerksam machen.
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20-01-10 - Ausnahmezustand für den Süden verlängert
Auf Beschluss der Regierung bleibt der Ausnahmezustand in den drei von Gewalt beherrschten südlichen Provinzen bestehen. Das gilt für Pattani, Yala und Narathiwat. Der Ausnahmezustand wurde erstmals im Juli 2005 unter dem damaligen Premier Thaksin Shinawatra für einen Zeitraum von drei Monaten verhängt und seitdem jedes Mal verlängert. Mit der Regelung werden bestimmte Rechte der Bürger außer Kraft gesetzt. So können die Sicherheitskräfte Menschen ohne richterliche Genehmigung festnehmen und einsperren.
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20-01-10 - Ticketpreis einschließlich Treibstoffzuschlag
Fluggesellschaften müssen ab sofort für ihre Inlandsverbindungen den Ticketpreis einschließlich des Treibstoffzuschlags ausweisen. Die Zivile Luftfahrtbehörde sieht diese neue Regelung als Beitrag zum Verbraucherschutz. Billigairlines hatten in der Vergangenheit mit Tiefstpreisen geworben – ohne Treibstoffzuschlag, Steuern und Flughafengebühr. Ihr Endpreis war um ein Vielfaches höher als der in Anzeigen angekündigt Ticketpreis. Einige Fluggesellschaften, so die AirAsia Group, weisen bereits seit längerem den Treibstoffzuschlag nicht mehr aus.
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21-01-10 - THAI und Bangkok Airways kooperieren
Thai Airways International (THAI) und Bangkok Airways haben Gespräche über eine Zusammenarbeit aufgenommen. Beide Fluggesellschaften haben sich bisher als Konkurrenten betrachtet. Da sich die staatliche THAI künftig auf ihre internationalen Routen konzentrieren will, könnte die private Bangkok Airways THAI-Passagiere ab Bangkok zu Zielen im Inland und in der südostasiatischen Region transportieren. Neben Codesharing ist auch die gemeinsame Eröffnung einer Flugakademie zur Ausbildung und Weiterbildung von Piloten im Gespräch.
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21-01-10 - NPP nicht grundsätzlich gegen Verfassungsänderung
Die kürzlich von Anhängern der außerparlamentarischen Opposition „People`s Alliance for Democracy“ (PAD) gegründete Partei New Politics (NPP) ist nicht mehr grundsätzlich gegen eine Änderung der Verfassung aus dem Jahr 2007. Bei Einweihung der Parteizentrale in Bangkok nannte Parteivorsitzender Sondhi Limthongkul Bedingungen für Änderungen: Keine Amnestie für verurteilte Politiker, und auch künftig müssten korrupte Parteimitglieder ohne Wenn und Aber vor Gericht gestellt werden. In den letzten Monaten hatten New Politics und PAD mehrmals angekündigt, zu Großdemonstrationen aufzurufen, sollte der wegen Machtmissbrauchs zu zwei Jahren Haft verurteilte ehemalige Ministerpräsident Thaksin Shinawatra straffrei ausgehen und wieder zurück in die Politik gehen. Die neue Partei will sich für den Umweltschutz und Ethik in der Politik einsetzen.
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21-01-10 - 10.000 chinesische Paare wollen in Thailand feiern
Thailand und China feiern ein kleines Jubiläum. Vor 35 Jahren nahmen beide Länder diplomatische Beziehungen auf. Aus diesem Anlass sind ein Golfturnier, ein Badmintonwettbewerb und eine Rally von Bangkok nach Peking geplant. In einem Gespräch mit Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva kündigte Fe Juakhoo, Präsident der chinesischen Vereinigung für auswärtige Beziehungen, an, 10.000 frisch verheiratete Paare wollten nach Thailand zu einer Hochzeitparty reisen.
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22-01-10 - Ex-Gouverneurin der Bestechung angeklagt
Ein Gericht in Los Angeles hat eine ehemalige Gouverneurin der thailändischen Tourismusbehörde (TAT) und deren Tochter der Bestechung angeklagt. Juthama Siriwan und Jittisopa Siriwan sollen 1,8 Millionen US-Dollar entgegengenommen haben und dafür einer amerikanischen Filmproduktionsfirma die Ausrichtung des Bangkok International Filmfestivals von 2002 bis 2007 überlassen haben. Das Geld soll über Konten in Singapur und Großbritannien an die beiden Frauen ausgezahlt worden sein. Mutter und Tochter können bei einem Gerichtsverfahren in den USA zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt werden. Thailands Department of Special Investigation (DSI) hatte in den letzten Jahren bei den Ermittlungen eng mit dem amerikanischen FBI zusammengearbeitet. Über das weitere Vorgehen entscheidet die National Counter-Corruption Commission. Zwischen den USA und Thailand besteht ein Auslieferungsabkommen. Behörden teilten gestern mit, der derzeitige Aufenthalt der beiden Frauen sei nicht bekannt.
• • • 22-01-10 - Wirtschaft wächst um 3,5 Prozent
Die Weltbank sagt Thailand für 2010 ein Wirtschaftswachstum von 3,5 Prozent und für das kommende Jahr 4 Prozent voraus. Im Vorjahr schrumpfte die Wirtschaft um 2,7 Prozent. Die Experten sehen für die Tourismusindustrie eine rasche Erholung und den zunehmenden Export als Motor des Wirtschaftsaufschwungs. Die Ausfuhren sollen um 15 Prozent zulegen. Die Baht-Währung wird nach Einschätzung der Weltbank in diesem Jahr gegenüber dem Dollar bei 32 stehen.
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22-01-10 - 30 Ärzte haben Schweinegrippe
Landesweit haben sich 30 Ärzte mit dem Schweinegrippevirus infiziert. Das Gesundheitsministerium nimmt die Zahl zum Anlass, für die vor wenigen Wochen begonnene Schutzimpfung zu werben. Die Behörde hat die Krankenhäuser aufgerufen, Patienten mit Verdacht auf das Grippevirus A/H1N1 eingehend zu untersuchen und die bereits infizierten Mediziner mehrere Tage nach Hause zu schicken. Zudem müssen die Operations- und Behandlungsräume desinfiziert werden.
• • • 22-01-10 - Ex-Premier muss Grundstück zurückgeben
Die Forstbehörde hat den ehemaligen Armeechef und früheren Premier Surayud Chulanont aufgefordert, innerhalb von 30 Tagen sein vor Jahren in Khao Yai Thiang erworbenes Grundstück an den Staat zurückzugeben. Die Ermittlungen der Behörde haben ergeben, dass das Areal Teil der Forstreserve ist und vor Jahrzehnten auf Grund eines Beschlusses der damaligen Regierung an einen landlosen Landwirt zur Nutzung freigeben worden war. Dieser hätte das Grundstück zwar einem Familienmitglied vererben, aber nicht verkaufen können. Nach Einschätzung der Behörden wurden Hunderte dieser im Staatsbesitz befindlichen Areale am Nationalpark Khao Yai in der Provinz Nakhon Ratchasima illegal erworben und für den Bau von Wohnhäusern genutzt. Ein Ausschuss wird sich jetzt mit diesem Problem befassen, rund 400 Landkäufe untersuchen und innerhalb von 60 Tagen einen Bericht vorlegen.
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23-01-10 - Thailand zählt zu den Verlierern
Thailand als klassisches Reiseziel der Deutschen zählt zu den Verlierern des Reisesommers 2009. Von deutschen Flughäfen starteten zwischen April und Oktober 11,3 Prozent weniger Passagiere in das Land des Lächelns. Weiter deutlich im Minus waren Südafrika (-19,9 Prozent), die Dominikanische Republik (-15,8 Prozent) und die Kanarische Inseln (-10,3),
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23-01-10 - Tiger vom Aussterben bedroht
Auf Einladung des World Wildlife Fund (WWF) kommen in der nächsten Woche Vertreter von 13 Staaten in Hua Hin zusammen. Die Delegierten wollen über Maßnahmen zur Rettung der Tigerpopulation beraten. Gab es vor 100 Jahren weltweit 100.000 dieser Raubtiere, so ist deren Zahl inzwischen auf 3.200 geschrumpft. Sie werden von Wilderern gejagt, das Fleisch wandert in die Küchen von Restaurants, zudem ist ihr Lebensraum durch die Abholzung von Wäldern bedroht. WWF-Koordinator Peter Cutter beklagt: „Wenn wir nicht konzertiert vorgehen, wird es im nächsten Jahr des Tigers in 2022 kaum noch Tiere in freier Wildbahn geben.“
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23-01-10 - Berkant Göktan beim thailändischen Fußballmeister
Mit Berkant Göktan spielt in der kommenden Saison beim thailändischen Fußballmeister Muang Thong United ein ehemaliger Profi des Zweitligisten TSV 1860 München. Der 29-Jährige unterschrieb beim Premier-League-Verein einen Einjahresvertrag. Der ehemalige Liebling der blau-weißen Fangemeinde wurde in 2008 beim TSV fristlos entlassen. Ihm war Kokaingenuss nachgewiesen worden. Inzwischen hat Berkant Göktan eine Thai geheiratet und zieht seiner Ehefrau zuliebe nach Thailand. Sein neuer Verein ist der reichste in der Premier League.
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24-01-10 - Missverständnis führte zum Feuergefecht
Ein Missverständnis hat nach Angaben von Militärs zu einem Schusswechsel zwischen thailändischen und kambodschanischen Soldaten geführt. Dabei wurden zwei Thais verletzt. Das Feuergefecht auf dem umstrittenen Areal am Hindu-Tempel Preah Vihear dauerte etwa 20 Minuten. Thailändische Soldaten befanden sich am Sonntagmorgen auf einer Patrouille, als sie auf Kambodschaner stießen. Diese Soldaten hatten den Befehl, Bäume zu fällen. Die Thais eröffneten das Feuer, Kambodschaner schossen mit Gewehren und Granaten zurück. Später trafen sich hohe Offiziere beider Seiten zu einem einstündigen Gespräch. Sie einigten sich auf ein Missverständnis als Ursache für den Zusammenstoß.
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24-01-10 - 83 Minderjährige feierten im Twitter
Nahezu 200 Polizisten stürmten am Wochenende in Bangkok das Pub Twitter an der Ratchadaphisek Road. 83 Gäste hatten das für einen Pub-Besuch erforderliche Alter von 20 Jahren noch nicht erreicht, bei 27 Frauen und Männern wurde Drogenkonsum festgestellt. Das Lokal wurde geschlossen. Das Management muss mit empfindlichen Strafen rechnen, weil es Minderjährigen den Zutritt gestattete. Und der Polizeichef der Wache Huay Kwang wurde umgehend auf einen „inaktiven“ Posten versetzt. In der Öffentlichkeit war das Pub dafür bekannt, dass dort Minderjährige feiern und die Gäste Drogen konsumieren. Nur dem Leiter der Polizeistation waren diese Gerüchte angeblich nicht zu Ohren gekommen.
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24-01-10 - Soldaten bei Bombenexplosion verletzt
Sechs Soldaten der Taskforce 38 wurden bei einer Bombenexplosion in der südlichen Provinz Narathiwat verletzt. Ihr Pick-up befand sich auf einer Patrouillenfahrt, als Aufständische die Bombe zündeten. Am Wochenende waren über 600 Soldaten, Polizisten und deren Helfer bei einer Großrazzia in der von Gewalt beherrschten Provinz beteiligt. Durchsucht wurden in 13 Distrikten 60 Häuser, Wohnungen und Geschäfte. Dort sollten sich Aufständische aufhalten oder Waffen versteckt worden sein. Die Sicherheitskräfte nahmen 16 Verdächtige fest und konfiszierten umfangreiches Material wie Sprengstoff zur Herstellung von Bomben.
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26-01-10 - THAI bringt Reis zu Erdbebenopfern
Die staatliche Fluggesellschaft Thai Airways International wird ab 1. Februar Reis zu den Erdbebenopfern in Haiti transportieren. Thailands Regierung hat 100.000 US-Dollar und 20.000 Tonnen Reis gespendet. Die THAI liefert den Reis in mehreren Flügen in die Dominikanische Republik. Von dort werden Helfer der Vereinten Nationen das Getreide zu den bedürftigen Familien bringen. Der THAI entstehen durch Einsatz von Maschinen und Personal Ausgaben in Höhe von 632.000 US-Dollar.
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26-01-10 - Schweinegrippe an Schulen ausgebrochen
Meldungen über den Ausbruch der Schweinegrippe an mehreren Schulen des Landes haben das Gesundheitsministerium alarmiert. Die Behörden haben daraufhin die Schließung mehrerer Schulen in den Provinzen Phrae und Narathiwat angeordnet. Bei neun Mädchen und Jungen ist der Grippeerreger A/H1N1 amtlich festgestellt worden. Rund 300 Kinder und Jugendliche stehen in der Hauptstadt und 13 Provinzen unter ärztlicher Beobachtung. Seit Juni letzten Jahres haben sich nach Anhaben der Gesundheitsbehörden über 2.700 Schüler und Studenten mit dem Virus infiziert.
• • • 26-01-10 - Kambodschaner betteln in Touristenorten
Bei einer Razzia in Bangkok hat die Polizei mehrere hundert Bettler vorübergehend festgenommen. Darunter waren 570 Kambodschaner, 200 im Kindesalter. Die Kambodschaner werden über verschiedene Grenzorte nach Thailand geschleust und von „Aufpassern“ in die Touristenstädte gebracht. Pro Tag sammeln Bettler mindestens 200 Baht ein, fast der gesamte Betrag wird ihnen in der Regel später abgenommen. Polizei und Sozialämter appellieren an Thais und Ausländer, den bettelnden Kindern, Frauen und Männern kein Geld zu geben. Nur so könnten die Behörden das Problem in den Griff bekommen. Kaum wären die Kambodschaner abgeschoben, würden sie von Banden wieder nach Thailand gebracht. Würden sie indessen im Königreich kein Geld machen, ginge die Zahl der Bettler merklich zurück.
• • • 26-01-10 - Ausbildung an Unis nicht besser geworden
Mehr Universitäten und hochschulähnliche Einrichtungen – doch die Qualität der Ausbildung ist nicht besser geworden. Diese Bilanz zieht die Weltbank in einem Bericht zum höheren Bildungswesen in Thailand. Von 2001 bis 2006 hat sich die Zahl der Studierenden von 1,9 auf 2,4 Millionen erhöht. Und Frauen haben beim Uni-Abschluss die Männer längst überholt. Doch Luis Benveniste, bei der Weltbank führender Mitarbeiter im Bereich Erziehung und Ausbildung, beklagt: „An den meisten Hochschulen wird gelehrt, nicht aber geforscht.“ Und Thailand liege mit der Zahl seiner Uniabsolventen weit hinter vergleichbaren Ländern. Fakt ist weiter, dass zahlreiche Absolventen keinen Arbeitsplatz finden. Das gilt besonders für Studenten der Fächer Wissenschaft und Ingenieurwesen.
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27-01-10 - Rangers schließen Nationalpark
Der Nationalpark Khao Phra Viharn ist vorübergehend geschlossen worden. Die Rangers begründen diesen Schritt mit dem Schusswechsel am letzten Sonntag zwischen thailändischen und kambodschanischen Soldaten. Bei dem Zwischenfall im umstrittenen Grenzgebiet am Hindu-Tempel Phrea Vihear waren mehrere Thais verletzt worden. Zugang zum Nationalpark und auch zum Tempel Phrae Vihear ist von der thailändischen Provinz Si Sa Ket
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27-01-10 - Körperscanner in Bangkok im Einsatz
Auf Bangkoks internationalem Flughafen Suvarnabhumi hat der Test mit Körperscannern begonnen. Es sind keine so genannten Nacktscanner, sondern Geräte der nächsten Generation. Das heißt: Auf dem Monitor sind keine körperspezifischen Merkmale wie Penis, Vagina oder Brüste zu sehen. Die Scanner sollen verbotene Flüssigkeiten, Sprengstoff, Waffen oder einfach Diebesgut an und im Körper von Passagieren erkennen. Jedes dieser High-Tech-Geräte mit der Bezeichnung GEN2kostet 3,5 Millionen Baht. Nach einem Monat will der Flughafenbetreiber Airports of Thailand (AoT) entscheiden, ob mehrerer dieser Körperscanner angeschafft werden. AoT versichert, die Durchleuchtung von Fluggästen sei nicht gesundheitsschädlich.
• • • 27-01-10 - Parteivorstand lehnt Verfassungsänderung ab
Auf einer Sondersitzung hat der Parteivorstand der regierenden Demokratischen Partei sich gegen eine Änderung der Verfassung aus dem Jahr 2007 ausgesprochen, wie es die Koalitionspartner wünschen. Diese Parteien haben angekündigt, einen entsprechenden Antrag im Parlament einzubringen. Der Parteivorstand hat nicht Stellung genommen zu einem in den letzten Tagen diskutierten Vorschlag, den Parlamentsabgeordneten der Demokraten die Zustimmung zu einer Debatte über Verfassungsänderungen frei zu stellen. Nach der Verfassung muss ein Fünftel der 500 Abgeordneten den Antrag befürworten.
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28-01-10 - Polizei nahm Kinderschänder fest
Pattayas Polizei hat einen Franzosen wegen Kindesmissbrauchs festgenommen. Der 47-Jährige soll mit mehreren Minderjährigen Sex gehabt haben. In seinem Haus fanden die Beamten pornografische Material. Der Festgenommene ist Teilhaber mehrerer Gay-Bars in Pattaya. Dort sollen Jugendliche ab dem 13. Lebensjahr arbeiten und von Ausländern für Sex bezahlt werden. Die Polizei hatte von französischen Kollegen einen Tipp bekommen und bei Gericht einen Haftbefehl beantragt.
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28-01-10 - Richter entscheiden über Thaksins Vermögen
Umso näher das Datum 26. Februar rückt, umso nervöser werden Politiker, Wirtschaftsführer und Investoren. Für den 26. Februar um 13 Uhr hat das Oberste Kriminalgericht sein Urteil zur Beschlagnahme des Vermögens von Thaksin Shinawatra angekündigt. Nach dem Militärputsch im Jahr 2006 waren 76 Milliarden Baht des inzwischen ins Ausland geflüchteten ehemaligen Premiers eingefroren worden. Die Richter haben zu entscheiden, ob die Beschlagnahme legal war und das Geld dem Staat zufällt. Die Staatsanwaltschaft wirft Thaksin vor, sein Vermögen während seiner Regierungszeit von 2001 bis 2006 angehäuft zu haben. Der Ex-Ministerpräsident widerspricht dieser Behauptung. Die außerparlamentarische Opposition „United Front for Democracy Against Dictatorship“ (UDD) hat massive Demonstrationen angekündigt. Und die Gerüchteküche will wissen: Die Regierungskoalition drohe zu scheitern, das Militär bereite einen erneuten Staatsstreich vor.
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28-01-10 - THAI fliegt wieder Gewinne ein
Der Vorstand der Thai Airways International (THAI) hat auf einer Sondersitzung die Geschäftsziele abgesteckt. Bis spätestens Ende April will der Staatscarrier seine Umschuldung abschließen. Der Vorstand geht von 20 Milliarden Baht aus. THAI hatte im Geschäftsjahr 2008 mit einem Defizit von über 20 Milliarden Baht den ersten Verlust ihrer Geschichte eingeflogen. Für das Vorjahr wird ein Gewinn in Höhe von rund 4 Milliarden Baht erwartet. Die Neuausrichtung der Fluggesellschaft und das Sparkonzept sollen der THAI bis Ende 2010 Gewinne vor Steuern in Höhe von 33 Milliarden Baht bringen. Präsident Ampon Kitti-ampon sieht die Staatslinie auf dem richtigen Weg und will sie in wenigen Jahren auf der Hitliste der Fluggesellschaften weit vorne platzieren.
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29-01-10 - Jugendliche erstachen deutschen Rentner
Drei junge Thais haben auf der Ferieninsel Phuket einen 66-jährigen Deutschen erstochen. Zeugen gaben an, der Ausländer habe sich in seinem Pick-up einer Kreuzung genähert und mehrfach die Hupe betätigt. Das mit den drei Teenagern besetzte Motorrad soll ihm den Weg versperrt haben. Die Jugendlichen folgten dem Deutschen, stoppten den Wagen und stachen auf ihn ein. Mit Stichwunden an den Rippen und in der Brust wurde der Rentner in das Siriroj Hospital gebracht. Dort konnten die Ärzte nur noch seinen Tod feststellen.
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29-01-10 - Thaksins Ex-Frau darf Areal nicht verkaufen
Ein Zivilgericht hat der Ex-Frau des gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra untersagt, ein vor Jahren für 772 Millionen Baht erworbenes Areal in Bangkok zu verkaufen. Der Erwerb stand im Mittelpunkt des Prozesses gegen den ins Ausland geflüchteten Ex-Premiers. Die Richter verurteilten in 2007 Thaksin Shinawatra zu zwei Jahren Haft, weil er beim Verkauf des Geländes von einer staatlichen Agentur an seine Frau Potjaman seinen Einfluss als Regierungschef geltend gemacht hatte. Seine Frau soll das Areal unter dem Marktwert erhalten haben. Inzwischen sind Thaksin und Potjaman geschieden.
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29-01-10 - In Bangkok niedrige Kosten für Büros
Bangkok zählt mit seinen Kosten für Büros zu den preisgünstigsten Standorten weltweit. Die thailändische Hauptstadt kam bei einer Umfrage in 116 Geschäftszentren von 49 Ländern auf Platz 112. Das Immobilienberatungsunternehmen DTZ Debenham Tie Lang mit Sitz in Singapur ermittelte für Bangkok je „Workstation“ (Arbeitsplatzsystem) Ausgaben in Höhe von 2.580 US-Dollar. Niedriger sind die Kosten in Manila-Makati (2.570), Chennai (2.560), Surabaya (1.490) und Manila-Ortigas (1.490). Die höchsten Ausgaben entstehen in Londons West End mit 20.960 Dollar, dann folgt Hong Kong (16.970).
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29-01-10 - Paare geben sich das Ja-Wort unter Wasser
Am Valentinstag (14. Februar) können sich Paare in der südthailändischen Provinz Trang wieder unter Wasser das Ja-Wort geben. Für diese ungewöhnliche Trauungszeremonie wird vom 12. bis 14. Februar ein dreitägiges "Hochzeits-Programm" angeboten. Am Flughafen von Trang werden die Teilnehmer/Innen mit einem Auftritt einheimischer Tänzerinnen begrüßt. Nachmittags folgt eine farbenfrohe Parade durch die Stadt. Am nächsten Tag begeben sich Braut und Bräutigam an den Pak Meng Beach, wo die Hochzeitsfeier mit einer buddhistischen Zeremonie beginnt. Die amtliche Eintragung der Eheschließung kann auch bei einem Tauchgang in der Emerald-Höhle der Insel Ko Mook vollzogen werden. Voraussetzung für die Teilnahme an der Unterwasserzeremonie ist ein Tauchschein. Ein romantisches Barbecue-Dinner am Strand mit Feuerwerk und anschließender Party runden das spektakuläre Programm ab. Das Underwater Wedding Festival wird in Trang seit 1996 ausgerichtet. Weitere Informationen unter www.underwaterwedding.com
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30-01-10 - Pakistani hatte ein Kilo Heroin im Magen
Der Zoll hat auf dem Bangkoker Flughafen Suvarnabhumi einen Pakistani mit einem Kilogramm Heroin festgenommen. Der Fluggast hatte das Rauschgift auf 90 kleine Päckchen verteilt und geschluckt. Weil sich der Ausländer am Immigrationschalter verdächtig benahm, ordneten die Beamten einen X-ray-Scan an. Die Zollbeamten entdeckten die kleinen Packungen im Magen des Pakistani. Das Heroin hat einen Straßenverkaufswert von rund 2,5 Millionen Baht.
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30-01-10 - Mutter ertrank bei Rettung ihrer Kinder
Als ein Pick-up bei einem Verkehrsunfall in Phitsanulok in einen Fluss stürzte, drohten vier Kinder zu ertrinken. Die Mutter handelte blitzschnell, griff sich einen Bambusstock und zog ihre drei- bis elf Jahre alten Kinder an Land. Anschließend rettete sie den verletzten Fahrer und Vater ihrer Kinder. Dabei fiel die Frau in den Fluss und ertrank.
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30-01-10 - Hmong-Flüchtlinge in ihren Heimatdörfern>
Die im Dezember von Thailand nach Laos ausgewiesenen 4.500 Hmong-Flüchtlinge sind in ihren Heimatdörfern gut angekommen, ein Teil wurde in neuen Siedlungen untergebracht. Das hat die laotische Regierung mitgeteilt. Unter den abgeschobenen ethnischen Hmong waren auch 158, die von den Vereinten Nationen den Flüchtlings-Status erhalten hatten. Die Schließung des Lagers Huay Nam Khao bei Petchabun und die Deportation der Kinder, Frauen und Männer hatten weltweit zu Protesten geführt. Thailand hatte den Hmong Asyl verwehrt und sie als Wirtschaftsflüchtlinge betrachtet. Menschenrechtsorganisationen befürchten für die Hmong in Laos politische Repressionen, da sie wegen ihrer Unterstützung für die USA im Vietnam-Krieg geächtet wurden. Viele lebten seit mehr als 30 Jahren in Thailand.
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