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Letzte Aktualisierung: 31.03.2010
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02-03-10 - König wieder zurück im Siriraj-Krankenhaus

Nur wenige Stunden verbrachte Seine Majestät König Bhumibol Adulyadej im Chitralada-Palast. Dann kehrte er in Begleitung seines Leibarztes, des Herzspezialisten Pradit Panjaween, in sein Krankenzimmer im 16. Stockwerk des Siriraj-Hospitals zurück. Nach über fünfmonatigem Krankenhausaufenthalt hatte der Herrscher am letzten Samstag das Spital verlassen. Der Monarch war am 19. September letzten Jahres mit einer schweren Lungenentzündung in das Bangkoker Krankenhaus eingeliefert worden. Nachdem der König seine Infektion überwunden hatte, verblieb er zur Physiotherapie im Hospital. Während Medien Fotos zeigten, wie der Herrscher im Rollstuhl des Spitals verließ, lag dieser wieder in seiner Suite im Siriraj-Krankenhaus. Bisher hat das Königliche Büro noch kein Bulletin über den Gesundheitszustand des Monarchen veröffentlicht.

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02-03-10 - Thaksin will gegen Urteil Berufung einlegen

Thaksin Shinawatra und seine Familie wollen in die Berufung gehen. Der gestürzte Ministerpräsident hat aus dem Exil verlauten lassen, dass er das Urteil des Obersten Gerichts nicht akzeptieren wird. Die neun Richter hatten am letzten Freitag entschieden, dass Thaksin seine Macht missbraucht habe und den von ihm gegründeten Telekommunikationskonzern begünstigt habe. Nach Medienberichten sollen staatliche Kommunikationsunternehmen und Agenturen finanzielle Verluste in Höhe von 150 Milliarden Baht erlitten haben. Nach dem Urteilsspruch des Obersten Gerichts bleiben 46,37 Milliarden Baht des vor Jahren eingefrorenen Vermögens der Shinawatra-Familie in Höhe von 76,6 Milliarden Baht konfisziert. Rund 30 Milliarden Baht wurden freigegeben. Thaksin beharrt darauf, dass er von den Militärs und elitären, einflussreichen Männern verfolgt werde, dass alle Verfahren und Urteile politisch begründet seien und die Richter des Obersten Gerichts von der von Putschisten eingesetzten Regierung ernannt worden seien. Thaksin bzw. seine Anwälte müssen innerhalb von 30 Tagen gegen das Urteil Berufung einlegen. Das geht allerdings nur, wenn neue Beweise vorgelegt werden.

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02-03-10 - Kampf gegen die Tollwut

Bis 2020 will das Gesundheitsministerium die Tollwut landesweit ausrotten. Damit folgt Thailand einer entsprechenden Initiative der Weltgesundheitsorganisation und der Weltorganisation für Tiergesundheit. Jedes Jahr sterben im Königreich bis zu 20 Personen an einer Tollwut-Infektion. Seit Anfang des Jahres waren bereit sechs Tote zu beklagen. Die meisten Opfer sind unter 10 Jahre. Fast alle wurden von jungen, noch nicht geimpften Vierbeinern mit dem Virus infiziert. Die Regierung will jetzt eine Milliarde Baht zur Bekämpfung der Tollwut bereitstellen. Derzeit gibt`s in Thailand rund acht Millionen Hunde, darunter eine hohe Zahl von Straßenhunden.

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02-03-10 - Adfest wegen möglicher Ausschreitungen abgesagt

Das für diesen Monat in Pattaya geplante Adfest 2010 ist auf den Monat Mai verschoben worden. Die Organisatoren sehen die gegenwärtige politische Situation als nicht stabil an und schließen für Pattaya Demonstrationen und gewalttätige Auseinandersetzungen wie im April letzten Jahres während des ASEAN-Gipfels nicht aus. Vom 18. bis 20. März wollten Vertreter der Werbebrache aus Asien in der Touristenmetropole tagen, Rückschau und Ausblick auf 2010 halten. Vier Tage vor Beginn des Adfest plant die außerparlamentarische Opposition „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD) eine Großdemonstration auf dem Bangkoker Platz Sanam Luang. Dazu erwartet die UDD eine Million Menschen.

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03-03-10 - Gebührenbefreiung für Touristenvisa verlängert

Die Regierung hat die Aussetzung der Visumgebühr für Touristenvisa um ein Jahr bis Ende März 2011 verlängert. Thailand-Urlauber müssen zwar für einen längeren Aufenthalt in ihrem Heimatland ein Touristenvisum beantragen, aber keine Gebühr zahlen. Ebenfalls verlängert wurden die reduzierten Lande- und Parkgebühren für Flugzeuge. Im Vorjahr kamen 14 Millionen ausländische Touristen in das Königreich. Das waren im Jahresvergleich 8 Prozent weniger. Die Tourismuseinnahmen entsprechen 6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.

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03-03-10 - In Narathiwat gingen sieben Bomben hoch

Bei sieben Bombenexplosionen im Süden des Landes wurden zwei 46 bzw. 26 Jahre alte Passanten verletzt. Fast alle Explosionen ereigneten sich vor Bank-Filialen oder vor Geldautomaten in der Provinz Narathiwat. Soldaten konnten zwei weitere Bomben rechtzeitig entschärfen.

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03-03-10 - Armee stellte 650.000 Speed-Pillen sicher

Nach einem 20minütigen Schusswechsel mit Soldaten der United Wa State Army an der Grenze zu Burma hat die thailändische Armee ihre Patrouillengänge verstärkt. Bei der Schießerei kam ein Angehöriger der Wa-Armee ums Leben. Die Aufständischen hatten Drogen über die Grenze schmuggeln wollen. Der thailändischen Truppe fielen zwei Pakete mit insgesamt 650.000 Speed-Pillen sowie zwei Gewehre und eine Pistole in die Hände. Das Rauschgift war für Chiang Mai bestimmt.

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04-03-10 - Chiang Mai eine internationale Drehscheibe

Umbau und Erweiterung des Flughafens Chiang Mai sind abgeschlossen. Seit dem Jahr 2004 wurden zwei Milliarden Baht investiert. Der Airport kann jetzt im Jahr bis zu acht Millionen Passagiere bewältigen, zwei Millionen auf Inlandsstrecken und sechs Millionen auf internationalen Routen. Der Flughafenbetreiber Airports of Thailand (AoT) wird Chiang Mai als internationale Drehscheibe bewerben und hofft, dass weitere renommierte Airlines den Flugplatz nutzen. Derzeit sind es acht mit wöchentlich 50 Flügen: neben der Thai Airways International (THAI) die Bangkok Airways, China Airlines, Silk Air, Lao Aviation, AirAsia, Korean Air und Air Bagan. Hinzu kommen sechs Fluggesellschaften mit inländischen Zielen: THAI, Bangkok Airways, Thai AirAsia, One-Two-Go (Orient Thai Airlines), Nok Air und Nok Mini mit insgesamt 465 Flügen in der Woche.

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04-03-10 - Ernteausfälle durch Trockenheit

Chiang Rais Provinzbehörde hat 18 von starker Trockenheit betroffene Distrikte zu Katastrophengebieten erklärt. Die Landwirte schätzen den bislang entstandenen Ernteausfall auf rund 19,3 Millionen Baht. Nach Ausrufung der Katastrophenzonen kann die Behörde der nördlichen Provinz eingreifen und der betroffenen Bevölkerung helfen. Jeder Distrikt erhält eine Million Baht.

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04-03-10 - Schwester des Dalai Lama Einreise verweigert

Um diplomatische Verwicklungen mit China zu vermeiden, hat das Außenministerium der Schwester des Dalai Lama und deren Ehemann die Einreise verweigert. Jetsun Pema sollte im Bangkok Art and Culture Center bei einer mehrtägigen Veranstaltung mit dem Titel „From the Himalayas to the Chao Phraya River“ sprechen. Ihr Thema: „Buddhist Education for Tibetan school in exile and Tibet: My story." Das Außenministerium befürchtete, dass die Schwester des Dalai Lama ihren Thailand-Aufenthalt zu politischen Angriffen gegen die Volksrepublik nutzen könnte.

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05-03-10 - Schiffsverkehr auf dem Mekong eingestellt

Die anhaltende Trockenheit hat den Schiffsverkehr auf dem Fluss Mekong in der Provinz Chiang Rai zum Erliegen gebracht. Innerhalb eines Monats ist der Wasserstand um 1,5 Meter gefallen. Chinesische Medien berichten, der Pegel sei so niedrig wie nie zuvor in den letzten 50 Jahren. Der Warenverkehr zwischen Südchina und Thailand hat sich auf die Straße verlagert, von der Provinz Yunnan über Laos nach Nordthailand. Meteorologen sagen für die nächsten Wochen zunehmende Hitze und steigende Temperaturen bis 43 Grad voraus.

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05-03-10 - Eröffnung des Airport Rail Link verschoben

Die offizielle Eröffnung des mit 26 Milliarden Baht veranschlagten Airport Rail Link zwischen der Bangkoker Innenstadt und dem Flughafen Suvarnabhumi ist erneut verschoben worden. Die staatliche Eisenbahngesellschaft gibt dem deutschen Siemens-Konzern die Schuld. Siemens würde seine Aufträge nicht rechtzeitig ausführen. Entlang der 28 Kilometer langen Eisenbahnstrecke seien die 70 Überwachungskameras noch nicht betriebsbereit, und die Energieversorgung reiche nicht aus. Der Airport Rail Link sollte im April eingeweiht werden. Jetzt werden weitere drei Monate ins Land gehen. Die Railway of Thailand hat angekündigt, vom Siemens-Konzern Schadenersatz zu fordern.

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05-03-10 - AoT drängt auf Erweiterung von Suvarnabhumi

Airports of Thailand (AoT) möchte so bald wie möglich mit der Erweiterung des internationalen Flughafens Suvarnabhumi beginnen. Rückendeckung hat der Flugplatzbetreiber vom Transportministerium bekommen. Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva und Finanzminister Korn Chatikavnij hingegen verfolgen den Plan, den alten Bangkoker Flughafen Don Mueang als zweiten internationalen Airport auszuweisen. AoT hat inzwischen die International Civil Aviation Organisation beauftragt, zu den Vor- und Nachteilen von zwei internationalen Flughäfen in Bangkok ein Gutachten anzufertigen. Die Studie liegt in etwa zwei Monaten vor. Die Erweiterung von Suvarnabhumi soll die Kapazität des Flughafens von derzeit jährlich 45 Millionen Passagieren auf 60 Millionen erhöhen. AoT will sparen und hat die Ausbaukosten von 76 Milliarden Baht auf 60,7 Milliarden zusammengestrichen. 800 Meter südlich des jetzigen Terminals soll eine neue Abflughalle entstehen, in der Planung ist weiter eine dritte Start- und Landebahn. AoT hofft auf eine baldige Zustimmung des Kabinetts und einen Baubeginn in den nächsten zwei bis drei Jahren.

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05-03-10 - Kugelsichere Fahrzeuge für Kabinettsmitglieder

Der für die Sicherheit zuständige stellvertretende Ministerpräsident Suthep Thaugsuban hat seinen Kabinettskollegen angeboten, die zur Verfügung stehenden schusssicheren Fahrzeuge zu nutzen. Allerdings stehen nur 20 dieser Wagen bereit, im Regierungskabinett sind 36 Frauen und Männer vertreten. Von dem Angebot hat Satit Wongnongtaey, Minister im Büro des Premierministers, bereits Gebrauch gemacht. Er lässt sich jetzt in einem kugelsicheren Land Rover zu seinen Terminen fahren. Bislang benutzten nur vier Kabinettsmitglieder sichere Fahrzeuge: Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva, Suthep Thaugsuban, Außenminister Kasit Piromya und Finanzminister Korn Chatikavanij.

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08-03-10 - Demonstranten sollen Busse und Züge besteigen

Mehrere Urlaubergruppen aus China haben ihren für diesen Monat geplanten Thailand-Aufenthalt abgesagt. Sie fürchten um ihre Sicherheit, sollte es bei der für das kommende Wochenende geplanten Großdemonstration der „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD) zu gewaltsamen Ausschreitungen kommen. Die Regierung hat vorsorglich die Sicherheitsvorkehrungen erhöht und will „Rothemden“ die Fahrt in Traktoren und anderen Landwirtschaft genutzten Fahrzeugen untersagen. Ein Regierungssprecher verweist auf die Straßenverkehrsordnung, nach der z.B. Traktoren nur in der Provinz fahren dürfen, in der sie beim Straßenverkehrsamt angemeldet wurden. Für ihren Protestzug nach Bangkok ab kommenden Samstag mit der Großkundgebung am Sonntag sollten die „Rothemden“ Linienbusse und Züge nutzen. Polizei und Soldaten stehen bereit, um Demonstranten weit vor den Toren Bangkoks anzuhalten und nach Waffen zu untersuchen.

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08-03-10 - Elefantendame brachte Zwillinge zur Welt

In der Provinz Surin hat eine Elefantendame Zwillinge zur Welt gebracht. Nach einer 21-monatigen Schwangerschaft der 35 Jahre alten Phang Thong Khun erblickte das erste Kind um 1.09 Uhr und sein Bruder um 3.09 Uhr das Licht der Welt. Der Nachwuchs wurde begeistert gefeiert. Die erste Zwillingsgeburt war vor 15 Jahren gemeldet worden. Damals waren es zwei Mädchen, jetzt zwei Jungen. Ein Veterinär am Elefant-Hospital in Surin erklärte den Nachwuchs für gesund. Die Zwillinge wiegen zwischen 70 und 80 Kilogramm.
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08-03-10 - Als vermisst gemeldete Schnellboote waren gestohlen

Vier Beamte der für den Marinenationalpark Similan zuständigen Behörde haben nach dem verheerenden Tsunami zu Weihnachten 2004 falsche Angaben gemacht und zwei Patrouillenboote als vermisst gemeldet. Die gestohlenen Schnellboote hatten jeweils einen Wert von rund 4,3 Millionen Baht. Ein Boot fanden Ermittler unbeschädigt im Nationalpark, ein weiteres hatten die Diebe in Einzelteile zerlegt und verkauft. Das Department of Special Investigation (DSI) wird gegen die vier Staatsdiener Anzeige erstatten und untersucht, ob es weitere ähnliche Diebstahlsmeldungen nach dem Tsunami gegeben hat.

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09-03-10 - Bangkok am besten meiden

Rund eine Million Anhänger erwartet die „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD) zur Großkundgebung am kommenden Sonntag auf dem Bangkoker Platz Sanam Luang. Die UDD fordert einmal mehr den Rücktritt der Regierung und Neuwahlen. Da die meisten Anhänger in Pick-ups und Bussen in die Hauptstadt kommen, rechnet die Polizei mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen oder gar mit chaotischen Verhältnissen. Deshalb appelliert die Polizei an alle Motorisierten, ab Freitag Bangkok und vor allem drei Zufahrtswege zu meiden: Mittraphap Road, Western Ring Road und Phetkasem Road. Sollte sich die Situation zuspitzen, könnten die „Rothemden“ den Verkehr auf diesen drei Straßen blockieren.

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09-03-10 - THAI will bis zu vier Boeing leasen

Der Thai Airways International (THAI) fehlen auf den Routen nach Europa Langstreckenflugzeuge. Deshalb ist die Airline auf der Suche nach geeigneten Maschinen. THAI ist im Gespräch mit zwei asiatischen Fluggesellschaften, um von ihnen zwei bis vier Boeing 777-300ERs zu leasen. Diese Flugzeuge können bis zu 365 Passagiere aufnehmen und Non-stop über 14.600 Kilometer fliegen. Die bisher auf den Strecken nach Europa eingesetzten B 747-400 müssen ständig umfangreich und zeitraubend gewartet werden und werden Schritt für Schritt ausgemustert.

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09-03-10 - Granaten und Munition aus Armeedepot gestohlen

Militär und Polizei suchen intensiv nach den in der Vorwoche aus einem Depot der 4. Armee in Phatthalung gestohlenen Waffen. Seit Dienstag werden mehrere tausend Schuss Munition für Gewehre und Pistolen und 20 Granaten vermisst. Die Armee hat inzwischen einen Untersuchungsausschuss eingesetzt und schließt nicht aus, dass die Waffen bereits auf dem Weg nach Bangkok sind. Sie könnten in der Hauptstadt eingesetzt werden, um Unruhe unter der Bevölkerung zu stiften.

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10-03-10 - Mehrheit der Bürger gegen politische Demos

Die Mehrheit der Thais hat die Nase gestrichen voll von den ständigen politischen Demonstrationen. Bei einer landesweiten Umfrage von Dusit Poll sprach sich über die Hälfte der interviewten 2.376 Frauen und Männer gegen die am kommenden Wochenende von der außerparlamentarischen Opposition „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD) geplante Großdemonstration aus. Die Bevölkerung befürchtet gewaltsame Auseinandersetzung und lehnt die jetzt seit Jahren anhaltenden Kämpfe zwischen Regierung und Regierungsgegnern mehrheitlich ab.

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10-03-10 - Wettbewerbsfähigkeit in Gefahr

Ökonomen sehen Thailands Wettbewerbsfähigkeit in Gefahr. Die anhaltenden innenpolitischen Auseinandersetzungen und die ungewisse Zukunft des Landes werden als hohe Risiken für Investitionen angesehen. Ausländische Finanziers würden ihre Gelder bereits in andere Staaten Südostasiens umlenken, glaubt Ekniti Nitithanprapas, Direktor einer Planungsabteilung im Finanzministerium. Seit 1997 wären die öffentlichen Investitionen rückläufig, ebenso hätte die Finanzierung bedeutender Projekte nachgelassen. Ekniti Nitithanprapas zählt weitere Hindernisse für Unternehmensschwergewichte auf: Industriegebiete entlang der Ostküste stießen an ihre Aufnahmekapazität, und die zunehmende Umweltverschmutzung verbiete die Ansiedlung neuer Produktionsstätten.

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10-03-10 - Eine Million Yaba-Pillen konfisziert

In Chiang Mai hat die Polizei bei einer Straßensperre eine Million Amphetamin-Tabletten sichergestellt und den Pick-up-Fahrer festgenommen. Die Drogen haben einen Verkaufswert von über 150 Millionen Baht. Die Yaba-Pillen waren in einer metallenen Box versteckt.

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11-03-10 - 15,6 Millionen Ausländer erwartet

Landesweit zieht der Tourismus merklich an. Hotels melden Belegungsquoten, die weit über denen des Vorjahres liegen. Der Tourismus Council of Thailand erwartet denn auch in diesem Jahr 15,6 Millionen ausländische Besucher. Sie sollen der Branche Einnahmen in Höhe von 600 Milliarden Baht bringen. Wesentlich mehr Passagiere als noch Mitte 2009 prognostiziert, haben die beiden Bangkoker Flughäfen Suvarnabhumi und Don Mueang bewältigt. Im Jahresvergleich war es ein Minus von nur 3,2 Prozent.

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11-03-10 - 31 Milliarden Dollar Profit durch Menschenhandel

Seit Jahrzehnten ist Thailand Ziel- und Durchgangsland für den Menschenhandel. Der größte Teil der Opfer sind Frauen und Mädchen. Obwohl Menschenhandel und damit verbundene Zwangsprostitution in Thailand hart bestraft wird (Haft bis zu 15 Jahre und Geldbuße bis zu 300.000 Baht) haben diese schwersten Menschenrechtsverletzungen nicht nachgelassen. Im Gegenteil. Denn die Mafia verdient am Menschenhandel gut und schleust Frauen und minderjährige Mädchen aus den Nachbarstaaten Burma, Laos, und Kambodscha, aber auch aus dem Süden Chinas, über die Grenzen nach Thailand. Nach einer Studie der Vereinten Nationen gibt es weltweit 2,5 Millionen Opfer, die meisten im asiatisch-pazifischen Raum. Menschenhändler sollen im Jahr über 31 Milliarden US-Dollar einnehmen.

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11-03-10 - Dürre bringt erhebliche Ernteausfälle

Wegen der anhaltenden Trockenheit drohen Landwirten nach einer Studie des Kasikorn Research Centre Ernteausfälle in Höhe von sechs Milliarden Baht. In weiten Teilen des Landes hat es seit Monaten nicht oder unzureichend geregnet. Nach Einschätzung des Landwirtschaftsministeriums ist die derzeitige Dürre die schlimmste seit fünf Jahren. Die Trockenheit wird besonders die Reisbauern treffen, weil für die Bewässerung der Äcker nicht ausreichend Wasser zur Verfügung steht. Die Wasserreserven für die Landwirtschaft sind landesweit um 65 Prozent zurückgegangen.

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12-03-10 - Millionen Kinder können nicht schwimmen

Von den 13 Millionen Kindern im Alter von 5 bis 14 Jahren lernen nur zwei Millionen schwimmen. Als Folge ist die Zahl der ertrunkenen Mädchen und Jungen außergewöhnlich hoch. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, wurden in 2006 rund 1.150 Kinder in Hospitäler eingeliefert. Die Kinder hatten an Flüssen oder Seen gespielt, fielen ins Wasser, doch sie konnten nicht schwimmen. Das Ministerium will jetzt den Schwimmunterricht landesweit forcieren und hat Pilotprojekte in Surin, Ratchaburi, Phetchabun und Nakhon Si Thammarat gestartet.

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12-03-10 - Thailand ein Paradies für Golfer

Die Vergabe von drei bedeutenden Kongressen bzw. Messen nach Bangkok unterstreicht die Bedeutung Thailands als Ziel für Golfer. Der Asia Pacific Golf Summit ist vom 18. bis 20. Oktober, die Southeast Asia/India Golf Merchandise Exposition vom 30. April bis 2. Mai und die PGA Conference of Asia vom 30. April bis 1. Mai. Die Events finden im International Convention Centre des Hotels CentralWorld statt. Zum Golf Summit haben sich u.a. Greg Normann und Annika Sörenstam angesagt. In Thailand gibt`s inzwischen über 700.000 Golfspieler, denen landesweit mehr als 280 Plätze zur Verfügung stehen.

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12-03-10 - „Rothemden“ wollen Neuwahlen erzwingen

Die „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD) rüstet zum entscheidenden Kampf. Ab heute werden Hunderttausende Thaksin-Anhänger aus allen Teilen des Landes in Bangkok erwartet. Die „Rothemden“ reisen in Pick-ups, Bussen, Lastwagen und Schiffen an. Zur Großkundgebung am Sonntag auf dem Platz Sanam Luang werden eine Million Frauen und Männer erwartet. Sollte die Regierung dem Druck nicht nachgeben, nicht zurücktreten und nicht das Parlament auflösen und so Neuwahlen ermöglichen, will die UDD in den folgenden Tagen die Proteste fortsetzen und Rathäuser und Verwaltungszentren in den Provinzen besetzen.
Mehrere zehntausend Polizisten und Soldaten sind in Bangkok und den Provinzen im Einsatz. Sie sind unbewaffnet, führen nur Schutzschilde und Schlagstöcke mit. Sollte es zu gewaltsamen Ausschreitungen kommen, stehen weitere zehntausende Soldaten und auch SWAT-Einheiten bereit. Die Regierung will Straßenschlachten wie im April letzten Jahres verhindern. Damals ließen „Rothemden“ den ASEAN-Gipfel in Pattaya platzen, und wenige Tage später kam es in der Hauptstadt zu schweren Zusammenstößen mit Toten und Verletzten. Vorsorglich hat das Kabinett das besondere Sicherheitsgesetz (Internal Security Act) vom 11. bis 23. März für Bangkok und die umliegenden Provinzen in Kraft gesetzt. Mit diesem Sondergesetz hat das Militär und nicht mehr die Polizei das Sagen.
Nicht nur Thais blicken an diesem Wochenende nach Bangkok, ebenso Wirtschaftsführer, Diplomaten und Politiker in aller Welt. Sollte die Demo nicht friedlich verlaufen, wird das erhebliche Auswirkungen auf ausländische Investoren und den Tourismus haben.
● 31 Staaten haben eine Reisewarnung erlassen. Aber nur Kambodscha rät seinen Bürgern von Reisen in das Nachbarland ab. Das Auswärtige Amt in Berlin hat an die Landsleute appelliert, in diesen Tagen Menschenansammlungen zu vermeiden.
● Die staatliche Tourismusbehörde hat ein Krisenzentrum eröffnet und wird Urlaubern an diesem Wochenende für ihren Aufenthalt und für Ausflüge wichtige Informationen geben.
●Die Thai Premier League hat den für Samstag geplanten Start der Fußball-Saison abgesagt. Alle Matches werden nach dem letzten Spieltag neu angesetzt. Sollten die politischen Auseinandersetzungen in der kommenden Woche weitergehen, wird auch der zweite Spieltag der Ersten Liga gestrichen.
● Mehrere für Bangkok geplante Veranstaltungen und Tagungen wurden abgesagt, darunter ist die Post Education Fun Fair.
● Vorsorglich werden mehrere Schulen geschlossen, ebenso der Campus Tha Prachan der Thammasat-Universität.

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15-03-10 - Ultimatum: Regierung soll Parlament auflösen

Die in Bangkok demonstrierenden Thaksin-Anhänger haben am Sonntag der Regierung ein Ultimatum gestellt. Veera Musigapong, ein prominenter Anführer der “Rothemden”, forderte die Auflösung des Parlaments innerhalb von 24 Stunden. Der UDD-Sprecher sieht den Rücktritt der Regierung, die Auflösung des Parlaments und Neuwahlen als Schritte an, den innenpolitischen Konflikt zu beenden. Seit dem Militärputsch im September 2006 herrsche in Thailand eine Diktatur.
Sollte das Kabinett auf das Ultimatum nicht entsprechend reagieren, würde die außerparlamentarische Opposition „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD) weitere Aktionen einleiten und in weiten Teilen der Hauptstadt das öffentliche Leben zum Erliegen bringen. Ein anderer Anführer kündigte an, sollte der Premier am heutigen Montag bis 9 Uhr das Parlament nicht aufgelöst haben, würden die Demonstranten zu der Kaserne des 11. Infanterie-Regiments ziehen. Dort haben sich Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva und weitere Kabinettsmitglieder in Sicherheit gebracht. Natthawut Saikua weiter: “Wir werden ihm folgen, wo er auch hingehen mag.” Vorsorglich hat die Armee weitere Truppen in die Hauptstadt entsandt. Die Polizei appelliert an Thais und Ausländer, die Aufmarschgebiete der „Rothemden“ zu meiden, zumal in einigen Stadtgebieten ein Verkehrschaos erwartet wird. Zu der Kundgebung in Bangkok sind Thaksin-Anhänger aus allen Landesteilen in die Hauptstadt geströmt. Es sollte die größte Protestaktion der „Rothemden“ werden. Doch die von den Organisatoren erhoffte Zahl eine Million wurde bei weitem nicht erreicht. Beobachter sprechen von nur etwa 100.000 Demonstranten.

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15-03-10 - THAI will sich frisches Geld beschaffen

Über eine Kapitalerhöhung will sich die finanziell angeschlagene Thai Airways International (THAI) frisches Geld beschaffen. Der Verwaltungsrat wird den Aktieninhabern auf der für den 28. April angesetzten Generalversammlung die Herausgabe von einer Milliarde neuer Aktien vorschlagen. Sie sollen zum Teil an der Börse angeboten werden. Das Finanzministerium als Hauptgesellschafter wird auch künftig 51,03 Prozent des Aktienkapitals verwalten. Mit dem Erlös von rund zehn Milliarden Baht sollen u.a. Kredite bedient und neue Flugzeuge erworben werden. THAI will in den nächsten 15 Jahren 81 neue Maschinen in Dienst stellen und 77 alte Maschinen stilllegen bzw. verkaufen. Für die ersten beiden Monate dieses Jahres meldet die staatliche Airline eine Auslastung von 82,2 Prozent, die höchste in der Geschichte des Unternehmens.

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15-03-10 - Testlauf mit Körperscannern ein Flop

Enttäuscht zeigt sich das Management des Flughafenbetreibers Airports of Thailand (AoT) vom Test mit den umstrittenen Körperscannern auf Bangkoks internationalem Flughafen Suvarnabhumi. Mehrfach passierten Mitarbeiter mit verborgenen Objekten den Scanner, ohne dass das Aufsichtspersonal die verbotenen Gegenstände auf den Bildschirmen entdeckte. Die im Januar auf Suvarnabhumi installierten Körperscanner kosten fünf Millionen Baht und sollen jetzt durch Geräte anderer Hersteller ersetzt werden.

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16-03-10 - „Rothemden“ wollen Blut friedlich vergießen

Ungewöhnlich scharf haben das Rote Kreuz und der Nursing and Midwifery Council auf die Ankündigung der „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD) reagiert, am heutigen Dienstag Tausende Demonstranten zur Ader zu lassen und das Blut vor dem Regierungssitz zu vergießen. Die Aktion soll die Regierung zum Rücktritt zwingen. Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva hatte am Montag das Ultimatum der UDD verstreichen lassen. Die UDD hatte die Regierung am Sonntag aufgefordert, innerhalb von 24 Stunden zurückzutreten und das Parlament aufzulösen. Die Forderung nach Auflösung des Parlaments als Gegenleistung für eine Beendigung der Demonstrationen sei nicht machbar, erklärte der Premier im Fernsehen. Die Regierung sei aber bereit, die Vorstellungen der Opposition anzuhören. Nach dem Nein des Ministerpräsidenten marschierten die „Rothemden“ zu der Kaserne des 11. Infanterie-Regiments. Dort hielt sich Abhisit Vejjajiva zeitweise auf. Später setzten die „Rothemden“ dann ihr neues Ultimatum und drohten, eine Million Kubikzentimeter vor dem Regierungssitz zu vergießen. Zwischen 10.000 und 100.000 Spendern werden benötigt, die zwischen zwei und zwanzig Teelöffeln Blut für die ungewöhnliche Protestaktion spenden, damit die angepeilten 1.000 Liter zusammenkommen. Besorgt zeigte sich das Rote Kreuz über die Aktion. Ein Sprecher verwies auf die hygienischen Probleme. Zudem könne man mit dieser Menge Blut zahlreiche Menschenleben retten, statt sie nutzlos zu vergießen.

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16-03-10 - Zwei Soldaten bei Explosion verletzt

Bei der Explosion mehrerer Granaten auf dem Gelände des First Infantry Regiment in Bangkok sind zwei Soldaten verletzt worden. Sie wurden umgehend in das nicht weit entfernte King Mongkut Hospital gebracht. Nach Angaben eines Armeesprechers wurden die sechs Granaten aus einem auf dem Tollway fahrenden Pick-up auf das Camp geworfen. Zwei der Granaten explodierten nicht. Inzwischen hat die Polizei nach Zeugenhinweisen einen mutmaßlichen Täter festgenommen. Die Regiments-Kaserne befindet sich in Bangkok gegenüber der Universität der Thailändischen Handelskammer. Die „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD) hat eine Mittäterschaft ausgeschlossen und der Regierung die Tat zugeschrieben.

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16-03-10 - Die Superreichen Thailands

Chaleo Yoovidhya ist der wohlhabendste Mann Thailands. Dem Gründer von T.C. Pharmaceutical Industrie wird auf der aktuellen Liste der Superreichen des US-Magazins „Forbes“ 4,1 Milliarden Dollar zugesprochen. Reich gemacht hat den Unternehmer das Energiegetränk Krating Daeng, weltweit als Red Bull bekannt. Den zweiten Rang nimmt mit 2,9 Milliarden Dollar Charoen Sirivadhanabhakdi (Bier, Spirituosen, Immobilien) ein. Es folgt Dhanin Chearavanont, Präsident und Geschäftsführer des Agrarkonzerns Charoen Pokphand Group, mit 2,1 Milliarden Dollar Vermögen.

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16-03-10 - Im Hochgeschwindigkeitszug nach Rayong

Mit den Arbeiten für die erste Hochgeschwindigkeitsstrecke soll bereits im kommenden Jahr begonnen werden. Das hat der stellvertretende Ministerpräsident Trairong Suwannakhiri angekündigt. Die Regierung will in den Jahren 2011 bis 2032 bis zu 800 Milliarden Baht für den Bau von vier Hochgeschwindigkeitsstrecken über 2.000 Kilometer bereitstellen. Ganz oben auf der Liste steht die Eisenbahnstrecke Bangkok-Rayong. Sie wird 56 Milliarden Baht kosten und soll in wenigen Jahren betriebsbereit sein. Die weiteren Schnellzugrouten: Bangkok-Padang Besar (Grenze mit Malaysia) für 247 Milliarden Baht, Bangkok-Nong Khai für 180 Milliarden Baht und Bangkok-Chiang Mai für 210 Milliarden Baht. Der Fahrpreis auf der Strecke Bangkok-Rayong soll etwa 300 Baht betragen. Bis zum Jahr 2014 will die staatliche Eisenbahngesellschaft 764 Kilometer der jetzigen Strecke zweispurig ausbauen und bis 2024 das bestehende Schienennetz von rund 4.000 Kilometer Länge um 3.039 Kilometer erweitern.

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17-03-10 - Protest geht friedlich weiter

In Bangkok fordern Zehntausende Demonstranten weiterhin den Rücktritt der Regierung und Neuwahlen. Der von der „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD) organisierte Protest erreichte am Montag mit dem “Blutvergießen” ihren Höhepunkt. Rund 70.000 Thaksin-Anhänger spendeten über 300 Liter Blut, das anschließend vor dem Regierungssitz und später vor der Zentrale der regierenden Demokratischen Partei ausgekippt wurde. Sprecher der UDD bezeichneten das Blutvergießen als „Opfer der Demokratie“. Kaum hatten die „Rothemden“ ihre Aktion beendet, säuberten Mitarbeiter des Regierungssitzes das Areal des Government House. Bei den Demonstranten handelt es sich überwiegend um Anhänger des gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra. Sie werfen dem jetzigen Premier Abhisit vor, illegal an die Macht gekommen zu sein.

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18-03-10 - Kinos und Geschäfte mit Umsatzrückgang

Unbeeindruckt von den tagelangen Demonstrationen in Bangkok und anderen Städten wird an der Bangkoker Börse gehandelt. Die SET meldete kräftige Investitionen ausländischer Anleger und am Mittwoch nahezu ein Zwei-Jahreshoch. Der Index kletterte auf 765,54 Punkte. Auch die Baht-Währung trotz der innenpolitischen Spannungen und kletterte am Mittwoch gegenüber dem US-Dollar mit 32,32 auf den höchsten Stand seit 21 Monaten. Nicht begeistert von den Protesten der „Rothemden“ sind Banken, Kinozentren und Geschäfte. Die Geschäftsbanken haben vorsorglich mehrere Filialen geschlossen. Und weil viele Bangkoker in diesen Tagen zu Hause bleiben, verkaufen die Kinos weniger Eintrittskarten und die Geschäfte weniger Waren. Davon ausgenommen sind Mini-Märkte, Garküchen, offene Restaurants und Fast-Food-Ketten in der Nähe der „Aufmarschgebiete“. Dort decken sich die Demonstranten mit Produkten des täglichen Bedarfs und Speisen ein. Ein Ende der Proteste ist nicht in Sicht. Ein Sprecher der „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD) erklärte am Mittwochabend, die Thaksin-Anhänger würden solange demonstrieren, bis die Regierung den Weg für Neuwahlen freigemacht habe.

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18-03-10 - Machtmissbrauch schädigte Staat um 134 Milliarden Baht

Nach dem Urteilsspruch des Obersten Gerichts, das dem ehemaligen Premier Thaksin Shinawatra Korruption nachgewiesen hat, hat das State Enterprise Policy Office (SEPO) Bilanz gezogen. Staatlichen Unternehmen soll durch den Machtmissbrauch ein Schaden in Höhe von 134 Milliarden Baht entstanden sein. Das State Enterprise Policy Office (SEPO) hat fünf Fälle untersucht, die sich auf den damaligen Shin-Konzern mit dem Netzwerkbetreiber AIS und dem Satellitenunternehmen Thaicom sowie die Exim Bank beziehen. Forderungen stellt das SEPO weiter gegenüber den Netzwerkbetreibern DTAC, True Move, TT&T und Digital Phone. Der finanzielle Schaden, der den beiden staatlichen Telekommunikationskonzernen CAT und TOT sowie der Exim Bank entstanden sind, belaufen sich demnach auf 134 Milliarden Baht.

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18-03-10 - In mehreren Städten gehen die Lichter aus

Neben Bangkok wollen in diesem Jahr erstmals Nonthaburi, Chiang Mai, Khon Kaen und Phuket an der so genannten „Earth Hour“ teilnehmen. Die Bürger sind aufgerufen, am Samstag, 27. März, von 20.30 bis 21.30 Uhr die Lichter auszuschalten, um symbolisch auf Energieverschwendung und Klimawandel aufmerksam zu machen. Erstmalig wurde die Aktion 2007 im australischen Sydney durchgeführt, mittlerweile gehen die Lichter jährlich weltweit aus. Thailands Hauptstadt hatte im Vorjahr bei der „Earth Hour“ 1.423 Megawatt Strom gespart. In diesem Jahr hofft die Stadtverwaltung auf 2.000 Megawatt.

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18-03-10 - Lizenzen für zwei neue Airlines

Die Zivile Luftfahrtbehörde hat zwei neuen Fluggesellschaften die Betriebserlaubnis erteilt. Legacy Air will ab dem Bangkoker Airport Don Mueang mit Saab-340-Flugzeugen Mae Sot, Nan, Lampang, Nakhon Ratchasima, Chumphon und Ranong anfliegen. Nakhon Chiangmai Air plant Verbindungen mit Maschinen vom Typ ATR-72 ab Chiang Mai nach Udon Thani, Ubon Ratchathani, Phitsanulok und Nakhon Ratchasima. Beide Airlines haben noch nicht mitgeteilt, wann sie abheben wollen.

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19-03-10 - Menschenrechtskommission will vermitteln

Die National Human Rights Commission (NHRC) hat sich als Vermittler zwischen der außerparlamentarischen Opposition und der Regierung angeboten. Nach Angaben der NHRC-Vorsitzenden Amara Pongsapitch wollen Anführer der „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD) mit der Regierung sprechen. Sie habe diesen Wunsch an Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva weitergegeben. Der Premier hat in den letzten Tagen mehrfach betont, er sei gesprächsbereit, allerdings ohne Vorbedingungen und solange beide Seiten die Gesetze beachteten. Das bedeute: Keine Gewalt bei den Demonstrationen. Amara Pongsapitch sagte weiter, sie wäre glücklich, als Vermittlerin auftreten und den Konflikt beenden zu können.
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19-03-10 - Universität ehrte Großmutter Hai

Für den kompromisslosen Kampf um ihre verlorenen Ländereien ist Hai Khanjanta in der Provinz Ubon Ratchathani von der Bangkoker Ramkhamhaeng-Universität ehrenhalber mit dem akademischen Grad Master of Arts in Political Science ausgezeichnet worden. Vor dem Bau der Talsperre Huai La Ha im Jahr 1977 hatte die jetzt 81-Jährige 60 Rai Ackerland an den Staat abtreten müssen. In den folgenden Jahrzehnten kämpfte die Frau erst gegen den Bau der Talsperre und später um eine angemessene Entschädigung. Im Vorjahr sprach die Regierung Hai Khanjanta und deren Familie einen finanziellen Ausgleich in Höhe von 4,9 Millionen Baht zu, und Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva überreichte Großmutter Hai persönlich einen Scheck über 1,2 Millionen Baht.

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19-03-10 - „Rothemden“ erklären den Krieg der Klassen

Selbst Politiker der Opposition sehen den letzten Kampf der „Rothemden“ angebrochen. Denn Zehntausende Thaksin-Anhänger sind längst in ihre Heimatprovinzen zurückgekehrt. Dass die Oppositionsbewegung an Kraft verliert, liegt auch daran, dass deren Anführer zerstritten sind. In Bangkoks Straßen wird zwar weiter demonstriert, aber die Proteste laufen ins Leere. Und jetzt haben führende Mitglieder der „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD) zum Krieg der Klassen oder Klassenkampf aufgerufen, eine marxistische Theorie zum gesellschaftlichen Konflikt zwischen Arbeiterklasse und Bourgeoisie. Die „Rothemden“ kommen überwiegend aus einkommensschwachen Familien und begehren gegen die Elite des Landes auf. Am kommenden Samstag wollen Demonstranten in Pick-ups durch alle Stadtteile fahren und die Hauptstädter um Unterstützung gegen den Notstand des Landes und in ihrem Klassenkampf bitten.

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19-03-10 - Limousinen-Service jetzt auch in Chiang Mai

Air Berlin intensiviert die seit Oktober 2009 bestehende Kooperation mit der Bangkok Airways. Ab Ende März können Passagiere der Business Class in Chiang Mai den kostenlosen Limousinen-Service der Airline nutzen. Bereits seit Sommer letzten Jahres steht dieser Service Reisenden nach Bangkok zur Verfügung. Die Fluggäste werden nach der Ankunft mit der Bangkok Airways in Chiang Mai in der Ankunftshalle in Empfang genommen und von der Limousine zu ihrem Ziel gebracht. Auch für die Heimreise steht das Fahrzeug zur Verfügung. Air Berlin fliegt derzeit viermal pro Woche nonstop von Düsseldorf, dreimal pro Woche nonstop von Berlin-Tegel und zweimal pro Woche nonstop von München nach Bangkok.

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20-03-10 - „Rothemden“ starten Autokarawane

Die “United Front for Democracy against Dictatorship” (UDD) will heute ab 10 Uhr über 20.000 Fahrzeuge mit “Rothemden” durch die Straßen der Hauptstadt schicken. Mit dieser Aktion will die UDD den Druck auf die Regierung erhöhen und die Bevölkerung über ihre Ziele, Auflösung des Parlaments und Neuwahlen, aufklären. Die Autokarawane soll eine Länge von 80 Kilometern erreichen. In weiten Teilen der Hauptstadt ist mit einem Verkehrschaos zu rechnen.
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20-03-10 - Airport Rail Link fährt zur Probe

Der Airport Rail Link wird ab April versuchsweise von der Phayathai-Station zum Bangkoker Flughafen Suvarnabhumi und zurück rollen. Die offizielle Einweihung wird allerdings erst Ende Juli sein. Denn der Hauptbahnhof Makkasan in der Bangkoker Innenstadt ist noch nicht betriebsbereit. Die Fahrgäste können ebenso noch nicht an der Phayathai-Station die Anbindung an die Haltestelle des Skytrain nutzen.
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22-03-10 - Verhandlungsbeginn unsicher

Ob sich heute Vertreter der Regierung und der „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD) ohne Vorbedingungen an einen Tisch setzen, ist nicht gesichert. Unter dem Vorsitz des Senators Lertrat Rattanawanit sollte eine Verhandlungsgrundlage für „Friedensgespräche“ diskutiert werden. Zu dem Gespräch wurden Vertreter der Nationalen Menschenrechtskommission und des Instituts King Prajadhipok eingeladen. Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva hat am Wochenende noch einmal betont, die “Rothemden” könnten während künftiger Gespräche weiter demonstrieren, allerdings gewaltfrei. Doch Jatuporn Prompan hat für Verhandlungen ganz hohe Hürden aufgebaut: „Wir werden nur mit Abhisit sprechen, und nur dann, wenn er das Parlament aufgelöst hat“, zitiert die Bangkok Post den prominenten und radikalen Anführer der UDD. Am Samstag hatten 65.000 „Rothemden“ in Tausenden Pick-ups, Lastwagen, anderen Autos sowie auf Motorrädern an einem stadtweiten Korso teilgenommen und den Verkehr in der Hauptstadt weitestgehend lahm gelegt. Abgesehen von unbedeutenden Unfällen verlief auch dieser Demonstrationstag friedlich. Bei einer Blitzumfrage von Suan Dusit Poll haben sich fast 75 Prozent der Befragten für Gespräche zwischen Regierung und UDD sowie für ein Ende der innenpolitischen Auseinandersetzungen ausgesprochen.

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22-03-10 - Sondergesetz soll mehr Sicherheit bringen

Nach der Detonation von zwei Bomben bzw. Granaten vor Gebäuden des Staates haben die Sicherheitskräfte ihre Vorkehrungen verstärkt. Das Internal Security Operations Command hat das Kabinett gebeten, den Internal Security Act (ISA) zu verlängern. Das Sondergesetz gibt die Befehlsgewalt von der Polizei ans Militär ab und gilt in Bangkok und angrenzenden Provinzen. Das Befehlszentrum der Armee drängt auf eine Verlängerung bis zum 7. April. Am Samstag waren vor den Gebäuden der National Anti-Corruption Commission und des Verteidigungsministeriums bei den Explosionen zwei Menschen verletzt worden. Eine weitere Bombe explodierte vor einer Schule in Khon Kaen. Sie trägt den Namen ihres Förderers Prem Tinsulanonda. Der Berater des Königs wird vom gestürzten Premier Thaksin Shinawatra beschuldigt, den Staatsstreich im Jahr 2006 angezettelt zu haben.

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22-03-10 - Tagungen abgesagt oder verschoben

Seit über einer Woche wird in Bangkok demonstriert, und die Proteste wirken sich mehr und mehr auf die Bereiche Kongresse und Tourismus aus. Die Tagung Apollo Tyres India wurde bereits abgesagt, rund 120 Delegierte sollten dem Land Einnahmen in Höhe von 335 Millionen Baht bringen. Fünf weitere Tagungen und Messen wurden auf die folgenden Monate verschoben. Und Bangkoks Hotels sowie mehrere Touristenzentren melden Absagen, vor allem aus der Volksrepublik China. Zum thailändischen Neujahrsfest vom 13. bis 15. April erwartet die Tourismusbranche rund 100 Charterflüge aus China. Jetzt drohen Absagen. Trotz der Demos bleibt die staatliche Tourismusbehörde optimistisch. Sie rechnet in diesem Jahr weiter mit 15,5 Millionen ausländischen Urlaubern gegenüber 14 Millionen im Vorjahr.
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23-03-10 - Jatuporn: Proteste gehen weiter

Für den kommenden Samstag plant die “United Front for Democracy against Dictatorship” (UDD) einen erneuten Fahrzeugkorso durch Bangkok. Anführer Jatuporn Prompan sagte gestern vor den Medien: “Alle Anhänger in Bangkok und den Provinzen, die am letzten Wochenende nicht in die Hauptstadt kommen konnten, sind zu der motorisierten Demo eingeladen.” Die Rothemden wollten so lange demonstrieren, bis die Regierung das Parlament auflöse. Heute will die UDD 2.000 Motorräder in einem Korso durch die Straßen der Hauptstadt schicken.

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23-03-10 - Thaksin: Schützt die Anführer der „Rothemden“

Thaksin Shinawatra sieht den Tag der Entscheidung gekommen. Der im Ausland lebende Ex-Premier sagt den baldigen Rücktritt der Regierung voraus. Der im September 2006 gestürzte Regierungschef hat seine Anhänger aufgerufen, sich den Demonstranten in Bangkok anzuschließen und sich in den Provinzen vor den Verwaltungszentren zu treffen. Thaksin vermutet, die Regierung wolle die Anführer der „Rothemden“ in den nächsten Tagen verhaften lassen. „Schützt sie“, lautet sein Appell.

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23-03-10 - Wasserknappheit ein wichtiges Thema

Bei der Tagung der Mekong River Comission (MRC) vom 2. bis 5. April in Hua Hin will Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva den außergewöhnlich niedrigen Wasserstand des Mekong ansprechen. Über die Ursache streiten sich Fachleute. Die einen verweisen auf den Bau von weiteren Talsperren in Südchina, andere auf die anhaltende Trockenperiode und ausbleibende Niederschläge. China staue zwar den Mekong in den Talsperren, gebe aber ständig Wasser ab, um über Turbinen Strom zu gewinnen, sagen Experten. An der Tagung in Hua Hin nehmen Politiker und hohe Beamte aus den Mekong-Anrainer-Staaten Laos, Vietnam, Kambodscha, China und Thailand teil. Der Wasserstand des Mekong ist so niedrig wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Der 4.300 Kilometer lange Mekong fließt vom Hochplateau Tibets durch China, Burma, Laos, Thailand, Kambodscha und Vietnam ins Südchinesische Meer. Die Menschen entlang der Ufer sind auf das Wasser für die Felder und das Fischen angewiesen. Im Vormonat musste der Schiffsverkehr bereits stellenweise eingestellt werden.
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23-03-10 - Wirtschaftsführer gegen Neuwahlen

Führende Unternehmer haben sich gegen die von der außerparlamentarischen Opposition „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD) geforderte Auflösung des Parlaments ausgesprochen. Ein Rücktritt der Regierung und Neuwahlen würden zum Stillstand führen und die wirtschaftliche Entwicklung des Landes negativ beeinflussen. Mindestens ein halbes Jahr würde vergehen, bis ein neues Kabinett im Amt wäre. Und weitere Wochen würden verstreichen, bis sich das Kabinett eingearbeitet habe. Die Thailändische Handelskammer verweist zudem darauf, dass die Regierung ohnehin in einem Jahr Neuwahlen ansetzen müsse. Dann läuft die Legislaturperiode des Parlaments ab.

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24-03-10 - Sicherheitsgesetz um eine Woche verlängert

Das Kabinett hat gestern den Internal Security Act (ISA) um eine Woche verlängert. Das Sondergesetz gilt bis zum kommenden Dienstag für Bangkok und die angrenzenden Provinzen Nonthaburi und Samuk Prakan. Und weil die „Rothemden“ für den kommenden Samstag die bisher größte Demonstration angekündigt haben, hat die Polizeiführung 40 Kompanien in Alarmbereitschaft versetzt. Sie sollen die Anhänger der “United Front for Democracy against Dictatorship” (UDD) auf ihren Protestzügen begleiten und Gewalt unterbinden.

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24-03-10 - Größter Solarpark in Ayutthaya

In der Provinz Ayutthaya entsteht Thailands größter Solarpark. Auftraggeber ist Yanhee Solar. Beim Bau arbeitet das thailändische Unternehmen Annex Power mit dem deutschen Solarunternehmen Conergy zusammen. Nach Fertigstellung Ende 2010 soll der Park jährlich rund 4,47 Megawattstunden Strom erzeugen. Dadurch wird das Land im Jahr 1,97 Tonnen CO2 sparen. Ab Juli soll der Park bereits ein Megawatt Strom ins Netz einspeisen.

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24-03-10 - 3,2 Kilo Kokain im Gepäck

Auf Bangkoks Flughafen Suvarnabhumi hat die Polizei eine 40-jährige Frau von den Philippinen festgenommen. In ihrem Gepäck fanden die Beamten 3.200 Gramm Kokain im Wert von rund acht Millionen Baht. Das Rauschgift kam aus Peru und mit einer Maschine der Emirates von Dubai nach Bangkok. Die Frau gab vor der Polizei an, zum ersten Mal Kokain geschmuggelt zu haben. Sie sollte die Drogen in Bangkok abliefern und 120.000 Baht erhalten.

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25-03-10 - Kambodscha will 88 Thais getötet haben

Ein Sprecher der Armee hat Behauptungen des kambodschanischen Generals Chea Tara als unwahr zurückgewiesen, in den letzten zwei Jahren seien bei Schießereien in dem umstrittenen Grenzgebiet am Hindu-Tempel Preah Vihear 88 Thais getötet worden. Der General ist für das kambodschanische Militär am Preah Vihear zuständig. 38 thailändische Soldaten sollen im Oktober 2008 und weitere 50 im April 2009 erschossen worden sein. Auf kambodschanischer Seite soll es nur zwei Tote gegeben haben. In Bangkok hieß es, wenn so viele thailändische Soldaten getötet worden seien, dann hätte weder die Armee noch die Regierung das geheim halten können.

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25-03-10 - AoT bewilligt Mittel für Flughafenerweiterung

Der Verwaltungsrat des Flughafenbetreibers Airports of Thailand (AoT) hat 100 Millionen Baht für Verbesserungen auf dem Bangkoker Flughafen Suvarnabhumi bewilligt. AoT hat eine Beratungsfirma mit einer entsprechenden Studie beauftragt. Weiter stellte der Verwaltungsrat 62,5 Milliarden Baht für die Erweiterung des Airports in den Jahren 2011 bis 2016 bereit. Der Ausbau sieht u.a. weitere Abstellbuchten für Flugzeuge und ein neues Terminal vor.
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25-03-10 - Falschgeld von bester Qualität

Bei einer Razzia in einem Wohnhaus in Nonthaburi stießen Kriminalbeamte auf 1.040 gefälschte 100-Dollar-Noten. Die Fälschungen waren von hervorragender Qualität und wurden bisher zwischen 80 und 85 Dollar auf dem Schwarzmarkt abgesetzt. Die Polizei nahm einen 65-jährigen Thai fest, der zu einer international agierenden Bande gehören soll. Nach Angaben amerikanischer Behörden sind in jüngster Zeit gefälschte Dollarnoten in hoher Zahl in Südostasien aufgetaucht. Die Noten könnten selbst von Bankmitarbeitern kaum als Fälschungen erkannt werden.
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26-03-10 - Demos führen zu erheblichen Mindereinnahmen

Die Handelskammer hat nachdrücklich an die Regierung appelliert, die innenpolitischen Auseinandersetzungen und die Demonstrationen in Bangkok umgehend zu beenden. Die ständigen Proteste der „Rothemden“ hätten den Tourismus, Einzelhandel, Export und die Investitionen bereits hart getroffen und zu erheblichen Mindereinnahmen geführt. Mehr als 30 Länder hätten Reisewarnungen herausgegeben. Als Folge würden immer mehr Ausländer ihren Thailand-Urlaub absagen. Nach Angaben der Handelskammer meiden 70 Prozent der Touristen Bangkok, und 20 Airlines hätten Flüge in die thailändische Hauptstadt gestrichen.
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26-03-10 - Vierköpfige Familie mit Schüssen getötet

Ein Blutbad haben Unbekannte in Pathum Thani angerichtet. Sie erschossen einen 37-jährigen Polizeibeamten, seine 33 Jahre alte Frau sowie deren fünf Jahre alte Tochter und den vierjährigen Sohn. Ebenfalls getroffen wurde die sechs Jahre alte Tochter. Sie überlebte das Massaker und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Familie befand sich in einem Geländewagen auf der Rückfahrt von Lampang. Der Polizist lag auf der Westlichen Ringstraße zehn Meter vom Fahrzeug entfernt, seine Frau 40 Meter abseits der Fahrbahn. Der Mann war am Kopf getroffen worden, seine Frau im linken Auge. Die Ermittler vermuten einen Racheakt.

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26-03-10 - Wieder Filmfestival in Phuket

Nach einem Jahr Pause, wegen der Unruhen im Frühjahr 2009, bereitet Phuket das zweite Film-Festival vor. Vom 4. bis 13. Juni sollen Features, Dokumentationen, Kurzfilme und Animationen gezeigt werden. Die Organisatoren rechnen mit insgesamt 40 Vorführungen. Weitere Infos im Internet unter www.phuketfilmfestival.asia.

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26-03-10 - Airlines planen mehr Verbindungen

Sowohl die Bangkok Airways als auch die Nok Air verzeichnen seit Anfang des Jahres bei den Buchungen einen deutlichen Anstieg. Die Billigairline Nok Air hat in den ersten drei Monaten Gewinne zwischen 43 und 54 Millionen Baht eingeflogen und plant Phrae und Roi Et in ihren Flugplan aufzunehmen. Die Fluggesellschaft startet jeden Tag zu 45 Inlandszielen. Bangkok Airways schaut über die Grenzen und will Bangkok mit Rangun verbinden. Zudem will das private Unternehmen mittelfristig wieder Ho Chi Minh City sowie Städte in China und Japan anfliegen.

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27-03-10 - Vor der Zollbehörde explodierte Bombe

Erneut ist in Bangkok eine Bombe explodiert. Der Anschlag ereignete sich am Samstag gegen 6 Uhr vor dem Gebäude der Zollbehörde im Distrikt Klong Toey. Nach Angaben der Polizei gab es keine Verletzten, ein in der Nähe abgestellter Geländewagen wurde beschädigt, mehrere Scheiben wurden zertrümmert. Für den heutigen Samstag haben die seit über zwei Wochen in Bangkok demonstrierenden „Rothemden“ neue stadtweite Proteste angekündigt.

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27-03-10 - Ex-Polizist tötete vierköpfige Familie

Ein entlassener Polizeibeamter hat zugegeben, am Donnerstag auf der Ringstraße in Pathum Thani einen Polizisten, seine Frau und deren zwei Kinder kaltblütig ermordet zu haben. Täter und Opfer waren früher eng befreundet. Der ehemalige Polizist soll in einem Tötungsdelikt in der Provinz Kanchanaburi verwickelt sein und war gegen Kaution freigelassen worden. Als Tatmotiv gab er vor den Ermittlern Rache an. Sein ehemaliger Freund habe ihn verraten und Informationen, die nur er kannte, an die Polizeibehörde weitergegeben. Am Donnerstag habe er sich mit dem Polizisten an der Ringstraße verabredet. Bei der folgenden Auseinandersetzung habe er erst seinen ehemaligen Freund, dann dessen Frau sowie deren fünf Jahre alte Tochter und den vierjährigen Sohn erschossen. Die sechsjährige Tochter überlebte das Blutbad.

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28-03-10 - Vor der Zollbehörde explodierte Bombe

Erneut ist in Bangkok eine Bombe explodiert. Der Anschlag ereignete sich am Samstag gegen 6 Uhr vor dem Gebäude der Zollbehörde im Distrikt Klong Toey. Nach Angaben der Polizei gab es keine Verletzten, ein in der Nähe abgestellter Geländewagen wurde beschädigt, mehrere Scheiben wurden zertrümmert. Für den heutigen Samstag haben die seit über zwei Wochen in Bangkok demonstrierenden „Rothemden“ neue stadtweite Proteste angekündigt.

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28-03-10 - Ex-Polizist tötete vierköpfige Familie

Ein entlassener Polizeibeamter hat zugegeben, am Donnerstag auf der Ringstraße in Pathum Thani einen Polizisten, seine Frau und deren zwei Kinder kaltblütig ermordet zu haben. Täter und Opfer waren früher eng befreundet. Der ehemalige Polizist soll in einem Tötungsdelikt in der Provinz Kanchanaburi verwickelt sein und war gegen Kaution freigelassen worden. Als Tatmotiv gab er vor den Ermittlern Rache an. Sein ehemaliger Freund habe ihn verraten und Informationen, die nur er kannte, an die Polizeibehörde weitergegeben. Am Donnerstag habe er sich mit dem Polizisten an der Ringstraße verabredet. Bei der folgenden Auseinandersetzung habe er erst seinen ehemaligen Freund, dann dessen Frau sowie deren fünf Jahre alte Tochter und den vierjährigen Sohn erschossen. Die sechsjährige Tochter überlebte das Blutbad.

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29-03-10 - Premier und Demonstranten an einem Tisch

Die „Rothemden“ haben einen Teilerfolg erreicht. Nach über zweiwöchigen Demonstrationen in Bangkok und anderen Landesteilen saßen sich am Sonntag im King-Prachadhipok-Institut Anführer der außerparlamentarischen Opposition und Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva gegenüber. Bis zum Wochenende hatte sich der Premier geweigert, Demonstranten zu „Friedensgesprächen“ zu empfangen. Die gestrigen Verhandlungen wurden im Fernsehen live übertragen, brachten aber noch kein Ergebnis. Heute soll weiter verhandelt werden. Die Demonstranten fordern eine umgehende Auflösung des Parlaments und die Ansetzung von Neuwahlen. „Rothemden“-Anführer Jatuporn Promphan wurde konkret: Auflösung innerhalb von zwei Wochen. Abhisit Veijajiva sagte, die Probleme des Landes seien zu kompliziert, als dass sie durch eine Auflösung des Parlaments und durch Neuwahlen gelöst werden könnten. Er werde das Parlament nur auflösen, wenn er überzeugt sei, dass alle Menschen in Thailand davon profitierten. 

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29-03-10 - Granaten verletzten über zehn Menschen

Bei mehreren Explosionen in Bangkok sind am Wochenende über zehn Menschen zum Teil erheblich verletzt worden. Zwei Granaten gingen auf dem Gelände des 11. Infanterie-Regiments im Stadtteil Bang Khen hoch, weitere Bomben explodierten beim TV-Kanal NBT, beim von den Militärs betriebenen TV-Kanal 5, am Gebäude der Zollbehörde, vor einer Filiale der Bangkok Bank im Distrikt Taling Chan und am Haus des ehemaligen Ministerpräsidenten Banharn Silpa-archa. Die meisten Verletzten sind Soldaten und Passanten.

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29-03-10 - 6,5 Millionen Menschen von Trockenheit betroffen

Wegen ausbleibender Regenfälle hat das Innenministerium Distrikte in 53 Provinzen des Landes zu Katastrophengebieten erklärt. Davon befinden sich 16 im Norden, 15 im Nordosten, 8 in Zentralthailand, 7 im Osten und 7 im Süden. Von der außergewöhnlichen Trockenheit und Dürre betroffen sind fast 6,5 Millionen Menschen in 1,7 Millionen Haushalte. Besonders leidet die Landwirtschaft. Nach Einschätzung der Behörden können 147.482 Rai Ackerflächen nicht ausreichend bewässert werden.
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30-03-10 - „Friedensgespräch“ brachte keine Einigung

Auch die zweite Runde der „Friedensgespräche“ zwischen der Regierung und der außerparlamentarischen Opposition endete ohne Ergebnis. Während Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva Neuwahlen vor Ende seiner Amtzeit in Aussicht stellte, beharrte die „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD) auf Auflösung der Parlaments innerhalb von zwei Wochen und Ansetzung von Neuwahlen. Der Premier erklärte, vor einer Auflösung des Parlaments müssten der Haushaltsplan für 2011 verabschiedet und umstrittene Passagen der jetzigen Verfassung geändert werden. Auch das zweite Treffen von Regierung und „Rothemden“ im King-Prachadipok-Institut wurde am frühen Montagabend live im Fernsehen übertragen.

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30-03-10 - 100 Milliarden Baht Schaden denkbar

Sollte es ganz schlimm kommen, könnten die ständigen Demonstrationen der “Rothemden” die Wirtschaft um bis zu 100 Milliarden Baht schädigen. Diesen Betrag hat die Universität der Thailändischen Handelskammer errechnet. Der Wirtschaftswissenschaftler Thanavath Phonvichai stellt in der Studie fest, dass sich die Proteste bereits nachhaltig auf den Konsum und den Tourismus ausgewirkten. Hielten die Demonstrationen länger als einen Monat an, würde der Konsum zwischen 11 und 16 Milliarden Baht zurückgehen, würden die Einnahmen aus dem Tourismus zwischen 10 und 20 Milliarden Baht sowie die Direktinvestitionen zwischen 1 und 2 Milliarden Baht sinken.

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30-03-10 - „Rothemden sind chancenlos“

Panlop Pinmanee gibt der “United Front for Democracy against Dictatorship” (UDD) keine Chance, mit ihren noch so einfallsreichen Demonstrationen die Regierung jetzt zum Rücktritt und über die Auflösung des Parlaments Neuwahlen zu erzwingen. Der General im Ruhestand und Abgeordneter der Oppositionspartei Puea Thai sieht die UDD ohne den erforderlichen Rückhalt in der Bevölkerung und bei den Militärs. Das sei vor über einem Jahr anders gewesen, die damals protestierenden „Gelbhemden“ hätten sich auf die Armeeführung verlassen können. Panlop Pinmanee: „Die UDD führt einen einsamen Kampf, ihre Chancen, etwas zu verändern, tendieren gegen null.“

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30-03-10 - Neue vierspurige Brücke nach Burma

Nach einer fünfjährigen Pause kommt die von Burma und Thailand gemeinsam gebildete Handelskommission erstmals wieder zusammen. Die Tagung ist vom 2. bis 5. April in Hua Hin. Auf der Tagesordnung steht natürlich die Förderung des bilateralen Handels, aber auch gemeinsame Investitionen zur Erschließung von Öl- und Gasfeldern, eine neue Straßenverbindung von Kanchanaburi zum Industriegebiet Dawei in Burma sowie der Bau einer weiteren vierspurigen Brücke in Mae Sot, also von der thailändischen Provinz Tak zum Nachbarland.
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31-03-10 - Regierung hält Neuwahlen im Januar für machbar

Nach den ergebnislos verlaufenden Gesprächen zwischen Regierung und der außerparlamentarischen Opposition erwarten Polizei und Militär eine Welle der Gewalt. In Bangkok wird mit weiteren Explosionen von Bomben und Granaten gerechnet und dass die Anhänger der „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD) bei ihren künftigen Demonstrationen härter reagieren bzw. auftreten. Die Regierung bleibt bei ihrem Kompromissvorschlag, vor Neuwahlen erst die von den meisten Parlamentsabgeordneten kritisierten Passagen der Verfassung zu ändern und den Etat für das kommende Jahr unter Dach und Fach zu bringen. Als Termin für die Auflösung des Parlaments wurde der 21. November genannt, Wahlen könnten am 20. Januar folgen. Es mehren sich Stimmen, die eine Regierung der nationalen Einheit fordern. Sie sollte die geplanten Verfassungsänderungen durchsetzen und Wahlen zum Parlament vorbereiten.

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31-03-10 - THAI, Boote und Fähren heben Ticketpreise an

Wegen der hohen Spritpreise werden Flüge sowie Fahrten mit Passagierbooten und Fähren teurer. Zum 1. April erhöht die Thai Airways International (THAI) auf ihren Inlandsstrecken die Flugpreise um bis zu 13 Baht je Kilometer. Auf den internationalen Strecken wird es keine Preisänderungen geben. Nach dem thailändischen Neujahrsfest (Songkran) haben Thais und Ausländer in Bangkok auf Personenbooten und Fähren beim Ticketkauf einen Baht bzw. 0,5 Baht mehr zu entrichten

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