01.06.10 - Auch vier Mönche in Untersuchungshaft
Der stellvertretende Ministerpräsident Suthep Thaugsuban hat bestätigt, dass sich vier Mönche in Untersuchungshaft befinden. Sie sollen bewaffnete Demonstranten unterstützt haben, die am 19. Mai auf Sicherheitspersonal geschossen haben. Der Politiker sagte weiter, die Truppen hätten an der Soi Sarasin nach versteckten Waffen gesucht. Plötzlich habe ein militanter Demonstrant auf Soldaten geschossen und einen getötet. Bei Durchsuchung eines Gebäudes hätten die Sicherheitskräfte den Schützen und 40 Demonstranten festgenommen, darunter vier Mönche. Alle hätten massiven Widerstand geleistet. Die Mönche warten jetzt im Gefängnis Bangkok Remand auf das Ende der Ermittlungen.
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01.06.10 - Spezialeinheit untersucht Todesfälle
Das Department of Special Investigation (DSI) hat Ermittlungen in mehreren Todesfällen während des von der Regierung unter Thaksin Shinawatra angeordneten „Kriegs gegen Drogen“ aufgenommen. Im Jahr 2003 waren mehr als 2.500 Menschen ums Leben gekommen, darunter auch Kinder und Jugendliche. Während die damalige Regierung behauptete, die meisten Menschen seien von Drogenbanden bzw. mafiaähnlichen Gruppen umgebracht worden, glauben Menschenrechtler, dass Polizeibeamte unschuldige Menschen getötet haben. Die neuerliche Untersuchung hat Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva angeordnet. Vor Jahren hatte sich ein Ausschuss mit den Todesfällen befasst, ohne sich auf die Verantwortlichen für die hohe Zahl der Opfer einigen zu können.
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01.06.10 - Schnell-Bus-Linie eröffnet
Seit Samstag letzter Woche verkehren in Bangkok die ersten Schnell-Busse. Die Fahrzeuge haben eine eigene Fahrspur und halten auf der 16 Kilometer langen Strecke von Chong Nonsi bis zur Ratchaphruek Road zwölfmal. Während der Probehase bis Ende August sind die Fahrten kostenlos. Die 12 Meter langen Busse haben eine Klimaanlage und bieten 80 Fahrgästen Platz. Die Stadtverwaltung plant die Erweiterung des Schnell-Bus-Systems Schritt für Schritt. Bis zum Jahr 2012 soll die zweite Strecke Mor Chit-Nonthaburi eröffnet werden. Die weitere Routen: Sathon-Suk Sawat, Don Mueang-Suvarnabhumi und Mini Buri-Samrong.
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01.06.10 - Don Mueang für Billigairlines nutzen
Die AirAsia-Gruppe hat Thailand aufgefordert, den alten Bangkoker Flughafen Don Mueang zu einer Drehscheibe für Billigairlines auszuweisen. Der Vorschlag kommt überraschend, da die Maschinen sowohl der AirAsia als auch der Thai AirAsia den internationalen Flughafen Suvarnabhumi nutzen. Und Vorstandsvorsitzender Tony Fernandes hatte sich bislang für den baldigen Baubeginn eines zusätzlichen Terminals für Inlandsflüge und eine weitere Landebahn auf Suvarnabhumi ausgesprochen. Von einem Knotenpunkt Don Mueang für Discounter erwartet der Vorstandsvorsitzende geringere Lande- und Parkgebühren für die Airlines und niedrigere Flughafengebühren. So könnten die Billigairlines ihre Tickets noch preiswerter anbieten und mehr Touristen nach Thailand bringen. Die vor acht Jahren gegründete Fluggesellschaft nutzt Suvarnabhumi für wöchentlich 973 Flüge.
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02.06.10 - Thaksin sieht sich nicht als Sündenbock
Kopien des Haftbefehls wegen Terrorismus gegen den gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra werden von thailändischen Behörden an 187 Staaten geschickt. Das Justizministerium hofft, über den wenige Tage nach Beendigung der Demonstrationen in Bangkok per Gericht verfügten Haftbefehl die Auslieferung des in seinem Heimatland wegen Machtmissbrauchs zu zwei Jahren Haft verurteilten Politikers zu erreichen. Thaksin soll sich derzeit in Montenegro aufhalten. Das Land hat ihm die Staatsbürgerschaft erteilt. Der Ex-Premier sieht sich nicht als Sündenbock. Im Gegenteil: Er hat ein in Kriegsverbrechen erfahrenes Expertenteam beauftragt, die Schuld oder Mitschuld der Regierung an den über 80 Toten bei den Unruhen der letzten Wochen nachzuweisen.
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02.06.10 - Gefälschte Geldscheine im Umlauf
Pattayas Polizei hat die Bürger, besonders Geschäftsleute, vor einer im Touristenzentrum operierenden Geldfälscherbande gewarnt. In den letzten Wochen sind mehrfach gefälschte Scheine aufgetaucht, sowohl 100-, 500- als auch 1.000-Baht-Noten. Jeder sollte auf die hoch entwickelten Sicherheitsmerkmale achten, wie Sicherheitsfaden und Wasserzeichen.
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03.06.10 - Einkaufsbummel auf der Strandpromenade
Das Handelsministerium will den durch die politischen Unruhen gebeutelten Einzelhandel mit einer Reihe von Förderprogrammen und Messen unterstützen. Das Motto lautet: „Together We Can Grand Sale“ (auf Deutsch: Lasst uns gemeinsam verkaufen). Die von den Unruhen und Bränden betroffenen Händler können sich in diesem Monat an drei Verkaufsausstellungen beteiligen: am 5. und 6. Juni in Pattaya auf der Strandpromenade, 12. und 13 Juni in Nonthaburi und am 19. und 20. in Nakhon Sawan. In Pattaya heißt der Sonderverkauf „Shop on the Beach“ und wird am kommenden Samstag und Sonntag jeweils von 10 Uhr bis Mitternacht geöffnet sein. Es werden bis zu 800 Händler erwartet. Zudem sind Konzerte mit Sängerinnen, Sängern und Bands des Entertainment-Unternehmens RS geplant. An beiden Tagen wird die Beach Road für den Verkehr gesperrt.
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03.06.10 - Regierung übersteht Misstrauensvotum
Die Regierung hat das Misstauensvotum der Opposition gegen sechs Minister einschließlich des Regierungschefs überstanden. Nach mehrtägiger Diskussion sprachen 246 Abgeordnete Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva ihr Vertrauen aus. 186 Parlamentarier stimmten gegen den Premier. 21 Mandatsträger enthielten sich der Stimme. Die Oppositionspartei Puea Thai hatte dem Regierungschef vorgeworfen, mit der Erstürmung des Lagers von Demonstranten in der Hauptstadt Bangkok die Menschenrechte verletzt zu haben. Die Proteste der „Rothemden“ waren am 19. Mai von Soldaten gewaltsam beendet worden. Bei den wochenlangen Demonstrationen waren 89 Menschen getötet und fast 1.900 verletzt worden.
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03.06.10 - Aufklärung eine innere Angelegenheit
Thailand wird einen unabhängigen Ausschuss mit der Aufklärung der Gewalttaten während der wochenlangen Demonstrationen der außerparlamentarischen Opposition beauftragen. Eine Mitwirkung von Ausländern oder der Vereinten Nationen lehnt die Regierung strikt ab. Die Hochkommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte, Navanethem Pillay, hatte am letzten Montag eine eingehende Untersuchung des Blutbades in Bangkok durch eine unabhängige Kommission gefordert. Die Verantwortlichen müssten zur Rechenschaft gezogen werden, falls Menschenrechte verletzt worden seien. Thailand sieht die Ermittlungen als innere Angelegenheit an und lehnt jede Einmischung ab.
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03.06.10 - Paradorn nimmt Abschied vom Tenniszirkus
Paradorn Srichapahn hat sich endgültig vom internationalen Tenniszirkus verabschiedet. Die ehemalige Nummer 9 der Weltrangliste hat wegen Verletzungen drei Jahre an keinem Turnier teilgenommen. Erst vor wenigen Monaten hatte er sich bei einem Motorradunfall eine Hand gebrochen. Paradorn bleibt aber dem thailändischen Tennis erhalten: als Kapitän des Davis-Cup-Teams, als Nachwuchsbetreuer und für Einladungsspiele. Er hatte in den Jahren 2002 bis 2004 fünf ATP-Titel gewonnen: Stockholm, Long Island (zweimal), Chennai und Nottingham. Paradorn ist der bisher einzige asiatische Profi, der es in die Top-Ten geschafft hat. Einen Medienrummel löste der heutige Geschäftsmann aus, als er in 2007 die in Thailand zur Miss Universe gewählte Natalie Glebova heiratete.
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04.06.10 - Gespräche über Aussöhnung mit Thaksin
Bangkoks Gouverneur Sukhumbhand Paribatra hat an die Politiker appelliert, den gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra in die Gespräche über eine Aussöhnung zwischen Anhängern und Gegnern der Regierung einzubinden. Sukhumbhand ist Mitglied der regierenden Demokratischen Partei und hält den Haftbefehl gegen Thaksin wegen Terrorismus für falsch. Wer den Ex-Premier für die politische Krise verantwortlich mache, müsse beim Versuch, die Spaltung der Nation zu überwinden, auch mit ihm reden, sonst drohten weitere blutige Auseinandersetzungen.
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04.06.10 - Parteien diskutieren Verfassungsänderungen
Die Regierung wird die von den „Rothemden“ geforderte Auflösung des Parlaments und umgehende Neuwahlen voraussichtlich in diesem Jahr nicht mehr beschließen. Das geht aus einer Ankündigung von Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva hervor. Der Premier steht in Gesprächen mit den regierenden Koalitionsparteien über Änderungen der Verfassung aus dem Jahr 2007. Ein Ausschuss soll Vorschläge erarbeiten, die später den Wählern bei einem Referendum vorgelegt werden. Dann hätte das Parlament den Entwurf einer neuen Verfassung schlussendlich zu beraten und zu verabschieden. Das Verfahren kann sich bis Ende des Jahres oder noch länger hinziehen.
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04.06.10 - Australier setzte Baby am Krankenhaus aus
Sicherheitspersonal des Memorial Pattaya Hospital beobachtete einen Ausländer, wie dieser in den frühen Morgenstunden einen Kinderwagen mit einem Baby zum Krankenhaus schob und dann verschwand. Die alarmierte Polizei fand umgehend die Mutter. Sie saß auf der Polizeistation wegen eines Drogendeliktes ein. Die 24-Jährige hatte ihr acht Monate altes Mädchen bei ihrem australischen Freund gelassen. Der 60-Jährige wusste sich anscheinend keinen anderen Rat, als das Baby am Krankenhaus auszusetzen. Die Polizei setzte sich mit der Mutter der inhaftierten Frau in Verbindung. Wie die Zeitung The Nation weiter berichtet, stellte die Mutter für ihre Tochter die Kaution, und die junge Mutter fuhr mit ihrem Kind umgehend in die Heimatprovinz Roi Et.
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04.06.10 - Suvarnabhumi: Geringere Lande- und Parkgebühren
Der Flughafenbetreiber Airports of Thailand (AoT) hat für den Bangkoker Airport Suvarnabhumi die Start- und Landegebühren um 15 Prozent und die Parkgebühren für Maschinen um 50 Prozent gesenkt. Die Ermäßigungen gelten bis Dezember. Suvarnabhumi fliegen zurzeit rund 100 Airlines an. Über die reduzierten Gebühren hofft AoT mehr Flugzeuge und somit mehr Urlauber nach Thailand zu holen. Weitere Ermäßigungen wurden für die Mieter der Geschäfte im Flughafengebäude beschlossen. Nach Angaben des Unternehmens verzichtet AoT auf Einnahmen in Höhe von 2,26 Milliarden Baht.
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05.06.10 - Talsperren mit kritischem Wasserstand
In vier Talsperren hat der Pegel einen so niedrigen Stand erreicht, dass Landwirte zur Bewässerung ihrer Ackerflächen kein Wasser mehr erhalten. Suthas Pattamasiriwat, Gouverneur des Stromversorgers Electricity Generating Authority of Thailand (EGAT), nannte die Reservoire Pasak Jolasid in Lop Buri, Ubonrat in Khon Khaen, Bhumibol in Tak and Sirikit in Uttaradit. Brauchwasser wird dort nur noch an Haushalte abgegeben. Die beiden großen Talsperren Bhumibol und Sirikit weisen gemeinsam nur noch 1.000 Millionen Kubikmeter auf. Ähnlich kritisch war der Pegel im Trockenjahr 1992. Das Landwirtschaftsministerium hat die Farmer aufgerufen, das Reispflanzen auf den Monat Juli zu verschieben. Die Behörde hofft, dass bis dahin die Regenzeit einsetzt.
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05.06.10 - Während der WM boomen illegale Wetten
Bangkoks Polizeichef hat seinen Beamten drastische Strafen und Disziplinarverfahren angedroht, wenn sie während der Fußball-Weltmeisterschaft vom 11. Juni bis 11. Juli bei illegalen Wetten wegschauen. Die einzelnen Stationen sind aufgerufen, gesonderte Einsatzteams zur Bekämpfung des verbotenen Glücksspiels zu bilden. Wie bei Fußball-Welt- und Europameisterschaften üblich, werden Thais wieder hohe Beträge auf den Ausgang der Matches setzen. Nach Einschätzung der Universität der Thailändischen Handelskammer sollen über 37 Milliarden Baht bei Buchmachern platziert werden.
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07.06.10 - Schüler setzt seine Schule in Brand
Ein 16-Jähriger hat in Nakhon Pathom nachts seine Schule angesteckt. Als Begründung für den Brand gab der Jugendliche vor der Polizei an, er hätte den Schulstress nicht mehr ertragen können. Der Schüler hatte Benzin gekauft und damit das Feuer verursacht. Das siebenstöckige Gebäude brannte vom Erdgeschoss bis zur vierten Etage weitgehend aus. Die 720 Schüler werden mindestens eine Woche lange keinen Unterricht haben.
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07.06.10 - Premier stoppt Straßenbau am Nationalpark
Mit einem Machtwort hat Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva einen Streit zwischen Umweltschützern und Straßenplanern beendet – zumindest vorher. Die Bauarbeiten am 23 Kilometer langen Thanarat Highway von Pak Chong bei Nakhon Ratchasima zum Nationalpark Khao Yai wurden gestoppt. Während das Transportministerium und das Highway Department den vierspurigen Ausbau wegen des starken Fahrzeugaufkommens zum Naturschutzgebiet für unbedingt erforderlich halten, halten das Umweltministerium und die Forstverwaltung das Projekt für einen unverantwortlichen Eingriff in die Natur: Der Fahrbahnverbreiterung sollen 130 stattliche Bäume weichen.
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07.06.10 - Hilfspaket für die Tourismusindustrie
Für die vom Touristen-Rückgang gebeutelte Urlauberindustrie schnürt die Regierung ein Hilfspaket in Höhe von 21,5 Milliarden Baht. Es soll in den nächsten Tagen verabschiedet werden. Unternehmen können zinsgünstige und langfristige Kredite beantragen. Die 15.000 Mitarbeiter, die bereits entlassen worden sind oder denen derzeit kein Gehalt gezahlt wird, können Kredite zu einem Zinssatz von 0,5 Prozent je Monat abrufen. Darüber hinaus soll eine Reihe von Steuervergünstigungen beschlossen werden. Nach Angaben des Tourismusministeriums hat die Branche wegen der wochenlangen und blutigen Unruhen Verluste in Höhe von 130 Milliarden Baht erlitten.
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08.06.10 - Ausländer auf Busstation beraubt
Auf der Busstation an der North Pattaya Road hat eine Thai zwei Pakistani betäubt und beraubt. Die Ausländer hatten morgens gegen 4 Uhr in dem Wartebereich Platz genommen und wollten mit dem Bus von Pattaya nach Bangkok fahren. Eine Frau sprach sie an und kaufte wenig später für die Urlauber eine Cola. Kurz darauf schliefen die Pakistani ein. Die Thai nahm ihre Geldbörsen mit rund 4.000 Dollar an sich und verschwand.
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08.06.10 - Urlaub in Thailand deutlich teurer
Das Urlaubsziel Thailand ist deutlich teurer geworden. Nach dem aktuellen Urlaubspreis-Barometers vom Reiseportal Holidaycheck für den Monat Mai sind die Kosten für einen Aufenthalt im Königreich steil angestiegen. Thailand verteuerte sich um 27,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Das monatlich veröffentlichte Urlaubspreis-Barometer basiert auf tatsächlich gebuchten Reisen. Holidaycheck vergleicht nach eigenen Angaben auf seiner Webseite die Angebote von über 85 Reiseveranstaltern, die täglich mehr als 500.000 Mal abgefragt werden.
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08.06.10 - Fünf-Jahres-Plan soll Riss überwinden
Mit einem auf fünf Jahre ausgelegten Programm hofft die Regierung den tiefen Riss in der Gesellschaft zu überwinden. Überwinden heißt: Die Landbevölkerung und weitere einkommensschwache Familien sollen eine Zukunftsperspektive erhalten. Konkret geht es um eine qualifizierte Bildung und Ausbildung, einen besseren Zugang zu Gesundheitswesen und Arbeitsmarkt, höhere Einkommen, soziale Sicherheit und Subventionen für die Landwirtschaft. Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva will für alle Bereiche getrennte Budgets aufstellen.
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08.06.10 - Bienenschwarm stürzte sich auf Schulkinder
Bienen haben Mädchen und Jungen einer Schule in Hua Hin angegriffen. Die rund 100 Schüler, zumeist im Kindergartenalter, sangen, wie jeden Morgen, die Nationalhymne, als sich ein Schwarm Bienen auf sie stürzte. Lehrer und Eltern brachten die gestochenen Mädchen und Jungen in ein Krankenhaus. Sieben Kinder mussten im Hospital verbleiben. Nach Angaben der Schulleitung hatten die Bienen bereits vor Monaten im Gebäude ein Nest gebaut. Unklar ist, was den plötzlichen Angriff ausgelöst hat.
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09.06.10 - Im Nordosten steigen Regenmacher auf
Weil die beiden großen Talsperren Bhumipol und Sirikit im Nordosten des Landes einen kritisch-niedrigen Wasserstand aufweisen, soll jetzt künstlicher Regen die Reservoire ein wenig füllen. Es haben sich ausreichend Wolken gebildet, sodass die Regenmacher in ihren Flugzeugen aufsteigen können. Nach Einschätzung des stellvertretenden Ministerpräsidenten Sanan Kachornprasart müssen Bangkoker keinen Wassernotstand befürchten. Aus dem Fluss Mae Klong käme ausreichend Brauchwasser für die Hauptstadt. • • •
09.06.10 - Landesweiter Ausbruch von Dengue-Fieber
Das Gesundheitsministerium meldet einen landesweiten Ausbruch des Dengue-Fiebers. In den letzten fünf Monaten sind über 17.500 Menschen an dieser von Moskitos übertragenen Infektion erkrankt, 20 Patienten starben. Im Jahresvergleich waren es 58 Prozent mehr Virusinfektionen. Die meisten Erkrankten waren im Alter zwischen 10 und 24. Den Höhepunkt des Dengue-Fiebers erwarten die Gesundheitsbehörden in der bevorstehenden Regenzeit. Übertragen wird das Virus von der tagsüber aktiven Mücke Aedes Aegypti.
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10.06.10 - THAI fliegt Milliarden-Verluste ein
Im Monat Mai hat die Thai Airways International (THAI) einen Verlust von drei Milliarden Baht gemacht. Wegen der blutigen Unruhen ging die Sitzplatzauslastung auf 58 Prozent zurück. Erst bei 65 Prozent kann die Fluggesellschaft mit ihren Einnahmen die operativen Ausgaben bestreiten. THAI-Präsident Piyasvasti Amranand sagt für das zweite Quartal rote Zahlen voraus. Als Folge der politischen Auseinandersetzungen, der Flugausfälle wegen der Vulkanasche und der touristischen Nebensaison rechnet die THAI mit einem Verlust in Höhe von 5,4 Milliarden Baht.
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10.06.10 - Fußball-WM hinter Gittern
In Bangkoks Gefängnis Klong Prem wird eine Fußballweltmeisterschaft ausgetragen. Wie bei den Spielen um den World Cup in Südafrika vom 11. Juni bis 11. Juli, bilden Häftlinge Nationalteams. Zu Beginn der „WM hinter Gittern“ treffen Mannschaften aus Südafrika, Mexiko, Frankreich und Uruguay aufeinander. Insgesamt wollen sich 32 Teams mit 160 Häftlingen aus 90 Ländern am Turnier beteiligen. Fußball-WM hinter Gittern gab`s bereits während der Fußball-Weltmeisterschaften 2002 und 2006. Damals gewann Nigeria bzw. Deutschland den Pokal.
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10.06.10 - Granate verletzte sechs Menschen
Führende islamische Geistliche haben den Bombenanschlag vor einer bedeutenden Moschee in der südlichen Provinz Yala verurteilt. Bei der Explosion waren am Mittwoch sechs Menschen verletzt worden. Zwei auf einem Motorrad fahrende Männer hatten die Granate geworfen. Sie verfehlte ein Fahrzeug der Regierung und explodierte vor der Moschee. Geistliche sagten, sie hätten sich nicht vorstellen können, dass Aufständische an religiösen Stätten Menschen angriffen.
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12.06.10 - Lehrer fielen bei Leistungstests durch
Erschreckende Resultate haben Leistungstests von Lehrern gebracht. Von den 40.000 Schulleitern und deren Stellvertretern fielen 95 Prozent bei den Prüfungen für Englisch sowie Informations- und Computertechnologie durch. Ähnlich alarmierend waren die Ergebnisse von Pädagogen der High School (Mathayom 3 bis 6) in den Fächern Mathematik, Biologie, Physik, Chemie und Computer. Kommentar von Bildungsminister Chinnaworn Boonyakiat: „Wenn schon die Lehrer durchfallen, wie sollen wir dann den Schülern eine qualifizierte Bildung vermitteln?“
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12.06.10 - Katja Funk verteidigt in Phuket ihren Titel
Die Schweizerin Katja Fink wird ihren im Vorjahr beim Laguna Phuket International Marathon errungenen Titel verteidigen. Über 5.000 Läuferinnen und Läufer aus aller Welt werden am Sonntag, 13. Juni, an den Start gehen. Mit dabei ist der Australier Stephen Paine. Er hatte in den Jahren 2008 und 2009 nach 42,195 km als Erster das Ziel erreicht. Katja Fink ist in Bichelsee aufgewachsen und lebt und arbeitet seit Jahren in Singapur. Sie hat bereits zahlreiche Marathon-Läufe bestritten, so in Singapur, Sidney, Wien und im Berner Oberland (Jungfrau-Marathon).
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12.06.10 - Kostenlose Fahrten mit dem Airport-Schnellzug
Tausende Thais und Ausländer haben bereits den Airport Rail Link von Bangkoks Innenstadt (Bahnhof Phaya Thai) zum internationalen Flughafen Suvarnabhumi bestiegen. Bis zur offiziellen Eröffnung der Strecke am 12. August, dem Geburtstag der Königin, ist die Fahrt kostenlos. Ab 14. Juni hält der Schnellzug auch in den Stationen Hua Mak und Lat Krabang. Die Züge verkehren alle 20 Minuten montags bis freitags von 7 bis 10 Uhr sowie von 16 bis 19 Uhr. Ab August wird ein Ticket für den Schnellzug vom Bahnhof Makkasan direkt zum Flughafen 150 Baht kosten.
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12.06.10 - TAT-Gouverneurin soll Millionen kassiert haben
Ein Untersuchungsausschuss glaubt ausreichend Beweise gefunden zu haben, um die ehemalige Gouverneurin der staatlichen Tourismusbehörde (TAT), Juthamas Siriwan, der Bestechung anzuklagen. Sie hatte die TAT von 2002 bis 2006 geleitet und soll von einem amerikanischen Ehepaar nach Medienberichten insgesamt 58,5 Millionen Baht kassiert haben. Dafür hatte das Unternehmen der Amerikaner Bangkoks International Film Festival von 2003 bis 2006 ausrichten können. Das Paar war im Vorjahr in den USA wegen der Bestechungsaffäre verurteilt worden.
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14.06.10 - Sportwetten online: Websites geschlossen
Die Wettleidenschaft der Thais ist ja sprichwörtlich und schlägt während der Fußball-Weltmeisterschaft hohe Wellen. Um illegale Sportwetten im Internet zu unterbinden, hat das Informationsministerium bereits Hunderte Webseiten geschlossen. Auf den lokalen und internationalen Websites konnte auf den Ausgang der Matches in Südafrika gewettet werden. Das Ministerium wird während der Fußball-WM bis zum 11. Juli in Zusammenarbeit mit der Polizei sowie den Ministerien für Kultur und Bildung ein wachsames Auge auf Online-Wettbüros und Buchmachern haben. Der staatliche Kommunikationskonzern TOT will der Polizei die Teilnehmer von Rufnummern melden, die in ungewöhnlich hoher Zahl angewählt werden. Und in Nakhon Ratchasima hat die Polizei sieben zumeist junge Männer festgenommen. Sie hatten Motorräder und Ersatzteile gestohlen und wollten von dem Erlös Wetten platzieren.
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14.06.10 - Polizei nahm Räuberbande fest
Nach wochenlanger Fahndung hat Pattayas Polizei eine Einbrecherbande geschnappt. Die fünf Männer sollen im Großraum Pattaya mindestens zehn Raubüberfälle begangen und dabei Geld und Wertsachen in Höhe von 5 Millionen Baht erbeutet haben. Ende Mai hatte die Bande ein Schweizer Ehepaar in seinem Wohnhaus überfallen. Der 70-jährige Ehemann wurde bewusstlos geschlagen, seine 65-jährige Frau geknebelt. Den Räubern fielen 86.000 Baht sowie Uhren und Schmuck im Wert von zwei Millionen Baht in die Hände.
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14.06.10 - Mittelloser Deutscher wegen „Overstay“ in Haft
Wegen „Overstay“ sitzt ein mittelloser deutscher Urlauber in Pattaya in Haft. Das Management des Marriott Hotels hatte die Touristenpolizei gerufen, weil der Gast die aufgelaufene Rechnung in Höhe von über 47.000 Baht nicht begleichen konnte. Der Deutsche war am 11. April nach Thailand gekommen und hätte das Land am 10. Mai wieder verlassen müssen. An diesem Tag lief seine Aufenthaltsgenehmigung ab. Gegenüber der Polizei sagte der Deutsche, er habe eine Thai kennen gelernt und mit ihr erheblich mehr ausgegeben als er geplant hatte. Als er kein Geld mehr hatte, habe die Frau ihn verlassen. Der Tourist wird jetzt wegen „Overstay“ bestraft und abgeschoben.
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15.06.10 - Staat plant den Kauf von Thaicom
Die Regierung erwägt aus nationalem Interesse bzw. nationaler Sicherheit die Übernahme des Satellitenbetreibers Thaicom. Das vom ehemaligen Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra gegründete Unternehmen war von der Familie Shinawatra im Januar 2006, wie der gesamte Shin-Konzern, an die staatliche Temasek Holdings in Singapur verkauft worden. Sollte der thailändische Staat Thaicom kaufen, hätte er direkten Einfluss auf die von den Satelliten gesendeten Fernseh- und Radioprogramme. Über Thaicom kam auch die außerparlamentarische Opposition „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD) zu ihrem Fernsehsender. Die „Rothemden“, so der Vorwurf der Regierung, hätten ihren Kanal rechtswidrig genutzt, um Thais mit Halbwahrheiten oder gar Unwahrheiten zu Demonstrationen und Gewalt aufzurufen. Thaicom hat derzeit drei Satelliten im Orbit: Thaicom 2, der in wenigen Monaten ausläuft, Thaicom 5 und iPSTAR oder Thaicom 4.
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15.06.10 - Polizei verstärkt Suche nach Straftätern
Mit aller Härte wollen Polizei und Touristenpolizei gegen im Lande lebende Straftäter vorgehen. In den kommenden Wochen und Monaten werden verstärkt Gästehäuser und kleinere Hotels überwacht, die vorzugsweise von Ausländern aufgesucht werden. Sollte deren Management Namen und weitere persönliche Angaben ihrer Gäste nicht oder nicht rechtzeitig der Polizei übermitteln, drohen Geldbußen zwischen 2.000 und 10.000 Baht je Gast. Die Polizei hat in ihrem Computernetzwerk fast 2.000 per Haftbefehl gesuchte Ausländer und Thais gespeichert. Für 1.333 liegen Haftbefehle thailändischer Gerichte vor, 253 Namen stammen von Interpol, 263 von Botschaften, 10 vom amerikanischen FBI und 8 von der amerikanischen Drogenbehörde DEA. Die Polizeiführung hat sich zudem zum Ziel gesetzt, in Thailand operierende ausländische Banden zu zerschlagen.
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15.06.10 - Exporte boomen unerwartet stark
Auch im zweiten Quartal kurbelt der Export die Wirtschaft ang. Nach Angaben der Handelsministerin Porntiva Nakasai werden die Ausfuhren ein Volumen von über 46 Milliarden US-Dollar erreichen. Das wäre im Jahresvergleich ein Plus von 35 Prozent. In den Monaten Januar bis März hatte die thailändische Wirtschaft Waren im Wert von 44,38 Milliarden Dollar exportiert (+ 31,61%).
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15.06.10 - Armut, Korruption und Erpressung angehen
Thais schenken den Reformplänen der Regierung wenig Vertrauen. Bei einer Meinungsumfrage von Abac Poll sagten über 66 Prozent der Interviewten, Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva werde mit seinem Versöhnungskurs scheitern. Stattdessen sollte die Regierung die Probleme der Bevölkerung vor Ort, also in den Provinzen, angehen und den öffentlichen Dienst reformieren. Fast 62 Prozent der Befragten sehen die Armut großer Bevölkerungsgruppen sowie Korruption und Erpressung durch Staatsdiener als wichtige Aufgaben an.
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17.06.10 - Neue Maschinen für Mittel- und Langstrecken
Thai Airways International (THAI) verhandelt mit den Flugzeugherstellern Airbus und Boeing über den Kauf von 15 Maschinen. Der staatliche Carrier will bis zu 35 Milliarden Baht ausgeben und in kürzester Zeit seinen Maschinenpark verjüngen. Die Mittelstreckenmaschinen sollen 300 Sitzplätze haben, die Langstreckenflugzeuge 350 Passagiere befördern. THAI interessiert sich für Airbus A330/A340 sowie für die Boeing-Modelle B777-200 und B777-300ER. Wenn möglich, will die Fluggesellschaft die neuen Maschinen leasen.
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17.06.10 - „Rothemden“ wegen Terrorismus angeklagt
Aus Sicherheitsgründen hat die Justizverwaltung die elf wegen Terrorismus angeklagten Anführer der „Rothemden“ getrennt und in unterschiedlichen Haftanstalten untergebracht, und zwar in Khlong Prem und Bangkok Remand. Die Anführer werden in den Gefängnissen wie jeder andere Angeklagte behandelt. Sie haben keine Privilegien, heißt es bei der Justizverwaltung. Einmal am Tag, um 11 Uhr, dürfen sie Besucher empfangen, aber nicht mehr als zehn. Die elf Männer waren am Dienstag wegen der blutigen Unruhen angeklagt worden. Das Gericht lehnte es ab, die Angeklagten gegen Kaution auf freien Fuß zu setzen. Auf Terrorismus kann in Thailand die Todesstrafe verhängt werden.
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17.06.10 - Mutmaßlicher Entführer in Pattaya festgenommen
Ein in Österreich wegen Freiheitsentziehung, schwerer Erpressung und Betrug gesuchter Mann ist Anfang des Monats in Pattaya festgenommen worden und in sein Heimatland abgeschoben worden. Dem 28-jährigen Linzer wird vorgeworfen, seine Adoptivmutter nach Ägypten entführt und dort mehrere Monate gefangen gehalten und gequält zu haben. Unter Druck überschrieb die 68-Jährige dem Mann ihr gesamtes Vermögen. Zehn Monate später gelang der Frau die Flucht. Der Sohn setzte sich unterdessen nach Thailand ab.
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17.06.10 - Ungewöhnliche Geldtransaktionen
Das Department of Special Investigation (DSI) hat von 86 Personen bzw. Firmen die Konten überprüft und ist auf außergewöhnliche Transaktionen gestoßen. Milliarden Baht wurden von September letzten Jahres bis zum Mai 2010 abgehoben. Die Ermittler vermuten, dass ein Großteil dieser Gelder zur Unterstützung der außerparlamentarischen Opposition „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD) und deren Demonstrationen verwendet wurde. Von den Konten der Familie des gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra wurden über 15 Milliarden Baht abgezogen. Weitere ungewöhnliche Transaktionen meldet das DSI bei mehreren Parlamentsabgeordneten der Oppositionspartei Puea Thai. Zum Teil wurden die Gelder an ATMs abgehoben. In dem genannten Zeitraum wurden auf Konten mehrerer Anführer der „Rothemden“ erhebliche Beträge einbezahlt: 14 Millionen Baht für Kwanchai Praipana, 10,5 Millionen Baht für Veera Musikhapong und 1,4 Millionen Baht für Weng Tojirakarn.
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18.06.10 - Ausländer wegen Beteiligung an Unruhen angeklagt
Die Staatsanwaltschaft hat gegen zwei Ausländer Klage wegen ihrer vermeintlichen Beteiligung an den Unruhen in Bangkok erhoben. Beiden wird vorgeworfen, den Ausnahmezustand missachtet und zu Gewalt aufgerufen zu haben. Der 48-jährige Brite soll gegenüber den Medien Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva einen Mörder genannt, zum Sturm auf das Einkaufszentrum CentralWorld aufgerufen und an der Brandstiftung in der Plaza beteiligt gewesen sein. Der zweite Angeklagte, ein 30-jähriger Australier, hat mehrfach auf der Bühne zu den demonstrierenden „Rothemden“ gesprochen. Das Gericht hat den ersten Verhandlungstag auf den 28. Juli festgesetzt. Den beiden Ausländern droht bei einer Verurteilung eine zweijährige Haft.
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18.06.10 - Deutscher und seine Ehefrau begingen Selbstmord
Ein 73-jähriger Deutscher und seine thailändische Ehefrau wurden in ihrem Wohnhaus in Nakhon Ratchasima tot aufgefunden. Die 60-jährige Frau hatte eine Schusswunde am Kopf, der Mann eine an der Schläfe. Neben dem Deutschen lag eine Waffe. Die Ermittler schließen ein Verbrechen aus, zumal im Haus drei vom Ehepaar unterschriebene Briefe gefunden wurden. In den Schreiben geht es unter anderem um die Beerdigung bzw. Verbrennung in einem bestimmten Tempel und den Wunsch der Verstorbenen, dass an dieser Zeremonie niemand teilnehmen soll. Nachbarn raten jetzt, warum das Ehepaar Selbstmord begangen hat. Sie werden als freundliche Menschen geschildert, die einem Tempel einen größeren Betrag spendeten und Schulkinder mit Essen und Süßigkeiten versorgten. Der Deutsche und seine Frau wohnten ein Jahrzehnt in Korat.
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18.06.10 - Korruption „zerstört, was gut ist“
Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva hat die allgegenwärtige Korruption als ein Grundübel der Gesellschaft bezeichnet. Korruption sei für die desolate politische Situation verantwortlich, sie habe verheerende Folgen auf der sozialen und wirtschaftlichen Ebene. „Sie zerstört, was gut ist“, sagte der Premier auf einer Konferenz, die sich mit Fortschritten in der Bekämpfung von Bestechung und Bestechlichkeit befasste. Nach Einschätzung des Regierungschefs kann die Korruption nicht nur über Gesetze bekämpft werden. Er plädierte für höhere Gehälter im öffentlichen Dienst, zudem müssten Tugenden wie Moral und Ethik aufgewertet werden. Nach einer Auflistung von Transparency International belegt Thailand bei 180 auf Korruption untersuchten Ländern den 84. Platz. • • •
18.06.10 - Großmutter trieb Enkel in die Prostitution
Um ihre Alkoholsucht zu finanzieren, hat eine 57-jährige Großmutter ihre 13 und 14 Jahre alten Enkeltöchter in die Prostitution getrieben. Die Polizei der Provinz Phichit hat vier Männer wegen Missbrauch von Minderjährigen festgenommen. Unter den „Kunden“ waren Lehrer, Dorfvorsteher und der ehemalige Sekretär eines Parlamentsabgeordneten. Die älteste Enkeltochter hatte sich ihrem Lehrer anvertraut, der umgehend die Sozialbehörde und Polizei alarmierte.
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19.06.10 - Bereits 43.000 Webseiten geschlossen
Das Informationsministerium will in Zusammenarbeit mit dem Justiz- und Kulturministerium eine Arbeitsgruppe schaffen, die im Internet nach Webseiten mit verleumderischen Inhalten über das Königshaus fahndet. Die Behörden denken an bis zu 80 Mitarbeiter mit guten Kenntnissen der Informationstechnologie. Das Informationsministerium hat nach eigenen Angaben bereits 43.000 Webseiten geblockt bzw. geschlossen – wegen kritischer Aussagen zur Monarchie.
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19.06.10 - Ladyboys griffen Urlauber an
Erneut haben Ladyboys in Pattaya einen ausländischen Urlauber angegriffen und bestohlen. Ein 44-jähriger Brite befand sich spät nachts nach einem Barbesuch auf dem Weg zu seinem Hotel, als er auf der Second Road von drei Katoeys angesprochen wurde. Die Ladyboys boten ihm sexuelle Dienste an, die der Tourist ablehnte. Daraufhin gingen die Drei auf ihn los. Sie fassten ihn an, ein Katoey griff sich die Geldbörse mit 1.600 Baht. Mehrere Thais hatten den Angriff beobachtet und hielten die bereits auf der Flucht befindlichen Ladyboys bis zum Eintreffen der Polizei fest.
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19.06.10 - Dürre-Schäden schmälern Bruttoinlandsprodukt
Die außergewöhnlich lange Trockenperiode in mehreren Provinzen des Landes wird in der Wirtschaft Schäden zwischen 4,3 und 6,5 Milliarden Baht verursachen. Das haben Experten der Universität der Thailändischen Handelskammer errechnet. Die Dürre soll das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 0,1 Prozent schmälern. Sollte die Trockenheit bis August anhalten, könnte der Schaden bei 10 bis 20 Milliarden Baht liegen. Bei der letzten Dürreperiode im Jahr 2004 hatte die Wirtschaft 37 Milliarden Baht abschreiben müssen. Betroffen war vor allem die Landwirtschaft.
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21.06.10 - Affen griffen Urlauberin an
Affen haben auf der Insel Phi Phi Don eine 56-jährige Engländerin angegriffen und erheblich verletzt. Die Urlauberin hatte einen Ausflug zur Affen-Insel gebucht und ruhte sich unter einem schattigen Baum aus. Plötzlich sprangen mehrere Macaque-Affen auf die Frau und bissen zu. Die Touristin bekam einen Schock und verlor das Bewusstsein. Inzwischen war der Reiseleiter herbeigeeilt und vertrieb die aggressiven Tiere. Die Engländerin wurde umgehend mit dem Boot nach Phuket gebracht und dort im Bangkok Hospital Phuket versorgt. Nach Angaben des Reiseleiters hatten mehrere Touristen vor dem Angriff Affen geneckt und in Rage gebracht. „Wir warnen unsere Gäste jedes Mal, dass sie mit Angriffen und Bissen von Affen rechnen müssen“, sagte der Thai weiter.
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21.06.10 - Geheimdienste sagen weitere Demos voraus
Geheimdienste haben die Regierung vor einer Aufhebung des Ausnahmezustandes gewarnt. Die außerparlamentarische Opposition „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD) würde auf Rache sinnen und bereits Aktionen in Bangkok und weiteren Provinzen planen. Sobald der Ausnahmezustand aufgehoben sei, könne es erneuten Demonstrationen und Ausschreitungen kommen. Nach Angaben der für die nationale Sicherheit zuständigen Behörde sollen UDD-Anführer im Untergrund Aktionen in Bangkok sowie in Chiang Mai, Chiang Rai, Chaiyaphum, Korat und Udon Thani vorbereiten. Bei den Demonstrationen der „Rothemden“ vom 12. März bis zum 19. Mai waren in Bangkok und mehreren Provinzen 90 Menschen ums Leben gekommen. Über 1.800 Demonstranten, Soldaten, Polizisten und unbeteiligte Bürger, erlitten Verletzungen.
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21.06.10 - THAI bestellt 15 neue Flugzeuge
Die Thai Airways International (THAI) hat bei Airbus sieben Maschinen des Typs A330-330s und bei Boeing acht Flugzeuge des Typs B777-300ER bestellt. Die Airbusse mit 300 Sitzen sind Mittelstreckenmaschinen, Boeing liefert Langstreckenflugzeuge für 350 Passagiere. Die A330-300 sollen in den Jahren 2011 (zwei), 2012 (drei) und 2013 (zwei) ausgeliefert werden. Von Boeing erwartet THAI die Maschinen in 2012 und 2013 (jeweils vier). Bis zum Jahr 2014 will die Staatslinie 25 ältere Flugzeuge außer Dienst stellen, darunter sind auch Jumbos vom Typ B747-400.
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22.06.10 - Kunden kehren zu Ratchaprasong zurück
Einen Monat nach dem Ende der Unruhen registriert die Geschäftswelt an der Bangkoker Kreuzung Ratchaprasong täglich mehr Kunden. Chai Srivikorn, Präsident der Ratchaprasong Square Trade Associationen, freut sich, dass die Verbraucher wieder Vertrauen fassen und in dem Stadtteil Einkaufszentren, Kaufhäuser und Geschäfte aufsuchen. „Aber es wird noch drei bis sechs Monate dauern, bis die Umsätze das Niveau vor Besetzung der Kreuzung durch die Rothemden erreichen“, sagt der Präsident voraus. Central Pattana, Siam Paragon, Siam Discovery, Siam Center und Gaysorn wollen in den kommenden sieben Monaten über eine Milliarde Baht in Promotion und Werbung investieren. Für Oktober oder November ist eine Modenschau mit internationalen Models und Unternehmen der Luxus- und Lifestyle-Branche geplant.
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22.06.10 - Razzia im Pub: 619 minderjährige Gäste
Bei einer Razzia in einem Pub an der Ratchadaphisek Road in Bangkok traf die Polizei unter den 800 Gästen 619 an, die noch nicht das für den Besuch dieses Lokals erforderliche Alter von 20 Jahren erreicht hatten. Bei 19 Frauen und Männer verlief der Urintest positiv. Sie standen unter dem Einfluss von Drogen. Konfisziert wurden Drogen wie Ketamin, Methamphetamine und Ecstasy. Die Polizei hatte einen Tipp bekommen, dass das Pub keine Lizenz habe und Gäste unter 20 Jahren Einlass gewähre. Das Lokal wurde geschlossen. Beamte ermitteln jetzt gegen Kollegen des zuständigen Reviers, warum sie den Betreiber des Scan Pubs hatten gewähren lassen.
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22.06.10 - 13 Menschen starben an Tollwut
Eine Reihe von Tollwuterkrankungen hat das Gesundheitsministerium alarmiert. Von Januar bis Mai starben 13 Menschen an den Folgen der Infektion. Die meisten waren von jungen Hunden gebissen worden, die noch nicht gegen Tollwut geimpft worden waren. Die meisten Todesfälle melden Bangkok (6) und Kanchanaburi (2). Die Gesundheitsbehörde appelliert an die Bevölkerung, nach einem Hundebiss die Wunde sofort mit Seife zu reinigen und umgehend einen Arzt aufzusuchen.
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22.06.10 - Urlaub von der Steuer absetzen
Bis Ende des Jahres können thailändische Urlauber Ausgaben für Hotels von der Steuer absetzen. Bis zu 15.000 Baht dürfen in der Steuererklärung geltend gemacht werden. Über diese Steuererleichterung hofft die Regierung den lokalen Tourismus anzukurbeln.
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22.06.10 - Der Tourismus erholt sich
TUI meldet eine starke Nachfrage für Reisen nach Thailand. Nach den Unruhen erhole sich der Tourismus, heißt es beim größten deutschen Reiseveranstalter. TUI erweitert in der kommenden Wintersaison sein Fernreisen-Programm um zehn Prozent. Größer wird auch das Angebot an Langzeiturlaub. Auf der Fernstrecke werden Langzeitermäßigungen auch in Thailand angeboten.
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23.06.10 - Tank explodiert vor Partei-Zentrale
Vor der Zentrale der Partei Bhumjaithai in Bang Khen, Soi Phahon Yothin, explodierte gestern gegen 11 Uhr ein mit Haushaltsgas gefüllter 15-kg-Tank. Ein Früchtehändler wurde 15 Meter weit geschleudert und erheblich verletzt. Später gab er vor der Polizei zu, für den Anschlag angeheuert und bezahlt worden zu sein. Ein Pick-up-Fahrer hatte den 26-jährigen Mann aus Rayong und sein mit Früchten beladenes Tricycle aus Chonburi nach Bangkok gebracht. Nach den Ermittlungen der Polizei enthielt der Tank fünf Pfund TNT-Sprengstoff. Der Händler sollte den Tank im Gebäude der Partei deponieren. Doch der Tank explodierte zu früh. Bhumjaithai ist hinter den Demokraten die zweitgrößte Partei der Regierungskoalition.
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23.06.10 - Tausende nahmen Abschied von Seh Daeng
Tausende “Rothemden” nahmen am Dienstagnachmittag an der Beisetzung von Maj.-Gen. Khattiaya teil. Der als Seh Daeng bekannte militante Regierungsgegner war am 13. Mai während der Unruhen in Bangkok in den Kopf geschossen worden. Er erlag seinen Verletzungen wenige Tage später. Die Einäscherung im Wat Somanas Ratchaworawiharn stand unter der Schirmherrschaft des Königshauses. Auch Vertreter der Regierung sowie hohe Militärs und Polizisten waren zur Beisetzung erschienen. Bangkoks Polizeiführung hatte 800 Beamte zum Tempel beordert, um dort für die Sicherheit der Trauergäste zu sorgen und Ausschreitungen im Keim zu ersticken.
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23.06.10 - Qatar Airways fliegt täglich nach Phuket
Qatar Airways setzt ihr Expansionsprogramm fort. Ab 11. Oktober werden täglich Flüge nach Phuket angeboten. Phuket ist nach Bangkok das zweite Ziel von Qatar Airways in Thailand. Die neuen Flüge führen über Kuala Lumpur. Drei Wochen später, am 1. November, wird die vietnamesische Hauptstadt Hanoi mit vier wöchentlichen Flügen via Bangkok ins Streckennetz von Qatar Airways aufgenommen. Die Verbindungen zum Wirtschaftszentrum Ho-Chi-Minh-Stadt werden auf tägliche Flüge erhöht.
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24.06.10 - 5.691 Kilogramm Drogen werden verbrannt
Anlässlich des Internationalen Anti-Drogen-Tags am Samstag, 26. Juni, lässt das Gesundheitsministerium 5.691 Kilogramm Rauschgift im Wert von 6,158 Milliarden Baht verbrennen. Dem Feuer werden am Freitag, 25. Juni, übergeben: 1,8 Millionen Methamphetamine-Pillen, 214 Kilogramm Heroin, 13 Kilogramm Ecstasy, 1,2 Kilogramm Kokain, 129 Kilogramm Opium, 166 Kilogramm Codein und 6,51 Kilogramm Marihuana. Die Drogen werden im Industriegebiet Bang Pa-in bei Ayutthaya vernichtet. Eine besondere Verbrennungsmethode stellt sicher, dass keine Emissionen entstehen.
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24.06.10 - Acht Tote bei Unfall in Saraburi
Bei einem schweren Verkehrsunfall in Saraburi sind zwei Männer und sechs Frauen ums Leben gekommen. Weitere acht Arbeiter erlitten zum Teil schwere Verletzungen. Der Fahrer eines Pick-ups hatte in den frühen Morgenstunden ein Gefälle unterschätzt. Der Wagen kam von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum. Alle 16 Gastarbeiter wurden von der Ladefläche auf die Fahrbahn geschleudert.
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24.06.10 - Kulturfest im Schwimmenden Markt
Besucher des Floating Market in Pattaya können am Sonntag, 27. Juni, ab 16.30 Uhr Einblick in Kultur und Alltag der Thais nehmen. Zum Kulturfest sind alle Händler und Verkäufer von Speisen und Getränken traditionell gekleidet. Ausstellungen informieren über Landwirtschaft, Garten und Landschaftspflege sowie über die reichhaltige lokale Küche. Zu sehen sind eine Vielzahl von Orchideen, weitere tropische Blumen und Pflanzen sowie Landwirtschaftsprodukte. Ausgerichtet wird das Kulturfest von der Stadt und der staatlichen Tourismusbehörde in Zusammenarbeit mit dem Schwimmenden Markt. Dieser befindet sich an der Sukhumvit Road am Ortsausgang in Richtung Sattahip.
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25.06.10 - Prinzessin Sirindhorn zu Besuch in Deutschland
Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Maha Chakri Sirindhorn ist Ende dieses Monats auf einer Besuchsreise in Deutschland. Auf besonderen Wunsch der Prinzessin ist Tübingen eines ihrer bevorzugten Reiseziele. Am kommenden Montag wird sie zu Gast am Universitätsklinikum und am Dienstag in der Stadt und der Universität sein. Der Eberhard Karls Universität Tübingen ist die Königliche Familie seit über 100 Jahren verbunden: Der Urgroßonkel von Prinzessin Sirindhorn, Prinz Dilock Nabharat von Siam, wurde 1906 an der Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen promoviert. Tübingen und seine Universität hat Prinzessin Sirindhorn erstmals im Juni 1982 besucht.
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25.06.10 - U-Häftling soll für Oppositionspartei kandidieren
Ein in Untersuchungshaft sitzender Anführer der „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD) soll bei den Nachwahlen zum Parlament am 25. Juli für die Oppositionspartei Puea Thai antreten. Die Justiz bereitet gegen Korkaew Pikulthong eine Anklage wegen Terrorismus vor. Das prominente Mitglied der „Rothemden“ hat bereits eine Hürde überwunden: Ein Gericht stimmte einer vorübergehenden Entlassung aus der U-Haft zu, damit Korkaew Pikulthong als Kandidat registriert werden kann. Er wird am kommenden Montag von Gefängnismitarbeitern begleitet und nach dem Verwaltungsakt umgehend in seine Zelle zurückgebracht. Die Nachwahl in Bangkok ist erforderlich geworden, weil das Parlamentsmitglied Thiwa Ngernyuang am 11. Juni starb. Die Demokratische Partei schickt Panich Vikitsreth ins Rennen, derzeit stellvertretender Außenminister.
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25.06.10 - Zwei Bomben rechtzeitig entschärft
200 Meter vor der Einmündung der Soi 81 in die Rama Indra Road in Bangkok wurde eine aus einem Gaszylinder gebastelte Bombe gefunden. Polizisten entschärften die Bombe mit Hochdruckwasserstrahl. In dem Gaszylinder waren sieben Kilogramm Sprengstoff platziert. Eine weitere Bombe Marke Eigenbau zerstörten Polizisten in der Provinz Udon Thani. Ein Motorradfahrer hatte die in einer Tasche versteckte Bombe in einem Telefonhäuschen gefunden. Vier PVC-Rohre enthielten TNT-Sprengstoff.
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25.06.10 - Rückgang bei den Fahrzeugdiebstählen
Auf ihre gezielten Einsätze und die Festnahme mehrerer Banden führt Bangkoks Polizei den Rückgang bei den Fahrzeugdiebstählen zurück. Für das erste Quartal dieses Jahres meldet die Behörde 1.540 gestohlene Fahrzeuge: 74 Limousinen (-80), 120 Pick-ups (-29), vier Vans (-2) und 1.342 Motorräder (-439). In 2009 wurden bei der Polizei 7.719 gestohlene Autos und Motorräder angezeigt. Bei den Dieben stehen vor allem Limousinen des japanischen Herstellers Toyota hoch im Kurs.
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26.06.10 - Anführer der „Rothemden“ bleiben in Haft
Die Polizei kann gegen die elf in Untersuchungshaft sitzenden Anführer der „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD) weitere zwölf Tage ermitteln. Ein Gericht verfügte gestern, dass die Männer bis zum 8. Juli in Haft bleiben. Das Department of Special Investigation (DSI) hofft, genug Beweise zu sammeln, damit die Anführer der „Rothemden“ wegen Terrorismus angeklagt werden können. Sollten Richter sie schuldig sprechen, droht ihnen eine Gefängnisstrafe bis zu 20 Jahren und ein Bußgeld bis zu 1 Million Baht.
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26.06.10 - Wachleute planten Anschlag auf Parteizentrale
Zwei Wachleute der “Rothemden” sollen den geplanten Anschlag auf die Zentrale der Partei Bhumjaithai in Bangkok geplant haben. Die beiden Männer wurden in den Provinzen Chantaburi bzw. Chonburi festgenommen. Nach Angaben der Polizei haben sie bereits gestanden. Ein Früchtehändler hatte vor Tagen mit seinem Tricycle einen Tank mit fünf Pfund TNT-Sprengstoff zur Parteizentrale transportiert. Die Sprengladung ging allerdings bereits vor dem Gebäude hoch. Der Händler sagte aus, einer der beiden festgenommenen Männer habe ihn angeworben. Die Polizei geht von einem politisch motivierten Anschlag aus. Die Wachleute hätten sich bei Demonstrationen ungerecht behandelt gefühlt und sannen auf Rache nehmen.
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26.06.10 - Kriegsschiffe kreuzen in der Straße von Malakka
Thailändische Kriegsschiffe kreuzen in der Straße von Malakka und schützen Fracht- und Kreuzschiffe vor Überfällen. Auf Initiative der US-Marine beteiligt sich Thailand neben Indonesien, Malaysia und Singapur an den Patrouillen und entsendet auch SEALS-Soldaten. Die Meerenge, 800 Kilometer lang und an der engsten Stelle 17,5 Kilometer schmal, Verbindung zwischen Indischem Ozean und Pazifik, ist der meist befahrene Seeweg der Welt. Lange Zeit galt er zugleich als der gefährlichste. Unternehmen, die Schiffe versichern, haben die Straße von Malakka als „Risikozone“ eingestuft. Allerdings sind die Überfälle durch Piraten in den letzten Jahren zurückgegangen.
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28.06.10 - 1.400 Dörfer sind erdbebengefährdet
Über 1.400 Dörfer in 22 Provinzen gelten nach einer Studie des Mineral Resources Department als erdbebengefährdet. Am größten ist die Wahrscheinlichkeit von Erderschütterung in den Provinzen Chiang Rai, Mae Hong Son, Tak und Kanchanaburi. Dort befinden sich die aktiven tektonischen Platten Mae Chan, Srisawat und Dan Chedi Sam Ong. Nach Einschätzung von Experten muss in diesen Regionen mit keinem außergewöhnlich starken Beben und auch nicht mit erheblichen Zerstörungen gerechnet werden. Die Stärke soll sieben auf der Richterskala nicht überschreiten. In Bangkoks Wolkenkratzern würden Menschen nur ein leichtes Beben empfinden, heißt es in der Studie.
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28.06.10 - Boote stießen zusammen: Alle Touristen gerettet
Beim Zusammenprall von zwei Schnellbooten zwei Kilometer vor der Küste der Insel Phangan im Süden Thailands sind keine Passagiere ums Leben gekommen. Entgegen ersten Meldungen, die von zwei vermissten Urlaubern berichteten, sagten Surat Thanis Gouverneur und Phangans Polizeichef übereinstimmend, es habe keine Toten gegeben. Doch 40 thailändische und ausländische Touristen wurden verletzt und auf der Insel Samui in Krankenhäusern behandelt. In dem einen Schnellboot befanden sich 25 Urlauber auf dem Rückweg von der Vollmondparty, das andere transportierte 39 Urlauber von Samui zur Party am Strand Rin auf der Insel Phangan. Der Unfall ereignete sich in der Nacht zum Sonntag, 20 Minuten nach Mitternacht, bei starkem Regen und hohem Wellengang. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Passagiere haben ausgesagt, das aus Samui kommende Boot sei ohne Signallichter gefahren. Beide Boote sanken schnell, die Passagiere wurden von einem Schiff der Marinepolizei Surat Thani geborgen. Weitere in der Nähe befindliche Schnellboote eilten ebenfalls zur Unfallstelle. Während die Verletzten zur Koh Samui gebracht wurden, ging die Vollmondparty weiter. Gegen 8 Uhr, so berichten Medien, hätten zahlreiche ausländische Urlauber betrunken am Strand Rin gelegen. Die Party ist bekannt für ihre Exzesse und den Konsum von Alkohol und Drogen.
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28.06.10 - Omar Air mit preiswerten Tickets
Oman Air bietet in der touristischen Nebensaison preisgünstige Tickets an. So kostet ein Flug von Bangkok nach Frankfurt und zurück derzeit in der Economy-Class nur 18.000 Baht (Treibstoffzuschlag und Flughafengebühren nicht eingeschlossen). Reservierungen bzw. Ausstellung von Flugscheinen müssen bis zum 31. Juli erfolgen, die Reise muss innerhalb von zwei Monaten angetreten werden.
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29.06.10 - U-Häftling ließt sich als Kandidat registrieren
Begleitet von mehreren Gefängniswärtern, erschien Korkaew Pikulthong gestern auf dem Bangkoker Distrikt-Amt Klong Samwa und ließ sich für die Nachwahlen zum Parlament am 25. Juli registrieren. Dem Untersuchungshäftling war erlaubt worden, seine Gefängniskluft gegen zivile Bekleidung zu tauschen. Vor den Medien sagte der prominente Anführer der „Rothemden“, er wolle für die Demokratie kämpfen. Im Lande herrschten doppelte Standards, und diese seien die Ursache für die politischen Auseinandersetzungen. Korkaew Pikulthong kandidiert in Bangkok für die Oppositionspartei Puea Thai und sitzt derzeit wegen des Verdachts auf Terrorismus in Untersuchungshaft. Ein Gericht hatte ihm in der Vorwoche zugestanden, für die Registrierung vorübergehend die Zelle zu verlassen.
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29.06.10 - Thais können ihre Meinung sagen
Unter dem Motto „Sechs Tage, 63 Millionen Meinungen“ können Thais vom 1. bis 6. Juli zu den von der Regierung geplanten Reformen Stellung nehmen und ihre Wünsche äußern. Sie können eine Hotline anwählen oder ihre Meinung per Email verschicken. Am ersten Tag wird Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva zum Start der Kampagne Telefonanrufe entgegennehmen. Die Reformpläne sollen der Bevölkerung am Neujahrstag 2011 präsentiert werden.
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Autofahrer starb bei Sturz aus viertem Stockwerk
29.06.10 - Ein 60-jähriger Japaner lenkte am Montagnachmittag seinen Wagen im vierten Stockwerk eines Apartment-Gebäudes gegen eine Wand. Das Auto durchbrach die Mauer und stürzte in die Tiefe. Der Fahrer, ein in Bangkok wohnender Geschäftsmann, überlebte den Sturz nicht. Das vierte Stockwerk des Lalista Mansion Building an der Soi Sukhumvit 11 ist als Parkfläche ausgewiesen. Der Japaner hatte seinen Wagen zu einer dort befindlichen Autowaschanlage steuern wollen. Die Polizei rätselt, wie dieser Unfall geschehen konnte. Womöglich hat der Fahrer Bremse und Gaspedal verwechselt.
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29.06.10 - Land für Landlose
Die Regierung wird in Chiang Mai und Lamphun im Norden des Landes 1.655 Rai Land erwerben und verarmten Familien überlassen. Dieses Pilotprojekt soll Hunderten Thais ein höheres Einkommen bringen und ist mit 200 Millionen Baht veranschlagt worden. Eine noch zu gründende staatliche Agentur soll als Bank die Überlassung von Grund und Boden begleiten. Nach Angaben des Finanzministeriums besitzen 90 Prozent der Thais weniger als einen Rai (1.600 qm), während die restlichen 10 Prozent über 100 oder mehr Rai verfügen.
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30.06.10 - Airport Rail Link startet am 23. August
Nicht wie geplant am Geburtstag der Königin (12. August), sondern erst am 23. August wird der Airport Rail Link Bangkok und den internationalen Flughafen Suvarnabhumi offiziell verbinden. Diesen Termin hat Transportminister Sohpon Zarum nach abschließenden Gesprächen mit der staatlichen Eisenbahngesellschaft genannt. Die City Line des Airport Link fährt vom Bahnhof Phaya Thai zum Airport und hält an jeder Station. Der Airport Express startet am Bahnhof Makkasan und fährt direkt zum Flughafen. Das Ticket für die City Line kostet ab 15 Baht, für die Schnellverbindung sind es 100 Baht. Voraussichtlich ab Oktober können Fluggäste den Check-in-Service auf dem Bahnhof Makkasan nutzen.
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30.06.10 - Drogen in Croissants versteckt
Vor der McDonald`s-Filiale an der Sukhumvit Road in Pattaya nahm die Polizei einen Drogenhändler fest. Die Beamten fanden unter dem Sitz seines Motorrades mehrere Crossants, in denen insgesamt fast acht Gramm „Ice“ versteckt waren. Dem 24-jährigen Mann aus Trat hatten Polizisten in einer verdeckten Operation 23.000 Baht für das Rauchgift angeboten und zu dem Schnellimbiss bestellt. Der Thais will die Drogen von einem Freund erhalten haben und sollte sie an Teenager und Touristen in Pattaya verkaufen.
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30.06.10 - Dürre kostet 14 Milliarden Baht
Die außergewöhnlich lange Trockenperiode in weiten Teilen des Landes wird die Umsätze der Landwirtschaft um rund 14 Milliarden Baht reduzieren. Diesen Betrag sagen Experten des Landwirtschaftsministeriums voraus. Das Jahreseinkommen je Familie soll um 2.450 Baht zurückgehen. Bei einem „normalen“ Jahr mit ausreichend Regen nimmt eine Familie im Jahr rund 130.000 Baht ein. Von der Dürre betroffen sind besonders Reis- und Früchtebauern. Die Trockenheit hat 44 Provinzen mit einer Ackerfläche von 2,17 Millionen Rai getroffen.
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