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Letzte Aktualisierung: 31.07.2010
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01.07.10 - THAI meldet höhere Sitzplatzauslastung

Das Management der Thai Airways International (THAI) sieht die Fluggesellschaft auf dem richtigen Kurs. Die Sitzplatzauslastung ist von 50 Prozent in den Unruhe-Monaten April und Mai im Juni auf 70 Prozent gestiegen. Für Juli und August erwartet die THAI 80 Prozent und wieder stattliche Gewinne. Zugenommen haben vor allem Buchungen von Europäern. Nach Einschätzung des Unternehmens sind es vorwiegend Stammgäste, die mit der THAI nach Bangkok zu einem Urlaub fliegen.
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01.07.10 - Gefängnisse installieren Störsender

Mit Störsendern will die Gefängnisverwaltung die Kommunikation zwischen Häftlingen und Drogenbanden unterbinden. Verurteilte Straftäter leiten über Handys von ihren Zellen aus weiter den Drogenhandel. Als Pilotprojekt sollen jetzt Störsender in zwei Gefängnissen in Ratchaburi und Nakhon Ratchasima installiert werden. Handys werden über die Gefängnismauer zu den Häftlingen geworfen, weitere Geräte von Besuchern in die Haftanstalten geschmuggelt. Im letzten Jahr haben Mitarbeiter der Gefängnisverwaltung landeweit 1.864 Handys konfisziert. Nach Angaben der Behörde sitzt die Hälfte der 210.000 Häftlinge in 143 Gefängnissen wegen einer Drogenstraftat ein.

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01.07.10 - Staat übernimmt weiter Stromrechnungen

Um weitere sechs Monate subventioniert die Regierung einkommensschwache Haushalte. Bis Ende des Jahres können Thais in der dritten Klasse der Eisenbahn und auf 73 Busstrecken der Bangkok Mass Transit Authority kostenlos fahren. Bis zu einem Verbrauch von 90 Einheiten im Monat übernimmt der Staat die Stromrechnungen der Haushalte. Weiter hat das Kabinett beschlossen, die Preise für Kochgas und Autogas (LPG) bis Ende Dezember einzufrieren.

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01.07.10 - Mutmaßlicher Kinderschänder 90 Jahre alt

Ein 90-jähriger Australier muss sich in Thailand wegen Vergewaltigung Minderjähriger vor Gericht verantworten. Der gebürtige Berliner wurde in seinem Haus in Chiang Mai festgenommen. Er soll vier Schwestern wiederholt missbraucht haben. Nach Angaben der Polizei hatte der mutmaßliche Kinderschänder vor zwei Jahren die vier Mädchen im Alter von 7, 11, 12 und 14 Jahren in sein Haus gelockt, festgehalten und dort wiederholt missbraucht. Der 90-Jährige, der seit mehreren Jahren in Thailand lebt, streitet die Vorwürfe ab.
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02.07.10 - Fünf Tote bei Hinterhalt

Fünf Paramilitärs sind bei der Explosion einer Bombe und einem Schusswechsel in der südlichen Provinz Narathiwat ums Leben gekommen. Aufständische hatten den Hinterhalt gelegt und den Sprengstoff gezündet, als die Patrouille den Straßenabschnitt im Dorf Bomi passierte. Durch die Sprengkraft wurde das Fahrzeug zehn Meter weit geschleudert. Anschließend eröffneten die Aufständischen das Feuer, nahmen drei Gewehre und drei Pistolen der Getöteten an sich und flüchteten.

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02.07.10 - Im Süden mehr Hotelgäste

Die wochenlangen Unruhen in den Monaten März bis Mai haben die Tourismusindustrie nicht landesweit geschädigt. Für den Süden meldet die Branche bei der Zahl ausländischer Urlauber im Jahresvergleich ein Plus. In Bangkok hingegen ging die Auslastung der Hotels auf 25 Prozent zurück, gegenüber 60 Prozent in den Vorjahren. Ähnlich hohe Einnahmeausfälle mussten Hotels im Norden hinnehmen. Im Süden waren die Hotels mit 45 Prozent besser ausgelastet als in den letzten Jahren. Die Branche setzt jetzt auf stabile politische Verhältnisse und auf „normale“ Urlauberzahlen ab spätestens Oktober.

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02.07.10 - Inflation legte um 3,3 Prozent zu

Für den Monat Juni hat das Handelsministerium bei den Verbraucherpreisen im Jahresvergleich einen Anstieg um 3,3 Prozent ermittelt. Gegenüber dem Monat Mai stieg die Inflation um 0,26 Prozent. Für den höheren Inflationsindex waren vor allem Preissteigerungen für Lebensmittel verantwortlich. Während es bei den Preisen ohne Lebensmittel und Energie nur eine Zunahme um 1,1 Prozent gab, waren es bei Lebensmittel und Getränken stattliche 6,1 Prozent.
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02.07.10 - Belgier soll Landsleute erpresst haben

Pattayas Polizei hat einen mutmaßlichen Erpresser in seinem gemieteten Apartment festgenommen. Dem Belgier wird vorgeworfen, sich gegenüber Landsleuten als Polizist und Berater seiner Botschaft ausgegeben zu haben. Der Mann soll von Touristen Geld erpresst haben. Mehrere Belgier hatten sich an ihre Botschaft in Bangkok gewandt. Daraufhin informierte die Landesvertretung die Polizei und suchte um Festnahme des Mannes nach. Er hielt sich seit Januar ohne Aufenthaltsgenehmigung in Thailand auf und soll auch in seinem Heimatland verschiedene Straftaten begangen haben

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03.07.10 - Phukets Flughafen wird ausgebaut

Bis zum Jahr 2014 soll der Ausbau des Flughafens Phuket abgeschlossen werden. Airports of Thailand (AoT) rechnet mit Ausgaben in Höhe von 5,79 Milliarden Baht. Thailands zweitgrößter Airport wird nach Abschluss der Bauarbeiten im Jahr 12,5 Millionen Fluggäste abfertigen können gegenüber derzeit 6,5 Millionen. Mit seinen täglich 50 Flügen, davon 25 internationale, und bis zu 15.000 Passagieren hat der Airport seine Kapazitätsgrenze erreicht. Die Erweiterung umfasst ein neues Terminal für internationale Fluggäste, Umbau des alten Terminals (dann ausschließlich für den Inlandsverkehr), Ausbau der Landebahn und der Rollwege sowie Neubau eines Parkhauses.

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03.07.10 - Schwede wegen Unterschlagung festgenommen

Ein 50-jähriger Schwede wurde von Pattayas Immigrationpolizei vor seinem Apartment festgenommen. Gegen den Ausländer lag ein Haftbefehl von Interpol vor. Ihm wird vorgeworfen, im Januar 2008 bei einer schwedischen Immobilienfirma umgerechnet 46 Millionen Baht unterschlagen zu haben. Auf seiner Flucht vor der Justiz kam der Schwede nach Pattaya. Hier soll er unter falschem Namen gelebt haben.
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03.07.10 - Hilfsarbeiter wetten mit hohen Beträgen

Hohe Einsätze bei Fußball-Wetten treiben Hilfsarbeiter in die Schuldenfalle. Bei einer Umfrage unter 1.000 ungelernten Arbeitern in Bangkok gaben 230 an, sie würden während der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika auf den Ausgang der Spiele setzen. Die meisten geben etwa 2.000 Baht aus, andere wiederum bis zu 20.000 Baht. In Bangkok beträgt der Mindestlohn pro Tag 206 Baht, so dass die Hilfsarbeiter im Monat auf einen Verdienst von etwas mehr als 6.000 Baht kommen. Wenn sie 2.000 oder mehr Baht für Wetten abzweigen, hat die Familie nicht genug Geld zum Leben. Folglich muss sich der Arbeiter hoch verschulden.

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05.07.10 - Premier gegen Einheitsregierung

Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva hat die Forderung von Chavalit Yongchaiyudh nach Bildung einer nationalen Regierung zurückgewiesen. Der Berater der Oppositionspartei Puea Thai sieht nur in einer von allen Parteien gebildeten Übergangsregierung eine Chance zur Versöhnung der zerstrittenen Nation. Der Premier hielt am Wochenende dagegen, General Chavalit habe diesen Wunsch bereits mehrfach geäußert. Die Regierung werde sich bei ihren Entscheidungen nach den Gesetzen und parlamentarischen Gepflogenheiten richten. Die Institutionen des Staates, also die Legislative, Exekutive und Judikative, könnten und würden anstehende Probleme lösen, sagte Abhisit weiter.
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05.07.10 - NPP-Vorsitzender: PTT-Konzern verstaatlichen

Nach seiner Wahl zum neuen Vorsitzenden der Partei New Politics (NPP) hat Somsak Kosaisuk seine politischen Ziele formuliert: keine Privatisierung staatlicher Unternehmen, Übernahme des seit Oktober 2001 an der Börse gehandelten Energiekonzerns PTT durch den Staat, Bekämpfung der Armut und höhere Einkommen für unterprivilegierte Familien. Somsak Kosaisuk ist einer der prominenten Anführer der außerparlamentarischen Opposition „People`s Alliance for Democracy“ (PAD) und erneuerte die Besitzansprüche Thailands für den Hindu-Tempel Preah Vihear. Von einer Verstaatlichung des Konzerns PTT verspricht sich der Vorsitzende niedrigere Spritpreise. Anhänger der PAD, auch als „Gelbhemden“ bekannt, hatten vor Monaten die NPP gegründet.
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05.07.10 - Polizei beendete illegales Rennen

Mit 18 Bussen und Lastwagen hat Bangkoks Polizei nachts die Ratchada-Ramindra-Straße blockiert und einem illegalen Motorradrennen ein Ende bereitet. 118 Jugendliche hatten sich dazu um Mitternacht eingefunden. Darunter befanden sich 16 Mädchen. Die Polizei konfiszierte 100 Motorräder und nahm die jungen Frauen und Männer mit auf die Wache. Anlieger hatten sich bei der Behörde über die Rennen und den nächtlichen Lärm beklagt.
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06.07.10 - Ausnahmezustand soll bestehen bleiben

Das von den Militärs geleitete Centre for the Resolution of the Emergency Situation (CRES) hat sich gegen eine Aufhebung des Ausnahmezustands in Bangkok und 23 Provinzen ausgesprochen. Das Zentrum verweist auf Geheimdienstberichte, nach denen landesweit mit weiteren Anschlägen zu rechnen sei. Nur über den Ausnahmezustand könne Recht und Ordnung aufrechterhalten werden. Das Kabinett wird sich mit der Entscheidung des Centre for the Resolution of the Emergency Situation heute befassen. Der Ausnahmezustand wurde im April während der massiven Demonstrationen der „Rothemden“ für Bangkok beschlossen und später auf 23 Provinzen des Landes ausgedehnt. Mit dem Ausnahmezustand haben Polizei und Armee Sonderrechte bekommen. Zahlreiche Freiheitsrechte sind eingeschränkt.

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06.07.10 - Sondhi: „Telefonaktion eine Zeitverschwendung“

Bei der von der Regierung initiierten Telefonaktion „6 Days, 63 Million Opinions“ haben sich Anrufer überwiegend über persönliche Probleme ausgelassen. Eine nierenkranke Bangkokerin beschwerte sich darüber, dass sie die Rechnungen für ihre medikamentöse Behandlung selbst begleichen muss, eine Frau beklagte, in ihrer Provinz Songkhla würde kein privates Krankenhaus ihre Sozialversicherungskarte akzeptieren. Weitere Anrufer forderten niedrigere Preise für landwirtschaftliche Produkte und mehr Geld zur Bekämpfung der Trockenheit. Aus Buri Ram hieß es: „Thaksin kann alles, Abhisit nicht!“ Die Regierung hatte die Hotline geschaltet, um Meinungen zu ihren Reformen einzuholen. Sondhi Limthongkul, ein Anführer der außerparlamentarischen Opposition „People`s Alliance for Democracy“ (PAD), hat Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva Populismus vorgeworfen. Er bewege sich in den Fußstapfen des gestürzten Premiers Thaksin Shinawatra. Anstatt die drängenden Probleme des Landes anzugehen, habe Abhisit es zugelassen, dass Thais ihre persönlichen Probleme vortragen. Die Telefonaktion bezeichnete Sondhi als Zeitverschwendung.

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06.07.10 - Airport-Toiletten bekommen Farbe

Schritt für Schritt gibt der Flughafenbetreiber Airports of Thailand (AoT) den 1.400 Toiletten auf dem Bangkoker Airport Suvarnabhumi ein neues Gesicht. Im vierten Geschoss des Abfluggebäudes wurden Damentoiletten bereits pink gestrichen und mit einem neuen Dekor versehen. AoT plant, alle noch in Grau gehaltenen Toiletten grün oder blau (Herren-WCs) bzw. pink oder gelb (Damentoiletten) im unterschiedlichem Design zu streichen.

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06.07.10 - Jedes Jahr 2.000 bis 3.000 Suizide

2.000 bis 3.000 Thais suchen jedes Jahr den Freitod. Nach Berechnungen des Gesundheitsministeriums kommen auf jeweils 100.000 Einwohner sechs Suizide. Etwa 40 Prozent leiden an Depressionen und fühlen sich hilflos. Die meisten Selbstmordfälle werden aus dem Norden des Landes gemeldet, die wenigsten Suizide ereignen sich im Süden.
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07.07.10 - Ausnahmezustand verlängert

Die Regierung hat aus Angst vor neuer Gewalt den Ausnahmezustand in Bangkok und 18 Provinzen um drei weitere Monate verlängert. Aufgehoben wurde der Notstand in Sisaket, Kalasin, Nan, Nakhon Sawan und Nakhon Pathom. Bestehen bleibt der Ausnahmezustand in der Hauptstadt und den Provinzen Nonthaburi, Samut Prakan, Pathum Thani, Ayutthaya, Chonburi,
Chiang Mai, Chiang Rai, Lampang, Khon Kaen, Udon Thani, Chaiyaphum, Nakhon Ratchasima, Ubon Ratchathani, Maha Sarakham, Roi-et, Nong Bua Lamphu, Sakon Nakhon und Mukdahan. Von der Notstandsgesetzgebung betroffen ist etwa ein Drittel des Landes, vor allem Provinzen im Norden und Nordosten des Landes, den Hochburgen der Anhänger des 2006 bei einem Militärputsch gestürzten Ministerpäsidenten Thaksin Shinawatra.
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07.07.10 - Sondhi gegen Kaution auf freiem Fuß

Sondhi Limthongkul, einer der prominenten Anführer der außerparlamentarischen Opposition „People's Alliance for Democracy“ (PAD), muss sich vor Gericht wegen Majestätsbeleidigung verantworten. Das Kriminalgericht hat die Klage der Staatsanwaltschaft angenommen und eine Anhörung auf den 16. August festgesetzt. Der Sprecher der „Gelbhemden“ wurde gegen Zahlung einer Kaution auf freien Fuß gesetzt. Er soll bei einer Demonstration der PAD am 20. Juli 2008 den Thaksin-Anhänger Daranee Choengchansilapakul zitiert haben. Der Regierungsgegner sitzt wegen Majestätsbeleidigung eine Gefängnisstrafe von 18 Jahren ab.
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07.07.10 - TAT rechnet mit 15,5 Millionen ausländischen Urlaubern

Die staatliche Tourismusbehörde (TAT) wird künftig verstärkt soziale Netzwerke im Internet für Werbung und Promotion nutzen. So sollen Ausländer, die bisher das Königreich nicht besuchten, für einen Thailand-Urlaub gewonnen werden. Die TAT rechnet im kommenden Jahr mit 15,5 Millionen ausländischen Touristen und Einnahmen in Höhe von 600 Milliarden Baht. Die Thai Airways International fliegt in den nächsten Wochen 500 Vertreter von Reiseagenturen, der Urlauberbranche und von Medien weltweit kostenlos nach Bangkok. Sie sollen sich im Lande umschauen und zu Hause berichten: Thailand ist ein sicheres und lohnenswertes Urlaubsziel.

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08.07.10 - 274 Kilogramm Marihuana konfisziert

Bei einer Fahrzeugkontrolle auf einem Highway in der Provinz Trang hat die Polizei einen Geländewagen mit 274 Kilogramm Marihuana gestoppt. In dem Fahrzeug saßen drei Männer. Der Fahrer gab vor der Polizei an, er habe 15.000 Baht für die Lieferung von Samut Prakan nach Trang erhalten. Dort sollte ein anderer Thai den Wagen übernehmen und nach Malaysia bringen. Das konfiszierte Rauschgift hat einen Straßenverkaufswert von rund 13,7 Millionen Baht.

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08.07.10 - Weltklasse-Pianist soll Minderjährigen missbraucht haben

Pattayas Polizei ermittelt gegen den weltberühmten Pianisten Michail Pletnjow wegen Sex mit Minderjährigen. Der russische Klaviervirtuose und Dirigent wurde gegen Zahlung einer Kaution von 300.000 Baht auf freien Fuß gesetzt. Die Polizei behielt seinen Reisepass. Ein 14-Jähriger wirft ihm nach Polizeiangaben mehrfache Vergewaltigung vor. Pletnjow selbst bestreitet die Vorwürfe. Der 53-Jährige soll in Pattaya mehrere Häuser besitzen und eine Musikschule betreiben. Michail Pletnjow ist Mitglied des Beraterkreises für Kunst und Kultur des russischen Präsidenten Dmitri Medwedjew und Mitbegründer des russischen Nationalorchesters.

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08.07.10 - Carrefour zieht sich aus Thailand zurück

Der französische Einzelhandelskonzern Carrefour sucht für seine Geschäfte in Thailand, Singapur und Malaysia Käufer. Medien berichten, Carrefour könne in diesen drei Ländern sein Ziel, bei den Verbrauchermärkten Nummer eins zu werden, nicht erreichen. Bis September soll der Konzern Angebote potenzieller Käufer erwarten. Genannt werden die in Thailand operierenden Mitbewerber Tesco Lotus und Big C, weiter Aeon aus Japan, Dairy Farm aus Hong Kong und Lotte aus Südkorea. Carrefour ist in Thailand seit 1996 vertreten und hat seitdem 38 große und kleine Supermärkte eröffnet. Der französische Konzern will sich in Asien auf die Märkte China, Indien und Indonesien konzentrieren.

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09.07.10 - Britischer Demonstrant bekennt sich schuldig

Der Brite Jeffrerey Savage hat sich gestern vor Gericht schuldig bekannt, während der Demonstrationen der „Rothemden“ gegen den über Bangkok verhängten Ausnahmezustand verstoßen zu haben. Die Richter verurteilten ihn zu einer dreimonatigen Haft, reduzierten dann aber die Strafe auf eineinhalb Monate. Weil der Angeklagte diese Wochen bereits in Untersuchungshaft gesessen hat, musste er nicht wieder zurück ins Gefängnis. Der Brite soll jetzt des Landes verwiesen werden. Neben Jeff Savage war der Australier David Purcell und der Kambodschaner Peth Saengmanee Mitte Mai wegen Missachtung des Ausnahmezustandes festgenommen worden. Die Untersuchungshäftlinge hatten sich vor wenigen Tagen bei der Nationalen Menschenrechtskommission über ihre Haftbedingungen beschwert. Sie beklagten, Aufseher hätten sie misshandelt, Besucher zurückgewiesen und Kontakte zu Anwälten verzögert. Zudem seien sie ständig tätlichen Angriffen von thailändischen Mitgefangenen ausgesetzt. „Trotz meiner Verletzungen konnte ich sechs Tage lang keinen Arzt aufsuchen“, sagte David Purcell. Er hatte gestern vor Gericht auf nicht schuldig plädiert. Sein nächster Verhandlungstag ist der 5. September.

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09.07.10 - Beschuldigter Starpianist verlässt Thailand

Der in Pattaya wegen Vergewaltigung eines Minderjährigen angeklagte russische Stardirigent Michail Pletnjow hat gestern das Land verlassen und ist nach Moskau geflogen. Der Richter hatte dem Ausreiseantrag zugestimmt unter der Bedingung, dass der Russe am 19. Juli vor Gericht erscheint. Die Polizei hatte sich gegen die Rückgabe des Reisepasses und die Ausreise ausgesprochen und zweifelt daran, dass der Verdächtige erneut nach Thailand kommen wird. Pletnjow war gegen eine Kaution von 300.000 Baht auf freien Fuß gekommen. Der Starpianist und Dirigent wurde in Pattaya festgenommen, weil er einen 14-jährigen Jungen vergewaltigt haben soll. Der Musiker weist die Vorwürfe zurück. In seinem Haus hatte die Polizei CDs mit pornografischen Filmen und Fotos gefunden.

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09.07.10 - Tuberkulose breitet sich aus

Thailand zählt zu den 22 Ländern weltweit, in denen sich nach Einschätzung der Weltgesundheitsbehörde die Tuberkulose (Tbc) schnell ausbreitet. Mindestens 120.000 Menschen sind bereits erkrankt, etwa 2.800 sind mit einem resistenten Erreger infiziert. Das heißt: Von Ärzten verabreichte Medizin wirkt nicht. Jährlich sterben in Thailand 13.000 Frauen und Männer an den Folgen einer Infektion, die meisten sind HIV-positiv. Bei etwa 16 Prozent aller mit dem HI-Virus infizierten Thais wurde Tuberkulose festgestellt.

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09.07.10 - Ein Klosett an historischer Stätte

Eine Open-Air-Toilette auf dem Gelände des Wat Nakhon Luang in Ayutthaya hat zu öffentlichen Protesten und Klagen ausländischer Touristen geführt. Vor den Ruinen des Palastes Prasat Nakhon Luang war das Klosett im Jahr 2004 für ranghohe Mönche installiert worden. Seit dieser Zeit soll die Toilette nicht mehr benutzt worden sein. Der Palast befindet sich am Fluss Pasak, wurde während der Regierungszeit von König Songtham (1610-1828) errichtet und zählt heute zu den historischen Sehenswürdigkeiten der alten Königsstadt. Der Abt des Tempels Nakhon Luang hat zugesagt, das unter freiem Himmel stehende Klosett zu entfernen.

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10.07.10 - Billigairline mit neuem Buchungssystem

AirAsia wird an diesem Sonntag von Mitternacht bis gegen 17 Uhr online nicht erreichbar sein. Die Billigairline lässt ein neues Buchungssystem installieren und ist deshalb für mehrere Stunden im Internet nicht vertreten. Mit dem neuen System wird die Fluggesellschaft täglich eine Million Reservierungen entgegennehmen können gegenüber derzeit 70.000. New Skies ist eine Investition in die Zukunft und in den schnell wachsenden Online-Buchungsmarkt. AirAsia meldet derzeit täglich rund 20.000 Online-Reservierungen, bei der thailändischen Tochtergesellschaft Thai AirAsia sind es 5.000. 80 Prozent der Tickets werden bereits online verkauft. Thai AirAsia hofft bis zum Jahr 2015 im Jahr 12 Millionen Passagiere zu befördern. In diesem Jahr rechnet der Discounter mit 6,5 Millionen Fluggästen.

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10.07.10 - US-Beratungsunternehmen wirbt für Thailand

Ein amerikanisches Beratungsunternehmen soll weltweit das Image Thailands aufpolieren und das Vertrauen ausländischer Unternehmen in Investitionen stärken. Die Podesta Group in Washington wird als Honorar 7,7 Millionen Baht erreichen. Finanzminister Korn Chatikavanij sagte in Bangkok, ausländische Medien müssten nach den Unruhen über die Wirtschaftspolitik der Regierung und deren Initiativen, Ruhe und Ordnung im Land herzustellen, ausreichend informiert werden.
Ohne eine globale Werbekampagne würde Thailand bei ausländischen Investitionen hinter Mitbewerbern zurückfallen.

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10.07.10 - „Rothemden“ sollen an Waffen ausgebildet werden

Sicherheitspersonal der außerparlamentarischen Opposition „United Front for Democracy against Dictatorship” (UDD) wird in mehreren Camps an Waffen ausgebildet. Das hat erneut Thepthai Senpong, Sprecher der Demokratischen Partei, behauptet. Als Standorte nannte er Nakhon Ratchasima und Ratchaburi. Thepthai Senpong hat die Behörden zu Ermittlungen aufgerufen, und die Öffentlichkeit müsse endlich informiert werden. Weder der Polizei noch dem Militär sind Ausbildungsplätze für Wachleute der „Rothemden“ bekannt.

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10.07.10 - Polizei ermittelt gegen 80 „Gelbhemden“

Die Polizei hat 80 Anführer und Anhänger der People's Alliance for Democracy (PAD) zum Verhör bestellt. Die „Gelbhemden“ sollen sich zwischen dem 28. Juli und 6. September zur Besetzung des Regierungssitzes und der beiden Flughäfen im Jahr 2008 äußern. Demonstranten hatten am 26. August 2008 das Government House gestürmt und vom 25. November bis 4. Dezember die Airports Don Mueang und Suvarnabhumi besetzt. Unter den PAD-Anhängern ist der ehemalige Botschafter in den USA, Surapong Chaiyanam. Er bezeichnete eine Anklage als absurd. Die „Gelbhemden” hätten damals friedlich gegen die Regierung demonstriert.
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10.07.10 - Bangkok als elefantenfreie Zone

Bangkoks Stadtverwaltung geht schärfer gegen Bettel-Elefanten und deren Mahouts sowie gegen das Füttern von Dickhäutern vor. Die Führer müssen künftig mit einer Haft von sechs Monaten und/oder einem Bußgeld von 10.000 Baht rechnen. Landbesitzer, auf deren Grundstück Tiere unterkommen, werden ebenso wie alle Hauptstädter, die von den Mahouts Futter kaufen und es an Elefanten verfüttern, mit 10.000 Baht bestraft. Und städtische Mitarbeiter, die herumziehende Tiere sehen und melden, erhalten eine Belohnung von 2.000 Baht. Die Unsitte, mit den tonnenschweren Tieren in der Innenstadt zu betteln, hat wieder zugenommen. Die Stadtveraltung geht davon aus, dass sich in der Hauptstadt rund 200 Elefanten aufhalten. Bei ihren Betteltouren behindern die Dickhäuter den Straßenverkehr, zudem besteht die Gefahr, dass die nicht artgerecht gehaltenen Tiere plötzlich Amok laufen.

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10.07.10 - AoT sucht private Investoren

Nach Don Mueang sollen die Flughäfen Phuket und Chiang Mai ein Terminal für Privatflugzeuge erhalten. Auf dem alten Bangkoker Airport hat das Unternehmen Mjets, Tochtergesellschaft der thailändischen Minor Group, investiert. Das Terminal wurde im März eingeweiht, hat 50 Millionen Baht gekostet und bietet eine luxuriöse Lounge, zwei Hangars und weitere Dienstleistungen für Privatflieger. Jetzt sucht der Flughafenbetreiber Airports of Thailand (AoT) für seine Flughäfen Phuket und Chiang Mai private Investoren. Die Zahl der Privat- und Chartermaschinen ist in der asiatischen Region kräftig gestiegen, vor allem in Indien und China. Um mit anderen Ländern mitzuhalten, will die AoT Terminals und Dienstleitungen für einen Zwischenstopp in Thailand schaffen.

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13.07.10 - Spendenaffäre vor dem Verfassungsgericht

Die Generalstaatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen gegen die Demokratische Partei abgeschlossen und will ihren 100seitigen Bericht voraussichtlich noch heute dem Verfassungsgericht übergeben. Nach Einschätzung der Ermittler ist Thailands älteste Partei in einer Spendenaffäre verwickelt. Der Vorwurf: Die Demokraten hätten in 2005 vom Zement-Konzern TPI eine illegale Spende in Höhe von 258 Millionen Baht erhalten. Sollten die Verfassungsrichter einen Gesetzesverstoß erkennen, droht der Demokratischen Partei die Auflösung. Führende Mitgliedern könnten fünf Jahre kein Amt bekleiden. Darunter wäre Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva. Der Parteivorstand sieht indessen keinen Gesetzesverstoß.

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13.07.10 - Wildhunde Gefahr für Touristen

Wildhunde streunen durch den Nationalpark Khao Yai und reißen Tiere. Touristen haben beobachtet, wie mehrere Hunde in der Nähe des Wasserfalls Than Thip ein etwa 30 Kilogramm schweres Wildschwein rissen. Beim Anblick der Menschen rannte das Rudel davon. Ranger befürchten, dass sich wilde Hunde den von Besuchern frequentierten Stellen im Schutzgebiet nähern und zu einer Gefahr für Urlauber werden. Die Leitung des Nationalparks führt die steigende Zahl der Wildhunde auf die sinkende Anzahl der Tiger zurück, die sich auch Hunden ernähren. In Khao Yai soll es nach Schätzungen der Ranger nicht mehr als zehn dieser Raubtiere geben.

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13.07.10 - Raucherzimmer bleiben geöffnet

Nachdem das Gesundheitsministerium die Schließung der sieben Raucherzimmer im Terminalbereich für Inlandsflüge des Bangkoker Airport Suvarnabhumi durchgesetzt hat, widerspricht der Flughafenbetreiber Airports of Thailand (AoT) Meldungen, auch im Terminal für den internationalen Flugverkehr würden Raucherzimmer dicht gemacht. Alle 18 Raucherecken sollen Passagieren auch künftig zur Verfügung stehen. Fluggästen auf Inlandsstrecken sei es zuzumuten, einige Stunden auf die Zigarette zu verzichten. Anders verhalte es sich bei Passagieren, die z.B. nach einem zwölfstündigen Flug in Bangkok landeten oder vor dem Rückflug ständen. Sie müssten auf Suvarnabhumi Räume zum Rauchen vorfinden.

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13.07.10 - Thais beten für Glück und Frieden

Führende Mönche sowie die Handelskammer und die Vereinigungen der Industrie und der Banker haben die Nation zu einem Gebetstag aufgerufen. Am kommenden Donnerstag sollen Thais für Glück und Frieden in der Gesellschaft beten. Das Motto lautet: „Thais schließen sich zusammen für das Land, die Religion und die Monarchie“. Eine Zeremonie mit dem Abt Phra Thepmolee beginnt um 15 Uhr am Tempel des Emerald-Buddha auf dem Gelände des Großen Palastes in Bangkok. Von dort werden Thais in weißen T-Shirts mit den Farben der Nationalflagge durch angrenzende Straßen ziehen und für die Einheit der Nation demonstrieren.

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14.07.10 - Wachstum beim Passagieraufkommen

Die jüngsten Zahlen zur Abfertigung von Passagieren auf Bangkoks Flughafen Suvarnabhumi stehen im Widerspruch zu den lauten und heftigen Klagen der Tourismusbranche. Für die ersten neun Monate seines Geschäftsjahrs ab Oktober 2009 meldet der Flughafenbetreiber Airports of Thailand (AoT) 32,24 Millionen Fluggäste. Das ist im Jahresvergleich ein Plus von 19,53 Prozent. Auf den internationalen Strecken waren es 24,37 Passagiere (+ 17,25%), auf den Inlandsrouten 7,86 Millionen (+ 27,2%). Im zweiten Quartal, also während der wochenlangen Demonstrationen, ging die Zahl der internationalen Fluggäste im Jahresvergleich nur um 1%, im Inland allerdings um 10,55% zurück. Für das Jahr 2010 erwartet AoT beim Passagieraufkommen eine Zunahme um 10 Prozent auf insgesamt 45 Millionen. Damit wäre die Kapazitätsgrenze des Bangkoker Airports erreicht.

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14.07.10 - Schiff transportierte jahrhundertealte Behälter

Die Marine hat vor der Insel Chang in der östlichen Provinz Trat ein Schiff mit Antiquitäten aufgebracht. Festgenommen wurden ein Thai, ein Kambodschaner und acht Vietnamesen. Die 12 Meter lange Por Pia Charoensap transportierte 191 Krüge, Vasen und weitere Behälter. Sie sollen von Tauchern aus dem Golf von Thailand vor der Küste Chantaburis an die Oberfläche gebracht worden sein. Mitarbeiter des National Maritime Museum schätzen das Alter der Antiquitäten auf 400 bis 450 Jahre. Der Kapitän des Schiffes gab an, ein Antiquitätenhändler habe ihn beauftragt, die Stücke zu bergen.

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14.07.10 - Ehepaar hatte 18,4 Liter Ice im Gepäck

Auf Bangkoks Flughafen Suvarnabhumni hat die Polizei ein aus Istanbul kommendes iranisches Ehepaar festgenommen. In mit angeblich Alkohol und Shampoo gefüllten Flaschen fanden die Beamten 18,4 Liter flüssiges Ice. Das Rauschgift hat einen Straßenverkaufswert von 64 Millionen Baht. Das Ehepaar gab an, umgerechnet 97.000 Baht erhalten zu haben. Dafür sollte es die Drogen zu Kunden in Pattaya bringen.

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15.07.10 - Gifte verseuchen Flüsse

Drei Flüsse in der Provinz Samut Prakan transportieren hochgiftige chemische Stoffe und Schwermetalle. Das haben Untersuchungen der Umweltorganisation Greenpeace ergeben. Die Flüsse Samrong, Bang Nangkreng und Bang Plakod, die in den Chao Phraya münden, seien verseucht, sie würden von Fabriken als Abwasserkanäle genutzt. Nach Angaben von Greenpeace liegt die Giftfracht um ein Vielfaches über dem weltweit geltenden Grenzwert. Ein Sprecher des zuständigen Kontrollamtes für Umweltbelastungen kommentierte das Ergebnis der Laboruntersuchungen: „Die Verschmutzung der Gewässer ist kritisch wegen der hohen Zahl von Fabriken in der Provinz Samut Prakan.“

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15.07.10 - Leser wählten Bangkok zur weltbesten Stadt

Leser der amerikanischen Reisezeitschrift „Travel & Leisure Magazine” haben überraschend Bangkok zur weltweit besten City gewählt. Den zweiten Platz nimmt mit Chiang Mai eine weitere thailändische Stadt ein. Dann folgen: Florenz (Italien), San Miguel de Allende (Mexiko), Rom (Italien), Sydney (Australien), Buenos Aires (Argentinien), Oaxaca (Mexiko), Barcelona (Spanien) und New York City (USA). Kriterien für die Bewertung waren Ausflugsziele, Kunst und Kultur, Speisen, Einkaufsmöglichkeiten, Freundlichkeit der Menschen und das Preis-Leistungsverhältnis. Bangkoks Hotel Peninsula landete auf Rang 7, die staatliche Fluggesellschaft Thai Airways bei den internationalen Airlines auf Platz 8.
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15.07.10 - Leitzins auf 1,5 Prozent erhöht

Der geldpolitische Ausschuss der Zentralbank hat am Mittwoch den Leitzins um 25 Basispunkte auf 1,5 Prozent erhöht. Es war die erste Anhebung in zwei Jahren. Das Fachgremium begründete seine Entscheidung mit dem wirtschaftlichen Aufschwung und dem für dieses Jahr prognostizierten Wachstum zwischen 4,3 bis 5,8 Prozent. Die Inflation hingegen sei moderat.

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16.07.10 - Jugend konsumiert Yaba

Der Drogenmissbrauch nimmt landesweit dramatisch zu. Behörden melden für dieses Jahr bereits 100.000 neue Konsumenten von Yaba (Methamphetamin) nach 120.000 im Jahr 2009. 65 Prozent sind Teenager und junge Erwachsene. Auf die Altersgruppe 15 bis 19, also Schüler und Studenten, entfallen 32 Prozent der neuen Drogenkonsumenten. Selbst 12 oder 13 Jahre alte Mädchen und Jungen kaufen sich bereits Yaba.

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16.07.10 - Die Reichen werden immer reicher

Löhne und Gehälter sind in den letzten Jahren wesentlich langsamer gestiegen als die vom Staat eingezogene Einkommenssteuer. Seit 1998 hat sich die Einkommenssteuer verdoppelt, die Mindestlöhne indessen haben sich nach Abzug der Preissteigerungen eher nach unten bewegt. Nach Einschätzung des Thailand Development Research Institut zählt das Königreich zu den Ländern weltweit, in denen die Schere zwischen Reich und Arm weit auseinander klafft. 20 Prozent der reichsten Thais verfügen über 55 Prozent des nationalen Einkommens, während auf die 20 Prozent der ärmsten Menschen nur 4,4 Prozent entfallen.

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16.07.10 - Institut soll wichtige Impfstoffe herstellen

Das Gesundheitsministerium plant ein Institut zur Herstellung von Impfstoff. Die derzeit im Land verabreichten Impfstoffe kommen zu 80 Prozent aus dem Ausland und kosten die Regierung jährlich rund drei Milliarden Baht. Bei einer Produktion im Königreich würden die Herstellungskosten erheblich hinter den jetzigen Ausgaben bleiben. Das Ministerium hat zehn Impfstoffe vorgeschlagen, darunter sind Medikamente gegen gefährliche Infektionskrankheiten Diphtherie, Mumps, Kinderlähmung, Hepatitis B und Tuberkulose.
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16.07.10 - Notstandsregelung bleibt im Süden bestehen

Das Kabinett hat den Ausnahmezustand in den drei südlichen Provinzen Narathiwat, Pattani und Yala um drei Monate bis zum 19. Oktober verlängert. Die Regierung entsprach somit dem Wunsch des National Security Council. Seit Anfang 2004 verzeichnet der Süden des Landes eine Welle von Anschlägen radikaler Muslims. Die Aufständischen fordern für den Süden Autonomie. Seit Beginn der Gewalt gilt in der überwiegend von Muslimen bewohnten Region der Notstand.

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17.07.10 - Chemieunfall: Ein Toter, Hunderte verletzt

Die Serie der Chemieunfälle reißt nicht ab. Bei einem Schmuckhersteller in Bang-Pa bei Ayutthaya sind bei einem Brand und einen Tag später ein zweites Mal hochgiftige Flüssigkeiten ausgetreten. Mehrere tausend Beschäftigte mussten nach dem Feuer evakuiert werden. 300 Menschen, zumeist Frauen, inhalierten die chemische Verbindung und wurden in Krankenhäusern behandelt. Ein 28-jähriger Arbeiter, der keinen Arzt aufgesucht hatte, klagte über Brustschmerzen und starb wenig später. Trotz der durch den Brand entstandenen Sachschäden unterbrach die Geschäftsleitung nicht die Produktion. Zwei Stunden nach Arbeitsbeginn klagten mehrere Beschäftigte über Atemwegsprobleme. Kurz darauf wurden mehr als 3.000 Beschäftigte evakuiert und 50 Mitarbeiter, darunter schwangere Frauen, in Krankenhäuser eingeliefert. In den letzten Monaten war es wiederholt am Tiefseehafen Laem Chabang sowie in den Industriegebieten der Provinz Rayong zu Chemieunfällen gekommen.

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17.07.10 - Schwede soll Ice produziert haben

In seinem Haus in der Stadt Klaeng (Provinz Rayong) ist ein 29-jähriger Schwede festgenommen worden. Die Polizei fand im Kühlschrank zwei Kilogramm einer Flüssigkeit, aus der die Droge Ice gewonnen werden kann. Der Ausländer hatte seine Garage in ein Labor verwandelt. Gegenüber der Polizei bestritt der Mann, Rauschgift produziert zu haben. Er wolle ein neues Spülwassermittel entwickelt, gab er zu Protokoll.

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17.07.10 - Frau bei Bombenexplosion getötet

Bei zwei Bombenexplosionen in der südlichen Provinz Yala ist eine Frau getötet worden, zwei Polizisten erlitten schwere Verletzungen. Die Dorfbewohnerin war auf dem Weg zu ihrer Gummiplantage, als sie vermutlich einen Draht berührte und die Explosion auslöste. Zwei Beamte befanden sich in der Nähe der Unglücksstelle und eilten herbei. Auch sie sollen über einen Draht die Bombe aktiviert haben. Der Anschlag im Dorf Kirikate wird den muslimischen Aufständischen zugeschrieben. Aus dem Krankenhaus verlautet, die beiden Schwerverletzten könnten beide Beine verlieren.

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19.07.10 - Russischer Pianist erscheint vor Gericht

Der in Pattaya als Kinderschänder verdächtigte weltberühmte Pianist und Dirigent Michail Pletnjow ist nach Thailand zurückgekehrt. Nach Angaben der russischen Botschaft wird der 53-Jährige heute, wie ihm auferlegt worden war, vor Gericht erscheinen. Die Ermittler werfen dem Russen vor, in Pattaya einen 14-jährigen Jungen mehrfach vergewaltigt zu haben. Michail Pletnjow bestreitet die Vorwürfe. Er war vor fast drei Wochen festgenommen und gegen Zahlung einer Kaution von 300.000 Baht auf freien Fuß gesetzt worden. Der Richter hatte überraschend dem Ausreiseantrag des Dirigenten zugestimmt, damit dieser mit seinem Orchester auf Tournee gehen konnte.
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19.07.10 - Premier will Ausnahmezustand aufheben

Nach Einschätzung von Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva hat sich die Sicherheitslage in weiten Teilen des Landes generell verbessert. Deshalb befürwortet der Premier die Aufhebung des Ausnahmezustands in weiteren Provinzen. Am 7. April dieses Jahres hatte die Regierung während der massiven Demonstrationen der „Rothemden“ die Notstandsregelung über Bangkok und angrenzende Provinzen verhängt und später auf 24 Provinzen ausgedehnt. Seit dem 6. Juli gilt der Ausnahmezustand für 19 Provinzen einschließlich Bangkok. Die Notstandsregeln schränken mehrere Bürgerrechte ein und erlauben den Behörden die Zensur der Medien.

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19.07.10 - Polizei stoppt illegales Straßenrennen

Bei einem illegalen Straßenrennen auf dem Highway 36 in der Nähe der Rennstrecke Bira Circuit in Pattaya hat die Polizei 60 Beteiligte festgenommen und 15 zumeist getunte Fahrzeuge konfisziert. Darunter war auch ein Rettungswagen einer Stiftung aus Rayong. Fahrer und Beifahrer waren überwiegend im Alter zwischen 15 und 30 Jahren und kamen aus Pattaya, Sattahip, Rayong und Chachoengsao. Mehr als 100 Beamte und Hilfspolizisten waren mit mehreren Fahrzeugen, die die Straßen blockierten, nachts im Einsatz.

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20.07.10 - Bessere Entschädigung für Fluggäste

Die Zivile Luftfahrtbehörde will Entschädigungen für Passagiere enger fassen. Es gibt in Thailand bereits Richtlinien für Airlines, die Fluggästen wegen Überbuchung ihren reservierten Flug verweigern, sowie bei erheblichen Verspätungen oder Absagen von Flügen. Doch die meisten Fluggesellschaften drücken sich vor entsprechenden Entschädigungen. Jetzt will die Luftfahrtbehörde über das Transportministerium neue Richtlinien für Inlandsflüge festlegen: Sollte ein Passagier seinen gebuchten Flug nicht antreten können, ist eine Strafzahlung von 1.200 Baht fällig. Die Hälfte dieses Betrages muss ausgezahlt werden, wenn der Fluggast innerhalb von drei Stunden eine andere Maschine besteigen kann. Er kann allerdings auch den bereits gezahlten Betrag zurückfordern. Das gilt auch bei kurzfristigen Absagen. Bei Verspätungen muss die Airline Essen und Getränke bereitstellen, nach längerer Wartezeit für ein Hotelzimmer, einen anderen Flug oder ein anderes Transportmittel sorgen.

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20.07.10 - IWF sagt hohes Wirtschaftswachstum voraus

Der Internationale Währungsfonds (IWF) sagt Thailand ein höheres Wirtschaftswachstum als noch vor Monaten prognostiziert voraus. Weder inländische noch äußere negative Faktoren würden den weiteren Aufschwung bremsen. Joshua Felman vom Asia and Pacific Department des IWF bezeichnet die Wirtschaft als „unverwüstlich“ und hält in diesem Jahr ein Bruttoinlandsprodukt von 7,5 Prozent für realistisch. Das staatliche Fiscal Policy Office erwartet ein Wachstum zwischen 5 und 6 Prozent, die Weltbank hat ihre Voraussage auf 6,1 Prozent angehoben.
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20.07.10 - Puea Thai feiert Thaksins Geburtstag

Zum 61. Geburtstag des gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra plant die Oppositionspartei Puea Thai eine buddhistische Zeremonie im Wat Rongtham in Sankampaeng in Chiang Mai. Familie, Freunde und Anhänger des im Ausland lebenden Politikers wollen am kommenden Montag im Tempel zusammenkommen. Puea Thai erwartet mehrere tausend Frauen und Männer, zu denen Thaksin per Handy sprechen wird. Die Partei hat deutlich gemacht, es handele sich um eine religiöse Veranstaltung, die nicht gegen den Ausnahmezustand verstoße.
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20.07.10 - Michail Pletnow: „Ich bin ein Mann von Ehre“

Der wegen Vergewaltigung eines Minderjährigen angeklagte russische Stardirigent Michail Pletnow hat gestern vor dem Gericht in Pattaya seine Unschuld beteuert. Zu den vor dem Gerichtsgebäude wartenden Journalisten sagte er: „Ich bin ein Mann von Ehre, ich stehe zu meinem Wort.“ Er stellte klar, bei Durchsuchung seines Hauses in Pattaya seien auf seinem Computer keine pornografischen Fotos oder Videos gefunden worden. Das hatten vor fast drei Wochen Medien berichtet. Pletnow wird vorgeworfen, einen 14-jährigen Jungen mehrfach vergewaltigt zu haben. Nach dem Auffliegen eines Kinderpornorings war die Polizei auf den Namen des russischen Pianisten gestoßen. Er besitzt in Pattaya neben Immobilien ein Restaurant und eine Musikschule. Am 5. Juli hat Pletnow das nächste Mal vor dem Richter zu erscheinen.

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21.07.10 - In drei Provinzen Ausnahmezustand aufgehoben

Das Kabinett hat den Ausnahmezustand in drei weiteren Provinzen aufgehoben. Es sind Lampang im Norden sowie Sakon Nakhon und Roi Et im Nordosten. Damit bleibt die Notstandsregelung in Bangkok und 15 Provinzen bestehen: Nonthaburi, Ayutthaya, Pathum Thani, Chiang Mai, Chiang Rai, Ubon Ratchathani, Maha Sarakham, Nong Bua Lamphu, Mukdahan, Udon Thani, Nakhon Ratchasima, Chaiyaphum, Khon Kaen, Chonburi und Samut Prakan.
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21.07.10 - Kandidat bleibt in U-Haft

Wegen Fluchtgefahr hat ein Berufungsgericht die Haftentlassung von Korkaew Pikulthon gegen Kaution zurückgewiesen. Der Anführer der „Rothemden“ sitzt seit dem Ende der Demonstrationen in Untersuchungshaft, kandidiert aber am kommenden Sonntag für die Oppositionspartei Puea Thai bei der Nachwahl zum Parlament im Bangkoker Wahlbezirk 6. Gegen Korkaew Pikulthon wird wegen Terrorismus ermittelt. Da er am Wahlkampf nicht teilnehmen kann, hat er mehrere CDs besprochen. Bevor diese aber auf Kundgebungen abgespielt werden dürfen, muss die Wahlkommission den Inhalt absegnen.
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22.07.10 - Erneut flogen Exkremente auf die Zentrale der Demokraten

Zum zweiten Mal hat ein offenbar psychisch kranker Mann einen Plastikbeutel mit menschlichen Exkrementen auf das Gelände der Zentrale der Demokratischen Partei in Bangkok geworfen. Der Beutel traf den Sockel der Statue von Mae Phra Thoranee, der Göttin der Erde. Der Täter flüchtete nicht, er ließ sich bereitwillig festnehmen. Beim Verhör gab er an, er sei mit der Politik und der Arbeit der Demokraten nicht zufrieden. Der 45-Jährige hatte bereits am 2. März einen Beutel mit Exkrementen auf die Zentrale der Partei geworfen. Damals war er zu fünf Tagen Haft und einem Bußgeld von 500 Baht verurteilt worden. Jetzt hat die Polizei den Wiederholungstäter zur Beobachtung in eine Spezialklinik eingewiesen.

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22.07.10 - Fischsterben in der Talsperre Kew Lom

Auf einen plötzlichen Temperatursturz im Wasserreservoir Kew Lom in der Provinz Lampang führen Behörden das Fischsterben zurück. Vor Tagen hatte es kräftig geregnet, und dadurch soll sich das Wasser stark abgekühlt haben. In einer Farm sind etwa 40.000 Khang-Fische gestorben. Der Schaden wird auf rund 20 Millionen Baht geschätzt.

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22.07.10 - Russischer Star-Dirigent ohne Visum

Die Immigration hat dem wegen Vergewaltigung eines Minderjährigen angeklagten Russen Michail Pletnow das Visum entzogen. Dem Star-Dirigenten und Pianisten wird vorgeworfen, einen 14-jährigen Jungen mehrfach vergewaltigt zu haben. Am 5. Juli hat Pletnow das nächste Mal in Pattaya vor Gericht zu erscheinen. Da der 53-Jährige jetzt keine Aufenthaltsgenehmigung mehr besitzt, müsste er ausgewiesen werden. Noch gestern hatte Pletnow der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti gesagt, er werde Thailand demnächst wieder verlassen. „Der Geburtstag meiner Mutter ist in ein paar Tagen und ich kann und will ihn nicht verpassen." Sein Anwalt habe ihm mitgeteilt, dass eine entsprechende Erlaubnis erteilt worden sei.
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23.07.10 - Panzer als künstliche Riffe

25 in China hergestellte Panzer werden in diesen Tagen vom Militärcamp in Nakhon Ratchasima zum Bangkoker Hafen Klong Toey transportiert. Von dort werden die ausrangierten Fahrzeuge nach Südthailand gebracht und auf Initiative Ihrer Majestät der Königin vor den Küsten der Provinzen Narathiwat und Pattani als künstliche Riffe im Meer versenkt. Meeresbewohner sollen sich in den kommenden Jahren hier ansiedeln. Thailand hatte die T-69-2-Panzer im Jahr 1987 von China erworben, aber bereits vor sechs Jahren außer Dienst gestellt. China hatte die Produktion bereits vor vielen Jahren eingestellt und konnte keine Ersatzteile mehr liefern.
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23.07.10 - Der Export boomt

Thailands Exporte sind im Juni gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 46,3 Prozent auf ein Rekordvolumen von 18,04 Milliarden Dollar gestiegen. Das Wachstum ist höher als in China (+43,9%), Taiwan (+34,1%) und Südkorea (+30,1%). Nach Angaben des Handelsministeriums kletterten die Ausfuhren in den ersten sechs Monaten um 36,6 Prozent auf 93,07 Milliarden US-Dollar. Daraus ergibt sich ein Handelsbilanzüberschuss von 6,5 Milliarden Dollar. Weltweit gefragt waren vor allem landwirtschaftliche Erzeugnisse und Industriegüter.

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23.07.10 - Berli Jucker an Carrefour interessiert

Der thailändische Konzern Berli Jucker erwägt die Übernahme der Verbraucher- und Supermärkte von Carrefour. Das französische Unternehmen will sich aus Thailand, Singapur und Malaysia zurückziehen. Beim Kauf der 39 Carrefour-Märkte in Thailand hätte Berli Jucker eine eigenständige Verkaufsschiene. Der stark wachsende Konzern wurde vor 129 Jahren gegründet, ist damit eines der ältesten Unternehmen des Landes und produziert bzw. vertreibt u.a. Konsumgüter sowie Waren für den weiten Bereich Gesundheit. Berli Jucker gehört zu 70 Prozent der Thai Charoen Corporation Group (TCC) von Charoen Sirivadhanabhakdi, einem der reichsten Männer des Landes. Er besitzt u.a. Thai Beverage (Chang-Bier).

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23.07.10 - Task Force schützt den Premier

Für eine bessere Ausrüstung der Task Force 5521 hat die Armee 60 Millionen Baht beantragt. Die Spezialeinheit wurde im Vorjahr gegründet und sorgt für die Sicherheit von Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva und dessen Stellvertreter Suthep Thaugsuban. Das Militär schätzt das Risiko eines Anschlags auf beide Politiker hoch ein, zumal immer wieder Todesdrohungen eingehen. Die bei der Regierung beantragten 60 Millionen Baht sollen u.a. für Maschinengewehre, Nachtsichtgeräte, schusssichere Westen und Bombendetektoren ausgegeben werden. Die Task Force 5521 setzt sich aus 233 Soldaten des in Chonburi stationierten 21. Infanterie-Regiments und der Luftwaffe zusammen. Ständig begleiten jeweils rund 20 Männer den Premier bzw. seinen Stellvertreter.

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24.07.10 - Briefmarken aus Seide zum Geburtstag der Königin

Zum Geburtstag der Königin am 12. August legt die Post aus Seide angefertigte Briefmarken auf. Es sind die weltweit ersten aus diesem Material geschaffenen Briefmarken. Sie werden auf der 25th Asian International Stamp Exhibition vom 4. bis 12. August in Bangkoker Queen Sirikit National Convention Center zu sehen sein. Die 15.000 Sätze mit jeweils vier Briefmarken wurden per Hand gefertigt und kosten auf der Ausstellung 180 Baht.

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24.07.10 - Majestätsbeleidigung: Polizei soll Ausschuss konsultieren

Wegen der zunehmenden Beschwerden zu übereifrigen Polizeibeamten nach angeblichen Majestätsbeleidigungen hat Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva an die Beamten appelliert, vor einem Eingreifen den Rat eines Fachausschusses einzuholen. Das Gremium war am 18. November letzten Jahres erstmals zusammengetreten und soll die Polizei beraten. Regierung und Beamten wird seit langem vorgeworfen, eine hohe Zahl der Klagen wegen Majestätsbeleidigung sei politisch motiviert und nach dem Gesetz nicht begründet.
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26.07.10 - Demokraten gewinnen Nachwahl

Die zur nationalen Testwahl stilisierte Nachwahl zum Parlament haben die Demokraten mit deutlichem Vorsprung vor der Oppositionspartei Puea Thai gewonnen. Auf den ehemaligen stellvertretenden Außenminister Pahnich Vikitsret entfielen nach inoffiziellen Angaben über 96.400 Stimmen, auf seinen Gegenkandidaten Korkaew Pikulthong mehr als 81.700 Stimmen. Der Unterlegene ist ein führendes Mitglied der außerparlamentarischen Opposition „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD). Er sitzt in Untersuchungshaft, gegen ihn wird wegen Terrorismus ermittelt. Die Nachwahl war nach dem Tod des demokratischen Parlamentsabgeordnete Thiwa Ngernyuang am 11. Juni erforderlich geworden. Im Wahlkreis 6 konnten 386,660 390 Frauen und Männer ihre Stimme abgeben. Bei der Vorwahl am Sonntag vor einer Woche hatten bereits 16.097 Bangkoker abgestimmt. Nach Angaben der Wahlkommission lag die Wahlbeteiligung bei 49,55 Prozent. Mehr als zwei Monate nach den blutigen Unruhen hatten politische Beobachter den Urnengang als eine Popularitätsentscheidung zwischen der von den Demokraten angeführten Regierung und den „Rothemden“ angesehen.
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26.07.10 - Lift im freien Fall: 16 Menschen verletzt

Bei einem verheerenden Aufzug-Unglück in einem Hotel am Jomtien in Pattaya sind 16 Menschen verletzt worden. Der Lift stürzte aus noch unbekannten Gründen vom 18. Stockwerk im freien Fall 10 Stockwerke tiefer und kam erst im Erdgeschoß zum Stehen. Sicherheitspersonal öffnete die Tür gewaltsam, die 16 Frauen und Männer wurden mit Schock und Verletzungen in Krankenhäusern behandelt. Sie hatten an einem Seminar teilgenommen und wollten über den Lift ihre Hotelzimmer erreichen.
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26.07.10 - Vanessa Mae will für Thailand zu den Winterspielen

Die Violinvirtuosin Vanessa Mae hat vom Thailändischen Olympischen Komitee grünes Licht für die Teilnahme an den Winterspielen 2014 im russischen Sochi erhalten. Die berühmte Musikerin möchte bei den Ski-Wettbewerben an den Start gehen. Ihre Teilnahme muss allerdings vom Internationalen Ski-Verband genehmigt werden. Ski ist das große Hobby der Künstlerin. Sie wurde als Tochter eines Thailänders und einer Chinesin im Jahr 1978 in Singapur geboren; ihr Adoptivvater Graham Nicholson ist Brite. Ihr richtiger Name ist Vanessa-Mae Vanakorn Nicholson, und sie besitzt die britische und thailändische Staatsbürgerschaft. Thailands bisher einziger Teilnehmer an Olympischen Winterspielen ist der Langläufer Prawat Nagvajara. Der in Boston (USA) lebende Uni-Professor für Computer-Technologie war 2002 und 2006 für Thailand gestartet.
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26.07.10 - Ein Toter bei Bombenexplosion

Bei einer Bombenexplosion an einer Bushaltestelle in Bangkok vor dem Verbrauchermarkt Big C Ratchadamri wurde am Sonntag ein 51-jähriger Mann getötet, weitere acht Menschen erlitten Verletzungen. Der Sprengstoff war gegenüber dem Einkaufszentrum CentralWorld in einer schwarzen Plastiktüte versteckt worden. Zwei Frauen und sieben Männer, die auf dem Bus warteten, wurden mit zum Teil lebensgefährlichen Verletzungen zu Krankenhäusern gebracht.

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27.07.10 - Sicherheitslage nicht annähernd normal

Die Explosion einer Bombe gegenüber dem Einkaufszentrum CentralWorld im Herzen Bangkoks ist für die Regierung der Beweis, dass der Ausnahmezustand mit Sonderrechten für Polizei und Militär erforderlich ist. „Die Sicherheitslage ist nicht annähernd normal“, sagte Regierungssprecher Panitan Wattanayagorn am Montag. Wer den Sprengsatz an der Bushaltestelle vor dem Verbrauchermarkt Big C abgelegt habe, wolle Unruhe stiften. Bei der Explosion waren am Sonntag ein Mann getötet und acht Menschen verletzt worden. Sechs konnten inzwischen das Krankenhaus verlassen. Erst vor wenigen Tagen hatte die Regierung den Ausnahmezustand über Bangkok und 15 Provinzen verlängert. In einer Stellungnahme der Deutschen Botschaft heißt es, sie nehme diesen Vorgang ernst. Einzelne Personen und Gruppen setzten in der politischen Auseinandersetzung weiter auf Gewalt. Die Botschaft appelliert an alle Landsleute: Bleiben Sie sicherheitsbewusst, wenn Sie sich in der Öffentlichkeit bewegen, vermeiden Sie Massenansammlungen und achten Sie auf ihr Umfeld! Das Centre for the Resolution of the Emergency Situation (CRES) hat die Sicherheitsvorkehrungen auf öffentlichen Plätzen der Hauptstadt verstärkt.

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27.07.10 - Neue Division für den Norden

Ein Militärsprecher hat Medienberichte zurückgewiesen, nach denen die Armee im Norden des Landes bei Chiang Mai eine neue Division aufstellen will, um in dieser Region die „Rothemden“ zu kontrollieren. Die Einheit mit etwa 25.000 Soldaten solle vielmehr die Grenzen zu Burma und Laos sichern und dort den Drogenschmuggel bekämpfen. Verteidigungsminister Prawit Wongsuwon hat bereits zehn Milliarden Baht für die Aufstellung der Infanterie-Division zugesagt. Aus dem Armeehauptquartier verlautet, die neue Einheit sei bereits seit einer Reihe von Jahren geplant gewesen und werde ausschließlich aus Gründen der nationalen Sicherheit aufgestellt. Auch Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva hat unterstrichen, der Plan habe keinen politischen Hintergrund.

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27.07.10 - Wohltätigkeits-Dinner im Mandarin Oriental

Unter der Schirmherrschaft Ihrer Königlichen Hoheit Prinzessin Maha Chakri Sirindhorn treffen sich am Donnerstag, 29. Juli, die 19 besten Küchenchefs Thailands zu einer Wohltätigkeitsveranstaltung. Beim „Bangkok Chefs Charity Gala Dinner“ im renommierten Hotel Mandarin Oriental erwartet Freunde der Haute Cuisine ein Neun-Gänge-Gourmetmenü. Die Gäste zahlen für das Gourmetevent ab 7.900 Baht. Weiteres Highlight des Abends ist eine Auktion, bei der der Dienst der Profiköche versteigert wird. Im letzten Jahr kamen bei dieser Veranstaltung rund 3,5 Millionen Baht zusammen. Der Erlös geht wieder an unterprivilegierte Kinder im Nordosten Thailands. Zu ersteigern gibt es acht Gourmetmenüs für sechs Personen, und die Gebote starten bei 20.000 Baht. In der Hauptauktion geht es um ein Galamenü für insgesamt zehn Personen, das von einem vierköpfigen Team aus den Reihen der Spitzenköche zubereitet und kredenzt wird. Das Startgebot liegt hierfür bei 100.000 Baht.
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27.07.10 - Thailand hat die besten Hotelzimmer

Cosmotourist hat die Hotelbewertungen im Internet ausgewertet und kommt zu dem Ergebnis: Die besten Hotelzimmer bietet Thailand gefolgt von der Tschechischen Republik und den Vereinten Arabischen Emiraten. Deutschland belegt lediglich einen mittleren Platz während die Tester in Frankreich und Dänemark die meisten Mängel und Beanstandungen notierten. Es wurden mehr als 28 Millionen Bewertungen zu 91.000 Hotels von deutsch- und englischsprachigen Bewertungsportalen im Netz untersucht. Weitere Infos sind unter: www.cosmotourist.de abrufbar.
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28.07.10 - Im ersten Halbjahr kamen 16 Prozent mehr Deutsche

In den ersten sechs Monaten 2010 haben mit 320.368 deutschen Urlaubern im Jahresvergleich fast 16 Prozent mehr ihre Ferien in Thailand verbracht. Von den europäischen Reisenden wurden Deutsche nur von Engländern (412.035) übertroffen. Die staatliche Tourismusbehörde (TAT) meldet für den Zeitraum Januar bis Ende Juni 2,27 Millionen Europäer, ein Plus von fast 16 Prozent. Insgesamt waren es im ersten Halbjahr 7,5 Millionen Urlauber, ein Anstieg von 13,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Liste führen Urlauber aus Ost-Asien mit 3,6 Millionen an, hinter den Europäern folgen Touristen aus Südostasien, Amerika und Ozeanien. Da sich die blutigen Unruhen nicht so dramatisch auf den Tourismus ausgewirkt haben, wie befürchtet, sagt die TAT für dieses Jahr 14,5 Millionen Ausländern voraus. Das Tourismusministerium ist noch optimistischer und prognostiziert rund 15 Millionen Reisende.

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28.07.10 - Wahlen für den Stadtrat und die Distrikte

Bereits 154 Frauen und Männer haben sich am ersten Tag für die Bangkoker Stadtrats- und Distriktwahl am 29. August registrieren lassen. Die Demokratische Partei sowie die Parteien Puea Thai und New Politics schicken Kandidaten ins Rennen. Im Bangkoker Stadtrat sind 61 Sitze zu besetzen, in den 36 Distrikten 256 Sitze. Bis kommenden Freitag können sich weitere Kandidaten eintragen lassen. New Politics ist eine neue Gruppierung. Sie wurde vor Monaten von führenden Mitgliedern der außerparlamentarischen Opposition „People`s Alliance for Democracy“ (PAD) gegründet.
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28.07.10 - Auswärtiges Amt hat keinen Anspruch auf Kostenerstattung

Wird ein Patient im Ausland im Krankenhaus behandelt, verstirbt aber nach Verlegung in eine private Klinik, hat das Auswärtige Amt keinen Anspruch auf Erstattung der Kosten für die Krankenhausbehandlung – die zunächst von der Deutschen Botschaft beglichen wurden – durch den Sohn des Verstorbenen. Dies entschied das Verwaltungsgericht Berlin. Wie das Online-Portal www.kostenlose-urteile.de/ weiter berichtet, wurde dem zugrunde liegenden Streitfall der nicht krankenversicherte Vater des Klägers in Thailand zunächst in einem staatlichen Krankenhaus behandelt. Die Deutsche Botschaft in Bangkok veranlasste auf Bitten eines Angehörigen und auf Anraten ihres Vertrauensarztes die Verlegung des Kranken in eine private Klinik. Dort verstarb der Vater des Klägers im Mai 2005. Daraufhin beglich die Botschaft eine noch offene Rechnung für die Krankenbehandlung. Das Auswärtige Amt forderte vom Kläger, der das Erbe seines Vaters ausgeschlagen hatte, Erstattung der Kosten in Höhe von 8.559,87 Euro. Nach dem Konsulargesetz habe nicht nur der Empfänger der Hilfe Ersatz zu leisten, sondern die Ersatzpflicht treffe - unabhängig von der Ausschlagung des Erbes - gleichermaßen auch dessen Verwandte im Rahmen ihrer Unterhaltspflicht. Das Verwaltungsgericht Berlin ist der Auffassung des Auswärtigen Amtes nicht gefolgt. Eine Erstattungspflicht des Klägers bestehe nicht. Es handele sich bei den beglichenen Kosten für die Krankenhausbehandlung nicht um eine einem hilfebedürftigen Deutschen im Ausland geleistete Hilfe nach dem Konsulargesetz. Der Vater des Klägers sei im Zeitpunkt der Bezahlung der Krankenhauskosten bereits verstorben gewesen. Insoweit habe die Botschaft lediglich Schulden des Verstorbenen beglichen, nicht aber diesem Hilfe geleistet. Andere Handlungen seitens der Botschaft, an die sich eine Ersatzpflicht anknüpfen lasse, seien nicht ersichtlich.
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29.07.10 - Polizei: „Rothemden“ wegen Terrorismus anklagen

Abgeschlossen hat das Department of Special Investigation (DSI) seine Ermittlungen gegen Mitglieder der „United Front for Democracy against Dictatorship (UDD) wegen Terrorismus. Die Spezialeinheit der Polizei wird ihre Berichte an diesem Freitag der Generalstaatsanwaltschaft übergeben und die Einleitung von Gerichtsverfahren gegen 26 „Rothemden“ vorschlagen. Ein Sprecher des DSI sagte, die Ermittler hätten ausreichend Beweise in der Hand. 26 Anführer der UDD hätten während der gewaltsamen Demonstrationen in den Monaten März bis Mai gegen eine Reihe von Gesetzen verstoßen.

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29.07.10 - Filmfestival auf Koh Samui

Vom 6. bis 8. August präsentieren Regisseure aus mehreren Ländern ihre Werke beim Open Air Filmfestival auf der Koh Samui. Als Kulisse dient das Tamarind Springs Forest Spa zwischen den Stränden Chaweng und Lamai. Festivaldirektor Julien Balmer und sein Team haben es sich zum Ziel gesetzt, den Zuschauern bedeutungsvolle und unabhängige Filme näher zu bringen, da sie selbst “Filme als ein Mittel für die Entwicklung ihrer Seele ansehen”. So machen die meisten der gezeigten Filme auf kritische Themen wie Umweltschutz, Armut oder religiöse Konflikte aufmerksam. Neu beim Filmfestival ist die Zusammenarbeit mit dem Disposable Film Festival, das sich auf Kurzfilme, die mit Amateurgeräten wie Handykamera, Digicam oder Webcam aufgenommen wurden, beschränkt. Das vollständige Programm und weitere Informationen auf der Webseite: www.samuifilmfestival.com.
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29.07.10 - Dämme gefährden Riesenfische

Elf geplante Dämme am Unterlauf des 4.800 Kilometer langen Mekong, der durch China, Laos, Thailand und Kambodscha fließt, stellen eine Bedrohung für das Überleben der Fische dar. Darauf hat die Umweltschutzorganisation WWF in Bangkok hingewiesen. Im Mekong leben vier der zehn größten Süßwasserfische der Welt, darunter der Riesenstachelrochen, der bis zu 600 Kilogramm schwer und bis zu fünf Meter lang wird. Der Riesenwels bringt es auf 350 Kilogramm. „Der Mekong-Strom ist ein Fluss der Superlative. Hier leben mehr riesige Süßwasserfische als in jedem anderen Strom der Erde“, sagte WWF-Experte Petr Obrdlik. Fische von dieser Größe seien nicht in der Lage, Staudämme zu überwinden. „Sollten die geplanten Dämme tatsächlich realisiert werden, könnte das mittel- bis langfristig zum Kollaps der Populationen führen“, erläuterte Obrdlik. Wichtige Wanderrouten würden unterbrochen, die Laichgründe wären nicht mehr erreichbar. Bereits jetzt könnten die Mekong-Riesenwelse an vielen Stellen durch Sperren nicht mehr zu ihren gewohnten Laichplätzen vordringen. Der WWF fordert deshalb zunächst Studien über die Auswirkungen der geplanten Dämme auf die Fischpopulation im Mekong, bevor die Bauarbeiten beginnen. Einen möglichen Lösungsvorschlag haben die Mitarbeiter der Organisation zur Hand: Es seien so groß dimensionierte Fischtreppen möglich, dass auch die Mekong-Riesenfische diese passieren könnten.“ Bereits heute gilt der Mekong-Riesenwels als bedrohte Art und steht deshalb auf der Roten Liste der Umweltschutzorganisation. Aber auch der Vielfraß-Haiwels, der sogar Hühner- und Hundekadaver frisst, und der Siamesische Riesenkarpfen sind in ihren Beständen gefährdet.

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30.07.10 - Ausnahmezustand in vier Provinzen aufgehoben

Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva hat die Aufhebung des Ausnahmezustands in sechs Provinzen angeordnet: Es sind Ayutthaya, Nong Bua Lamphu, Chaiyaphum, Chonburi, Mukdahan und Maha Sarakham. Die Notstandsregelungen gelten weiterhin in Bangkok und den neun Provinzen Nonthaburi, Pathum Thani, Chiang Mai, Chiang Rai, Ubon Ratchathani, Udon Thani, Nakhon Ratchasima, Khon Kaen und Samut Prakan.
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30.07.10 - Müllsammler bei Bombenexplosion verletzt

Erneut ist in Bangkok eine Bombe explodiert. Der Sprengsatz war nach Angaben der Polizei in einer Plastiktüte in einem Abfallbehälter an der Soi Rangnam im Stadtteil Phaya Thai deponiert. Die Explosion ereignete sich am Freitag gegen 1.30 Uhr gegenüber dem Unternehmen King Power. Ein Müllsammler wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

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30.07.10 - Auto kollidiert mit Zug. Frau getötet

Ein aus Bangkok kommender Güterzug stieß in der Nähe des Bahnhofs Sri Racha mit einem Pick-up zusammen. Eine 53-jährige Frau wurde bei dem Unfall getötet, der 52-jährige Autofahrer verletzt. Beide waren auf dem Weg zu einem Tempel. Nach Angaben des Zugführers hatte der Pick-up-Fahrer den unbeschrankten Bahnübergang mit hoher Geschwindigkeit passieren wollen, als sich der Zug näherte.
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30.07.10 - THAI plant Verjüngungskur

Bis zum Jahr 2026 will die Thai Airways International (THAI) ihren Maschinenpark auf 102 Flugzeuge erweitern. Das durchschnittliche Alter soll dann 7,5 Jahre gegenüber jetzt 11,5 betragen. Die THAI setzt gegenüber den Mitbewerbern wie Singapore Airlines und Cathay Pacific die ältesten Flugzeuge ein, in der Region liegt nur die indonesische Garuda hinter der thailändischen Staatslinie. THAI-Präsident Piyasvasti Amranand hat seinen Verjüngungsplan verkündet: Schritt für Schritt sollen die älteren der jetzt 88 Flugzeuge außer Dienst gestellt und neue, vor allem Großraumflugzeuge gekauft werden: 38 in den Jahren 2015 bis 2019 und 28 ab 2020. In den nächsten vier Jahren wird die Fluggesellschaft 15 neue Flugzeuge von Airbus (A330-300s) und Boeing (B777-300ERs) in Dienst stellen.

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31.07.10 - Mikhail Pletnev weiter auf freiem Fuß

Als eine „Herausforderung Gottes“ hat der Pianist und Dirigent Mikhail Pletnev seine Situation beschrieben. Der Russe soll in Pattaya zweimal einen Minderjährigen vergewaltigt haben und meldete sich gestern zum zweiten Mal auf dem Gericht in Pattaya. Er war am 5. Juli unter dem Verdacht, einen 14-jährigen Jungen missbraucht zu haben, festgenommen und gegen Hinterlegung einer Kaution auf freien Fuß gesetzt worden. Eine Auflage: Er muss sich alle zwölf Tage auf dem Gericht einfinden. Das erste Mal reiste er mit Genehmigung des Richters zu einem Konzert, das zweite Mal flog er zum Geburtstag seiner Mutter nach Moskau. Beide Male kehrte der weltberühmte Künstler nach Thailand zurück. Der 53-Jährige bestreitet die Tat und ist optimistisch, dass es nicht zu seinem Gerichtsverfahren kommen wird. Sollte Pletnev schuldig gesprochen werden, droht ihm eine Haftstrafe von bis zu 20 Jahren. Die Leitung des Menuhin Festival Gstaad halten am Engagement des russischen Dirigenten für das Festivalprogramm fest. Es sieht am 28.August einen Auftritt Pletnevs mit seinem Russian National Orchestra und dem Violinisten Vadim Repin vor. „Das Menuhin Festival hält klar am Prinzip der Unschuldsvermutung fest, da die momentan verfügbaren Informationen keine Beurteilung darüber, ob die Anschuldigungen gerechtfertigt sind, zulassen. Sollten sich die Vorwürfe gegen Mikhail Pletnev erhärten, wird das Festival jedoch unverzüglich die Konsequenzen ziehen“, schreibt die Organisation.

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31.07.10 - Koh Samui unter den Lieblingsinseln

Die Koh Samui zählt zu den Lieblingsinseln der Deutschen. Das hat der Internet-Hotelpreisvergleich Trivago ermittelt. Die Baleareninsel Mallorca führt das Ranking an. Gleich vier kanarische Inseln haben es in die Top Ten geschafft: Gran Canaria (Platz 3), Teneriffa (Platz 6), Fuerteventura (Platz 7) und Lanzarote (Platz 10). Mit Rügen (Platz 2), Sylt (Platz 4) und Usedom (Platz 5) sind auch drei deutsche Inseln vertreten. Mit Hawaii (Platz 9) und Koh Samui (Platz 8) haben es zwei exotische Ziele unter die zehn beliebtesten Inseln geschafft.

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