01.09.10 - Spendenaktion für schwerkranken Deutschen
Ein Krankenhaus in Songkhla hat eine Spendenaktion für die Rückkehr eines schwer kranken und mittellosen Deutschen gestartet. Der 38-jährige Tourist aus Bamberg war am 26. Oktober letzten Jahres am Flughafen Hat Yai mit schweren Verletzungen an Kopf, Nacken und Körper aufgefunden worden. Was sich dort abgespielt hat, konnte bisher nicht ermittelt werden. Der Deutsche wurde in das Songklanagarind Hospital eingeliefert und seitdem mehrfach operiert. Der Patient kann nicht sprechen und ist überwiegend bewusstlos. Die Leitung des Spitals beziffert die Krankenhauskosten auf inzwischen 1,8 Millionen Baht. Die deutsche Botschaft in Bangkok hat im Heimatland des Urlaubers nach Angehörigen gesucht, aber nur eine in einem Altenheim lebende Großmutter gefunden. Der Krankentransport nach Deutschland in Begleitung eines Arztes oder einer Krankenschwester wird nach Angaben der Krankenhausleitung rund 400.000 Baht kosten. Spenden können unter dem Namen Matthias Stefen Koch, Siam Commercial Bank, Filiale Prince of Songkla University, Kontonummer 565-4-39248-5, eingezahlt werden.
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01.09.10 - Granate auf Fernsehsender gefeuert
Erneut hat es in Bangkok ein Sprengstoffattentat gegeben. Vermutlich vom Don Mueang Tollway wurde eine Granate auf das Gelände des Fernsehkanals 11 (NBT) gefeuert. Die M79-Granate landete auf dem Parkplatz. Bei der Explosion wurde niemand verletzt, vier Fahrzeuge wurden beschädigt. Bereits am 27. März und am 4. April hatten Unbekannte Granaten auf den Sender gefeuert.
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01.09.10 - Bankräuber entkam mit acht Millionen Baht
Bei einem Überfall auf eine Bank in Khon Kaen erbeutete ein maskierter Räuber acht Millionen Baht. Minuten vor dem Überfall hatten Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma das Geldinstitut betreten. Sie wollten 18 Millionen Baht des örtlichen Makro-Supermarkts einzahlen. Plötzlich stürmte ein bewaffneter Mann in den Schalterraum. Er bedrohte die Bankangestellten und Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes, griff sich zwei Geldsäcke und entkam auf einem Motorrad. In den Beuteln waren acht Millionen Baht. Dem zuständigen Polizeichef verlief der Überfall zu schnell und zu reibungslos. Er vermutet unter den Mitarbeitern der UOB Bank oder der Sicherheitsfirma einen Mitwisser bzw. Tippgeber.
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01.09.10 - Tiger Airways hebt im März ab
Die von der Thai Airways International (THAI) und der Tiger Air in Singapur geplante Billigairline Thai Tiger Airways soll im März kommenden Jahre die ersten Strecken bedienen. Beide Partner haben ein so genanntes “Memorandum of Understanding” zur Gründung der neuen Fluggesellschaft unterzeichnet. THAI-Präsident Piyasvasti Amranand sagte in Bangkok, jetzt würden Details wie Leasing der Flugzeuge und mögliche Ziele im In- und Ausland verhandelt. Die Strecken sollen sich nicht mit denen der THAI und der Billigairline Nok Air überlappen. Im Gespräch sind Verbindungen nach Indien und China.
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02.09.10 - Schüler erschossen neunjährigen Schüler
Berufsschüler haben am Mittwochmorgen auf einen Bus geschossen und einen neunjährigen Jungen tödlich verletzt. Nach den Ermittlungen der Polizei sollen mehrere Jugendliche auf ihren Motorrädern den Bus auf der Ramkhamhaeng Road in Bangkok gestoppt haben. Die Berufsschüler hielten Messer und Stöcke in ihren Händen. Dann fielen drei Schüsse. Im Kasemrat Hospital konnten die Ärzte nur noch den Tod des Schülers feststellen. Der Junge hatte mit seinem Bruder den Bus der Linie Nr. 113 verlassen wollen, um die letzten Meter zur städtischen Schule Wat Bampen Nuea zu Fuß zurückzulegen. Der Tod des Neunjährigen ist die Folge von Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Jugendbanden verschiedener Schulen. Die Motorradgang geht auf das Bang Kapi Technology College, in dem Bus saßen mehrere Schüler des Min Buri Technical College.
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02.09.10 - Travel Mart zur Mekong-Region
Die Reisemesse der staatlichen Tourismusbehörde (TAT) vom 8. bis 10. September im Bangkoker Impact Convention Centre in Muang Thong Thani ist der Mekong-Region gewidmet. Unter dem Motto „Thailand Travel Mart Plus: Amazing Gateway to the Greater Mekong Subregion“ werben Hotels, Spas, Reisebüros, Touragenturen, Fluggesellschaften, Golfplätze und Ausflugsziele für einen Urlaub am Fluss Mekong. An über 400 Ständen gibt`s Infos und Broschüren.
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02.09.10 - Grünes Licht für Hochgeschwindigkeitsstrecken
Grundsätzlich hat das Kabinett zum Bau von Hochgeschwindigkeitsstrecken der Eisenbahn einem Joint Venture zwischen der thailändischen und chinesischen Regierung zugestimmt. Diese Zusammenarbeit bei Finanzierung und Ausbau gilt für die Verbindungen Bangkok-Nong Khai und Bangkok-Padang Besar. Geplant sind zwei weitere Strecken: Bangkok-Rayong und Bangkok-Chiang Mai. Die Arbeiten für die 580 Kilometer lange Eisenbahnlinie von Nong Khai zur Hauptstadt sollen in der zweiten Hälfte 2011 beginnen und in vier Jahren abgeschlossen werden. Für Bangkok-Rayong und Bangkok-Chiang Mai sind Unternehmen als Partner im Gespräch, die Bauarbeiten könnten spätestens 2013 beginnen. Die Kosten für die einzelnen Verbindungen hängen von der Entscheidung über die Höchstgeschwindigkeiten ab: 190 km/h oder 250 km/h.
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02.09.10 - Gesetzentwurf definiert sexuelle Belästigung
Belästigung von Frauen am Arbeitsplatz in öffentlichen Gebäuden soll künftig unnachgiebig verfolgt und bestraft werden. Ein Gesetzentwurf definiert unerwünschte körperliche Berührungen, pornografische Bilder, anzügliche Witze, eindeutige verbale Äußerungen, Anstarren und taxierende Blicke sowie unanständige Gesten als sexuelle Belästigung. Den Tätern drohen disziplinarische Maßnahmen, bei schweren Vergehen wird bei der Polizei Anzeige erstattet. Die Stiftung Friends of Women bemängelt, das geplante Gesetz sollte nicht für Polizei und Armee gelten. Aus diesen staatlichen Institutionen würden die meisten sexuellen Belästigungen gemeldet.
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03.09.10 - In Map Ta Phut darf weiter gebaut werden
Fast alle der im Vorjahr per Richterspruch gestoppten 76 Projekte im Industriegebiet Map Ta Phut können fertiggestellt werden. Das Zentrale Verwaltungsgericht hat gestern entschieden, dass nur jene Unternehmen, deren Produktion nach einer kürzlich beschlossenen Liste des National Environment Board als außergewöhnlich umweltschädlich gilt, keine Bau- oder Betriebsgenehmigung erhalten sollen. Die Liste führt chemische und giftige Stoffe auf, die Betriebe verwenden, aber auch Projekte wie den Bau einer Landebahn für einen Flughafen. Nur über eine langwierige Umweltverträglichkeitsprüfung gibt´s eine Genehmigung. Bei Umweltschützern und Anliegern des Gewerbegebietes ist die Enttäuschung über das Urteil groß. Sie hatten die Entziehung der Lizenz für alle geplanten Projekte in Map Ta Phut gefordert. Die Bewohner in dieser Region der Provinz Rayong leiden seit Jahren unter den von der Industrie verursachten Immissionen. Atemwegserkrankungen sind Alltag, die Krebsrate liegt hier weit über dem Landesdurchschnitt. Im Vorjahr hatten die Anlieger des Industriegebietes vor Gericht zwei wichtige Siege errungen. Nach einem Urteil des Verwaltungsgerichts mussten Wohngebiete in der Nähe des Gewerbegebietes als „Verschmutzungs-Kontroll-Zone“ ausgewiesen und die Auswirkungen von Umweltverschmutzungen nachhaltig bekämpft werden. Monate später erließ ein Verwaltungsgericht den Baustopp für 76 Projekte. Darunter waren 24 Baumaßnahmen des Ölkonzerns PTT über 130 Milliarden Baht und 20 Projekte der Siam Cement Group über 120 Milliarden Baht. Regierung und Wirtschaft befürchteten, Ausländer würden das Vertrauen in Thailand verlieren und ihre Investitionen überdenken.
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03.09.10 - Die reichsten Thais
Dhanin Chearavanont vom Agrarkonzern Charoen Pokphand (CP Group) ist nach Angaben des amerikanischen Magazins “Forbes” der reichste Thai. Sein Vermögen wird mit 7 Milliarden US-Dollar angegeben. Dann folgen Chaleo Yoovidhya (Krating Daeng oder Red Bull) mit 4,2 Milliarden Dollar und Charoen Sirivadhanabhakdi mit 4,15 Milliarden. Charoen besitzt u.a. Thai Beverage, die größte Brauerei und Brennerei des Landes. Auf Platz 23 hat „Forbes“ den gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra mit einem Vermögen von 390 Millionen Dollar gesetzt.
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03.09.10 - PAD-Mitglieder wegen Beleidigung verurteilt
Mit Sondhi Limthongkul und Sarocha Porn-udomsak hat das Kriminalgericht zwei prominente Mitglieder der außerparlamentarischen Opposition „Peoples Alliance for Democracy“ (PAD) wegen Beleidigung des ehemaligen Premiers Thaksin Shinawatra zu jeweils sechs Monaten Haft und einer Geldbuße von 20.000 Baht verurteilt. Die Strafe wurde zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Das Gericht fand die beiden Angeklagten für schuldig, am 24. August 2007 in einer Rundfunksendung Thaksin verleumdet zu haben. In der Sendung und später in Sondhis Zeitung „Manager“ wurde der ehemalige stellvertretende Ministerpräsident Surakiart Sathirathai zitiert. Er soll behauptet haben, Thaksin habe „hohe staatliche Institutionen“ beleidigt.
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03.09.10 - Touristenboom auf Phuket
Direktflüge haben vornehmlich den Touristenboom auf Phuket ausgelöst. Nach Angaben von C9 Hotelworks (www.c9hotelworks.com) kamen im ersten Halbjahr mit 1,74 Millionen Urlaubern im Jahresvergleich 28 Prozent mehr auf die Ferieninsel. Bei den internationalen Besuchern war es ein Plus von 49 Prozent, bei den inländischen 13 Prozent. Hotels waren auf Phuket zu 70 Prozent ausgelastet gegenüber 61 Prozent im ersten Halbjahr 2009. Die Liste der Nationen führt Australien an, dann folgen Großbritannien, Schweden, Deutschland und Russland. Die gewaltsamen Unruhen von April bis Mai in Bangkok haben Ausländer kaum von einem Urlaub auf Phuket abgehalten, auch, weil immer mehr Fluggesellschaften die Ferieninsel direkt anfliegen.
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04.09.10 - Starker Baht gefährdet den Export
Der Bahtkurs ist gegenüber dem US-Dollar auf den höchsten Stand seit zwei Jahren gestiegen. Die thailändische Währung wird auf den Devisenmärkten mit 31,15 bewertet. Seit Anfang des Jahres hat der Baht damit um über 6 Prozent zugelegt. Die starke Währung verteuert Europäern und Amerikanern einen Urlaub im Königreich und erschwert der exportorientierten Wirtschaft, ihre Waren global zu vermarkten. Unternehmen klagen, sie könnten mit der Konkurrenz aus Vietnam, Indonesien und Malaysia nicht mithalten. Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva hat die Staatsbank aufgerufen, die Entwicklung der Baht aufmerksam zu verfolgen und notfalls zur Stützung der Währung einzugreifen. Der Premier befürchtet hinter dem Kursanstieg Spekulanten.
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04.09.10 - Investitionen sollen kräftig zulegen
Die Aufhebung des Baustopps für 74 Projekte im Industriegebiet Map Ta Phut wird das Investitionsklima nachhaltig verbessern und die Investitionen im kommenden Jahr um bis zu 9,3 Prozent steigen lassen. Das sagt das Forschungszentrum der Kasikornbank einen Tag nach dem Urteil des Zentralen Verwaltungsgerichts voraus. Die Richter hatten für alle Projekte, die nicht gegen eine vor Tagen verabschiedete Liste „Umweltschädigung“ verstoßen, grünes Licht gegeben. Die Experten der Bank erwarten bereits für dieses Jahr bei ausländischen Investitionen einen starken Anstieg.
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04.09.10 - Keniatin hatte 3,3 kg “Ice” im Gepäck
Im Gepäck einer Passagierin aus Kenia fanden Zollbeamte auf dem Bangkoker Flughafen Suvarnabhumi 3,3 Kilogramm der Modedroge „Ice“. Die 27-jährige Frau kam mit einer Maschine der Ethiopia Airlines nach Thailand und wollte nach Penang in Malaysia weiterfliegen. Die Polizei hatte vor der Ankunft einen Tipp bekommen und nahm die Afrikanerin fest.
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04.09.10 - FTI mit separatem Katalog für Thailand
Der deutsche Reiseveranstalter FTI Tourismus gibt Mitte des Monats erstmals einen separaten Jahreskatalog für Thailand heraus. Die 164 Seiten starke Broschüre stellt 159 Badehotels sowie 26 Häuser in Bangkok und Chang Mai vor, zudem sind acht Rundreisen buchbar. Der Katalog ist vom 1. November 2010 bis zum 31. Oktober 2011 gültig. Als Highlights bezeichnet Geschäftsführer Boris Raoul die vier Inseln, die neu ins Programm genommen wurden: Koh Racha, Coconut Island, Koh Siray und Koh Samet. In Phuket haben die Münchner das Portfolio um 15 Hotels auf 44 Unterkünfte ausgeweitet, auf Samui sind zehn Häuser hinzugekommen, so dass dort jetzt 45 Hotels zur Wahl stehen.
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06.09.10 - Koma-Patient soll bald ausgeflogen werden
Der seit zehn Monaten in einem Krankenhaus in Südthailand im Koma liegende Deutsche kann schon bald in Begleitung eines Arztes mit einem Ambulanzjet nach Deutschland transportiert werden. Das Echo auf die Aufrufe des Krankenhauses in Songkhla und der Stadt Bamberg zu Spenden ist überwältigend. In Thailand sind bereits 200.000 Baht zusammengekommen, Deutsche spenden ebenfalls. In Bamberg haben sich mehrere Ärzte gemeldet, die medizinische Hilfe kostenlos anbieten. Geldspenden und Hilfsangebote werden an die vom Amtsgericht bestellte gesetzliche Betreuerin weitergeleitet. Der 39-Jährige lebte bis Juni 2008 in Bamberg und war nach Angaben der Stadtverwaltung nach Thailand ausgewandert. Er war am 26. Oktober letzten Jahres am Flughafen Hat Yai mit schweren Verletzungen an Kopf, Nacken und Körper aufgefunden und in den folgenden Wochen mehrfach operiert worden. Das Songklanagarind Hospital beziffert die aufgelaufenen Krankenhauskosten auf fast zwei Millionen Baht und die Kosten für einen betreuten Rücktransport auf 400.000 Baht.
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06.09.10 - Überwachung rund um die Uhr
Das für die nationale Sicherheit verantwortliche Centre for the Resolution of the Emergency Situation (CRES) hat nach der neuerlichen Serie von Bombenanschlägen in Bangkok die intensive Überwachung von 464 Standorten angeordnet. Polizisten in Uniform und in Zivil, Spezialeinheiten, Soldaten, Mitarbeiter der Stadtverwaltung und private Sicherheitsdienste sollen rund um die Uhr für Sicherheit sorgen. Das CRES drängt auf die Installation weiterer Überwachungskameras und will die private Videoüberwachung auswerten. Zu den aufgelisteten Standorten zählen staatliche Gebäude, Wohnungen von VIPs, Haltestellen von Bussen, Skytrain, U-Bahn und Eisenbahn, weiter Einkaufszentren und Banken.
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06.09.10 - THAI gibt eine Milliarde neue Aktien aus
Die Thai Airways International (THAI) holt sich an der Börse frisches Geld. Die Fluggesellschaft gibt eine Milliarde neue Aktien aus. Die Kapitalerhöhung soll rund 15 Milliarden Baht für weitere Investitionen bringen. Mit dem Geld soll unter anderem die Gründung der Billigairline Thai Tiger Airways (TTA) finanziert werden. Die Aktien der Staatslinie werden nach dem neuerlichen Börsengang auch künftig überwiegend im Besitz des Staates bleiben. Das Finanzministerium als größter Aktionär wird so viele neue Aktien erwerben, dass sein Anteil bei 51,03 Prozent verbleibt.
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06.09.10 - Premier ein Fan der Hochgeschwindigkeit
Begeistert vom Hochgeschwindigkeitszug und dessen Technik kehrte Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva von seiner China-Reise zurück. In Shanghai hatte ihn der Zug mit einer Höchstgeschwindigkeit von rund 400 km/h vom Flugplatz in die Innenstadt gebracht. „Er benötigte für die 30 Kilometer nur sieben Minuten“, erzählte der Premier nach seiner Rückkehr. Er will jetzt sein Kabinett davon überzeugen, mit den Chinesen ein Joint Venture einzugehen und im Königreich Eisenbahnschienen für Hochgeschwindigkeitszüge zu verlegen.
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06.09.10 - Deutschsprachiger Frühschoppen
Jeden Sonntag findet auf der Ferieninsel Phuket ein deutschsprachiger Frühschoppen statt, bei dem sich die Teilnehmer über verschiedene Themenbereiche, zum Beispiel Hausbau, Visa-Angelegenheiten, Eheschließung, Rechtsfragen etc., austauschen können. Eine Tagesordnung gibt es nicht. Jedes Treffen findet in einem anderen Restaurant statt, welches auf der Webseite www.fruehschoppen-phuket.150m.com/ in Erfahrung gebracht werden kann.
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07.09.10 - Opposition zu Gesprächen bereit
Führende Mitglieder der Oppositionspartei Puea Thai sind anscheinend zu Gesprächen mit der Regierung bereit. Der stellvertretende Vorsitzende Plodprasop Suraswadi hatte sich in der Vorwoche für einen Versöhnungs-Plan ausgesprochen, wie es die Koalitionsregierung seit Monaten fordert. Plodprasop Suraswadi nannte fünf Voraussetzungen: den politischen Konflikt zwischen Regierung und Opposition friedlich beenden, einander vergeben, Gewalt vermeiden, Treue gegenüber dem Königshaus und den Versöhnungsprozess umgehend einleiten, ohne auf Gutachten oder Studien zu warten. Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva hat die Gesprächsbereitschaft der Opposition begrüßt. Die Regierung sei grundsätzlich zu Verhandlungen bereit, allerdings nur auf parlamentarischer Ebene.
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07.09.10 - In Pattaya zwei Granaten gefunden
An der Sukhumvit Road Soi 27 in Pattaya sind zwei Granaten gefunden worden. Beide Geschosse waren in Zeitungspapier eingewickelt. Polizeibeamte legten mehrere Reifen um den explosiven Fund und sperrten die Stelle großräumig ab. Die Ermittler rätseln, ob die Granaten versehentlich an der Straße abgelegt wurden oder ob jemand im Touristenzentrum über Explosionen für Unruhe sorgen wollte. Eine Spezialeinheit entschärfte später die Geschosse.
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07.09.10 - Tödliche Schüsse vor dem Gerichtsgebäude
Vor dem Gerichtsgebäude in Chonburi wurde ein Mann erschossen. Der 40-jährige hatte vor Gericht ausgesagt und befand sich mit seinem Wagen auf dem Heimweg. Der Mörder näherte sich in einem Fahrzeug, eröffnete das Feuer und flüchtete dann mit hoher Geschwindigkeit. Der 40-Jährige starb in seinem Wagen. Er war wegen des Besitzes von Drogen festgenommen und auf Kaution freigelassen worden. Die Polizei geht davon aus, dass ein Profikiller die Tat präzise geplant und ausgeführt hat.
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07.09.10 - Eisenbahn und Tunnel für Phuket
Mehrere ausländische Firmen wollen auf der Ferieninsel Phuket in die Infrastruktur investieren. Ein chinesisches Unternehmen hat eine Machbarkeitsstudie für eine Eisenbahnstrecke vom Flughafen im Süden der Insel bis zur Stadt Phuket zugesagt. Um den zunehmenden Straßenverkehr zu entlasten, plant die Verwaltung die Zugverbindung und einen Tunnel am Berg Pa Ting. Derzeit müssen Autofahrer den beschwerlichen und langsamen Weg über den Hügel nehmen. Sobald für die Megaprojekte ausführungsreife Pläne vorliegen, wird die Provinzverwaltung die Unterlagen an die Regierung in Bangkok weiterleiten.
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08.09.10 - Lehrerehepaar mit Schüssen getötet
Nach dem Tod eines Lehrerehepaars in Narathiwat haben die Behörden in dieser südlichen Provinz 365 Schulen drei Tage geschlossen. Der 54-jährige Lehrer und seine 52-jährige Frau befanden sich frühmorgens auf den Weg zu einem Markt, als sich zwei Männer auf einem Motorrad näherten und auf das Ehepaar schossen. Der Mann starb auf der Stelle, seine schwer verletzte Frau kurz nach der Einlieferung in ein Krankenhaus. Die Teachers Federation hat die Schließung der Schulen in der seit Jahren von Gewalt heimgesuchten Region angeordnet. Die Behörden sollen Wege finden, wie die Moral der Pädagogen gestärkt werden kann und die Sicherheitsvorkehrungen für Lehrer verbessert werden können. Seit Anfang 2004 sind in den drei Provinzen Yala, Narathiwat und Pattani 135 Lehrer getötet worden. Ein weiteres Todesopfer wird aus der Provinz Pattani gemeldet. Ein 55-jähriger Hausmeister wurde vor der Schule mit mehreren Schüssen niedergestreckt.
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08.09.10 - TUI bittet seine Kunden zur Kasse
Deutschlands größter Reiseveranstalter TUI gibt nicht nur die Luftverkehrsabgabe direkt an die Kundschaft weiter, sondern verlangt zusätzlich noch Gebühren für den Verwaltungsaufwand. TUI erhebt ab sofort für alle Flüge ab dem 1. Januar 2011 eine Ticketabgabe je nach Länge des Fluges von 10, 28 oder 50 Euro. Die gegenüber dem Gesetzentwurf höheren Beträge begründet TUI mit massivem Mehraufwand bei der Verwaltung. Außerdem müssten die Provisionen der Reisebüros berücksichtigt werden. Nach den Regierungsplänen sollen im neuen Jahr bei Inlandsflügen und europäischen Kurzstrecken acht Euro, bei Mittelstreckenzielen 25 Euro und für alle weiter entfernten Ziele und Fernreisen 45 Euro zusätzlich an den Fiskus abgeführt werden. Die Luftverkehrsabgabe wird nach Entfernung gestaffelt und in drei Stufen erhoben. Für Inlandsflüge und europäische Kurzstrecken (bis 2500 Kilometer) etwa nach Frankreich, Spanien oder Zypern sind es acht Euro. In Stufe zwei, die Mittelstreckenziele (über 2500 Kilometer) wie Ägypten oder die Vereinigten Arabischen Emirate umfasst, sind es 25 Euro. Für alle weiter entfernten Ziele wie Fernreisen in die USA oder nach Thailand werden 45 Euro fällig. Berechnungsgrundlage ist jeweils die Entfernung vom größten deutschen Flughafen in Frankfurt zum Hauptflughafen des Ziellands. Keinen Unterschied gibt es nach Economy- und Business-Class.
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08.09.10 - Regierung schränkt Meinungsfreiheit ein
Menschenrechtsorganisationen werfen der Regierung vor, mit dem Ausnahmezustand Regierungskritiker mundtod zu machen. Die am 7. April erlassene Notstandsregelung gilt weiter für Bangkok und sechs Provinzen. Der Ausnahmezustand untersagt Menschenansammlungen von mehr als fünf Personen, schränkt die Pressefreiheit ein und ermächtigt die Sicherheitsorgane, Menschen ohne Anklage 30 Tage festzuhalten. Falls Beweise vorliegen, können sie weiter in Haft bleiben. Im Juni hatte das Justizministerium erklärt, etwa 100 Frauen und Männer hätten gegen die Notstandsgesetze verstoßen. Darunter sind Anhänger der außerparlamentarischen Opposition „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD), die von März bis Mai in Bangkok demonstriert hatte. Menschenrechtler verweisen als Beispiel für die Einschränkung der Meinungsfreiheit auf das rüde Vorgehen der Behörden bei einer Demonstration in Chiang Rai. Als in dieser Provinz noch der Ausnahmezustand galt, hatten drei High-School-Schüler Plakate mit der Aufschrift „Ich sah tote Menschen auf der Ratchaprasong-Kreuzung“ gezeigt. Die Jugendlichen wurden wegen illegaler Versammlung festgenommen.
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08.09.10 - Ehefrauen aus Thailand
Aus Thailand, der Ukraine und Russland werden zusammengenommen fast dreimal soviel Ehefrauen von deutschen Passinhabern importiert wie aus der Türkei. Die Migrationsstatistik aus dem Jahr 2008 weist beim Familiennachzug 1.087 Thais, 809 Frauen aus der Ukraine, 1.831 Russinnen und 1.326 Türkinnen auf. Thailändische Frauen werden hauptsächlich von ethnischen Deutschen nachgefragt, türkische Frauen vorwiegend von türkischstämmigen Männern mit deutscher Staatsanghörigkeit, russische und ukrainische Frauen von Einwanderern aus diesen Ländern, die den deutschen Pass erworben haben.
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09.09.10 - Bombenalarm für TG 794
Eine gute Stunde vor der Landung des Airbus mit der Flugnummer TG 794 in Los Angeles entdeckte ein Crewmitglied der Thai Airways International (THAI) auf einer Toilette eine Botschaft. Auf dem Spiegel stand geschrieben: „Im Flugzeug ist eine Bombe!“ Der Kapitän des Airbus A340-500 mit 179 Passagieren an Bord setzte den Flug fort und die Maschine sicher auf die Landebahn. Dort erwartete ein Großaufgebot von Sicherheitskräften das Flugzeug. Es wurde in Minutenschnelle evakuiert. Das amerikanische FBI kontrollierte alle Fluggäste und das Kabinenpersonal. Im Airbus wurde keine Bombe gefunden. Die Maschine war in Bangkok zu einem Non-Stop-Flug nach Los Angeles gestartet.
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09.09.10 - Chiang Mai drittes Drehkreuz für Thai Air Asia
Thai AirAsia wird nach Bangkok und Phuket für weitere Flugverbindungen eine dritte Drehscheibe schaffen. Ab Januar kommenden Jahres sollen Passagiere von Chiang Mai nach Hat Yai, Bangkok und Singapur gebracht werden. Ab Chiang Mai werden neue Airbus A320 mit 180 Sitzen eingesetzt. Von Phuket aus fliegt die Billiagarline inzwischen neben Bangkok und Chiang Mai Udon Thani, Hong Kong, Jakarta, Singapur und Kuala Lumpur an. Ab 12. Oktober kommt mit Udon Ratchathani eine weitere Verbindung hinzu. Thai Air Asia wird im Oktober seine 19. Maschine vom Typ A320s erhalten und will weitere Ziele im In-und Ausland ansteuern, so Mumbai, Neu Delhi und Kalkutta in Indien. Zudem denkt die Fluggesellschaft über weitere Drehkreuze im Königreich nach. Genannt werden Hua Hin und Udon Thani.
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09.09.10 - Chinesen sollen Hochgeschwindigkeitsstrecken bauen
Zur Finanzierung von Hochgeschwindigkeitsstrecken wird Thailand den von China angebotenen Kredit über 400 Millionen US-Dollar nicht in Anspruch nehmen. Das Kabinett billigte aber eine Kooperation mit der Volksrepublik zum Bau der High-Speed-Verbindungen von Bangkok nach Nong Khai (580 km), von Bangkok bis zur Grenze mit Malaysia (949 km) und von Bangkok über Pattaya nach Rayong (220 km). Die Ausbaukosten von Nong Khai über Bangkok bis Südthailand werden mit 300 Milliarden Baht angegeben, die Schnellstrecke bis Rayong soll 20 bis 30 Milliarden Baht kosten.
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09.09.10 - Steuererleichterungen für die Filmbranche
Mit Steuererleichterungen will die Regierung mehr ausländische Filmproduzenten nach Thailand locken und Arbeitsplätze schaffen. Das Kabinett hat eine Rückzahlung der einbehaltenen Mehrwertsteuer (VAT), den Verzicht auf Einkommenssteuer für Schauspieler und niedrigere Zölle bei der Einfuhr von Ausrüstungsgegenständen beschlossen. Im Vorjahr wurden im Königreich von Ausländern 496 Filme produziert: Features, Werbung, Musikvideos und TV-Serien. Die Einnahmen lagen mit 897 Millionen Baht um 56 Prozent niedriger als in 2008. In diesem Jahr war mit 2 Milliarden Baht gerechnet worden, doch wegen der blutigen Unruhen im Frühjahr ist eine Reihe von ausländischen Filmproduzenten in andere Länder ausgewichen.
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10.09.10 - Wettbewerbsfähigkeit: Thailand fällt zurück
Thailand ist auf der Rangliste der wettbewerbsfähigsten Volkswirtschaften um zwei Plätze auf Rang 38 zurückgefallen. Wenig Punkte gab`s in den Kategorien Hochschulbildung, Technologie und staatliche Institutionen, besser bewertet wurde das Königreich bei Export, Verkehrsinfrastruktur und Arbeitsmarkt. Seit 2006 ist Thailand in der vom World Economic Forum (WEF) aufgestellten Rangliste um zehn Plätze zurückgefallen. Die vorderen Plätze nehmen die Schweiz, Schweden, Singapur, USA und Deutschland ein.
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10.09.10 - Schnellboot mit 19 Touristen gesunken
Auf der Rückfahrt von einem Tauchausflug ist ein mit 19 koreanischen Touristen besetztes Schnellboot zwischen der Insel Larn und Pattayas Hafen Bali Hai gesunken. Das Boot soll nach Angaben der Behörden mit Treibholz zusammengestoßen sein. Alle Urlauber trugen Schwimmwesten und konnten unverzüglich gerettet werden. Die Koreaner wurden vorsichtshalber in ein Krankenhaus gebracht.
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10.09.10 - Drei Bomben in Bangkok gefunden
Im Großraum Bangkok wurden innerhalb weniger Stunden drei Bomben gefunden. Die Sprengladungen konnten von Experten entschärft werden. Eine Bombe lag unter einer Fußgängerbrücke in der Nähe einer Schule, zwei weitere, jeweils fünf Kilogramm schwere Sprengsätze vor einem Einkaufszentrum und auf dem Parkplatz des Gesundheitsministeriums. Seit der Explosion mehrerer Granaten in den letzten Wochen haben die Behörden die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. An 460 Standorten Bangkoks patrouillieren Soldaten, Polizisten, städtische Mitarbeiter und private Sicherheitsdienste.
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10.09.10 - Räuber erbeuteten 16 Millionen Baht
16 Millionen Baht erbeuteten drei Männer bei einem Überfall auf einen Geldtransporter der Thai Military Bank. Mitarbeiter versorgten die Filiale an der Seacon Square in Bangkok mit Geld, als zwei Männer den Fahrer mit einer Waffe bedrohten, ihn schlugen und in den hinteren Bereich des Wagens drängten. Dann flohen die Räuber mit dem Geldtransporter, gefolgt von einem weiteren Mann in einem Pick-up. Wenig später schlugen die Räuber den Fahrer besinnungslos. Als dieser aufwachte, waren aus dem geöffneten Safe 16 Millionen Baht verschwunden.
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11.09.10 - Opposition sucht neuen Vorsitzenden
Nach dem Rücktritt ihres Vorsitzenden Yongyuth Wichaidit will die Oppositionspartei Puea Thai in den nächsten Tagen zu einer Sondersitzung einladen. Führende Mitglieder sollen über die Nachfolge von Yongyuth Wichaidit sowie über die Neubesetzung des Vorstandes und die künftige politische Ausrichtung beraten. Die meisten Chancen für den Vorsitz wird dem ehemaligen Polizeichef Kowit Wattana eingeräumt. Der Kandidat gilt weithin als Integrationsfigur und demokratiefähig und könnte die Gespräche mit der Regierung über einen Versöhnungsplan einleiten. Medien spekulieren, der gestürzte Premier Thaksin Shinawatra habe den Rücktritt von Yongyuth Wichaidit gefordert und unterstütze Kowit Wattana. General Sonthi Boonyaratkalin, der den Putsch im September 2006 angeführt hatte, hat die Bewerbung des ehemaligen Polizeichefs ausdrücklich begrüßt.
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11.09.10 - TAT verstärkt Werbung im Internet
Über das Internet will die staatliche Tourismusbehörde (TAT) Urlauber für einen Aufenthalt in Thailand begeistern. Die TAT verstärkt Werbung und Promotion online, ist in den sozialen Netzwerken Facebook und Twitter vertreten und hält verschiedene Urlaubs-Pakete bereit. Die Fan-Page „Amazing Thailand“ hat inzwischen über 85.000 Mitglieder, der Thailand Fan Club und go2Thailand werden ebenfalls von Tausenden Internetnutzern aufgerufen. Die TAT schaut denn auch optimistisch in die Zukunft. Sie erwartet im kommenden Jahr 15,5 Millionen ausländische Besucher und Einnahmen in Höhe von 600 Milliarden Baht.
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11.09.10 - Bildband stellt coole Hotels vor
"Cool Hotels South East Asia“ heißt der Fotoband, der 34 schicke Hotels präsentiert, die durch ihre Lage und ihre Konzeption bestechen. Die meisten der Luxushäuser befinden sich in Thailand. Wer Asien abseits der bekannten Touristenpfade bereisen will, kann sich von einigen ausgewählten Hotels in Thailand, Laos, Kambodscha, Malaysia oder Vietnam vorab ein Bild machen. Eines haben fast alle Hotels gemeinsam: einen modernen Asien-Stil und ihren hohen Wellness-Faktor. Kaum ein Haus, das nicht mit einem großen Spa und einem umfassenden Behandlungsangebot aufwartet. Schließlich haben Meditation und Massagen in Asien lange Tradition. Es gibt große Designtempel genauso wie kleine Boutiquehotels, Hotels, die sich mitten im Dschungel verstecken, genauso wie Häuser in pulsierenden Metropolen wie Bangkok oder Singapur, Öko-Hotels direkt am weißen Sandstrand oder Herbergen im Stil einer Tempelanlage (Cool Hotels Southeast Asia, 224 S., teNeues, 19,90 Euro).
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11.09.10 - Höhere Temperaturen und stärkere Niederschläge
Der Klimawandel wird Thailand höhere Temperaturen und stärkere Niederschläge bringen. Das besagt eine Studie des Southeast Asia START Regional Research Centre. In 35 Jahren soll die Durchschnittstemperatur um 3 bis 4 Grad höher liegen. Hitze trifft besonders den Nordosten des Landes, während der Osten mit erhöhten Niederschlägen rechnen muss. Und weil der Meeresspiegel bis zu 15 Zentimeter steigen könnte, sind die Küsten von Bangkok über Rayong und Phetchaburi bis zu Narathiwat im Süden gefährdet. Höherer Meeresspiegel und vermehrter Regen werden landesweit zu Überschwemmungen führen.
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13.09.10 - Ausnahmezustand bleibt bestehen
Vorerst wird der über Bangkok verhängte Ausnahmezustand nicht aufgehoben. Das für die Sicherheit der Hauptstadt zuständige Centre for the Resolution of the Emergency Situation (CRES) hält die Notstandsregelungen für erforderlich. Die Militärs verweisen auf die Sprengstoffanschläge der letzten Wochen und auf Gerüchte, nach denen auf U-Bahn und Skytrain Anschläge geplant seien. Dass die Behörden diese Gerüchte ernst nehmen, zeigt sich daran, dass seit der Vorwoche Soldaten an den Haltestellen patrouillieren. Obwohl der Ausnahmezustand Menschenansammlungen von mehr als fünf Personen untersagt, hat die außerparlamentarische Opposition „United Front for Demoracy against Dictatorship“ (UDD) ihre Anhänger für den kommenden Sonntag zu einer Demonstration aufgerufen. Am 19. September jährt sich zum vierten Mal der Tag, an dem Ministerpräsident Thaksin Shinawatra durch einen Putsch aus dem Amt gejagt wurde.
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13.09.10 - Erneut explodierte eine Granate
Eine Granate traf am Sonntag das Dach des Unternehmens Chiang Mai Construction. Es wurden keine Menschen verletzt. Der Betrieb gehört dem Schwiegervater von Newin Chidchob, einem einflussreichen Politiker. Er ist de facto Vorsitzender der Partei Bhumjaithai. Newin Chidchob war vor Jahren mit weiteren Politikern vom Verfassungsgericht verurteilt worden. Er darf fünf Jahre kein politisches Amt innehaben. Der Anschlag war der zweite innerhalb weniger Tage. In der Vorwoche hatten Unbekannte mehrere Granaten auf das Gelände einer Militäreinheit gefeuert.
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13.09.10 - Die Rückkehr der Schweinegrippe
Das Department of Disease Control's Bureau of Epidemiology warnt vor einem Aufflammen der Schweinegrippe. In den letzten zwei Wochen wurden landesweit 260 neue Krankheitsfälle registriert. Damit waren es in diesem Jahr bereits 8.442 Infektionen. 57 Menschen starben an der Folge der Grippe. Die Schweinegrippe grassiert besonders in städtischen Bezirken, Schulen, Tempeln und Behörden. Gesundheitsämter appellieren an die Bevölkerung, bei Grippesymptomen zu Hause zu bleiben und nach zwei Tagen mit hohem Fieber ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Bei einer Infektion mit dem Virus A/H1N1 verschreiben Mediziner das Mittel Oseltamivir.
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14.09.10 - Carrefour plant für November zweite Bieterrunde
In der ersten Bieterrunde für die Verbrauchermärkte des französischen Carrefour-Konzerns sind nach Medienberichten das englische Unternehmen Tesco Lotus und Aeon aus Japan ausgeschieden. Deren Gebot soll zu niedrig gewesen sein. Für November hat Carrefour eine weitere Bieterrunde angesetzt. Mit dabei sind nach einem Bericht der Bangkok Post die französische Casino-Gruppe mit dem thailändischen Einzelhandelskonzern Big C Supercenter sowie die thailändischen Unternehmen Central Group, Berli Jucker und PTT. Carrefour will alle Märkte in Thailand, Singapur und Malaysia verkaufen und erhofft sich einen Erlös in Höhe von einer Milliarde US-Dollar. In Thailand stehen 40 Supermärkte zum Verkauf.
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14.09.10 - Gemeinnütziger Mitternachts-Lauf durch Bangkok
Das Amari Watergate Hotel und BMW richten am Samstag, 9. Oktober, zum 13. Mal den “Midnight Charity Run“ auf der Phetchaburi Road in Bangkok aus. Es geht über 6 bzw. 12 Kilometer. Erneut werden Tausende Thais und Ausländer unterschiedlichen Alters an den Start gehen. Die Einnahmen dieses Wohltätigkeitslaufs fließen gemeinnützigen Organisationen zu. Zum einen wird damit die Schule Chalerm Phrakiat HRH Princess Sirindhorn unterstützt, die sich um die Ausbildung von Kindern kümmert, dessen Eltern an HIV gestorben sind. Zum anderen gilt die finanzielle Hilfe dem Kinderdorf-Projekt Baan Gerda in Lopburi, das aidskranke Waisen betreut. Weitere Informationen im Internet unter www.amari.com/watergate/charity-midnight-run.aspx.
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14.09.10 - Bauarbeiter als Held ausgezeichnet
Winai Buppha wird als Held gefeiert. Der Bauarbeiter hatte sich nach dem Absturz eines Hubschraubers in den Fluss Chao Phraya gestürzt und war maßgeblich an der Rettung der Insassen beteiligt. Dafür bekam er viel Lob und vom Büro des Premierministers 20.000 Baht. Der Hubschrauber mit einem Filmteam an Bord hatte am letzten Samstag im Niedrigflug in Höhe des Piers am Tempel Chimplee in Nonthaburi ein Stromkabel gestreift und war in den Fluss gestürzt. Die beiden Piloten, ein Kameramann und sein Assistent wurden gerettet und kamen mit dem Schrecken davon.
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14.09.10 - 50 Tonnen Safrol verbrannt
Das Justizministerium hat im Industriegebiet Bangpoo in Samut Prakan 50 Tonnen Safrol verbrennen lassen. Die Substanz wird zur Herstellung der synthetischen Droge Ecstasy genutzt. Die 50 Tonnen hätten zur Herstellung von 63 Millionen Pillen Ecstasy oder anderen Drogen gereicht. Das Safrol wurde in der Provinz Chonburi entdeckt. Drei Container mit dieser Substanz sollten nach China und in die USA verschifft werden.
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15.09.10 - Junge Elefantenkuh durch Landmine verletzt
Erneut ist ein Dickhäuter im Dschungel an der Grenze zu Burma auf eine Landmine getreten. Die junge Elefantenkuh erlitt schwere Fußverletzungen und wurde von der Provinz Tak zum Elefanten-Hospital der Friends of the Asian Elephant in Lampang gebracht. Nach Angaben des Krankenhaus-Direktors Preecha Phuangkham ist die Wunde entzündet und bereitet dem Tier erhebliche Schmerzen. Die zehnjährige Phang Boonmee hatte in den Wäldern Baumstämme transportiert.
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15.09.10 - Yongyuth Wichaidit wieder Vorsitzender der Puea Thai
Wenige Tage nach seinem Rücktritt als Vorsitzender der Oppositionspartei Puea Thai ist Yongyuth Wichaidit wiedergewählt worden. Sein Rücktritt in der Vorwoche war als Zeichen für einen Neuanfang der Partei mit einem neuen Vorsitzenden verstanden worden. Doch der als Nachfolger gehandelte, im Ruhestand lebende Polizei-General Kowit Wattana hatte auf eine Kandidatur verzichtet. Auf einer Sondersitzung stimmte die überwältigende Mehrheit der Parlamentsabgeordneten für Yongyuth Wichaidit. Der ehemalige Ministerpräsident und Partei-Vorsitzende Chavalit Yongchaiyudh appellierte an die Politiker, alles, was eine Demokratie ermögliche, zu unternehmen, um die Regierung zu stellen. Und zwar in einer Ein-Parteien-Regierung. Die Partei müsse härter arbeiten, um die Unterstützung der einkommensschwachen Bevölkerung zu gewinnen.
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15.09.10 - Mehr Investitionsanträge als im Vorjahr
Beim Board of Investment (BoI) gingen von Januar bis August im Jahresvergleich 46 Prozent mehr Anträge auf Steuervergünstigungen und sonstige Privilegien ein. Der BoI – er hat alle größeren Investitionen zu genehmigen – meldet 949 Projekte mit einem Volumen von 269 Milliarden Baht. Die Investoren sollen rund 105.000 neue Arbeitsplätze schaffen. Die meisten Anträge kamen aus Japan, dann folgen Europa, Singapur, Amerika, Taiwan und Hong Kong. Die staatliche Agentur hat in den ersten acht Monaten 942 Projekte mit einem Volumen von 333 Milliarden Baht genehmigt.
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15.09.10 - Basel III für Banken kein Problem
Mit der Verschärfung der Eigenkapital-Regeln können Thailands Banker bestens leben. Denn lokale Finanzinstitute haben mit 13 Prozent des Stammkapitals bereits hohe Rückstellungen gebildet. Die jetzt verabschiedeten Basel-III-Regeln zwingen die Banken weltweit, mehr Eigenkapital als Puffer für Krisen vorzuhalten. Bislang mussten die Institute eine Kernkapitalquote von 4 Prozent vorweisen. Bis 2015 müssen es 6 Prozent sein. Zudem müssen die Banken bis 2019 noch eine Notreserve von weiteren 2,5 Prozent aufbauen. „Die Kernkapitalquote unserer Geldinstitute ist dreimal so hoch wie in den USA“, heißt es bei der Staatsbank.
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16.09.10 - One-Two-Go ist Geschichte
Thailands erste Billigairline One-Two-Go firmiert jetzt unter Orient Thai, dem Namen der Muttergesellschaft. Die Fluggesellschaft hat sich vom schweren Flugzeugunglück im September 2007 mit 90 Toten nicht erholt. Ihr Image ist angeschlagen, zumal das Unternehmen nur über veraltete Maschinen von den Typen MD-80/90 und Boeing 747s verfügt. Der Discounter hat neben seinem Namen mit OX (bisher OG) den Code und mit www.flyorientthai.com seinen Webpagezugang geändert. In den Jahren 2011 bis 2014 soll der Maschinenpark durch zwölf Flugzeuge vom Typ Superjet 100 mit 98 Sitzplätzen ersetzt werden. Orient Thai hat eine Option für weitere 12 unterschrieben. Allerdings fehlt dem russischen Hersteller noch die Fluggenehmigung für die brandneuen Maschinen. Die Billigairline fliegt von Bangkok/Don Mueang nach Chiang Mai, Chiang Rai, Phuket, Hat Yai und Trang. Die Muttergesellschaft verbindet Bangkok mit Hong Kong und stellt ihre Flugzeuge für Charterflüge bereit.
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16.09.10 - Behörden rechnen mit mehr Überschwemmungen
Das Hochwasser hat in neun Provinzen Wohnhäuser überschwemmt, 720.000 Tiere getötet, zumeist Geflügel, 1,4 Millionen Rai Ackerfläche und 15.000 Rai Fischereigewässer verwüstet. Verheerende Überschwemmungen werden aus den Provinzen Chiang Rai, Sukhothai, Phitsanulok, Nakhon Sawan, Ayutthaya, Lop Buri, Saraburi, Chaiyaphum und Sakon Nakhon gemeldet. Meteorologen sagen für die nächsten Tage im Norden, Nordosten und in Zentralthailand weitere heftige Niederschläge voraus. Behörden warnen die Bevölkerung vor Hochwasser und Erdrutschen und haben Rettungsteams in Alarmbereitschaft versetzt.
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16.09.10 - Obst verseucht und mit Chemie behandelt
Um die Hygiene an den Ständen der Markt- und Straßenhändler ist es schlecht bestellt. Gesundheitsbehörden haben im Großraum Bangkok auf mehreren Märkten Proben von Frischobst und konserviertem Obst genommen. Das Resultat ist alarmierend: Über 67 Prozent der Proben waren mit Kolibakterien verseucht. Sie können Durchfall auslösen. Bemängelt wurde weiter, dass die Händler zu Chemie greifen, um ihre Produkte zu schönen und haltbarer zu machen. Sollten sich die Verkäufer nicht an die Gesetze und Vorschriften halten, müssen sie mit hohen Bußgeldern und Haft rechnen, heißt es bei der Stadtverwaltung.
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17.09.10 - „Rothemden“ erinnern an den Putsch
Im Vorfeld der für den kommenden Sonntag, 19. September, in Bangkok geplanten Demonstration der „United Front for Democracy against Dictaorship“ (UDD) zum 4. Jahrestag des Staatstreichs und der Absetzung von Thaksin Shinawatra als Premier sind die Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft versetzt worden. Soldaten, Polizisten und Mitarbeiter der Stadtverwaltung werden an 40 Standorten patrouillieren, so an Haltestellen von Skytrain und U-Bahn. Anführer der „Rothemden“ haben gegenüber der Polizei angekündigt, die Demo auf der Kreuzung Ratchaprasong werde nur zwei Stunden dauern, und zwar von 17 bis 19 Uhr. Obwohl in Bangkok noch der Ausnahmezustand gilt, hat die Regierung die Demonstration genehmigt. Es ist die erste seit den blutigen Massenprotesten im Frühjahr, bei denen in der Hauptstadt fast 90 Menschen ums Leben kamen und über 1.800 verletzt wurden. Die Polizeiführung hat die UDD gewarnt: Wer sich nicht an die Vorschriften und Gesetze halte, werde verhaftet und vor Gericht gestellt.
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17.09.10 - Thai AirAsia hebt nach Indien ab
Ab Mitte November wird die Thai AirAsia mit Kalkutta und Neu Delhi zwei Ziele in Indien anfliegen. Die Billigairline hat bereits die Flugrechte erhalten und will täglich mit neuen Maschinen vom Typ Airbus A320s in Bangkok abheben. Der Ticketverkauf soll Ende des Monats beginnen. Mittelfristig sind zwei weitere Verbindungen geplant, und zwar nach Chennai und Bangalore.
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17.09.10 - Staatsbank lehnt Kapitalkontrollen ab
Die Staatsbank denkt nicht an die Einführung von Kapitalkontrollen zur Stützung der Baht-Währung. Der Baht hat seit Anfang des Jahres gegenüber dem US-Dollar um 8 Prozent zugelegt und ein 13-Jahreshoch erreicht. Die Gouverneurin der Bank of Thailand, Dr. Tarisa Watanagase, führt den Höhenflug des Baht auf die boomende Wirtschaft und die hohen Kapitalzuflüsse aus dem Ausland zurück. Die Staatsbank schließt eine Intervention am Devisenmarkt nicht aus, will aber beim Kapitaleinfluss aus dem Ausland nicht eingreifen.
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17.09.10 - Neue Provinz plant fünfte Freundschaftsbrücke
Bung Kan, die erst kürzlich per Kabinettsbeschluss geschaffene 77. Provinz des Landes, denkt über eine Freundschaftsbrücke zur laotischen Provinz Borikhamxai nach. Der Handel zwischen der thailändischen Region und dem Nachbarland boomt und könnte bei einem Bauwerk über den Fluss Mekong erheblich zunehmen. Bisher gibt es zwei Freundschaftsbrücken: von Nong Khai nach Vientiane und von Mukdahan nach Savannakhet. Zwei weitere sind im Bau: von Nakhon Phanom nach Khammouan und von Chiang Rai nach Boken. Derzeit passieren den Grenzübergang bei Bung Kan im Jahr etwa 85.000 Menschen und 20.000 Fahrzeuge.
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18.09.10 - Fluggastaufkommen steigt weiter
Im August haben die sechs Flughäfen der Airports of Thailand (AoT) mit 4,76 Millionen im Jahresvergleich 3,13 Prozent mehr Passagiere abgewickelt. Bei den internationalen Fluggästen gab`s ein Plus von 9,56 Prozent, im Inlandsverkehr einen Rückgang um 6,47 Prozent. In den ersten acht Monaten betrug das Passagieraufkommen 37,78 Millionen, im Jahresvergleich ein Plus von 9,44 Prozent. Die AoT betreibt die beiden Bangkoker Airports Suvarnabhumi und Don Mueang sowie Chiang Mai, Chiang Rai, Phuket und Hat Yai.
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18.09.10 - Bombe verletzte drei Soldaten
Bei einer Bombenexplosion in der südlichen Provinz Narathiwat erlitten drei Soldaten Verletzungen. Der Sprengsatz ging morgens um 6.30 Uhr hoch, als acht Soldaten auf vier Motorrädern ihren Stützpunkt verließen. Sie hatten die Aufgabe, Lehrer zu deren Schule zu begleiten. Nach den Ermittlungen der Polizei wurde die Bombe über ein Handysignal zur Explosion gebracht – vermutlich von Aufständischen.
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18.09.10 - Demos für höheren Mindestlohn angekündigt
Gewerkschafter fordern einen landesweit einheitlichen Mindestlohn von täglich 250 Baht. Derzeit legt das National Wage Committee (NWC), ein von der Regierung eingesetzter Ausschuss, den Mindestlohn für jede Provinz fest. Für Bangkok sind es derzeit 206 Baht, in den meisten Regionen nicht einmal 200 Baht. Die Gewerkschaften verweisen auf die gestiegenen Lebenshaltungskosten und die anhaltend hohe Inflationsrate. Sollte der Regierungsausschuss den Lohn nicht massiv anheben, planen die Gewerkschaften für Oktober und November Demonstrationen.
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20.09.10 - Koma-Patient nach Deutschland zurückgekehrt
Der 39-jährige deutsche Koma-Patient aus Bamberg ist in seine Heimat ausgeflogen worden. Er hatte elf Monaten auf der Intensivstation des Songklanagarind Hospital in Songkhla gelegen. Am Sonntagabend landete ein Ambulanzflugzeug mit dem Mann an Bord in Nürnberg. Der immer noch schwer kranke Patient wurde in eine Intensivpflegeklinik gebracht. Im Oktober letzten Jahres hatte er sich auf dem Flughafen Hat Yai am Kopf verletzt und war ins Koma gefallen. Das Krankenhaus hatte lange vergeblich nach Angehörigen gesucht, eine Spendenaktion ermöglichte letztlich den Transport nach Deutschland.
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20.09.10 - „Rothemden“ besetzten erneut die Ratchaprasong-Kreuzung
Vier Monate nach der gewaltsamen Räumung der Kreuzung Ratchaprasong in Bangkok haben am Sonntag rund 6.000 „Rothemden“ das Einkaufsviertel im Herzen Bangkoks wieder besetzt. Weitere 3.000 Demonstranten kamen in Chiang Mai zusammen. Die „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD) hatte zum 4. Jahrestag des Staatstreichs und der Absetzung von Thaksin Shinawatra als Premier landesweit zu Demonstrationen gegen die Regierung aufgerufen. In Bangkok skandierten die „Rothemden“: „Hier sind Menschen gestorben!“ Bei den gewaltsamen Protesten von März bis Mai waren 91 Menschen getötet und über 1.800 verletzt worden: Demonstranten, Soldaten, Polizisten, Journalisten und unbeteiligte Bürger. Nach Angaben der Sicherheitskräfte verliefen am Sonntag alle Demonstrationen friedlich.
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20.09.10 - Aufständische töteten vier Hausbewohner
Vermutlich muslimische Aufständische haben in der südlichen Provinz Narathiwat vier Menschen ermordet. Die Terroristen kamen in der Frühe auf einem Pick-up und zwei Motorrädern, eröffneten das Feuer auf drei Wohnhäuser und erschossen die Hausbewohner. Die vier Buddhisten flehten vergeblich um ihr Leben. Anschließend schütteten die Täter Benzin in die Räume und zündeten die Häuser an. Die Polizei vermutet, dass die Aufständischen zu einer Gruppe junger Muslime mit der Bezeichnung RKK gehören.
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20.09.10 - 72 Granaten aus Waffenlager verschwunden
Aus einem Militärcamp in Lop Buri sind nach Medienberichten 72 Granaten verschwunden. Die Armeeführung hat sich bisher nicht dazu geäußert, ob die Raketen gestohlen oder womöglich von Soldaten an Terroristen verkauft worden sind. Sicherheitsorgane befürchten, dass mit den Sprengsätzen in Bangkok oder anderen Regionen des Landes Anschläge verübt werden.
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21.09.10 - Militärs sicherten sich großen Einfluss
Vier Jahre nach dem Militärputsch und vier Monate nach der gewaltsamen Niederschlagung der Demonstrationen der „Rothemden“ herrscht in Thailand eine scheinbare Ruhe. Von Normalität im Land kann nicht die Rede sein. In Bangkok und sechs Provinzen gilt weiter der Ausnahmezustand, und die Nähe der Streitkräfte zur Regierung ist nicht zu übersehen. Seitdem der demokratisch gewählte Ministerpräsident Thaksin Shinawatra am 19. September 2006 aus dem Amt gejagt wurde, sind die Ausgaben für das Militär von damals 85 Milliarden Baht auf in diesem Jahr 154 Milliarden Baht gestiegen. Und im kommenden Jahr sollen die Streitkräfte mit 170 Milliarden Baht bedient werden. Nach einem Bericht der Bangkok Post versehen in der Armee inzwischen 1.100 Generäle ihren Dienst. Pensionierte Militärs führen politische Parteien an oder haben sich führende und gut bezahlte Positionen in staatlichen Unternehmen gesichert.
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21.09.10 - Viktor Bouts Frau überreichte Petition
Die Ehefrau des mutmaßlichen Waffenhändlers Viktor Bout hat im Government House eine Petition überreicht. Darin bittet Alla Bout die thailändische Regierung, ihren Mann nicht an die USA auszuliefern. Ihr Ehemann sei das Opfer von unbewiesenen Behauptungen. Nach einem Bericht der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti soll Alla Bout in einem Schreiben an den thailändischen Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva unbekannte Begebenheiten aus dem Leben ihres Mannes enthüllt haben. So soll Viktor Bout im Jahr 1995 die spektakuläre Flucht russischer Piloten aus der Taliban-Gefangenschaft organisiert haben. In dem Schreiben wird die von westlichen Medien aufgestellte Behauptung widerlegt, dass Bout die afghanische Islamistenbewegung Taliban mit Waffen beliefert habe. Der Russe war vor zwei Jahren auf Veranlassung von US-Behörden in einem Bangkoker Hotel festgenommen worden. Er soll in den USA wegen illegalen Waffenhandels vor Gericht gestellt werden.
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21.09.10 - Schweinegrippe breitet sich aus
Nach drei weiteren Todesfällen und insgesamt 338 Krankheitsfällen in der Vorwoche hat das Gesundheitsministerium noch einmal nachdrücklich vor einem neuen Ausbruch der Schweinegrippe gewarnt. In diesem Jahr haben sich bereits 11.154 Menschen mit dem Virus A/H1N1 angesteckt. Seit den ersten Krankheitsfällen in 2008 sind 66 Menschen an der Schweinegrippe gestorben. Die meisten Menschen infizieren sich in Bangkok. In der Hauptstadt kommen auf 100.000 Einwohner fast 19 Grippekranke. Die Gesundheitsbehörden appellieren an die Bevölkerung, bei einer Erkältung mit hohem Fieber unbedingt einen Arzt aufzusuchen.
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21.09.10 - Bombe explodiert im Supawadee Tower
Erneut ist in Bangkok eine Bombe detoniert. Der Sprengsatz explodierte in der Nacht zum Dienstag gegen 3.50 Uhr im Parkhaus des Condominiums Supawadee Tower an der Soi Mitr Anan. Nach Angaben der Polizei gab es keine Verletzten, ein abgestelltes Fahrzeug wurde beschädigt.
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22.09.10 - Taxifahrer zum Tode verurteilt
Ein Bangkoker Kriminalgericht hat einen 41-jährigen Taxifahrer zum Tode verurteilt. Die Richter sahen es als erwiesen hat, dass der Mann im Oktober letzten Jahres eine 38-jährige Frau und deren Sohn erschossen hat. Nach der Tat hatte der Taxifahrer die Leiche des fünfjährigen Kindes zerstückelt und in einem Plastikbeutel in einem nicht bewohnten Haus abgelegt. Die Leiche der Frau wurde auf einem Feld gefunden. Bei der Schießerei war die 13-jährige Tochter der getöteten Frau verletzt worden. Der Mörder sperrte sie in einen Raum. Die dreiköpfige Familie war mit dem Flugzeug aus Japan auf dem Airport Suvarnabhumi eingetroffen und wollte sich von dem Taxi nach Hause bringen lassen. Dem Mörder fielen Wertsachen und Bargeld in Höhe von über 200.000 Baht in die Hände.
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22.09.10 - PTT soll Carrefour nicht übernehmen
Die Regierung hat den staatlichen Energiekonzern PTT aufgefordert, sich nicht weiter am Bieterwettbewerb um die Verbrauchermärkte des französischen Einzelhandelsunternehmens Carrefour zu beteiligen. Als Grund wurde mitgeteilt: Ein staatlicher Konzern solle nicht mit der Privatwirtschaft in Wettbewerb treten. Das Finanzministerium hält 51 Prozent der PTT-Aktien, Carrefour sucht für seine 40 Einzelhandelsgeschäfte einen Käufer und erhofft sich Einnahmen in Höhe von rund 19 Milliarden Baht. Nach Medienberichten sind die Konzerne Berli Jucker, Big C Supercentre und Central Group im Bieterwettstreit weiter im Rennen.
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22.09.10 - Thailands Jugend sieht Verhütung als „uncool“ an
Jugendliche haben einer internationalen Studie zufolge immer häufiger Sex, ohne zu verhüten. Fast die Hälfte der mehr als 5.200 Befragten (45 Prozent) aus 25 Ländern in Europa, Nordamerika und dem asiatisch-pazifischen Raum gab an, dass sie schon einmal ungeschützten Geschlechtsverkehr hatte. Ein Jahr zuvor waren es noch 36 Prozent. Die jungen Frauen und Männer nannten als Grund vor allem, dass sie keine Verhütungsmittel zur Verfügung gehabt hätten, teilte die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) mit. Laut der Studie meint nur die Hälfte der Jugendlichen, dass sie genug über Möglichkeiten der Verhütung weiß. In Thailand erklärte ein Drittel der Jugendlichen, es sei „nicht cool“ zu verhüten
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22.09.10 - Neuwahlen erst Ende kommendes Jahres
Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva schließt vorgezogene Neuwahlen aus. Vor dem nächsten Urnengang habe das Parlament die Verfassung und damit das Wahlgesetz zu ändern. Das wird nach Einschätzung des Regierungschefs frühestens Ende des Jahres der Fall sein. Dann werde die Regierung den Wahltermin festlegen und bei ihrer Entscheidung der politischen Stabilität eine zentrale Bedeutung einräumen. Der Premier rechnet mit Neuwahlen nicht vor Ende kommenden Jahres.
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23.09.10 - PAD stellt Bedingungen für Versöhnung
Die “People's Alliance for Democracy” (PAD) hat vier Bedingungen für ihr Mitwirken an einem nationalen Versöhnungs- und Aussöhnungsprozess genannt. 1. Wahrung der Rechtsstaatlichkeit. 2. Wahrung der Monarchie. 3. Ausrottung der Korruption. 4. Keine Amnestie für angeklagte Demonstranten und vom Verfassungsgericht verurteilte Politiker. PAD-Anführer Sondhi Limthongkul hat in einem Gespräch mit dem stellvertretenden Premier Sanan Kachornprasart zur Rechtsstaatlichkeit gesagt: Der ehemalige Ministerpräsident Thaksin Shinawatra müsse aufhören, das Recht zu unterlaufen und eine politische Partei zu missbrauchen. Die PAD werde sich gegen alle Klagen wehren, ein Urteil des Gerichts aber akzeptieren. Die PAD hatte im Jahr 2008 monatelang demonstriert, den Regierungssitz und später beide Bangkoker Flughäfen besetzt.
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23.09.10 - Tourismusindustrie braucht neue Konzepte
Im Wettbewerb mit Urlaubszielen in Malaysia und Indonesien und in weiteren Ländern Südostasiens fordert der Tourism Council of Thailand (TCT) verstärkte Anstrengungen und neue Konzepte. „Wir müssen die Tourismusindustrie reformieren, nur so werden wir künftig weitere Urlauber gewinnen“, sagte TCT-Präsident Kongkrit Hirayakit. Seit zehn Jahren würde die Branche dieselben Urlaubs-Produkte bewerben. Deshalb sei es an der Zeit, neue Ziele zu entdecken und dem Tourismus auf der nationalen Agenda einen führenden Platz einzuräumen. Wegen der innenpolitischen Auseinandersetzung habe Thailand in diesem Jahr Urlauber in hoher Zahl an Malaysia, Bali und Singapur verloren.
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23.09.10 - Koh Chang sucht ein umweltfreundliches Image
Bestechungs- und Umweltskandale, Fehlplanungen und die Nichteinhaltung verbindlicher Rechtsnormen, vor allem beim Landverkauf und bei der Bebauung, sind die Schattenseiten des Massentourismus` auf der Koh Chang. Unter Ministerpräsident Thaksin Shinawatra sollte die Insel ein „Weltklasseziel“ werden. Heute, sieben Jahre später, erholen sich zwar im Jahr über 700.000 Urlauber auf der Koh Chang, doch Probleme wie Müllabfuhr, Strom- und Wasserversorgung sowie Umweltverschmutzung und Zerstörung der Natur sind nicht gelöst. Nach Angaben lokaler Behörden haben nur 90 der rund 200 kleineren und mittleren Betriebe des Hotelgewerbes eine Lizenz. Die Kampagne „Klimafreundlicher Tourismus“ läuft in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) noch bis zum Jahr 2011 mit dem Ziel, den CO2-Ausstoss zu verringern und touristenrelevanten Betrieben zu signalisieren: Es ist Zeit zum Umdenken! Energie und Wasser sparen, Müll trennen… Inselbewohner und Investoren warten auf den Entwicklungsplan, den die staatliche Agentur Designated Area for Sustainable Tourism Administration (Dasta) auf Beschluss der Regierung vorlegen wird. Die Machbarkeitsstudie soll die Zukunft der Urlauberinsel maßgeblich bestimmen.
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23.09.10 - Fußgängerbrücke über den Chao Phraya
Bangkoks Stadtverwaltung plant die erste Fußgängerbrücke über den Fluss Chao Phraya. Das Bauwerk soll sich vom Anleger Phran Nok ohne Stützpfeiler bis zum Pier Phra Chan spannen und eine Höhe von 5,5 Metern erreichen. Die 250 Meter lange und 10 bis 15 Meter breite Brücke wird eine Jogging-Laufbahn und einen Radweg erhalten. Die Stadt rechnet mit Ausgaben in Höhe von einer Milliarde Baht und einer Bauzeit von eineinhalb Jahren.
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24.09.10 - Ausnahmezustand wird nicht verlängert
Der Ausnahmezustand für Bangkok und sechs Provinzen soll nicht verlängert werden. Das hat Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva angekündigt. Die Notstandsverordnung wurde am 7. April erstmals erlassen und gilt bis zum 5. Oktober in Bangkok, Pathum Thani, Nonthaburi, Udon Thani, Nakhon Ratchasima, Khon Kaen und Samut Prakan. Der Ausnahmezustand schränkt Bürgerrechte und Pressefreiheit ein und ermächtigt die Sicherheitsbehörden, Verdächtige ohne Anklage 30 Tage festzuhalten.
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24.09.10 - Start für 3G verzögert sich weiter
Die endlose Geschichte um die Einführung der dritten Handy-Generation (3G) geht weiter. Das Oberste Verwaltungsgericht hat ein Urteil des Zentralen Verwaltungsgerichts bestätigt. Die Richter hatten auf Antrag des staatlichen Telekommunikationsunternehmens CAT die für Montag dieser Woche angesetzte Versteigerung der ersten 3G-Lizenzen gestoppt. Die CAT hatte geltend gemacht, dass die Nationale Telekommunikations-Kommission nicht die Befugnis zu einer Versteigerung habe. Dem stimmten beide Gerichte zu. Vorerst wird es also keine Auktion geben. In Thailand sollte 3G bereits vor zwei Jahren eingeführt werden. Während im Königreich weiter um Kompetenzen gestritten wird und die großen Netzwerkbetreiber zweistellige Milliardenbeträge investieren wollen, nutzen Besitzer mobiler Telefone in anderen Ländern bereits 4G.
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24.09.10 - Mit neuen Waggons in den Urlaub
Auf fünf Strecken setzt die Staatliche Eisenbahn (SRT) renovierte und umgebaute Waggons ein. Die SRT hat jeden Wagen für 3,5 Millionen Baht aufgewertet: mit Fernseher, Minibar, Karaoke-Raum und gepolsterten, komfortablen Sitzen. Die neuen Züge verkehren auf der östlichen Route: Bangkok, Nakhon Nayok, Prachin Buri und Chachoengsao; auf der südlichen Route von Bangkok nach Prachuap Khiri Khan und Chumphon; im Nordosten von Bangkok nach Nakhon Ratchasima; im Norden von Bangkok über Nakhon Sawan und Phitsanulok nach Sukhothai; im Westen von Bangkok nach Nakhon Pathom und Kanchanaburi. Eisenbahngesellschaft und staatliche Tourismusbehörde (TAT) hoffen, dass in- und ausländische Urlauber das Angebot der SRT in hoher Zahl annehmen.
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24.09.10 - 5.000 Thais begehen jedes Jahr Selbstmord
Jedes Jahr suchen 4.500 bis 5.000 Thais den Freitod. Die meisten Suizide entfallen auf die Altersgruppe zwischen 15 und 44 Jahren. Die Ursachen für einen Selbstmord sind vielschichtig: Depressionen, Geisteskrankheiten, Liebeskummer und Probleme in einer Beziehung, Stress, Drogenkonsum, eine lange Krankheit wie Krebs oder HIV/Aids, aber auch Versagen in Schule oder Universität.
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25.09.10 - Bombenexplosion verletzt drei Menschen
Erneut ist in Bangkok ein Sprengsatz explodiert. Ein Mann und zwei junge Frauen erlitten leichte Verletzungen und wurden in ein Krankenhaus gebracht. Die Bombe befand sich in einem Abfallbehälter an der Rama III Road. Der Sprengsatz, so vermuten die Ermittler, wurde per Handy-Signal ausgelöst. Seit dem Ende der Demonstrationen am 19. Mai sind in der Hauptstadt sieben Bomben hochgegangen.
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25.09.10 - Versuchter ATM-Raub aus Verzweiflung
Ein Deutscher ist nach einem versuchten Bankraub festgenommen worden. Der Mann hatte mit einem Schneidbrenner versucht, die Rückwand eines ATM-Geldautomaten zu öffnen. Als der Alarm losging, flüchtete der Räuber. Er war vor drei Monaten nach Thailand gekommen, um seine Freundin in der nordöstlichen Provinz Nong Bua Lamphu zu besuchen. Weil ihm das Geld ausgegangen war, wollte er die ATM knacken und mit dem erbeuteten Geld ein Rückflugticket nach Deutschland kaufen.
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25.09.10 - Starker Baht hat viele Vorteile
Dhanin Chearavanont, Präsident der Charoen Pokphand Group, hat die Zentralbank aufgefordert, an den Devisenmärkten nicht gegen die starke Baht-Währung zu intervenieren und die in den letzten Jahren angehäuften Devisenreserven nicht anzugreifen. Das wäre bei den derzeit hohen Geldzuflüssen aus dem Ausland nutzlos. Thailands reichster Mann erwartet, dass der Baht gegenüber dem US-Dollar Ende des Jahres die 30-Baht-Grenze durchbricht. Dhanin Chearavanont sieht in einem starken Baht viele Vorteile: Unternehmen sollten jetzt im Ausland investieren und die Chance nutzen, neue Maschinen preiswerter zu importieren. So könnten die Betriebe ihre Produktion ausweiten und weltweit wettbewerbsfähiger werden. Die Charoen Pokphand Group ist Thailands größter Agrarkonzern.
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25.09.10 - Thaksins Ex-Frau muss Grundstück zurückgeben
Ein Zivilgericht hat den Grundstückskauf durch Pojaman na Pombejra für null und nichtig erklärt. Die Ex-Frau des gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra muss das 2003 erworbene 33 Rai große Areal an der Ratchadapisek Road zurückgeben, erhält aber den Kaufpreis plus Zinsen in Höhe von 800 Millionen Baht zurückerstattet. Der Grundstückskauf hatte im Jahr 2008 zur Verurteilung von Thaksin Shinawatra geführt. Ein Gericht erkannte auf Machtmissbrauch und eine zweijährige Haftstrafe. Der ehemalige Premier soll auf den Financial Institutions Development Fund Druck ausgeübt haben, um seiner Frau das Areal zu einem günstigen Preis zu verkaufen.
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27.09.10 - Bangkok in erhöhter Alarmbereitschaft
Der für die nationale Sicherheit zuständige stellvertretende Ministerpräsident Suthep Thaugsuban hat nach den jüngsten Sprengstoffattentaten die Sicherheitsorgane in erhöhter Alarmbereitschaft versetzt. Polizei und Soldaten haben an den Zufahrtsstraßen zur Hauptstadt Kontrollstellen errichtet. Nach Einschätzung von Innenminister Chaovarat Chanweerakul ist Bangkok nicht sicher, und deshalb sollte der Ausnahmezustand für Bangkok und die angrenzenden Provinzen nicht aufgehoben werden. Am letzten Freitag waren drei Menschen bei einer Explosion an der Rama III Road verletzt worden. Am Samstag explodierte ein Sprengsatz vor dem Nang Lerng Royal Turf Club. Es gab keine Verletzten. In Nakhon Pathom warf ein Motorradfahrer eine Granate auf ein vor dem Sompop-Markt abgestelltes Fahrzeug. Der Sprengsatz explodierte nicht und wurde später von Spezialisten abgeholt.
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27.09.10 - Nachbarn wollen Grenzstreit beilegen
Thailands Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva und der kambodschanische Regierungschef Hun Sen haben sich darauf geeinigt, für den Grenzstreit um den Hindu-Tempel Preah Vihear in bilateralen Gesprächen eine Lösung zu finden. Das Treffen der beiden Premiers fand in einer freundlichen Atmosphäre am Rande einer Tagung der ASEAN-Regierungschefs mit dem US-Präsidenten Barack Obama statt. Hun Sen sagte Abhisit Vejjajiva zu, alle in sein Land geflüchteten, von Polizei oder Justiz in Thailand gesuchten Anhänger der „United Front for Democracy against Dictatorship“ (UDD) festnehmen und ausweisen zu lassen. Die Regierungschefs sind sich einig, dass gute nachbarschaftliche Beziehungen für die Bevölkerung beider Länder unverzichtbar sind.
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27.09.10 - Boeing bietet der THAI 77 Flugzeuge an
Im Wettstreit mit dem Konkurrenten Airbus um Aufträge aus Thailand hat Boeing nachgelegt: Die Amerikaner wollen der Thai Airways International (THAI) 77 Maschinen unterschiedlicher Größe verkaufen. Darunter sind die neue Generation des Jumbos B 747 und der Dreamliner (B787). Boeing könnte die Langstreckenjets früher als Airbus liefern und bietet der THAI finanzielle Unterstützung an. In Gesprächen mit der Geschäftsführung hatte Airbus vor Wochen 30 Maschinen des Typs A350 und sechs weitere Superjumbos A380 angeboten. Die THAI will bis zum Jahr 2026 ihren Maschinenpark von jetzt 88 auf 102 aufstocken und veraltete Flugzeuge durch neue ersetzen.
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27.09.10 - Ausgleichszahlungen für Demo-Geschädigte
785 Millionen Baht hat die Regierung als Ausgleichszahlungen für die von den wochenlangen Demonstrationen betroffenen Beschäftigten, Händler und Unternehmen zur Verfügung gestellt. Wegen der Blockade der Kreuzung Ratchaprasong durch die „Rothemden“, der gewalttätigen Auseinandersetzungen und der Brandstiftungen nach Beendigung der Proteste hatten Mitarbeiter ihren Job verloren und Einzelhändler ihren Standort. Der Staat entschädigte die Arbeitslosen bereits im Frühjahr. Jetzt überreichte der Arbeitsminister Schecks über insgesamt 139 Millionen Baht an Unternehmen in den Stadtvierteln Ratchaprasong, Siam Square, Silom und Victory Monument. Darunter waren Siam Paragon, Central Group, Erawan Group, Big C Superstore.
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27.09.10 - Goldene Palme geht nach Thailand
Bei den Filmfestspielen in Cannes ging die Goldene Palme nach Thailand in die Hände des Regisseurs Apichatpong Weerasethakul. Er verbindet mit seinem neuen Film „Uncle Boonmee erinnert sich“ die Mythen seines Heimatlandes mit einer alltäglichen Geschichte. Das Werk erzählt von Uncle Boonmee, der spürt, dass es in wenigen Tagen mit ihm zu Ende gehen wird. Er schart noch einmal seine Liebsten um sich. Doch er sieht nicht nur seine lebenden Verwandten, sondern auch den Geist seiner verstorbenen Frau sowie seinen verlorenen Sohn in Affengestalt. Märchenhaftes, Surreales verbindet sich mit banalem Alltag. Fast dokumentarisch anmutende Szenen wechseln sich mit zauberhaften Stimmungsbildern und staunenswerter Bildkomposition ab.
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28.09.10 - Fetischistische Neigung zu weiblicher Unterwäsche
Ein Motorradtaxifahrer aus Samut Prakan hat eine große fetischistische Neigung zu weiblicher Unterwäsche. In den vergangenen zwei Jahren hat der Mann reichlich Damenhöschen gestohlen. Weil er sich verdächtig benahm, fiel er jetzt einer Polizeistreife in den frühen Morgenstunden auf. Bei der Kontrolle stellten die Beamten stark gewölbte Hosentaschen fest. Darin befand sich weibliche Unterwäsche. Der 46-jährige gab an, an den Damenunterhosen gerochen und gleichzeitig onaniert zu haben.
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28.09.10 - Rauschgift in Mikrowelle versteckt
Zollbeamte auf dem Bangkoker Flughafen Suvarnabhumi fanden im Gepäck eines 25-jährigen Iraners 5,7 Kilogramm der Modedroge „Ice“. Der Passagier reiste in einer Maschine der Emirates Airlines aus Dubai. Das Rauchgift hatte er in einer Mikrowelle versteckt. Der Zoll hatte zuvor einen Tipp bekommen und durchsuchte das Gepäck des Fluggastes gründlich.
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28.09.10 - Flughafen und Bangkok Airways ausgezeichnet
Der Flughafen auf der Koh Samui steht bei einer Leserumfrage des Online-Reisemagazins Smart Travel Asia zum fünften Mal in Folge auf der Liste der zehn besten Airports. Der Flugplatz gehört der Bangkok Airways, die ebenfalls ausgezeichnet wurde: In der Kategorie beste Crew gab`s den Best Asian Travel Brand. Samuis Flughafen hat im Vorjahr 6 Millionen Passagiere und 15.000 Flüge abgewickelt.
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28.09.10 - Bruttoinlandsprodukt bei 7,5 Prozent
Thailands Wirtschaft boomt trotz einer immer stärker werdenden Baht-Währung. Nach Einschätzung des Finanzministeriums wird das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr 7,5 Prozent erreichen. Bisher war das Ministerium von 5,5 Prozent ausgegangen. Der Baht erreichte am Montag gegenüber dem US-Dollar den höchsten Stand seit 13 Jahren. Auf den Devisenmärkten wurde die thailändische Währung mit 30,58 je Dollar gehandelt.
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29.09.10 - Verlängerung des Ausnahmezustands gefordert
Nach den neuerlichen Sprengstoffanschlägen in Bangkok hat General Thawil Pliensri vom Nationalen Sicherheitsrat (NSC) eine Verlängerung des Ausnahmezustands bis Ende des Jahres gefordert. Der NSC glaubt ebenso wie das Department of Special Investigation, dass der Hauptstadt in den kommenden Monaten weitere Bombenattentate drohen. Der jüngste Zwischenfall ereignete sich vor dem Gebäude der Generalstaatsanwaltschaft: Dort explodierte eine Granate. Sie hinterließ ein 30 Zentimeter großes Loch und zerstörte mehrere Fensterscheiben. Personen wurden nicht verletzt.
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29.09.10 - Premier stellt Versöhnungsplan in Brüssel vor
Der Versöhnungsplan der thailändischen Regierung zur Überwindung der Spaltung in der Gesellschaft steht auf der Agenda beim 8. Asia-Europe Meeting (Asem) am 4. und 5. Oktober in Brüssel. Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva wird die Pläne seiner Regierung dem Präsidenten der Europäischen Kommission, Manuel Barroso, am kommenden Montag erläutern. Beim Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs geht es weiter um eine partnerschaftliche Kooperation (Partnership Cooperation Agreement) und um ein Freihandelsabkommen (FTA) zwischen der EU und Thailand. Zeitgleich mit dem ASEM finden spezielle Treffen statt, die den ASEM-Prozess vervollständigen: Asia-Europe Parliamentary Partnership, Asia-Europe People’s Forum und Asia-Europe Business Forum.
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29.09.10 - Suthep Thaugsuban kandidert bei Nachwahlen
Der für die nationale Sicherheit verantwortliche stellvertretende Ministerpräsident Suthep Thaugsuban gibt sein Amt auf und verlässt das Kabinett. Der Politiker will für die Nachwahlen am 30.Oktober in Surat Thani kandidieren. Bevor er sich registrieren lässt, muss er von seinem Amt zurücktreten. Sowohl die Ortspartei Surat Thani als auch der Vorstand der Demokratischen Partei haben Suthep Thaugsuban für eine Kandidatur vorgeschlagen. Die Nachwahl wird erforderlich, weil der bisherige Parlamentsabgeordnete für den Wahlbezirk Surat Thani, Chumpol Kanchana, vom Verfassungsgericht zum Rücktritt verurteilt worden war. Der Demokrat hatte sein Vermögen gegenüber der National Anti-Corruption Commission falsch deklariert. Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva wird künftig für die nationale Sicherheit zuständig sein.
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30.09.10 - Fünf Obsthändler von Aufständischen erschossen
Vermutlich Aufständische haben auf einem Markt in der südlichen Provinz Pattani fünf Obsthändler erschossen. Drei Menschen, darunter zwei Kinder, haben das Attentat verletzt überstanden. Nach Einschätzung der in der Region stationierten Armeeeinheit geht der Anschlag auf das Konto von gewaltbereiten Muslimen aus Narathiwat. Sie sollen auch für den Tod von vier Thais buddhistischen Glaubens verantwortlich sein. Diese waren vor einigen Tagen in ihren Häusern ermordet worden.
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30.09.10 - Bombenleger wollen Versöhnungsplan torpedieren
Bangkoks Polizeiführung vermutet hinter den Bombenanschlägen Regierungsgegner. Sie wollten mit ihren Attentaten den Versöhnungsplan torpedieren. Die Polizei hat nach eigenen Angaben fünf bis sechs Männer in Verdacht, die Sprengsätze gelegt zu haben. Seit Anfang September hat es im Großraum Bangkok zehn Anschläge mit Bomben oder Granaten gegeben. Um die Sicherheit in der Hauptstadt zu erhöhen, werden jetzt an 467 Standorten Überwachungskameras installiert.
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30.09.10 - 1.1.40 Sternschildkröten in Koffern versteckt
Zollbeamte haben auf dem Bangkoker Flughafen Suvarnabhumi 1.140 geschützte Sternschildkröten und ein Baby-Krokodil sichergestellt. Sie waren in vier Koffern versteckt worden. Die Polizei nahm einen aus Bangladesch kommenden 44-jährigen Pakistaner fest. Er gab an, ein anderer Passagier habe seine Koffer-Namensschilder verwendet. Sternschildkröten sind in Asien als Haustiere beliebt.
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30.09.10 - Reporter vor Karaoke-Bar getötet
Ein Reporter der Thai Post ist vor einer Karaoke-Bar in Nakhon Pathom brutal zusammengeschlagen und dann erschossen worden. Zwei der Polizei bekannte Männer schlugen auf den Gast mit Bierflaschen ein. Anschließend schoss einer der Täter den 50-jährigen Mann in die Brust. Es soll ein 40-jähriger Mann gewesen sein, der zwei Monate zuvor als mutmaßlicher Mörder eines Lastwagenfahrers verhaftet worden war. Später wurde er gegen Kaution auf freien Fuß gesetzt.
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