01.02.12 - Versöhnungsgesetz soll Thaksin die Freiheit bringen
Die Regierungspartei Pheu Thai strebt nicht mehr ein auf den Ex-Premier Thaksin Shinawatra zugeschnittenes Amnestiegesetz an. Der stellvertretende Ministerpräsident Chalerm Yubamrung befürwortet jetzt ein nationales Gesetz zur Versöhnung. Nach einem solchen Gesetz würden alle Urteile und Anklagen wegen politisch motivierter Straftaten seit dem Militärputsch am 18. September 2006 aufgehoben werden. Und darunter soll nach Einschätzung der Pheu Thai der ins Ausland geflüchtete und wegen Machtmissbrauchs zu zwei Jahren Haft verurteilte Thaksin Shinawatra fallen. Chalerm Yubamrung hat bereits einen Gesetzentwurf erarbeitet und hofft auf die Zustimmung des Parlaments Mitte des Jahres.
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01.02.12 - Motorradtaxifahrer werden erpresst
Das Transportministerium hat Bangkoks Motorradtaxifahrer seine Hilfe gegen Erpresser zugesagt. Rund 150 Taxifahrer hatten vor dem Gebäude der Behörde demonstriert und feste Regeln und deren Einhaltung für ihre Dienstleistungen gefordert. Ein Sprecher der Gruppe sagte, jeder Fahrer habe im Monat zwischen 17.000 und 30.000 Baht zu zahlen – an Bedienstete der Stadtverwaltung, an Polizisten und Soldaten. Die Motorradtaxifahrer fordern, dass ihr Beruf mit dem der Autotaxifahrer gleichgestellt wird.
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01.02.12 - Thai AirAsia beförderte 6,86 Mio. Fluggäste
Thai AirAsia hat im Vorjahr mit 6,86 Millionen über 20 Prozent mehr Passagiere befördert als in 2010. Die Sitzplatzauslastung war mit 80 Prozent geringfügig höher als ein Jahr zuvor. Die AirAsia Group, dazu zählen neben der thailändischen Billigairline die Malaysia AirAsia und die Indonesia AirAsia, meldet für 2011 insgesamt 29,86 Millionen Fluggäste gegenüber 25,68 Millionen ein Jahr zuvor.
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01.02.12 - In der Unterhose zur Polizei
Nur mit einer Unterhose bekleidet betrat in den frühen Morgenstunden ein 30-jähriger Russe Pattayas Polizeistation an der Soi 9. Der Tourist hatte in Höhe des Hard Rock Hotels im Meer ein nächtliches Bad genommen. Nach dem kurzen Schwimmausflug suchte er am Strand vergeblich nach seiner Bekleidung. Hose und Hemd waren gestohlen worden. Wichtige Dokumente einschließlich des Reisepasses und sein Geld hatte der Urlauber allerdings im Hotelsafe liegen. Die Dienst habenden Polizisten liehen dem Russen Hose und Hemd und brachten ihn in sein Hotel.
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02.02.12 - Talsperren lassen Wasser kontrolliert ab
Die Betreiber der beiden großen Talsperren Bhumibol und Sirikit werden bis Mai den Wasserstand auf 45 Prozent des Fassungsvermögens senken. Damit wollen das Royal Irrigation Department und der Stromversorger Electricity Generating Authority of Thailand (EGAT) verhindern, dass während der kommenden Regenzeit größere Wassermassen abgelassen werden müssen. Im Vorjahr drohten beide Reservoire während des Hochwassers überzulaufen. Die Talsperren mussten ihre Schleusen öffnen und verstärkten so die Überschwemmungen. Bis Mai wollen die Betreiber der Talsperren Bhumibol in Tak und Sirikit in Uttaradit jeden Monat Wasser kontrolliert ablassen. Der neue Wassermanagement-Plan sieht in den Provinzen Phitsanulok und Suphan Buri weitläufige Rückhaltebecken vor. Bei Bedarf sollen zwei Millionen Rai Land überflutet werden.
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02.02.12 - Milliarden für Hochwasser-Opfer
Das Kabinett hat weitere 1,4 Milliarden Baht für Hochwasser-Opfer bewilligt. Das Geld geht an 273.000 Haushalte in 53 Provinzen, die im Vorjahr von Überschwemmungen betroffen waren. Bangkok hat 2,3 Milliarden Baht für 467.900 Haushalte bekommen. Jede Familie wird mit 5.000 Baht abgefunden. Viel zu niedrig sei der Betrag, heißt es bei den Betroffenen.
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02.02.12 - Weiterhin hohe Inflation
Im Januar sind die Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 3,38 Prozent und gegenüber Dezember um 0,39 Prozent gestiegen. Verteuert haben sich gegenüber Januar 2010 vor allem Lebensmittel. Das Handelsministerium sagt für das erste Vierteljahr eine Inflationsrate zwischen 3,65 und 3,75 Prozent voraus.
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02.02.12 - Verurteilte Drogenbosse werden isoliert
Die Gefängnisverwaltung will die hinter Gittern sitzenden Drogenbosse isolieren, damit sie nicht aus der Zelle und über Handys ihren Handel weiter leiten können. Der mit der Regierung abgesprochene Plan sieht als ersten Schritt Ende des Monats die Verlegung von 500 Häftlingen in das Gefängnis in Ratchaburi vor. Ab Mitte März sollen Drogenstraftäter keine Geschenke und Pakete mehr erhalten. Die Gespräche mit Besuchern werden aufgezeichnet, die Haftanstalten erhalten Überwachungskameras und X-ray-Sicherheitsgeräte zum Auffinden von Drogen. Ab Mai werden aus den Gefängnissen Phitsanulok, Khlong Phai und Rayong ausgehende Handysignale blockiert. Dann folgt der Bau eines Hochsicherheitstraktes im Zentralgefängnis Nakhon Ratchasima. Und für das kommende Jahr ist die Errichtung einer neuen Haftanstalt ausschließlich für Drogenbosse geplant. Sie wird 3,5 Milliarden Baht kosten, mit den modernsten High-Tech-Überwachungsgeräten ausgestattet und soll in drei Jahren fertiggestellt sein – voraussichtlich in Nakhon Ratchasima. Nach Angaben der Gefängnisverwaltung sitzen derzeit 20 zum Tode und über 1.000 zu einer lebenslänglichen Haft verurteilte Drogentäter ein. Der Leiter der Nationalen Polizei, Priewpan Damapong, hat sich hingegen für den Bau eines Gefängnisses auf einer Insel ausgesprochen. Dort sollten verurteilte Drogenstraftäter ihre Haftzeit verbringen. Von einer vom Festland weit entfernten Insel könnten Kommunikation und Handel von Handys und Drogen, auch durch Mitarbeiter der Justizverwaltung, leichter unterbunden werden.
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03.02.12 - Feiertag zur königlichen Feuerbestattung
Die Regierung hat den Montag, 9. April, zu einem Feiertag erklärt. An diesem Tag wird der Leichnam der im Vorjahr verstorbenen Königlichen Hoheit Prinzessin Bejraratana Rajasuda auf dem Bangkoker Platz Sanam Luang eingeäschert. Die königlichen Beisetzungsfeierlichkeiten dauern vom 8. bis 10. April. Mit dem Staatsfeiertag will die Regierung der Bevölkerung die Gelegenheit geben, die Feuerbestattung auf Sanum Luang oder live im Fernsehen zu verfolgen. Die Staatsbediensteten sind aufgerufen, an den drei Tagen schwarze Kleidung zu tragen, Entertainment-Betriebe sollen sich entsprechend einstellen. Prinzessin Bejraratana Rajasuda war die einzige Tochter Seiner Majestät König Vajiravudh (Rama VI.).
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03.02.12 - Illegaler Handel mit seltenen Tieren gestoppt
Erneut hat die Polizei einen Handel mit illegalen Tieren gestoppt. In einem Lastwagen fanden die Beamten 700 teilweise sehr seltene Schildkröten sowie 21 Pythons und 9 Kobras. Wasserschildkröten und Schlangen kamen aus Suphan Buri und sollten ab Flughafen Suvarnabhumi nach China transportiert werden. Die Tiere haben einen Wert von rund 3,7 Millionen Baht.
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03.02.12 - Neun Touristen bei Busunglück verletzt
Neun chinesische Urlauber wurden bei einem Busunglück verletzt. Zwei Touristen schweben in Lebensgefahr. Der Busfahrer hatte vor einer Mautstation zwischen Chonburi und Bangkok einen Lastzug überholen wollen. Dabei verlor der Fahrer die Gewalt über seinen Wagen. Der Bus prallte gegen eine Begrenzungsmauer und stürzte um. Der Fahrer flüchtete vom Unfallort. Nach Angaben der Urlauber hatte der Busfahrer den Lkw mit viel zu hoher Geschwindigkeit überholt.
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03.02.12 - TAT startet „Miracle Thailand Year“
Im April wird die staatliche Tourismusbehörde (TAT) ihre neue Werbekampagne „Miracle Thailand Year“ starten. Alle touristischen Aktivitäten und die weltweite Promotion sollen unter dem Thema „Miracle“ laufen. Von dem zur Verfügung stehenden Budget von 6,3 Milliarden Baht ist bereits ein hoher Betrag Ende des Jahres ausgegeben worden, so für Feierlichkeiten zum 84. Geburtstag des Königs. „Miracle Thailand Year“ sollte ursprünglich im letzten Quartal 2011 beginnen, der Start wurde aber von der TAT wegen der Hochwasser-Katastrophe verschoben.
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04.02.12 - Rachefeldzug fordert täglich Tote
Nach dem Tod von vier Muslimen, die von paramilitärischen Rangern in Pattani erschossen wurden, haben Aufständische einen Rachefeldzug gestartet. Täglich werden aus den südlichen Provinzen Anschläge mit Todesopfern gemeldet. Am Freitag wurden eine 36-jährige Frau und ein 35-jähriger Mann erschossen. Die Frau befand sich mit ihrem Ehemann und dem acht Jahre alten Sohn auf dem Weg zu einem Markt in Pattani, als von einem Pick-up auf ihr Auto geschossen wurde. Vater und Sohn kamen mit Verletzungen davon. In Narathiwat wurde ein Ölhändler erschossen, als er mit zwei Freunden einen Kunden belieferte. Die Freunde entkamen unverletzt, weil sie bereits das Haus betraten hatten. Die Mörder flüchteten mit dem Eintonner des Ölhändlers. Das Deep South Watch Centre der Universität Prince of Songkhla meldet für den Monat Januar in den drei von Gewalt beherrschten südlichen Provinzen 33 Tote und 41 Verletzte bei 55 Anschlägen. Getötet wurden 17 Dorfbewohner, vier Bezirks- und Dorfvorsteher, vier Helfer der Sicherheitskräfte in Dörfern, drei Soldaten, zwei Staatsbedienstete, ein Polizist, ein Verwaltungsbeamter und ein 15-jähriger Teenager.
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04.02.12 - Polizei konfisziert Produktfälschungen
In Ubon Ratchathani hat die Polizei über 10.000 kopierte DVDs, VCDs und CDs mit Filmen bzw. Musik beschlagnahmt. Dennoch sind die Beamten mit dem Ergebnis ihrer großangelegten Razzia an sechs Standorten nicht zufrieden. Mehrere Geschäftsleute und Händler müssen zuvor einen Tipp bekommen haben. Bei ihnen fand die Polizei keine Kopien. Nach Angaben der Ermittler werden von Ubon Ratchathani aus Kunden in anderen Provinzen mit illegalen Produkten beliefert. Das einträgliche Geschäft mit Fälschungen soll in den Händen von Banden und einflussreichen Thais sein.
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04.02.12 - Sparpreise bei der Kan Air
Zum Sparpreis von 899 Baht verbindet die kürzlich gegründete Kan Air Chiang Mai mit Phitsanulok. Der Promotionpreis gilt bis Ende Februar. Abflugtage sind Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag. Ab 1. März gilt der Endpreis 1.790 Baht. Für den Flug von Chiang Mai nach Mae Sariang muss bis Ende Februar 990 Baht gezahlt werden. Kan Air setzt eine Cessna 208B Grand Caravan mit zwölf Sitzplätzen ein. Weitere Infos im Internet unter www.kanairlines.com/.
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04.02.12 - Weniger Fälle von Dengue-Fieber
Im Januar hat es im Jahresvergleich erheblich weniger Fälle von Dengue-Fieber gegeben. Die Gesundheitsämter melden 1.056 Erkrankungen und einen Todesfall. Das ist bei dem gefährlichen Fieber ein Rückgang um über 36 Prozent. Begründet wird er mit dem wochenlangen Hochwasser. Übertragen wird das Dengue-Fieber durch die Mücke Aedes aegypti, und die sucht sich als Larvenbiotope vorwiegend unverschlossene Wasserbehälter und kleine Mengen stehenden Wassers aus, das sich in Eimern, Dosen, Flaschen, Autoreifen oder Plastikfolien sammelt. Die Überschwemmungen hingegen haben den Lebenszyklus der Stechmücke unterbrochen.
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06.02.12 - Billigairline weitet Flugplan aus
Thai AirAsia plant eine erhebliche Ausweitung ihrer Flugziele. Die Billigairline wird in diesem Jahr fünf weitere Airbus-Maschinen vom Typ A320 in Dienst stellen und neue Strecken bedienen: von Bangkok nach Trang, Nakhon Phanom, Columbo (Sri Lanka), Indien, China und Vientiane (Laos). 60 Prozent der Passagiere sind Thais, 40 Prozent Ausländer, drunter 20 Prozent Europäer. Die Muttergesellschaft AirAsia mit Sitz in Malaysia ist mit der japanischen Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) ein Joint Venture eingegangen. Beide Unternehmen gründen die AirAsia Japan. Sie soll ab Mitte des Jahres vor allem Ziele in Japan, aber auch in Südkorea und Taiwan anfliegen. ANA ist mit 67 Prozent beteiligt, die restlichen Anteile hält AirAsia.
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06.02.12 - Birma führt Visumanträge per Internet ein
Birma plant ab März die Einführung elektronischer Anträge für ein Visum. Das E-Visum-System soll es Reisenden weltweit ermöglichen, vor dem Besuch des Landes per Internet eine Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen. Damit fördert der einst total abgeschottete Staat den Tourismus. Im Vorjahr hatten über 816.000 Ausländer das Land besucht, deren Ausgaben werden auf 319 Millionen US-Dollar beziffert.
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06.02.12 - Krebs ist die häufigste Todesursache
In Thailand stirbt jeder Fünfte an Krebs. Damit ist diese Krankheit die häufigste Todesursache. Aus dem Gesundheitsministerium verlautet, dass in 2010 über 58.000 Menschen an Krebs starben. Der häufigste Tumor mit Todesfolge ist bei Männern Lungen- und Bronchialkrebs, bei Frauen ist es Brustkrebs. Dann folgen bösartige Veränderungen des Dickdarms und der Bauchspeicheldrüse. Mediziner appellieren an Frauen und Männer über 30, jedes Jahr zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen. Zudem sei ein hoher Prozentsatz der Tumore auf vermeidbare Faktoren im Lebensstil zurückzuführen.
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06.02.12 - Bau einer neuen Hauptstadt gefordert
Der renommierte Wissenschaftler Dr. Art-Ong Jumsai na Ayudhya sieht Bangkok langfristig im Wasser versinken und fordert den Bau einer neuen Hauptstadt auf einem höher gelegenen Areal. Jedes Jahr steige der Pegel des Meeres, die Hauptstadt sinke jährlich um mehrere Zentimeter, und die Regenfälle würden in Zukunft zunehmen. Für die Bewohner bedeute das: Sie müssten sich auf weitere Hochwasser-Katastrophen einstellen. Mit baulichen Maßnahmen könnten langfristig schwere Überschwemmungen nicht verhindert werden. Deshalb sollte die Regierung sich für eine neue Hauptstadt in einer nordöstlichen Provinz entscheiden. In 20 Jahren, so glaubt Dr. Art-Ong Jumsai na Ayudhya, könnte ein solcher Plan realisiert werden.
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07.02.12 - Strenge Regeln für Minibus-Fahrer
Mit höheren Bußgeldern und der Einführung von Funk-Frequenz-Identifizierung (RFID) will das Transportministerium die Fahrer von Minibussen zur Einhaltung der Vorschriften zwingen. Denn die Zahl der Unfälle mit öffentlichen Vans hat erschreckend zugenommen. Von Januar 2011 bis Ende Januar dieses Jahres sind bei Unglücken mit Minibussen 60 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 282 erlitten Verletzungen. Das Land Transport Department hat die Identifizierung und Überwachung der Fahrzeuge per Funksignale vorgeschlagen. RFID soll für Vans Pflicht werden sowie an Tollways und Motorways installiert werden. So kann die Geschwindigkeit der Minibusse ständig kontrolliert werden. Zudem soll das Bußgeld bei Überschreitung der zulässigen Geschwindigkeit von derzeit 500 auf bis zu 5.000 Baht erhöht werden. Fahrer verlieren ihre Lizenz, wenn sie mehrmals auffällig werden.
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07.02.12 - THAI Smile Air startet im Juli
Ab Juli will die THAI Smile Air abheben. Der erste Flug ist von Bangkok nach Macau vorgesehen. Diese Strecke soll ab 1. Juli täglich zweimal bedient werden. Als weitere Ziele nennt die Tochtergesellschaft der Thai Airways International (THAI) Chiang Mai, Phuket, Kalkutta, Jakarta und Phnom Penh. Zum Start wird die THAI Smile Air über vier Maschinen verfügen.
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07.02.12 - Mit High-tech gegen den Drogenhandel
Mit einer Investition von 600 Millionen Baht plant das Narcotics Suppression Bureau im Kampf gegen Drogen den Einsatz von High-tech-Geräten. Auf Highways in den nördlichen Provinzen Phrae und Lampang, die als wichtige Transitwege für Rauschgift gelten, sollen X-ray-Maschinen installiert werden. Die Scanner sollen Drogen in Lastwagen erkennen. Zudem werden lokale Polizeistationen bis zu 60 Kontrollstellen mit Überwachungskameras einrichten. Nach Angaben der Behörde sollen in Thailand 80 Prozent des Rauschgiftes auf dem Landweg transportiert werden. Drogen werden vorrangig aus Birma, Laos und Malaysia in das Königreich geschmuggelt.
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07.02.12 - Österreicher sprang in den Tod
Ein 60-jähriger Österreicher ist vom 18. Stockwerk seines Condominiums am Wong-Amart-Strand in Pattaya in den Tod gesprungen. Die Polizei fand in der Wohnung des Mannes mehrere Medikamente, die bei einer Krebserkrankung verschrieben werden. Der Österreicher hat für das Energie-Drink-Unternehmen Red Bull gearbeitet.
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08.02.12 - Hochsicherheitszonen für Drogenstraftäter
Die Gefängnisverwaltung hat ihre Ankündigung wahr gemacht: 221 Drogenstraftäter wurden aus mehreren Haftanstalten des Landes zum Khao Bin Central Prison in Ratchaburi verlegt. Diese Haftanstalt verfügt über Störsender, die es den Gefangenen unmöglich machen, über Handys ihre Drogengeschäfte von der Zelle aus weiter zu führen. Die Behörde will die zu Todesstrafe oder langjährigen Haftstrafen verurteilten Drogentäter isolieren und langfristig in einem neuen Gefängnis unterbringen. Bis dahin sollen die Häftlinge in Hochsicherheitszonen verlegt werden.
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08.02.12 - Gegen Tiger-Zoo wird erneut ermittelt
Der Tiger-Zoo in Sri Racha steht unter Verdacht, Raubtiere zum Schlachten abgegeben zu haben. Ermittler fanden in einem illegal betriebenen Schlachthof in Bangkoks Distrikt Min Buri neben 400 Kilogramm Tigerfleisch Kadaver von Zebras, Elefanten, Krokodilen und wilden Büffeln. Der Eigentümer des Schlachthofs ist der Polizei wegen des illegalen Handels mit Wildtieren seit längerem bekannt. Bereits im Jahr 2008 war gegen den Tiger-Zoo in Sri Racha ermittelt worden. Doch die Polizei fand keine Beweise, dass die Zooleitung elf in Nakhon Phanom aufgetauchte Tigerkadaver verkauft hatte. Nach Angaben der für die Nationalparks zuständigen Behörde gibt es in Thailand 30 Tiger-Zoos bzw. –Farmen mit insgesamt 1.000 Raubtieren.
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08.02.12 - Internetzugang an Schulen unzureichend
Mit dem Kauf von insgesamt 900.000 Tablet-Computern will die Regierungspartei Pheu Thai ihr Wahlversprechen erfüllen: ein Computer für jeden Schüler. Doch jetzt hat das Office of Basic Education Commission (Obec) festgestellt, dass von den 24.098 Schulen landesweit nur 789 einen schnellen Zugang zum Internet haben. Das heißt: Die Informationstechnologie muss an den meisten Schulen verbessert werden. Obec schlägt die Vergabe von Tablet-Computern in drei Schritten vor. Damit hätte das Informationsministerium Zeit, die Internetverbindung der Schulen nachhaltig zu verbessern. Die Regierung will Tablet-Computer für zwei Milliarden Baht in China kaufen. Hergestellt werden sie von den Unternehmen ZTE, Huawei und Lenova. Bevor der Kauf perfekt gemacht wird, sollen 1.000 Prototypen des preiswerten PCs an Schulen getestet werden.
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08.02.12 - Airberlin erweitert Flugangebot
Im Zuge der strategischen Partnerschaft mit Etihad Airways stockt Airberlin das Flugangebot nach Phuket und Abu Dhabi auf. Neu ist ab 25. März der tägliche Flug von Düsseldorf nach Abu Dhabi. Da auch Etihad Airways diese Strecke mit Beginn des Sommerflugplans 2012 täglich fliegt, können Airberlin-Gäste dann zweimal täglich ab Düsseldorf nach Abu Dhabi reisen. Ab 25. März fliegt Airberlin ab Berlin mit einem Airbus 330-200 via Abu Dhabi täglich auf die thailändische Ferieninsel Phuket. Ab Düsseldorf, Frankfurt und München bestehen optimale Anschlussmöglichkeiten via Abu Dhabi nach Phuket. Business Class-Gäste können im Umkreis von 40 Kilometern um den Flughafen Berlin-Tegel den kostenlosen Limousinenservice nutzen. Sie werden zuhause abgeholt und von einem Chauffeur zum Flughafen gebracht. Ab allen arabischen Emiraten können Reisende der Business Class den Limousinenservice zum Flughafen Abu Dhabi nutzen. Bei Ankunft in Berlin werden die Passagiere in Empfang genommen und in die Innenstadt oder die Umgebung gefahren.
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09.02.12 - Erster Sex am Valentinstag
Nach einer Umfrage der Universität der Thailändischen Handelskammer unter Teenagern im Alter zwischen 16 und 18 wünschen sich 15,4 Prozent mit ihrem Partner/ihrer Partnerin erstmals Sex am Valentinstag. In der Altersgruppe unter 15 sind es nur 7,4 Prozent. Die überwiegende Mehrheit von 71,4 Prozent denkt nicht über ein sexuelles Debüt nach. Das Department of Disease Control startet zum Valentinstag eine Safer-Sex-Kampagne unter dem Motto „Safe Love - Condoms Can Handle It." Nur Kondome, so soll die Jugend aufgeklärt werden, schützen vor Geschlechtskrankheiten und HIV/Aids. Und die Polizei hat an die Eltern appelliert, am Tag der Liebe, 14. Februar, auf ihre minderjährigen Töchter und Söhne zu achten. Sollten Beamte nach 22 Uhr unter 18-Jährige auf Straßen antreffen, würden sie die Jugendlichen auf die Polizeiwache bringen. Eltern hätten ihre Kinder dort abzuholen.
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09.02.12 - Frauen aus Uganda festgenommen
In einer verdeckten Operation haben Ermittler am Strand von Pattaya sieben Frauen aus Uganda festgenommen. Sie sollen ausländische Männer angesprochen und sich gegen Bezahlung für Sex angeboten haben. Beamte der Immigration brachten die Ausländerinnen in das Büro der Einwanderungsbehörde. Ihr Visum wird für ungültig erklärt, die Frauen sollen so bald als möglich in ihr Heimatland abgeschoben werden.
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09.02.12 - Neuer Damm soll Airport vor Fluten schützen
Ein drei Meter hoher Damm aus Zement soll den alten Bangkoker Flughafen Don Mueang vor Überschwemmungen schützen. Der Flugplatzbetreiber Airports of Thailand (AoT) stellt 50 Millionen Baht bereit, die Arbeiten sollen im Laufe dieses Jahres beendet werden. Insgesamt gibt AoT über eine Milliarde Baht aus für Aufräumarbeiten, Neuanschaffungen und die Reparatur der Terminals und der beiden Rollbahnen. Don Mueang stand im Vorjahr bei den verheerenden Fluten mehrere Wochen unter Wasser. Der Airport soll am 2. März wieder eröffnet werden, der Flugbetrieb beginnt am 6. März. Dann werden die Billigairlines Nok Air und Orient Thai vom überlasteten Internationalen Flughafen Suvarnabhumi nach Don Mueang zurückkehren.
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09.02.12 - Haftanstalt nach Drogen und Handys durchsucht
Mit aller Härte gehen vier Behörden gegen den Drogenhandel in Haftanstalten vor. Das Corrections Department, Department of Special Investigation (DSI), die Public Sector Anti-Corruption Commission (PACC) und das Anti-Money Laundering Office (Amlo) wollen den Schmuggel von Rauschgift unterbinden. Ziel der jüngsten Razzia von 260 Beamten war das Rattanaburi Central Prison in der Provinz Surin. Alle Häftlinge wurden durchsucht, sie mussten ihre Zellen verlassen und im Freien warten. Gefunden wurden ein Paket mit der Droge „Ice“, Spritzbestecke, acht Handys, zehn Ladegeräte, fünf SIM-Cards, Nadeln für Tätowierungen sowie acht scharfe Gegenstände, die als Waffe benutzt werden können. In den letzten vier Monaten wurden 18 im Drogenhandel involvierte Wärter entlassen und in den Gefängnissen landesweit über 1.500 Handys sichergestellt.
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10.02.12 - Thaicom schießt zwei weitere Satelliten ins All
Thaicom wird in den kommenden drei Jahren zwei weitere Satelliten in den Orbit schießen. Thaicom 8 soll den jetzigen iPSTAR-Satelliten ersetzen, Thaicom 9 wird für die Übertragung von Radio- und Fernsehkanälen zur Verfügung stehen. Mit Thaicom 9 will Thailands einziger Satellitenbetreiber sein Wirkungsfeld nach Europa, Afrika und in den Mittleren Osten ausdehnen. Thaicom wurde vom Ex-Premier Thaksin Shinawatra gegründet und zählte zu dessen Shin-Konzern. Heute firmiert das Unternehmen als InTouch.
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10.02.12 - Autobombe tötet Passanten
Bei der Explosion einer Autobombe in der Nähe des Verwaltungsgebäudes der südlichen Provinz Pattani wurde ein Passant getötet. Zwölf weitere Menschen erlitten zum Teil schwere Verletzungen. Die Polizei schätzt das Gewicht des Sprengstoffs auf 30 Kilogramm. Gezündet haben die Bombe vermutlich Aufständische in einem gestohlenen Pick-up. Durch die Wucht der Explosion wurden mehrere Gebäude im Umkreis von 300 Metern und zwölf Fahrzeuge beschädigt. Bei einem weiteren Bombenanschlag in Narathiwat erlitten zwei Soldaten Verletzungen. Sie hatten Lehrer auf ihrem Schulweg begleitetet,
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10.02.12 - Verbrauchervertrauen steigt erneut
In Thailand ist das Verbrauchervertrauen im Januar erneut gestiegen. Der entsprechende Indikator verbesserte sich auf 74,2 Einheiten gegenüber 73,1 im Dezember. Nach Einschätzung der Universität der Thailändischen Handelskammer ist der Anstieg auf mehrere positive Faktoren zurückzuführen: Bewältigung der Hochwasser-Katastrophe durch Regierung und Finanzinstitute und das für dieses Jahr erwartete starke Wirtschaftswachstum. Mit Sorge verfolgen die Menschen allerdings die steigenden Lebenshaltungskosten, besonders den Preisanstieg bei Kraftstoffen.
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10.02.12 - Wegen Stimmenkauf Mandat entzogen
Erneut hat die Wahlkommission einen Stimmenkauf festgestellt. Dem Parlamentsabgeordneten Monchai Chartwattanasiri von der Partei Bhumjaithai wurde sein Mandat entzogen. Vor seiner Wahl im letzten Juli sollen auf einer Versammlung in seinem Wahlkreis in Buriram alle 400 Anwesenden zwischen 200 und 300 Baht erhalten haben. Die Wahlkommission entschied weiter, dass Monchai Chartwattanasiri die Kosten der Nachwahl zu tragen hat und gegen ihn ein Strafverfahren eröffnet wird. Der Abgeordnete bestreitet den Stimmenkauf und hat rechtliche Schritte gegen den Beschluss der Wahlkommission angekündigt.
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11.02.12 - Acht Tote bei Minibus-Unfall
Erneut hat es einen folgenschweren Unfall mit einem Minibus gegeben: Sechs Kambodschaner und zwei Thais wurden getötet, als der Van auf der Bangkoker Ringstraße (Kanchanaphisek Road) in On Nut auf einen haltenden Lastwagen auffuhr. Weiter wurden fünf Insassen verletzt, zwei schweben in Lebensgefahr. Der 37-jährige Fahrer flüchtete vom Unfallort. Die Polizei vermutet, dass der Fahrer am Lenkrad eingeschlafen ist. Denn auf der Fahrbahn gab es keine Bremsspuren. Die Kambodschaner hatten den Van für eine Fahrt von Pathum Thani nach Aranyaprathet an der Grenze zu Kambodscha gemietet.
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11.02.12 - Barmädchen sticht auf deutschen Urlauber ein
Eine 28-jährige Prostituierte hat auf einen deutschen Urlauber eingestochen und ihn erheblich verletzt. Der 58-Jährige hatte die Frau mit in sein Hotelzimmer an der Soi Buakhao in Pattaya genommen. Stunden später soll sich der Tourist geweigert haben, für die sexuellen Dienste der Thai zu bezahlen. Das Barmädchen griff zu einem Messer. Blutüberströmt musste der Deutsche in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei nahm die Prostituierte mit auf die Wache.
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11.02.12 - Ministerium verteilt 60 Millionen Kondome
Bis zum Valentinstag am kommenden Dienstag lässt das Gesundheitsministerium über Hunderte von Helfern landesweit rund 60 Millionen Kondome kostenfrei verteilen. Sie sollen vor allem an Jugendliche, junge Frauen und Männer sowie im Sexgewerbe arbeitende Frauen und Männer gehen. Dass die Safer Sex-Aktion dringend erforderlich ist, hat eine aktuelle Umfrage des Ministeriums in Zusammenarbeit mit der Universität Suan Dusit Rajabhat ergeben. Danach greift nur die Hälfte der 1.014 Interviewten im Alter zwischen 12 und 24 bei Sex zu einem Kondom. Das Ministerium appelliert zudem an Jugendliche, sich regelmäßig in einem der landesweit 282 Gesundheitszentren untersuchen zu lassen. Nur so könne die Ausbreitung von Geschlechtskrankheiten sowie HIV/Aids reduziert werden.
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11.02.12 - Bürger gegen Überflutungsgebiete
In Ayutthaya hagelt es Proteste. Die Bürger glauben, dass die Entscheidung der Regierung, zwei Millionen Rai Land bei Hochwasser als Überflutungsgebiet auszuweisen, nicht verfassungskonform ist. Die Provinzbehörde verweist auf den Paragrafen 67 der Verfassung, der lokalen Verwaltungen ein Mitspracherecht bei einem staatlichen Eingriff oder bei staatlichen Projekten in ihrem Verwaltungsbereich zusichert. Anstatt Millionen Ackerland als Rückhaltegebiete auszuweisen, sollte der Staat die Abflusswege der Wassermassen vom Fluss Chao Phraya in den Golf von Thailand verbessern.
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13.02.12 - Goldrausch in Lampang
Den niedrigen Pegel des Flusses Wang in der jetzigen Trockenperiode nutzen Thais zum Schürfen nach Gold. Ein wirtschaftlicher Abbau des Edelmetalls lohnt sich nicht, weil die Vorkommen zu gering sind. Die Bevölkerung der nördlichen Provinz Lampang schürft seit Generationen und bessert so ihr Einkommen auf. Selten werden Goldklumpen gefunden, beim Waschen hingegen Goldstaub. Auch in diesem Jahr macht die Provinzverwaltung aus dem Goldrausch ein Festival für Touristen: Zu Songkran, dem thailändischen Neujahrsfest, ist jeder zur Goldsuche willkommen. Das Edelmetall kommt weiter in den nördlichen Provinzen Chiang Rai, Phrae, Phichit, Phetchabun und Sukhothai vor.
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13.02.12 - 11 Millionen Baht für Kfz-Kennzeichen
Die Straßenverkehrsbehörde meldet einen neuen Rekord bei der Versteigerung eines Kfz-Kennzeichens. Ein Thai ersteigerte „9999“ für 11 Millionen Baht. Das Kennzeichen soll dem Fahrzeugbesitzer Glück bringen. Auf ein glückliches Jahr hofft ebenso Marsha Wattanapanich. Das Kennzeichen mit den Zahlen „222“ ging für 1,3 Millionen Baht an die bekannte Sängerin.
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13.02.12 - Vier Pitbulls töten Farmer
Ein 74-jähriger Kautschuk-Farmer wurde in Chachoengsao von vier Pitbulls zu Tode gebissen. Der Mann befand sich abends auf dem Weg von seiner Plantage nach Hause. Plötzlich fielen die vier Hunde über ihn her und zerfleischten ihn. Die Pitbulls gehören einem einen Kilometer entfernt wohnenden 72-jährigen Mann. Er hatte seine gefährlichen Tiere aus dem Zwingen gelassen. Nachbarn berichten, die Hunde hätten oft Freigang und bereits zweimal Passanten angegriffen und verletzt.
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13.02.12 - Tauchgründe in der Andamanen-See gesperrt
Mehrere Tauchgründe in der Andamanen-See sind für ein halbes Jahr gesperrt worden. Das hat die für die Nationalparks zuständige Behörde beschlossen, weil in diesen Seegebieten die Korallen beschädigt sind. Sie bleichen aus und können nach und nach absterben. Das wird die Sperrung verhindern. In dem halben Jahr sollen sich die Korallenbänke erholen. Geschlossen wurden folgende Tauchgründe: Koh Hin Ngam, Hat Sai Khao, östlich der Koh Dong, südlich der Koh Dong und Koh Ta Kieng im Tarutao Marine National Park in der Provinz Satun; weiter Koh Chuek im Hat Chao Mai National Park in Trang und Hin Klang im Nopparat Tara-Mu Koh Phi Phi National Park in Krabi.
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14.02.12 - Verfassungsänderung auf den Weg gebracht
Mit der Verabschiedung eines Gesetzentwurfs zur Änderung des Paragrafen 291 der Verfassung aus dem Jahr 2007 hat die Regierung den Weg freigemacht für die Bildung einer verfassungsgebenden Versammlung. Sie soll aus 99 Mitgliedern bestehen. 77 werden in den 77 Provinzen des Landes vom Volk gewählt, 22 Sachverständige vom Parlament. Sobald das Parlament dem Gesetzentwurf zugestimmt hat, sollen die Vorbereitungen für die Wahlen beginnen. Ministerpräsident Yingluck Shinawatra versicherte am Montag, die Regierung werde sich in die Beratungen der verfassungsgebenden Versammlung nicht einmischen, Eine Änderung der Verfassung sei für den Versöhnungsprozess im Land unabdingbar.
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14.02.12 - Ghanaer hatte Drogen verschluckt
Ein Ghanaer fiel dem Zoll auf dem Bangkoker Flughafen Suvarnabhumi durch sein nervöses Verhalten auf. Die Beamten veranlassten ein Röntgenbild und sahen im Magen des Passagiers ungewöhnliche Objekte. Der 36-Jährige musste ein schnell wirkendes Abführmittel nehmen, dann schied er kleine Packungen mit insgesamt 1.055 Gram der Droge „Ice“ aus. Nach Angaben des Office of Narcotics Control Board (ONCB) sind in den letzten vier Monaten 135.445 Frauen und Männer als mutmaßliche Drogenstraftäter festgenommen worden. Sichergestellt wurden 16 Millionen Yabapillen, 600 Kilogramm der Droge “Ice”, 200 Kilogramm Heroin, 3.000 Kilogramm Marihuana and 4 Millionen Pillen des Aufputschmittels Pseudoephedrine. Das konfiszierte Rauchsgift hat einen Straßenverkaufswert von 600 Millionen Baht.
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14.02.12 - THAI greift AirAsia an
Auf zwei Fronten greift die staatliche Thai Airways International (THAI) die erfolgreiche Billigairline Thai AirAsia an: Mitte des Jahres soll die THAI-Tochtergesellschaft Thai Smile nach regionalen Zielen abheben. Sie wird als „Light Premium“-Airline zwischen den renommierten Fluggesellschaften und den Discountern angesiedelt. Und die vor acht Jahren gegründete Nok Air soll im Billigsektor Gewinne einfliegen und vor allem im Inland mit der AirAsia konkurrieren. Nachdem die THAI von der Krung Thai Bank ein 10-prozentiges Aktienpaket erworben hat, ist die Staatslinie an der Nok Air mit 49 Prozent beteiligt und wird künftig die Richtung angeben. In den letzten Jahren hat die THAI Passagiere in hoher Zahl an andere Fluggesellschaften verloren.
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14.02.12 - Schlechte Noten für die Regierung
Thais sind mit der Arbeit ihrer Regierung nicht zufrieden. Eine Meinungsumfrage von Bangkok Poll unter 1.151 Wählern ergab nur 4,94 von möglichen 10 Punkten. Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra kam auf 5,29 Punkte. Ein wenig besser schnitt die Regierungspartei mit 5,42 Punkten ab, die Demokraten als Oppositionspartei wurden mit nur 3,88 Punkten bewertet. Bei einer weiteren Umfrage von Suan Dusit Poll erreichte Yingluck Shinawatra 6,68 von 10 möglichen Punkten, die Regierung kam auf nur 5,82. Bei dieser Meinungsumfrage waren 5.375 Erwachsene interviewt worden.
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15.02.12 - Iraner warf Bomben und verlor beide Beine
Ein Iraner hat in Bangkok zwei Sprengsätze auf ein Taxi und einen Polizisten geworfen und wurde dabei schwer verletzt. Nach Angaben der Polizei erlitten bei den Explosionen vier weitere Menschen Verletzungen. Zuvor hatte es bereits in einem von drei Iranern gemieteten Haus an der Soi Pridi Panomyong eine Explosion gegeben. Kurz darauf fuhren zwei der Ausländer mit einem Taxi davon, der dritte bat an der Soi Pridi Panomyong einen Taxifahrer um eine Fahrt. Als sich dieser weigerte, schleuderte der Iraner eine Bombe auf das Fahrzeug. Sie rollte unter das Taxis und explodierte. Daraufhin lief der Ausländer zur Sukhumvit Road 71. Dort stand ein Polizeiwagen, die Beamten wollten den Flüchtigen aufhalten. Dieser griff in seine schwarze Tasche und warf die zweite Bombe. Der Sprengsatz prallte von einem Pick-up ab und explodierte vor dem Iraner. Dabei verlor dieser beide Beine, er wurde umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert. Wenig später fanden Ermittler in dem von den Ausländern gemieteten Haus an der Soi Pridi Phanomyong Material zum Bau von Bomben. Die Polizei fahndete umgehend nach den beiden Männern und nahm einen auf dem Flughafen Suvarnabhumi fest. Er wollte nach Malaysia fliegen. Thailands oberster Polizeichef brach seinen Besuch in Chiang Mai vorzeitig ab und kehrte umgehend nach Bangkok zurück. Er rief alle Polizeieinheiten zu erhöhten Sicherheitsmassnahmen auf. Ein Sprecher des Außenministeriums warnte die Bevölkerung vor Panik und sagte, es sei zu früh, die Bombenexplosionen mit Terrorismus in Verbindung zu bringen. Mitte Januar hatten die Behörden nach einer Terrorwarnung der US-Botschaft auf dem Flughafen Suvarnabhumi ein mutmaßliches Mitglied der vom Iran unterstützten radikal-islamischen Hisbollah-Miliz festgenommen und Tage später in Samut Sakhon in zwei Gebäuden fünf Tonnen Chemikalien zur Herstellung von Sprengstoff gefunden. Nach Angaben des Festgenommenen sollten die Bomben in Bangkok vorbereitet und in andere Länder verschickt werden. Nach den drei Bombenexplosionen vom Dienstag haben die USA und Großbritannien erneut eine Reisewarnung herausgegeben.
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15.02.12 - Schwules Paar stellte neuen Kuss-Rekord auf
Ein schwules Paar hat in Pattaya einen neuen Weltrekord im Dauerküssen aufgestellt. Nontawat Jaroegenasornsin (31) und sein Partner Thanakorn Sittiamthong (28) hielten 50 Stunden, 25 Minuten und eine Sekund durch. Die Zeit wird jetzt im Guinness-Buch der Rekorde festgehalten. Der bisherige Rekord lag bei 46 Stunden, 24 Minuten und neun Sekunden. Als Preis gab es 200.000 Baht und einen Diamant-Ring. Am Marathon-Kuss-Wettbewerb im Einkaufszentrum Royal Garden hatten sieben Paare teilgenommen.
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15.02.12 - Bangkok wird diesmal nicht geflutet
27 Taifune, vier tropische Stürme und einen um 15 Zentimeter höheren Pegel des Meeres sagt Wissenschafts- und Technologie-Minister Plodprasop Suraswadi für die kommenden Monate voraus. Heftige Niederschläge sollen den Provinzen insgesamt 20 Milliarden Kubikmeter Wasser bringen, wie schon im Vorjahr. Dennoch werden Bangkoker Distrikte nicht noch einmal geflutet, verspricht der Politiker. Von den 20 Milliarden Kubikmetern sollen die Talsperren fünf Milliarden und Rückhalteflächen weitere fünf Milliarden aufnehmen. Die restlichen zehn Milliarden sollen durch das erweiterte Kanalnetz in und um Bangkok über den Fluss Chao Phraya in den Golf von Thailand geleitet werden. Nach Angaben des Ministeriums werden die Arbeiten für einen verbesserten Hochwasserschutz in eineinhalb Monaten abgeschlossen sein.
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15.02.12 - Airport Rail Link wird attraktiver
Der Airport Rail Link zwischen dem Banhof Makkasan und dem Bangkoker Flughafen Suvarnabhumi wird erheblich aufgewertet. Das Transportministerium will drei Milliarden Baht für den Kauf von acht weiteren Zügen zur Verfügung stellen. Noch in diesem Jahr sollen zwei Züge in Dienst gestellt werden. Damit soll die Wartezeit der Fahrgäste von jetzt 12 bis 20 Minuten auf 7 bis 10 Minuten verkürzt werden. Zudem ist für Fluggäste der Einsatz von Minibussen und kleineren Reisebussen von mehreren Standorten in der Stadt zum Bahnhof Makkasan geplant. Ausländische Passagiere haben wiederholt kritisiert, sie müssten nach der Fahrt vom Airport zum Bahnhof in Makkasan ihre Koffer schleppen und sich dort für die Fahrt zu ihrem Hotel ein Taxi nehmen. Das gilt ebenso für Urlauber, die mit dem Airport Rail Link Suvarnabhumi erreichen wollen.
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16.02.12 - Attentat auf israelische Diplomaten vermutet
Ist Thailand ein Zielland oder nur ein Transitland für Terroristen? Diese Frage stellen sich Regierung und nachgeordnete Behörden. Denn noch ist nicht endgültig geklärt, welche Ziele die drei Männer verfolgt haben, die in einer Seitenstraße der Sukhumvit Road ein Haus gemietet hatten und dort Sprengstoff lagerten. Am Dienstag hatte eine Bombe das Gebäude zerstört, wenig später warf ein Iraner zwei Sprengsätze auf ein Taxi und auf Polizisten. Der Bombenterror in einem belebten Bangkoker Stadtviertel schreckt die Öffentlichkeit auf.
Thailands oberster Polizeichef Priewpan Damapong schließt ein Attentat auf Thais aus. Die Sprengsätze, so teilte er den Medien mit, hätten Ausländer treffen sollen. Dieses Team von drei Iranern sei ein Mörderteam und seine Zielscheibe seien israelische Diplomaten, der Botschafter eingeschlossen, ließ der thailändische Geheimdienst verlauten. Israel beschuldigt den Iran und seine Verbündeten, einen Terroranschlag in Thailand geplant zu haben. Das Land sei ein beliebtes Reiseziel für Israelis. Israels Verteidigungsminister Ehud Barak erklärte: "Der Anschlagsversuch in Bangkok zeigt einmal mehr, dass der Iran und seine Verbündeten weiter auf die Mittel des Terrorismus zurückgreifen.“ Einen Tag vor dem Terror in der thailändischen Hauptstadt hatte es in Indien und Georgien Anschläge auf israelische Diplomaten gegeben. Täter sollen Extremisten aus dem Iran oder die Hisbollah gewesen sein. Ein hoher thailändischer Sicherheitsbeamter sagte, die Bangkoker Sprengsätze ähnelten denen, die bei den Anschlägen in Indien und Georgien verwendet wurden.
Die drei Iraner landeten am 8. Februar mit einer aus Malaysia kommenden Maschine der AirAsia in Phuket. In den Abendstunden checkten sie in einem Hotel an der Second Road in Pattaya ein. Die Iraner verließen Pattaya am 13. Februar, vermutlich mit dem Ziel Bangkok.
Der 28-Jährige, der bei den Explosionen beide Beine verlor, liegt im Chulalongkorn Hospital, der auf dem Flughafen festgenommene Iraner sitzt in Haft. Der dritte mutmaßliche Terrorist floh nach Kuala Lumpur und wurde dort von der Polizei festgenommen. Das Strafgericht Südbangkok hat gestern vier Haftbefehle erlassen: Mutmaßliche Täter sind neben dem verletzten Bombenwerfer der auf dem Flughafen Suvarnabhumi festgenommene Iraner, der nach Malaysia geflüchtete Mann und eine 32-jährige Frau, ebenfalls aus dem Iran. Sie soll das Haus an der Soi Pridi Banomyong 31 gemietet und sich ins Ausland abgesetzt haben.
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16.02.12 - Elf Tote bei Busunglück
Die Unfallserie mit Bussen nimmt kein Ende. Bei dem Zusammenstoß eines Linienbusses mit einem Lastwagen in der Provinz Surin wurden am Mittwochmorgen gegen 3.40 Uhr elf Menschen getötet und 28 verletzt. Der Busfahrer wollte nach Angaben der Polizei bei hoher Geschwindigkeit ein Fahrzeug überholen. Bevor er seinen Bus wieder auf die linke Fahrbahnseite ziehen konnte, prallte das Fahrzeug frontal mit einem entgegenkommenden Lastzug zusammen. Um die Passagiere als dem total beschädigten Bus zu befreien, mussten die Einsatzkräfte Rettungsscheren einsetzen. Unter den Toten sind beide Fahrer. Der Bus war in Bangkok mit dem Ziel Sisaket gestartet.
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16.02.12 - Kürzere Wartezeiten für Patienten
Die Wiedereinführung der 30-Baht-Zahlung bei einer Behandlung in einem Krankenhaus soll den Patienten zugute kommen. Das hat Gesundheitsminister Witthaya Buranasiri verkündet. Mit den zusätzlichen Einnahmen sollen die Hospitäler weitere Ärzte einstellen und die Wartezeiten für Patienten verkürzen. Künftig soll die Wartezeit nicht länger als drei Stunden betragen gegenüber jetzt bis zu einem Tag. Und die Wartezeit für eine Herzoperation soll drei Monate nicht überschreiten. Die 30-Baht-Beteiligung pro Behandlung an der ansonsten kostenfreien Krankenversicherung für Thais hatte die Regierung unter Thaksin Shinawatra eingeführt. Nach dem Putsch strich die von den Militärs eingesetzte Administration die 30 Baht. Die jetzige Regierung hatte beim „Universal Healthcare Scheme“ die Eigenbeteiligung wieder eingeführt.
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16.02.12 - Cornelia Pieper eröffnete Feierlichkeiten zum Jubiläum
In Bangkok hat die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Cornelia Pieper, zusammen mit dem thailändischen Außenminister Surapong Tovichakchaikul die Feierlichkeiten zum 150. Jubiläum der Aufnahme der Deutsch-Thailändischen diplomatischen Beziehungen eröffnet. Zu diesem Anlass
finden im Jahr 2012 zahlreiche Veranstaltungen in Deutschland und Thailand statt. Weiterhin standen in Bangkok Gespräche mit dem Erziehungsminister Dr. Suchart Thadathamrongvech sowie der Kulturministerin Sukumol Khunpluem an. Singapur ist ein weiteres Ziel: Dort trifft Cornelia Pieper mit dem stellvertretenden Außenminister zusammen und besucht Einrichtungen der deutschen Kultur-, Wissenschafts- und Wirtschaftszusammenarbeit, wie
die Deutsche Europäische Schule (GESS). Die GESS führt im Rahmen des Modellprojekts "Globale Schule" im multimedialen Verbund mit der Deutschen Schule Chiang Mai gemeinsamen Unterricht durch und gilt als ein
Leuchtturmprojekt der deutschen auswärtigen Bildungspolitik. Nähere Informationen zur GESS unter www.gess.sg.
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17.02.12 - Sicherheitsvorkehrungen verstärkt
Die Bombenexplosionen in Bangkok mit mehreren Verletzten haben weltweit Schlagzeilen gemacht. Deshalb befürchtet die Tourismusindustrie in den kommenden Monaten Einbußen, vor allem für Hotels, Restaurants und das Entertainment. 14 Länder haben inzwischen Reisewarnungen herausgegeben, darunter Österreich. Die österreichische Botschaft Bangkok empfiehlt, „besondere Vorsicht auf stark frequentierten öffentlichen Plätzen, Einkaufszentren, Märkten, religiösen Heiligtümern, Bars, Discos, Nachtclubs und Orten von touristischem Interesse im Großraum Bangkok walten zu lassen. Sollten Ihnen verdächtige Pakete oder Taschen auffallen, melden Sie diese den örtlichen Sicherheitsbehörden“.
Landesweit sind die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt worden, zumal Israel Thailand vor weiteren Anschlägen gewarnt hat: auf den sechs internationalen Flughäfen, an der Grenzübergängen, auf Bahnhöfen und Busstationen, in Einkaufszentren und Kaufhäusern sowie in Touristenzentren wie Pattaya, Phuket, Songkhla, Hat Yai, Chiang Mai und Chiang Rai. In den von Ausländern aufgesuchten Stätten patrouillieren mehr Polizisten, in Uniform und Zivil. Auf der Khao San Road in Bangkok haben Sicherheitskräfte Kontrollstellen eingerichtet.
Die iranische Frau, die wegen ihrer Beteiligung an den Bombenexplosionen in Bangkok per Haftbefehl gesucht wird, ist bereits in ihr Heimatland zurückgekehrt. Mit dem Iran hat Thailand kein Auslieferungsabkommen, so dass die Behörden Teheran nicht um eine Überstellung nach Bangkok nachsuchen können. Die Iranerin soll das Haus in der Nähe der Sukhumvit Soi 71 gemietet haben. Dort war am Dienstag der erste Sprengsatz explodiert. Die Polizei glaubt ausreichend Beweise zu haben, um die drei iranischen Terroristen anzuklagen. Zwei sitzen in Bangkok in Haft, der dritte mutmaßliche Terrorist wurde in Kuala Lumpur festgenommen und soll nach Thailand ausgeliefert werden.
Supachai Panitchpakdi, Generalsekretär der Welthandels- und Entwicklungskonferenz der Vereinten Nationen (UNCTAD), hat auf einer Tagung in Bangkok schärfere Einreisekontrollen gefordert. Von Touristen aufgesuchte Stätten müssten sicher sein. Gewalt und Terrorismus seien heute weltweit zu finden, „aber wir haben der Welt zu zeigen, dass unsere vorbeugenden Maßnahmen greifen“, sagte der ehemalige stellvertretende Ministerpräsident. Er schlug ähnlich scharfe, vorbeugende Maßnahmen vor, wie sie die USA nach den Anschlägen vom 11. September 2001 getroffen hatten. Ausländer hätten durchaus Verständnis für strengere Kontrollen der Immigration, sagte der Generalsekretär.
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17.02.12 - Deutschland hilft bei Restaurierung von Tempeln
Deutschland stellt Thailand für die Restaurierung der Tempelanlagen in der alten Königsstadt Ayutthaya.100.000 Euro zur Verfügung. Das teilte die deutsche Botschaft beim Besuch der Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Cornelia Pieper, mit. Pieper besuchte in Ayutthaya den Tempel Wat Ratchaburana. Sie war zur 150-Jahr-Feier der deutsch-thailändischen Beziehungen in Bangkok. Bei dem verheerenden Hochwasser standen die Tempel in Ayutthaya wochenlang unter Wasser und wurden schwer beschädigt.
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17.02.12 - Drei Berufsschüler erschossen
In Bangkok sind drei Berufsschüler bei zwei Anschlägen erschossen worden. Drei Jugendliche warteten an einer Bushaltestelle vor dem Einkaufszentrum Fashion Island, als sich ein Motorrad näherte. Der Sozius feuerte mehrfach auf die Schüler. Ein 16-Jähriger und ein 17-Jähriger wurden getötet, ein 15-jähriges Mädchen wurde schwer verwundet. Bei einem weiteren Attentat feuerte ein Unbekannter von einem Motorrad auf drei Motorradfahrer. Ein 22-Jähriger und ein 16-Jähriger erlagen ihren Schussverletzungen, ein dritter Jugendlicher wurde verletzt. Alle Schüler hatten zuvor an einer Jahresfeier der Dusit Technology School teilgenommen. Die Polizei vermutet, dass rivalisierende Berufsschüler die tödlichen Schüsse abgegeben haben.
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17.02.12 - Nach Unfall standen acht Häuser in Flammen
18.02.12 - Ein mit 2.000 Litern Kraftstoff beladener Pick-up prallte in Songkhla mit einem Lastwagen zusammen. Beide Fahrzeuge gerieten in Brand, die Flammen erfassten acht Wohnhäuser sowie mehrere Fahrzeuge und Motorräder. Erst nach einer Stunde hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. Personen wurden nicht verletzt. Nach Angaben der Polizei kam der Pick-up-Fahrer mit hohem Tempo von der Grenze. Die Ladung Benzin war von Malaysia nach Thailand geschmuggelt worden.
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18.02.12 - Polizei fahndet nach weiteren Verdächtigen
Ein fünfter Iraner soll am Bau der Sprengsätze in einem gemieteten Haus nahe der Soi Sukhumvit 71 in Bangkok beteiligt gewesen sein. Ermittler haben Überwachungsvideos ausgewertet. Danach hat der 52-jährige Mann morgens das Haus an der Soi Pridi Panomyong verlassen, in dem am Nachmittag die erste Bombe explodierte. Die Polizei hat beim zuständigen Strafgericht einen Haftbefehl beantragt und fahndet nach dem mutmaßlichen fünften Täter. Seit den Bombenanschlägen sind zwei Iraner in Haft, der dritte wurde in Kuala Lumpur festgenommen und soll ausgeliefert werden. Die vierte Beteiligte, eine Iranerin, ist bereits in ihr Heimatland zurückgekehrt. Die Polizei sucht weiter nach einem sechsten Mann. Dieser wurde mit der Iranerin am gemieteten Haus gesehen. In Bangkok sind die Sicherheitskräfte in erhöhter Alarmbereitschaft versetzt worden. Die Polizei patrouilliert verstärkt in Stadtteilen, die von Ausländern aus dem Mittleren Osten aufgesucht werden. Das sind der Bereich Nana an der Sukhumvit Road und die Khao San Road.
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18.02.12 - Don Mueang soll aufgewertet werden
Der Flugplatzbetreiber Airports of Thailand (AoT) will mit geringeren Lande- und Parkgebühren sowie weiteren Vergünstigungen Fluggesellschaften den Wechsel vom Internationalen Airport Suvarnabhumi zum alten Bangkoker Airport Don Mueang erleichtern. Der Hintergrund: Suvarnabhumi ist überlastet. In diesem Jahr werden rund 51 Millionen Passagiere erwartet bei einer Kapazität von nur 45 Millionen. Hingegen starten auf Don Mueang nur die beiden Billigairlines Nok Air und Orient Thai Airlines. AoT hat das Transportministerium gebeten, die Restriktionen für Don Mueang aufzuheben. Nach einem Beschluss der Regierung aus dem Jahr 2007 sollen auf dem alten Bangkoker Airport nur Inlandsflüge abgewickelt werden, ohne Anschlussflüge im In- oder Ausland.
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18.02.12 - Thailand muss Geldwäsche besser bekämpfen
Die weltweit agierende Financial Action Task Force (FATF) wirft Thailand vor, nicht ausreichend gegen Geldwäsche und finanzielle Transaktionen von Terroristen vorzugehen. Das Königreich wird als ein Land mit einem hohen Risiko eingestuft und steht jetzt auf einer „Schwarzen Liste“, ebenso wie Ghana, Indonesien, Pakistan, Tansania, Bolivien, Cuba, Äthiopien, Iran, Kenia, Birma, Nigeria, Nordkorea, São Tomé und Principe, Sri Lanka, Syrien und die Türkei. FATF hat Thailand aufgerufen, Geldtransfers von Terroristen unter Strafe zu stellen und zu verfolgen. Die Task Force setzt Standards gegen Geldwäsche und bekämpft finanzielle Transaktionen von Terroristen.
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18.02.12 - Air Australia ist pleite: Urlauber sitzen auf Phuket fest
Vom Konkurs der Billigairline Air Australia sind auch Urlauber auf der Ferieninsel Phuket betroffen. In einer Stellungnahme teilte die Fluggesellschaft mit, ihr fehle Geld für den operativen Betrieb. Air Australia hatte mit fünf Airbus-Flugzeugen Inlandsstrecken sowie die ausländischen Ziele Bali, Phuket und Hawaii bedient. Donnerstagnacht war einer Maschine auf dem internationalen Airport Phuket das Auftanken verweigert worden. Der Airline wurde kein Kredit mehr gewährt. Auf Bali, Phuket und Hawaii sollen insgesamt 5.000 Touristen festsitzen. Urlauber sind verärgert, weil sie auf dem Flughafen Phuket keine Mitarbeiter der Air Australia mehr antreffen und nicht wissen, wie sie nach Hause kommen sollen. Qantas hat zugesagt, an den Schaltern ihrer Tochtergesellschaft Jetstar bei Vorlage des Tickets neue Flugscheine zum Preis der Air Australia auszugeben.
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20.02.12 - Stromschlag tötet Motorradfahrer
Ein 74-jähriger Mann ist in Nongprue bei Pattaya von einem Stromschlag tödlich getroffen worden. Voraus ging ein Gewitter mit böigem Wind und heftigen Niederschlägen. Der Mann kam auf seinem Motorrad von einem Feld und wollte nach Hause. Nach Angaben der Polizei muss der Motorradfahrer über ein auf die Fahrbahn gefallenes Stromkabel gefahren sein. Fahrer und Fahrzeug gingen in Flammen auf. Jegliche Hilfe kam zu spät.
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20.02.12 - 37 Verletzte bei Chlorgasunfall
Bei einem Chlorgasunfall an einem Schwimmpool eines Hotels am Karon Beach auf Phuket sind 37 Menschen verletzt worden, darunter eine schwangere ausländische Urlauberin. Die Frauen und Männer wurden umgehend in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Ursache des Unglücks soll ein Leck in einer Chlorleitung gewesen sein. Beißender Chlorgeruch breitete sich in Nu aus und verursachte krampfartige Hustenanfälle, Brechreiz und brennende Augen. Unter den 37 Verletzten waren 26 Ausländer. Die meisten hatten entzündete Augen und klagten über Hautirritationen. Die Polizei ermittelt nach der genauen Ursache des Unfalls.
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20.02.12 - Polizei sucht weitere Terroristen
Ein Bangkoker Strafgericht hat einen Haftbefehl gegen einen fünften mutmaßlichen Terroristen erlassen. Er soll mehrfach das am Dienstag letzter Woche bei einer Explosion stark beschädigte Haus in der Nähe der Sukhumvit Soi 71 betreten haben. Die Polizei vermutet, dass der Gesuchte die anderen Iraner im Bau von Bomben unterwiesen hat. Etwa sieben Stunden vor der Explosion hatte er am Valentinstag das Haus verlassen. Nach Angaben der Ermittler wurde die Iranerin, die das Haus gemietet hatte und inzwischen nach Teheran zurückgekehrt ist, in Begleitung einer Frau gesehen. Die Polizei glaubt ihren Namen zu kennen und hat sie zur Fahndung ausgeschrieben. In Pattaya haben Provinz- und Stadtverwaltung Hotels und Gästehäuser zur Kooperation aufgerufen und an die bestehenden Bestimmungen erinnert. Der Grund: Die drei mutmaßlichen Terroristen von Bangkok hatten sich nach ihrer Ankunft in Thailand mehrere Tage in Pattaya aufgehalten, in kleineren Hotels übernachtet und mit Barmädchen vergnügt. Obwohl Gäste innerhalb von 24 Stunden der Immigration gemeldet werden müssen, hatte die Einwanderungsbehörde von den Iranern keine Angaben bekommen. Die Polizei hat an die Hoteliers appelliert, in ihren Häusern Überwachungskameras zu installieren und bei verdächtigen Gästen umgehend die Polizei zu verständigen.
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20.02.12 - 25 Verletzte bei Busunfall
Erneut hat es einen folgenschweren Unfall mit einem Linienbus gegeben. Ein aus Bangkok kommender Bus kam in Phetchaburi auf regennasser Fahrbahn von der Fahrbahn ab und überschlug sich. 25 Insassen wurden mit zum Teil schweren Verletzungen in zwei Krankenhäusern behandelt. Der Fahrer hatte eine Vollbremsung machen müssen, weil ein vorausfahrender Lastwagenfahrer stark abgebremst hatte. Nach dem Unfall flüchtete der Busfahrer.
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21.02.12 - Minister warnt Bangkoker vor Hochwasser
Wissenschaftsminister Plodprasop Suraswadi scheint seiner Regierungschefin Yingluck Shinawatra und Experten nicht zu trauen: Übereinstimmend haben diese erklärt, eine Hochwasserkatastrophe wie im Vorjahr werde sich in diesem Jahr nicht wiederholen. Jetzt hat der Minister die Bangkoker Bevölkerung aufgerufen, ihre Koffer zu packen und ihre Wohnungen zu verlassen, sobald Überschwemmungen den Distrikt Wang Noi in Ayutthaya erreichten. Nach Einschätzung des Politikers werden Stürme mit sintflutartigen Regenfällen in den nächsten Monaten bis zu 50 Milliarden Kubikmeter Oberflächenwasser bringen. Sollten die großen Flüsse wie Chao Phraya, Tha Chin und Bang Pakong erneut über die Ufer treten, wäre Bangkok gefährdet.
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21.02.12 - Keine Versöhnung ohne Kompromiss
Der Versöhnungsprozess könne nur gelingen, wenn die Institution Monarchie aus dem Konflikt herausgehalten werde, warnt Oppositionsführer Abhisit Vejjajiva. Beide Seiten müssten über eine Ursachenforschung zu einer Verständigung kommen. Auch Kofi Annan, ehemaliger Generalsekretär der Vereinten Nationen, hat auf einer Tagung in Bangkok einen Kompromiss gefordert. Regierung und führende Politiker, Vertreter der Gesellschaft und religiösen Gruppen müssten gemeinsam nach Lösungen suchen, um die tiefe Kluft zwischen den Bevölkerungsschichten zu überwinden.
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21.02.12 - Taxifahrer raubte und vergewaltigte
Ein Bangkoker Taxifahrer hat mehrere Fahrgäste beraubt und Frauen vergewaltigt. Ein Ehepaar hatte die Polizei informiert. Der 43-jährige Fahrer hatte dem Paar einen Laptop gestohlen und später bei einem Telefonanruf die Übergabe gegen 6.000 Baht in einem Einkaufszentrum vereinbart. Dort warteten Beamte auf den Mann. Im Taxi fanden die Ermittler neun ID-Cards, zwei Bankbücher, weitere gestohlene Dokumente, zwei ATM-Cards und 22 SIM-Cards. Der Festgenommene gab an, seine Fahrgäste mit einem Messer bedroht und über zehn Frauen vergewaltigt zu haben. Anschließend fuhr er seine Opfer zu einer ATM und erpresste Geld. Der Taxifahrer soll HIV-infiziert sein, beim Sex aber Kondome benutzt haben.
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21.02.12 - Starkes Wirtschaftswachstum erwartet
Ein starkes Wirtschaftswachstum sagt die Bank of Thailand für dieses Jahr voraus. Die Staatsbank rechnet mit 4,9 Prozent gegenüber nur 0,1 Prozent im Vorjahr. Die katastrophalen Überschwemmungen haben das sonst stetige Wirtschaftswachstum des Landes in 2011 zunichte gemacht. Hohe Investitionen der von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Unternehmen und stark zunehmender Konsum sollen in diesem Jahr die Wirtschaft ankurbeln. Im kommenden Jahr soll die Wirtschaft sogar um 5,6 Prozent zulegen. Thailands National Economic and Social Development Board (NESDB) prognostiziert für dieses Jahr beim Bruttoinlandsprodukt ein Plus von 5,5 bis 6,5 Prozent.
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22.02.12 - Deutscher von Einbrechern getötet
Ein 72-jähriger Deutscher ist in Chumphon von Einbrechern erwürgt worden. Mehrere Männer waren nachts in das zweistöckige Wohnhaus eingedrungen und vom Besitzer überrascht worden. Die Leiche wies Brandwunden, Druckstellen am Nacken und am Kopf eine von einem scharfen Gegenstand verursachte Wunde auf. Nach Angaben der Polizei war der Deutsche früher Manager bei der Ayudhya Allianz Life Insurance und hatte im Ruhestand für die Lebensversicherung weiter gearbeitet. Während des Einbruchs hatten die Ehefrau des Deutschen und deren Mutter im oberen Stockwerk geschlafen.
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22.02.12 - IATA plädiert für ein Luftfahrt-Drehkreuz
Die International Air Transport Association (IATA) hat sich gegen den Plan des Flughafenbetreibers Airports of Thailand (AoT) ausgesprochen, mehr Flüge vom überlasteten Internationalen Flughafen Suvarnabhumi zum alten Bangkoker Airport Don Mueang zu verlegen. In einer Stellungnahme der IATA wird die Regierung aufgefordert, bei ihrer Ein-Flughafen-Politik zu bleiben und Don Mueang ausschließlich für sogenannte Punkt-zu-Punkt-Inlandsverbindungen zu nutzen. Suvarnabhumi müsse Thailands einzige Luftfahrt-Drehscheibe bleiben und erweitert werden. AoT will mit geringeren Lande- und Parkgebühren sowie weiteren Vergünstigungen Fluggesellschaften den Wechsel von Suvarnabhumi zu Don Mueang erleichtern und hat das Transportministerium gebeten, die Restriktionen für Don Mueang aufzuheben.
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22.02.12 - Jungen zum Betteln gezwungen
Die Polizei hat in Sattahip elf Kinder und Jugendliche aus den Händen einer Bande befreit. Die 11 bis 17 Jahre alten Jungen hatten Yaba-Pillen schlucken, ihren Kopf rasieren und als buddhistische Novizen verkleidet in Sattahip, Pattaya und Bangkok betteln müssen. Eltern der Kinder hatten die Polizei alarmiert. Die Bande hatte die Eltern, die ihr Geld schuldeten, gezwungen, ihnen ihre Söhne zu überlassen. Jeden Tag sollten sie bis zu 10.000 Baht erbetteln, ansonsten setzte es Schläge. Eine 48-jährige Frau, die die Bande angeführt hatte, und drei Männer wurden festgenommen. Ein weiterer Tatverdächtiger konnte fliehen. Nach Angaben der Ermittler soll die Bande in mehreren Provinzen des Landes mit 100 Jungen operiert haben.
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22.02.12 - Israels Botschaft sorgt sich um die Sicherheit
In einem Schreiben an die Bangkoker Polizeiführung hat die israelische Botschaft um mehr Sicherheitskräfte für die Landesvertretung und die Wohnhäuser der Diplomaten gebeten. Die Botschaft verweist auf die Bombenanschläge der Vorwoche. Nach Einschätzung Israels hätten die Bomben israelische Diplomaten treffen sollen. Die Polizei soll ihre Streifen an der Soi Sukhum, an der sich die Botschaft befindet, bereits verstärkt haben.
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23.02.12 - Verfassungsgericht urteilt zugunsten der Regierung
Die Regierung kann aufatmen. Das Verfassungsgericht hat gestern zwei im Januar vom Kabinett beschlossene Verfügungen als legal und verfassungskonform bezeichnet. Bei der einen Entscheidung geht es um die Kreditaufnahme von 350 Milliarden Baht für Projekte des Wassermanagement und des Hochwasserschutzes. Mit der zweiten Verordnung transferiert das Finanzministerium 1,14 Billionen Baht an die Staatsbank. Es sind Schulden aus den Krisenjahren 1997/1998, die noch nicht beglichen wurden und bis heute jährlich hohe Zinszahlungen verursachen. Mit der Verlagerung gewinnt die Regierung mehr Spielraum für Investitionen. Abgeordnete der Oppositionspartei Demokraten und Senatoren hatten gegen diese Verfügungen vor dem Verfassungsgericht geklagt.
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23.02.12 - Gehaltserhöhung führt zum Bankrott
Nach einem Großteil der Wirtschaft lehnen nun auch die kommunalen Verwaltungen die von der Regierung beschlossene Gehaltserhöhung ab. Uni-Absolventen mit einem Bachelor-Abschluss sollen künftig ein Anfangsgehalt von monatlich 15.000 Baht erhalten. Die Municipality Assembly of Thailand befürchtet, dass eine Vielzahl von Verwaltungen die zusätzlichen Personalkosten nicht schultern kann und Bankrott geht.
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23.02.12 - Unfall nach Pubbesuch: Sechs Tote
Ein Pubbesuch in Hat Yai endete für zwei Frauen und vier Männer tödlich. Ihr Wagen kam in der Provinz Songkhla von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Baum und landete total beschädigt in einem Straßengraben. Rettungskräfte mussten Rettungsscheren einsetzen, um die sechs Personen aus dem Autowrack zu befreien. Für die 22- bis 28 Jahre alten Insassen kam jede Hilfe zu spät. Die Polizei vermutet, dass der Fahrer hinter dem Lenkrad eingeschlafen war.
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23.02.12 - 14-jähriger brach in Wohnhäuser ein
Ein 14-jähriger Schüler ist auf der Pattaya vorgelagerten Insel Larn mehrfach durch Fenster in Wohnhäuser eingestiegen und hat Wertsachen mitgehen lassen. Der Junge schwänzte die Schule, hielt sich an einem Strand auf und gab Geld mit vollen Händen aus. In seiner Unterkunft fanden Beamte Beute im Wert von 100.000 Baht. So goldene Halsketten, Ohrringe, Armbänder, Ringe und Buddhaamulette. Die Wertsachen setzte der Schüler in Pfandhäusern ab.
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24.02.12 - Feuer vernichtet Flüchtlingsunterkünfte
Bei einem Großbrand in einem Flüchtlingslager in der Provinz Tak sind mehrere hundert Unterkünfte zerstört worden. Das Feuer breitete sich rasch in den aus Holz und Bambus bestehenden Hütten aus. Bewohner rannten um ihr Leben und brachten sich in Sicherheit. Sämtliche Feuerwehren des Bezirks rückten aus, konnten aber nur ein Übergreifen der Flammen auf andere Häuser verhindern. Nach Angaben der Polizei gab es keine Toten und Verletzten. In dem Umpiem Refugee Camp leben rund 15.000 Karen und Birmesen. Die Brandursache ist noch nicht geklärt.
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24.02.12 - Regierung befürwortet mehrere Eisenbahnstrecken
Das Kabinett hat für mehrere Infrastrukturprojekte grünes Licht gegeben: 140 Milliarden Baht für eine zweigleisige Eisenbahnstrecke Bangkok-Nong Khai; 145 Milliarden Baht für eine Hochgeschwindigkeitsstrecke der Bahn von Bangkok nach Nong Khai; 33 Milliarden Baht für eine Eisenbahnstrecke Khon Kaen (Ban Phai)-Maha Sarakham-Roi Et-Mukdahan-Nakhon Phanom. Weiter beschlossen wurde ein Geldsegen für die nordöstlichen Provinzen. Für 29 Projekte wurden 1,65 Milliarden Baht bewilligt. Mit 30 Millionen Baht wird in Udon Thani eine Universität und mit 25 Millionen Baht in dieser Provinz ein Kulturzentrum und ein Sportstadion errichtet. Weitere Beträge sind für das Wassermanagement, die Förderung des Tourismus, für den öffentlichen Gesundheitsdienst und den Ausbau von Highways bestimmt.
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24.02.12 - Waffenlager ausgehoben
In der Provinz Surin hat die Polizei bereits vor drei Monaten ein Waffenlager ausgehoben. In der Nähe mehrerer Geschäftshäuser fanden die Beamten im Gebüsch 36 Granaten, über 200 Raketen und mehr als 1.400 Schuss Gewehrmunition. Der Fund wurde erst jetzt den Medien mitgeteilt, weil die Ermittler hofften, die Hintermänner aufzuspüren und festzunehmen.
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24.02.12 - Arzthelfer und vier Frauen erschossen
Ein 26-Jähriger hat in Sa Kaeo einen Arzthelfer und anschließend vier Frauen erschossen. Der Mann hatte in den frühen Morgenstunden seine verletzte Freundin in ein Krankenhaus gebracht. Als der Arzthelfer wissen wollte, wer die Frau misshandelt habe und sich nach bisherigen Krankenhausbehandlungen erkundigte, zog der verärgerte Mann eine Waffe und tötete den Arzthelfer in der Notaufnahme. Anschließend stürmte er in eine benachbarte Karaoke-Bar und erschoss die Inhaberin und drei Bedienungen. Durch die Schüsse verletzt wurde weiterhin der 36-jährige Büroangestellte eines Stromversorgers. Die Polizei fahndet nach dem flüchtigen Schützen. Zum Tatablauf gibt es unterschiedliche Aussagen. So soll die Freundin des Flüchtigen von der Karaoke-Bar-Besitzerin und deren Bedienungen geschlagen worden sein.
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25.02.12 - König plädiert für Aufforstung
Der König hat die Regierung aufgefordert, die Abholzung der Wälder zu stoppen und in eine breit angelegte Aufforstung von Mischwald zu investieren. Der Herrscher hatte Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra und führende Mitglieder des für das Wassermanagement zuständigen Ausschusses empfangen, um sich über die Maßnahmen für den Hochwasserschutz zu informieren. Eine Ursache der verheerenden Katastrophe im Vorjahr, so der König, sei die Abholzung der Wälder in Zentralthailand und im Süden gewesen. Verantwortlich macht der Monarch machtgierige, korrupte Menschen, auch Staatsdiener.
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25.02.12 - Flughafenbesetzer werden angeklagt
46 führende Mitglieder der People's Alliance for Democracy (PAD) sollen sich wegen der Besetzung der beiden Bangkoker Flughäfen Suvarnabhumi und Don Mueang im November und Dezember 2008 vor Gericht verantworten. Die Polizei hat ihre Ermittlungen abgeschlossen und will ihren Bericht am 10. März der Staatsanwaltschaft übergeben. Die PAD-Mitglieder sollen u.a. wegen illegaler Versammlung, Verletzung des Ausnahmezustands und Beschädigung von Einrichtungen der Flughäfen angeklagt werden.
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25.02.12 - Im Norden kaum Luft zum Atmen
Im Norden des Landes hält die außergewöhnliche Luftverschmutzung an. Bewohner tragen Atemschutzmasken und klagen über Atemwegserkrankungen und Hautirritationen. Dunst ist in dieser Jahreszeit nichts Außergewöhnliches, doch Thais und Ausländer berichten, so schlimm wie derzeit sei es noch nie gewesen. Behörden sehen die Luftverschmutzung als kritisch an, in einigen Bezirken liegt die Belastung weit über die zulässigen Werte. In den letzten Tagen mussten auf den Flughäfen Lampang und Mae Sot mehrere Flüge gestrichen werden. Neben der Wetterlage werden Brandroden, Abbrennen von Feldern und Verbrennen von Abfall für den Smog verantwortlich gemacht.
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25.02.12 - Siemens liefert 90 Windenergieanlagen
Der deutsche Siemens-Konzern ist mit der Lieferung von insgesamt 90 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 200 Megawatt (MW) für zwei Kraftwerke in der Provinz Nakhon Ratchasima beauftragt worden. Der Vertrag umfasst Lieferung, Errichtung und Inbetriebnahme der 90 Siemens-Windturbinen des Typs SWT-2.3-101. Die Installation der beiden Projekte beginnt im Frühjahr, die Inbetriebnahme der Anlagen ist für Ende 2012 geplant. Bei den Projekten handelt es sich um die Windkraftwerke Korat Eins und Korat Zwei. Kunden sind mit der K.R.Two Company und First Korat Wind zwei Tochtergesellschaften der Wind Energy Holding.
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27.02.12 - Drei weitere Iraner festgenommen
Drei weitere Iraner, zwei Männer und eine Frau, wurden in Bangkok von der Polizei unter Terrorverdacht festgenommen. Einer der Männer hat als Koch in einem Hotel an der Soi Nana gearbeitet. Nach Auswertung der SIM-Card des Iraners, der am 14. Februar an der Sukhumvit Soi 71 zwei Sprengsätze hat explodieren lassen und dabei beide Beine verlor, kam die Polizei den jetzt Festgenommenen auf die Spur. Der Schwerverletzte hatte die beiden Iraner mehrfach angerufen. Sie wohnten in einem Gebäude im Distrikt Watthana, in dem auch jene Iranerin untergekommen war, die für die Terroristen ein Wohnhaus gemietet und sich dann in den Iran abgesetzt hatte.
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27.02.12 - Luftverschmutzung nimmt zu
Im Norden des Landes hat die Luftverschmutzung weiter zugenommen. Teilweise liegt die Sicht bei nur noch 400 Metern. Immer mehr Bewohner suchen Krankenhäuser mit Atemwegserkrankungen und Irritationen der Augen auf. Die Belastung der Luft mit Schadstoffen liegt weit über ein zulässiges Maß. Besonders betroffen sind die Menschen in den Provinzen Mae Hong Son, Chiang Rai, Chiang Mai, Lamphun, Lampang, Nan, Phrae und Phayao. Das Gesundheitsministerium hat weitere Atemschutzmasken an die betroffenen Bewohner verteilt, und Ministerpräsident Yingluck Shinawatra macht die Luftverschmutzung zum Thema. Sie wird heute Mitarbeiter von Umweltbehörden treffen.
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27.02.12 - „Rothemden“ demonstrierten am Khao Yai
Rund 50.000 Anhänger der United Front for Democracy against Dictatorship (UDD) versammelten sich am Wochenende am Nationalpark Khao Yai in der Provinz Nakhon Ratchasima. Die „Rothemden“ nahmen ein Konzert zum Anlass, um gegen einen möglichen Militärputsch und für eine Änderung der Verfassung zu demonstrieren. Über Skype sprach der ins Ausland geflüchtete ehemalige Premier Thaksin Shinawatra zu seinen Anhängern. Er bezeichnete den Putsch von 2006 als gescheitert und rief die „Rothemden“ auf, die Gerechtigkeit im Königreich wiederherzustellen. Zudem versprach er den Hinterbliebenen der bei den Unruhen in 2010 getöteten Menschen eine Entschädigung in Höhe von jeweils 7,5 Millionen Baht innerhalb von drei Monaten.
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27.02.12 - Kinderschänder in flagranti erwischt
Pattayas Polizei hat erneut einen Kinderschänder festgenommen. Der 79-jährige Brite war mit einem 13-jährigen Jungen auf dem Pratamnak Hill in seinem Geländewagen in flagranti erwischt worden. Er hatte dem Jungen als Entlohnung für Sex 700 Baht zugesagt. Gegenüber der Polizei sagte der Festgenommene, ein Bekannter habe ihm berichtet, wo er Jungen finden könne.
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28.02.12 - Regenmacher bekämpfen den Smog
Drei Flugzeuge des Königlichen Regenmacher-Zentrums steigen in Nordthailand auf und bekämpfen über Chiang Mai die Luftverschmutzung. Der künstlich erzeugte Regen soll für weniger Smog und eine klarere Luft sorgen. Die Flugzeuge werden, wie jedes Jahr, bis Oktober gegen Dürre im Einsatz sein. In der Provinz Nan hat ein Waldbrand in der Nähe von Militärunterkünften die Luft zusätzlich belastet und den Dunst dichter werden lassen. Soldaten und Feuerwehren bekämpfen gemeinsam das Feuer. Lokale Behörden haben Bevölkerung und Landwirte aufgerufen, keinen Abfall zu verbrennen und abgeerntete Felder nicht in Brand zu stecken. Der Appell wird wohl wenig bringen, denn das Bußgeld beträgt nur 2.000 Baht. Hoffnung auf ein baldiges Ende des Smogs machen Meteorologen. Aus Vietnam und Laos nähert sich ein Unwetter dem Norden Thailands.
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28.02.12 - Kürzere Wartezeiten für Fluggäste
Auf Bangkoks Internationalem Flughafen Suvarnabhumi sollen die Wartezeiten an den Gepäckbändern und vor den Schaltern der Immigration kürzer werden. Mit 1,7 Milliarden Baht schafft Airports of Thailand (AoT) auf 12.000 m2 ein neues Gepäckzentrum. Die Arbeiten sollen im März beginnen und in 18 Monaten abgeschlossen werden. Zudem hat der Flughafenbetreiber die Immigration aufgefordert, mehr Beamte einzusetzen, vor allem zu den Hauptflugzeiten. International ist für Passagiere nach ihrer Landung an den Gepäckbändern eine Wartezeit von nicht mehr als 45 Minuten Standard. Seit langem beklagen sich Fluggäste auf Suvarnabhumi, dass sie an den Schaltern der Immigration und auf ihre Koffer unverhältnismäßig lange warten müssen. Eine Ursache sind die Kapazitätsengpässe. Der Airport wurde für 45 Millionen Passagiere ausgelegt, in diesem Jahr rechnet die AoT bereits mit 51 Millionen.
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28.02.12 - Gift von Kugelfisch tötet Birmesen
Nach dem Verzehr eines giftigen Kugelfisches sind zwei Birmesen gestorben und sechs weitere zum Teil lebensgefährlich erkrankt. Die Crew eines Fischtrawlers hatte den Kugelfisch, auch Blowfisch genannt, gefangen und auf der Rückfahrt zum Hafen Sattahip gegessen. Die sechs Birmesen liegen im Queen Sirikit Hospital. Tetrodoxin, das Gift, das Kugelfische emittieren von ihren Stacheln, ist tödlich für den Menschen. Es soll giftiger als Zyanid sein.
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28.02.12 - Neue Busverbindung nach Laos
Die staatliche Transport Company bietet eine tägliche Busverbindung von der nordöstlichen Stadt Udon Thani über Vientiane nach Vang Vieng in Laos an. Ab 2. März startet der Bus um 9 Uhr am Busterminal in Udon Thani und um 8 Uhr ab Vang Vieng. Wegen der schlechten Straßenverhältnisse zwischen Vientiane und Vang Vieng dauert die Busfahrt etwa sieben Stunden. Das One-Way-Ticket für den Aircon-Bus kostet 320 Baht bzw. 83.000 Kip.
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29.02.12 - Drei Milliarden für Aufforstungsprojekte
Das Kabinett hat ein Aufforstungsprogramm beschlossen. Mit drei Milliarden Baht sollen in den kommenden fünf Jahren auf sieben Millionen Rai Bäume angepflanzt werden. Die Forstbehörde erhält eine Milliarde Baht, zwei Milliarden gehen an das Department, das landesweit für Nationalparks und Schutzgebiete zuständig ist. Mit dem Beschluss folgt die Regierung einer Anregung des Königs, über eine gezielte Aufforstung zum Hochwasserschutz beizutragen. Umweltschützer kritisieren den Beitrag des Kabinetts. Die bereitgestellten Gelder reichten bei Weitem nicht aus, eine Fläche von sieben Millionen Rai aufzuforsten.
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29.02.12 - Baby-Elefanten beschlagnahmt
Bei Elefanten-Camps auf Phuket hat die Polizei zwei etwa ein Jahr alte Tiere beschlagnahmt. Den beiden Unternehmen wird illegaler Besitz der Jungelefanten vorgeworfen. Die Camps sollen die Tiere von einem Elefanten-Park in der Provinz Kanchanaburi ausgeliehen haben. Auf Phuket suchten Polizisten insgesamt vier Camps auf. Nach Angaben von Tierschützern blüht in Thailand das Geschäft mit Baby-Elefanten.
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29.02.12 - Siebeneinhalb Jahre Haft für Majestätsbeleidigung
Ein Strafgericht hat einen 71-jährigen Mann wegen Majestätsbeleidigung zu 15 Jahren Haft verurteilt. Das Strafmaß wurde später auf sieben Jahre und sechs Monate reduziert, weil der Angeklagte seine Verfehlung zugegeben hatte. Beleidigende Äußerungen sollen bei drei öffentlichen Reden im Jahr 2010 in Chiang Mai, Bangkok und Udon Thani gefallen sein.
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29.02.12 - PAD-Anführer des Betrugs überführt
Sondhi Limthongkul ist von einem Strafgericht zu einer 20-jährigen Haftstrafe verurteilt worden. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der prominente Anführer der People’s Alliance for Democracy (PAD) die Regelungen der Bangkoker Börse SET verletzt und sich über falsche Dokumente von der Krung Thai Bank einen Kredit über 1,078 Milliarden Baht für sein Media-Unternehmen besorgt hat. Sondhi Limthongkuls Rechtsanwalt hat eine Haftverschonung gegen Kaution beantragt und will zehn Millionen Baht hinterlegen. Bei den Demonstrationen der „Gelbhemden“ ab 2006 und der Besetzung der beiden Bangkoker Flughäfen Ende 2008 stand der heute 64-jährige Geschäftsmann an vorderster Front.
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