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Letzte Aktualisierung: 07.02.2010
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Das Schweizer Servcie-Center in Bangkok

Kurz gefragt...

Marcel Peter vom Service-Büro „Swiss Helping-Point“

Der 49-jährige Basler Marcel Peter, hier mit Ehefrau Supatsri und den Kindern Morris und Naomi, leitet seit fünf Jahren das Service-Büro „Swiss Helping-Point“ in unmittelbarer Nähe der Schweizer Botschaft. Der gelernte Kaufmann lebt seit dem Jahre 2000 in Bangkok und ist dort bekannt als Ansprechpartner für Schweizer.

Mit Ihrem schweizer Service-Center „Swiss Helping Point“ befördern Sie seit fünf Jahren zahlreiche Thais sicher und wohlbehütet in die Schweiz. Bei wievielen Schweizerisch/Thailändischen Ehepaaren waren Sie „Geburtshelfer“ und wieviele davon sind heute glücklich vereint?

In den letzten fünf Jahren haben wir die Einreise von mehr als 2‘200 thailändischen Gästen in die Schweiz ermöglicht. Davon waren ca. 92% jüngere Frauen, ca. 4% ältere Frauen (Mütter, Tanten, u.s.w. aus der Familie der Ehefrau) sowie 4% Männer. Wieviele davon geheiratet haben und wer davon glücklich ist, entzieht sich meiner Kenntnis.

Was sind die wichtigsten Voraussetzungen, damit es mit der Reise klappt?

Die Schweizer Botschaft prüft, ob der eingeladene Gast zu seinem Gastgeber eine persönliche Beziehung hat. Gefälligkeitseinladungen werden strikte abgelehnt. Im weiteren wird abgeklärt, ob die Rückreise des Feriengastes nach Thailand gesichert ist. In der Schweiz prüfen die Behörden den Gastgeber, resp. den Garanten. Dieser muss einen sauberen Leumund haben und volljährig sein. Man braucht heute mehr denn je professionelle Unterstützung, um einen Gast in die Schweiz einladen zu können.

Wo funktioniert`s mit dem Zusammenleben besser; in der kühlen Schweiz oder im tropischen Thailand?

Definitiv im kühleren Europa. Die Thai ist dort eher auf den Ehemann angewiesen und weniger schlechten Einflüssen ausgesetzt. Im weiteren möchte sie zu Hause in ihrem Dorf ihr Gesicht wahren und nicht mittellos wieder nach Hause zurückkehren. In Thailand ist die Auswahl an möglichen neuen Partnern für beide einfach zu gross.

Wie hat sich die Zahl der in die Schweiz eingeladenen Thais seit dem Jahr 2000 verändert und wie sieht die Tendenz für die Zukunft aus?

Im Jahre 1999 wurden in Thailand noch zirka 26‘000 Visa für die Einreise in die Schweiz ausgestellt. Heute sind es vielleicht noch die Hälfte. Seit dem Bestehen des „Swiss Helping Point“ (September 2000) wurden die Bestimmungen für Thais jährlich verschärft. Im Gegenzug dürfen nun z.B. brasilianische und auch osteuropäische Frauen problemlos ohne Visum und ohne Garanten für drei Monate in die Schweiz einreisen. Eine Entwicklung, die wir bedauern und auch nicht nachvollziehen können.

Warum sollte ein Schweizer Sie beauftragen, um seinen Thai-Feriengast problemlos nach Helvetien zu bringen?

Oft ist der schweizer Gastgeber nicht in der Lage, die notwendigen Schritte in Thailand selber zu erledigen. Unser erfahrenes Büro erledigt die gesamte, zum Teil schwierige Visumsadministration, stellt die notwendige Heilungskostenversicherung aus und bucht das Direktflugticket in die Schweiz. Auch die Betreuung des thailändischen Gastes fällt in unseren Schoss.

Bieten Sie auch Dienstleistungen für nicht-Schweizer?

Nein, wir arbeiten praktisch nur für Schweizer Kunden. Wir kennen uns aus mit der schweizerischen Gesetzgebung. Unser Team, Peter Büttiker und ich, sowie sechs thailändische Mitarbeiter/Innen sind mit den schweizer Anliegen ganz gut ausgelastet.

Und wie sieht es mit in Thailand lebenden Schweizern aus; können diese von Ihrer Firma profitieren?

Wir beantworten häufig Fragen zum Thema Sozialversicherungen, Jahresvisum oder Heirat in Thailand. Oft fliessen bei uns auch Tränen, da sich die Paare nur schlecht oder gar nicht verständigen können und somit viele Missverständnisse auftreten. Wir sind dann auch Seelentröster, Schiedsrichter und Friedensstifter.

Sie leben jetzt seit fünf Jahren in Bangkok und pendeln auch oft nach Pattaya, wo Sie schon zahlreiche Urlaube und Wochenenden verbrachten. Was schätzen Sie an Pattaya und was bevorzugen Sie an Ihrem Wohnort?

In Pattaya gefallen mir die vielseitigen Angebote an guten Hotels, die vorzüglichen Restaurants und die Möglichkeit, etwas ausserhalb der Stadt im Meer zu baden, was vor allem von unseren Kindern geschätzt wird. In Bangkok spielt sich eher das Geschäftsleben ab. Dann gefällt mir der höhere Lebensstandard und das grandiose, internationale Angebot an allem, was das Herz begehrt. Bangkok ist wunderbar wenn man weiss, wo was ist.

Was hatte Sie ursprünglich dazu bewegt, Ihre Heimat in Richtung Thailand zu verlassen?

Sicher die bessere Lebensqualität und auch das angenehmere Klima. Auch die Tatsache, dass der Schweizer Franken hier den dreifachen Wert darstellt, hat die Übersiedlung erleichtert. Natürlich ist auch meine thailändische Frau nicht unschuldig an der Übersiedlung.

Sie sind beruflich erfolgreich und haben vor acht Monaten Ihre Freundin Supatsri geheiratet. Was haben Sie sich für die Zukunft vorgenommen?

Nach fünf Jahren ist - gerade auch wegen meines geschätzten Partners, Petter Büttiker - unsere Firma etabliert. Ich bin in der Planung einer neuen Dienstleistung, mit der ich ab Oktober die deutschsprachigen Residenten überraschen möchte. Übrigens: Entgegen Gerüchten gibt es keinen in Pattaya lebenden Schweizer, der Anteile an Swiss Helping Point hält.

Was müsste passieren, damit Sie wieder ins Land des löchrigen Käses zurückkehren würden?

Es müsste schneien und das Meer zugefrieren. Es ist für mich und meine Familie ein Privileg, hier im schönen Thailand zu leben. Hier kann man den Pioniergeist ausleben und man wird nicht auf Schritt und Tritt durch Gesetze und Vorschriften gehindert.

Quelle: http://der-farang.com/

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SWISS HELPING POINT
Shopping-Center Wave Place“
55, Wireless Road

Bangkok 10330, Thailand
Tel und Fax (0066) +2 / 253 80 38
Mobile:         (0066) +9 / 89 66 200
e-mail: marcellopeter56@hotmail.com

Internet: www.swisshelpingpoint.com
 
 
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