Für den erfolgreichen Säbelfechter Wiradech ”Willi” Kothny ist der Aufbau eines vom Tsunami zerstörten Fischerdorfes zur Lebensaufgabe geworden. In Kanchnaburi (Brücke am Kwai) geboren, wurde er von einem deutschen Journalisten adoptiert, schrieb als Säbelfechter der deutschen Nationalmannschaft histo- rische Schlagzeilen (erste Olympiamedaille im Säbel).
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Koblenzer Bundestagsabgeordnete in Ban Bang Sak
"Ich bin richtig begeistert", wunderte sich Dr. Michael Fuchs über den schnellen Wideraufbau des vom Tsunami völlig zerstörten thailändischen Fischerdorfes Ban Bangsak.
Wiradech Kothny wird am 10.Mai 1979 in Kanchanaburi / Thailand (River Kwai) geboren und wächst bis zu seinem 3. Lebensjahr bei seiner Oma in einfachen Verhältnissen auf.
Willi besucht die Grundschule in Oeffingen bei Stuttgart und beendet sie in Koblenz. 1990 kommt der Deutsch-Thailänder ans Max-von-Laue-Gymnasium, wechselt später auf das Gymnasium auf der Karthause, weil dort Sport als Leistungskurs angeboten wird. Um sich besser für Olympia vorbereiten zu können, lässt sich Kothny in der 13. Klasse beurlauben und zieht den Zivildienst als Leistungssportler vor.