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Letzte Aktualisierung: 07.02.2010
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Oskars Kolumne

Zahlenspielerei

Oskar steht der Zahlenspielerei von Statistikern skeptisch gegenüber. Ein aktuelles Beispiel sind die Angaben zur Inflation. Nimmt der Verbraucher sie für bare Münze, müsste er beim täglichen Einkauf weniger als vor Monaten zahlen. Das Gegenteil ist der Fall. Fast alle Grundnahrungsmittel sind teurer geworden.

Für Januar und Februar meldet das Handelsministerium bei den Verbraucherpreisen im Jahresvergleich ein Minus von 0,4 bzw. 0,1 Prozent. Dennoch ist Thailand von einer Deflation weit entfernt, von einem anhaltenden Rückgang des Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen. Dass die Inflation ins Minus rutschte, ist ausschließlich dem Preisverfall beim Rohöl und den daraus resultierenden geringeren Transportkosten zu verdanken.

Für die Geldbörse der Verbraucher maßgeblich ist die Entwicklung der so genannten „Core Inflation“ (ohne Frischwaren und Kraftstoff) sowie der Preise ausschließlich für Lebensmittel. Die „Core Inflation“ lag in den ersten beiden Monaten im Jahresvergleich bei 1,6 bzw. 1,8 Prozent, und der Preisanstieg für Nahrungsmittel bewegt sich nach wie vor im zweistelligen Bereich.










Quelle: http://der-farang.com/

 
 
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