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Letzte Aktualisierung: 07.02.2010
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Oskars Kolumne

Im Tal der Tränen

Oskar warnt vor Schwarzmalerei. Schon vor der Blockade der beiden Bangkoker Flughäfen hatte die Tourismusindustrie ihre Zukunft tiefschwarz gemalt. Die Instabilität des Landes und die globale Finanzkrise würden sich dramatisch auf die Zahl ausländischer Urlauber auswirken, prognostizierten Reiseexperten.

Jetzt, nach Schliessung und Wiedereröffnung der Airports, ruft die Branche panikartig nach dem Staat. Die Regierung soll`s richten. Im Tourismusgeschäft involvierte Unternehmen fordern Milliarden an verlorenen Zuschüssen sowie zinsgünstige Kredite. Wenn nicht, würden Hunderte Betriebe Pleite gehen und Hunderttausende Beschäftigte ihren Job verlieren.

Kein Zweifel: Thailand hat an Gesicht und Image verloren. Die Hauptsaison kann abgehakt werden. Aber es ist pure Spekulation zu behaupten, die gestrandeten und zu Recht verärgerten Touristen würden künftig das Königreich meiden. Urlauber vergessen schnell. Und Thailand hat in den letzten Jahren alle Krisen überstanden: Tsunami, SARS, Vogelgrippe…

Das Königreich wird ein bevorzugtes Urlaubsland bleiben. Es ist preiswerter als andere Reiseziele und bietet all das, was sich Ausländer für die schönsten Wochen des Jahres wünschen: Traumstrände, Inseln, Kultur, historische Stätten, Abenteuer, Entertainment, Sex-Industrie, Sport, gastronomische Vielfalt, Hotels für jeden Geldbeutel und eine beispielhafte Infrastruktur.

Allerdings braucht die Tourismusindustrie neue, ökologische und ökonomische Konzepte, um wettbewerbsfähig zu bleiben und das Problemjahr 2009 zu überstehen. Bedingt durch die Finanzkrise werden Reiseaufkommen und Aufenthaltsdauer zurückgehen. Die Erschliessung neuer Zielgruppen sollte das Defizit langfristig wettmachen.

Oskar sagt voraus: Das Tal der Tränen wird schon bald durchschritten sein, wenn sich Gelb und Rot nicht weiter bekämpfen. Wetten, das…?










Quelle: http://der-farang.com/

 
 
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