Die thailändischen Landesfrüchte Wassermelone: däng-mo
Saison: Oktober - März
Wer kennt sie nicht, die wohlschmeckenden Melonenarten, die auch unsere Märkte regelmäßig füllen? Ursprünglich sollen schon die alten Ägypter und Inder diese Frucht kultiviert haben, bis sie im 15. Jahrhundert nach Europa gelangten.
Melonen werden in die Gruppe der Wasser- und Zuckermelonen unterteilt. Die kugelförmigen Wassermelonen werden bis zu 15 Kilo schwer und sind größer als Zuckermelonen. Ihre Schale ist grünlich oder marmoriert mit einer glatten oder rauen Oberfläche. Das rötliche Fruchtfleisch enthält viele helle und schwarze Samen, die wiederum öl- und nährstoffhaltig sind, und ähnlich wie Nüsse im getrockneten Zustand genascht werden.
Die rubinroten, süßen und erfrischenden Stücke gehören in jede Obstschale und dienen als kleiner Happen zwischendurch. Die Thais essen oft diese Melonenhäppchen, indem sie vorher in Salz tunken. Auch der Melonensaft, der zu 95 Prozent aus Wasser besteht, wird als erfrischendes Getränk angeboten und verkauft. Der Anbau dieser leicht zu pflegenden Frucht erfolgt im ganzen Land.
Wassermelonen gelten als harntreibende und entgiftende Früchte und enthalten die Vitamine A, C, B1, B2 und Niazin. Bei übermäßigem Verzehr kann es zu Durchfall führen. |