Buch beschreibt Land und Leute - Einbandseite von Günther Rufferts Buch "Ein Fenster zum Isan - Der Alltag in Thailands unbekanntem Nordosten"
Es ist ein hübsches und interessantes Bändchen, das Günther Ruffert mit seinem soeben erschienenen Werk "Ein Fenster zum Isan" vorlegt. Der 1927 in Essen geborene Autor ist Bauingenieur, und in dieser Funktion kam er in den 60er Jahren erstmals nach Thailand. Seitdem ist er regelmässig ins Land der Freien zurückgekehrt.
Und seit seiner Pensionierung lebt er fest im Heimatdorf seiner jetzigen Frau im Isan und ist dort so gut ins Dorfleben integriert, wie das einem Farang überhaupt möglich ist. Aus dieser Perspektive beschreibt er liebevoll und einfühlsam das Alltagsleben in Thailands Nordosten. Es ist auch für den Farang, der lange in Thailand lebt, nicht immer leicht, die Handlungsmotive der Leute aus dem Isan zu verstehen.
Ruferts Buch erklärt viele Dinge augenzwinkernd, mit einem unterschwelligen Humor.
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Über den Schriftsteller
Günther Ruffert kam vor über zwei Jahrzehnten als Bauingenieur erstmals nach Thailand. Vor sieben Jahren baute er sich im Isaan bei Surin ein Haus, in dem er mit seiner thailändischen Frau und Tochter lebt. Die Familie kauft bei Bauern nach der Ernte Reis auf und gibt ihn an Grosshändler weiter. Zudem hat der jetzt 75jährige auf 150 Rai mit dem Zuckerrohranbau begonnen. Da Anbau und Ernte arbeitsintensiv sind, ist zeitweise die Hälfte der Dorfbewohner bei Ruffert beschäftigt. Der Deutsche spricht inzwischen fliessend Thai und versucht, sich dem alltäglichen Tagesablauf in seinem Dorf anzupassen. Im FARANG, in der Thaipage sowie anderen Publikationen berichtet Günther Ruffert über das Leben in den Dörfern und die Jahrhunderte alten Sitten dieses Landes.