Calli „fußballbekloppt“ hilft Kölle-Jecken
Interkulturelle Begegnungsstätte und Heim für benachteiligte Kinder
Obwohl die „Jeck-op-Kölle“-Amateure da schon recht gut auf der Linie des angesehenen Profis liegen, nämlich: Entweder richtig oder gar nicht. „Do halver Jeck“ ist in Köln eine Beleidigung, im Gegensatz zum „richtig Jecken“ im positiven Sinne!
Diese kölsche Philosophie ist allerdings für manche deutschsprachigen „Kellerlacher“ wohl nicht so einfach nachvollziehbar. Therapievorschlag: In Reiner Calmunds Autobiographie „fußballbekloppt!“ locker und unterhaltsam lesen, was man mit Fleiß, Ausdauer und vor allem Begeisterungsfähigkeit alles erreichen kann. Dann wird man auch nicht mehr ungläubig staunen, wenn die Kölle-Jecken eines schönen Tages ihr Geißbockheim in Thailand jubelnd einweihen!
Soweit ist man zwar noch lange nicht, aber zumindest das von Bodo und Wan Cieslar in Nongpralai, nahe des Seebades Pattaya, kostenlos zur Verfügung gestellte Grundstück, idyllisch gelegen am Ufer eines Lotosblumensees mit Palmen, Bananen und einer Bambushütte, ist schon da.
Abgesehen von einer harmlosen knapp zwei Meter langen, dünnen, grünen Baumschnüffler-Schlange, die bei den Fotoaufnahmen knapp über ihm im Palmengewächs „relaxte“, war Reiner Calmund bei seinem Besuch mit vereinseigenem Tuk-Tuk von der Natur, Umgebung und dem „Musterhaus“ für das zukünftige Geißbockheim, im Stile eines Thaiholzhauses auf Stelzen, total begeistert und sagte spontan seine Unterstützung für dieses wunderbare gemeinnützige Projekt zu.
Neben Pflege von kölschem Brauchtum und Lebensart ist hier ferner insbesondere eine interkulturelle Begegnungsstätte zwischen verschiedenen Kulturen und Religionen geplant und zudem ein Wochenendausflugsheim für benachteiligte Kinder. Auch für den Natur- und Umweltschutz möchte sich der Verein „Jeck op Kölle“ engagieren.
Und „last not least“ bei uns im Club - jedoch nur optional - der Effzeh Kölle. Unzählige Mal Champignon-League-Sieger, allerdings nur was die Begeisterung der Fans anbelangt und kein Geheimtipp mehr für Masochisten. Ein befreundeter FC-Fan-Club aus Köln nennt sich „Lebenslänglich FC“, und genau mit so einem entsprechend beschrifteten T-Shirt war ich zuletzt in Pattaya unterwegs, als ein Landsmann süffisant anmerkte: „Respekt, Respekt, FC-Fan zu sein, ist wie lebenslänglich“! „Ejal, einmal FC, immer FC!“
Mehr siehe unter www.jeck-op-koelle.de, auch über den uns angeschlossenen „SC Galaxy Pattaya“, der ebenfalls bei dem von vielen Prominenten unterstützten Benefiz-Fußballturnier zu Gunsten von Pattayas Waisenhaus am 28.2./1.3. mitspielt.
Von Bodo Cieslar
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