Gutachter empfehlen jedes Jahr Investitionen von 210 Milliarden Baht
Um Bangkok in eine Weltklasse-Metropole umzuwandeln, bedarf es viel Geld. Nach einer von der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und dem Siemens-Konzern finanzierten Studie müsste die Regierung jedes Jahr 2,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts oder 210 Milliarden Baht investieren. Bis 2050 wären das fast 9 Billionen Baht.
Die Gutachter der Studie „Bangkok 21 Initiative“ haben Thailands Metropole mit den Weltklasse-Städten Berlin, London, Paris und New York und sechs asiatischen Städten verglichen. Die Experten erarbeiteten strategische Richtlinien und Prioritäten zur städtischen Entwicklung.
Mindestens 40 Prozent der Gelder wollen die Experten für ein verbessertes Transportwesen ausgeben. Der chaotische Straßenverkehr und die unzureichende Leistungsfähigkeit des öffentlichen Personennahverkehrs werden als größtes Manko für Bangkoks Wettbewerbsfähigkeit angesehen.