Heilsame Berührungen durch Nuad Phaen Boran
Die klassische Thai-Massage lindert Leiden und entfaltet neue Lebenskraft
Die Lebenskraft – in der Fachsprache „Meridiane“ genannt – durchfließt unseren Körper im Kreis und dringt in jedem Bereich zu den zehn Energiepunkten vor, die mit den inneren Organen verbunden sind. Stauen sich die Meridiane an irgendeiner Stelle, kann man krank werden. So jedenfalls beschreibt es die ayurvedische Lehre, die einst durch den nordindischen Arzt Jivakar Kumar Bhaccha nach Thailand gelangt ist. Noch heute wird der Zeitgenosse Buddhas, der im fünften Jahrhundert v. Chr. gelebt hat, als „Vater der Medizin“ verehrt. Vor dem Beginn einer Massage wird ihm sogar oft mit einer kurzen Andacht gehuldigt - wie in der neuen BUTTRA-MASSAGE, die in unmittelbarer Nachbarschaft des FARANG-Medienhauses eröffnet worden ist.
Die Kunst der klassischen Thai-Massage – in der Landessprache Nuad Phaen Boran genannt, was in Deutsch soviel wie „uralte, heilsame Berührung“ bedeutet – ist eine Mischung zwischen Yoga, Massagepraktiken wie Streichen oder Strecken und der chinesischen Reflexzonen-Massage. Sie wird im familiären Umfeld oder von örtlichen Meistern zur Gesundheitsvorsorge praktiziert, findet jedoch auch in Krankenhäusern Anwendung sowie in etwas abgewandelter Form auch in der Tourismusbranche. Um die Meridiane anzuregen, werden bestimmte Energiepunkte von den Füßen aufwärts unter vollem Körpereinsatz stimuliert. Daher sollte die klassische thailändische Ganzkörper- Anwendung auch immer volle zwei Stunden oder im Idealfall sogar 150 Minuten dauern.
Gut ausgebildete Massagekräfte - wie sie in der neu gegründeten BUTTRA-MASSAGE anzutreffen sind - können sogar eine Erkrankung frühzeitig erkennen, die verborgen bzw. noch nicht so weit fortgeschritten ist, dass sie sich bereits durch Symptome bemerkbar machen würde. Spürt man während der klassischen Thai-Massage einen stechenden Schmerz, ist dies als Signal des betreffenden Organs zu werten, das durch die Meridiane an die Oberfläche des Körpers geleitet worden ist.
Andererseits kann man eine „Botschaft der Heilung“ vom Sensorpunkt rückwärts zum jeweiligen Organ eingeben, was mithilfe von bestimmten Massegriffen oder auch Kräuterdampf geschieht. Die Massagekräfte setzen ihre Daumen, Handballen, Ellenbogen, Knie oder auch die Füße ein, um über die Energiebahnen – in der Fachsprache als „Sen“ bezeichnet – alle Teile des Körpers mit der Seele in Einklang zu bringen.
Auf diese Weise können Kopf- und Rückenschmerzen, Nackensteifheit, Magenprobleme, Krampfadern, Ohrensausen, Schlafstörungen, Migräne oder Lähmung und taube Nerven gelindert oder sogar gänzlich geheilt werden. Deshalb präsentiert sich die klassische Thai-Massage, die sich seit den 1990-er Jahren auch im Westen verbreitet hat, als empfehlenswertes Heilmittel gegen stressbedingte Verhärtungen, die einzelne Organe oder den gesamten Organismus belasten. Wer die Probe aufs Exempel machen möchte, sollte sich umgehend auf den Weg zur neuen BUTTRA-MASSAGE machen!  |