Bangkok als „City der Speisen“
Eine staatliche Agentur gibt Anstoß zu neuen Touristenzielen
Mit drei neuen touristischen Zielen will eine staatliche Agentur Bangkok als „kreative City“ präsentieren. Im Gespräch sind die City der Speisen, der Kunst und Kultur sowie des Design. Mit seiner Initiative will das Office of Knowledge & Management Development (OKMD) lokale Betriebe fördern, Arbeitsplätze sichern und weitere Attraktionen für Besucher der Hauptstadt schaffen und somit den Tourismus ankurbeln.
Als „Stadt der Speisen“ sind die Bezirke Yaowarat (Bangkoks Chinatown) und Sam Yan vorgesehen. Unterschiedliche Aktivitäten unter „Kunst und Kultur“ bleiben für die ehemalige Rattanakosin-Insel reserviert. Die „Stadt des Design“ soll lokale Produkte bewerben und in einem noch zu errichtenden Zentrum auf dem Lokomotiv-Bahnhof der staatlichen Eisenbahngesellschaft eine Heimat finden.
OKMD-Vizepräsident Thanit Kittiampon setzt im Wettbewerb mit anderen Urlaubsdestinationen auf Kreativität. Damit könnte die Qualität von Produkten und Dienstleistungen verbessert werden.
Für die „City der Speisen“ rechnet Thanit Kittiampon mit Investitionen in Höhe von 400 Millionen Baht. „In Yaowarat und Sam Yan gibt`s bereits eine Reihe Restaurants mit exzellenten Gerichten. Die restlichen Restaurants müssten in den kommenden zwei Jahren ihre Speisenqualität und ihren Service auf internationale Standards bringen“, sagt der Vize-Präsident. Das könne auch über Wettbewerbe und Kochschulen erreicht werden. Sollte sich das Projekt als erfolgreich erweisen, will der Initiator es anderen Provinzen im Land anbieten.
Das OKMD wird seine Studien nun der Regierung vorlegen und hofft auf „grünes Licht“. Die staatliche Agentur verfolgt weitere Pläne: Sie will 325 Millionen Baht landesweit in Museen und die Erhaltung bedeutender Gebäude investieren. |