20 User Online
   
Bank Notes, TC, Transfer
vom: 26.03.2010
    30.02875
  CHF :   30.35875
  Switzerland   30.45625
    38.96275
  Euro :   39.19875
  Euro Zone   39.32500
 
 
http://www.real-estate-thailand.com/
http://www.farang-media.com
http://www.der-farang.com/?article=classifieds
http://www.berghof-samui.com/
http://www.easythailand.de/
http://farangtaxi.com/
http://www.buttra.com/
http://www.samui-webtv.com/
http://www.pictures-thailand.com/
http://www.der-farang.com/?article=books
http://www.der-farang.com/
 
Nachrichten · Die neusten Nachrichten aus Thailand
Letzte Aktualisierung: 26.03.2010
Weiterführende Seiten
Aktuelle Nachrichten

„Flashmobs“: Piraten stürmen nackt deutsche Flughäfen

Geplanter Einsatz von Nacktscannern erhitzt die Gemüter

„Ihr braucht uns nicht zu scannen – Wir sind schon nackt!” Flashmobs der Piratenpartei stürmen nackt mehrere deutsche Flughäfen.Nach dem knapp vereitelten Sprengstoffattentat auf Flug 253 über Detroit fordert auch die deutsche Bundespolizei zielgerichtete und zusätzliche Kontrollmaß- nahmen für Fluggäste. Dabei erhitzt ein geplantes Kontrollgerät die Gemüter der Deutschen: der Nacktscanner.

Nackte Piraten

Ihr braucht uns nicht zu scannen – Wir sind schon nackt“: Aus Protest gegen die geplante Einführung des Nacktscanners haben kürzlich Mitglieder der Piratenpartei an mehreren deutschen Flughäfen so genannte „Flashmobs“ veranstaltet und sich dabei ausgezogen. Die gewagte Aktion der Piraten erfolgte auf den Flughäfen von Berlin, Frankfurt am Main und Düsseldorf. Die Veranstalter begründeten ihren Protest damit, dass Nacktscanner die Flugsicherheit nicht erhöhen, jedoch die Persönlichkeitsrechte der Fluggäste verletzen. Viele Protestler sehen den umstrittenen Scanner als falschen Weg zur Bekämpfung des Terrorismus an und verspüren lediglich ein starkes Interesse von den Firmen, die ihn verkaufen wollen.

Unter einem „Flashmob“ versteht man einen kurzen sowie scheinbar spontanen Menschenauflauf auf öffentlichen oder halböffentlichen Plätzen, bei denen sich die Teilnehmer üblicherweise persönlich nicht kennen und ungewöhnliche Dinge tun. Diese kollektiven Aktionen werden zumeist in Netzwerken im Internet, mittels E-Mail-Kettenbrief oder per Mobiltelefon organisiert. Sie gelten als spezielle Ausprägungsformen der virtuellen Gesellschaft, die neue Medien wie Mobiltelefone und Internet benutzt, um vernetzte Menschenmassen zu organisieren.

Eine Frau lässt sich von einem Nacktscanner am Amsterdamer Flughafen Schiphol durchleuchten. Foto: dpaWie wird gescannt?

Das knapp drei Meter große Gerät aus Glas und Aluminium soll Passagiere mit Mikrowellen bestrahlen und mit diesem Verfahren am Körper verborgene Hieb- oder Schusswaffen, auch aus Keramik, sichtbar machen. Außerdem werden auch Körperschmuck-Accessoires wie Intimpiercings, medizinische Eingriffe wie Katheter oder auch die Form von Busen und Penis sichtbar.

Doch auch der Nacktscanner hat seine Grenzen. Nicht zu erkennen sind Dinge, die unter der Haut liegen, zum Beispiel Tampons, Tumore, Herzschritt-macher, Implantate, künstliche Gelenke, Spiralen oder Schwangerschaften. Auch Tätowierungen können nicht erkannt werden.


Nicht nur die Mitglieder der Piratenpartei, auch Datenschützer sind empört über den massiven Eingriff in die Privat- beziehungsweise Intimsphäre der Fluggäste und kritisieren das Konzept um den „gläsernen Passagier“. Sicherheitsexperten hingegen argumentieren, dass moderne Geräte Körperabmes- sungen oder -konturen, wie etwa Geschlechtsteile, gar nicht erkennbar machen. Sie erzeugen eher eine Art verfremdetes Abbild, das einem Strichmännchen ähnelt. Doch ob diese modernsten Scanner mit Verfremdungstechnologie eingesetzt werden, ist noch ungewiss.

Das zur Zeit bekannteste Modell kostet 94.000 Euro und erzeugt ein milchiges Bild der gescannten Person. Der Scannvorgang dauert sechs Sekunden, die anschließende Auswertung noch mal etwa 24 Sekunden. Bisher werden Nacktscanner an den Flughäfen in Amsterdam, Zürich und London eingesetzt.

Gesundheitsbedenken

Die Bundesregierung ist darum bemüht, dass vor Einführung alle Gesundheits- und Persönlichkeitsrechtsbedenken ausgeräumt werden und lässt momentan genauestens prüfen, ob Nacktscanner der Gesundheit schaden können. Bisherige Studien zu Terahertz-Wellen besagen, dass die Bestrahlung für den Menschen unbedenklich ist. Eines steht jedoch jetzt schon fest: Geräte mit Röntgenstrahlen werden nicht zur Personenkontrolle eingesetzt.

Björn Jahner

 

 
 
zum Seitenanfang  
 
Copyright © 1999 - 2010  [ Matt Productions Co., LTD - FARANG Media ] Alle Rechte vorbehalten Impressum | Sitemap