Wer die Spiele zeigt, soll zahlen
Während der Fußball-WM vom 11. Juni bis 11. Juli
Restaurants, Pubs und Bars, die während der Fußball-Weltmeisterschaft mit TV-Live-Übertragungen ihren Umsatz ankurbeln wollen, sollen für jeden Bildschirm eine einmalige Gebühr von 10.000 Baht zahlen. Das fordert der TV-Rechteinhaber RS. Unklar ist, ob RS während der Spiele Fahnder einsetzt oder auf freiwillige Zahlungen hofft.
Gebührenfrei können kleinere Betriebe und Straßenrestaurants zu den Spielen ihre Fernseher anschalten. Von den auf Umsatz ausgerichteten Unternehmen erwartet RS, dass diese sich vor der Weltmeisterschaft vom 11. Juni bis 11. Juli in Südafrika mit dem Rechteinhaber in Verbindung setzen. RS hat nicht mitgeteilt, auf welcher rechtlichen Grundlage er die Gebühr eintreiben will.
Die 64 Matches werden in Thailand auf den Free-TV-Kanälen 3, 7, 9 und 11 live und ohne Werbespots übertragen. Nur vor dem Anpfiff, in der Halbzeitpause und nach Abpfiff werden die Sender Werbung einblenden. Nach Angaben von RS sind die Werbezeiten bereits ausgebucht. Sponsoren sind u.a. Yamaha, Coca Cola, Sony und Red Bull.
RS wird die Spiele an sieben Standorten auf Großbildschirmen zeigen: CentralWorld, Parc Paragon und Future Park Rangsit in Bangkok, Central Rattanathibet in Nonthaburi, The Mall in Korat, Central Airport in Chiang Mai und Night Bazaar Udon Thani. Das Entertainment-Unternehmen lässt an den WM-Tagen mehr als 100 Sängerinnen, Sänger und Gruppen auftreten. Auf den Bühnen gibt es zudem weitere Aktivitäten, vor und nach den Matches.
Deutschland spielt in der Gruppe D und hofft, das Endspiel am 11. Juli in Johannesburg zu erreichen. Das Team von Trainer Joachim Löw trifft am 13. Juni auf Australien (TV-Übertragung am 14.6. um 1.30 Uhr), am 18. Juni auf Serbien (TV-Übertragung um 18.30 Uhr) sowie am 23. Juni auf Ghana (TV-Übertragung am 24.6. um 1.30 Uhr). |