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Letzte Aktualisierung: 19.08.2010
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Schweizer zelebrierten ihren Nationalfeiertag auch in Bangkok

Höhepunkt war ein Konzert der Schweizer Sängerin Francine Jordi

Die Schweizer Gemeinschaft in Bangkok traf sich anläss­lich ihres Nationalfeiertags im Swissôtel Nai Lert Park. Der Bangkoker Verkehr lädt immer zum Daheimbleiben ein, denn auf den Straßen staut es sich, und wer dort nach der thailändischen Freundlichkeit sucht, wird schnell merken, wie mühsam so eine Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen sein kann. Doch die Schweizer Gemeinde hielt am 1. August nichts davon ab, zusammenzukommen und ihren Nationalfeiertag gemeinsam zu begehen. Die Schweizer Botschaft sowie die Swiss Society Bangkok organisierten eine stilvolle Party im Bangkoker Fünf-Sterne-Hotel Swissôtel Nai Lert Park, zu der nicht nur Bangkoker Schweizer und Schweizerinnen mit ihren Familien und Thaipartnerinnen und Thaipartnern zusammenkamen, sondern unter anderem auch extra aus Koh Samui angereiste Mitglieder der Schweizer Gemeinde in Thailand.

Klatsch und Tratsch in der Vorhalle

Simon Rindlisbacher, Hotel Manager des Rembrandt-Hotels, und die Sängerin Francine Jordi. Bevor sich die Anwesenden zur offiziellen Eröffnung der Veranstaltung im großen Saal einfanden, wurde sich in der Vorhalle erst einmal in aller Ruhe begrüßt, und es wurden allerhand Lose für die anstehende Tombola, die kleine und große Gewinne versprach, gekauft. Tütchenweise trugen gleichermaßen Frauen, Männer und Kinder die Papierschnipsel zum eventuellen glücklichen Gewinn mit sich herum.

Die Schweizer Botschafterin Christine Schraner Burgener überzeugte mit einer mehrsprachigen Rede. So zählten nicht nur Deutsch, Englisch und Französisch zu ihrer Sprachkompetenz, sondern, wie sollte es anders sein, natürlich auch Thai. Hochkonzentriert achtete sie genau auf ihre Aussprache und imponierte mit ihrer sauberen Intonierung und ihrer klaren Formulierung die sich im Raum befindlichen Thai-Muttersprachler. Mit dem Erklingen der thailändischen Nationalhymne erhoben sich die Gäste feierlich von ihren Plätzen. Die sich anschließende Schweizer Nationalhymne wurde von der bekannten Schlagersängerin Francine Jordi vorgetragen. Die ausgebildete Opernsängerin beeindruckte die Eidgenossen und Eidgenossinnen dennoch nicht nur mit ihrer Stimme, sondern ebenso mit ihrer zu diesem Zeitpunkt noch sportlichen Aufmachung im rot-weiß beflaggten T-Shirt.

Nach den festlichen Aktivitäten konnte zur Gaumenfreude aller das Buffet in Augenschein genommen werden, welches sich durch den gesamten Saal zog. Die Auswahl war groß, und so kamen neben unzähligen Salaten, Warmspeisen und feinsten Desserts, die sich in Optik und Geschmack überboten, auch das gute alte Zopfbrot sowie das allseits gerühmte Bircher-Müsli auf die Teller oder in die Schalen der Hungrigen.

Francine Jordi sang live und in Farbe

Nachdem den Kostgängern genug Zeit gelassen worden war, um sich an den Schweizer Speisen zu erfreuen, wurde einmal mehr die sympathische Frohnatur Francine Jordi auf die Bühne gebeten, deren Auftritt unter anderem vom Rembrandt Hotel und Tower in Bangkok gesponsert wurde. Die charmante Schweizerin zog ihr Publikum mit ihren Songs, von denen einige auf Hochdeutsch und wieder andere in heimischer Mundart erklangen, und ihrem Wesen in den Bann und sorgte für schallenden Beifall während und nach ihrem rund 40-minütigen Konzert. Die jahrelange Bühnen- und Fernseherfahrung war der Musikerin deutlich anzumerken, die selbstbewusst über die Bühne schwebte und auch nicht davor zurückschreckte, sich die ein oder anderen „Tanzwütigen“ mit auf die Bühne zu holen und das Publikum erfolgreich zum Mitsingen und Schunkeln zu motivieren. „Ich würde auch soweit gehen, die Schweiz als das Brasilien Europas zu bezeichnen, so viel Temperament, wie in uns steckt“, meinte die 33-Jährige kühn. Da mussten selbst die Schweizer lachen.

Nach dem Auftritt von Francine Jordi bedankte sich die Schweizer Botschafterin bei der begabten Sängerin. DER FARANG trifft den Schlagerstar

Nach ihrem Exklusivkonzert traf DER FARANG Francine Jordi für ein privates Gespräch, bei dem sich die attraktive Sängerin natürlich und offen gab. Gerade erst gelandet und nur nur für vier Tage in Bangkok, erzählte sie von ihren Plänen, sich die Stadt doch einmal genauer anzuschauen und in ihrer knapp bemessenen Freizeit einige Tempel gemeinsam mit ihrem Mann, dem Ex-Profiradler Tony Rominger, in der „Stadt der Engel“ zu besuchen. Bereits 2001 war sie in der thailändischen Hauptstadt und fand dort keine Zeit für etwaige Ausflüge. „Der Buddhismus ist schon sehr reizvoll und vereint viele positive Aspekte miteinander, aber ich bin sehr christlich, und das ist meine Religion“, verrät die Evangelistin. Vor allem rühmt sie die immer währende Freundlichkeit sowie die Tatsache, dass „Arm und Reich so eng nebeneinander existieren können und so gleichberechtigt miteinander umgehen“. Von der Wahrsagerei, die zu Thailand wie die Butter auf das Brot gehört, hält die Sängerin nicht besonders viel. „Ich glaube daran einfach nicht“, erklärt sie kurz und bündig, denn „ich denke, meinen Weg selbst bestimmen zu können“.

Ihr Leben ist die Musik, und mit 120 Konzerten im Jahr, unzähligen Fernsehauftritten und Moderationen ist ihr Kalender auch stets ziemlich voll. Entspannung findet der Schlagerstar bei Mann und Hund, auch wenn sie ihre Freizeit liebend gern in ihr Stimmtraining investiert. „Ich habe zwei Gesangslehrer in der Schweiz, mit denen ich arbeite, sobald ich die Gelegenheit dafür habe. Eine solche Bewertung von außen ist auch sehr wichtig, denn sonst eignet man sich mit der Zeit eine schlechte Technik an. Das geht jedem so“, erläutert die erfahrene Musikerin, die auch bei dieser Veranstaltung wieder Autogramme en masse zu schreiben hatte und für Erinnerungsfotos der Besucher gern bereitstand.

Gewinner des Tages war Martin Rüegsegger, Geschäftsführer des FARANG-Magazins, der bei der Tombola den Hauptpreis abräumte. In Pose mit dem Schlager-Star

Bei den zahllosen Blitzen, die um den Tisch von Francine Jordi aufhellten, kam wohl auch so ein „alter Hase“ des Musikgeschäfts wie sie nicht umhin, einmal fragend nach der richtigen Kamera zum „Porträtpartner“ an ihrer Seite Ausschau zu halten.

Auch wenn ein Teil der Veranstaltungsbesucher nach dem Konzert bereits das Hotel verließ, so blieben doch gerade die Hauptpreisgewinner der Tombola noch vor Ort, um ihre Preise von der schönen Schweizerin Francine Jordi, die den gespannten Tombola-Gewinnern als Glücksfee die entsprechenden Preise ausloste, in Empfang zu nehmen. Über eine Kaffemaschine, wertvolle Uhren, oder aber auch über Flugreisen konnten sich die Teilnehmer freuen. Die heiß begehrten Flugtickets der Air Berlin fanden ihren neuen Besitzer beim Manager des FARANG-Magazins, Martin Rüegsegger, der schon jetzt seine nächste Reise nach Zürich in Planung nehmen kann.

Tina Oerlecke

 


 
 
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