Wat Rong Khun bei Chiang Rai
Der etwas andere thailändische Tempel
„Ich bin ein einfacher Maler, der in unserer Welt nur ein kleiner Bestandteil der menschlichen Gesellschaft ist; der seine Pflicht erfüllt und auf diese Weise hofft, einen bescheidenen Beitrag zu unserem Planeten Erde beizusteuern; ich beabsichtige, bis zum letzten Tag meines Lebens ein Maler für die Sache Buddhas zu bleiben; nichts kann jemals meine Absicht ändern oder mich von meinem Weg abbringen, weder Ruhm noch Zufriedenheit.“
Chalermchai Kositpipat
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Dieses Zitat des am 15. Februar 1955 in Chiang Rai, Thailand, geborenen Malers findet sich auf der Eingangsseite seiner Homepage und spiegelt die innere Einstellung des Künstlers wieder, der inzwischen wegen des „Weißen Tempels von Chiang Rai“ (Wat Rong Khun), fünf Kilometer südlich seiner Geburtsstadt, weit über die Grenzen Thailands hinaus bekannt geworden ist. Hier, im Norden des Königreichs, gedeihen noch Kunst und Kultur. Chalermchai begann 1998 mit dem Bau dieses Tempels in Ao Don Cha, als er 42 Jahre alt war. Heute, dreizehn Jahre später, sehen wir uns einem Gebäude gegenüber, das uns ebenso die Sprache verschlägt, wie es der Anblick des „Sanctuary of Truth“ in Pattaya tut. Der „Weiße Tempel von Chiang Rai“ ist inzwischen längst zu einem nationalen Wahrzeichen geworden, das Thailänder wie Ausländer gleichermaßen anzieht. Es heißt zwar oft, wenn man einen thailändischen Tempel gesehen hat, weiß man auch, wie die anderen aussehen.
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