Sorge um die Sanftmut Thailands
Für das kommende Jahr plant das Finanzministerium die Herausgebe neuer Münzen. Geprägt werden Ein-, Zwei- Fünf- und Zehn- Baht-Münzen in neuem Design und aus unterschiedlichem Material. Die Zwei-Baht, die sich derzeit kaum von der Ein-Baht-Münze unterscheidet, soll ganz neu gestaltet und nicht mehr aus Nickel hergestellt werden. Das Ministerium will im nächsten Jahr 1,95 Milliarden neuer Münzen und im Jahr darauf weitere 2,05 Milliarden herausgeben. Die neue Serie soll langfristig die derzeit 13 Milliarden im Umlauf befindlichen Münzen ersetzen.
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Handybesitzer müssen länger auf eine leistungsstarke dritte Generation (3G) des Mobilfunks warten. Die beiden führenden Netzbetreiber, Ad-vanced Info Service und Dtac, wollen ihren Start verschieben. Die Unternehmen begründen ihre Entscheidung mit der weltweiten Finanzkrise und dem daraus folgenden Wirtschaftsabschwung. Branchenkenner vermuten eher, dass mangelndes Interesse thailändischer Handynutzer die Investitionen in Milliardenhöhe zu einem hohen Risiko machen. Dessen ungeachtet will der staatliche Kommunikationskonzern TOT in den Jahren 2009 bis 2011 landesweit einen Mobilfunkstandard der dritten Generation mit 29 Milliarden Baht schaffen und über seine jetzt noch unbedeutende Netzwerktochter Thai Mobile anbieten.
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Geschwindigkeitsbegrenzung auf 60 km/h und nächtliche Schliessung der Strasse Nr. 3259 in der Provinz Chachoengsao haben Tieren im Schutzgebiet Khao Ang Leu Nai Wildlife Sanctuary vor dem Tod bewahrt. Das 67.562 Rai grosse Waldgebiet erstreckt sich über fünf Provinzen im Osten des Landes und ist der Lebensraum zahlreicher seltener Arten. Vor der Sperrung der Strasse zwischen 21 und 5 Uhr starben jedes Jahr bei Verkehrsunfällen über 14.000 Tiere. Heute werden rund 8.000 Tiere beim Überqueren der Strasse Nr. 3259 getötet. Darunter ist kein Elefant mehr.
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Die Thai Beverage, Brauer des Marktführers Chang-Bier, will Ende des Jahres an die Bangkoker Börse (SET) gehen. ThaiBev hat angekündigt, 80 Millionen Aktien an der SET anzubieten. Sie sind derzeit im Besitz des Unternehmensgründers Charoen Sirivadhanabhakdi. Thailands grösster Hersteller alkoholischer Getränke wollte sich bereits im Jahr 2005 an der Bangkoker Börse platzieren. Das verhinderten damals massive Proteste von Mönchen, Anti-Alkohol-Aktivisten sowie Chamlong Srimuang, der sich auch als Anführer der People`s Alliance for Democracy (PAD) einen Namen gemacht hat. Ihre Begründung: Ein Alkoholproduzent dürfe aus moralischen Gründen nicht an der Börse notiert sein. Daraufhin wich ThaiBev zur Singapore Stock Exchange (SGX) aus. Die Aktien des Unternehmens haben dort derzeit einen Marktwert von 130 Milliarden Baht. Ein Sprecher von ThaiBev begründete die Absicht, den Konzern nach Singapur nun auch in Bangkok zu platzieren, mit dem kürzlich verabschiedeten Kontrollgesetz zu Werbung und Verkauf von Alkoholika. Wird Thai Beverage in Bangkok gelistet, zählt es nach dem Marktwert zu den grössten zehn SET-Unternehmen. Wenige Tage nach der Ankündigung des Unternehmens gab es bereits vor der Börse Demonstrationen. Mehrere hundert Aktivisten, die nach eigenen Angaben 264 Organisationen vertraten, protestierten gegen den geplanten Börsengang und kündigten weiteren massiven Widerstand an. Die SET will innerhalb eines Monats ihre Entscheidung mitteilen und dabei die Argumente der Demonstranten berücksichtigen.
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Die Neuregelung der Medienrechte für die Fussball-Bundesliga ab der Saison 2009/ 2010 macht Hoffnung, dass thailändische TV-Anstalten deutschen Fussball wieder zeigen werden. Die Deutsche Fussball Liga (DFL) hat die Rechte u.a. für Thailand an die Sportsman Media Group verkauft. Die Firma wird die Vermarktung auf eigenes unternehmerisches Risiko betreiben. Insgesamt wurden bereits 130 Länder für die kommende Rechteperiode lizenziert.
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Behörden haben Thais und Ausländer zu einem umsichtigen Gebrauch von Feuerwerkskörpern am Lichterfest Loy Krathong (12. November) aufgerufen. Jedes Jahr kommt es zu schweren Unfällen, auch weil angetrunkene oder betrunkene Festteilnehmer mit Raketen und Feuerwerkskörpern leichtsinnig umgehen. Ärzten und Pflegepersonal in Krankenhäusern stehen wieder arbeitsreiche Stunden bevor.
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Volker Klinkmüller (Go Asia / Stefan Loose-Edition)
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