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Indochina · Thailand als Tor nach Indochina
Letzte Aktualisierung: 07.02.2010
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Reiseinformationen (Archiv)

+++ Myanmar +++ Myanmar +++

Unberührter Süden

Wer in diesen Breitengraden unterwegs ist, wird kaum auf andere westliche Touristen stoßen. Denn eine Reise in den tiefen Süden Myanmars bedeutet das Vordringen in einen der unberührtesten Winkel Südostasiens! Davon zeugt ein sechsseitiger Artikel in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift „Reise & Preise“, der noch echten Seltenheitswert besitzt: Einst zum legendären Suvarnabhumi - dem „Goldenen Land“ - gehörend, verbergen sich in dem schmalen, langen Küstenstreifen nicht nur viele unverbaute Strände, unberührte Inseln und verträumte Orte, sondern auch faszinierende Höhlen-Labyrinthe und bedeutende Heiligtümer des zutiefst buddhistischen Landes. Vielerorts erinnern imposante Bauwerke an längst vergangene Zeiten, aber auch ein bis zu sechs Jahrzehnte alter Fuhrpark aus legendären Willy-Jeeps, bunt bemalten Chevrolet-Lastern und hölzernen Bussen, während historische Routen über die Grenze hinüber in das benachbarte Thailand führen. Parallel zu den Reizen wird die inzwischen erheblich verbesserte, touristische Infrastruktur beschrieben - wie sie sich in Form neuer Hotels, Flugverbindungen, Brücken oder Grenzübergängen manifestiert. Zudem zeugen eine sechsseitige Bestandsaufnahme über Sri Lankas Strände nach dem Tsunami, eine vierseitige Thailand-Geschichte über abgelegene Reiseziele sowie etliche, auf viele Seiten verteilte, exotische Reise-Meldungen von einer erfreulichen Asien-Lastigkeit des bekannten, deutschen Reisemagazins. (vk)

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Baden am Ngwe Saung-Strand

Obwohl am Ngapali-Beach - Myanmars beliebtester Destination für Bade-Urlaub - zur bevorstehenden Hochsaison mehrere neue Hotels eröffnen, könnte es hinsichtlich der Zimmer-Kapazitäten knapp werden. Wer diesbezüglich lieber kein Risiko eingehen und verlockendes Neuland betreten will, sollte sich für ein Strand-Resort am bisher weniger bekannten Ngwe Saung-Beach entscheiden. Hat die Anfahrt aus der Hauptstadt Yangon über den Landweg bisher bis zu acht Stunden gedauert, müssen als Reisedauer zum „Silber Strand“ durch den Bau neuer Straßen und Brücken neuerdings nur noch rund vier bis fünf Stunden einkalkuliert werden. Das Flugzeug indes benötigt für die Strecke - der nahe gelegene Ort Bassein wird dreimal wöchentlich von „Air Bagan“ angeflogen - sogar nur eine einzige Stunde. Am romantischsten ist jedoch die Anreise mit dem komfortablen Fluss-Kreuzer „RV Delta Queen“ durch die Mündung des mächtigen Ayeyarwadys, bei der eine Nacht an Bord verbracht wird. Der 15 Kilometer lange Strand lockt auf rund 14 Kilometern mit weißem Puderzucker-Sand, Schatten spendenden Palmen, vorgelagerten Inseln sowie beschaulichen Fischerdörfern und kleinen Märkten im Hinterland. Erst im Jahr 2000 offiziell für die touristische Entwicklung frei gegeben, können sich neugierige Bade-Urlauber bereits in den ersten komfortablen Boutique-Anlagen - wie dem „Aureum Palace Hotel“, „Treasure Beach Resort“, „Palm Beach Resort“ oder dem erst kürzlich eröffneten „Sunny Paradise Resort“ - einquartieren. (vk)

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Faszinierende Höhlen-Labyrinthe

Zwar gibt es jede Woche mittlerweile schon 35 Flüge zwischen Thailand und Myanmar, doch ist der für dieses Jahr erwartete Touristen-Boom in dem vom Tsunami weitgehend verschonten Land bisher ausgeblieben. Mit gerade mal 128.680 Besuchern fanden in den ersten sieben Monaten diesen Jahres sogar rund drei Prozent weniger ausländische Touristen den Weg in Buddahs Zauberland als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres. Trotzdem schreitet die Entwicklung der touristischen Infrastruktur unaufhaltsam voran - sogar auch im Süden des Landes, der bisher noch endlos weit ab vom touristischen Dreieck Yangon, Bagan, Mandalay und Inle-See zu liegt. In einem Neubau-Flügel des „Parami Hotels“ von Hpa-an zum Besipiel finden sich neuerdings rund ein Dutzend Zimmer, die in diesem verborgenen Winkel Myanmar für rund 15 Euro pro Nacht einen ersten Hauch westlichen Standards bieten können. Traumhaft schön am Thanwlin-Fluss gelegen und mit Felsgruppen inmitten von Reisfeldern umrahmt, läßt der verschlafene Ort Erinnerungen an Vang Vieng in Laos aufkommen. In bis zu 40 Kilometern Entfernung locken zahlreiche, faszinierende Höhlen-Labyrinthe mit geheimnisvollen Tropfstein-Formationen, glasklaren Quellen und buddhistischen Heiligtümern zur Erkundung, während der mühsame, fast zwei Stunden dauernde, vorwiegend über steile Treppen führende Aufstieg zu dem über 1.000 Meter hohen Zwe Kapin-Felsen mit einem sagenhaften Blick über die Region belohnt wird. (vk)

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Moderneres Frühwarn-System

Myanmar will seine Küsten innerhalb der nächsten drei Jahre mit einem eine Million US-Dollar teuren Warnsystem besser vor möglichen Natur-Katastrophen schützen. Wie Chef-Meteorologe San Hla Thaw mitgeteilt hat, sollen damit die bisherigen, vier seismologischen Stationen in den Küstenprovinzen mit neuer Digital-Technik ersetzt werden. Auch die drei Mess-Sationen für Meereswellen sollen modernisiert werden. Obwohl Myanmar in unmittelbarer Nähe zu Thailand liegt, das von der Tsunami-Katastrophe am 26. Dezember schwer betroffen wurde, war es mit nur 61 Todesopfern überraschend glimpflich davon gekommen. An den beliebten Urlauber-Stränden von Ngapali waren keine, im langgestrecken Süd-Zipfel des Landes nur acht Menschenleben zu beklagen gewesen. Erklärt wurde das durch den natürlichen Schutz, den die Küstenregion durch ihre besondere, geographische Beschaffenheit zu bieten hat. Da es in den Wochen nach der Katastrophe kaum in die Schlagzeilen geraten war, hat das ehemalige Burma als Reiseland mit steigenden Besucherzahlen eher profitiert - und ist emsig dabei, seine touristische Infrastruktur weiter auszubauen. Unter anderem gibt es zwei neue „Serenity Hotels“ in Bagan (mit 62 Zimmern) und am Nordostufer des Inle-See (zehn Zimmer, 22 Bungalows), während im November zwei neue „Aureum Palace Hotels“ in Ngapali (mit 42 Villen) und Bagan (73 Zimmern fünf verschiedener Kategorien) eröffnet werden sollen. (vk)

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Erstes Resort im Myeik-Archipel

Erst seit wenigen Tagen besteht die einzigartige Möglichkeit, eine Hotel-Nacht in einem der letzten unentdeckten Winkel Südostasiens zu verbringen: Denn mit dem „Myanmar Andaman Resort“ hat im legendären Myeik-Archipel im Süden von Myanmar ein allererstes Hotel eröffnet! Auf der Insel Fork - und im Bereich von drei herrlichen Sandstränden gelegen - bietet die ökologisch angehauchte, mit landestypischen Materialien errichtete Anlage zehn Superior-Hütten mit Ventilatoren, die in der zweiten Ausbauphase um acht Bungalows mit Klima-Anlagen ergänzt werden sollen. An Aktivitäten werden Schnorchel-Ausflüge, Kayak-Fahrten oder Trekking-Touren angeboten. Der Transfer erfolgt von Thailands südlichster Stadt Kawthoung, die mit Inlands-Flügen aus der Hauptstadt Yangon oder über das thailändische Rayong erreicht werden kann. Von dort dauert die Anfahrt mit dem Schnellboot des Hotels rund zwei Stunden. Die bisher einzige Möglichkeit, in dem aus insgesamt 800, zumeist unbewohnten Eilanden bestehenden Archipel zu übernachten, bestand bisher auf sogenannten „Liveaboard“-Booten oder in einem Safari-Camp mit Zelten, das aber nur wenige Wochen pro Jahr betrieben wurde. Die insgesamt 36.000 Quadratmeter große, von den Briten früher „Mergui“ bietet eine reizvolle Meeres-Landschaft mit noch weitgehend intakter Umwelt. (vk)

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Antares: Rundreise mit Bade-Verängerung

Der Hamburger Veranstalter „Antares“ weist noch einmal auf seine Rundreise-PEPs nach Myanmar hin, die mit täglicher Abreise zwischen dem 1. Mai und dem 30. September veranstaltet werden. Dabei handelt es sich um eine achttägige Tour, die von der Hauptstadt Yangon über das historische Pagodenfeld von Bagan, die ehemalie Königsstadt Mandalay und den legendären Inle-See führt. Möglichkeiten zur Erweiterung bestehen in einem zweitägigen Ausflug zum Gold-Felsen von Kyaiktiyo, der zu den bedeutendsten drei Heiligtümern des Landes gehört., sowie einem beliebig verlängerbaren Bade-Aufenthalt in Ngapali-Beach am Golf von Bengalen. Sämtliche Buchungen - auch für Flüge mit mit „Myanmar Airways International“ und „Air Mandalay“ sowie Zimmer im Fünf-Sterne.Hotel „Dusit Inya Lake Resort“ - haben nicht über CRS, sondern ausschließlich direkt über „Antares“ (Telefon 040-35715668 oder Internet www.myanmar-reisen.de) zu erfolgen. (vk)

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Weitere Reisenachrichten über Myanmar (Burma)

 
 
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