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Kosmopolitische Messe-Metropole
Bis zum Jahr 2015 sollen sich die Besucherzahlen Singapurs auf 17 Millionen verdoppeln - und die Tourismus-Einnahmen auf 15 Milliarden Euro verdreifachen. Das sieht ein ehrgeiziger Zehnjahresplan vor, der Messen und Ausstellungen als wichtiges Element des boomenden Fremdenverkehrs hervorhebt. Schließlich ist der chinesische Stadtstaat mit über 3.700 Flügen von 74 internationalen Airlines sowie Direktverbindungen von und nach insgesamt 170 Destinationen in aller Welt bestens erreichbar. Die örtlichen Messe-, Ausstellungs- und Tagungszentren bieten eine ausgezeichnete Infrastruktur und liegen in der Nähe der rund 100 Hotels mit insgesamt mehr als 30.000 Zimmern. Höchste Service-Standards, traditionelle asiatische Gastlichkeit, Effizienz und Professionalität, aber nicht zuletzt auch die hohen Sicherheitsstandards sprechen ebenso für die kosmopolitische Metropole wie ihre unternehmerische Aufgeschlossenheit. Dazu addiert sich das reichhaltige Kultur- und Freizeitangebot des multi-ethnischen Stadtstaates, das Tradition und Moderne harmonisch miteinander vereint. Kein Wunder also, dass Singapur vor kurzem den Zuschlag für zwei der wichtigsten Handelsmessen Asiens erhalten hat: Im Mai 2008 wird die „Internationale Japanische Textilmaschinen-Ausstellung“ (JIAM) mit Singapur zum ersten Mal in einem fremden Land gastieren und in 2007, 2008 und vielleicht sogar auch 2009 möchte hier die renommierte „Tax Free World Association“ (TFWA) tagen - als weltgrößte Vereinigung der Anbieter von zollfreien Waren. (vk)
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Gigantisches Riesenrad geplant
Eine atemberaubende Alternative zu Aussichts-Plattformen in luftiger Höhe wird in Zukunft die Silhouette der Metropole Singapur zieren: Mit dem größten Riesen-Rad der Welt, dessen Bau bereits in den nächsten Wochen beginnen soll, will der asiatische Stadtstaat zusätzliche Touristenscharen anlocken! Es soll bis Anfang 2008 errichtet werden und mit einer Höhe von 178 Metern bis zu 45 Kilometer Fernsicht ermöglichen, so dass am Horizont sogar Malaysia und Indonesien auszumachen sein werden. In den 28 klimatisierten Kabinen werden die Fahrgäste bei einer einzigen Runde 37 Minuten unterwegs sein. Das gigantische Riesenrad soll auf dem Gelände von Singapurs Marina-Bay entstehen, wo auch ein großes Spiel-Casino geplant ist. Die deutsche Unternehmensgruppe „Melchers Project Management“ sowie die Banken „Delbrueck Bethmann Maffei“ und die „Bayerische Hypo- und Vereinsbank“ werden bei der Verwirklichung des rund 114 Millionen Euro teuren Großprojekts behilflich sein. Nach der Kalkulation werden bereits im ersten Jahr bis zu 2,5 Millionen Besucher für die neue Touristen-Attraktion erwartet. Der Erfolg scheint geradezu garantiert zu sein: Das um rund 43 Meter kleinere Riesenrad „London Eye“ am Themse-Ufer in der britischen Hauptstadt zum Beispiel hatte es geschafft, im ersten Jahr 2000 rund 3,5 Millionen Menschen anzuziehen - und erfreut sich auch heute noch größter Popularität. (vk)
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Nachtleben treibt Stilblüten
Während Thailand sein einst legendäres Nachtleben mit empfindlich vorgezogenen Schließzeiten bekämpft, hat das eher als puritanisch geltende Singapur die Sperrstunde abgeschafft. Fast jede Woche bereichert sich die Szene der Metropole durch neue Discos, Kneipen und Clubs. Eine der derzeit angesagtesten Adressen ist zum Beispiel das „Attica & Attica Too“ an der Vergnügungsmeile Clark Quay. Hier treffen sich die Nachtschwärmer in der Außen-Bar über dem Singapore-River oder im balinesischen „Courtyard“ zwischen tropischen Pflanzen, Brunnen und Liegen zum Relaxen bei Kerzenschein, Jazz, Latino und Funk. Als neuester, orientalisch gestylter Treffpunkt für anspruchsvolle Pool-Spieler gilt das „Baize & China One“ mit der benachbarten „China One Lounge“, die stimmungsvoll mit imitiertem, antikem Mobiliar lockt. Für den richtigen Sound ist der hauseigene DJ verantwortlich, der bevorzugt House, Jazz und ethnische Musik auflegt. Das 7.500 Quadratmeter große „Gotham Penthouse“ fasziniert mit Wasserspielen an den Wänden, drei riesige Aquarien mit Quallen sowie Toiletten im Zen-Stil, die von exotischen Aromen parfümiert werden. Ein szenisches Beispiel für die Untergrund-Musikszene ist das „Round Midnight“ an der Orchard-Road: Hier treffen sich die professionellen Jazzer, Latin- und Blues-Musiker nach ihren Auftritten in anderen Bars - bis zum Sonnenaufgang. Das „Coastes“ auf Sentosa indes, wo sich tagsüber Badegäste vergnügen, gilt abends als neuer Chill-out-Treffpunkt für Geschäftsleute. (vk)
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