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Quy Nhon
Idyllische Natur, historische Magie, bester Service - und bisher noch völlig unbekannt: Die perfekte Stimulierung der Sinne ! Von Geoplan an Vietnams wunderschöner, langer Küste entdeckt: Das unbekannte Quy Nhon lockt mit dem ersten „Life Resort“ Südostasiens
von Volker Klinkmüller
Eine leidige Lücke ist geschlossen: wer zur Erholung an Vietnams lang gezogener Küste unterwegs ist, kann jetzt endlich auch zwischen Nha Trang und Da Nang paradiesischen Bade-Urlaub machen. Denn im bisher unbekannten Quy Nhon ist das erste „Life Resort“ Südostasiens entstanden! Eingebettet in eine herrliche Landschaft und inspiriert von der versunkenen Cham-Kultur sollen außergewöhnliche Service-Leistungen die Sinne zum Leben erwecken.
Rund 680 Kilometer von Vietnams südlicher Metropole Saigon liegt das neue „Life Resort Quy Nhon“ nahe der Provinzhauptstadt Quy Nhon direkt an der Küste. Die Betreiber locken mit einer neuen Art der Gästebetreuung, die einzigartig erfüllende Erfahrungen mit sich bringen soll. Dafür wird dem neuen Hotel soviel Leben eingehaucht, dass die Sinne der Gäste auf jede erdenkliche Art stimuliert werden! Das internationale Management hat sich die ausgeprägte vietnamesische Gastfreundschaft zu eigen gemacht, während das Personal in allen Service-Bereichen danach strebt, die Erwartungen der Urlauber zu überbieten. Als wesentlicher Bestandteil des Konzepts werden die Umwelt und lokale Kultur stilvoll einbezogen. In der mittelalterlichen Hafenstadt Hoi An wird mit dem „Life Resort Hoi An Riverpark“ sogar schon bald ein weiteres Haus dieser neuen Kette eröffnen, das im französisch geprägten Viertel direkt am Fluss liegt.
Das „Life Resort Quy Nhon“ schmiegt sich in eine weit geschwungene Bucht mit zwei Sandstränden, kleinen vorgelagerten Inseln und einer sich im Hintergrund abzeichnenden, grünen Hügelkette. Eine Naturidylle aus tropischer Landschaft und paradiesischen Gewässern, die auch vor dem bedeutenden, historischen Hintergrund dieser Region geschätzt werden muss: die Gegend um Quy Nhon - rund 230 Kilometer von Nha Trang und fast 300 Kilometer von Da Nang entfernt - war über Jahrhunderte eine Hochburg der untergegangenen Cham-Kultur! Das hier gelegene Vijaya - auch Cha Ban genannt - wurde nach dem Fall von Indrapura 982 Hauptstadt und blieb es trotz aller Angriffe und Plünderungen fast 500 Jahre lang. Deshalb ragen hier noch vielerorts rotgeziegelte Turm-Heiligtümer wie mystische Mahnmale von den Hügeln.
Schon der einem Cham-Tempel nachempfundene Eingang heißt die Gäste des „Life Resorts“ auf ganz besondere Art willkommen. Auch im Innern finden sich viele Stilelemente der versunkenen Hochkultur, die sich mit originellen Design-Ideen und der wunderbaren Lage zu einem traumhaft romantischen Ambiente zusammenfügen. Die 63 geräumig und offen konzipierten Zimmer bieten - sogar aus dem Badezimmer - einen unvergesslichen Meerblick. Das Restaurant zeichnet sich durch eine leichte, kreative Küche aus, die mit hervorragend zubereiteten, vietnamesischen, asiatischen und internationalen Speisen aufwarten kann. Die hauseigene Bar lädt nicht nur zu exotischen Cocktails, sondern auch zum kulturellen Austausch mit den Angestellten ein, die zumeist aus der unmittelbaren Umgebung stammen. Beim paradiesischen Blick von der Restaurant und Pool-Terrasse lässt es sich ganz locker ins Gespräch kommen.
Der schöne Sandstrand und die beiden gegenüberliegenden Inseln bieten herrliche Bade- und Schnorchelmöglichkeiten. Nach dem allgegenwärtigen Hotel-Motto „Bring your Senses to Life“ mangelt es allerdings auch nicht an professionell organisierten Möglichkeiten der Entspannung: unter anderem werden jeden Tag ein kostenloses Tai-Chi-Training, aber auch Meditations- oder Yoga-Kurse angeboten. Und das 16-köpfige Team des erst in diesem Jahr eröffneten „Life Spa Quy Nhon“ hat sich unter anderem auf vier- und sechshändige Massagen, verheißungsvolle „Life of Life“-Anwendungen oder fünfeinhalbstündige „Ultimate Indulgence“-Behandlungen spezialisiert, die besondere Nachhaltigkeit garantieren und jedem Gast noch lange in Erinnerung bleiben. Ebenfalls keinerlei Mangel herrscht beim Angebot ausgeklügelter Schönheitsbehandlungen.

Wer indes einen traditionellen, vietnamesischen Fischmarkt erleben oder wissen will, was in diesem Land sonst noch so alles im Kochtopf landet, sollte sich einer entsprechenden Exkursion des „Life Resorts“ anschließen. Diese lässt sich sogar zu ganztägigen Öko-Touren durch die Provinz Binh Dinh ausdehnen, während der steinerne Hinterlassenschaften der Cham, traditionelle Handwerksbetriebe wie Töpferfamilien und Reispapier-Fabriken, faszinierende Naturziele wie Urwald, Höhlenlabyrinthe, Wasserfälle und Lagunen besucht oder romantische Rundfahrten auf dem Ho- und dem Nui Mot-See angeboten werden. In dem Dorf Phu Phong kann das Tay Son-Museum besichtigt werden: die Sammlung ist Nguyen Hue - dem legendären Kaiser Quang Trung - gewidmet, der 1789 ein gewaltiges Invasionsheer der Chinesen besiegt hatte.
Mit ihrem quirlig bunten Markttreiben und der 300 Jahre alten Long-Khan-Pagode lockt natürlich auch die nur zwölf Kilometer entfernte, etwas verschlafene Provinzhauptstadt Quy Nhon zur Erkundung. Sie liegt auf einer Halbinsel, die wie der Rüssel eines Ameisenbären geformt ist - wobei die äußerste Spitze allerdings für die Öffentlichkeit gesperrt ist: hier beginnt der Hafen, der als militärisches Sperrgebiet daran erinnert, dass Quy Nhon mit Da Nang, Nha Thrang und Cam Ranh einst zu den vier großen Marinebasen der Amerikaner gezählt hat. |