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Faszinierendes Mekong-Delta
Mit 48 neuen Flügen zwischen der nördlichen Hauptstadt Hanoi und der südlichen Wirtschafts-Metropole Saigon bietet „Vietnam Airlines“ pro Woche nun schon insgesamt 212 Luft-Verbindungen an. Erweiterung erfährt aber auch der Flugverkehr in das Mekong-Delta, das mit seiner faszinierenden Amphibien-Landschaft aus hunderten Flüssen und Wasserwegen, Reisfeldern, Mangrovenwäldern und Obstplantagen zu den wichtigsten Touristenzielen des Landes zählt: Wenn der neue Flughafen von Can Tho fertig ist, können dort auch Maschinen vom Typ Airbus A 320 und Boeing 767 landen. Touristen, die bisher meist noch mit einer vierstündigen Autofahrt aus Saigon anreisen, können dann auch direkt aus Hanoi oder Da Nang in die größte Stadt der Region einfliegen. Zugleich wird es immer populärer, das Mekong-Delta auf beschauliche Weise mit romantischen Bufett-Kreuzfahren zu erkunden - wie es zum Beispiel auf der „Mystic Cai Rang“ oder der neuen, 32 Meter langen „Bassac II” möglich ist. Wer zum Schlemmen indes lieber festen Boden unter den Füßen hat: Auf einer Insel bei Cai Be - im Herzen des Deltas - gelegen, lockt zum Beispiel das „An Kiet House“, das aus dem frühen 19. Jahrhundert stammt und sogar noch heute von der gleichen Familie bewohnt wird. Der erst kürzlich mit japanischer Hilfe restaurierte, schmucke Holzbau wirkt genauso authentisch wie die dort gereichte Speisekarte, auf der sich als leckere Hausmannskost unter anderem Elefantenohren-Fische und Süßwasser-Garnelen finden. (vk)
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Saigon bekommt Mega-Airport
Thailand ist stolz auf seinen neuen, für jährlich 45 Millionen Passagiere ausgelegten Suvarnabhumi-Airport, dem aber schon bald nach seiner für Mitte 2006 angekündigten Eröffnung die Show gestohlen werden könnte. Denn Vietnam plant den Bau eines neuen Mega-Flughafens für rund 6,5 Milliarden Euro, der schon in fünf bis zehn Jahren rund 100 Millionen Passagiere abfertigen kann. Rund 40 Kilometer von der südvietnamesischen Metropole Saigon soll er vier jeweils vier Kilomter lange Pisten bekommen, auf denen auch der neue „Airboss“ A380 verkehren kann. Die optimistische Planung scheint berechtigt, konnte auf dem alten Tan Son Nhat-Airport in Saigon am 11. November schon der dreimillionste, ausländische Tourist empfangen werden – was für das Jahr 2006 trotz Vogelgrippe-Schlagzeilen bereits einen neuen Besucher-Rekord mit schätzungsweise 3,2 Millionen Besuchern verspricht. Nach Einschätzung des „World Trade and Tourism Councils“ wird Vietnam in der nächsten Dekade zu den zehn dynamischsten Ländern der Welt zählen. Das haben auch große, internationale Hotel-Ketten wie „Accor“, „Starwood“, „Hyatt“, „Hilton“ oder „Marriot“ erkannt, die ihre Investments nach der Wirtschaftskrise von 1997 oder auch der SARS-Phobie von 2003 teilweise längere Zeit ruhen ließen, nun aber mit großem Engagement zurückgekehrt sind. Für die Urlauber, die das Land wegen seiner noch weitgehend vorhandenen, asiatischen Ursprünglichkeit und die reizvolle, lang gestreckte Küste schätzen, bedeutet das vor allem eine ständig wachsende Vielfalt an luxuriösen Unterkunften. (vk)
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Klassisch-kolonialer Glanz in Huè
Wer durch die Eingangstür in die Lobby tritt, fühlt sich glattweg in die Kolonialzeit der 20er und 30er Jahre zurück versetzt. Denn der klassizistisch-harmonische Rundbau verblüfft nicht nur mit nostalgisch anmutenden Möbeln, Lampen und Kleinodien, sondern auch mit einer beschaulichen Bar, in der sich die Gäste sogar Bier aus Bügelflaschen servieren lassen können: Mit dem neuen, direkt am Ufer des Parfüm-Flusses gelegenen „Le Residence Hotel & Spa“ hat Vietnams alte Kaiserstadt Huè ein extravagantes Hotel der Spitzenklasse erhalten. Der gelb-weiße, historische Altbau, der unter anderem das Foyer beherbergt, ist von französischen Investoren mit zwei Neubau-Flügeln ergänzt worden, die die meisten der 122 komfortablen, mit viel Edelholz und Liebe zum Detail ausgestatteten Zimmer und Suiten beherbergen. Wer koloniales Ambiente mit eher natürlich gewachsener Patina bevorzugt, sollte sich lieber im altehrwürdigen, ebenfalls an der Le Loi Street gelegenen „Saigon Morin“ einquartieren. Das vierstöckige und mit 180 Zimmern größte Hotel der Stadt ist bereits 1901 eröffnet - und seitdem kaum verändert worden. Huè präsentiert sich - 695 Kilometer nördlich von Südvietnams Metropole Ho Chi Minh City und 1.065 südlich der Hauptstadt Hanoi gelegen - mit seinen Palastanlagen, Tempeln und prächtigen Kaiser-Gräbern seit 1993 als Weltkulturerbe der UNESCO - und wichtigste Station der „World Heritage Road“. (vk)
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