Malaria - Ein Stich kann Folgen haben
Malaria Ein Stich kann Folgen haben, besonders in den Tropen. Malaria ist kein Virus, sondern eine Infektionskrankheit! Für Thailand ist zur Zeit keine Impfung vorgeschrieben. Die Einnahme von Prophylaxen wird aber empfohlen. Aus den größeren Touristengebieten wie Bangkok, Pattaya, Ko Samui, Phuket usw. ist in den letzten Jahren kein Fall von Malaria bekanntgeworden. Beachten Sie bitte auch, daß die Prophylaxen sehr viele Nebenwirkungen haben. Vor Moskitostichen kann man sich schützen.
Dafür gibt es synthetische ebenso wie chemiefreie Mittel mit natürlichen Duftstoffen wie Lavendel, Eukalyptus, Minze oder Zitrone. Moskitos schlagen generell gerne in der Dämmerung zu. Früh morgens oder am Abend lauern sie auf der Restaurant oder Hotelterasse. Effektiven Schutz bieten langärmelige Hemden oder lange Hosen. Normale Strümpfe aber sind für ehrgeizige Moskitos kein Hindernis. Also auch unter den Strümpfen die Füße einreiben. Was Moskitos nicht mögen sind Kälte und Ventilatoren. Es hilft gegen Abend für ein par Stunden die Klimaanlage (Airkondition) einzuschalten u. dann die Nacht über den Propeller laufen zu lassen. Zuverlässigen Schutz bietet auch ein Moskitonetz. Im Falle einer Erkrankung am Urlaubsort gibt es kein Grund zur Panik.
Schließlich haben gerade Ärzte in den Risikogebieten im Umgang mit Malaria viel mehr Erfahrung wie die deutschen Ärzte. - Therapiert wird dann meistens mit dem ältesten bekannten Anti- Malariamittel, aus der Rinde des China Baums gewonnenen CHININ. Damit es nicht ganz so bitter schmeckt haben die Tropenerfahrenen Engländer schon vor vielen Jahrzehnten den GIN TONIC erfunden. Diese begleitende Prophylaxemaßnahme hat schon manchem die Abende im erfolgreichen Kampf gegen die Moskitos dieser Welt versüßt. |