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Thai Journal · Tipps und Informationen für Thailand Reisende
Letzte Aktualisierung: 07.02.2010
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Inhaltsverzeichnis
Über Horst Herrmann

Vorwort zu Thailand

Die Kontaktaufnahme mit der thailändischen Bevölkerung ist sehr einfach: Man bemühe sich um innere Heiterkeit und werfe dem Gegenüber ein strahlendes Lächeln entgegen. Es wird ganz bestimmt erwidert werden, sei es im Hotel, im Geschäft oder auf der Straße. (Vielleicht wird es auch erwidert, weil die Europäer so lustig aussehen). Wünscht man sie Bekanntschaft zu vertiefen, sagt man "SAWASDEE". Das ist in jeder Situation richtig! Sawasdee heißt: Guten Morgen, Guten Tag und guten Abend. How do you do. Grüß Gott oder auch Willkommen.

Thais falten dabei die Hände vor der Brust und neigen ihr Haupt, was jedoch nicht unbedingt zur Nachahmung empfohlen werden darf, weil es in westlicher Ausführung leicht lächerlich wirken kann. Der Kontakt zur gastgebenden Bevölkerung, soweit es sich um dienstbare Geister handelt, kann auch erfolgreich gestaltet werden, wenn es mit der sprachlichen Verständigung hapert. Was besagen will, dass ein paar Trinkgelder am ersten Tag im Hotel verteilt, eine ausgezeichnete Einführung ist. Beständig tröpfelndes Trinkgeld ist immer nützlich, obgleich das persönliche Wohlergehen nicht unbedingt davon abhängt, wie zum Beispiel in vielen anderen Ländern. Man wird bald feststellen, dass der Service hier von einer verschwenderischen Großzügigkeit gehandhabt. Bedienstete gibt es im Überfluss und man kann sich so richtig wie ein Millionär in Europa diese Großzügigkeit in vollen Zügen genießen. Zwar entsprechen die Fähigkeiten des Dienstpersonals nicht immer dem guten Willen.

Auf Verzögerungen des Begreifens, staunendes Unverständnis und gelegentlichen Versagen des Intellekts muss man sich schon einrichten. Wenn man sich aber bemüht, simple Wortkonstruktionen und eindeutige Formulierungen seiner Wünsche anzubringen, wird man staunen, wie gut alles funktionieren kann. An ein entsprechendes Englisch wird man sich bald gewöhnen. Alle Hotels werden versuchen. Sie in Ihren Grundbedürfnisse zu befriedigen. Vom Essen und Trinken bis hin zum Souvenir und Ansichtskarte wird man versuchen, ihren westlichen Lebensstiel in einer rätselhaften Umwelt zufrieden zu stellen. Auch ängstliche Gemüter werden angenehm überrascht sein. Eine gewisse Geborgenheit wird vom Hotel auf den Gast übertragen. Auch das Hoteleigene Taxi führt dazu einen Beitrag, wenn man einen Ausflug in die Stadt unternimmt. Wer allerdings den Mut besitzt sich auf offener Straße ein Taxi, Tuck Tuck zu nehmen, sollte in jedem Falle unmissverständliche Ziele nennen. Ganz Mutige steigen allerdings in einen überfüllten Reisebus und warten ab, wo man landen wird. Ein Abenteuer für sich! Man weiß ja nicht, wohin sie fahren.

Der Lebensrhythmus der Thais ist auf Frühaufsteher zugeschnitten. Alles startet im ersten Morgengrauen. Um sieben Uhr ist die Stadt bereits hellwach. Das bunte Treiben auf den Märkten ebbt erst vor Mittag etwas ab. Moderne Läden und Warenhäuser schließen, oder haben um 18 Uhr Schichtwechsel. Sogar die Maizeiten werden gewöhnlich relativ früh eingenommen. Die Thais haben zwar keine feste Einteilung, essen sie bei jeder Gelegenheit öfters Kleinigkeiten, in Restaurants oder auch am Straßenrand. Das Restaurant am Straßenrand ist dann eine einfache Garküche' unter freiem Himmel.

 
 
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