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Thai Journal · Tipps und Informationen für Thailand Reisende
Letzte Aktualisierung: 07.02.2010
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Inhaltsverzeichnis
Über Horst Herrmann

Zwei Tagesausflug ab Pattaya

1. Tag:

WAT SOTHON ist eine Tempelanlage die bei der Bevölkerung hohes Ansehen genießt. In Ihr wird die Buddhastatue ,,LUANG POR SOTHON" verehrt. die im Ruf steht, Gebete der Gläubigen zu erhören. Täglich werden klassische Tänze aufgefiihrt, gesponsort durch diejenigen, deren Wunsch in Erfüllung ging. Das lebhafte Treiben in diesem Bezirk und in der benachbarten chinesischen Tempelanlage mit seiner Farbenfülle bietet einen reizvollen Kontrast zu den strengen und würdevollen Khmer-Heiligtümern, die wir dann am Nachmittag sehen.

Über Kabinburi geht die Fahrt zum Nationalpark TAN PLAN. der mit dem bekannten KAO YAI Nationalpark benachbart ist. Sehr schöne Fotomotive bieten sich hier mit der PALMYRA PALME, die unter Naturschutz steht, und deren getrocknetem Wedel als Papier noch heute für die heiligen Schriften des Buddha dient.

Nun beginnt der Aufstieg auf das KORAT PLATEAU, welches ca. 300 m höher liegt als die Zentralebene. Wir fahren in das Hotel und können schon einmal das Gepäck vor dem Mittagessen in unser Zimmer legen. Anschließend besuchen wir das Dorf PAK TONG CHOM, wo die Thaiseide verarbeitet wird. Neben der Rohseide werden wir auch die gefärbten Seidenbündel sehen und beobachten die Weber, wie sie Stoffe mit traditionellen Mustern herstellen. Der Bummel durch das Dorf. unter Häusern hindurch, gewährt uns gleichzeitig einen Einblick auf das Leben auf dem Lande.

Nach einer Fahrt durch das landschaftlich sehr schöne Hochland von Korat besuchen wir die wohl vollendeteste und gut restaurierte Kultstätte der Khmer in Thailand.: PRASERT HIN PANOM RUNG. Gelegen auf einem erloschenem 150m hohen Vulkan bietet dieser Bau einen Eindruck wie Ankor Wat in Kambodscha. Der Komplex, dessen Bau vom 10. bis 13. Jahrhundert dauerte und in die Blütezeit der Ankor Periode fällt, liegt so hoch, daß man bis zu den Don Räk-Bergen in Kambodscha blicken kann. Der Weg zum Zentralbau führt über eine 160m lange und im breite Mlee, gesäumt von Lotuspfeilern. Die Treppen aufiväns werden gesäumt von NAGA Brücken, die einzigen in Thailand im Original erhaltenen. Die dem hinduistischem Gott SHIVA geweihte Anlage ist derart nach Osten ausgerichtet, daß am 13. April jeden Jahres die aufgehende Sonne durch alle 15 Portale fällt. (13. April = Songkran Feiertag)

Im mächtigen Zentralturm sieht man noch die einstigen Bewässerungsanlagen , welche zur Waschung der hinduistischen und buddhistischen Figuren und Statuen benötigt wurden. Die ältesten Teile der Anlage wurden aus Ziegelstein gebaut, aber auch LATERIT wurde für einige Gebäude verwendet. Sandstein aber ist dominierend und in demselben sind sehr gut erhaltene Reliefs zu erkennen, die die verschiedenen Ebenen von Dämonen bis hin zu Göttern darstellen.

Zurück geht es nun nach Pak Tong Chai wo wir die Möglichkeit haben. Thai-Seide. verarbeitet oder als Meterware zu kaufen. Nach dem Abendessen gibt es im Coffee Shop typische Thai Unterhaltung. Auch können in naher Umgebung Karaoke Bars besucht werden.

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2. Tag:

Westlich von Korat liegt der malerische Stausee LAM TA KLONG, den wir von einer Anhöhe aus überblicken. Er versorgt die Bevölkerung dieser regenarmen Region mit Trirtkwasser, dient aber auch zur Elektrizitätserzeugung. Auf dem Weg zum WAT THEPPITAK geht es vorbei an Rinderzuchten, (CHOKCHAJ-FARM), landwirtschaftlichen Instituten und Meinen Marktflecken.

Den 65m hohen an einem Berg gelegenen weißen Buddha. sieht man schon von weitem. Hier wird nun gerastet. und jeder hat Gelegenheit 150 m Höhenunterschied über 625 Stufen zu überwinden und den in der meditierenden Haltung sitzenden Buddha aus der Nähe zu betrachten. Die Nasenlöcher haben einen Durchmesser von je 1 ,5m! Die Mühe lohnt sich auch wegen des herrlichen Ausblicks auf das Hochplateau von Korat.

Abwärts geht es wieder mit dem Minibus in die Zentralebene Richtung Saraburi. Ganz in der Nähe sind große Kalksteinberge und nahe einem dieser Berge liegt das Kloster WAT TAM KAPOHK. zu deutsch: Kloster zur Höhle der Opiumpfeife. Gegründet 1946, haben es sich die Mönche hier zur Aufgabe gemacht, Drogenabhängigen Personen zu helfen.

Vier Prinzipien gelten in dem Kloster:

  1. Jede Krankheit kann geheilt werden.
  2. Jeder hat natürliche Abwehrkräfte in sich. sie müssen nur mobilisiert werden.
  3. Organaustausch kommt dem Tod gleich; nur Zähne, Mandeln und der Blinddarm dürfen entfernt werden und
  4. Heilung kann nur über den Glauben und dem Willen erfolgen.

Über 5 Tage müssen Neuankömmlinge morgens und abends einen Kräutertrank zu sich nehmen, dann Wasser trinken und sich danach wieder und wieder übergeben. Das soll den Körper (entgiften) reinigen. Dann beginnt die Therapie mit Selbstsuggenstion in Trance. Mindestens 30 Tage, maximal 6 Monate benötigt man zur Heilung. Wer rückfällig wird bekommt keine zweite Chance! Die Heilungsquote liegt bei Drogenabhängigen : 70% und bei AlKoolikern 100%.!!! Finanziert wird alles durch Spenden, und auch wir tragen dazu bei, indem wir in dem Umschlag der Reiseleitung Geld hineinlegen als Spende.

Nach dem Mittagessen besichtigen wir AYUTHAYA ~ ehemalige Hauptstadt Siams, bis zum Jahre 1767. Sie wurde nach 417 Jahren von den Burmesen im Krieg zerstört. Trotzdem laßt sich heute noch die Pracht in den gut restaurierten oder erhaltenen Anlagen erkennen. Es gab einst 375 Klöster und 4 Paläste, die Stadt war von Chedis. alle vergoldet, durchzogen. Die Prachtliebe der damaligen Könige machten Avuthaya zu einer Metropole ungewöhnlichen Reichtums und Glanzes, die von ausländischen Besuchern voller Bewunderung beschrieben wurde. Drei der schönsten Anlagen werden wir uns ansehen, um dann die Rückfahrt nach Pattaya anzutreten.

 
 
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