
Aus den Zeiten Siam's
Um ein Land zu kennen, sollte man etwas von seiner Vergangenheit, seiner Geschichte wissen. Das ist im Falle Thailands außerordentlich schwierig. Einmal, weil man nur Niederschriften über eine »Geschichte der Könige' angefertigt hat, in der Könige, hohe Staatsbeamte, großartige Krieger und viele Schlachten erwähnt werden, aber nur wenige Mitteilungen über das Leben der Bevölkerung enthalten sind.  |
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Geschrieben Siamtraveller Forum: 05 2 2005,14:22
Ich glaube es war 1992, daß ich H.H. das erste Mal gesehen habe. Er kam in die Redaktion, abonnierte die SOAZ und brachte einige Exemplare einer Art 'Thailand - Info' im Schulheft - Format, die er selbst schrieb, setzte, herausgab und verteilte, gratis.
H.H. war seither nicht zu übersehen, wenn er in Pattaya war. Sein Revier ist soweit ich weiß die Sai Song, die Second Road zwischen Central Road und Soi 9. Wenn irgendwo Trubel herrschte und ein Rotschopf darüber zu sehen war, dann war's Horst. Daran hat sich nichts geändert, nur die Haare sind jetzt weiß, lassen sich aber auch gut erkennen.
Horst ist ein altruistischer Gesellschaftsmensch und Organisationstalent, dabei denkt er nicht an seinen Profit, sondern in erster Linie an das, was erforderlich ist, daß irgendwelche Menschen leben und möglichst gut leben können. Oft organisiert er einfach nur aus Hilfsbereitschaft, aus Spaß an der Freude und aus Freude über gute Kontakte. Das ist ein Grund, warum ich ihn achte.
Der zweite Grund besteht darin, daß er Menschen achtet. Er begeistert sich für hübsche Mädchen, aber er geht nicht als Freier an die Bar und nicht als größerer und besserer Mensch, sondern als Freund. Er beherrscht die Kunst, sich und seine Mitmenschen mit allen Fehlern zu akzeptieren.
Sein Fehler ist vielleicht, daß er eine Aufgabe haben muß. Er ist immer in Bewegung, muß immer irgendetwas tun, was ihm wichtig ist, und es ist ihm wichtig, anderen Menschen zu helfen, wo er eine Möglichkeit sieht, dies zu tun, ohne sich selbst deswegen aufgeben zu müssen oder seine Frau allzusehr darunter leiden zu lassen. Sicher versäumt er dabei Einnahmen und gibt sogar Geld aus, ohne irgeneinen Profit daraus zu ziehen. Ich wünsche ihm, daß die Freude, die er mit seinem Tun erlebt, die Ausgaben rechtfertigt.
So, das ist das, was ich von H.H. weiß
gad
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