Kurznachrichten aus Pattaya vom März 2007
Mit dem boomenden Tourismus und der Bevölkerungsexplosion wächst in Pattaya das Müllaufkommen. Der private Entsorger und die städtischen Fahrzeuge haben bereits täglich 300 Tonnen einzusammeln und zur Deponie zu bringen. Zu viel Abfall, heisst es im Rathaus. Die dem Unternehmen und der Stadt zur Verfügung stehenden Fahrzeuge und Müllmänner reichen bei weitem nicht aus. Neue Müllwagen müssen her. Gleichzeitig aber sollte die kommunale Behörde Verbraucher und Geschäftswelt zu einer getrennten Abfallentsorgung anhalten. Flaschen, Dosen, Papier, Pappe und andere, wieder verwertbare Stoffe können vom Hausmüll getrennt gesammelt werden, wie es in anderen thailändischen Städten längst der Fall ist. Dadurch würde das Müllaufkommen auf der Deponie erheblich reduziert. Neben dem ökologischen Recycling könnten sich die Stadtväter weiter Gedanken machen über Entsorgungsmethoden wie Verbrennen und Kompostieren.
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Pattayas Touristenpolizei will in Zusammenarbeit mit der Stadt die Sicherheit der Urlauber auf Schiffen und Booten erhöhen. Bis zur nächsten Hauptsaison soll ein „Sicherheits-Team“ gebildet werden. Deren Mitglieder sollen Boote, Ausflugsschiffe, Fähren und Jet Ski auf die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften überprüfen. In den letzten Monaten hatte es in der Bucht von Pattaya und jenseits der vorgelagerten Inseln mehrere Unfälle mit Toten gegeben.
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Bereits über eine Million Baht haben Pattayas Geschäftsleute für einen Hilfsfonds gespendet. Das Geld soll Urlaubern zu Gute kommen, die im Touristenzentrum Opfer von Gewalt und steigender Kriminalität werden. Die Stiftung will ab April bei Bedarf mit der Auszahlung beginnen. Die Spenden kommen vorwiegend von Hoteliers und Besitzern von Restaurants und Entertainment-Betrieben.
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Pattayas Geschäftswelt, mehr noch die Entertainment- und Barszene, darf sich auf zusätzliche Einnahmen freuen. Amerikanische Soldaten werden nun doch am traditionellen Cobra-Gold-Manöver teilnehmen und zu „Rest and Recreation“ (Erholung und Entspannung) vor, während oder nach den Übungen nach Pattaya kommen. Cobra Gold gibt`s seit dem Jahr 1981 und hat der Stadt seither in der touristischen Nebensaison Einnahmen in Milliardenhöhe gebracht. Allerdings wollen die US-Streitkräfte für das 26. Manöver vom 8. bis 18. Mai nur ein kleines Kontingent entsenden. Nach dem Militärputsch im September letzten Jahres hatten die USA alle militärischen Kooperationen mit Thailand ausgesetzt.
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Pattayas Stadtverwaltung und Banglamungs Bezirksamt gehen wieder mit der chemischen Keule gegen die das Dengue-Fieber übertragenden Mücken vor. In der Stadt werden vor allem die Kanalisationsschächte mit einem Spray eingenebelt. Die Dorfvorsteher geben das Mittel kostenlos an die Haushalte ab. In Fischbecken und Behältern mit aufgefangenem Regenwasser rottet die Chemie die Aedes-Mücken aus. Nach Angaben des Gesundheitsamtes ist in Pattaya im Vorjahr ein Infizierter an der Tropenkrankheit gestorben.
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Nach einem Tipp zerschlug Pattayas Polizei eine Drogenbande. Im Sirindar Village am Jomtien wurden vier Dealer festgenommen, den 45 Jahre alten, bewaffneten Bandenchef stellten die Beamten wenig später auf der Sukhumvit Road. Die Polizei konfiszierte 1.600 Yaba-Pillen. Den Hinweis hatte eine 18-jährige Frau gegeben. Sie war seit langer Zeit im Drogenhandel involviert, wollte aber aussteigen. Da sie um ihre Gesundheit bzw. um ihr Leben fürchtete, sah sie nur den Ausweg, ihre Bandenmitglieder bei der Polizei anzuzeigen.
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Neben dem Fahrzeug der Touristenpolizei parkt jetzt auf der Walking Street in Südpattaya an Wochenenden zusätzlich ein Einsatzwagen der Sawang-Boriboon-Stiftung. Englischsprachige Helfer stehen dort für den Notfall und die Erste Hilfe bereit. Ausländische Mitarbeiter der Touristenpolizei (Foreign Tourist Police Volunteer) hatten die Stiftung um Unterstützung gebeten. Nach Unfällen oder Schlägereien im Entertainment-Viertel trafen Einsatzfahrzeuge der Stiftung oder Krankenhäuser oftmals erst sehr spät am Ort des Geschehens ein, weil die Beach Road in Südpattaya in den Abendstunden fast ständig verstopft ist. Die in Erster Hilfe ausgebildeten Mitarbeiter der Stiftung sind von Freitagabend bis zum späten Sonntagabend einsatzbereit.
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Seit Samstag, 10. März, ist Pattaya um ein deutschsprachiges Entertainment-Programm reicher. „HOS-TV“ zweites deutschsprachiges Fernsehen in Pattaya ist mit dem Testlauf mit stündlich wechselndem Programm gestartet. In Pattaya ist HOS-TV auf dem Kanal vom Banglamung-TV zu sehen, samstags und sonntags von 16 bis 17 Uhr und 22 bis 23 Uhr. In Rayong selber ist das Programm täglich 12 Std., aufgeteilt auf die vier Kanäle, aufgeschaltet. Im Raum Sattahip auf dem Militärkanal zw. 18 und 19 Uhr. In Ban Chang werden die Deutschsprachigen ebenfalls mit HOS-TV bedient. Hinter HOS-TV steht niemand anderes als die erfahrenen Macher von HOUSE OF SOUND in Naklua. Für weitere Informationen www.pattaya-radio.de oder telefonisch 089-052.4491.
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Zu einer zügigeren Umsetzung der Ausbaupläne für fünf Motorways (Autobahnen) hat das Transportministerium das Highway Department aufgerufen. Es geht um die Motorways von Chonburi über Pattaya zum Industriegebiet Map Ta Phut in Rayong (11,25 Milliarden Baht), von Bang Pa-in nach Nakhon Sawan (25,2 Milliarden), von Bang Pa-in über Saraburi nach Nakhon Ratchasima (29 Milliarden), von Bang Yai über Baan Pong nach Kanchanaburi (23,8 Milliarden), von Nakhon Pathom über Samut Sakhon nach Cha-am (33,3 Milliarden).
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Die Renovierungsarbeiten des Mittelstreifens an der Sukhumvit Road in Pattaya haben sich vom Norden bis zur Strassenkreuzung Thepprasit Road ausgeweitet. Die seit Monaten geschlossenen “U-turns„ werden nun im Mittelstreifen integriert und mit Erde, Bäumchen und Pflanzen ersetzt. Neue, hochmoderne Strassenlaternen zieren das neue Strassenbild und bieten den Autofahrern aber eher ein düsteres Nachtfahren an. Dies hat wohl zwei Ursachen: Die Laternen sind sehr hoch und der neue Strassenbelag ist dunkel. Autofahrer, die von Bangkok her kommen, müssen vor dem „Mini Siam“ aufpassen und sehr vorsichtig sein. Die neue Strassenführung ist geradezu unfallträchtig, wie ein aufgenommenes Bild belegt. Eher belustigend ist dafür nach wie vor die weihnachtliche Stimmung mit „Merry Christmas“ an der Fussgängerüberführung in Pattaya-Klang.
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Der erste Bauabschnitt hat 150 Millionen Baht gekostet und ist geschafft. Nach monatelangen Arbeiten eröffnet Pattayas erster und grösster Golfclub seine Tore. Ab März darf auf der 18-Loch-Anlage des Siam Country Club wieder der Ball geschlagen werden. Die Eigentümerin, die Siam Motor Group, investiert insgesamt 580 Millionen Baht. Die zweite, aufwendigere Bauphase soll bis Ende 2007 abgeschlossen sein. Mit 430 Millionen Baht schafft Siam Motor Group weitere Bahnen mit 27 Löchern. Dann können Thais und Ausländer auf dem 6.000 Rai grossen Areal von Thailands grösstem Golfplatz über insgesamt 45 Bahnen gehen. Weniger einladend und erst recht nicht First Class ist die Zufahrt. Die Strasse ab Map-Pra-Chan-See zur Golfanlage ist mit Schlaglöchern und zentimetertiefen Rissen übersät. Das Management des Golfclubs macht den motorisierten Spielern Hoffnung: Die Strasse soll saniert bzw. ausgebaut werden.
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Um zwei in Pattaya ausgezeichnete Beauties hat sich Thailands erste und bisher einzige Kathoey-Band gebildet. Unter den fünf Sängern/innen sind die Miss Alcazar 2005, Yonlada „Nok“ Komklong, und die Zweitplatzierte bei der Miss-Tiffany-Wahl in 2005, Dhanade „Taya“ Ruangroongroj. Die Transvestiten-Gruppe nennt sich Venus Flytrap und hat mit „Visa for Live“ ihre erste CD herausgebracht. Produziert wurde das Album vom Deutschen Marco Krismann.
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Nach massiven Klagen von Behinderten haben sich Stadtpolitiker und Verwaltungsbeamte einmal mehr mit baulichen Verbesserungen befasst. Pattaya bezeichnet sich zwar gerne als behindertenfreundlich, doch das sehen die Betroffenen ganz anders. Sie können die Strandpromenade nur schwerlich erreichen, und die meisten Gehwege sind für Rollstuhlfahrer kaum zu bewältigende Slalomstrecken. Fazit der letzten Zusammenkunft: Als erste Massnahme soll die Beach Road behindertengerechter werden.
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Etwa 50 Händler auf dem Soi-Watboon-Markt am Jomtien wurden mit Zertifikaten ausgezeichnet. Auf denen steht zu lesen: Clean Food, Good Taste. Dieser Jomtien-Markt soll nach Erkenntnissen der Stadtverwaltung einer der saubersten in Pattaya sein.
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Das vierte Rennen des Asian Grand Prix für Motorräder soll in diesem Jahr auf der Pattaya-Rennstrecke Bira Circuit an dem Highway nach Rayong veranstaltet werden. Aber noch verhandeln die Organisatoren des GP mit der Thai Federation. Insgesamt fünf GP werden in Indonesien (2), Malaysia und China (2) ausgetragen.
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Bei den meisten der im städtischen Call Center eingehenden Anrufe handelt es sich um Fragen nach Unterkünften, touristischen Attraktionen und Restaurants. Die Beschwerden, vor allem von Ausländern, befassen sich mit dem chaotischen Strassenverkehr sowie der Wasser- und Stromversorgung. Die Stadt Pattaya hatte die Hotline 1337 im Oktober eingerichtet und verspricht, dass alle Klagen und Beschwerden an die zuständigen Ämter weitergeleitet werden.
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Gesundheitsminister Mongkol na Songkhla sagt für dieses Jahr bei den HIV-Infizierten einen deutlichen Anstieg voraus. Besonders gefährdet seien junge Menschen und Ehefrauen. Im kommenden Jahr rechnen Fachleute landesweit, einschliesslich 14.000 neuer Fälle, mit 1,1 Millionen Infizierten. HIV breitet sich auch wieder verstärkt unter im Sex-Gewerbe beschäftigten Frauen aus. Kamen in 2005 auf 1.000 untersuchte Prostituierte 23 Neuinfektionen, so waren es im letzten Jahr 35. Die Regierung hat das Problem erkannt und bereitet einen Fünf-Jahres-Plan vor. In diesem Jahr will das Gesundheitsministerium 100.000 HIV-Infizierte bzw. an Aids erkrankten Patienten die lebensrettenden antiretroviralen Medikamente finanzieren. Pattayas Bürger äussern sich lobend über die effektive und zügige Arbeit der Pioniere aus Ratchaburi. Sie bauen derzeit neben der Eisenbahnstrecke die östliche Stadtumgehung. Ohne langwierige Diskussionen und Tagungen, wie sie bei städtischen Projekten üblich sind, planiert die Armeeeinheit die Trasse und reisst im Weg stehende Gebäude ab. Teile der künftigen Stadtumgehung werden bereits von Motorisierten als willkommene Abkürzung und für erste Fahrversuche von Fahrschülern genutzt. Auf der westlichen Trasse begannen jetzt die vorbereitenden Arbeiten für die zweite Umgehung: Die Telefonmasten werden zur Bahnstrecke hin versetzt.
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Auf einem zwei Rai (3.200 qm) grossen Grundstück an der Naklua Road Soi 20 baut Woodlands Hotel and Resort ein achtstöckiges Apartmentgebäude. Woodlands Suites Pattaya sollen im November eingeweiht werden und vor allem Langzeitgäste des Hotels und an der Ostküste beruflich tätige Ausländer aufnehmen. Der Neubau mit 74 Räumen, Konferenzzimmer, Swimmingpool, Fitness-Center, Restaurant und Bäckerei entsteht in direkter Nachbarschaft zum Hotel.
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Horseshoe Point investiert eine Milliarde Baht und baut auf einem 70 Rai grossen Areal in der Nähe des Horseshoe Point Resort 59 Häuser mit einer Wohnfläche zwischen 190 und 568 qm. Sie sollen für 16 bis 33 Millionen Baht verkauft werden. Bei einem weiteren Projekt werden Wohnhäuser zum Verkaufspreis zwischen 5 und 10 Millionen Baht errichtet.
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Die Stadt Pattaya will ihr Public Health Center an der Soi Buakao schliessen und dort ein Krankenhaus errichten. Es wäre nach dem Hospital in Banglamung das zweite unter staatlicher Regie. Das neue Spital soll seine Patienten kostenlos bzw. gegen eine geringe Gebühr behandeln. Noch müssen aber weitere Entscheidungsträger dem Projekt zustimmen.
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Mit 500 Millionen Baht will der neue Besitzer des Le Royal Méridien Phuket Yacht Club das Fünf-Sterne-Hotel renovieren und die neuesten Technologien installieren. Der Club ist im Besitz der Puravarna Holding. Die europäische Immobiliengruppe gehört den Unternehmen Boscasolidos in Spanien und East India in England. Der im Jahr 1986 errichtete Yacht-Club wird nach dem Auslaufen des Vertrags mit der Gruppe Le Méridien Ende des Jahres in The Royal Puravarna Yacht Club umbenannt.
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Die Wise Power Land hat jetzt auch offiziell mit dem Verkauf von Apartments und Wohnhäusern des La Royale Beach Condominium-Projekts begonnen. In Na Jomtien entstehen auf einem zehn Rai (16.000 qm) grossen Gelände zwischen Strand und Sukhumvit Road ein Condo-Turm, sechs dreistöckige Villen mit einer Wohnfläche von 2.000 qm und ein Apartmentgebäude mit 32 Suiten und einer Wohnfläche zwischen 170 und 270 qm.
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Die roten Linienbusse bringen der Pattaya Beach Bus Company jeden Monat einen Gewinn in Höhe von 300.000 Baht. 70 Prozent der Fahrgäste auf der Strecke von Banglamung bis zum Jomtien sind Ausländer. Inzwischen hat das Busunternehmen erneut die grüne Linie gestartet und will ab März die gelbe folgen lassen. Die Pattaya Beach Bus Company hatte die grüne Linie im September letzten Jahres eingestellt, sie war mit 300.000 Baht monatlich in die roten Zahlen gefahren. Fast zwei Jahre nach Eröffnung des Liniendienstes will das Unternehmen ab März mit drei Strecken (rot, grün und gelb) sein Ziel erreichen. Während die grünen Busse zwischen Südpattaya und der Soi Portisan verkehren, sollen die gelben von der Soi Chaiyapruek über die Thepprasit Road, Thappraya Road, Third Road, South Pattaya Road, Central Road, North Pattaya Road und wieder zurück über die Sukhumvit Road rollen. Der Busbetreiber will seinen Fahrzeugpark auf 17 Wagen aufstocken und die Haltestellen täglich von 8 bis 21 Uhr alle 20 Minuten anfahren. Das Ticket kostet 20 Baht.
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Justiz und Polizei melden einen rapiden Anstieg der Jugendkriminalität. Die Provinz Chonburi, und hier vor allem die Stadt Pattaya, hat landesweit bei Jugendlichen die höchste Straftatquote. Die Richter hatten im Vorjahr bei 1.498 Verfahren über rund 3.000 junge Frauen und Männern zu urteilen. Die steigende Jugendkriminalität wird mit der Bevölkerungsexplosion begründet. Familien aus allen Regionen des Landes kämen nach Pattaya. Während Väter und Mütter arbeiteten, blieben ihre Kinder sich selbst überlassen. Sie kämen in Einkaufszentren und Spielhallen mit Gleichaltrigen zusammen und würden in das Verbrechen abdriften.
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Touristen in tiefen Schlaf zu versetzen ist in Pattaya wieder in Mode gekommen. In der Sex-Industrie arbeitende Frauen oder Männer verabreichen ahnungslose Urlauber ein Betäubungsmittel und rauben sie aus. Vor Tagen fanden Mitarbeiter der Stadt einen Mann schlafend am Strand vor. Rettungskräfte versorgten den Deutschen. Der 58-Jährige gab gegenüber der Polizei an, er habe mit einem Lady-Man gesprochen, der ihm seine sexuellen Dienste angeboten hatte. Dieser habe ihm wohl ein Betäubungsmittel verabreicht. Da der Urlauber weder Geld noch Wertsachen vermisste, sah er von einer Anzeige ab.
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Am Donnerstag, dem 8. Februar, sprang ein 49 Jahre alter Schweizer vom 56. Stockwerk des Pattaya Park Towers in den Tod. Der Vorfall ereignete sich gegen 17.00 Uhr, kurz bevor die Aussichtsplattform für Besucher geschlossen werden sollte. Die ersten Ermittlungen wurden von einem Polizeioffizier der Dongtan-Station durchgeführt. Der Schweizer war beim Aufprall sofort tot.
In seiner Kleidung fand man seinen CH-Reisepass, eine Schachtel Zigaretten und das 200 Baht teure Ticket für den Lift zur Aussichtsplattform. Der Sicherheitsbeauftragte des Hotels betonte, dass der Schweizer kein Hotelgast, sondern nur Besucher des Turmes gewesen sei.
Ein Sicherheitsbeamter des Towers gab an, den Schweizer bereits gegen 16.00 Uhr gesehen zu haben. Er machte einen bekümmerten Eindruck. Plötzlich sei er auf die Brüstung geklettert und habe dort ungefähr eine Minute lang in einer Haltung gestanden, als ob er Teilnehmer eines Wettbewerbs im Turmspringen sei. Die Polizei rätselt nun darüber nach, was ihn zu dem Todessprung veranlasst hat.
Seit seiner Fertigstellung war der Pattaya Park Tower immer wieder beliebter Anziehungspunkt für lebensmüde Ausländer.
Quelle: http://der-farang.com/
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