Kurznachrichten aus Pattaya vom August 2007
Mit 80 Millionen Baht will Pattayas Stadtverwaltung die City behindertengerechter gestalten. Rollstuhlfahrern und weiteren Behinderten sollen die Zugänge zu den Stränden und Gehwegen erleichtert werden. So sind zusätzliche Rampen (abgesenkte Bürgersteige) entlang der Beach Road und Second Road sowie am Hafen Bali Hai geplant.
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In Pattayas Elefanten-Villages werden den tonnenschweren Dickhäutern die Schwänze gekürzt. Diebe schleichen sich an die Tiere und schneiden ihnen die Schwanzhaare ab. Daraus werden Ringe, Armreifen und Halsketten hergestellt. Sie sollen dem Träger Potenz sichern und Krankheiten lindern. Das glauben zumindest Asiaten, so Thais, Koreaner und Inder. Deshalb sind Haare von Elefantenschwänzen begehrt und werden teuer gehandelt. Für ein Haar gibt es zwischen 80 und 100 Baht.
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Pattayas Touristenpolizei hat Verstärkung bekommen. Nach einem Lehrgang wurden 120 Männer, darunter zehn Ausländer, zu sogenannten Volunteers ernannt. Die Helfer stehen nachts an ihrem Einsatzbus auf der Walking Street und unterstützen bei Grosseinsätzen und Veranstaltungen die Beamten. Sie sind ausgebildet in Erster Hilfe und können bei Unfällen und Unglücken Personen retten. Volunteers gibt`s seit dem Jahr 1994. Die ausländischen Helfer haben sich bei Touristen einen guten Ruf erworben.
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Die Stadt schafft in Zusammenarbeit mit der Polizei in Pattaya und Banglamung, mit der Touristenpolizei, der Immigration sowie der Transportbehörde (Strassenverkehrsamt) ein Crime Protection Center. Bei Verhinderung und Aufklärung von Straftaten setzen die einzelnen Behörden auf ihre sogenannten Volunteers (Helfer) und auf Motorradtaxifahrer. Da diese Frauen und Männer zu jeder Tages- und Nachtzeit im Einsatz sind, selbst in entlegenen Stadtbereichen, sehen und hören sie mehr als die Uniformierten. Mit Schaffung des Zentrums sollen Tausende Motorradtaxifahrer organisiert und auf dem Strassenverkehrsamt registriert werden. Ihre Motorräder erhalten ein gelbes Nummernschild, die Fahrer farblich unterschiedliche Westen. Geplant sind in Pattaya vier Zonen: 1, gelbe Westen, Nordpattaya, etwa von Portisan bis zur Central Road. 2, grüne Westen, Zentralpattaya, etwa von der Central Road bis zur South Pattaya Road. 3, rote Westen, Südpattaya, etwa von der South Pattaya Road bis zur Walking Street. 4, blaue Westen, Jomtien, etwa von der Thepprasit Road bis zum Dongtan-Strand. In Banglamung erstreckt sich die Zone von Portisan bis zu Kratinglai. Vor Eröffnung des Crime Protection Center will die Polizei die Volunteers und Motorradtaxifahrer intensiv schulen.
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Die Einsätze gegen Prostituierte auf der Strandpromenade in Pattaya ähneln dem Kampf Don Quijotes gegen Windmühlen. Beamte der lokalen Polizei oder der Touristenpolizei fahren sporadisch an der Beach Road vor und sammeln verdächtige und dort unerwünschte Frauen und Männer ein. Sie werden zur Polizeiwache gebracht und später nach Zahlung eines geringen Bussgeldes entlassen. Stunden später, spätestens aber am Tag darauf, sitzen die Damen, Herren und Herren-Damen erneut an der Beach Road und machen Touristen an. An der letzten Razzia waren über 50 Polizisten und deren Helfer beteiligt. 55 Thais, 33 Frauen und 22 Männer, wurden auf Pick-ups mitgenommen und mussten ihre Strafe entrichten. Da Prostitution in Thailand illegal ist, wird der Strafzettel vermutlich auf Erregung öffentlichen Ärgernisses ausgestellt worden sein.
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Zwischen dem Festland und der Pattaya vorgelagerten Koh Larn wird im Golf von Pattaya zur besseren Stromversorgung der Insel ein Versorgungskabel versenkt. Die Kosten werden auf 144 Millionen Baht geschätzt. 200 Millionen Baht sollen dafür sorgen, dass in Pattayas Innenstadt das Licht nicht ausgeht. Ein 100 MVA-Kabel wird von der Sukhumvit Road in Richtung Südpattaya verlegt.
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Im Kampf gegen in der Stadt illegal lebende oder gesuchte Ausländer hat Pattayas Immigration 850.000 Baht zum Aufbau eines Computernetzes bekommen. Damit soll die Immigration-Polizei, die städtische Polizei, die Polizei von Banglamung und die Touristenpolizei vernetzt werden. In dem Netzwerk sollen die Namen und Adressen aller in dieser Region lebenden ausländischen Frauen und Männer gespeichert werden. Die Behörden sollen künftig Informationen über Ausländer austauschen und per Knopfdruck jederzeit feststellen können, ob die betreffende Person auf der Fahndungsliste steht oder aus welchen Gründen auch immer gesucht wird.
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Touristen haben gänzlich unterschiedliche Meinungen von den fliegenden Händlern an Pattayas Stränden. Die einen sind froh, während ihres Strandaufenthaltes Obst, Meeresfrüchte und weitere Speisen kaufen zu können, andere Urlauber fühlen sich ständig gestört. Da Einsätze der Polizei die Händler nur für kurze Zeit vertreiben können, hat die Stadtverwaltung die 50 lizenzierten Vermieter von Liegestühlen aufgerufen, die Händler von ihren Abschnitten fernzuhalten. Thais dürfen in der Öffentlichkeit nur mit Genehmigung der Stadtverwaltung Waren anbieten. Und das gilt halt auch für die Strände am Jomtien, in Pattaya und am Wong Amat.
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Nur etwa fünf Prozent der in der Provinz Chonburi gemeldeten Behinderten haben nach Angaben des Redemptorist Job Placement Center einen Arbeitsplatz. In Chonburi sollen 10.000 Behinderte leben, die Dunkelziffer dürfte aber weitaus höher ausfallen. Jeder Behinderte bekommt in Pattaya von der Stadtverwaltung im Monat einen Zuschuss von 500 Baht. Zu wenig, um damit den Lebensunterhalt zu bestreiten. Deshalb sieht das Center die Armut als das grösste Problem der Behinderten an. Für diesen Personenkreis bieten staatliche und private Organisationen in Pattaya berufsbildende Lehrgänge an.
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Gebrauchsgegenstände, Kunst und Kitsch bieten die kleinen, dekorativen Verkaufsstände in Pattayas Einkaufszentren Royal Garden Plaza und Central Festival Center. Touristen finden hier Andenken und kleine Geschenke für Familie und Freunde daheim. Das Angebot der zumeist handgearbeiteten Waren ist so breit wie das Material: Ton, Holz, das schwarze Mineral Onyx, Glas, Horn, Baumwolle, Leder, Zinn, Muscheln (Foto), Schildpatt… Der Urlauber kann wählen zwischen Uhren, Schmuck, Damenhandtaschen, kleinen Elefanten, Schmuckkästchen, Körben, Socken, Krawatten, Halstüchern, Duftkerzen und, und, und. Die Stände bieten all das, was sich einer der Verkäufer sichtbar zum Motto erkoren hat: Nice Things, also schöne Gegenstände!
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Mit Razzien im IT-Einkaufszentrum Tukcom an der South Pattaya Road, der vorübergehenden Festnahme von Händlern, die an den Strassen und Einkaufs- arkaden Pattayas kopierte Waren anbieten, und der Beschlagnahme dieser unrechtmässig hergestellten Produkte wollen Polizei und weitere Behör- den demonstrieren: Thailand nimmt das 1994 unterschriebene Copyright-Gesetz ernst. Aber eben nur ein bisschen. Stunden oder Tage später bauen die Händler ihre Stände wieder auf, und im Tukcom ist, zumindest unter dem Ladentisch, weiter Produktpiraterie wie Musik, Filme und Software erhältlich. Wie schnell die Copy-Branche arbeitet, zeigte sich kürzlich bei der Premiere des fünften Harry-Potter-Films. „Harry Potter and the Order of the Phoenix“ war kaum in der Royal Garden Plaza und im Central Festival angelaufen, da gab`s stadtweit bereits die ersten Kopien der thailändischen Filmversion. An den Kragen geht`s neuerdings auch Hotels, die über Satelliten illegal ausländische Sender wie HBO, ESPN oder Star Sports in ihr Hausnetz einspeisen. In Bangkok wurden vier Hotels und ein weiteres in Cha-am angezeigt.
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Thailands grösste Kinokette, Major Cineplex, hat für 31,2 Millionen Baht ein 40-prozentiges Aktienpaket von Thai Ticket Master übernommen. Das Unternehmen wird in Thaiticket Major umbenannt und soll neben Eintrittskarten für Konzerte, Shows und Sportveranstaltungen Online-Buchungen für die 295 Kinosäle der Major-Gruppe ermöglichen. Major Cineplex ist mit 21,7 Prozent am Immobilieninvestor Siam Future Development beteiligt, dessen Einkaufszentrum „The Avenue Pattaya“ an der Second Road vor der Fertigstellung steht. Dort wird Major mehrere Kinosäle und eine Bowlingbahn betreiben. Die nächsten Highlights bei Thaiticket Major sind die Konzerte von Gwen Rene Stefani im August, Engelbert Humperdink ebenfalls im August, Disney Magic im Oktober und der Band Linkin Park im November.
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Bereits Ende des Jahres wollen der staatliche Ölkonzern PTT, Bangchak Petroleum und Shell an ihren Tankstellen Biodiesel anbieten. Der Sprit setzt sich zu 98 Prozent aus Diesel und zu 2 Prozent aus von Feldfrüchten gewonnenem Öl zusammen. Das Energieministerium hatte die Einführung von B2 für April kommenden Jahres angekündigt. Obwohl PTT kürzlich verlauten liess, schon bald an seinen Tankstellen Normal- und Superbenzin auslaufen zu lassen und nur noch Gasohol 95 und 91, Diesel (B2) und Naturgas anzubieten, hat das Ministerium nochmals unterstrichen, den Tankstellen den Verkauf von Normal und Super nicht zu verbieten.
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Beim Thema „Visa-Regeln“ lassen in Pattaya lebende Ausländer keine Gelegenheit aus, die Gerüchteküche anzuheizen. Es werden ständig Neuigkeiten und Nachrichten verbreitet mit dem Hinweis: Das habe ich aus erster Hand. Als sichere Quellen werden selbst die Immigration, weitere Behörden sowie von Ausländern geleitete Organisationen und Clubs genannt. Um es gleich zu sagen: Nichts ist wirklich wahr! Zum Oktober sollen sich die Regelungen zur Erteilung eines Visums grundsätzlich nicht ändern. Für ein Retirement-Visum gilt weiterhin der Nachweis über einen Betrag von 800.000 Baht auf einem Sparkonto, bei einem Familien-Visum für mit einer Thai verheiratete Ausländer bleibt es bei 400.000 Baht. Allerdings macht ein Sprecher des Immigrations-Büros an der Soi 5 in Jomtien darauf aufmerksam, dass die 400.000 nicht nur kurzfristig auf einem Konto erscheinen dürfen. Der Antragsteller für ein Familienvisum muss den Betrag langfristig anlegen. Und die Redaktion gibt den Rat der Einwanderungsbehörde weiter: Den Gerüchten keinen Glauben schenken, zur Immigration kommen und sich bei den Beamten informieren.
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The Little Goodland, so heisst Mammut’s neuestes Restaurant, welches sehr preiswerte Menüs ab 39 THB anbietet. Es werden sowohl Thai- als auch europäische Fast-Food-Menüs zu günstigen Preisen offeriert. Frisch gezapftes Bitburger vom Fass kann man bereits ab 65 THB geniessen. Das Restaurant befindet sich an der Soi L.K. zwischen der Third Road (Sai Sam) und der Soi Yensabai. Öffnungszeiten: 6 Uhr bis 20 Uhr. Tel.: 081-293.6630.
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German Fresh Bakery ist umgezogen. Die Bäckerei, die sich bis vor kurzem noch an der Thepprasit Rd. befand, ist nun an der Soi Khaonoi zu finden. Man gelangt dorthin, wenn man von der Sukhumvit herkommend in die Soi Khaotalo ca. 2 km geradeaus fährt, am Royal Siam View vorbei, und nach der Wat Bunyasamphan-Schule links in die Soi Khaonoi einbiegt. Vor der Bäckerei, die in einem Townhouse untergebracht ist, kann man mit seinem Fahrzeug bequem anhalten. Man erreicht German Fresh Bakery unter Telefon: 083-301.1972. Siehe Anzeige auf Seite 24.
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Kupfer lässt sich anscheinend in Pattaya schnell zu Geld machen. Denn seit Anfang des Jahres hat der Diebstahl von Stromleitungen dramatisch zugenommen. Abgesehen von dem Ärger, wenn Haus- oder Apartmentbewohner plötzlich keinen Zugang mehr zum Netz des Stromversorgers haben, gehen die Kosten für Immobilienbesitzer, Bauunternehmen, öffentliche Hand und Elektrizitätswerk in die Millionen. Chonburis Gouverneur Pracha Taerat hat die Polizei aufgerufen, ein wachsames Auge auf Pattayas Second-Hand-Shops zu haben. Es sei kein Geheimnis, dass in diesen Geschäften gestohlene Waren angeboten würden.
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Quelle: http://der-farang.com/
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