Kurznachrichten aus Pattaya
Für Stadtrundfahrten und Überlandausflüge leihen sich Urlauber gerne Motorräder. Die meisten Ausländer sind sich allerdings nicht bewusst, welches Risiko sie eingehen. Vielfach sind die Motorräder nicht oder unterversichert, und die Fahrer können keine für Thailand gültige Lizenz vorzeigen. Das kann teuer werden. Selbst bei einem unverschuldeten Unfall. Es laufen Ausgaben für das beschädigte Fahrzeug sowie für die Behandlung im Krankenhaus auf. Und wenn der Sozius eine Thai ist und verletzt wurde, muss schlussendlich der Farang für alle Kosten aufkommen. Jede Woche meldet Pattayas Polizei mehrere Verkehrsunfälle mit Ausländern. Hauptunfallursachen sind überhöhte Geschwindigkeit und Alkoholgenuss. Es drohen polizeiliche Ermittlungen, ein Gerichtsverfahren und womöglich eine unfreiwillige Verlängerung des Urlaubs, wenn die Behörden den Reisepass einbehalten.
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Wer in diesen schwierigen Zeiten seinen Job verliert, steht nicht ohne Einnahmen da. Neben einer Abfindung des Arbeitgebers stehen Arbeitslosen monatliche Zahlungen der Sozialversicherung zu. Darauf weist Pattaya Stadtverwaltung hin. Der Social Security Fund zahlt aber nur, wenn der Arbeitslose in den letzten 15 Monaten 6 Monate Beiträge eingezahlt hat. Dann gibt`s 50 Prozent des letzten Gehalts. Aber nicht länger als 180 Tage. Arbeitnehmer, die freiwillig ausgeschieden sind, haben Anspruch auf 30 Prozent ihres letzten Gehalts, und zwar für nur 90 Tage. Wichtig: Jobsuchende müssen sich innerhalb von 30 Tagen im Office of Employment in der Provinzhauptstadt Chonburi melden und sich genau überlegen, welchen Grund sie dort für ihre Arbeitslosigkeit nennen. Davon hängt schliesslich die Höhe und Länge des Arbeitslosengeldes ab.
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In den von Urlaubern aus der Volksrepublik China gebuchten Hotels des unteren bis mittleren Preissegments blieben zum chinesischen Neujahrsfest zahlreiche Zimmer leer. Im Vergleich zu früheren Jahren verbrachten erheblich weniger Chinesen ihre freien Tage in Pattaya. Der Grund: Chinesen sind, wie viele andere Asiaten, um ihre persönliche Sicherheit besorgt. Sie blieben zu Hause oder suchten sich andere Ziele. Von den politischen Unruhen des letzten Jahres und der Schliessung der Bangkoker Flugplätze weitgehend unbeeindruckt zeigen sich Westler. Nach Angaben der Tourismusbranche sind die Einbrüche bei Urlaubern aus Westeuropa längst nicht so gravierend wie bei Reisenden aus einigen asiatischen Ländern.
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Bis Ende Februar hofft die TOT alle Anschlüsse für das Wi-Fi-Internet entlang der Beach Road installiert zu haben. Dann können Urlauber und Residenten auf einer Strecke von 4,5 Kilometern von Nordpattaya bis zum Hafen Bali Hai das IT-Angebot nutzen. Vorerst soll es kostenlos sein. Schon jetzt steht der Service auf mehreren Kilometern zur Verfügung. Internet-Karten gelten für 20 Stunden und sind im Rathaus an der North Pattaya Road, in den Pattaya City Information Center sowie bei der TOT an der Central Road erhältlich. Die Eingangsgeschwindigkeit liegt bei 256 kbps. Für einen schnelleren Internetzugang hält die TOT Karten bereit. Dafür muss allerdings eine Gebühr bezahlt werden.
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Im Rathaus gehen vermehrt Klagen von Ausländern über die von Baht-Bus-Fahrern geforderten überhöhten Fahrpreise ein. Die Stadtverwaltung weist auf die vom Chonburi Transport Office festgelegte Mindestgebühr hin. Sie beträgt zehn Baht pro Person. Urlaubern wird geraten, vor jeder Tour den Fahrpreis auszuhandeln. Beschwerden nimmt die Stadt über ihre Hotline 1337 entgegen. Bei groben Verletzungen drohen den Taxifahrern Geldbussen oder der Entzug ihrer Fahrlizenz.
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In den Gefängnissen der Provinz Chonburi sitzen zurzeit fast 7.400 Häftlinge ein. Im Zentralgefängnis Chonburi sind es rund 4.000, in Pattaya über 2.100 und in der Haftanstalt für Frauen rund 1.250.
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Nachtrag zum Bericht „So gibt`s das ersehnte Visum“ (Ausgabe Nr. 3): Pattayas Immigration hat eine neue Website unter: www.pattayaimmigration.org/. Informationen zum breiten Thema „Visa“ sind auch auf der Webpage www.imm.police.go.th zu finden. Eine geänderte Visa-Regelung durch Pattayas Immigration hat unter Ausländern zu Irritationen geführt. Wer erstmals ein Retirement-Visum, also ein Jahresvisum ab 50. Lebensjahr beantragt und mindestens 800.000 Baht nachweisen muss, muss diesen Geldbetrag mindestens 60 Tage vor der Antragstellung auf einem Bankkonto eingezahlt haben. Neu ist: Bei den folgenden Anträgen für ein Jahresvisum erwartet die Immigration, dass das Geld mindestes 90 Tage zuvor auf einem Spar- oder Festgeldkonto angelegt worden ist. Und Pattayas österreichischer Honorarkonsul Rudolf Hofer hat sich bei der Hauptstelle der Immigration in Bangkok vergewissert: Die Regelung, dass Rentner für ein Jahresvisum den Eingang von Rente bzw. Pension von ihrer thailändischen Bank bescheinigen lassen müssen, gibt`s nicht mehr – und zwar landesweit.
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Die Stadtverwaltung warnt Urlauber vor Fahrten mit illegalen Taxis. Diese Minibusse, Limousinen oder Motorräder wären womöglich nicht sicher, die Fahrgäste nicht versichert, und die Fahrer würden überhöhte Preise verlangen. Touristen und Residenten sollten sich nur an die 85 bei Pattayas Stadtverwaltung und der Bezirksverwaltung Banglamung registrierten Unternehmen wenden. Ob man legal preiswerter fährt, sei dahingestellt. Für Fahrgäste wäre es aber hilfreich, wenn die Stadt eine Liste mit den Taxiunternehmen bereithielte und feste Fahrpreise aufführte – gestaffelt nach Entfernung bzw. Ziel. Das würde so manchen Urlauber Ärger und Diskussionen ersparen.
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Schwere Lastwagen und Pick-ups haben die Fahrbahndecke des Anlegers im Hafen Bali Hai weitgehend zerstört. Da die Stadt nicht ständig Millionen für Reparaturarbeiten ausgeben will, hat sie jetzt ein Fahrverbot verhängt. Schwertransporte sollen nur noch in Ausnahmefällen den Pier befahren, vierrädrige Fahrzeuge einschliesslich der Bahtbusse müssen den Anlieger nachts zwischen 19 und 5 Uhr meiden.
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Das Schweizer Restaurant Swiss-Food an der Soi Diamond in Pattaya wird am Sonntag, dem 1. März, den international bekannten Topsänger und Showmann Steve Young ( www.steve-young.com) bei sich zu Gast haben. An diesem Abend erwartet auf die Zuschauer und Gäste nebst musikalischem Hochgenuss auch ein spezielles Abendmenü zum günstigen Preis. Weitere Informationen folgen in der Anzeige von Swiss Food in der nächsten FARANG-Ausgabe oder via Telefon: 038-423-504 oder www.swissfood.net.
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 Viele Leserbriefe, die bei der Redaktion eingegangen sind, handeln immer wieder von ein und demselben Problem: wie sich Fussgänger immer wieder vor den Kopf gestossen fühlen, wenn sie in Pattayas Strassen nach Bürgersteigen suchen, die eigentlich nicht passierbar sind, oder einfach nicht ihrem Sinn entsprechen. Ein Paradebeispiel für misslungene Kommunikation, Planung und Ausführung der zuständigen Behörden zeigt sich nun ausgerechnet vor dem neuen Shoppingkomplex CentralFestival Pattaya Beach, wie das Foto zeigt. Die Stadtverwaltung versagt bedauerlicherweise bei der Verkehrsplanung und Landschaftsarchitektur. Wirklich schade, wie mit Fussgängern, möglicherweise Mütter mit Kinderwagen und Rollstuhlfahrer, in Pattaya umgegangen wird.
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Quelle: http://der-farang.com/
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