Kurznachrichten aus Pattaya
Häuser für einkommensschwache Familien
Für über 9.000 Familien entsteht im Großraum Pattaya preiswerter Wohnraum. Das unter dem gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra begonnene Bauprojekt „Baan Ua Atorn“ (auf Deutsch etwa: Gemeinsam zum Hausbesitz) wird von der jetzigen Regierung mit Milliarden Baht fortgeführt. Einkommensschwache Familien erhalten über das von Bauskandalen und Korruptionsvorwürfen begleitete Programm billig Immobilien. Billig ist das passende Wort, denn zu viele Käufer haben bisher nach dem Einzug über Mängel und Bauschäden geklagt: undichte Dächer und Wasserleitungen, nicht funktionierende Wasserhähne, Ab-wässer stauen sich. In der Region Pattaya überwacht die National Housing Authority vier Standorte: Naklua mit 2.054 Hauseinheiten (Foto), am Nong Nooch Tropical Garden sind es 1.340, in Na Jomtien 4.596 und in Nongprue (Ortsteil Ban Mapyailia) 1.280 Reihenhäuser.
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Luxus-Wohnungen am Wong-Amat
Bis Februar kommenden Jahres will der Bauträger Daika Estate sein „The Sanctuary Wong-Amat“ fertig stellen. Der Apartmentbau auf einem neun Rai großen Gelände in der Nähe des „Heiligtums der Wahrheit“ (Sanctuary of Truth) kostet zwei Milliarden Baht. Nach Angaben des Unternehmens sind 120 der 200 Wohnungen zum Preis ab 5 Millionen Baht bereits verkauft. Weil Wong-Amat bei Ausländern und Thais ein gefragter Strandort für Apartments und Wohnhäuser ist, plant Daika Estate ein weiteres Condominium mit Luxus-Wohnungen. Auch dieses Projekt soll etwa zwei Milliarden Baht kosten.
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Deutscher erstach seinen Landsmann
Ein 30-jähriger, unter Drogen stehender Deutscher hat in Pattaya einen Landsmann ermordet. Nach Zeugenaussagen sollen die beiden Männer heftig gestritten haben. Im Verlauf der Auseinandersetzung in einem Lokal an der Soi 17 am Jomtien griff der 30-Jährige zu einem Messer und stach sieben Mal auf den Barbesitzer ein. Der Täter will den Landsmann drei Jahre gekannt und ihm beim Aufbau einer Webseite geholfen haben. Weil der Barbesitzer ihm das versprochene Honorar nicht hatte geben wollen, sei es zu dem folgenschweren Streit gekommen. Der 30-Jährige gab zu, Drogen zu nehmen und wenige Minuten vor dem Gespräch mit dem Ermordeten eine Yaba-Pille geschluckt zu haben.
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Finanzspritze für neue „Walkingstreet“
Pattayas Stadtverwaltung hat kürzlich bei einem der letzten Zusammentreffen beschlossen, das erfolgreiche Projekt um die neu eröffnete „Walkingstreet“ in Naklua mit einer satten Finanzspritze zu unterstützen. Die Gelder sollen für die Aufstellung öffentlicher Toiletten, Erste-Hilfe-Service, Parkplätze, polizeiliche Betreuung, Verkehrsleitung und für sonstige Bedürfnisse der Standbetreiber aufgebracht werden. Außerdem wurde festgelegt, dass alle ausgelegten Waren mit klaren Preisangaben versehen werden und alle Marktstände bis 21:30 Uhr geöffnet haben müssen. Da das Projekt in kürzester Zeit einen großen Erfolg verzeichnen konnte, soll der bisher 400 Meter lange Marktbereich um etliche hundert Meter bis zur Brücke am Ende von Naklua erweitert werden. Die beliebte Einkaufsmeile hat fortan jeden Samstag und Sonntag ab 17 Uhr geöffnet.
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Neues Shoppingcenter am Jomtien
Thailands bedeutende Einzelhandelskonzerne haben den Jomtien bisher sträflich vernachlässigt. Obwohl südlich von Pattaya-City weiträumig gebaut wird, Condominien und Siedlungen entstehen, müssen die Bewohner für ein Einkaufserlebnis nach Pattaya fahren. Für die Nahversorgung gibt`s zwar reichlich Geschäfte – aber mehr nicht. Das will der Investor Vichada im kommenden Jahr mit seiner Chateau Dale Urban Mall ändern. Geplant ist an der Thrappraya Road ein zweistöckiges Einkaufszentrum mit Super- markt, Bäckerei, Restaurants, Bank, einem Pub und ausreichend Parkraum. Der Bauträger hat Colliers International mit der Vermarktung beauftragt. Sicherlich eine gute Entscheidung, liegt das Büro des Immobiliendienstleisters doch nur wenige Schritte vom Baugelände entfernt.
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Windpark auch eine Touristenattraktion
Um die Stromversorgung langfristig zu sichern, nutzt die Stadtverwaltung auf der Pattaya vorgelagerten Insel Larn alternative Energien. Die von der Rajamangala-Universität errichtete Windkraftanlage mit Solarzellen arbeitet zur vollsten Zufriedenheit und ist inzwischen eine Touristenattraktion geworden. Im Rahmen eines Uni-Projektes hatten Technikstudenten am Strandabschnitt Samae 45 Windräder installiert. Der Windpark gilt landesweit als Pilotprojekt, kann bis zu 200 Kilowattstunden Strom liefern, aber längst nicht alle Haushalte und Geschäfte mit Energie versorgen. Deshalb wird jetzt ein Unterwasserkabel zwischen dem Festland und der Insel verlegt. Koh Larns Stromversorgung wurde bisher durch ein mit teurem Heizöl betriebenes Kraftwerk gesichert.
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Signalanlage für den Kreisverkehr
Sanit Bunmachai hat seine Stadtratskollegen aufgefordert, sich umgehend mit dringenden Verkehrsfragen zu befassen und zur touristischen Hauptsaison Änderungen zu beschließen. Der Verkehrsexperte fordert Ampeln für den Kreisverkehr in Nordpattaya, weiter die Aufhebung der Einbahnregelung für Teilbereiche der Second Road und der Abbiegespur auf der Sukhumvit Road in die Soi Chaiyapornvithee. Zudem erwartet Khun Sanit, dass die ständigen Staus vor dem Einkaufszentrum CentralFestival Pattaya Beach aufgelöst werden.
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Deutscher liegt halb bewusstlos vor Bar
Vor einer Bierbar an der Naklua Road wurde ein 57-Jähriger im Vollrausch und bei halbem Bewusstsein auf der demolierten Motorhaube eines Toyota Corolla aufgefunden. Zudem hatte der stark alkoholisierte Deutsche seine Notdurft auf dem Auto und seiner Kleidung verrichtet. Als die von der verärgerten Autobesitzerin gerufenen Polizeibeamten eintrafen, plumpste der Mann auf den Boden und fiel in tiefen Schlaf.
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Abstellplätze für Autos und Boote
Mit 735 Millionen Baht wird die Regierung den Bau von Parkplätzen für Fahrzeuge und Boote am Hafen Bali Hai unterstützen. Auf einem 15 Rai großen Areal im Süden der Stadt können demnächst 420 Autos und 400 kleinere bis mittlere Boote abgestellt werden. Die Arbeiten sollen Ende kommenden Jahres beendet werden.
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Inder sind nicht überall willkommen
Zuerst waren die Deutschen Spitze, später folgten Koreaner, Russen und Chinesen. Jetzt hat die staatliche Tourismusbehörde (TAT) indische Urlauber auf Platz eins der Nationalitätenliste gesetzt. Chinesen mieden Thailand wegen der innenpolitischen Unruhen, vielen Russen ging während der Finanzkrise das Geld für einen exotischen Urlaub aus. Indien ist eine aufstrebende Wirtschaftsmacht, die nur marginal unter der weltweiten Rezession gelitten hat. Der Mittelstand ist breit aufgestellt und kann sich Auslandsurlaube leisten. Ihr Aufenthalt in Pattaya ist aber auf Widerstand gestoßen, den die Tourismusbranche am liebsten nicht wahrhaben möchte. In vielen Entertainment-Betrieben der Spaß-Stadt sind neben Arabern auch Inder nicht erwünscht. Daran kann auch die vollmundige Erklärung von Bürgermeister Itthipol Khunpluem, Inder seien in Pattaya herzlich willkommen, wenig ändern.
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Deutscher rennt nackt durch Pattaya
Ein 28-jähriger Deutscher wurde von der Polizei zweimal dabei ertappt wie er nackt durch Zentral-Pattaya lief. Bereits früh am Morgen erwischten mehrere Polizeibeamte den jungen Mann beim Nackt-Joggen, nur mit einem dreckigen T-Shirt bekleidet, auf der Pratamnak Road. Die Beamten trauten ihren Augen nicht und forderten den Nackedei auf, sich umgehend eine Hose anzuziehen. Dieser argumentierte lautstark und wurde umgehend auf die Polizeistation gebracht, um weitere Vorfälle zu verhindern. Als die Beamten probierten, mit Verwandten oder Freunden des Deutschen telefonisch Kontakt aufzunehmen, entblößte sich dieser erneut und rannte geschwind aus der Wache, quer über die Beach Road, und probierte in das noch geschlossene Central Festival Pattaya Beach-Einkaufszentrum einzudringen. In der Soi Bua Khao zog der anscheinend geistig Gestörte oder unter Drogeneinfluss stehende Nacktläufer erneut die Aufmerksamkeit der Polizei auf sich, als er mehrere Passanten erschreckte.
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Giftwolke über Hafengelände
In den frühen Morgenstunden des 26. Novembers ist aus bisher noch ungeklärten Gründen eine Giftwolke über dem Tiefseehafen Laem Chabang, nahe Pattaya, ausgetreten. Das chemische Gift der Gruppe 5.1, eine Brom beinhaltende Substanz, ist extrem gefährlich und verursacht beim Einatmen potentielle gesundheitliche Schäden. Neun Hafenarbeiter mussten im Krankenhaus behandelt werden, rund 200 Anwohner wurden evakuiert.
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Quelle: http://der-farang.com/
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