Kurznachrichten aus Pattaya
Was zulässig, erlaubt und gestattet ist
In Pattayas Stadtbild tauchen an Restaurants vermehrt Schilder mit der Aufschrift „Halal“ auf; nicht nur in dem von Muslimen favorisierten Stadtbezirk Soi Nernplabwaan/Siam Country Club. Das arabische Wort bedeutet: zulässig, erlaubt und gestattet. Die Beachtung der Halal-Gebote durch die sechs Millionen in Thailand lebenden Muslime ist obligatorisch nicht nur im bekannten Bereich Ernährung (Schweinefleischverbot), sondern ebenso im Bekleidungs-, Sozial-, Erziehungs- und Bildungssektor, weiter in Wirtschaft und Finanzen. Einem Muslim ist der Genuss von Alkohol und von Blut verboten. Es dürfen nur Tiere gegessen werden, die geschlachtet wurden und nicht verendet sind. So wie Speisen im Judentum koscher sein müssen, verlangen die meisten muslimischen religiösen Autoritäten auch von Muslimen die Schächtung von Tieren, also die Tötung durch Ausbluten ohne Betäubung. Manche Traditionen berufen sich auf den Koranvers 5:5 und sagen, auch von Christen oder Juden Geschlachtetes sei erlaubt, außer dem in einem späteren Vers ausdrücklich verbotenen Schweinefleisch. Thailand hat sich inzwischen zu einem Exportland für Halal-Lebensmittel entwickelt.
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Thappraya Road im April fertig
Die scheinbar unendliche Geschichte vom Ausbau der Thappraya Road zwischen Third Road (Südpattaya) und dem Jomtien-Strand soll doch ein Ende haben. Die Stadtverwaltung hat den lärm- und staubgeplagten Anliegern zugesagt, dass die mehrspurige Straße spätestens Ende April offiziell übergeben wird. Die Arbeiten begannen bereits in 2005 und wurden mehrfach lange Zeit unterbrochen. Wie beim Ausbau der Second Road am Jomtien, hatte die Stadtverwaltung auch bei der Thappraya Road die ersten Arbeiten vergeben, ohne dass die erforderlichen Grundstücke in kommunalem Besitz waren. Und Landeigentümer wehrten sich gegen einen Verkauf in der Hoffnung, einen höheren Preis herauszuschlagen. Ein Gerangel zu Lasten der Geschäftsleute: Ihre Einnahmen gingen dramatisch zurück, manche konnten nur mit neuen Krediten überleben, nicht wenige zwang der unvollendete Straßenbau zur Aufgabe.
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Abenteuerpark am Horseshoe Point
Der Horseshoe Point hat mit dem „Tree Top Adventure Park“ eine weitere Attraktion geschaffen. In einem 300 Rai großen Waldgebiet können Besucher wie derweil Tarzan an einem Seil von Baum zu Baum hangeln und auf einer schwankenden Hängebrücke einen Abgrund überqueren. Weitere Angebote sind Sky Skateboarding und Sling Climbing. Das Abenteuer kostet 1.500 Baht. Das Resort weit vor den Toren der Stadt Pattaya bietet eine Fülle sportlicher Disziplinen und Freizeitaktivitäten: Tennis, Rad fahren, Mountainbike, Squash, Petanque, Reiten, Kutschfahrten…
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Interpol kommt ins Touristenzentrum
Interpol plant in Pattaya die Eröffnung eines Büros. Wie die Zeitung „Pattaya Times“ weiter berichtet, sollen sich in Thailand bis zu 2.000 Ausländer aufhalten, die in ihrem Heimatland, in Thailand oder gar weltweit wegen einer Straftat gesucht werden. Pattaya ist seit vielen Jahren das Rückzugsgebiet für Kriminelle. Konnten sie frühen fast unbehelligt in der Touristenmetropole leben und ihr ergaunertes Geld in ein Geschäft, sprich Bar, investieren, so scheitert die Flucht inzwischen mehrheitlich an Ermittlungsarbeit mit modernster Informationstechnik. Die internationale kriminalpolizeiliche Organisation (Interpol) unterstützt die mehr als 180 Mitgliedstaaten mit Informationen und bei Operationen.
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Quelle: http://der-farang.com/
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