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Unterwegs · Reise-Informationen und Neuigkeiten aus Thailand
Letzte Aktualisierung: 07.02.2010
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Mae Hong Son - Das einstige Elefentencamp

Wat Prathat Doi Kung MuMae Hong Son liegt in einem landschaftlich reizvollen Tal, umgeben von bewaldeten Bergen. Die Stadt ist einst 1831 aus einem Elefantencamp entstanden. Als erstes wurde in den sechziger Jahren der Flughafen gebaut, dann 1965-68 die erste gepflasterte Strasse von Chiang Mai via Mae Sariang. Die etwas kürzere Strasse via Pai wurde erst 1991 gebaut.

Bis vor rund 20 Jahren war die Provinz westlich von Chiang Mai absolut abseits. Hier bekämpften sich die verschiedenen Stämme und Opiumarmeen mit den thailändischen Truppen und Grenzbeamten. Erst mit dem Weiterausbau der Strasse wurde Mae Hong Son wirtschaftlich an Thailand angebunden. Die Strasse ist recht kurvenreich und heute bestens ausgebaut. Für Motorradfahrer eine beliebte Strecke.

Etwa die Hälfte der Bevölkerung sind Bergvölker der Stämme Lawa, Meo und Karen, die andere Hälfte bilden die Shan. In der Stadt Mae Hong Son liegt der Anteil der Thais bei nur 2%. Die Einwohner von Mae Hong Son sind sehr hilfsbereit und freundlich, gegenüber fremden sind sie anfangs etwas reserviert. Viele Einheimische berichten noch von den alten Zeiten, in denen in den Ställen eines jeden Hofs mehrere Elefanten standen. Eine Reise auf dem Rücken von Elefanten nach Chiang Mai dauerte damals meistens mehrere Wochen. Burma hatte einst grossen Einfluss auf die Provinz, was man an der Architektur der Bauten erkennen kann.

Wat Hua Wiang - Buddha Prachao Para La Khaeng

Sehenswürdigkeiten in der Stadt  - Wat Hua Wiang ist fast vollständig ist aus Teakholz erbaut worden und zeigt mit seiner mehrstufigen Dachkonstruktion den birmanesischen Stil. Der ubosoth beherbergt einen bronzenen Buddha, Prachao Para La Khaeng, der aus Birma hierher gebracht wurde.

Der burmesische Tempel Wat Phra That Doi Kong Mu, auf einem Hügel gelegen, bestimmt das Stadtbild. Hier oben liegt einem die Stadt zu Füssen und man kann den Anblick der umliegenden Berge und Täler geniessen. Erbaut wurde der Tempel vom ersten König von Mae Hong Son, Phraya Singhanatracha.

Mae Hong Son ist heute ein aufstrebender Urlaubsort und beliebter Ausgangspunkt für Trekkingtouren. Das kleine idyllische Städtchen liegt rund um Chong-Kham-See mit seinen wunderschönen Seerosen und dem Shan Tempel Wat Chong Kham. Dieser wird geprägt von mehreren vergoldeten Chedis, welche beim richtigen Sonnenlicht wunderschön im See glänzen. Ausserdem wird die Stadt geprägt von einem betriebsamen Tagesmarkt, der um 05:00 Uhr bereits die ersten frischen Produkte anbietet. Er bietet neben Textilien aus Birma auch Trekkingausrüstungen an. Auf dem Tagesmarkt trifft man viele Menschen der verschiedenen Bergvölker.

Padaung-Frauen Diese Karen sind ein Bergstamm im Gebiet der Grenze zu Myanmar und dem thailändischen Ban Nam Phiang Din. Das besondere dieser Stämme: Die Frauen tragen um den Hals, die Arme und Beine Ringe aus Messing. Die Anzahl der Ringe nimmt mit dem Alter zu. Die Schulterblätter werden, je mehr Ringe um den Hals gelegt werden, immer weiter nach unter gedrückt, was den Eindruck hervorruft, dass der Hals immer länger wird. Die Legende geht um, dass sie die Ringe erst wieder ablegen werden, wenn sie in ihre angestammte Heimat zurückkehren können. Der Brauch wird heute so erklärt, dass sich die Frauen vor Tigerbissen schützen mussten. Die Praxis war relativ selten geworden, doch dann entdeckten die Padaung, dass Touristen gerne ein Baht fürs Fotografieren zurückliessen. So entstand ein neue Einkommensquelle.

Rundfahrten von Mae Hong Son aus bringen Sie zu den Padaung-Frauen.

 

Wat Chong Kham
Essensgabe für die Mönche
   
Tagesmarkt
Wat Hua Wiang
   
Padaung Mädchen

 

 
 
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