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Unterwegs · Reise-Informationen und Neuigkeiten aus Thailand
Letzte Aktualisierung: 07.02.2010
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Der Buddha am Ping-Fluss

Über den Ping-Fluss gibt es eine alte Geschichte

Als Buddha, unser Herr, auf seiner Wanderung nach Nordthailand kam, um sich aller Wesen zu erbarmen und die Menschen, die dort im Lande wohnten, zu lehren, da hielt er Rast an einer Quelle vor der Höhle von Chiang Dao.

Die Freude war gross, als sich die gute Nachricht unter den Bauern verbreitete, dass der Erleuchtete gekommen war, um sich bei ihnen ein Weilchen auszuruhen. Sie nahmen Reis und Fisch, um sie dem Buddha als Nahrung zu reichen. Als die zwölfte Stunde des Tages kam, setzte der Heilige sich nieder, um zu speisen. Die Bauern hatten ihm eine Menge der unterschiedlichsten Speisen gebracht, und darunter waren auch ein paar geröstete Fische. Als der Buddha sie sah, hatte er Mitleid mit ihnen und liess sie im Wasser jener Quelle frei. Da wurden sie wieder lebendig und schwammen im Wasserbecken vor der Höhle fröhlich hin und her. Dieses Schauspiel kann man noch heute sehen, wenn man die Höhle von Chiang Dao besucht.

Sollte jemand es nicht glauben, so braucht er nur hinzugehen und sich das Wasserbecken an der Quelle vor der Höhle anzuschauen. Dort wird er dann auch die Welse sehen und erkennen, dass sie alle in der Länge ihres Körpers links und rechts einen schmalen schwarzen Streifen tragen, so als wären sie in dem gespaltenen Bambusstab eingeklemmt gewesen, als sie geröstet wurden. Das Wasser, in dem die Fische einst ihre Freiheit wiedererlangt, wurde der Fluss der gerösteten Fische, Mae nam pla ping, genannt.

Inzwischen hat sich sein Name verwandelt. Mae nam Ping, den Ping-Fluss nennen wir ihn heute.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
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