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Unterwegs · Reise-Informationen und Neuigkeiten aus Thailand
Letzte Aktualisierung: 07.02.2010
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Bang Saen hat sich über Jahrzehnte seinen Charme bewahrt

Ein Badeort für die Familie

Die Göttin Chao Mae im chinesischen TempelOhne Bierbars und lautes Nachtleben ist Bang Saen das ideale Reiseziel für Familien mit Kindern und zudem von Bangkok und Pattaya aus schnell erreichbar. Wer lange Zeit nicht mehr in Bang Saen gewesen war, sollte unbedingt mal wieder hinfahren und den alten Charme dieses kleinen Städtchens wieder entdecken.

Der Badeort ist unter Einheimischen besser bekannt als unter ausländischen Touristen. Die blosse Erwähnung dieses Namens erweckt unter Thais ein Gefühl von Nostalgie, besonders unter den Bangkokern. Für viele von ihnen war Bang Saen der erste Badeort am Meer, den sie in ihrem Leben besucht haben.

„Vor ungefähr 30 Jahren kam ich das erste Mal mit meiner Familie hierher“, erinnert sich Krit Khetkarn und schwelgt in liebevollen Erinnerungen. „Wir waren eine grosse Gruppe und hatten viel Spass.“

Natürlich hat sich auch in Bang Saen in dieser langen Zeit viel verändert. Obwohl auch hier heutzutage eine Menge Müll an den Strand gespült wird, gibt es überwiegend positive Veränderungen, wie etwa den Spazierweg aus Granit, gesäumt mit hohen Kokospalmen. Unterhalb dieses Weges kann man fast alles für das leibliche Wohl kaufen, vom beliebten Papayasalat bis hin zu würzigen Thai-Gerichten und Seafood.

Hinzu kommt das pittoreske Lam Taen, der beste Punkt für Besucher, die malerische Sonnenuntergänge lieben. Eines allerdings sollte der potentielle Besucher nicht vergessen: Hier findet er abends keine Bierbars oder andere nächtliche Unterhaltungsstätten wie in anderen bekannten Urlaubsorten im ganzen Land. Gerade das macht Bang Saen zum gefragten Ziel für einen Familienurlaub.

Da Bang Saen nur etwas mehr als eine Stunde von Bangkok entfernt ist, war es schon immer das bevorzugte Ausflugs- und Urlaubsziel der Hauptstädter, vor allem an Wochenenden. Doch als der Tourismus auch in anderen Teilen des Landes zu boomen begann, besonders im nahegelegenen Pattaya, vergassen sie Bang Saen und wanderten in die aufstrebenden Urlaubsorte ab, deren Charakteristik in rapider wirtschaftlicher Entwicklung lag.

In den letzten vier bis fünf Jahren hat sich Bang Saen positiv verändert. Es wird von der benachbarten Gemeinde Sensuk verwaltet und bekommt von dort seine Direktiven. Das führte zu einer systematischen Entwicklung und Expansion des Urlaubsortes und vor allem zu einer sauberen Umwelt. Bang Saen empfiehlt sich selbst als Reiseziel für Familien, die gesamte Werbung ist entsprechend ausgelegt.

Bang Saen bietet seinen Besuchern einen kilometerlangen StrandDer Spazierweg aus Granit entlang des langen, breiten Strandes, gesäumt von riesigen Palmen, ist einer dieser Beiträge. Wer dann weitergeht bis Lam Taen, das in den alten Tagen einer Wildnis glich, wird sich wundern, denn es ist in der Zwischenzeit in einen der am besten geführten Strandabschnitte in ganz Thailand verwandelt worden. Ein kilometerlanger Strand, gesäumt von Tausenden von Sonnenschirmen, unter denen populäre thailändische Gerichte verkauft werden. Alles im gleichen Paket wie die Liegestühle für 30 Baht pro Person, in denen man verweilen kann, so lange man will.

Die Kinder spielen am Strand, schwimmen im Meer oder reiten auf Bananenbooten, während die Eltern unter den Schirmen sitzen, essen und trinken, sich unterhalten, ihren Spass haben. Das ist die typische Atmosphäre von Bang Saen an Wochenenden und Feiertagen.

Wem es an diesen Tagen zu voll ist, der sollte lieber unter der Woche den Ort aufsuchen, wenn es weniger lebhaft zugeht und der Strand nicht so überfüllt ist. Dann ist es angenehmer, und man hat mehr Bewegungsfreiheit.

Man kann auch nach Lam Taen oder in die Gegend um den Khao Sam Muk fahren. Dort geht es ruhiger und etwas privater zu, Besucher können einen herrlichen Ausblick auf die See geniessen. Dort am Strand gibt es auch Pavillons im Thai-Stil, die für Angler attraktiv sind. Manche Einheimische benutzen sie nur zum Ausruhen oder gar für ein Schläfchen.

Ausländische Touristen werden in Bang Saen nur in geringer Zahl gesichtet. Vielleicht fühlen sie sich an den überfüllten Stränden nicht wohl, doch wenn sie den Ort erst einmal kennengelernt haben, werden sie wissen und zugeben, dass Bang Saen unter den vielen Stränden in Thailand zumindest einmalig ist.

Am bequemsten ist es, mit dem Auto oder dem Bus nach Bang Saen zu fahren. Von Pattaya aus geht es auf der Sukhumvit Road in Richtung Chonburi bis nach Sensuk, das an den Tausenden Marktständen rechts und links der Strasse leicht zu erkennen ist. Am Ende dieses Ortes biegt eine Strasse links nach Bang Saen ab. Die Ausfahrt ist sehr gut und unübersehbar ausgeschildert.

Wer auf eine gehobene Unterkunft Wert legt, sollte sein Zimmer im The Tide Resort direkt an der Strandpromenade buchen. Einfachere Unterkünfte, Gästehäuser und Bungalows finden Urlauber überall entlang des Strandes.

In und um Bang Saen gibt es viel zu sehen. Der lokale Markt Nong-Mon ist im weiten Umkreis bekannt für seine Spezialitäten wie getrocknete Meeresfrüchte, gesalzenen Fisch, Fischsauce und den in Bambus gebackenen süsslichen Klebreis, bei den Thais als Kao Lam bekannt. Ausländer finden auf den Marktständen Souvenirs und Snacks.

Die breite Strandpromenade aus Granit wird von hohen Kokospalmen gesäumtEin Besuch des Grossaquariums des Instituts of Marine Science an der Burapha Universität lohnt sich. Beim Rundgang gewinnen die Besucher an 43 gläsernen Wassertanks einen Einblick in das farbenfrohe Meeresleben vor den Küsten Thailands. Die vielfältige, bunte Meeresfauna und -flora wird Ausländer begeistern. Sie sehen in den Aquarien Haie und kleine Fische. Darüber hinaus informiert ein Museum über Fischfang, Küstenschutz und die Beschaffenheit der Unterwasserwelt.

Das Aquarium an der Strasse zum Bang Saen-Strand ist täglich, ausser montags, von 8.30 bis 16 Uhr geöffnet, an Feiertagen von 8.30 bis 17 Uhr (Tel.: 038.391.671).

Die Fahrt zum kleinen Fischerdorf Ang Sila führt am Berg Khao Sam Muk vorbei. Am Fuss des Hügels steht ein kleiner chinesischer Tempel. Er ist der von Thais verehrten Göttin Chao Mae geweiht, von der sich die Besucher Glück und Gesundheit wünschen. Die am Schrein der Chao Mae betenden Frauen und Männer kommen teilweise von weither.

Auf dem Berg wird’s lustiger. Hier leben wilde Affen, die sich gerne füttern lassen. Aber aufgepasst: Die Affen auf dem Khao Sam Muk sind nicht nur hinter Bananen her, sie klettern auch auf Autos und versuchen, nach den aus den geöffneten Fenstern schauenden Wageninsassen zu greifen.

Ang Sila, nur rund fünf Kilometer von der Provinzhauptstadt Chonburi entfernt, ist bekannt für seine Steine, für die Bearbeitung von Granit. Aus dem Stein werden unter anderem Mörser für die Küche, zum Beispiel zur Gewinnung von Chilipaste, aber auch Fliesen, Platten und formschöne Skulpturen hergestellt und gleich an der Strasse verkauft.

Quelle: http://der-farang.com/

 
 
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