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Unterwegs · Reise-Informationen und Neuigkeiten aus Thailand
Letzte Aktualisierung: 07.02.2010
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Trang

Typisch für die Landschaft dieser Provinz sind die Kalksteinformationen. Ihre Ferne zu Bangkok war die Ursache dafür, daß sich der Tourismus in Trang nur sehr zögerlich entwickelte, obwohl die Strände und Inseln mit den anderen Provinzen durchaus mithalten können. Mittlerweile gibt es auch hier eine ausreichende Anzahl komfortabler Bungalows.

Das jährliche Vegetarierfest geht auf chinesische Arbeiter zurück, die im 19. Jahrhundert einwanderten. Ihre Nachfahren fasten einmal im Jahr für zehn Tage. Begleitet wird diese Askese von Zeremonien in chinesischen Tempeln und farbenprächtigen Paraden auf den Straßen. Erwähnenswert sind bei dieser Gelegenheit noch die beeindruckenden Höllendarstellungen in den chinesischen Tempeln, die man sich unbedingt anschauen sollte.

Eine kulinarische Spezialität dieser Region sind die gegrillten Schweine. Hier wird auch der in Thailand bekannte Khao Chong Kaffee angebaut. Er wird nicht nur getrunken sondern auch im Moccakuchen verarbeitet. Als Souvenirs werden die in dieser Gegend hergestellten mit Perlmutt eingelegten Geschenkartikel angeboten.

Bis in die Zeit, in der Surat Thani und Nakhon Si Thammarat Vorposten des alten Srivijaya-Reiches waren, reicht auch die Geschichte Trangs zurück, und das sind nicht weniger als 2.000 Jahre.

Trang war der gemeinsame Hafen an der Westküste für Surat Thani und Nakorn Si Thammarat. Seeschiffe, die von der Straße von Malakka und von Sumatra kamen, legten hier an. Ehemals an der Mündung des Trang-Flusses gelegen, wurde die Stadt wegen der häufigen Überschwemmungen weiter ins Landesinnere verlegt. Die ersten europäischen Besucher und Diplomaten steuerten diesen Hafen an, wenn sie nach Ayutthaya entweder auf dem Landweg Weiterreise:n wollten oder den Isthmus durchquerten und dann auf der anderen Seite mit dem Schiff von Nakorn Si Thammarat die Golfküste hinauf bis zum Chao Phraya-Fluß weiterfuhren.

Heute hat die moderne Stadt etwa 50.000 Einwohner. Es herrscht ein reger Handel in den gut sortierten Läden und der großen gedeckten Markthalle. Die Stadt macht einen wohlhabenden Eindruck. Ihre Haupterwerbsquelle ist der Umschlag von Kautschuk, der von Familienbetrieben in der Provinz auf den Gummiplantagen gewonnen wird.

Sehenswürdigkeiten Provinz Trang

Der Kraphang Surin lädt zu erholsamen Spaziergängen ein. In seiner Mitte breitet sich ein weitläufige Lagune aus.

Der Khao Chong Nationalpark liegt etwa 20 Kilometer von der Stadt Trang entfernt. Mit seinem unberührten tropischen Regenwald und den drei Wasserfällen ist er eine der interessantesten Sehenswürdigkeiten des Südens. Zu den Wasserfällen führen mittlerweile Fußwege, beeindruckend sind die unterwegs zu sehenden riesigen Bäume. Ein einheimischer Führer scheint in der doch etwas unwegsamen Gegend angebracht. Bequeme Übernachtungsmöglichkeiten findet man in den Unterkünften des Nationalparks.

Mitten im Wald liegt das Nature Education and Wildlife Center Khao Chong. Es ist ein kleiner Zoo mit über 50 einheimischen Tierarten. Zahme Affen springen frei herum. An einem kleinen Bach verbringen Einheimische auf einem schönen Picknichplatz gemeinsam die Freizeit.

Der Klong Lamchan Wasservogelpark liegt an der Straße zum Khao Chong Nationalpark. Er besitzt einige kleinere Wasserfälle und viele Kricketenten.

Hat Chao Mai Nationalpark: Etwa 40 Bootsminuten vom Festland entfernt liegt die Insel Ko Kradan. Übernachten kann man hier in Bungalows. Ein Teil der Insel gehört zum Hat Chao Mai Nationalpark. Die restlichen Gebiete sind Kokos- und Gummiplantagen. Die feinen weißen Korallensandstrände der Insel und ein vorgelagertes Korallenriff sind besonders bei Thailändern beliebt. Beim Schnorcheln sollte man sich vor den vielen Seeigeln in acht nehmen.

Der 5 Kilometer lange Sandstrand von Pak Meng ist ebenfalls in den Chao Mai National Park integriert. Er liegt im Bezirk Sikao und ist 38 Kilometer von der Stadt Trang entfernt. Er ist sicherlich einer der schönsten Strände der Provinz. Noch wird er fast ausschließlich von Thais am Wochenende und in den Ferien besucht.

Die Insel Ko Muk liegt 30 Bootsminuten vom Khuantungku Pier entfernt. Die Nord-, West- und Südküste fallen steil zum Meer ab. Es gibt entlang der Felsküste nur wenige kleine Buchten. Auf der Ostseite der Insel, an einer flachen Lagune, liegt ein Fischerdorf. Die Häuser vermitteln den Eindruck, seine Bewohner seien relativ wohlhabend. Die flacheren Teile der Insel bedecken Gummi- und Kokosplantagen, die Hügel sind bewaldet. Auf dieser Insel nisten auch seltene Vögel. Man kann hin und wieder Seekühe beobachten. Mit einem gemieteten Boot sollte man zur Höhle Tham Moralkot, auch Emerald Cave genannt, fahren. Diese ungefähr 50 Meter lange Meereshöhle tritt am Ende einer Lagune mit schönem Strand an der Westküste der Insel wieder aus.

Zum Schwimmen und Schnorcheln ist der Strand zu flach. Hier sind ruhige Wattwanderungen und Strandspaziergänge angesagt. Anfang November findet am Tag der niedrigsten Ebbe ein Volksfest statt. Tausende Einheimische sind dann auf der Suche nach den begehrten Tapao - Muscheln.

 
 
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