So entsteht ein Thai Curry
Bei der Thai-Küche ist zu beachten, dass das Fleisch oder das Geflügel in mundgerechte Stücke geschnitten wird, weil in Thailand kein Messer zum Essen gereicht wird. Fleisch vor der Zubereitung abtrocknen - sonst zieht es beim Kochen Wasser. Das Fleisch wird gegen die Faser in ganz feine, ca. ein Zentimeter dicke Streifen geschnitten.
Da es aufwändig ist, das Curry selber vorzubereiten, empfiehlt es sich, Curry oder Pasten fixfertig beim Grossverteiler zu kaufen. Auch das Sukhothai bietet diverse Curry, Saucen und Suppen an (siehe Box). Die Paste wird mit Erdnussöl durch schwungvolle Bewegungen zu einer cremigen Sauce geschlagen. Dann gibt man Kokosnuss-Milch und Gemüsefond dazu. Das Ganze mit Fischsauce würzen.
Rohes Fleisch ins vorgewärmte Curry in den Wok geben und garen. Das Fleisch nimmt auf diese Art die Aromen des Currys gut an. Fisch oder Krustentiere hingegen werden mit etwas Fischsauce mariniert und kurz angebraten. Dann werden sie ebenfalls in das vorgewärmte Curry gegeben und gegart. Jetzt kann nach Belieben und je nach Saison Gemüse dazugegeben werden.
Curry-Gerichte werden durch Reis ergänzt. Am besten nimmt man dazu Jasmin-Reis. Um diesen formschön auf den Teller zu bringen, gibt man den Reis in eine kleine Schale, drückt ihn fest und kippt diese mit langsamen Bewegungen auf den Teller. Fortgeschrittene Thai-Köche wie Wanphen Heymann-Sukphan schnitzen aus Gemüse Figuren und dekorieren damit den Teller.
Kochkurse im Restaurant Sukhothai (Zürich)
Das Sukhothai befindet sich an der Erlachstrasse 46, Ecke Steinstrasse, 8003 Zürich, Tel. 01 462 66 22.
Sukhothai-Suppen, Saucen - schonend hergestellt aus besten, frischen Zutaten, in erstklassiger Qualität, können bezogen werden bei: Gourmet-Factory Jelmoli (Zürich). |